Beiträge
2
Likes
17
  • #61
P.S. meist ist es ja so, dass die Kinder jedes 2. WE beim anderen Elternteil sind. Dann kann man sich ja umso mehr Zeit für den Partner nehmen. Für ihn/sie ist die ganze Situation nämlich sicherlich auch nicht ganz einfach!


Hier noch ein Text, zu der ganzen Geschichte:

1. Vergesst nie: Ich bin das Kind von euch beiden. Ich habe jetzt zwar einen Elternteil, bei dem ich hauptsächlich wohne und der die meiste Zeit für mich sorgt. Aber ich brauche den anderen genauso.

2. Fragt mich nicht, wen von euch beiden ich lieber mag. Ich habe euch beide gleich lieb . Macht den anderen also nicht schlecht vor mir. Denn das tut mir weh.

3. Helft mir, zu dem Elternteil, bei dem ich nicht ständig bin, Kontakt zu halten. Wählt für mich seine Telefonnummer oder schreibt die Adresse auf einen Briefumschlag. Helft mir, zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein schönes Geschenk für den anderen zu basteln oder zu kaufen. Macht von den neuen Fotos von mir immer einen Abzug für den anderen mit.

4. Redet miteinander wie erwachsene Menschen. Aber redet. Und benutzt mich nicht als Boten zwischen euch - besonders nicht für Botschaften, die den anderen traurig oder wütend machen.

5. Seid nicht traurig, wenn ich zum anderen gehe . Der, von dem ich weggehe, soll auch nicht denken, dass ich es in den nächsten Tagen schlecht habe. Am liebsten würde ich ja immer bei euch beiden sein. Aber ich kann mich nicht in zwei Stücke reißen - nur weil ihr unsere Familie auseinander gerissen habt.

6. Plant nie etwas für die Zeit, die mir mit dem anderen Elternteil gehört. Ein Teil meiner Zeit gehört meiner Mutter und mir, ein Teil meinem Vater und mir. Haltet euch konsequent daran.

7. Seid nicht enttäuscht oder böse, wenn ich beim anderen bin und mich bei euch nicht melde. Ich habe jetzt zwei Zuhause. Die muss ich gut auseinander halten - sonst kenne ich mich in meinem Leben überhaupt nicht mehr aus.

8. Gebt mich nicht wie ein Paket vor der Haustür des anderen ab. Bittet den anderen für einen kurzen Moment rein und redet darüber, wie ihr mein schwieriges Leben einfacher machen könnt. Wenn ich abgeholt oder gebracht werde, gibt es kurze Momente, in denen ich euch beide habe. Zerstört das nicht dadurch, dass ihr euch anödet oder zankt.

9. Lasst mich vom Kindergarten oder bei Freunden abholen, wenn ihr den Anblick des anderen nicht ertragen könnt.

10. Streitet euch nicht vor mir. Seid wenigstens so höflich miteinander, wie ihr es zu anderen Menschen seid und wie ihr es auch von mir verlangt.

11. Erzählt mir nichts von Dingen, die ich noch nicht verstehen kann. Sprecht darüber mit anderen Erwachsenen, aber nicht mit mir.

12. Lasst mich meine Freunde zu beiden von euch mitbringen. Ich wünsche mir ja, dass sie meine Mutter und meinen Vater kennen und toll finden.

13. Einigt euch fair übers Geld. Ich möchte nicht, dass einer von euch viel Geld hat- und der andere ganz wenig. Es soll euch beiden so gut gehen, dass ich es bei euch beiden gleich gemütlich habe.

14. Versucht nicht, mich um die Wette zu verwöhnen . Soviel Schokolade kann ich nämlich gar nicht essen, wie ich euch beide lieb habe.

15. Sagt mir offen, wenn ihr mal mit dem Geld nicht klarkommt. Für mich ist Zeit ohnehin viel wichtiger als Geld. Von einem lustigen gemeinsamen Spiel habe ich viel mehr als von einem neuen Spielzeug.

16. Macht nicht immer soviel ,,Action" mit mir. Es muss nicht immer was Tolles oder Neues sein, wenn ihr etwas mit mir unternehmt. Am schönsten ist es für mich, wenn wir einfach fröhlich sind, spielen und ein bisschen Ruhe haben.

17. Lasst möglichst viel in meinem Leben so, wie es vor eurer Trennung war. Das fängt bei meinem Kinderzimmer an und hört auf bei den kleinen Dingen, die ich ganz allein mit meinem Vater oder meiner Mutter gemacht habe.

18. Seid lieb zu den anderen Großeltern – auch wenn sie bei eurer Trennung mehr zu ihrem eigenen Kind gehalten haben. Ihr würdet doch auch zu mir halten, wenn es mir schlecht ginge! Ich will nicht auch noch meine Großeltern verlieren.

19. Seid fair zu dem neuen Partner, den einer von euch findet oder schon gefunden hat. Mit diesem Menschen muss ich mich ja auch arrangieren. Das kann ich besser, wenn ihr euch nicht gegenseitig eifersüchtig belauert.
Es wäre sowieso am besten für mich, wenn ihr beide bald jemanden zum Liebhaben findet. Dann seid ihr nicht mehr so böse aufeinander.

20. Seid optimistisch. Eure Ehe habt ihr nicht hingekriegt - aber lasst uns wenigstens die Zeit danach gut hinbekommen. Geht mal meine Bitten an euch durch. Vielleicht redet ihr miteinander darüber. Aber streitet nicht. Benutzt meine Bitten nicht dazu, dem anderen vorzuwerfen, wie schlecht er zu mir ist. Wenn ihr das macht, habt ihr nicht kapiert, wie es mir jetzt geht und was ich brauche, um mich wohler zu fühlen.
 
Beiträge
15.212
Likes
7.644
  • #62
P.S. meist ist es ja so, dass die Kinder jedes 2. WE beim anderen Elternteil sind. Dann kann man sich ja umso mehr Zeit für den Partner nehmen. Für ihn/sie ist die ganze Situation nämlich sicherlich auch nicht ganz einfach!


Hier noch ein Text, zu der ganzen Geschichte:

1. Vergesst nie: Ich bin das Kind von euch beiden. Ich habe jetzt zwar einen Elternteil, bei dem ich hauptsächlich wohne und der die meiste Zeit für mich sorgt. Aber ich brauche den anderen genauso.

2. Fragt mich nicht, wen von euch beiden ich lieber mag. Ich habe euch beide gleich lieb . Macht den anderen also nicht schlecht vor mir. Denn das tut mir weh.

3. Helft mir, zu dem Elternteil, bei dem ich nicht ständig bin, Kontakt zu halten. Wählt für mich seine Telefonnummer oder schreibt die Adresse auf einen Briefumschlag. Helft mir, zu Weihnachten oder zum Geburtstag ein schönes Geschenk für den anderen zu basteln oder zu kaufen. Macht von den neuen Fotos von mir immer einen Abzug für den anderen mit.

4. Redet miteinander wie erwachsene Menschen. Aber redet. Und benutzt mich nicht als Boten zwischen euch - besonders nicht für Botschaften, die den anderen traurig oder wütend machen.

5. Seid nicht traurig, wenn ich zum anderen gehe . Der, von dem ich weggehe, soll auch nicht denken, dass ich es in den nächsten Tagen schlecht habe. Am liebsten würde ich ja immer bei euch beiden sein. Aber ich kann mich nicht in zwei Stücke reißen - nur weil ihr unsere Familie auseinander gerissen habt.

6. Plant nie etwas für die Zeit, die mir mit dem anderen Elternteil gehört. Ein Teil meiner Zeit gehört meiner Mutter und mir, ein Teil meinem Vater und mir. Haltet euch konsequent daran.

7. Seid nicht enttäuscht oder böse, wenn ich beim anderen bin und mich bei euch nicht melde. Ich habe jetzt zwei Zuhause. Die muss ich gut auseinander halten - sonst kenne ich mich in meinem Leben überhaupt nicht mehr aus.

8. Gebt mich nicht wie ein Paket vor der Haustür des anderen ab. Bittet den anderen für einen kurzen Moment rein und redet darüber, wie ihr mein schwieriges Leben einfacher machen könnt. Wenn ich abgeholt oder gebracht werde, gibt es kurze Momente, in denen ich euch beide habe. Zerstört das nicht dadurch, dass ihr euch anödet oder zankt.

9. Lasst mich vom Kindergarten oder bei Freunden abholen, wenn ihr den Anblick des anderen nicht ertragen könnt.

10. Streitet euch nicht vor mir. Seid wenigstens so höflich miteinander, wie ihr es zu anderen Menschen seid und wie ihr es auch von mir verlangt.

11. Erzählt mir nichts von Dingen, die ich noch nicht verstehen kann. Sprecht darüber mit anderen Erwachsenen, aber nicht mit mir.

12. Lasst mich meine Freunde zu beiden von euch mitbringen. Ich wünsche mir ja, dass sie meine Mutter und meinen Vater kennen und toll finden.

13. Einigt euch fair übers Geld. Ich möchte nicht, dass einer von euch viel Geld hat- und der andere ganz wenig. Es soll euch beiden so gut gehen, dass ich es bei euch beiden gleich gemütlich habe.

14. Versucht nicht, mich um die Wette zu verwöhnen . Soviel Schokolade kann ich nämlich gar nicht essen, wie ich euch beide lieb habe.

15. Sagt mir offen, wenn ihr mal mit dem Geld nicht klarkommt. Für mich ist Zeit ohnehin viel wichtiger als Geld. Von einem lustigen gemeinsamen Spiel habe ich viel mehr als von einem neuen Spielzeug.

16. Macht nicht immer soviel ,,Action" mit mir. Es muss nicht immer was Tolles oder Neues sein, wenn ihr etwas mit mir unternehmt. Am schönsten ist es für mich, wenn wir einfach fröhlich sind, spielen und ein bisschen Ruhe haben.

17. Lasst möglichst viel in meinem Leben so, wie es vor eurer Trennung war. Das fängt bei meinem Kinderzimmer an und hört auf bei den kleinen Dingen, die ich ganz allein mit meinem Vater oder meiner Mutter gemacht habe.

18. Seid lieb zu den anderen Großeltern – auch wenn sie bei eurer Trennung mehr zu ihrem eigenen Kind gehalten haben. Ihr würdet doch auch zu mir halten, wenn es mir schlecht ginge! Ich will nicht auch noch meine Großeltern verlieren.

19. Seid fair zu dem neuen Partner, den einer von euch findet oder schon gefunden hat. Mit diesem Menschen muss ich mich ja auch arrangieren. Das kann ich besser, wenn ihr euch nicht gegenseitig eifersüchtig belauert.
Es wäre sowieso am besten für mich, wenn ihr beide bald jemanden zum Liebhaben findet. Dann seid ihr nicht mehr so böse aufeinander.

20. Seid optimistisch. Eure Ehe habt ihr nicht hingekriegt - aber lasst uns wenigstens die Zeit danach gut hinbekommen. Geht mal meine Bitten an euch durch. Vielleicht redet ihr miteinander darüber. Aber streitet nicht. Benutzt meine Bitten nicht dazu, dem anderen vorzuwerfen, wie schlecht er zu mir ist. Wenn ihr das macht, habt ihr nicht kapiert, wie es mir jetzt geht und was ich brauche, um mich wohler zu fühlen.
Doppel-Dreifach Like!
 
Beiträge
1.293
Likes
2.334
  • #63
liebe @anna_6 : das ist wunderbar auf den punkt geschrieben, sollte pflichtlektüre für getrennte eltern sein!
 
Beiträge
2.291
Likes
766
  • #64
@anna_6 : Danke für diese Auflistung und insgesamt für die Antworten von Euch allen! So in etwa hatte ich mir die Antworten vorgestellt.
 
Beiträge
611
Likes
881
  • #65
Ich finde, dass Kinder in diese möglichst gar nicht reingezogen werden dürfen.
Ja, klar. Aber, was willst Du machen, wenn der Expartner sich nicht so verhält? Dem Ex vorschreiben, wie er sich zu verhalten hat? Finde ich nicht gut, ich habe mich da komplett rausgehalten und die Kinder haben ihre eigene exklusive Beziehung zu ihrem Vater weiterentwickelt. Mein Bild von ihm sollte sie nicht beeinflussen und wenn sie erzählen von ihren Treffen, halte ich mich raus mit Kommentaren.
Wie steht denn Deine Tochter zu Deiner neuen Beziehung? Kennen die zwei sich denn schon und verstehen sich gut miteinander? Wird ja jetzt dann sicher intensiver, wenn Deine Tochter bei Dir einziehen wird und wird sich wahrscheinlich auch verändern.
 
D

Deleted member 21128

  • #66
Wie steht denn Deine Tochter zu Deiner neuen Beziehung? Kennen die zwei sich denn schon und verstehen sich gut miteinander?
Ja, die beiden haben sich (ungeplant) etwas früher kennengelernt als ich wollte. Sie mögen sich sehr, verstehen sich super, haben ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Das ist wirklich großartig!
Wird ja jetzt dann sicher intensiver, wenn Deine Tochter bei Dir einziehen wird und wird sich wahrscheinlich auch verändern.
Meine Tochter ist ohnehin schon sehr viel bei mir / uns, aber klar, durch den gemeinsamen Alltag wird sich bestimmt manches verändern.
 
Beiträge
2.081
Likes
1.656
  • #67
Ja, die beiden haben sich (ungeplant) etwas früher kennengelernt als ich wollte. Sie mögen sich sehr, verstehen sich super, haben ein freundschaftliches Verhältnis zueinander. Das ist wirklich großartig!
.
Hoffentlich bleibt es auch so. Dass du das Reisegeschenk deiner Partnerin für euch beide nicht wie geplant eingelöst hast, sondern der Hund deiner Tochter der Grund für deine Absage war, wird Spuren bei deiner Partnerin hinterlassen. Du hast ihr damit gezeigt, wo ihr Platz ist, was sie nicht begeistern wird.
 
D

Deleted member 21128

  • #68
Hoffentlich bleibt es auch so. Dass du das Reisegeschenk deiner Partnerin für euch beide nicht wie geplant eingelöst hast, sondern der Hund deiner Tochter der Grund für deine Absage war, wird Spuren bei deiner Partnerin hinterlassen. Du hast ihr damit gezeigt, wo ihr Platz ist, was sie nicht begeistern wird.
Nein, du täuscht dich. Der Vorschlag, die Reise abzusagen kam sogar von ihr, sie hat wahre Größe gezeigt. Und nicht der Hund war der Grund für die Absage, sondern meine Tochter.
Meine Freundin weiß ganz genau, "wo ihr Platz ist", und meine Tochter auch. Da gibt es keinen Grund für Eifersüchteleien.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
1.293
Likes
2.334
  • #69
Dass du das Reisegeschenk deiner Partnerin für euch beide nicht wie geplant eingelöst hast, sondern der Hund deiner Tochter der Grund für deine Absage war, wird Spuren bei deiner Partnerin hinterlassen.
hm...ich möchte jedenfalls keinen mann, der mit mir wegfährt, wenn sein kind ihn gerade dringend braucht. aber das verstehen wohl nur partner, die selber anhang haben und auch mal in diese zwickmühle geraten können.
 
D

Deleted member 21128

  • #71
Heute war ich mit meiner Tochter und ihrem Hund in der Tierklinik. Sie hat sehr tapfer die Entscheidung (mit-)getroffen, dass ihr kleiner Hund sterben darf und war bis zum letzten Atemzug bei ihm. Sie ist einfach großartig.
Meine Freundin hätte absolut kein Verständnis dafür, wenn ich nicht für mein Kind da wäre. Sie selbst hat übrigens keine Kinder, aber sie war selber mal eins.
 
Beiträge
89
Likes
63
  • #73
Von Vätern wird in Bezug auf ihre Töchter oft bewusst oder unbewusst Schönfärberei betrieben. Sie verhalten sich in Bezug auf ihren Vater territorialer als Söhne. Nicht umsonst sind einschlägige Foren voll mit Posts von frustrierten Frauen, da Probleme mit den Töchtern des Partners schlicht tabu sind. Die neue Partnerin soll sich eigliedern, eine gute Beziehung zu den Mädchen oder jungen Frauen aufbauen, sind in der Realität aber oft (nicht immer!) einer offen gelebten oder versteckten Feindseligkeit ausgesetzt.

Natürlich gibt es Ausnahmen. In meinem Umfeld ist der Tenor aber in etwa ähnlich. Das krasseste Beispiel ist die 23-jährige Tochter des langjährigen Partners meiner Freundin. Sie meldet sich mehrmals pro Jahr vorzugsweise am Samstag Abend in der Notaufnahme des Krankenhauses, hat letztendlich aber nur eine Magengrippe oder Husten. Papa verlässt jedes Mal überstürzt das Restaurant, Theater oder das Liebesbett, um seiner Tochter zu Hilfe zu eilen.

Die bald 11-jährige Tochter meines Partners lebt im sog. Wechselmodell bei ihrem Vater. Es passiert beispielsweise regelmässig, dass sie kurzfristig halbe Tage länger bleiben will, obschon wir konkret verabredet waren.

Frauen/Mütter sind da meistens pragmatischer eingestellt und haben auf Onlinebörsen trotzdem oft die grösste Mühe, einen Partner zu finden wenn eigene Kinder unter 18 vorhanden sind. Finde ich irgendwie unlogisch.
 
D

Deleted member 21128

  • #75
Na, da bin ich ja beruhigt! ;)
Ich erwarte tatsächlich ganz wenig Probleme, und zwar für keinen von uns. Wir haben alle drei ein sehr inniges Verhältnis und gehen respektvoll und liebevoll miteinander um. Und wir wissen ganz gut, wer von uns die Erwachsenen sind und wer das Kind.
Ich habe übrigens auch zwei Söhne, die schon lange selbständig sind und mehr oder weniger auf eigenen Füßen stehen. Tatsächlich habe ich zu meiner Tochter eie ganz besondere Beziehung, was glaube ich bei vielen Vätern der Fall ist. Trotzdem war und bin ich für meine Söhne genauso immer da. Ich glaube auch, dass das etwas ist, was von Eltern erwartet wird. Würde es da zu extremen Verhaltensweisen kommen, wie von dir beschrieben, würde ich mir sicherlich Gedanken machen. Das ist aber bisher nicht der Fall.
Wenn eine Frau eine Beziehung mit einem Mann eingeht, der Kinder hat, muss ihr klar sein, dass diese immer eine gewisse Priorität im Leben haben. Zugleich darf sie erwarten, dass selbstverständlich auch sie "Rechte" hat.
In deinem Fall bin ich der Ansicht, dass man von einer Zehnjährigen schon erwarten kann, dass sie versteht, dass es für Papa auch noch was anderes im Leben gibt und dass er Verabredungen mit anderen auch einhalten will. Mal davon abgesehen, dass das Einhalten von festen, verlässlichen Zeiten einem Kind auch gute Orientierung geben. Und ein Kind langfristig nicht davon profitiert, dass man ihm jeden Wunsch erfüllt, weil man ein schlechtes Gewissen (wegen der Trennung) oder Angst (weniger toll gefunden zu werden) o. ä. hat.