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  • #1

Eine neue Frau für Papa? Was wohl Teenager davon halten?

Interessant wäre es mal, wenn Teenager hier zu Wort kommen könnten zu dem oben genannten Thema. Falls also mal ein Teenager mitliest; bitte hinterlasst eine Nachricht.
Was geht Euch durch den Kopf, wenn Euer Vater oder Eure Mutter sich für eine neue
Partnerin oder einen neuen Partner interessiert?
Hättet Ihr da vielleicht besondere Wünsche, was es zu berücksichtigen gilt, damit es Euch auch gut geht damit?
Vielleicht möchten ja auch Erwachsene etwas dazu schreiben, z.B. was sich bewährt hat.
 
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  • #2
Interessant wäre es mal, wenn Teenager hier zu Wort kommen könnten zu dem oben genannten Thema. Falls also mal ein Teenager mitliest; bitte hinterlasst eine Nachricht.
Was geht Euch durch den Kopf, wenn Euer Vater oder Eure Mutter sich für eine neue
Partnerin oder einen neuen Partner interessiert?
Hättet Ihr da vielleicht besondere Wünsche, was es zu berücksichtigen gilt, damit es Euch auch gut geht damit?
Vielleicht möchten ja auch Erwachsene etwas dazu schreiben, z.B. was sich bewährt hat.
Danke FrauM für das interessante Thema :)
 
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  • #4
Meiner Tochter wäre das im Teeniealter schitt egal gewesen. Hauptsache ihr und dem Pferd ging es gut:rolleyes:.
 
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  • #5
Meine haben in meiner ersten Partnerschaft nach der Scheidung zumindest teilweise quergeschossen, die meines Partners (selbe Situation) auch.
In einer anderen, späteren Partnerschaft war es für die Kinder beider Partner ok.
 
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  • #6
nach der Scheidung zumindest teilweise quergeschossen, die meines Partners (selbe Situation) auch.
Es ist zu vermuten, dass Kinder/Jugendliche nach der Scheidung der Eltern ein erhöhtes Bedürfnis nach Sicherheit haben, das sie vermutlich in den meisten Fällen die Scheidung der Eltern als Verunsicherung erlebt haben dürften.
Also wäre auf dieses Bedürfnis besonders einzugehen denke ich.
 
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  • #7
Es ist zu vermuten, dass Kinder/Jugendliche nach der Scheidung der Eltern ein erhöhtes Bedürfnis nach Sicherheit haben, das sie vermutlich in den meisten Fällen die Scheidung der Eltern als Verunsicherung erlebt haben dürften.
Also wäre auf dieses Bedürfnis besonders einzugehen denke ich.
Daran hatten wir durchaus gedacht...
Es ist für alle verwirrend. Wenn auch nur ein Kind beschließt, querzuschießen, wird es sehr sehr schwer.
Die wollen dann - im Gegensatz zu euch - keine Lösung, sondern sie haben beschlossen, dass sie eure Partnerschaft nicht wollen.
 
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  • #8
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  • #9
Meine Meinung: ein gesunder Teenager ist bestimmt froh darüber, wenn Mama oder Paper anderweitig beschäftigt sind und nicht mehr gaaaaanz so genau hinsehen.

Edit: stimmt, Scheidungskinder sind da, je nach Scheidungsablauf, vielleicht etwas anders gelagert.
 
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  • #10
Es stellt sich allerdings die Frage, warum die sich hierher verlaufen sollten ... ?! o_O

Von daher rechne ich mit weniger bis gar keiner (echten) Resonanz.
Ich hoffe ja auch - wie oben von @Frau M erwähnt - dass sich die Erwachsenen zu Wort melden, die zu diesem Thema eventuell schon Erfahrungen gemacht haben oder zumindest schon mit ihren Kindern darüber gesprochen haben.
Ich kann da leider noch nichts beisteuern, kommt ja ganz darauf an wie sich das zukünftige Miteinander gestalten wird. Hat Er Kinder? Wenn ja, wie alt sind sie und sind sie nur alle zwei Wochenenden bei ihm oder leben sie (im wöchentlichen Wechsel/immer) bei ihm? Bleibt Jeder in seinem Haus/Wohnung je nach Entfernung?
Fragen über Fragen...
 
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  • #11
Die Entscheidung der Eltern sich zu trennen mag ein sinnvoller Schritt sein, wenn eine befriedigende Partnerschaft nicht mehr realisierbar ist.
Jugendliche können , wenn Eltern sich scheiden lassen, Wut und Enttäuschung verspüren , über den Verlust ihrer Eltern. Manche können sich schuldig fühlen, andere ziehen sich zurück und vermissen jenen Elternteil der ausgezogen ist. Die Trennung der Eltern wird oft als belastendes Lebensereignis erlebt und ist meist mit vielen Veränderungen verbunden. Für viele beginnt der Stress jedoch schon vor der Scheidung, da diese Zeit oft mit hohem Konfliktniveau verbunden ist.
Oft sind die Eltern in dieser Zeit mit sich selber beschäftigt, dass sich die Teenager gar nicht wahrgenommen fühlen. Keinesfalls sollten die Eltern ihre Kinder in ihren Konflikt miteinbeziehen bzw.zu erwachsenen Gesprächspartnern beim Lösen ihrer Probleme und somit als Ersatzpartner verwenden. Wichtig ist es den Jugendlichen vernünftige Grenzen zu setzen und genügend Freiraum zugestehen . Wichtig ist, die KInder nicht in einen Loyalitätskonflikt zu bringen und ihnen den Kontakt mit jedem Elternteil zu ermöglichen, sie wie gesagt nicht in den Konfikt miteinbeziehen oder schlecht über den jeweiligen Elternteil zu sprechen. Der neue Partner kann ihnen vorgestellt werde. ER sollte jedoch zumindest in der ersten Zeit keine Erziehungsafgaben übernehmen.
Ich wünsche euch alles Gute.
 
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Deleted member 21128

  • #12
Der neue Partner kann ihnen vorgestellt werde. ER sollte jedoch zumindest in der ersten Zeit keine Erziehungsafgaben übernehmen.
Ich beobachte gerade bei diesem Punkt, dass manche dazu neigen, den neuen Partner viel zu früh zum Thema zu machen und ihn vorstellen wollen. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, das erst dann zu machen, wenn die neue Beziehung einigermaßen stabil ist. Das hat meiner Tochter auch so manche "Freundin" erspart, mit der ich nicht so weit gekommen bin...
Außerdem vernachlässigen manche ihre Kinder im ersten Liebestaumel. Die brauchen sich dann auch nicht wundern, wenn die Kinder mit Eifersucht und Ablehnung reagieren, wenn sie plötzlich zurückgestellt werden.
Einen Erziehungsauftrag hat ein neuer Partner bei einem Teenager ohnehin nicht. Er kann bestenfalls Vorbild sein und wenn's gut läuft eine Art freundschaftlicher Berater. Alles, was danach riecht, in die Elternrolle schlüpfen zu wollen, würde ich vermeiden.
 
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  • #13
@WolkeVier : Ich denke, Du hast die Sache auf den Punkt gebracht!
Ich finde, Du solltest ein Buch schreiben, ernsthaft gemeint.:)
 
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Deleted member 21128

  • #14
@WolkeVier : Ich denke, Du hast die Sache auf den Punkt gebracht!
Ich finde, Du solltest ein Buch schreiben, ernsthaft gemeint.:)
Wow, danke Frau M! Ich kann meine Fähigkeit, Dinge auf den Punkt zu bringen, in meinem Beruf auch gut brauchen...
Ein weiterer Ratgeber? Da sehe ich keinen Bedarf. Auch halte ich davon gar nix, um ehrlich zu sein. :) Außerdem bin ich sehr damit beschäftigt, mich um mich, mein Leben und meine Probleme zu kümmern. Das Form ist übrigens dabei sehr anregend und erhellend für mich. :)
 
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  • #15
Wenn man mal bedenkt, wie viele Scheidungskinder und Scheidungsjugendliche es gibt nur alleine in Deutschland. Wie sich gleichzeitig die Gesellschaft verändert,
indem z.B. die Mehrbelastung für die Mitarbeiter in vielen Firmen steigt, der familiäre/verwandtschaftliche Zusammenhalt eher weniger wird in vielen Fällen und stattdessen
der Medienkonsum steigt, wie Handynutzung, Computerspiel und Fernsehkonsum. All dies hat eine Auswirkung auf den einzelnen Jugendlichen
und von daher macht es doch Sinn genau das mal zu thematisieren.
@WolkeVier: Manchmal werde ich hier ZU wörtlich genommen :)
Auch mir ist klar, dass sich sehr wahrscheinlich hier keine Jugendlichen beteiligen, welche in einer entsprechenden Lage sind.

Interessant wäre es mal, wenn Teenager hier zu Wort kommen könnten zu dem oben genannten Thema.
Zumindest hätten sie hier die Möglichkeit dazu, etwas zu schreiben.
Es muss nicht immer gleich ein ganzes Buch sein :)
Wenn die Jugendlichen mit den eventuellen neuen Partnern eine Art
"Freundschaftsbuch" füllen können " in das sie alles hineinleben können"
wäre es wunderbar.