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  • #1

Du verstehst mich nicht!

Eigentlich wollte ich das Thema im Rahmen von "Nur Mal so.." ansprechen; aber vielleicht gibt das auch was für einen neuen Thread her... (musste erst Mal wieder rausfinden, wie ich so einen eröffne :rolleyes:)
Nachdem @IMHO mal wieder seine Pirouetten gedreht hat und ihm dafür und für sein leider schlecht entwickeltes (nur meine Meinung!!) Humor- und Taktgefühl eins übergebraten wurde (zurecht meiner Meinung nach), wollte ich mich hier gerne erneut dem Thema Sprache / Kommunikation / Missverständnisse widmen.
Ist ja auch eine der entscheidenden Kompetenzen in der Partnerschaft: die Kommunikation. Mit der GFK klappt es bei mir leider noch nicht immer, aber ich finde das Tema auch aus anderer Perspektive interessant.
Ich wurde von @Syntax in "einen Topf" mit @syntagma und @Hoppel geworfen. Mit Syntagma gerate ich regelmäßig aneinander (was diese nicht zur Kenntnis nimmt, sondern @AnnaConda bezichtigt.. hey, ICH hab dich mehrfach beleidigt!).
Hoppel hat mir eine ausführliche Reaktion auf einen Beitrag meinerseits geschrieben (was mich freut), und ich kann mich trotz mehrfacher Versuche nicht durchringen, darauf zu antworten. Ich glaube, weil ich ihn nicht verstehe. Also teilweise inhaltlich nicht und weil mich die Themen / Fragen / Kritik die er dort äußert nicht berühren, nicht interessieren (nicht falsch verstehen!). Ich verstehe schlicht und einfach nicht, worauf du hinaus willst.

Meine Theorie ist, dass sich solche Zugehörigkeiten / Gruppen / Lager automatisch bilden - aus Leuten, die die selbe Sprache sprechen.
Okay, bisschen banal, aber ich fand die Erkenntnis interessant, dass so ein Unverständnis der Sprache des anderen ganz schnell in ziemliche Aggression umschlägt. Auch bei mir (falls das jemand noch nicht aufgefallen sein sollte...)
Insbesondere diese abgehobene Art.. das Sprechen über die Kommunikation der Anderen auf einer Metaebene (uups!) und das daraus resultierende "Drüberstehen" gehen mir zum Beispiel auf den Keks.
Ist für mich pseudointellektuelles Soziologengewäsch.
Aber das ist vermutlich auch wieder ungerecht, weil Soziologen eben so miteinander reden, wie es BWLer tun oder Kunsthistoriker..(um Mal ein paar Gruppen zu nennen..auch wenn sich @Hoppel und @syntagma und @Maron vermutlich außerhalb jeder Gruppe oder Schafherde verorten wollen würden..)

Also was ich eigentlich damit ausdrücken will, ist: warum reagiere ich auf bestimmte User und Themen reflexartig (positiv wie negativ), und auf andere eher nur mit Unverständnis oder Desinteresse? Unabhängig vom angesprochenen Thema-

Apropos: @Hafensänger und @babe habe ich nicht "persönlich" kennengelernt, bedauere aber, dass sie hier nicht mehr schreiben.
 
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  • #3
Ich wurde von @Syntax in "einen Topf" mit @Synagma und @Hoppel geworfen.
Da liegt ein Missverständnis vor.
Mit "ich kann sie nicht auseinanderhalten, meinte ich, dass ich beim Lesen des Posts nicht weiß, wer ihn verfasst hat.
Bei @elve oder @Frau M oder @fleurdelis oder @Mentalista hingegen tendenziell schon eher (vielleicht, weil da immer wieder dieselbe Schalplatte läuft oder es auf die selbe Art und Weise rübergebracht wird). Aber auch bei den Männern sind viele eine Personalunion für mich.
Hängt bestimmt auch damit zusammen, dass ich idR nicht sonderlich auf den Avatar oder Nick achte und extra hoch gucken will, wenn es mich interessiert - normalerweise interessiert es mich aber gar nicht. Daher war / ist es auch so lächerlich mir zu unterstellen, ich hätte xy auf dem Kieker, weil ich mir für gewöhnlich gar nicht klar darüber war / bin wen ich da zitiere.
 
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Deleted member 23363

  • #4
Also was ich eigentlich damit ausdrücken will, ist: warum reagiere ich auf bestimmte User und Themen reflexartig (positiv wie negativ), und auf andere eher nur mit Unverständnis oder Desinteresse? Unabhängig vom angesprochenen Thema
Warum das bei dir so ist, vermag ich nicht zu sagen.
Bei mir ist es vermutlich der Halo-Effekt. Dabei schreibt man einem Menschen, an dem man Eigenschaften entdeckt hat, die man mag, weitere positive Merkmale zu, ohne diese zu kennen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Halo-Effekt
Wenn man sich dessen bewusst ist, kann man aber darauf achten und überlegter (re)agieren.
 
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  • #5
Apropos: @Hafensänger und @babe habe ich nicht "persönlich" kennengelernt, bedauere aber, dass sie hier nicht mehr schreiben.
Würd sagen, die sind alle (wieder) hier.

Denke, es ist logisch, dass sich Foristen mit ähnlichen Ausdrucksweisen gegenseitig verstanden fühlen, auch wenn sie grundsätzlich andere Meinungen haben. Zumindest lässt sich das im Forum gut beobachten.
 
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  • #6
@Luzi99 ich glaube,du stellst eine Frage ans Forum, die du eigentlich nur selbst beantworten kannst. Die Antwort ist, wie ich meine, in deinem ICH, in deiner Persönlichkeit verborgen.
 
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apfelstrudel

  • #7
für mich ist das keine frage der sprache, oder der kommunikation. Sondern eine frage der gefühle und des verstandenwerdens.
Vielleicht auch eine story aus persönlichen enttäuschungen....
Und jeder sucht seine bestätigung für sein weltbild.
Ich hab als jugendlicher meine mutter zum weinen gebracht, weil ich eine todesanzeige in der zeitung nüchtern dokumentiert hab... das war meine meinung und punkt. Das war aber eine bekannte von ihr... und ich wußte das. Ich war beleidigt, als mir nahegelegt wurde, den tisch zu verlassen. Ich hatte ja keinen fehler gemacht.
Inzwischen habe ich die ansicht, dass formale dinge niemals über die gefühle eines menschen zu stellen sind. Und seit mitte diesen jahres zähl ich da meine gefühle auch dazu.
 
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Deleted member 21128

  • #8
warum reagiere ich auf bestimmte User und Themen reflexartig (positiv wie negativ)
Wegen der Identifikation. Bei positiven liegt das auf der Hand, bei negativen wird's bisschen schwieriger, da geht’s oft um Punkte, die man bei sich selber nicht sehen will.
Ich kann deine Reaktionen übrigens inhaltlich immer nachvollziehen, du hast bloß ne andere Impulskontrolle.
 
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  • #9
Impuls? Ja.
Kontrolle............... .
 
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  • #10
Insbesondere diese abgehobene Art.. das Sprechen über die Kommunikation der Anderen auf einer Metaebene (uups!) und das daraus resultierende "Drüberstehen" gehen mir zum Beispiel auf den Keks.
Ist für mich pseudointellektuelles Soziologengewäsch.
Aber das ist vermutlich auch wieder ungerecht, weil Soziologen eben so miteinander reden, wie es BWLer tun oder Kunsthistoriker..(um Mal ein paar Gruppen zu nennen..auch wenn sich @Hoppel und @syntagma und @Maron vermutlich außerhalb jeder Gruppe oder Schafherde verorten wollen würden..)

ich konnte @syntagma s Hinweise für dich inhaltlich nachvollziehen, @Hoppel ist @hafensänger und ich habe mich sehr deutlich vom hiesigen Stammtischverhalten distanziert ....
 
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  • #13
Genfer Flüchtlingskonvention?