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  • #91
Im Thread "Sagt mir wer ich bin" von @Miwamo galub ich, bin aber zu faul zum Suchen... ;)
Wie würdest du das "Bollwerk" im Forum, dessen Existenz du ja auch bestätigst, positiv beschreiben?
Gar nicht, warum sollte ich?
Nein, ich kenne sie gar nicht. Ich habe die gleiche Grundlage wie du (und die meisten anderen), nur einen anderen Blick darauf.
Sehr wahrscheinlich irre ich mich tatsächlich in einigen Punkten. Die anderen, zu denen ich im Moment immer noch stehe, werde ich am besten direkt mit ihr diskutieren - wenn sie das möchte.
Möchte sie wohl nicht. Ich an deiner Stelle hätte sie um Verzeihung gebeten und wäre dann froh gewesen, wenn schnell Gras über die Sache wächst.
Aber ich glaube, sie ist nicht nachtragend.
 
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  • #92
Ich fände es toll, wenn Du das ausführen könntest.

Beruflich muss ich oft Entscheidungen treffen, privat gab es längere Phasen, wo ich auch „Mann sein“ musste. Das hat mir unbewusst/-gewollt so einen männlichen Touch gegeben, obwohl ich optisch das Gegenteil bin. Das hat dazu geführt, dass ich wohl sehr viele Dateanfragen hatte, aber beim Treffen eher etwas „opinionated“ und tendenziell abweisend rübergekommen bin.

Der Typ Mann, den ich mag sucht aber keinen „Buddy“, keinen Gleichgesinnten, sondern das Feminine in einer Frau. In meinem Fall habe ich aufgehört, beim Date „das Boot rudern“ zu wollen, sondern habe die Männer „glücklich und zufrieden machen lassen“. Das musste ich nicht mal spielen, vielmehr hat mich die andere Seite in mir verkrampft. Deshalb habe ich sie einfach in mir versorgt.
 
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Rakkaus

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  • #94
. So etwas wie ein "Menschenbild" würde eher betreffen, wenn jemand was gegen Angehörige eines bestimmten Volkes als solche hätte, weniger hingegen, wenn er dafür ist, daß Leute mit sehr verschiedenen kulturellen Backgrounds auch am besten getrennt voneinander leben..
Ich als Ergebnis einer binationalen Ehe sehe tatsächlich schon mein Menschenbild betroffen, wenn es um Segregation geht.

.
Anderes Beispiel: es gibt auch Foristen, die bei jeder Gelegenheit bekunden, jeder sollte bei den seinen bleiben, die Vegetarier unter den Vegetariern, die Behinderten unter den Behinderten usw. Entschiedener als es ein gemeiner AfDler im Sinne hat. Passiert was, gibts große Distanzierungen davon? Nein.
Ich finde es auch an dieser Stelle hochbedenklich, wenn Menschen nur unter sich bleiben (sollen). Mich beunruhigen die Untersuchungen aus den USA, nach denen Republikaner und Demokraten kaum noch freundschaftliche Berührungspunkte aufweisen. Ein Mensch, der kulturelle Segregation fordert, ist für mich als Partner ebenso ungeeignet, wie einer, der weder zu Behinderten noch zu Vegetariern Kontakt näheren halten möchte - weil das eben auch eine Frage des Menschenbildes ist.

.
Unter dem Strich: Wenn jemand "in den eigenen Reihen" was Übles von sich gibt, übersieht man das gerne oder findet sich gar besonders großherzig und tolerant. Wenn jemand "in den feindlichen Reihen" was Übles von sich gibt, wertet man dessen Gefährten ab, weil sie das nicht abstrafen.
Die übliche Doppelmoral.
Ja und nein. Ich kann in relativ viele Richtungen tolerant sein. Oder auch nicht. Ich bin letztens in einer Fortbildung zur politischen Bildung ausgeflippt, weil den Teilnehmenden ein Heftchen mit ausgewählten, sortierten und kommentierten AfD-Zitaten in die Hand gedrückt wurde, finanziert von einer Landeszentrale für politische Bildung. Das hat mit Meinungsbildung gar nichts mehr zu tun. Das ist eine Vermischung von Fakten und Interpretationen, die mich wahnsinnig macht, egal, wie gut gemeint das sein mag.

.
SElbstverständlich. Ich bezog mich darauf, daß du als einen von zwei angeführten Kriterien bei der Partnersuche genannt hast: die Bereitschaft, sich über kontroverse Fragen produktiv auseinanderzusetzen.
Jetzt klingt das ganz anders.
Ich weiß nicht, ob das jetzt ganz anders klingt? Zu dieser Aussage stehe ich weiterhin. Geh mit mir mal einen Kaffee trinken...
 
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  • #95
. Wer aber gern mit seinem Date den Koalitionsvertrag zerpflücken möchte, kann das gern tun. Soll sich aber hinterher nicht beschweren, das das Treffen zu unflirty war.
Ich kann eine angeregte Unterhaltung über Sachthemen als sehr viel "flirtier" empfinden, als vieles, was ich bei einem ersten Date sonst erlebt habe. Meiner Erfahrung nach sind viele Männer nicht so die Flirter - und das ist auch in Ordnung.
 
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  • #96
Ich als Ergebnis einer binationalen Ehe sehe tatsächlich schon mein Menschenbild betroffen, wenn es um Segregation geht.
Wenn ich hier so im Forum lese, Frauen da Männer dort drüben, dann kommt mir zuweilen "separate but equal" in den Sinn.

Ich finde es auch an dieser Stelle hochbedenklich, wenn Menschen nur unter sich bleiben (sollen).
Und zu den am stärksten Ausgegrenzten zählen ja in vielen Zusammenhängen heute die AfDler. Etwa dürfen sie beispielsweise nicht mehr in die Frankfurter Eintracht eintreten. Das lasse man sich auf der Zunge zergehen. Demnächst gibts vielleicht auch Extrawaggons bei der Bundesbahn und extra Waschbecken für AfDler. So was ist schon krass. Und dafür wird den Eintrachtbossen dann von den guten Bürgern und den Berichterstattern höchste Anerkennung gezollt.

Ich weiß nicht, ob das jetzt ganz anders klingt? Zu dieser Aussage stehe ich weiterhin. Geh mit mir mal einen Kaffee trinken...
Ach, wenn ich das tun würde, dann täte ichs glatt. :)
 

mino65

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  • #98
Und zu den am stärksten Ausgegrenzten zählen ja in vielen Zusammenhängen heute die AfDler. Etwa dürfen sie beispielsweise nicht mehr in die Frankfurter Eintracht eintreten. Das lasse man sich auf der Zunge zergehen. Demnächst gibts vielleicht auch Extrawaggons bei der Bundesbahn und extra Waschbecken für AfDler

zuerst denken dann schreiben?
übrigens, das kann der Grund sein, warum Politik von PS (theoretisch) nicht geduldet wird. sie haben keine Ressourcen - und sind natürlich auch nicht willens - politische Diskussionen regelkonform zu moderieren.
 

mino65

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  • #99
Das hat mit Meinungsbildung gar nichts mehr zu tun. Das ist eine Vermischung von Fakten und Interpretationen, die mich wahnsinnig macht, egal, wie gut gemeint das sein mag.
ins Schwarze getroffen.
gilt für alle Lebensbereiche, PS inbegriffen.
Daher ist die Auseinandersetzung auf de Metaebene doch sehr wertvoll für das Forum.

liebe @Rakkaus, hätte ich mehrfach zu deinen Beiträgen die Like-Taste drücken können, hätte ich es sehr gern gemacht.
Du bist bis für mich die bereicherndste Begegnung im Forum.
(Und ich hoffe so sehr, dass das Forum dich auch als Bereicherung empfindet, aber das nur als P.S.)
 
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mino65

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  • #100
Ich als Ergebnis einer binationalen Ehe sehe tatsächlich schon mein Menschenbild betroffen, wenn es um Segregation geht.

Ich finde es auch an dieser Stelle hochbedenklich, wenn Menschen nur unter sich bleiben (sollen). Mich beunruhigen die Untersuchungen aus den USA, nach denen Republikaner und Demokraten kaum noch freundschaftliche Berührungspunkte aufweisen. Ein Mensch, der kulturelle Segregation fordert, ist für mich als Partner ebenso ungeeignet, wie einer, der weder zu Behinderten noch zu Vegetariern Kontakt näheren halten möchte - weil das eben auch eine Frage des Menschenbildes ist.


Einschluss, vs. Ausschluss - m.E. gehört das zu den Topthemen unserer Zeit, jenseits jeglichen Politisierens.
Es geht u.a. darum, wie wir zusammen leben wollen, wie wir miteinander umgehen wollen, was für ein Menschenbild wie pflegen oder erwarten, etc. ...im PS und überall.
würde ein Thread verdienen.
 
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  • #102
Und zu den am stärksten Ausgegrenzten zählen ja in vielen Zusammenhängen heute die AfDler. Etwa dürfen sie beispielsweise nicht mehr in die Frankfurter Eintracht eintreten. Das lasse man sich auf der Zunge zergehen. Demnächst gibts vielleicht auch Extrawaggons bei der Bundesbahn und extra Waschbecken für AfDler. So was ist schon krass. Und dafür wird den Eintrachtbossen dann von den guten Bürgern und den Berichterstattern höchste Anerkennung gezollt.
Ich bin sehr für einen politischen Sport. Und natürlich darf jeder Verein selbst darüber entscheiden, wer als Mitglied erwünscht ist. Aber ich habe keinerlei Verständnis für diese Form der Ausgrenzung. Und ehrlich gesagt finde ich wenig "höchste Anerkennung" der Fischer-Forderung durch die "Berichterstatter" (falls damit Journalist/innen gemeint sind).


Ach, wenn ich das tun würde, dann täte ichs glatt. :)
Du bist eine Frau, oder? Ich würde garantiert nicht mit Dir flirten, versprochen!
 
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  • #103
Sorry! @Miwamo ist mein früherer nick.
 
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  • #104
liebe @Rakkaus, hätte ich mehrfach zu deinen Beiträgen die Like-Taste drücken können, hätte ich es sehr gern gemacht.
Du bist bis für mich die bereicherndste Begegnung im Forum.
(Und ich hoffe so sehr, dass das Forum dich auch als Bereicherung empfindet, aber das nur als P.S.)
Mino, ich danke Dir! Mein Tag hat so mies begonnen, aber langsam geht es besser. Und Du hast mir mehr als ein Lächeln entlockt...
 

babe

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  • #107
Ich bin sehr für einen politischen Sport. Und natürlich darf jeder Verein selbst darüber entscheiden, wer als Mitglied erwünscht ist.
In Grenzen. Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz hat schon auch seine Relevanz für Vereine.

Aber ich habe keinerlei Verständnis für diese Form der Ausgrenzung. Und ehrlich gesagt finde ich wenig "höchste Anerkennung" der Fischer-Forderung durch die "Berichterstatter" (falls damit Journalist/innen gemeint sind).
Sportberichterstattung. Das ist es ja, so funktioniert Meinungsmache. Anspruchsvollere Auseinandersetzungen im Politikteil sehen die Sache differenzierter und kritischer. In der Sportberichterstattung gehts oberflächlicher zu: da genügt oft der Hinweis "da ist jemand gegen die AfD" und die Daumen gehen hoch.

Das ist ein bißchen wie im Forum, das ja auch kein Politikforum ist. Die politiknahen Diskussionen haben nicht weiter überraschend oft ein eher niedriges Niveau. Und wenn jemand was gegen die AfD sagt, gehen die Daumen hoch. Da fühlt man sich auf der richtigen Seite, da ist man ein Guter. So leicht und billig ist das sonst kaum zu haben. Und wenn jemand ein bißchen reflektierter hinschaut und auch AfDler als mögliche Objekte gerechter Betrachtung erwägt, kommt Unverständnis bis Diffamierung.

Und eben, Politik wird nicht nur in engen Politikkreisen gemacht, sondern gerade auch da, wo Leute ohne hohe Kenntnis und in Momenten eher geringer Reflexionsbereitschaft zu finden sind. Und gegenwärtig insbesondere und in hohem Maße, was Abwertung der AfD betrifft. In Partnerschaftsforen, auf Sportveranstaltungen, auf Rap-Konzerten für Kids usw., immer so nebenbei, als Selbstverständlichkeit - Stimmungsmache statt Auseinandersetzung.

Du bist eine Frau, oder? Ich würde garantiert nicht mit Dir flirten, versprochen!
Du möchtest mich in Sicherheit wiegen? :)
 
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  • #108
nun, ich schätze die geografische Entfernung auf mehrere Hundert Kilometer (mein PLZ ist vierstellig), so schnell für einen Kaffee könnte das schwierig werden...leider. Oder wohnst du wie durch ein Wunder doch nicht so weit weg?
Ich habe jedoch auch kleine Brötchen backen gelernt und schätze daher unser virtuelles Zusammentreffen, auch wenn dies das Maximum bleiben würde, bereits sehr.
 

mino65

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  • #109
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  • #110
Ja, deinen ersten Punkt sehe ich auch nicht anders. ABER: in meinen Augen ist es ein sehr einseitiges Bild, was du da entwirfst. ....

....Ich verstehe deinen Wunsch nach einem erfrischenderen Meinungsbild, ich glaube sogar, damit befindest du dich in guter Gesellschaft mit so manchem „ Alteingesessenen“ hier, aber diesen Weg der Frontenkonstruktion und Schuldzuweisung halte ich persönlich für falsch.

bin immer noch am Nachdenken über deinen längeren Beitrag.
Klar zu sein scheint, dass Einige scheinbar meine Beweggründe zwar nachvollziehen und z.T. mit mir einverstanden sein können, jedoch ist meine Vorgehensweise der Stein des Anstosses.
Da stellt sich die Frage für mich , warum ich so vorgegangen bin und je nach Antwort muss ich mein Vorgehen ändern, Feinjustieren oder u.U. in begründeten Ausnahmefällen evtl. behalten.

grobe Zusammenfassung: mehr Sachlichkeit, weniger Provokation. Abweichungen von dieser Regel nur in begründeten Ausnahmefällen.
Könntest du das mit unterschreiben?
 
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  • #111
allerdings hätte diese Info zum richtigen Zeitpunkt mir doch ein wenig Arbeit erspart.
Ich weiß. Ich hab mich geziert. :) Und bin auch nicht sicher.
Oh weh... Lies lieber was Gescheites.
Nee, keine früheren und auch keinen aktuellen.
 
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Sandbank

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  • #113
Und zu den am stärksten Ausgegrenzten zählen ja in vielen Zusammenhängen heute die AfDler.

Im Unterschied zu den meisten Flüchtlingen hier im Land leben "die AfDler" wohlsituiert mitten unter uns und genießen inzwischen z.T. sogar das demokratische Recht der Redefreiheit im Parlament. Babe, du enttäuschst mich gerade mit dieser unsäglich durchsichtigen „Opferdiskussion“ und der ungenauen, populistischen Benutzung des Wortes „ Ausgrenzung“.
Etwa dürfen sie beispielsweise nicht mehr in die Frankfurter Eintracht eintreten. Das lasse man sich auf der Zunge zergehen.
Das muß man sich nicht auf der Zunge zergehen lassen, denn dadurch kommt man den Tatsachen keinen Schritt näher....
Und natürlich darf jeder Verein selbst darüber entscheiden, wer als Mitglied erwünscht ist. Aber ich habe keinerlei Verständnis für diese Form der Ausgrenzung.

In wiefern wird hier jemand ausgegrenzt?
De facto war es nicht mehr als ein politisches Statement des Vereinspräsidenten Fischer, das in der Realität weder von ihm noch von sonst irgend jemandem umgesetzt werden kann, da rechtlich keine Gesinnungsprüfung für einen Vereinsbeitritt gestattet ist. Das weiß auch ein Herr Fischer.

Keine „Ausgrenzung“ also, sondern eine verbale Abgrenzung – verständlich und auch legitim in meinen Augen, wenn man sich die Satzung des Vereins anschaut, weiß, dass unterschiedliche Nationalitäten im Verein tätig sind und das Problem Fußball- Hooligans kein Unbeträchtliches ist, auch ob seiner Nähe zum Neonazismus.
 
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Sandbank

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  • #114
grobe Zusammenfassung: mehr Sachlichkeit, weniger Provokation. Abweichungen von dieser Regel nur in begründeten Ausnahmefällen.
Könntest du das mit unterschreiben?

Schon in Ordnung, mino! Ich find's gut, dass du drüber nachgedacht hast und ich bin mir sicher, du wirst den richtigen Weg finden, um deine Beweggründe auf die dir eigene Art verständlich machen zu können, ohne unnötige Konflikte herbeizubeschwören.
Respekt zu deinem selbstkritischen Versuch, wieder mit @Mentalista ins Gespräch zu kommen! Bei einem anderen Thema wird er sicher erfolgreich sein.
 
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Sandbank

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  • #115
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babe

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  • #116
Im Unterschied zu den meisten Flüchtlingen hier im Land leben "die AfDler" wohlsituiert mitten unter uns und genießen inzwischen z.T. sogar das demokratische Recht der Redefreiheit im Parlament.
Das hat niemand bestritten und darum gings nicht. Es ging um konkrete Ausgrenzungen mit konkretem Beispiel. Nicht um (d)einen allgemeinen Opferdiskurs. Eine Ausgrenzung wird dadurch nicht inexistent, indem andere auf andere Weise ausgegrenzt werden. Wenn jemand eine Bank ausraubt, hört das übrigens auch nicht auf, ein Bankraub zu sein, auch wenn die Bank ein globaler Schurke sein sollte.

Aufgrund der Reihe deiner bisherigen Mißverständnisse meiner Beiträge fände ich es fast schon schlimm, wenn du nicht enttäuscht wärest.
Irgendwie ist das wie mit dem Murmeltier. Und nein, die bisherige Erfahrung zeigt, daß es sich nicht lohnt, mit dem Korrigieren und Differenzieren zu beginnen. Es würden wieder Seiten und der Ertrag vermutlich gering. Insofern: nein, ein Diskutieren über solche Themen scheint mir mit dir anders als beispielsweise mit Rakkaus nicht sinnvoll. Vielleicht macht es ja jemand anders, der da zuversichtlicher ist oder dem gegenüber du weniger Ressentiments hast und deswegen auch seine Beiträge besser lesen kannst. Viel Erfolg!
 
S

Sandbank

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  • #117
Es ging um konkrete Ausgrenzungen mit konkretem Beispiel.
Wenn dein konkretes Beispiel der Frankfurter Fußballverein gewesen sein soll, dann bleibt es ein unzutreffendes Beispiel. Dort kann jeder eintreten, unabhängig von einer Parteiangehörigkeit oder politischen Ausrichtung.
Welches konkrete Beispiel für Ausgrenzung von AfDlern hast du noch?
Btw: Was sind eigentlich AfDler? Sind das AfD- Parteimitglieder, Wähler, Sympathisanten?
Und wer wird bei einem Banküberfall ausgegrenzt?
oder dem gegenüber du weniger Ressentiments hast
Auch, wenn du das nun zum wiederholten Male festlegst, ich habe keine Ressentiments dir gegenüber. Mir fällt es nur schwer, auf Sätze wie die oben zitierten oder auch derartige Pauschalisierungen...

Und wenn jemand was gegen die AfD sagt, gehen die Daumen hoch. Da fühlt man sich auf der richtigen Seite, da ist man ein Guter. So leicht und billig ist das sonst kaum zu haben. Und wenn jemand ein bißchen reflektierter hinschaut und auch AfDler als mögliche Objekte gerechter Betrachtung erwägt, kommt Unverständnis bis Diffamierung.

... nicht zu reagieren - das tue ich bei dir und auch bei anderen.
Ich bin der Meinung, sicher gibt es solche Leute - vielleicht sogar auch hier im Forum- wie du sie beschreibst, aber ich zähle mich z.B. nicht dazu. In der Hinsicht (be)trifft es auch mich, wenn du solche Behauptungen für dieses Forum aufstellst. Und ich finde es immer wieder grotesk, dass du dir derartige Urteile anmaßt, ohne selbst "zu liefern", was du bei anderen reklamierst.
Fühl dich also völlig frei, nicht mit mir zu diskutieren oder Urteile zu differenzieren.
Ich für meinen Teil werde mich trotzdem weiterhin äußern, wenn ich etwas zu sagen habe.
 
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  • #118
Ich weiss nicht, welche Städte du gesehen hast, in denen es nur Mief, graue Fassaden und keine Terassen gibt. Wie soll das denn weitergehen, sollen deine Kinder ständig nur Kühe als Gesellschaft haben?
Als ich das hier eben las, musste ich schallend lachen! Nein, so sehr Pampa ist das hier dann auch wieder nicht, hier gibt es durchaus sogar weiterführende Schulen, Kindergärten und KiTas. Das Problem, weswegen hier die angesprochene Unterstützung eher schwer zu finden ist, ist die Anbindung. Die nächste Großstadt ist 40km entfernt. Davon ganz abgesehen gibt es hier außer Kühen noch Enten, Gänse, Hühner, Katzen, Esel, Pferde, Ziegen, Schafe, Hunde, Füchse, Hasen, Rehe, ... eine riesen Auswahl und ob Du es nun glaubst oder nicht, nicht nur meine Kinder genießen das Leben hier.
Was hier fehlt, sind Arbeitsplätze, die mehr abwerfen als € 450,-- im Monat, solche sind hier eher rar und genau deswegen fahren viele so weit zur Arbeit und kommen erst spät nach Hause. Die Gemeinde wird gerade, aber nur langsam, wieder jünger, es ziehen Leute zu, die die Großstadt, genau wie ich, verlassen.
Frankfurt ist einfach nicht wirklich interessant, dort bekommst Du für das Geld, welches man hier für ein Haus mit riesen Grundstück bezahlt, gerade mal ein Wohnklo ohne Balkon, ohne Garten und in der Regel auch noch ohne echten Kontakt zu den Nachbarn. Die Kinder können dort kaum spielen, fast überall herrscht starker Verkehr, an manchen Ecken trittst Du vom Hundehaufen in menschliche Fäkalien, an anderen Stellen liegen Spritzen herum und Schulen mit kleinen Klassen gibt es nicht, der Anteil an Klassen in denen es sprachliche Probleme gibt, ist um ein vielfaches höher als hier, ...
Wenn ich Dir jetzt noch erzähle, was ich in Frankfurt mit Polizisten für ein Erlebnis hatte, kannst Du vielleicht nachvollziehen, weshalb ich lieber hier auf dem Lande lebe.
Ich kam an eine Straßenkreuzung und sah, wie 2 Typen auf eine dritte Person mit Füßen eintraten, nur wenige Meter daneben standen 2 Polizisten. Ich machte die zwei auf die Schlägerei aufmerksam und bekam zu hören "Die sind eh gleich fertig!". Als ich dann fragte, ob sie nicht doch mal einschreiten wollen, bekam ich zur Antwort "Wozu, damit wir selbst auch noch Prügel beziehen?"
Sorry, aber das ist für mich inakzeptabel, solche Polizisten gehören für mich aus dem Verkehr gezogen. Ich hab mich dann nach den schwarzen Sherriffs umgesehen, 2 entdeckt, die verständigt und die haben dann für Ruhe gesorgt.
Meinen Kindern bringe ich bei, dass man Probleme gewaltfrei aus der Welt schafft und, dass man im Notfall die Polizei ruft, da werde ich garantiert nicht in solch eine Stadt ziehen, wo ich mich noch nicht einmal auf die "Staatsgewalt" verlassen kann. Rufe ich hier die Polizei, wird mir auch geholfen.
 
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Dancing

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  • #119
hey
@MentalistaFalls sich @Dancing sich nicht mehr melden sollte, weil z.B. ihm evtl. nicht passt, wenn seine (vermeintlich klaren) Ansichten so abschliessend beurteilt werden...und er ja durch seine relativ kurze Mitgliedschaft in diesem Club noch u.U. nicht so geübt ist, sich im Forum zu wehren... könnte als Kollateralschaden betrachtet werden.
Er wäre ja auf dem Altar für die höhere Erkenntnis geopfert worden, damit wir Normalsterblichen auch die Erleuchtung erlangen könnten -obwohl viele von uns ja noch gar nicht erlickt haben, dass dieser Weg in dieser Form noch vor uns liegen würde- und du, Mentalista (sprechender Name, alle Achtung...), ungekrönte (vielleicht gekrönte? hier ist fast alles möglich, habe ich feststellen können) Königin des Forums, uns eine grosse, evtl. unentbehrliche Hilfe dabei sein könntest.

Und nein, natürlich leite ich all das nicht aus diesem deinen einzigen Beitrag ab.
Ich habe mich ein wenig quer durch das Forum gelesen.

Du bist offensichtlich intelligent, gebildet, hast Lebenserfahrung, etc.

Aber Weisheit auf der einen Seite (natürlich hast du nie explizite behauptet, du seist weise, du bist ja intelligent, du agierst nur implizite entsprechend) und Selbstgerechtigkeit und ein hohes Mass an zelebrierter Selbstzufiedenheit auf der anderen Seite, schliessen sich ja bekanntlich aus.

Aber all das wäre eigentlich egal und nicht der Rede wert.
Aber semi-professionell zu agieren, kann für die anderen Gift sein (wie du das ja weisst).


Und das ist der Grund, warum ich mich überhaupt gemeldet habe.
Vielleicht überdenkst du deinen Ansatz, da hier auch überdurchschnittlich viele, sehr verletzliche und schon viel zu oft verletzte Menschen unterwegs sind.

(und wenn du es nicht tust, ist für mich auch okay, ich habe es ja versucht und das ist an diesem Punkt das Maximum, was ich tun kann.)

P.S.: und ja, ich habe oben absichtlich nicht in Ich-Form sondern in Wir-Form geschrieben.
Wie bist Du denn drauf? Nein, keine Sorge, ich bin nicht der Typ, der beleidigt spielt, ich habe nur abseits des Forums auch noch ein reales Leben. ;-)
Ich sehe mich auf keinem Podest, weiß sehr gut, dass auch ich Fehler habe und, wenn Du meine Beiträge so intensiv gelesen hast, wird Dir sicherlich nicht entgangen sein, dass ich das auch eingestehe.
Weshalb Du bei mir semi-professionelles Auftreten siehst, ist mir nicht klar, ich habe nie den Anspruch erhoben, in dieser Richtung aktiv zu sein oder etwas besser zu wissen. Was ich tue ist, mich nicht verstellen, Dinge mit, wie ich denke, gesundem Menschenverstand anzugehen und mich mit anderen austauschen. Wir sind nicht alle einer Meinung, das ist auch okay so, wichtig ist, dass wir einander mit Respekt begegnen, findest Du nicht auch?
Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
 
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Dancing

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  • #120
Ich weiß jetzt nicht genau, wen du mit "wir" meinst, aber ich möchte mich von diesem von dir ernannten Kollektiv distanzieren. Ich finde deinen Angriff auf @Mentalista unangemessen. Weder tritt sie hier als Königin noch sonst als besonder selbstdarstellerisch auf. Auch greift sie hier @Dancing überhaupt nicht an, und ich wüsste nicht, wogegen dieser sich hier wehre müsste oder gar sich nicht mehr melden sollte. Vielleicht magst du mir das erklären, was du da aus Mentas Post rausgelesen hast.
Mein Eindruck ist, dass du dich da etwas vergaloppiert hast.
Hallo WolkeVier, ich fühle mich von Mentalista ebenfalls nicht angegriffen, sie hat einen anderen Blickwinkel auf die Dinge als ich. Ich habe in der Stadt einfach zu viel Mist erlebt und fühle mich dort nicht mehr wohl, ursprünglich komme ich aus einer Stadt mit 100.000 Einwohnern.
 
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