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  • #76
Ich und Anführerin mit tragender Rolle:rolleyes::p. Wow, das du mich so siehst, sehe ich als ein Kompliment, was ich gar nicht will. :)
liebe @Mentalista
Okay. Ich ziehe es mal (vorläufig) zurück. Nachdem ich deine Reaktionen gelesen habe, muss ich gestehen, dass ich mich in diesem Punkt durchaus geirrt haben könnte.
Allerdings würde es mich weiterhin interessieren, was du zum ersten Teil meines Beitrags meinst.
meine besten Grüsse nach Berlin ... ins grossstädtische Grüne, das auch ich immer wieder ausserordentlich schätze.
 
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  • #77
Ja, deinen ersten Punkt sehe ich auch nicht anders. ABER: in meinen Augen ist es ein sehr einseitiges Bild, was du da entwirfst. Denn wiederum andere „Neulinge“ verweilen hier länger, melden sich mit der Zeit weniger oder in größeren Abständen. Dasselbe tun auch „Alteingessesene“, und auch von denen verabschieden sich manche nach längerer Mitgliedschaft hier.
Es ist also ein ständiger Wandel in einem Forum.
Die Gründe für eine Verabschiedung sind in meinen Augen so vielfältig wie die Charaktere und Lebenserfahrungen aller hier Mitschreibenden.

Aus der Sicht auf Einzelne jetzt eine „ Anführerschaft“ oder „Schuld“ Einzelner zu schlußfolgern, kann ich nicht nachvollziehen und ich frage mich auch, weshalb dein Blick derartig fokkussiert ist.

Wenn du glaubst, dass z.B. @Mentalista mit ihren Meinungen hier zum Wortführer wird und ursächlich dafür verantwortlich sein soll, dass „Neulinge“ gehen, warum setzt du dich nicht inhaltlich mit ihren Meinungen auseinander, setzt deine Erfahrungen dagegen und gestaltest dadurch das hiesige „Meinungsbild“ mit, veränderst es?

Stattdessen kritisierst du hier pauschal angebliche „Anführerinnen“ und entzündest auch in einem anderen Thread einen scheinbaren Konflikt zwischen „ Alt“ und „Neu“.

Ich verstehe deinen Wunsch nach einem erfrischenderen Meinungsbild, ich glaube sogar, damit befindest du dich in guter Gesellschaft mit so manchem „ Alteingesessenen“ hier, aber diesen Weg der Frontenkonstruktion und Schuldzuweisung halte ich persönlich für falsch.
Ich danke dir für deine Antwort. Sie gibt mir zu denken und daher brauche ich mehr Zeit, mich inhaltlich zu deinen Denkanstössen äussern zu können.
 
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  • #78
Warum landen so viele Threads hier nach 3 Seiten immer auf einer sehr persönlichen Ebene ziemlich weit weg von der Ausgangsfrage. Ich mag dann zwar gerne noch ein bisschen Senf zum Aufhänger kleckern, aber den Verlauf der gegenseitigen Zitate und Kommentare überspringe ich meistens.... Also + und - bei Dates....

Ich kann sie nicht mehr zählen, aber es waren im Schnitt 1-2 pro Woche....

Angenehm ist es, wenn die Realität in etwa zu dem Profil passt. Da erlebte ich schon häufiger ein Delta von Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung. Sportlich/ athletisch und das Hemd spannt so über den Bauch, dass der Knopf bald abspringt. Ausgelutschte Jeans und kariertes Hemd und der Besuch beim Frisör ist schon eine Weile her, sowie dieser Trend sowas wie Bart, was aussieht wie keine Lust zum Rasieren, insbesondere Haare aus der Nase oder Ohren, da setze ich mich dann noch nicht mal zum Kaffee hin oder bin schnell wieder weg. Ein bisschen Pepp in der Kleidung und ein gepflegtes Äusseres sind da schon anziehender.

Sehr, sehr oft wird mit dem Alter geschummelt. Angabe Anfang bis Mitte 50, aber dann im Vorruhestand. Wenn dann ein Reiseerlebnis nach dem Nächsten zum Besten gegeben wird...

Wo sich die Lebenswelten bei mir trennen, ist mit Männern, die keine Kinder haben und nie welche wollten. Männer, die zu mindestens zeitweise mit Kindern zusammen lebten, verstehen es besser. Das waren die eher unangenehmen Begegnungen mit unglaublichen Besserwissern.

Inzwischen klopfe ich vorher am Telefon ab, wie die eigenen Erfahrungen im Leben mit Kindern ist und inwiefern der Mann auch mal länger so etwa 10 Jahre in einer Beziehung gelebt hat.

Thema Sex: Sehr häufig war das ein Trennungsgrund für Männer in langen Bindungen und sie versuchen im Gespräch heraus zu finden, ob die Frau Spass im Bett hat. Soweit ist das auch o.k. Was mir nicht gefällt, wenn versucht wird in Details zu gehen oder nach gebohrt wird, welcher Ehrfahrungsschatz es zu entdecken gibt. Hier habe ich nun auch schon zwei Mal erstaunt festgestellt, dass die Einteilung von Heilige und Hure sich hartnäckig in den männlichen Köpfen manifestiert hat und auch bei 50+ noch eine grosse Rolle spielt. Tantra gleich Nutte.... Bei den meisten Männern weckt es jedoch eher das Interesse.
 
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  • #79
liebe @Mentalista
Okay. Ich ziehe es mal (vorläufig) zurück. Nachdem ich deine Reaktionen gelesen habe, muss ich gestehen, dass ich mich in diesem Punkt durchaus geirrt haben könnte.
Allerdings würde es mich weiterhin interessieren, was du zum ersten Teil meines Beitrags meinst.
meine besten Grüsse nach Berlin ... ins grossstädtische Grüne, das auch ich immer wieder ausserordentlich schätze.
Ich denke WolkeVier und Sandbank haben es bereits gut auf den Punkt gebracht, was ich auch meinen würde. Wiederholen muss ich es nicht.
 
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  • #80
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  • #83
Ob Du jetzt den Autor magst oder nicht ... ist mir egal.
Menno (so ein toller Nick, übrigens), es geht mir gar nicht ums "mögen"! Aber wenn man einmal bei einem akribischen Studium viele, viele Fehler und Halbwahrheiten gefunden hat, die als Fakten ausgegeben wurde, wird man sehr vorsichtig. Das ist also auch mein Problem mit dem Artikel: An ganz vielen Stellen werden Korrelationen als Kausalitäten beschrieben, ohne das auch nur im Ansatz zu belegen. Ich hätte riesige Lust, den Artikel mal Absatz für Absatz mit Dir durchzugehen, um zu erklären, was ich meine. Das muss aber überhaupt nicht heißen, dass die Gesamtaussage des Artikels falsch ist.
 
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  • #84
Es ging um deine Begründung, AfD-Wähler abzulehnen.
Um ein mögliches Mißverständnis vorweg zu klären: ich kritisiere keine Vorlieben oder Abneigungen bei der Partnerwahl. Da gibts kein richtig oder falsch. Ich kommentiere nur ihre Begründungen. Und deine bisherigen Begründungen für die Ablehnung von AfD-Wählern hält nicht, wofür sie da sein soll. Aber das schließt natürlich nicht aus, daß du andere, zutreffendere oder bessere Begründungen hast.. (...)
Ich kenne so einige AfDler, die sich dazu "bekennen" und gerne ein politisches Gespräch führen. Also nicht weniger als unter den SPDlern beispielsweise. Und sie sind auch nicht verlegener oder weniger fähig, was argumentieren usw. anlangt.
Ich verstehe schon, was Du meinst. Ich habe noch keinen AfD-Wähler getroffen, der mir seine Wahl so erklären konnte, dass ich die Entscheidung für "intelligent" hielt. Entweder lehnte ich schon die Ausgangsbasis ab ("ich mag halt keine Ausländer" => konsequente Wahl, aber ein inakzeptables Menschenbild für mich) oder es war alles so unglaublich diffus. Mir ist völlig klar, dass auch viele SPD-Wähler nicht erklären können, warum sie sich für den Buchhändler aus Würselen entschieden haben, aber auch damit habe ich durchaus meine Probleme.

Nicht des Teufels, sondern der Wirklichkeit. Oder auch Gerechtigkeit, wenn man es hochtrabend will. Für manche mag das aber auch des Teufels sein. Denn wenn es um die rechte Sache geht, also beispielsweise die Abwertung der AfD, dann heiligt der Zweck jedes Mittel.
Ganz und gar nicht. Ich schrieb ja schon, dass ich durchaus Sympathien für Lucke/Henckel hatte. Aber eine Partei, die Menschen wie Höcke ungestraft reden lässt, halte ich nicht für wählbar.
Das heißt nicht, dass ich den Umgang der Medien mit der AfD für sinnvoll halte. Jeder muss die Möglichkeit haben, seine eigene Meinung zu bilden und auch kundzutun. Aber es ist ein großer Unterschied, ob ich mit jemandem kontrovers diskutieren oder mit ihm morgens aufwachen möchte...


Wobei natürlich auch die Frage ist, was man unter einem politischen Gespräch versteht. Viele verstehen darunter ja gerne Stammtischtratsch über Herrn Schulz oder Frau Nahles oder so. Da ist "Politik" ein Hobby wie die Lektüre der Gala, nur gehts bei ihnen nicht um Blaublüter, sondern um Parteipolitiker. Aber der Beschäftigungsmodus in etwa der gleiche.
Darum geht es mir definitiv nicht, ich wollte nicht über die Schwangerschaften von Frau Petry sprechen...
 
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  • #86
Politische Statements in einem online dating Profil scheinen gerade sehr verbreitet zu sein. Ich finde es voll daneben. Demokratie lebt nur von unten nach oben. Wer dann darein schreibt, dass ihm oder ihr politisches Engagement wichtig ist oder ein Teil seines Lebens ausmacht, finde ich das eine interessante Information. Aber dieses Ich mag nicht AFD....., damit endet doch für Viele schon rund um die Bundestagswahl jedes Interesse an Politik, geschweige denn ein fundiertes Hintergrundwissen. Es ist jedenfalls off topic und gehört besser in einen extra Thread.
 

XOX

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  • #87
Manchmal ist es bei mir am grossen Tisch auch so, alle quatschen durcheinander :rolleyes:
 
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  • #89
-schlecht über andere Parshipper sprechen („die sind alle schlimm hier“)
-Sozialkritische Themen
Sehe das ganz genauso. Politik und sozialkritische Themen haben beim Daten nichts zu suchen. Ich interessiere mich zwar für Politik, aber nehme mir immer vor, beim Daten darüber nicht zu reden. Wer aber gern mit seinem Date den Koalitionsvertrag zerpflücken möchte, kann das gern tun. Soll sich aber hinterher nicht beschweren, das das Treffen zu unflirty war.
Ich hatte mal vor langer Zeit ein eigentlich tolles Date. Blöderweise war gerade Eva Herman mit ihrem Frauen-zurück-an-den-Herd-Buch aktuell. Und wir haben den ganzen Abend über Erziehungsmodelle diskutiert. Es war schrecklich. Aus uns ist nichts geworden, das lag aber auch daran, dass sie in einer festen Beziehung war, wenn auch zum damaligen Zeitpunkt nicht ganz glücklich.
 
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  • #90
Ich verstehe schon, was Du meinst. Ich habe noch keinen AfD-Wähler getroffen, der mir seine Wahl so erklären konnte, dass ich die Entscheidung für "intelligent" hielt. Entweder lehnte ich schon die Ausgangsbasis ab ("ich mag halt keine Ausländer" => konsequente Wahl, aber ein inakzeptables Menschenbild für mich) oder es war alles so unglaublich diffus.
Meist geht es bei den "Ausländern" um Ausländer hier, also Einwanderer. So mancher AfDler hat was gegen bestimmte Formen von Einwanderung, nicht gegen diese Menschen aus anderen Nationen als solche. Nur hierher kommen sollen sie nicht in Massen, sagt der AfDler. Auch das kann man ungut finden. Aber das sind zwei wohl zu unterscheidende Haltungen zu Ausländern. So etwas wie ein "Menschenbild" würde eher betreffen, wenn jemand was gegen Angehörige eines bestimmten Volkes als solche hätte, weniger hingegen, wenn er dafür ist, daß Leute mit sehr verschiedenen kulturellen Backgrounds auch am besten getrennt voneinander leben.

Ganz und gar nicht. Ich schrieb ja schon, dass ich durchaus Sympathien für Lucke/Henckel hatte. Aber eine Partei, die Menschen wie Höcke ungestraft reden lässt, halte ich nicht für wählbar.
Höcke wurde natürlich abgestraft, auch innerparteilich.
Es ist verständlich, wenn man sich noch deutlichere Distanzierungen wünscht. Es ist aber auch verständlich, wenn die ausbleiben. Das ist doch eine generelle Frage, wie man mit Wadenbeissern in den eigenen Reihen umgeht. Wieweit man die bei Laune hält, weil sie einem was nutzen und weil man Solidarität übt, und wieweit man sie auch mal zurechtweist.
Auch das kann man übrigens prima im Forumsrahmen durchspielen. Als vor einigen Wochen ein Forist rechtskonservative Thesen und Argumente gebracht hat, gab es unter den dagegen haltenden Foristen auch einige, die sehr schlecht und falsch und unter der Gürtellinie argumentiert haben. Haben sich die besser und niveauvoller Argumentierenden von ihnen distanziert? Überhaupt nicht! Denn der gemeinsame Feind heiligt offenbar jedes Mittel.
Anderes Beispiel: es gibt auch Foristen, die bei jeder Gelegenheit bekunden, jeder sollte bei den seinen bleiben, die Vegetarier unter den Vegetariern, die Behinderten unter den Behinderten usw. Entschiedener als es ein gemeiner AfDler im Sinne hat. Passiert was, gibts große Distanzierungen davon? Nein.

Unter dem Strich: Wenn jemand "in den eigenen Reihen" was Übles von sich gibt, übersieht man das gerne oder findet sich gar besonders großherzig und tolerant. Wenn jemand "in den feindlichen Reihen" was Übles von sich gibt, wertet man dessen Gefährten ab, weil sie das nicht abstrafen.
Die übliche Doppelmoral.

Aber es ist ein großer Unterschied, ob ich mit jemandem kontrovers diskutieren oder mit ihm morgens aufwachen möchte...
SElbstverständlich. Ich bezog mich darauf, daß du als einen von zwei angeführten Kriterien bei der Partnersuche genannt hast: die Bereitschaft, sich über kontroverse Fragen produktiv auseinanderzusetzen.
Jetzt klingt das ganz anders.