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winzling_geloescht

  • #121
AW: Ein Gedicht

Ich habe das Recht ...

Eine Liste von Menschenrechten nach Virginia Satir

1. Ich brauche keine Schuldgefühle zu haben, bloß weil das, was ich tue, sage oder denke, einem anderen nicht gefällt.

2. Ich darf wütend sein und meine Wut ausdrücken, solange ich dabei mein Augenmaß nicht verliere.

3. Ich muss nicht die alleinige Verantwortung für Entscheidungen übernehmen, an denen auch andere beteiligt waren.

4. Ich habe das Recht, "Ich verstehe das nicht" oder "Ich weiß nicht" zu sagen, ohne mir blöd vorzukommen.

5. Ich muss mich nicht entschuldigen oder rechtfertigen, wenn ich "Nein" sage.

6. Ich habe das Recht "Nein" zu sagen, ohne dabei Schuldgefühle haben zu müssen.

7. Ich habe das Recht, andere um etwas zu bitten.

8. Ich habe das Recht, Bitten abzuschlagen und zusätzliche Verpflichtungen abzulehnen.

9. Ich habe das Recht, es anderen mitzuteilen, wenn ich das Gefühl habe, dass sie mich ungerecht behandeln oder bevormunden.

10. Ich habe das Recht, es anderen mitzuteilen, wenn ihr Verhalten mich irritiert.

11. Ich habe das Recht, Fehler zu machen und für sie die Verantwortung zu tragen.

12. Ich habe das Recht, mich zu täuschen.

13. Ich brauche nicht von allen gemocht, bewundert oder geachtet zu werden für alles, was ich tue.


Ich finde, das ist 'ne verdammt kluge Frau, die Frau Satir.
 
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  • #122
AW: Ein Gedicht

@winzling.....Danke für deinen Beitrag 121!!!!!! Shalom
 
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  • #123
AW: Ein Gedicht

@winzling
Danke für den Text :)
 
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  • #124
AW: Ein Gedicht

I'm not O.K.

You're not O.K.

and that's O.K.
 
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20
  • #125
AW: Ein Gedicht

Augen in der Großstadt

Wenn du zur Arbeit gehst
am frühen Morgen,
wenn du am Bahnhof stehst
mit deinen Sorgen:
da zeigt die Stadt
dir asphaltglatt
im Menschentrichter
Millionen Gesichter:
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? Vielleicht dein Lebensglück...
Vorbei, verweht, nie wieder.

Du gehst dein Leben lang
auf tausend Straßen;
du siehst auf deinem Gang, die
dich vergaßen.
Ein Auge winkt,
die Seele klingt;
du hast's gefunden,
nur für Sekunden...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das? Kein Mensch dreht die Zeit zurück...
Vorbei, verweht, nie wieder.

Du mußt auf deinem Gang
durch Städte wandern;
siehst einen Pulsschlag lang
den fremden Andern.
Es kann ein Feind sein,
es kann ein Freund sein,
es kann im Kampfe dein
Genosse sein.
Er sieht hinüber
und zieht vorüber ...
Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick,
die Braue, Pupillen, die Lider -
Was war das?
Von der großen Menschheit ein Stück!
Vorbei, verweht, nie wieder.

- Kurt Tucholsky
 
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  • #126
AW: Ein Gedicht

Unser wahres Zuhause ist der gegenwärtige Augenblick.
Wenn wir wirklich im gegenwärtigen Augenblick leben,
verschwinden unsere Sorgen und Nöte und
wir entdecken das Leben mit all seinen Wundern.

Thich Nhat Hanh
 
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  • #128
AW: Ein Gedicht

Das Forum hier, das hilft mir sehr.
So manch Problem ist doch zu schwer,
um ganz allein den Weg zu finden,
und eine Lösung zu ergründen.

Auch wenn ich grad hab kein Problem,
so ist es doch auch trotzdem schön,
zu lesen was die Leut so machen,
und oft gibt da auch was zum lachen.

Es wurde ja schon kritisiert,
dass man von mir nichts echtes spürt,
mein schreiben wär' wohl ohne Sinn,
und auch nichts witziges wär' drin.

Gerne sag ich's grad heraus
dass ich spende oft Applaus
für vieles, was die and'ren schreiben,
und mir bleibt nur, sie zu beneiden.

Wohl kann auch ich euch mal beraten,
es bleibt mir nur, hier abzuwarten,
bis eines Tages dann,
ich große Klappe haben kann.

Bis eben hatt' ich noch gedacht,
dass reimen mein Talent ausmacht.
Doch viel mehr Witze sind da drin,
in dem was reimt die Schreiberin!
 
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  • #129
AW: Ein Gedicht

Zitat von woobwoob:
Das Forum hier, das hilft mir sehr.
So manch Problem ist doch zu schwer,
um ganz allein den Weg zu finden,
und eine Lösung zu ergründen.

Auch wenn ich grad hab kein Problem,
so ist es doch auch trotzdem schön,
zu lesen was die Leut so machen,
und oft gibt da auch was zum lachen.

Es wurde ja schon kritisiert,
dass man von mir nichts echtes spürt,
mein schreiben wär' wohl ohne Sinn,
und auch nichts witziges wär' drin.

Gerne sag ich's grad heraus
dass ich spende oft Applaus
für vieles, was die and'ren schreiben,
und mir bleibt nur, sie zu beneiden.

Wohl kann auch ich euch mal beraten,
es bleibt mir nur, hier abzuwarten,
bis eines Tages dann,
ich große Klappe haben kann.

Bis eben hatt' ich noch gedacht,
dass reimen mein Talent ausmacht.
Doch viel mehr Witze sind da drin,
in dem was reimt die Schreiberin!
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  • #130
AW: Ein Gedicht

Wunder der Liebe

Mondbeglänzte Zaubernacht,
Die den Sinn gefangen hält,
Wundervolle Märchenwelt,
Steig auf in der alten Pracht!

Liebe läßt sich suchen, finden,
Niemals lernen, oder lehren,
Wer da will die Flamm' entzünden
Ohne selbst sich zu verzehren,
Muß sich reinigen der Sünden.
Alles schläft, weil er noch wacht,
Wenn der Stern der Liebe lacht,
Goldne Augen auf ihn blicken,
Schaut ertrunken von Entzücken
Mondbeglänzte Zaubernacht.

Aber nie darf er erschrecken,
Wenn sich Wolken dunkel jagen,
Finsternis die Sterne decken,
Kaum Mond es noch will wagen,
Einen Schimmer zu erwecken.
Ewig steht der Liebe Zelt,
Von dem eignen Licht erhellt,
Aber Mut nur kann zerbrechen,
Was die Furcht will ewig schwächen,
Die den Sinn gefangen hält.

Keiner Liebe hat gefunden,
Dem ein trüber Ernst beschieden,
Flüchtig sind die goldnen Stunden,
Welche immer den vermieden,
Den die bleiche Sorg' umwunden;
Wer Schlange an sich hält,
Dem ist Schatten vorgestellt,
Alles was die Dichter sangen,
Nennt der Arme, eingefangen,
Wundervolle Märchenwelt.

Herz im Glauben auferblühend
Fühlt alsbald die gildnen Scheine,
Die es lieblich in sich ziehend
Macht zu eigen sich und seine,
In der schönsten Flamme glühend.
Ist das Opfer angefacht,
Wird's dem Himmel dargebracht,
Hat dich Liebe angenommen,
Auf dem Altar hell entglommen

Steig auf in der alten Pracht.

...Danke an Ludwig Tieck und die Finderin für diese romantischen Verse!
 
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  • #131
AW: Ein Gedicht

Es ist schwerer, Gefühle, die man hat, zu verbergen,
als solche, die man nicht hat, zu heucheln.

Francois VI de la Rochefoucauld
 
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  • #132
AW: Ein Gedicht

"Nicht weil es schwer ist,
wagen wir es nicht,
sondern weil wir es nicht wagen,
ist es schwer"

( Lucius Annaeus Seneca )
 
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  • #133
AW: Ein Gedicht

Die Freundschaft ist eine Kunst der Distanz,
so wie die Liebe eine Kunst der Nähe ist.

Sigmund Graff
 
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  • #134
AW: Ein Gedicht

Kein Pfad mehr und kein Steg
dahinter sind.
Denn dein Weg ist mein Weg.
Ich fände ihn blind.

Hans Heinrich Ehrler
 
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  • #135
AW: Ein Gedicht

DIE Frauen, Design und High Heel
Das liest man in den threads jetzt sehr viel
Dazu muss ich erwähnen
Das bringt mich zum Gähnen
Wahrscheinlich habe ich einfach kein` Stil......