Rotraut

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  • #1

Ein Partner für alles - eine Illusion?

Dieses Thema kommt mir mein ganzes Leben immer wieder unter. Vielleicht, weil ich daran immer wieder scheitere.
Ein Partner ist der ideale Gesprächspartner - die geistige Ebene stimmt perfekt. Dafür ist er praktisch - im Haushalt, handwerklich usw. - eine Niete.
Ein anderer Partner ist erotisch der Hammer - ansonsten möchte man, dass er einfach still ist...
Offenbar passiert es ganz selten, dass man mehrfach begabten Partnern begegnet.
Und was machen wir nun daraus: Freuen wir uns über die erfreulichen Dinge und blenden das Manko aus oder ärgern wir uns doch im Stillen über die Defizite, mit denen wir uns abfinden sollen?
Nun meine eigentliche Frage: Wieso erwarten wir eigentlich von einem Partner ALLES? Wären nicht auch mehrere Partner vorstellbar - den Geliebten für die Erotik, den Hochgeistigen für Gespräche, den Praktischen für das Handwerkliche, usw.....? Umgekehrt natürlich genauso? Auch wir Frauen sind schließlich nicht für alle Lebenslagen perfekt.... Wäre das nicht eine Bereicherung für alle? Warum diese Beschränkung - und damit auch dieser Leistungsdruck auf eine Person???
Also ich fände eine solche geteilte Beziehung wunderbar, zumal sie ja teilweise auch tatsächlich (allerdings meist ausschließlich im außer-erotischen Bereich, auf Freundschaftsbasis) stattfindet.
 

BlackRaven

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  • #2
Zitat von Rotraut:
Nun meine eigentliche Frage: Wieso erwarten wir eigentlich von einem Partner ALLES? Wären nicht auch mehrere Partner vorstellbar - den Geliebten für die Erotik, den Hochgeistigen für Gespräche, den Praktischen für das Handwerkliche, usw.....? Umgekehrt natürlich genauso? Auch wir Frauen sind schließlich nicht für alle Lebenslagen perfekt.... Wäre das nicht eine Bereicherung für alle? Warum diese Beschränkung - und damit auch dieser Leistungsdruck auf eine Person???

Diesen Ansatz haben die Kommunen (und damit meine ich nicht die Gemeinden) in den 60iger/70iger Jahren versucht, natürlich auch unter dem Aspekt der freien Liebe.
Wir sind aber heutzutage immer noch im absoluten Besitzdenken verhaftet: "das ist mein Mann/meine Frau - gehört mir und teile ich mit keinem/keiner anderen".
Die von Dir vorgeschlagene Lösung mit mehreren Partnern hieße ja auch gleichzeitig teilen mit anderen und die Partner wirklich freigeben.
Das funktioniert nur in einer Utopie, aber nicht im wirklichen Leben und nur mit einem übersichtlichen Organisationsplan: z.B. ich möchte jetzt ein hochgeistiges Gespräch führen, der Partner dafür ist aber in einer anderen Konstellation der erotische Hammer und entsprechend aktiv. Was dann?
 

Didymus

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  • #3
Hallo Rotraut,
genau diese Frage stelle ich mir auch gerade und immer wieder. Die einzige Antwort, die ich darauf bisher gefunden habe ist, daß es kaum den Partner gibt, der alles vereint. Für so etwas hat man Freunde oder zumindest war das früher mal so.
Klar, Erotik und Wesen sollte wohl stimmen, da sind Freunde vielleicht nicht die richtige Wahl aber vieles Andere muß man an anderer Stelle suchen.
Meine aktuelle Meinung.
Liebe Grüße
Didymus
 

schalumpf

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  • #4
Hallo Rotraut,

neu und gebe gleich meinen Senf dazu:
Zitat von Rotraut:
Nun meine eigentliche Frage: Wieso erwarten wir eigentlich von einem Partner ALLES?
Tust Du das?
Mittlerweile wäre es eine ziemliche Horrovorstellung, alles gemeinsam machen zu müssen. Unterschiedliche Interessen - so what? Es gibt viele Perspektiven die man nicht kennen lernt, wenn man auf allen Ebenen die gleichen Interessen hat. Was spricht dagegen, wenn Mann/Frau etwas alleine oder mit Freunden macht (z.B. die große Oper ist nun mal nicht jedermanns Geschmack, genauso wie der Fußballplatz) und wirklich Spaß dran hat, weil der Partner nicht mit versteinerter Miene daneben sitzt und drauf wartet bis er/sie endlich wieder gehen darf. Fürs Handwerkliche - ich mache gerne selbst und bin stolz auf mich dabei.

Ein erotischer Geliebter ohne Hirn, das geht für mich allerdings nicht zusammen und die Vorstellung, dass es da noch ein paar Special Interest Frauen für alle Lebenslagen neben mir gibt sorry, nö. Ich stelle mir gerade vor, dass dann jemand die Rolle Putzfrau oder Bettschnecke übernehmen sollte - ich glaube, das kann nicht ernsthaft Deine Absicht hinter der Frage gewesen sein. Die Vorstellung macht mir kein gutes Gefühl, weil es die Persönlichkeit auf ein spezifisches Merkmal reduziert.

Der Begriff Leistung passt nicht zur Liebe - wenn Du geliebt wirst, musst Du dafür nichts spezifisches leisten, das ist meine feste Überzeugung. Vielleicht nehmen einem die Partnerprofile ein bisschen die Sensibilität dafür und geben dem Ganzen eine technokratische Perspektive.
Was Du da beschreibst scheint mir eher eine Zweckpartnerschaft zu sein. Kann man machen, ist dann halt was anderes und muss von allen Beteiligten so verstanden werden und jede/r müsste mit dieser eindimensionalen Rolle zufrieden sein. Ich bezweifle stark, dass das bei so komplexen Individuen, wie es Menschen nun einmal sind, funktioniert. Es wird immer eine/n geben der/die unglücklich ist.

Das wird eine außerordentlich vernetzte Gesellschaft wenn - mal angenommen - jeder drei verschiedene Zweckpartner hat und jeder von denen wieder drei, denn jeder sollte ja die gleichen Rechte haben...

...und alle suchen auf PS

Liebe Grüße
 

BellaDonna

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  • #5
Das ist ein interessanter Ansatz. Ich glaube früher gab man sich mit weniger zufrieden. Auf beiden Seiten und in verschiedenen Ebenen des Zusammenlebens.
Also es war nicht so schlimm, wenn der Partner im Bett nur 08/15 war, solange er doch aber treu war und andere gutmütige Vorzüge hatte.
oder auch nicht so gut kochen konnte, aber optisch und im Bett die Granate war.

Heute wollen wir 100%. Überall. Immer. Und am besten mit Garantie.
Das kann keiner erfüllen. Warum nicht aufteilen.

Ich habe auch gerade jemanden, den ich sehr gern in meine Bett lasse, aber den ich nichtmal meinen Freunden vorstellen könnte. Und in den ich mich nicht so richtig doll verlieben könnte, weil er eben Ansichten hat, die so gar nicht in meine Welt passen. Also überhaupt nicht.
Aber warum nicht für die tiefsinnigen Gespräche jemand anderen suchen.
Eine Idee zum nachdenken. Die Welt ändert sich.
Nicht die Stärksten kommen durch, sondern die flexibelsten.
 

Vizee

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  • #6
Und ? Dürften die alle voneinander wissen oder nicht? So was gibts doch schon - nennt sich offene Beziehung oder wahlweise Polygamie. Wäre aber alles nichts für mich, da ich monogam programmiert bin. Ausserdem habe ich mir vor langem einfach abgeschminkt, daß ein Mensch alles erfüllen kann, weil das menschlich ist in manchen Bereichen nicht perfekt zu sein. Daher wäge ich für mich halt ab, was ich im Kompromiss einfach akzeptieren kann oder wo ich sage: Nein, doch viel zu viel unterschiedlich - > geht schief.

Wenn die ganzen Typen nicht voneinander wissen dürften, dann hoffe ich Du hast einen gut strukturierten Terminplaner :)
 

BellaDonna

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  • #7
polygamie wäre es nicht wirklich, weil ich ja nur mit einem von ihnen schlafe.....dafür gehe ich mit jemand anderem zum Sport oder ins Theater.
Wäre vielleicht ein bisschen so wie: 1 Liebhaber, 1 bester Freund, 1 sport- oder Kulturpartner.


Und ja, alles in einem wäre dann wohl die Wuadratur des Kreises. Da das nicht geht, nehmen die Monogamisten wohl Abstriche hin. Die Frage ist vielleicht: welches Modell ist besser, hält länger und führt zu mehr Befriedigung in den verschiedenen Lebensbereichen.
Ach ja, dann kommt natürlich auch die Liebe. Welchen von ihnen liebe ich inniger? Oder kann ich alle gleich lieben?

By the way: d
Ich schreibe dass hypothetisch, auch wenn ich in der "ich" Form schreibe.
Ich suche nur sporadisch und manchmal bleibe ich bei einem ein wenig.
 
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fleurdelis

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  • #8
Einen Mann für alles? Es gibt Maler, Gipser, Ärzte, Gärtner, Installateure, Verkäufer, Fliesenleger .... Himmel, wie soll das alles EIN Mann schaffen?
 

Tim1987

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  • #9
Und da gehen die Frauen immer in die Luft, wenn ihre Männer/Frauen sich mit anderen herumtreiben :D

Aber Spaß beiseite. Ich bezeichne mich selbst schon lange als Idealist und wenn ich eines vom Leben gelernt habe, dann folgendes:

Es gibt IMMER einen Ausgleich.

Nichts auf dieser Welt ist perfekt. Wo wie es in jedem Guten etwas Schlechtes gibt, gibt es auch in jedem Schlechten etwas Gutes. Da sind Entscheidungen und Kompromisse gefragt. Ich denke zum Beispiel nicht, dass ich eine Partnerin haben mag, die gut im Matratzensport ist, in der Öffentlichkeit aber nur herumpöbelt. Genau genommen lautet die Frage der Fragen nicht: Was willst du eigentlich? Sondern: Was ist dir wichtiger?
 

Vizee

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  • #10
Zitat von BellaDonna:
polygamie wäre es nicht wirklich, weil ich ja nur mit einem von ihnen schlafe.....dafür gehe ich mit jemand anderem zum Sport oder ins Theater.
Wäre vielleicht ein bisschen so wie: 1 Liebhaber, 1 bester Freund, 1 sport- oder Kulturpartner.


Und ja, alles in einem wäre dann wohl die Wuadratur des Kreises. Da das nicht geht, nehmen die Monogamisten wohl Abstriche hin. Die Frage ist vielleicht: welches Modell ist besser, hält länger und führt zu mehr Befriedigung in den verschiedenen Lebensbereichen.
Ach ja, dann kommt natürlich auch die Liebe. Welchen von ihnen liebe ich inniger? Oder kann ich alle gleich lieben?

By the way: d
Ich schreibe dass hypothetisch, auch wenn ich in der "ich" Form schreibe.
Ich suche nur sporadisch und manchmal bleibe ich bei einem ein wenig.

Okay - bleiben wir jetzt einmal hypothetisch. Ich war von Multi-Beziehung ausgegangen. 1 Lover + für den Rest Gefährten. Nun ja, das hört sich rein hypothetisch nach Erfolg an und Abdeckung aller Bedürfnisse. Aber auch skrupellos?. So nach dem Motto: Meine Bedürfnisse werden auf jeden Fall erfüllt und ich "benutze" dabei Menschen? Könnten wir es nicht ein weniger dramatisch benennen in 1 Lover + viele gute Freunde in der Friendzone? Aber wäre das auch neu?
 

IPv6

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  • #11
Zitat von fleurdelis:
Einen Mann für alles? Es gibt Maler, Gipser, Ärzte, Gärtner, Installateure, Verkäufer, Fliesenleger .... Himmel, wie soll das alles EIN Mann schaffen?

3 reichen. Einer zum Ausgehen, einer zum Reden und einer zum Poppen; für den Rest gibt es Dienstleister und Einrichtungshäuser ;-)
 

BellaDonna

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  • #12
Zitat von Vizee:
.... Aber auch skrupellos?. So nach dem Motto: Meine Bedürfnisse werden auf jeden Fall erfüllt und ich "benutze" dabei Menschen? Könnten wir es nicht ein weniger dramatisch benennen in 1 Lover + viele gute Freunde in der Friendzone? Aber wäre das auch neu?

Nein - skrupellos ist zu hart geurteilt.
Die Männer dürften das dann ja auch.
aber was mache ich, wenn mein Sexpartner dann lieber mit jemand anderem Sex hat und dafür mein Kulturpartner mit mir Sex haben möchte.
Es käme einem Durcheinander gleich.
Wäre nicht wirklich richitg für mich. Und ich brauche ja nicht so viele für die Friendzone. Gute Freunde habe ich ja schon.
Deshalb: mir reicht eigentlich gelegentlich ein guter Liebhaber.
 

Vizee

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  • #13
Zitat von BellaDonna:
Nein - skrupellos ist zu hart geurteilt.
Die Männer dürften das dann ja auch.
aber was mache ich, wenn mein Sexpartner dann lieber mit jemand anderem Sex hat und dafür mein Kulturpartner mit mir Sex haben möchte.
Es käme einem Durcheinander gleich.
Wäre nicht wirklich richitg für mich. Und ich brauche ja nicht so viele für die Friendzone. Gute Freunde habe ich ja schon.
Deshalb: mir reicht eigentlich gelegentlich ein guter Liebhaber.

Genau das wäre ein Tohuwabohu, welches später katastrophal enden könnte. Und stell Dir vor, man würde sich dann doch noch in einen der Kultur oder Sex Partner verlieben und der hätte keine Gefühle auf dieser Ebene entwickelt. Wer hat sich eigentlich ausgedacht, daß Menschen gefälligst ein Liebesleben haben müssen? :) Mir kam nämlich gerade in den Sinn, daß die Natur es so ausgelegt hat, daß der Mensch zur Zweisamkeit erschaffen wurde (Erhaltung der eigenen Art zwecks Fortpflanzung). Die Natur hat aber nicht berücksichtig, dass der Mensch auch mit Bedürfnissen auf die Welt kommt, die er später im Verlauf des Wachsens weiter entwickelt.
 
G

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  • #14
Again: "Die Natur" hat nichts von vornherein berücksichtigt oder bestimmt. Sie gestaltet sich immer wieder neu. Sie lebt von der Fülle, von der Vielgestaltigkeit, Verschiedenartigkeit.
Und da ist nicht irgendwo ein Schöpfer, der uns ganz doll lieb hat und bastelte ein Zuhause und uns nach seinem Bilde. Den Beweis hat bisher niemand erbracht.
 
F

fleurdelis

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  • #15
Zitat von IPv6:
3 reichen. Einer zum Ausgehen, einer zum Reden und einer zum Poppen; für den Rest gibt es Dienstleister und Einrichtungshäuser ;-)

Solange es Überraschungseier gibt: Spiel, Spaß und Schokolade, ……. muss sich das wohl alles in einem finden lassen ……. bis auf die Dienstleister :) …
 

Suxxess

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  • #16
Nenne deinen Sexpartner einfach deinen festen Freund und du hast was du willst. Wenn der Sexpartner nicht mehr will, dann suche dir einen anderen. Wenn dein Kulturfreund plötzlich Sex mit dir haben will, lehnst du es ab und verweist auf deinen festen Freund. Fertig.
Willst du keinen festen Freund dann kannst du auch Freundschaft+ haben.

Erst wenn Kinder ins Spiel kommen oder man sich etwas gemeinsam aufbauen möchte, wird es nicht so funktionieren wie du es dir vorstellst. Aber im Grunde ist das möglich...
 

vhe

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  • #18
Zitat von Rotraut:
Dieses Thema kommt mir mein ganzes Leben immer wieder unter. Vielleicht, weil ich daran immer wieder scheitere.
Ein Partner ist der ideale Gesprächspartner - die geistige Ebene stimmt perfekt. Dafür ist er praktisch - im Haushalt, handwerklich usw. - eine Niete.
Ein anderer Partner ist erotisch der Hammer - ansonsten möchte man, dass er einfach still ist...
Offenbar passiert es ganz selten, dass man mehrfach begabten Partnern begegnet.
Hm. Als Mann könntest Du jetzt Muslim oder Mormone werden.

Zitat von Rotraut:
Nun meine eigentliche Frage: Wieso erwarten wir eigentlich von einem Partner ALLES? Wären nicht auch mehrere Partner vorstellbar - den Geliebten für die Erotik, den Hochgeistigen für Gespräche, den Praktischen für das Handwerkliche, usw.....? [...] Warum diese Beschränkung - und damit auch dieser Leistungsdruck auf eine Person???
Also ich fände eine solche geteilte Beziehung wunderbar, zumal sie ja teilweise auch tatsächlich (allerdings meist ausschließlich im außer-erotischen Bereich, auf Freundschaftsbasis) stattfindet.
Siehste, Dein letzter Satz ist schon die Lösung.

Du findest heraus, welches Fremdgehen Dir am wehsten tut und löst den Rest über Freundschaften, Debattierklubs, Swingerclubs, Stammtische, eine angestellte Putzfrau, Essen auf Rädern, was auch immer.

Dann musst Du nur noch jemanden finden der das genauso sieht. Wenn z.B. Kochen Dein Ding ist, suchst Du Dir also jemanden, mit dem Du gut kochen kannst, und mit wem ihr dann schlaft, ist egal. (Aber wehe Dein Partner bekocht seine Mitschläferin auch: "Schatz, es war nur Sex.", "Lüg nicht! Das ist kein Lippenstift auf Deinem Hemd, das ist Erdbeerkompott!")

Vieles entspannt sich, z.B. auch das mit dem Hammer, der ansonsten doof ist, wenn man getrennt wohnt.
 
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ErwinD

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  • #19
Kompromissbereitschaft? Der eine hat alles, ist aber im Bett nicht der Tollste? Schon mal versucht zusammen das intime erleben zu verbessern? Oder der Sexpartner ist toll ... nur im Bett? Ist es das was Du willst und dir das Wichtigste ist? Dann bleib doch bei ihm. Dann sind Dir die anderen sachen offenbar nicht so wichtig ( hypothetisch).
Es spricht doch nichts dagegen Freunde zu haben. Und wenn der Sexpartner halt keine feste Beziehung möchte, weil er eben an anderen Stellen noch herumvögeln möchte, dann macht es offen und es ist eine offene Beziehung.
Kein Mensch wird 100% Perfekt sein. Finde den, der die Dir wichtigsten Punkte erfüllt.
Der Rest sind Kompromisse und Beziehungsarbeit.
 

vhe

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  • #20
Zitat von ErwinD:
Rotrauts Frage ist meiner Meinung nach, warum Kompromissbereitschaft hier überhaupt gefordert ist.
Sie wird viel zu selten gestellt, finde ich.

Ich hab einen Bekannten, mit dem ich gern koche, ein paar Foren zum Philosophieren, eine Bekanntin, mit der ich über alles reden kann, eine mit der ich wandern kann, eine ganze Menge Leute für Sport und Parties und alle 2 Wochen eine Putzfrau. Bleibt das Thema Sex übrig.

Hm. Eigentlich könnte ich mich dann beim Thema Partnersuche von so überflüssigen Kriterien wie Nettigkeit und Charakter und so verabschieden...

Danke für den Denkanstoß!
 
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ErwinD

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  • #21
Zitat von vhe:
...

Hm. Eigentlich könnte ich mich dann beim Thema Partnersuche von so überflüssigen Kriterien wie Nettigkeit und Charakter und so verabschieden...

Danke für den Denkanstoß!

Jedem das Seine. Wichtig finde ich nur wenn man dann jemanden sucht, dass die Person das dann genauso sieht. Ansonsten kann es sehr unschön werden.
 

vhe

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  • #22
Zitat von ErwinD:
Zitat von vhe:
Hm. Eigentlich könnte ich mich dann beim Thema Partnersuche von so überflüssigen Kriterien wie Nettigkeit und Charakter und so verabschieden...

Danke für den Denkanstoß!
Jedem das Seine. Wichtig finde ich nur wenn man dann jemanden sucht, dass die Person das dann genauso sieht. Ansonsten kann es sehr unschön werden.
War nur /fast/ ernst gemeint, keine Sorge. :)

Auch ich hatte schonmal ein furchtbares Date, wo das Aussehen der Dame zwar stimmte, aber nach dem ersten Satz völlig irrelevant war. Und ganz ohne Kommunikation geht's eben auch nicht.
 
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fleurdelis

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  • #23
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fleurdelis

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  • #25
Zitat von Suxxess:
Ist halt die Frage ob man eine Beziehung will oder nur ab und an etwas Spaß...

​deine Aussage war doch:

Zitat von Suxxess:
Nenne deinen Sexpartner einfach deinen festen Freund und du hast was du willst. .

Was denn nun? Manche Sexpartner wollen niemals als fester Freund bezeichnet werden. Also nur Spaß. Das verstehe ich. Aber dieser Mensch ist niemals für eine Beziehung bereit, also kann ich doch nicht wählen. Entweder ich bleibe bei: ich will Spaß, oder nix.
 
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