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  • #136
Rakkaus: vielleicht ist dein Liken von #134 ein schönes Beispiel für den Punkt, den ich zur Schwierigkeit des Verhältnisses von AfD zu Höcke gemacht hatte.
Du likest einen Beitrag, der im ersten Absatz voller Unterstellungen ist, teilweise wirklich unverschämter. Im zweiten Teil ruft er zu etwas Richtigem auf, was er selber und seine Verfasserin selbst in recht unzureichender Weise tut, nämlich Unwahrheiten mit Fakten zu begegnen usw.
Ich nehme an, dein Like gilt dieser Aufforderung. Und dennoch likest du einen Beitrag, der zugleich voller Unterstellungen ist. - Wäre da nicht Differenzierung sinnvoll? ETwa so: Mahnen, sich mit Unterstellungen zurückzuhalten, Liken der Empfehlung, Unwahrheiten mit FAkten zu begegnen, Liken der Empfehlung von Selbstkritik, Hinweis darauf, in welchem Ausmaß die Verfasserin im direkten Kontext selbst Unwahrheiten schreibt (sei es aufgrund von Uninformiertheit oder weswegen auch immer; und ja, in einem Punkt hast du ja einer von den Unwahrheiten das Faktum gegenübergestellt; wenn auch nicht so ganz zutreffend :) ), Mahnen, das mit der Selbstkritik doch selbst mal ein bißchen zu beherzigen?
 
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  • #137
Rakkaus: vielleicht ist dein Liken von #134 ein schönes Beispiel für den Punkt, den ich zur Schwierigkeit des Verhältnisses von AfD zu Höcke gemacht hatte.
Du likest einen Beitrag, der im ersten Absatz voller Unterstellungen ist, teilweise wirklich unverschämter. Im zweiten Teil ruft er zu etwas Richtigem auf, was er selber und seine Verfasserin selbst in recht unzureichender Weise tut, nämlich Unwahrheiten mit Fakten zu begegnen usw.
Ich nehme an, dein Like gilt dieser Aufforderung. Und dennoch likest du einen Beitrag, der zugleich voller Unterstellungen ist. - Wäre da nicht Differenzierung sinnvoll?
Der Beitrag enthält zwei Teile, genau.
Teil 1 kritisiert Deine - tatsächlich sehr polemische - Unterstellung, es gäbe zukünftig Zugabteile für AfDler, was auch bei mir Assoziationen an die Rassentrennung hervorruft:
Demnächst gibts vielleicht auch Extrawaggons bei der Bundesbahn und extra Waschbecken für AfDler. So was ist schon krass. (Zitat babe)
Ich habe keinerlei Problem damit, diesen Teil von Sandbank mitzuliken, auch wenn - das hast Du richtig erkannt - der zweite Teil derjenige war, den ich in erster Linie meinte.

in einem Punkt hast du ja einer von den Unwahrheiten das Faktum gegenübergestellt; wenn auch nicht so ganz zutreffend :)
bitte genauer! das interessiert mich...
 
D

Deleted member 21128

  • #138
Mein Eindruck ist, dass @Dancing zuerst mal @mino65 's Beitrag missverstanden und sich den für @Mentalista hingestellten Schuh angezogen hat. Und darauf basieren dann möglicherweise weitere Missverständnisse z. B. zu @Tone 's Post. Vielleicht wollen wir nochmal zurückspulen? :)
 
D

Deleted member 21128

  • #140
In der Sportberichterstattung gehts oberflächlicher zu
Das ist ein bißchen wie im Forum, [...] Die politiknahen Diskussionen haben nicht weiter überraschend oft ein eher niedriges Niveau.
So leicht und billig ist das sonst kaum zu haben.
Und wenn jemand ein bißchen reflektierter hinschaut
sondern gerade auch da, wo Leute ohne hohe Kenntnis und in Momenten eher geringer Reflexionsbereitschaft zu finden sind.
Die Begründung wurde nur aus Versehen vergessen.
Es ging [...] Nicht um (d)einen allgemeinen Opferdiskurs.
Aufgrund der Reihe deiner bisherigen Mißverständnisse meiner Beiträge fände ich es fast schon schlimm, wenn du nicht enttäuscht wärest.
die bisherige Erfahrung zeigt, daß es sich nicht lohnt, mit dem Korrigieren und Differenzieren zu beginnen.
nein, ein Diskutieren über solche Themen scheint mir mit dir [...] nicht sinnvoll.
Vielleicht macht es ja jemand anders, der da zuversichtlicher ist oder dem gegenüber du weniger Ressentiments hast und deswegen auch seine Beiträge besser lesen kannst. Viel Erfolg!
Vielleicht kann man Sandbanks Posts hierzu als Exempel für eine gleichsam automatisierte Reaktion breiter Massen verstehen, bei der Schlechtinformiertheit, geringe Reflexion, Ressentiment und Doppelmoral zusammen kommen:
Es werden recht aggressiv umso falschere Tatsachenbehauptungen aufgestellt,
für nähere Freundschaft oder sogar Partnerschaft bevorzuge ich Leute, bei denen der Blick auf die Realität eher frei ist, nicht so determiniert durch Ressentiments und Ängste.
Ohne einen Korrektheitsstock im Hintern zu haben.
vielleicht ist dein Liken von #134 ein schönes Beispiel [...] Du likest einen Beitrag, der im ersten Absatz voller Unterstellungen ist, teilweise wirklich unverschämter.
Mahnen, sich mit Unterstellungen zurückzuhalten, Liken der Empfehlung, Unwahrheiten mit FAkten zu begegnen, Liken der Empfehlung von Selbstkritik
Hinweis darauf, in welchem Ausmaß die Verfasserin im direkten Kontext selbst Unwahrheiten schreibt
Mahnen, das mit der Selbstkritik doch selbst mal ein bißchen zu beherzigen?
 
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  • #141
Oh mein Gott, ich stell mir diese Unterhaltung beim ersten Date vor :eek:
 
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  • #142
Mein Eindruck ist, dass @Dancing zuerst mal @mino65 's Beitrag missverstanden und sich den für @Mentalista hingestellten Schuh angezogen hat. Und darauf basieren dann möglicherweise weitere Missverständnisse z. B. zu @Tone 's Post. Vielleicht wollen wir nochmal zurückspulen? :)
lieber @WolkeVier

Mittlerweile tatsächlich nur noch ein Missverständnishaufen.
s. auch Beitrag #133
(und natürlich #127, 124, 123, 120, 119, und andere)

danke fürs aufmerksame Lesen, @WolkeVier
(wobei ich mit dir nicht ganz einverstanden bin, was aber in diesem Zusammenhang nebensächlich ist.)
Du bemühst dich redlich um sachliche Klärung und das kann nicht hoch genug ;) hoch geschätzt werden.
 
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  • #144
Der Beitrag enthält zwei Teile, genau.
Teil 1 kritisiert Deine - tatsächlich sehr polemische - Unterstellung, es gäbe zukünftig Zugabteile für AfDler, was auch bei mir Assoziationen an die Rassentrennung hervorruft:
Da wird nicht kritisiert, sondern unterstellt, und zwar fälschlich. Sowohl was ich tue als auch was ich wolle. Differenzierung! Was man von der AfD fordert, sollte man doch selbst auch ein wenig beherzigen. Gerade in solchen sensiblen Bereichen.
(Der Kontext war übrigens auch nicht Nazideutschland, sondern separate but equal. Und ein bißchen Satire sollte man erkennen können, oder?)

Ich finds bei aller Falschheit zugleich aber auch gut, wie Sandback so schreibt. Eben weil das ein gutes Exempel für typische Reaktionsautomatismen mit ihren Ungerechtigkeiten, Unsachlichkeiten und Unterstellungen präsentiert. Wenn man sich in einen AfDler hineinversetzen wollte (und das mal zu tun würde ich zur Empfehlung des Verständnisses der politischen Situation jedem wirklich politisch Interessierten empfehlen), dann lohnt es sich, solche typischen Reaktionen anzuschauen.
Ich habe angesichts der typischen Unterstellungsabfolgen tatsächlich keine Veranlassung, einen durchschnittlichen AfDler in seinen Gefühlen, Reaktionen und Äußerungen weniger ernst zu nehmen als einen durchschnittlichen Anti-AfD-ler wie er hier für mich am Beispiel Sandbacks auftritt.

Bei früheren Gelegenheiten habe ich deswegen gerne auch von Bärendienst gesprochen, denen einige Foristen der guten Sache leisten. Wenn einige Gegner von Rechtskonservativen sich in Sachen Argumente, Sachkenntnis und Diskussionsverhalten so schlecht und zugleich aber lautsprecherisch präsentieren, wie es auch hier im Mikrokosmos Forum regelmäßig bei diesen Themen geschieht, ist das Wasser auf die Mühlen der Rechtskonservativen.

Und es lohnt, weil - zum Thema - ich tatsächlich auch an der Reaktion auf so Geschreibsel beurteilen würde, wie ernst es jemand mit seinen Vorlieben für konstruktive, faire Auseinandersetzung, Zivilcourage, Hineinversetzen in fremde Perspektiven u.ä. meint.

Richtig ist, daß die Anzeige nicht die Ablehnung der Anträge betrifft, was suggeriert wurde, sondern einige Bestände bezüglich seines Nazigeredes, ja.
Komplizierter wird es, wenn es um die Frage geht, inwiefern ein Verein Mitgliedsanträge ablehnen kann. Da ist es eben nicht so einfach, wie du schreibst, daß "Vereine dürfen - ganz ohne Begründung - entscheiden, wen sie aufnehmen, wenn das in der Satzung so geregelt ist". Wenn ein Verein, ganz ohne das zu begründen, zufällig Anträge nur von einigen dunkelhäutigen muslimischen Antragstellern ablehnte, und es sich nicht thematisch um einen Verein für christliche Albinos handelt, dann bekäme er ein Problem.
 
D

Deleted member 21128

  • #146
Ich finds bei aller Falschheit zugleich aber auch gut, wie Sandback so schreibt. Eben weil das ein gutes Exempel für typische Reaktionsautomatismen mit ihren Ungerechtigkeiten, Unsachlichkeiten und Unterstellungen präsentiert.
Bei @Sandbank 's Beiträgen fallen keine Ungerechtigkeiten, Unsachlichkeiten und Unterstellungen auf. Deine pseudointellektuellen Beiträge sind aber eine Aneinanderreihung davon. Das ist manipulative und in höchstem Maße unsachliche Polemik unterster Schublade. Auf eine anständige Diskussion lässt du dich nie ein, aber andere bezeichnest du als Feiglinge.
Zum Glück bin ich schon lange nicht mehr der einzige, dem das auffällt. Aber du wirst wahrscheinlich die letzte sein, die das begreift.
 
S

Sandbank

  • #147
Nein. Sie haben keine Strafanzeige erstattet, weil sie in den Verein nicht aufgenommen wurden, sondern wegen Verleumdung als "braune Brut" etc.
Stimmt, da hast du Recht- mein Fehler, danke für die Info und Korrektur!
Wenn man sich etwas hineinkniet in die zeitliche Abfolge bestimmter öffentlicher Äußerungen, dazu in weitere Ereignisse im Umfeld der hessischen AfD und des Vereins, ergibt sich ein im Rückblick verständliches, aber trotzdem unschönes und ärgerliches Bild auf den Umgang mit der AfD. Der Fortgang des Strafverfahrens dürfte interessant werden.

Vereine dürfen - ganz ohne Begründung - entscheiden, wen sie aufnehmen, wenn das in der Satzung so geregelt ist.
In meinen Augen war die Entscheidung des Vereins in Bezug auf diese 2 Herren ungeschickt und ja, eine fast dämliche Vorlage an die AfD-Politik und diese beiden sportinteressierten Herren.

Ich hätte die beiden aufgenommen und z.B. bei der ersten rassistischen Äußerung mit Blick auf die Vereinssatzung öffentlichkeitswirksam verwarnt, bei weiteren dann begründet ausgeschlossen.
Man kann es sich auch schwer machen :/ und sich selbstgefällig mit den eigenen, demokratischen "Waffen" schlagen lassen – völlig unabhängig, ob von der AfD oder Anderen.

Btw. @babe , so einfach kann's gehen, ohne dass es Unmengen deiner persönlichen Bewertungen, Pauschalverurteilungen oder „mühsamer Posts“ braucht.
Einzig Fakten und Austauschwilligkeit genügen für eine respektvolle Diskussion....so beides vorhanden ist.
 
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  • #148
Komplizierter wird es, wenn es um die Frage geht, inwiefern ein Verein Mitgliedsanträge ablehnen kann. Da ist es eben nicht so einfach, wie du schreibst, daß "Vereine dürfen - ganz ohne Begründung - entscheiden, wen sie aufnehmen, wenn das in der Satzung so geregelt ist". Wenn ein Verein, ganz ohne das zu begründen, zufällig Anträge nur von einigen dunkelhäutigen muslimischen Antragstellern ablehnte, und es sich nicht thematisch um einen Verein für christliche Albinos handelt, dann bekäme er ein Problem.
Ich frage gleich "meinen" Vereinsjuristen noch, aber mein Wissensstand ist anders:
"Das Grundgesetz (Artikel 9 Absatz 1 GG) garantiert den Vereinen grundsätzlich Aufnahmefreiheit. Ausnahmen gelten nur für Vereine, die eine Monopolstellung innehaben oder vom Gesetz her verpflichtet sind, Mitglieder aufzunehmen. Da es für einen Verein in der Praxis sehr schwierig ist, ein Mitglied im Zweifel aus dem Verein auszuschießen, ist es umso wichtiger vorher zu prüfen, ob der Bewerber in den Verein passt und im Zweifel die Aufnahme in den Verein abzulehnen. Soweit nichts anderes in der Satzung vorgesehen ist, bedarf die Ablehnung der Aufnahme in den Verein auch keiner besonderen (schriftlichen) Begründung. "

Hast Du eine Quelle für Deine Behauptung?
 
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  • #149
Ich frage gleich "meinen" Vereinsjuristen noch, aber mein Wissensstand ist anders:
"Das Grundgesetz (Artikel 9 Absatz 1 GG) garantiert den Vereinen grundsätzlich Aufnahmefreiheit. Ausnahmen gelten nur für Vereine, die eine Monopolstellung innehaben oder vom Gesetz her verpflichtet sind, Mitglieder aufzunehmen. Da es für einen Verein in der Praxis sehr schwierig ist, ein Mitglied im Zweifel aus dem Verein auszuschießen, ist es umso wichtiger vorher zu prüfen, ob der Bewerber in den Verein passt und im Zweifel die Aufnahme in den Verein abzulehnen. Soweit nichts anderes in der Satzung vorgesehen ist, bedarf die Ablehnung der Aufnahme in den Verein auch keiner besonderen (schriftlichen) Begründung. "

Hast Du eine Quelle für Deine Behauptung?
Nein, ganz einfach und definitiv ist es nicht. Zunächst ja, die Vereinsautonomie steht dem entgegen, sofern es um Mitgliedsanträge (und nicht Stellenbewerbungen) geht. Das ist ganz richtig. Auf die erstreckt sich das AGG nicht, also nicht direkt. Es kann Konfliktfälle geben, Abwägen mit anderen, eingeschränkten Rechten. Und wenn es prominente Fälle von solchem Ausmaß gäbe, ist es nicht unwahrscheinlich, daß gesetzlich nachgearbeitet wird. Daß ein Verein, der so vorginge, höchstwahrscheinlich ein Problem bekäme, heißt nicht notwendig, daß im Falle eines juristischen Verfahrens einer Klage klarer Erfolg beschieden wäre. Das ist gegenwärtig nicht unbedingt zu erwarten.
Aber ich lese gerne, was dein Vereinsjurist schreibt.
 
S

Sandbank

  • #150
Da es für einen Verein in der Praxis sehr schwierig ist, ein Mitglied im Zweifel aus dem Verein auszuschießen, ist es umso wichtiger vorher zu prüfen, ob der Bewerber in den Verein passt und im Zweifel die Aufnahme in den Verein abzulehnen. Soweit nichts anderes in der Satzung vorgesehen ist, bedarf die Ablehnung der Aufnahme in den Verein auch keiner besonderen (schriftlichen) Begründung. "
Ah, interessant, das würde erklären, warum die beiden nicht gleich noch eine Klage gegen die Ablehnung eingereicht haben. (entsprechende Satzung des Vereins, nicht gesetzlich zur Aufnahme verpflichtet, keine Monopolstellung...was auch immer das im Detail bedeutet).