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  • #1

Eine wissenschaftliche Studie, die sich auf die Partnersuche erheblich auswirken könnte

In einer wissenschaftlichen Studie von 2015 fanden Forscher heraus, dass sich Frauen von Männern nicht sexuell angezogen fühlen. Auch dann nicht, wenn die Männer nackt sind. Frauen fühlen sich sexuell erregt, wenn sie bestimmte Tiere beim Sex beobachten. Das ist der Tenor der unten verlinkten Studie. Der Studienleiter kommt zu dem falschen Fazit, dass keine Frau heterosexuell sei. Auch wenn er sich dadurch blamiert hat, ist die Studie hochinteressant und brisant. Ich denke sie wirkt sich auf die Partnersuche enorm aus. Wenn sich keine Frau von Männern sexuell angezogen fühlt, wie soll es nach einer Kennenlernphase dann überhaupt zum Sex kommen? (Bei mir war es in den letzten Monaten im Real-Live oft so: Die Frauen lächeln mich an und sprechen mit mir - aber mehr nicht.) Jetzt erscheinen plötzlich die Erfahrungsberichte der tausend erfolglosen männlichen User im Forum und anderen Online-Dating-Foren in einem anderen Licht. Wahrscheinlich können sie ihren Erfolg kaum bis gar nicht beeinflussen - weil sie ja gar keinen Erfolg haben. Einige berichten ja gleichzeitig in den zahlreichen Berichten und anderen Threads, dass es offline auch wenig, kaum, nie funktioniert.

Man könnte zu der Meinung gelangen, dass es aufgrund der neuen Studienergebnisse egal ist, wie Mann aussieht, es kommt nur darauf an, dass Mann gut kommunizieren kann. Das sagen im Prinzip auch die sogenannten Berater, die sich teilweise Pick-Up-Artist nennen (hab ich mal im TV mitgekriegt). Das ist leider zu kurz gesprungen. Bei der Partnersuche spielen verschiedene Dinge eine Rolle. Ein aus meiner Sicht krasses Beispiel: Wenn eine Frau einen Mann kennenlernt geht es ihr unter anderem um die Frage (im Unterbewusstsein): "Werde ich mich mit diesem Mann vor meinen Freundinnen blamieren?" (!) Die Studie erklärt auch, warum viele Frauen eine Bestenauslese bei der Partnerwahl betreiben (Stichwort Beruf). Die Hälfte der männlichen Bevölkerung kann dieser Bestenauslese nicht standhalten.

Jetzt ist auch verständlich, warum viele Frauen gerne Männern nach einer Beziehung (wenn es zufällig doch mal dazu gekommen ist) sagen: "Wir können Freunde bleiben".

Was meint ihr zu dem Thema?

Der Link zur Studie:

https://www.researchgate.net/public...l_Arousal_and_Masculinity-Femininity_of_Women
 
F

Friederike84

  • #4
Ich kann deiner Interpretation der Studie keinesfalls zustimmen. Mit dem Original, der ursprünglichen Erhebung (so es überhaupt eine war) müsste man sich in Ruhe auseinandersetzen.

Jetzt da einen weiteren Schluss zu ziehen und die "Bestenauslese" zu verurteilen, die nebenbei gesagt beide Geschlechter ohne größere Unterschiede betreiben, könnte dich auf eine falsche Spur bringen.
Warum nicht lieber bei denen schauen, bei denen es funktioniert anstatt sich Erklärungen zurechtzulegen weshalb es ohnehin nicht klappen kann?
Das führt bloß zu gut kaschiertem Frust.
 
D

Dr. Bean

  • #6
Dann lies doch nich nur den Abstract
 
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  • #7
Den Nebenaspekt mit den Tieren habe ich aus einem Artikel von www.jetzt.de, den direkten Link kann ich im Moment nicht finden.

Mein Eröffnungsposting war vielleicht nicht ausführlich genug. Ich habe mich lediglich mit den Konsequenzen der Partnersuche beschäftigt. In der Studie kam raus, dass sich oft Frauen von Frauen sexuell erregen lassen oder erregt werden. Ich habe versäumt, dass im Eröffnungsposting zu erwähnen.

Ergänzungen: Frauen können nichts dafür, es soll an der Evolution liegen.

Ich weiß nicht, wie repräsentativ die Studie ist.

Weiterer Gedanke: Wenn die Studie stimmt, gibt es für Frauen keinen Grund mit einem Mann fremd zu gehen, wenn sie in einer Beziehung mit einem Mann sind. :D
 
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  • #9
Also wenn ich solche Studien lese, hat das Telefonbuch in jedem Fall mehr zu bieten. :rolleyes:
 
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  • #11
Das ist keine neue Erkenntnis.

Weibliche Körper sind attraktiv, männliche Körper nicht. Das gilt mehr oder weniger für alle Menschen mit Ausnahme homosexueller Männer.
 
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  • #12
Ich habe mir jetzt nicht die Mühe gemacht, alle 69 Seiten zu lesen, aber allein der abstract kam mir schon sehr eigenartig vor. Offenbar gibt es eigentlich für die Autoren a priori nur männlich und weiblich. Alles andere wir darauf bezogen.
Sicherlich betreten die Autoren wissenschaftliches Neuland, aber es ist auch nur eine Einzelstudie inmitten einer Wüste des Unbekannten. Daraus kann kann man keine Schlüsse für das Alltagsleben ziehen. Eine andere Dtudie mit anderen Probanten (Ich weiß auch nicht wie hoch hier die Individuenzahl war) kann völlig andere Ergebnisse liefern. Man sollte im Hinterkopf behalten, dass es die Studie gibt, und sonst nix.

Der Hauptautor:
https://www1.essex.ac.uk/psychology/staff/profile.aspx?ID=3361
 
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  • #13
Abendliches Entertainment auf hohem Niveau ...

"Wenn sich keine Frau von Männern sexuell angezogen fühlt, wie soll es nach einer Kennenlernphase dann überhaupt zum Sex kommen?" - Eine berechtigte Frage, nur nach meinem Eindruck scheint die Menschheit einstweilen noch nicht ausgestorben zu sein. Woran könnte es liegen?

"... dass es (...) egal ist, wie Mann aussieht, es kommt nur darauf an, dass Mann gut kommunizieren kann." - Falls es bei Männern auf kommunikative Kompetenzen ankommt, worauf könnte es dann bei Frauen ankommen ...?

"Wenn eine Frau einen Mann kennenlernt geht es ihr unter anderem um die Frage (im Unterbewusstsein): 'Werde ich mich mit diesem Mann vor meinen Freundinnen blamieren?'" - Wieso im Unterbewussten? Und wieso nur bei Freundinnen? Und weshalb stellen sich Männer diese Frage nicht entsprechend?

Wie immer bei Studien: additional research is urgently needed ...