HH_77

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  • #121
Die nächste Großstadt ist 40km entfernt. Davon ganz abgesehen gibt es hier außer Kühen noch Enten, Gänse, Hühner, Katzen, Esel, Pferde, Ziegen, Schafe, Hunde, Füchse, Hasen, Rehe, ...

Haben wir hier in HH auch alles.
Kühe: In etwas anderer Form bei McDonalds
Enten: Chinamann Ecke Holstenstraße
Gänse: Siehe oben
Hühner: Herbertstraße (Reeperbahn)
Katzen: Hat hier jeder 2. Zuhause
Esel: Sitzen bei uns im Rathaus
Pferde: Sitzt hier oft die Staatsgewalt drauf.
Ziegen: So nennen sich hier die Frauen oft gegenseitig (keine Ahnung ob das auch zählt)
Schafe: Jeder Dönerladen hier ("willst mit schaf?")
Hunde: Ohne Ende, zumindest viele Hinterlassenschaften wo man reintreten kann.
Füchse: Die sieht man hier nicht, ist aber klar, die sind ja schlau.
Hasen: Sagt hier irgendwie jede Frau im Supermarkt. (Hassseeee, ham wa noch Chip´s?). Denke das kann man durchgehen lassen.
Rehe: Die gibts nirgendwo, die sind scheu.
 
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Rakkaus

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  • #122
In wiefern wird hier jemand ausgegrenzt?
De facto war es nicht mehr als ein politisches Statement des Vereinspräsidenten Fischer, das in der Realität weder von ihm noch von sonst irgend jemandem umgesetzt werden kann, da rechtlich keine Gesinnungsprüfung für einen Vereinsbeitritt gestattet ist. Das weiß auch ein Herr Fischer.

Keine „Ausgrenzung“ also, sondern eine verbale Abgrenzung – verständlich und auch legitim in meinen Augen, wenn man sich die Satzung des Vereins anschaut, weiß, dass unterschiedliche Nationalitäten im Verein tätig sind und das Problem Fußball- Hooligans kein Unbeträchtliches ist, auch ob seiner Nähe zum Neonazismus.

Ich glaube, das Problem ist (hier wie anderswo), dass nicht alle Aussagen immer zusammenpassen. Mittlerweile sagt Fischer:
Wie „soll es zusammenpassen, auf der einen Seite ein Willensbekenntnis zu unserer Satzung abzugeben und gleichzeitig eins zu der von den AfD-Spitzenfunktionären propagierten Gesinnung? Das ist unvereinbar!“
Der Klub werde die politische Gesinnung
und das Wahlverhalten seiner Mitglieder nicht überprüfen. „Wir erwarten aber, dass sich jeder dieser kritischen Selbstprüfung unterzieht“.
An dieser Stelle kann ich komplett mitgehen.
Anfangs klang es bei ihm aber ganz anders. „Wer AfD wählt, kann kein Mitglied der Eintracht sein“, hieß es noch im Dezember. Ich glaube, er hat sich anfangs etwas verrannt...
 
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Mentalista

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  • #123
Wie bist Du denn drauf? Nein, keine Sorge, ich bin nicht der Typ, der beleidigt spielt, ich habe nur abseits des Forums auch noch ein reales Leben. ;-)
Ich sehe mich auf keinem Podest, weiß sehr gut, dass auch ich Fehler habe und, wenn Du meine Beiträge so intensiv gelesen hast, wird Dir sicherlich nicht entgangen sein, dass ich das auch eingestehe.
Weshalb Du bei mir semi-professionelles Auftreten siehst, ist mir nicht klar, ich habe nie den Anspruch erhoben, in dieser Richtung aktiv zu sein oder etwas besser zu wissen. Was ich tue ist, mich nicht verstellen, Dinge mit, wie ich denke, gesundem Menschenverstand anzugehen und mich mit anderen austauschen. Wir sind nicht alle einer Meinung, das ist auch okay so, wichtig ist, dass wir einander mit Respekt begegnen, findest Du nicht auch?
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Ja, wie muss man drauf sein, um so einen Beitrag zu schreiben....

Ich danke dir für deinen Beitrag und der Klarstellung.:)
 
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babe

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  • #125
Ich glaube, das Problem ist (hier wie anderswo), dass nicht alle Aussagen immer zusammenpassen. Mittlerweile sagt Fischer:
Wie „soll es zusammenpassen, auf der einen Seite ein Willensbekenntnis zu unserer Satzung abzugeben und gleichzeitig eins zu der von den AfD-Spitzenfunktionären propagierten Gesinnung? Das ist unvereinbar!“
Der Klub werde die politische Gesinnung
und das Wahlverhalten seiner Mitglieder nicht überprüfen. „Wir erwarten aber, dass sich jeder dieser kritischen Selbstprüfung unterzieht“.
An dieser Stelle kann ich komplett mitgehen.
Anfangs klang es bei ihm aber ganz anders. „Wer AfD wählt, kann kein Mitglied der Eintracht sein“, hieß es noch im Dezember. Ich glaube, er hat sich anfangs etwas verrannt...

Fischer ist ein braver Mann. Aber er redet so manchen Unsinn. Etwa das undifferenzierte Gerede von Nazis. Da hat er sich natürlich verrannt. Aber er nimmt ja, wie er sagt, nichts zurück. Und daß keine Gesinnung überprüft werden kann und auch das entsprechende Wahlverhalten nicht, sofern Wahlen noch geheim sind, ist klar und kein Zugeständnis. Daß eine bekannte Mitgliedschaft zum Ausschluß führt, ist was anderes.

Vielleicht kann man Sandbanks Posts hierzu als Exempel für eine gleichsam automatisierte Reaktion breiter Massen verstehen, bei der Schlechtinformiertheit, geringe Reflexion, Ressentiment und Doppelmoral zusammen kommen:
Etwa wird daraus, daß jemand nicht alle Möglichkeiten hat, eine Ausgrenzung durchzusetzen, geschlossen, es sei keine. Während der AfD selbstverständlich - und übrigens auch korrekterweise - ausgrenzendes Verhalten zugeschrieben wird, auch wo sie keine Exekutivmacht hat. Im Hinblick auf die ausgrenzende AfD versteht da also jemand, daß der Vorschlag von Ausgrenzung selbst ausgrenzend ist. Im Hinblick auf das Ausgrenztwerden von AfD hingegen nicht. Doppelmoral.
Es wird daraus, daß die AfD andere ausgrenzt, geschlossen, daß sie nicht selber ausgegrenzt wird .Fehlschluß.
Es werden recht aggressiv umso falschere Tatsachenbehauptungen aufgestellt, wie die, jeder könne Mitglied der Frankfurter Eintracht werden ganz unabhängig von politischer Ausrichtung und Parteizugehörigkeit. Fakt hingegen: Ablehnung der Anträge von Lambrou und Herrmann.

Im Vergleich dazu wohltuend find ich hingegen Rakkaus Äußerungen. Sie kann darin beispielsweise frei zugestehen, daß natürlich auch AfDler ausgegrenzt werden, aus dem Grunde, daß sie sich zur AfD als Mitglied, Wähler, Sympathisant bekennen. Ohne daß dafür zehn mühsame Posts hin und her nötig wären. Da wäre ich für eine Diskussion zuversichtlicher.
Und insofern zum Threadthema: für nähere Freundschaft oder sogar Partnerschaft bevorzuge ich Leute, bei denen der Blick auf die Realität eher frei ist, nicht so determiniert durch Ressentiments und Ängste. Also Selbsttäuschungen in geringerem Ausmaß vorhanden sind und weniger hartnäckig. Ein bißchen gut verstandene Freigeistigkeit, ein Sinn für Form und freien, experimentellen Umgang mit Formen und der Beziehung von Formen und Inhalten. Die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, und somit auch gute Voraussetzungen für Fairness. Ohne einen Korrektheitsstock im Hintern zu haben. Ein bißchen Wit ist dem förderlich. Gut aussehen sollen sie natürlich und gerne auch gekonnt angezogen sein.
 
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mino65

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  • #126
.....Weshalb Du bei mir semi-professionelles Auftreten siehst, ist mir nicht klar, ich habe nie den Anspruch erhoben, in dieser Richtung aktiv zu sein oder etwas besser zu wissen.....

???
any way, schön, dass du (auch in diesem Thread) wieder da bist.

(Missverständnisse passieren zwar leider häufig, und dann schreibt man an einander vorbei - natürlich nicht nur im Forum - und dann wird das in missverstandenen Form von anderen Schreibenden aufgenommen und weiter kommentiert, usw. usf.
bis in alle Ewigkeit... (na ja, wohl nicht ganz ;)), da sogar gänzlich "pervertierte" Threads oder die sich tot gelaufen haben, nicht geschlossen werden. Wobei das auch etwas gutes hat (Lernpotenzial..., und natürlich auch aus "historischen" Gründen).
 
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Rakkaus

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  • #128
Und insofern zum Threadthema: für nähere Freundschaft oder sogar Partnerschaft bevorzuge ich Leute, bei denen der Blick auf die Realität eher frei ist, nicht so determiniert durch Ressentiments und Ängste. Also Selbsttäuschungen in geringerem Ausmaß vorhanden sind und weniger hartnäckig. Ein bißchen gut verstandene Freigeistigkeit, ein Sinn für Form und freien, experimentellen Umgang mit Formen und der Beziehung von Formen und Inhalten. Die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven einzunehmen, und somit auch gute Voraussetzungen für Fairness. Ohne einen Korrektheitsstock im Hintern zu haben. Ein bißchen Wit ist dem förderlich. Gut aussehen sollen sie natürlich und gerne auch gekonnt angezogen sein.

Das ist alles nicht so leicht zu finden. Und vermutlich auch nicht so leicht, das in Reinform zu bieten;) Aber eigentlich, eigentlich bist Du mit Deinen Suchkriterien von dem, was ich suche, echt nicht weit entfernt, trotz Deiner Kritik :D.
 
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Sandbank

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  • #130

babe

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  • #131
Das ist alles nicht so leicht zu finden. Und vermutlich auch nicht so leicht, das in Reinform zu bieten;) Aber eigentlich, eigentlich bist Du mit Deinen Suchkriterien von dem, was ich suche, echt nicht weit entfernt, trotz Deiner Kritik :D.
Na, ich hab ja ohnehin nicht deine Präferenzen kritisiert, sondern die Rolle des Hinweises auf die AfD für die Mitteilung der Präferenzen kommentiert. :)
 
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Sandbank

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  • #132
Es werden recht aggressiv umso falschere Tatsachenbehauptungen aufgestellt, wie die, jeder könne Mitglied der Frankfurter Eintracht werden ganz unabhängig von politischer Ausrichtung und Parteizugehörigkeit. Fakt hingegen: Ablehnung der Anträge von Lambrou und Herrmann.

Auch das ist eben nur ein halbe Wahrheit, babe.
Richtig ist:
Dutzende AfD- Mitglieder und Funktionäre wurden in den Verein aufgenommen.
http://www.op-marburg.de/Sport/Lokalsport/Uebersicht/AfD-Mitglieder-stroemen-zur-Eintracht

Die beiden Anträge von Lambrou und Herrmann wurden vom Vereinsvorstand abgelehnt. Leider und auch für mich inakzeptabel ohne Begründung- auch das gehört zur Wahrheit.
Die beiden Herren haben daraufhin Strafanzeige erstattet - legitim- und wir werden erleben, wie die Justiz diesen Fall entscheiden wird.

Auffällig bleibt die Tatsache, dass das sportliche Interesse an einer Mitgliedschaft bei den Herren Lambrou und Herrmann „zufälligerweise“ kurz nach der Bundestagswahl ( Dezember 2017) auftauchte – man könnte es als provokant politischen Demokratietest anstatt echtem Interesse am Sport verstehen.

Ich hoffe sehr, dass die Justiz diesen „Test“ bestehen wird und eine sehr genau Begründung liefert, wann ein Verein eine Aufnahme verweigern kann.
Und ich hoffe, dass die beiden Herren, wenn es denn zu einer Aufnahme kommt, einen für den Verein nützlichen Beitrag leisten - denn genau dafür ist eine Mitgliedschaft da.
 
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mino65

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  • #133
Kann es sein, dass du meinen Beitrag an Dancing falsch verstanden hast? Er verdient Respekt und grundsätzlich hast du auch recht.

liebe @Mentalista
korrekt (und fair) zu zitieren, sorgfältig und möglichst deutlich zu kommentieren, etc. hilft oft beim Vermeiden von Missverständnissen.
Außerdem hatte @Tone - ohne gründliche "threadhistorische" Forschung seinerseits betrieben zu haben - auch keine Chance, deinen Beitrag so zu verstehen wie du den gemeint hast. Will heissen, nicht @Tone hat dich falsch verstanden, sondern du hast dich mehr als missverständlich ausgedrückt. Das scheint mir ein wichtiger Unterschied.

Und nein, ich rede nicht für @Tone
sondern mit dir, @Mentalista und nicht über uns,
sondern über Tools und Skills, die eine schriftliche Kommunikation , die dieses Wort verdient, in diesem Forum mit ermöglichen.

Du gehörst zu den Foristinnen, die normalerweise diese Techniken sehr gut beherrschen - (ausser Emotionen beeinträchtigen den sachlichen Blick oder man/frau greift vielleicht zu schnell zu den Tasten, aber das ist in diesem Zusammenhang weniger wichtig).

weiterhin liebe Grüsse nach Berlin
 
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Sandbank

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  • #134
Anfangs klang es bei ihm aber ganz anders. „Wer AfD wählt, kann kein Mitglied der Eintracht sein“, hieß es noch im Dezember. Ich glaube, er hat sich anfangs etwas verrannt...

Seh ich ähnlich. Das Ärgerliche an solchen ungenauen Pauschalisierungen ist, dass sie eine Vorlage für eben solche Polemik wie hier von @babe bieten: „Die armen AfDler alle werden ausgegrenzt... dürfen jetzt nicht einmal mehr in einen Fußballverein eintreten... muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen...fehlen nur noch separate Zugabteile ...“ ... was de facto ("alle") nicht stimmt und was bei letzterem Erinnerungen an finsterste Nazi-Geschichte weckt …. und wecken soll! Warum wohl bringt man diesen Gedanken und weckt derartige Assoziationen?

In einem stimme ich babe allerdings zu: Es macht keinen Sinn und es ist auch ein falsches Verständnis von Demokratie, auf die AfD argumentlos mit Abwertung zu reagieren, sondern man muß Unwahrheiten Fakten entgegenstellen, Halbwahrheiten vervollständigen und Wahrheiten transparent und begreifbar machen, selbst wenn sie bitter sind. Und es braucht eben auch eine gesunde Portion Selbstkritik, heißt eigene Fehler, Fehlentscheidungen nicht zu vertuschen.
Die AfD gibt es in dieser Größenordnung u.a. nur deshalb, weil genau das nicht oder ungenügend getan wurde.
 
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Rakkaus

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  • #135
Die beiden Anträge von Lambrou und Herrmann wurden vom Vereinsvorstand abgelehnt. Leider und auch für mich inakzeptabel ohne Begründung- auch das gehört zur Wahrheit.
Die beiden Herren haben daraufhin Strafanzeige erstattet - legitim- und wir werden erleben, wie die Justiz diesen Fall entscheiden wird.
Nein. Sie haben keine Strafanzeige erstattet, weil sie in den Verein nicht aufgenommen wurden, sondern wegen Verleumdung als "braune Brut" etc.
https://www.journalistenwatch.com/2018/01/03/afd-hessen-erstattet-strafanzeige-gegen-peter-fischer/
(ich zitiere extra eine eher afd-nahe Seite;))

Vereine dürfen - ganz ohne Begründung - entscheiden, wen sie aufnehmen, wenn das in der Satzung so geregelt ist.
 
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  • #136
Rakkaus: vielleicht ist dein Liken von #134 ein schönes Beispiel für den Punkt, den ich zur Schwierigkeit des Verhältnisses von AfD zu Höcke gemacht hatte.
Du likest einen Beitrag, der im ersten Absatz voller Unterstellungen ist, teilweise wirklich unverschämter. Im zweiten Teil ruft er zu etwas Richtigem auf, was er selber und seine Verfasserin selbst in recht unzureichender Weise tut, nämlich Unwahrheiten mit Fakten zu begegnen usw.
Ich nehme an, dein Like gilt dieser Aufforderung. Und dennoch likest du einen Beitrag, der zugleich voller Unterstellungen ist. - Wäre da nicht Differenzierung sinnvoll? ETwa so: Mahnen, sich mit Unterstellungen zurückzuhalten, Liken der Empfehlung, Unwahrheiten mit FAkten zu begegnen, Liken der Empfehlung von Selbstkritik, Hinweis darauf, in welchem Ausmaß die Verfasserin im direkten Kontext selbst Unwahrheiten schreibt (sei es aufgrund von Uninformiertheit oder weswegen auch immer; und ja, in einem Punkt hast du ja einer von den Unwahrheiten das Faktum gegenübergestellt; wenn auch nicht so ganz zutreffend :) ), Mahnen, das mit der Selbstkritik doch selbst mal ein bißchen zu beherzigen?
 
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Rakkaus

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  • #137
Rakkaus: vielleicht ist dein Liken von #134 ein schönes Beispiel für den Punkt, den ich zur Schwierigkeit des Verhältnisses von AfD zu Höcke gemacht hatte.
Du likest einen Beitrag, der im ersten Absatz voller Unterstellungen ist, teilweise wirklich unverschämter. Im zweiten Teil ruft er zu etwas Richtigem auf, was er selber und seine Verfasserin selbst in recht unzureichender Weise tut, nämlich Unwahrheiten mit Fakten zu begegnen usw.
Ich nehme an, dein Like gilt dieser Aufforderung. Und dennoch likest du einen Beitrag, der zugleich voller Unterstellungen ist. - Wäre da nicht Differenzierung sinnvoll?

Der Beitrag enthält zwei Teile, genau.
Teil 1 kritisiert Deine - tatsächlich sehr polemische - Unterstellung, es gäbe zukünftig Zugabteile für AfDler, was auch bei mir Assoziationen an die Rassentrennung hervorruft:
Demnächst gibts vielleicht auch Extrawaggons bei der Bundesbahn und extra Waschbecken für AfDler. So was ist schon krass. (Zitat babe)
Ich habe keinerlei Problem damit, diesen Teil von Sandbank mitzuliken, auch wenn - das hast Du richtig erkannt - der zweite Teil derjenige war, den ich in erster Linie meinte.

in einem Punkt hast du ja einer von den Unwahrheiten das Faktum gegenübergestellt; wenn auch nicht so ganz zutreffend :)
bitte genauer! das interessiert mich...
 
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  • #138
Mein Eindruck ist, dass @Dancing zuerst mal @mino65 's Beitrag missverstanden und sich den für @Mentalista hingestellten Schuh angezogen hat. Und darauf basieren dann möglicherweise weitere Missverständnisse z. B. zu @Tone 's Post. Vielleicht wollen wir nochmal zurückspulen? :)
 
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XOX

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  • #139
*Stellt Kaffee und Kuchen auf den Tisch* Bedient euch! :)
 
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  • #140
In der Sportberichterstattung gehts oberflächlicher zu
Das ist ein bißchen wie im Forum, [...] Die politiknahen Diskussionen haben nicht weiter überraschend oft ein eher niedriges Niveau.
So leicht und billig ist das sonst kaum zu haben.
Und wenn jemand ein bißchen reflektierter hinschaut
sondern gerade auch da, wo Leute ohne hohe Kenntnis und in Momenten eher geringer Reflexionsbereitschaft zu finden sind.
Die Begründung wurde nur aus Versehen vergessen.
Es ging [...] Nicht um (d)einen allgemeinen Opferdiskurs.
Aufgrund der Reihe deiner bisherigen Mißverständnisse meiner Beiträge fände ich es fast schon schlimm, wenn du nicht enttäuscht wärest.
die bisherige Erfahrung zeigt, daß es sich nicht lohnt, mit dem Korrigieren und Differenzieren zu beginnen.
nein, ein Diskutieren über solche Themen scheint mir mit dir [...] nicht sinnvoll.
Vielleicht macht es ja jemand anders, der da zuversichtlicher ist oder dem gegenüber du weniger Ressentiments hast und deswegen auch seine Beiträge besser lesen kannst. Viel Erfolg!
Vielleicht kann man Sandbanks Posts hierzu als Exempel für eine gleichsam automatisierte Reaktion breiter Massen verstehen, bei der Schlechtinformiertheit, geringe Reflexion, Ressentiment und Doppelmoral zusammen kommen:
Es werden recht aggressiv umso falschere Tatsachenbehauptungen aufgestellt,
für nähere Freundschaft oder sogar Partnerschaft bevorzuge ich Leute, bei denen der Blick auf die Realität eher frei ist, nicht so determiniert durch Ressentiments und Ängste.
Ohne einen Korrektheitsstock im Hintern zu haben.
vielleicht ist dein Liken von #134 ein schönes Beispiel [...] Du likest einen Beitrag, der im ersten Absatz voller Unterstellungen ist, teilweise wirklich unverschämter.
Mahnen, sich mit Unterstellungen zurückzuhalten, Liken der Empfehlung, Unwahrheiten mit FAkten zu begegnen, Liken der Empfehlung von Selbstkritik
Hinweis darauf, in welchem Ausmaß die Verfasserin im direkten Kontext selbst Unwahrheiten schreibt
Mahnen, das mit der Selbstkritik doch selbst mal ein bißchen zu beherzigen?
 
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Inge21

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  • #141
Oh mein Gott, ich stell mir diese Unterhaltung beim ersten Date vor :eek:
 
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mino65

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  • #142
Mein Eindruck ist, dass @Dancing zuerst mal @mino65 's Beitrag missverstanden und sich den für @Mentalista hingestellten Schuh angezogen hat. Und darauf basieren dann möglicherweise weitere Missverständnisse z. B. zu @Tone 's Post. Vielleicht wollen wir nochmal zurückspulen? :)

lieber @WolkeVier

Mittlerweile tatsächlich nur noch ein Missverständnishaufen.
s. auch Beitrag #133
(und natürlich #127, 124, 123, 120, 119, und andere)

danke fürs aufmerksame Lesen, @WolkeVier
(wobei ich mit dir nicht ganz einverstanden bin, was aber in diesem Zusammenhang nebensächlich ist.)
Du bemühst dich redlich um sachliche Klärung und das kann nicht hoch genug ;) hoch geschätzt werden.
 
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babe

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  • #144
Der Beitrag enthält zwei Teile, genau.
Teil 1 kritisiert Deine - tatsächlich sehr polemische - Unterstellung, es gäbe zukünftig Zugabteile für AfDler, was auch bei mir Assoziationen an die Rassentrennung hervorruft:
Da wird nicht kritisiert, sondern unterstellt, und zwar fälschlich. Sowohl was ich tue als auch was ich wolle. Differenzierung! Was man von der AfD fordert, sollte man doch selbst auch ein wenig beherzigen. Gerade in solchen sensiblen Bereichen.
(Der Kontext war übrigens auch nicht Nazideutschland, sondern separate but equal. Und ein bißchen Satire sollte man erkennen können, oder?)

Ich finds bei aller Falschheit zugleich aber auch gut, wie Sandback so schreibt. Eben weil das ein gutes Exempel für typische Reaktionsautomatismen mit ihren Ungerechtigkeiten, Unsachlichkeiten und Unterstellungen präsentiert. Wenn man sich in einen AfDler hineinversetzen wollte (und das mal zu tun würde ich zur Empfehlung des Verständnisses der politischen Situation jedem wirklich politisch Interessierten empfehlen), dann lohnt es sich, solche typischen Reaktionen anzuschauen.
Ich habe angesichts der typischen Unterstellungsabfolgen tatsächlich keine Veranlassung, einen durchschnittlichen AfDler in seinen Gefühlen, Reaktionen und Äußerungen weniger ernst zu nehmen als einen durchschnittlichen Anti-AfD-ler wie er hier für mich am Beispiel Sandbacks auftritt.

Bei früheren Gelegenheiten habe ich deswegen gerne auch von Bärendienst gesprochen, denen einige Foristen der guten Sache leisten. Wenn einige Gegner von Rechtskonservativen sich in Sachen Argumente, Sachkenntnis und Diskussionsverhalten so schlecht und zugleich aber lautsprecherisch präsentieren, wie es auch hier im Mikrokosmos Forum regelmäßig bei diesen Themen geschieht, ist das Wasser auf die Mühlen der Rechtskonservativen.

Und es lohnt, weil - zum Thema - ich tatsächlich auch an der Reaktion auf so Geschreibsel beurteilen würde, wie ernst es jemand mit seinen Vorlieben für konstruktive, faire Auseinandersetzung, Zivilcourage, Hineinversetzen in fremde Perspektiven u.ä. meint.

Richtig ist, daß die Anzeige nicht die Ablehnung der Anträge betrifft, was suggeriert wurde, sondern einige Bestände bezüglich seines Nazigeredes, ja.
Komplizierter wird es, wenn es um die Frage geht, inwiefern ein Verein Mitgliedsanträge ablehnen kann. Da ist es eben nicht so einfach, wie du schreibst, daß "Vereine dürfen - ganz ohne Begründung - entscheiden, wen sie aufnehmen, wenn das in der Satzung so geregelt ist". Wenn ein Verein, ganz ohne das zu begründen, zufällig Anträge nur von einigen dunkelhäutigen muslimischen Antragstellern ablehnte, und es sich nicht thematisch um einen Verein für christliche Albinos handelt, dann bekäme er ein Problem.
 
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  • #146
Ich finds bei aller Falschheit zugleich aber auch gut, wie Sandback so schreibt. Eben weil das ein gutes Exempel für typische Reaktionsautomatismen mit ihren Ungerechtigkeiten, Unsachlichkeiten und Unterstellungen präsentiert.
Bei @Sandbank 's Beiträgen fallen keine Ungerechtigkeiten, Unsachlichkeiten und Unterstellungen auf. Deine pseudointellektuellen Beiträge sind aber eine Aneinanderreihung davon. Das ist manipulative und in höchstem Maße unsachliche Polemik unterster Schublade. Auf eine anständige Diskussion lässt du dich nie ein, aber andere bezeichnest du als Feiglinge.
Zum Glück bin ich schon lange nicht mehr der einzige, dem das auffällt. Aber du wirst wahrscheinlich die letzte sein, die das begreift.
 
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Sandbank

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  • #147
Nein. Sie haben keine Strafanzeige erstattet, weil sie in den Verein nicht aufgenommen wurden, sondern wegen Verleumdung als "braune Brut" etc.

Stimmt, da hast du Recht- mein Fehler, danke für die Info und Korrektur!
Wenn man sich etwas hineinkniet in die zeitliche Abfolge bestimmter öffentlicher Äußerungen, dazu in weitere Ereignisse im Umfeld der hessischen AfD und des Vereins, ergibt sich ein im Rückblick verständliches, aber trotzdem unschönes und ärgerliches Bild auf den Umgang mit der AfD. Der Fortgang des Strafverfahrens dürfte interessant werden.

Vereine dürfen - ganz ohne Begründung - entscheiden, wen sie aufnehmen, wenn das in der Satzung so geregelt ist.

In meinen Augen war die Entscheidung des Vereins in Bezug auf diese 2 Herren ungeschickt und ja, eine fast dämliche Vorlage an die AfD-Politik und diese beiden sportinteressierten Herren.

Ich hätte die beiden aufgenommen und z.B. bei der ersten rassistischen Äußerung mit Blick auf die Vereinssatzung öffentlichkeitswirksam verwarnt, bei weiteren dann begründet ausgeschlossen.
Man kann es sich auch schwer machen :/ und sich selbstgefällig mit den eigenen, demokratischen "Waffen" schlagen lassen – völlig unabhängig, ob von der AfD oder Anderen.

Btw. @babe , so einfach kann's gehen, ohne dass es Unmengen deiner persönlichen Bewertungen, Pauschalverurteilungen oder „mühsamer Posts“ braucht.
Einzig Fakten und Austauschwilligkeit genügen für eine respektvolle Diskussion....so beides vorhanden ist.
 
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Rakkaus

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  • #148
Komplizierter wird es, wenn es um die Frage geht, inwiefern ein Verein Mitgliedsanträge ablehnen kann. Da ist es eben nicht so einfach, wie du schreibst, daß "Vereine dürfen - ganz ohne Begründung - entscheiden, wen sie aufnehmen, wenn das in der Satzung so geregelt ist". Wenn ein Verein, ganz ohne das zu begründen, zufällig Anträge nur von einigen dunkelhäutigen muslimischen Antragstellern ablehnte, und es sich nicht thematisch um einen Verein für christliche Albinos handelt, dann bekäme er ein Problem.

Ich frage gleich "meinen" Vereinsjuristen noch, aber mein Wissensstand ist anders:
"Das Grundgesetz (Artikel 9 Absatz 1 GG) garantiert den Vereinen grundsätzlich Aufnahmefreiheit. Ausnahmen gelten nur für Vereine, die eine Monopolstellung innehaben oder vom Gesetz her verpflichtet sind, Mitglieder aufzunehmen. Da es für einen Verein in der Praxis sehr schwierig ist, ein Mitglied im Zweifel aus dem Verein auszuschießen, ist es umso wichtiger vorher zu prüfen, ob der Bewerber in den Verein passt und im Zweifel die Aufnahme in den Verein abzulehnen. Soweit nichts anderes in der Satzung vorgesehen ist, bedarf die Ablehnung der Aufnahme in den Verein auch keiner besonderen (schriftlichen) Begründung. "

Hast Du eine Quelle für Deine Behauptung?
 
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babe

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  • #149
Ich frage gleich "meinen" Vereinsjuristen noch, aber mein Wissensstand ist anders:
"Das Grundgesetz (Artikel 9 Absatz 1 GG) garantiert den Vereinen grundsätzlich Aufnahmefreiheit. Ausnahmen gelten nur für Vereine, die eine Monopolstellung innehaben oder vom Gesetz her verpflichtet sind, Mitglieder aufzunehmen. Da es für einen Verein in der Praxis sehr schwierig ist, ein Mitglied im Zweifel aus dem Verein auszuschießen, ist es umso wichtiger vorher zu prüfen, ob der Bewerber in den Verein passt und im Zweifel die Aufnahme in den Verein abzulehnen. Soweit nichts anderes in der Satzung vorgesehen ist, bedarf die Ablehnung der Aufnahme in den Verein auch keiner besonderen (schriftlichen) Begründung. "

Hast Du eine Quelle für Deine Behauptung?
Nein, ganz einfach und definitiv ist es nicht. Zunächst ja, die Vereinsautonomie steht dem entgegen, sofern es um Mitgliedsanträge (und nicht Stellenbewerbungen) geht. Das ist ganz richtig. Auf die erstreckt sich das AGG nicht, also nicht direkt. Es kann Konfliktfälle geben, Abwägen mit anderen, eingeschränkten Rechten. Und wenn es prominente Fälle von solchem Ausmaß gäbe, ist es nicht unwahrscheinlich, daß gesetzlich nachgearbeitet wird. Daß ein Verein, der so vorginge, höchstwahrscheinlich ein Problem bekäme, heißt nicht notwendig, daß im Falle eines juristischen Verfahrens einer Klage klarer Erfolg beschieden wäre. Das ist gegenwärtig nicht unbedingt zu erwarten.
Aber ich lese gerne, was dein Vereinsjurist schreibt.
 
S

Sandbank

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  • #150
Da es für einen Verein in der Praxis sehr schwierig ist, ein Mitglied im Zweifel aus dem Verein auszuschießen, ist es umso wichtiger vorher zu prüfen, ob der Bewerber in den Verein passt und im Zweifel die Aufnahme in den Verein abzulehnen. Soweit nichts anderes in der Satzung vorgesehen ist, bedarf die Ablehnung der Aufnahme in den Verein auch keiner besonderen (schriftlichen) Begründung. "

Ah, interessant, das würde erklären, warum die beiden nicht gleich noch eine Klage gegen die Ablehnung eingereicht haben. (entsprechende Satzung des Vereins, nicht gesetzlich zur Aufnahme verpflichtet, keine Monopolstellung...was auch immer das im Detail bedeutet).
 
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