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  • #1

Die Suche nach dem/der EINEN

Vielleicht ist es ja nur ein bestimmter Schreibstil, aber manche Profile sind so formuliert, als würde die Person DEN EINEN oder DIE EINE suchen, wie eine Nadel im Heuhaufen. Als gäbe es irgendwo eine Person, wie bei Topf und Deckel, und nur diese Person passt zu einem und wenn man sie dann gefunden hat, herrscht das Paradies auf Erden...
Ich finde das etwas gruselig und es hemmt mich, mit so jemandem in Kontakt zu treten. Ich habe dann den Eindruck, der Suchende hat schon ein sozusagen vorgebackenes Bild im Kopf und jetzt wird die Realo-Version gesucht und ich selber habe auch nur die Chance, 100%ig zu "passen" oder es hat eh keinen Sinn.
Meine Sicht ist eher, dass es sozusagen einen ganzen Club von möglichen Kandidaten gibt, die zu mir passen KÖNNTEN - einige ihrer Eigenschaften sind sicherlich annähernd gleich, aber sie haben durchaus auch sehr unterschiedliche Ausprägungen... Aber grundsätzlich KÖNNTE es mit ihnen klappen. Ob das dann tatsächlich passiert, hängt aber natürlich davon ab , ob man einen davon trifft, ob die Lebenssituation für beide gerade günstig steht und die Gelegenheit zum aufeinander zugehen ergriffen wird oder nicht. Irgendwie finde ich diese Sichtweise tröstlich, weil es die "Erfolgschancen" natürlich erhöht. Und auf der anderen Seite macht es auch ganz klar deutlich , dass es nicht reicht, wie in der Kinderschokoladenwerbung Milch und Schokolade einfach nur ineinander zu kippen, sondern man muss natürlich trotzdem erstmal gucken, welche Details im anderen verborgen sind, wie man damit klarkommt und umgekehrt...
Trifft man auf jemanden, der DIE EINE sucht, ist man in der Regel sofort chancenlos....
Wie sind eure Erfahrungen ? Und die eigenen Sichtweisen ? Ertappt man sich doch manchmal beim Träumen nach DEM EINEN , selbstgebackenem ?....
 

Freitag

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  • #2
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Zitat von Schreiberin:
Vielleicht ist es ja nur ein bestimmter Schreibstil, aber manche Profile sind so formuliert, als würde die Person DEN EINEN oder DIE EINE suchen, wie eine Nadel im Heuhaufen. Als gäbe es irgendwo eine Person, wie bei Topf und Deckel, und nur diese Person passt zu einem und wenn man sie dann gefunden hat, herrscht das Paradies auf Erden...
Ich finde das etwas gruselig und es hemmt mich, mit so jemandem in Kontakt zu treten. Ich habe dann den Eindruck, der Suchende hat schon ein sozusagen vorgebackenes Bild im Kopf und jetzt wird die Realo-Version gesucht und ich selber habe auch nur die Chance, 100%ig zu "passen" oder es hat eh keinen Sinn.
Meine Sicht ist eher, dass es sozusagen einen ganzen Club von möglichen Kandidaten gibt, die zu mir passen KÖNNTEN - einige ihrer Eigenschaften sind sicherlich annähernd gleich, aber sie haben durchaus auch sehr unterschiedliche Ausprägungen... Aber grundsätzlich KÖNNTE es mit ihnen klappen. Ob das dann tatsächlich passiert, hängt aber natürlich davon ab , ob man einen davon trifft, ob die Lebenssituation für beide gerade günstig steht und die Gelegenheit zum aufeinander zugehen ergriffen wird oder nicht. Irgendwie finde ich diese Sichtweise tröstlich, weil es die "Erfolgschancen" natürlich erhöht. Und auf der anderen Seite macht es auch ganz klar deutlich , dass es nicht reicht, wie in der Kinderschokoladenwerbung Milch und Schokolade einfach nur ineinander zu kippen, sondern man muss natürlich trotzdem erstmal gucken, welche Details im anderen verborgen sind, wie man damit klarkommt und umgekehrt...
Trifft man auf jemanden, der DIE EINE sucht, ist man in der Regel sofort chancenlos....
Wie sind eure Erfahrungen ? Und die eigenen Sichtweisen ? Ertappt man sich doch manchmal beim Träumen nach DEM EINEN , selbstgebackenem ?....
dein denken ist sogar mir vertraut. das beste der exen zusammengerührt zu einer neuen. das lachen von der, die augen von jener, die intelligenz und schlagfertigkeit von der anderen. manchmal begegne ich frauen wo mich etwas positiv erinnert und die sind es auf die ich anspringe. springe ich an weil es vertraut ist?
hingegen wenn frauen in ihren profilen 1000 vorstellungen äußern um DEN EINEN zu finden lasse ich es lieber bleiben weil ich nicht denke daß ich das bin. ich tanze doch nicht gerne.:)
 

No_Kitty

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  • #3
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Hmmh, es ist eine Frage, die sich lohnt. Suche ich einen Menschen, oder nur die Idee, das Konzept, das perfekte Pendant.

Ich kann ja den Wunsch nach der fehlenden Seelenhälfte sehr gut verstehen, aber vor lauter, 'was will ich noch' kann doch kaum einer mehr dem Anforderungskatalog entsprechen.

Ich finde es ist kein Gegensatz, sich darüber klar zu sein, was man will und was man braucht, ohne, dass man alles bei der Partnersuche bis ins letzte Detail spezifiziert.

Menschen, denen ich begegne, sind Menschen, so wie ich auch. Und wenn ich nicht perfekt bin, und das als mein Menschsein annehme, mehr noch, dazu stehe, das gerade das Nicht-Perfektsein mich zum Individuum macht, dann kann ich doch auch nichts anderes von meinem gesuchten Partner erwarten.

Dass es ein besonderer Mensch sein muss, der zu mir und meinen Macken passt, darüber bin ich mir schon bewusst.

... einen guten Start in den Tag
No_Kitty
 

iceage

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  • #4
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

ich bevorzuge Profile, die sich vorwiegend selbst beschreiben, die Wünsche, Träume und Eigenheiten und nicht, die den Traumpartner zimmern! Es gibt hier wirklich viele Punkte, wo wir uns dann ein Bild machen können und zum Kontakt greifen.

Den Profilen mit den Traummann-Träumerein in der Weihnachtswunschliste bleibe ich eher fern, da ich kein Traummann bin - soviel habe ich schon rausbekommen ;-)
 

Heike

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  • #5
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Ich kann mir vorstellen, daß das oftmals nur eine schwärmerische, mißverständliche Formulierung ist. Den Einen suchen (oder auch Mr Right oder wie auch immer) heißt dann nicht, es gäbe dafür nur einen Kandidaten, der wirklich in Frage kommt unter allem Heu gesucht werden muß, sondern man sucht jemanden, der der Eine für einen wird.

Aber wenn jemand tatsächlich dieses Selbst(miß)verständnis von sich als Sache hat, und in diesem Sinne zu sich als Topf einen Deckel sucht, dann finde ich das auch erschreckend. Das muß übrigens gar nicht an die Vorstellung vom 100% Paßgenauigkeit gebunden sein. Es kann auch jemand, der sich mit 95% Prozent zufrieden gibt und 5% Scheppern zwischen Topf und Deckel zu ertragen bereit ist, sich derart (miß)verstehen.
Partnerfindung erfolgt dann durch wechselseitiges Vorlesen von Profilen oder auch wechselseitigem Verschicken und Analysieren von DNA-Proben statt. Für einen dynamischen Prozeß des Miteinander gibt es keinen rechten Platz, weil keinen Sinn. Abstimmung fällt flach, weil es das nicht gibt, da jeder ja so ist wie er ist und nur so handeln soll wie er ist.
Ich finde das auch eine sehr gruselige Vorstellung.
Aber ich glaube, das dürfte in den meisten Fällen Theorie sein. Und die Praxis auch bei Menschen, die sich so geben, anders aussehen. Das versöhnt ja, daß Unsinn eben meist doch nur geredet und nicht im selben Maße auch gelebt wird.
 
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  • #6
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Wieso Perfektion?

Nehmen wir einmal an, zu einem bestimmten Zeitpunkt treffen ein Mann und eine Frau zusammen, deren gegenseitige Anforderungsprofile zu 100 Prozent erfüllt wären. Was passiert dann? NICHTS mehr. Weder er, noch sie können sich weiterentwickeln, weil ja bereits alles perfekt ist und natürlich für die nächsten 30 bis 60 Jahre so bleiben soll, wie es jetzt im Moment genau ist.

Nach meiner Erfahrung "funktioniert" das Leben so nicht. Im Gegenteil: Leben bedeutet ständige Veränderung, Entwicklung. Es ist dynamisch und eben nicht statisch. In der Folge würde der heute perfekt passende Partner dies in naher Zukunft nicht mehr sein können, weil beide Personen sich weiterentwickelt haben und folglich perfekt ein wenig anders definieren.

Und die Person, die heute "ziemlich perfekt" zu mir passt, wäre möglicherweise vor 20 Jahren die falsche Partnerwahl gewesen - und ist es vielleicht auch in 20 Jahren in der Zukunft wieder: falsch.

Wenn beide es schaffen, sich gemeinsam weiterzuentwickeln und dann auch noch in eine gemeinsam getragene Richtung, dann ist die Basis für eine sehr lang andauernde Partnerschaft gegeben. Ob diese Basis tragfähig ist und bleibt, liegt dann an vielen weiteren Faktoren, denn schliesslich sind wir in der Wandlung eben auch nicht perfekt - wie immer.

Eine gute, andauernde Partnerschaft setzt folglich das ständige, aktive Bemühen und die Bereitschaft zur Veränderung in Absprache bei beiden voraus. Menschen, die an 'perfekt' glauben, sind dazu aus meiner Erfahrung in der Regel nicht bereit.

LG Jorge
 

Andre

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  • #7
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Zitat von Heike:
Wenn ich diesen Begriff las, hab ich das auch meist mit Superman assoziiert. Dabei könnte man es ja auch mit "der/die Richtige" quasi wörtlich übersetzen. Aber dieser Floskel haftet irgendwie der Geruch von Hochglanzmagazinen an, und da macht man es tendenziell nicht unter Superman.

Zitat von Freitag:
wenn frauen in ihren profilen 1000 vorstellungen äußern
Dann ist es klar, dann will sie wirklich Superman.
 

Andre

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  • #8
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Zitat von Jorge:
Nehmen wir einmal an, zu einem bestimmten Zeitpunkt treffen ein Mann und eine Frau zusammen, deren gegenseitige Anforderungsprofile zu 100 Prozent erfüllt wären. Was passiert dann? NICHTS mehr. Weder er, noch sie können sich weiterentwickeln, weil ja bereits alles perfekt ist ...
Kann so sein, kann aber auch dazu führen, dass sie sich auf eine Art und Weise gegenseitig ergänzen, dass sie zu Ufern aufbrechen können, zu denen jeder für sich allein nicht aufgebrochen wäre. So nach dem Motto: Vier Augen sehen mehr als zwei.
 
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  • #11
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Selbstverständlich will ich einen besonderen Mann, am besten DEN EINEN, meine bessere Hälfte. Besonders ist der Mann, weil es ihn nicht Haufenweise gibt.

Hast Du den Beitrag von Lars Schöning vom 19.08.2012 zu "Ich weiß nicht, was ich falsch mache?" gelesen? Es geht darum, den einen besonderen zu finden, außer Du willst nur ne Affaire.

Klar kannst Du so tun, als hättest Du keine Wünsche an Deinen Partner, wärst anspruchslos und offen für alles. Tatsächlich, wenn Du tief in Dich hineinhörst, weißt Du aber genau, dass Dir bestimmte Eigenschaften besser gefallen und andere für Dich garnicht in Frage kommen.

Es macht die Suche einfacher, wenn Du weißt, welche Eigenschaften Du hast und welche Eigenschaften Du beim Mann suchst. Dadurch vermeidest Du Sackgassen.

Wenn ich mich mal mit jedem Mann zufrieden geben würde, lass ich das mit Beziehung hoffentlich komplett!
 
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  • #12
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Sonnenschein, das hast du komplett falsch verstanden . Wenn ich schreibe, dass ich einen bestimmten "Club", eine bestimmte Menge grundsätzlich passend finde, heißt das natürlich nicht totale Beliebigkeit !!! Natürlich habe ich gewisse Vorstellungen und gucke auf bestimmte Eigenschaften. Aber es ist eben nicht im Detail festgefahren und so starr, dass jemand nur komplett "bestehen" oder direkt untergehen kann. Zu dem EINEN entwickelt sich die Person meiner Meinung nach erst im miteinander : man lernt ihn kennen, weiß seine individuellen Besonderheiten zu schätzen (und das muss nicht deckungsgleich sein mit den erwarteten Eigenschaften...) , erlebt Gemeinsames und verstrickt sich emotional - und DANN ist er DER EINE und nicht mehr austauschbar. Nicht gut finde ich, wenn man glaubt, er steht perfekt vom ersten Moment an vor einem, weil ein bestimmter Erwartungskatalog erfüllt ist...
 

Scorpion

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  • #13
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Ich bin mit dir (Schreiberin) vollständig gleicher Meinung. Die Menschen sind so verschieden und noch was sehr wichtig, dass der gleiche Mensch ändert sich seine ganzes Leben. Also meiner Meinung nach, sollte man nicht irgendeine Eigenschaften in Zukünftigen suchen, sondern einfach ob man mit einem Person sich wohl fühlt. Und ob die Partner dich akzeptiert so wie du bist und bereit ist ganzes Leben dich schätzen und das Leben teilen.
 

Marvin

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  • #14
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

10 Leute 11 Gründe ?? Ich denke viele lieben einfach die Vorstellung das es da draußen jemanden geben mag, der ganz genau zu ihnen passt. Die Vision einer mächtig, romantisch verklärten Friede, Freude, Eierkuchen Beziehung die nur ein einziger erfüllen kann. Das ist sicher naiv - weil recht unwahrscheinlich und auch nicht praktisch wenn man solche harten Kriterien anwendet.

Ich habe einen ähnlichen Satz im Profil. Die Bedeutung dahinter ist das ich mir wünsche jemanden für eine dauerhafte, harmonische Beziehung aufzutun. Ist also eher eine harmlose, pragmatische Variante des großen, naiven Wünschtraums. Ich glaub auch nicht das es so ansprechend wäre so vorzugehen das es nach Beliebigkeit ausschaut - das es jede oder viele sein könnten. Mich würde das abschrecken ...
 
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fibo

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  • #15
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Wenn eine Frau in ihrem Profil betont, "den Einen" finden zu wollen oder die "große Liebe", ist das für mich erst einmal eher abschreckend.

Schließlich möchte ich die Menschen ja erst einmal kennen lernen und sehen, was sich entwickelt. Schon beim ersten Treffen oder gar ersten Anschreiben mit der Messlatte der einen großen Liebe bewertet zu werden, finde ich ganz schön unangenehm.

Vielleicht liegt das daran, dass ich selbst mich nicht in Internetprofile verliebe. Mir ist erst einmal Sympathie wichtig, dann mag ich relativ früh ein Treffen, da mir der echte Mensch viel wichtiger ist, als was er schreibt. Oder wenigstens ein Telefonat - die Stimme ist auch super wichtig für gegenseitige Sympathie. Ich möchte doch erst einmal sehen, ob ich mit dem Menschen freundschaftlich umgehen kann, dann unternimmt man ein paar Mal etwas und vielleicht verliebe ich mich dann oder nicht.

Also je mehr jemand betont, den zukünftigen Traumprinzen für die Ewigkeit zu suchen, desto mehr fühle ich mich unter Druck gesetzt und unter die Lupe genommen und insofern desinteressiert.

Dazu kommt, dass ich dies auch irgendwie realitätsfremd finde oder zumindest für eine überkommene Vorstellung halte. Wir befinden uns nicht in einem Disney-Film. Aber ich finde auch seltsam, dass selbst in einer Partnerbörse viele Frauen darauf warten, von Männern angeschrieben zu werden. Wie absurd.

Übrigens habe ich zuhause Deckel, die auf mehrere meiner Töpfe passen.
 

Venturu

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  • #17
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Zitat von Marvin:
...Ich denke viele lieben einfach die Vorstellung das es da draußen jemanden geben mag, der ganz genau zu ihnen passt. Die Vision einer mächtig, romantisch verklärten Friede, Freude, Eierkuchen Beziehung die nur ein einziger erfüllen kann. Das ist sicher naiv - weil recht unwahrscheinlich und auch nicht praktisch wenn man solche harten Kriterien anwendet...

Ich würde es nicht naiv oder verklärend nennen. Manche Menschen haben das Glück einen Partner zu finden mit dem sie eine ungewöhnlich enge emotionale Bindung haben. Ob man es die/den eine(n) nennt oder Seelenverwandte(r). Es ist eine Beziehung von großer Nähe, bei der man sich dem anderen so verbunden fühlt das man beinahe hellseherisch Wünsche oder Bedürfnisse erahnt bevor sie artikuliert werden. Eine Verbindung bei der man das Gefühl hat in manchen Momenten die Seele des anderen zu berühren.

Es ist ein gutes Ziel nach solch einem Partner zu suchen, aber ich stimme dir zu das man sich nicht darauf versteifen sollte - denn solche Begegnungen sind selten und viele Menschen haben nicht das Glück jemals in ihrem Leben so etwas zu genießen.
 

Marvin

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  • #18
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Zitat von Venturu:
...

Es ist ein gutes Ziel nach solch einem Partner zu suchen, aber ich stimme dir zu das man sich nicht darauf versteifen sollte - denn solche Begegnungen sind selten und viele Menschen haben nicht das Glück jemals in ihrem Leben so etwas zu genießen.

Hi;

Das mit der 'Märchenprinzessin' ist nicht so wirklich einfach - passiert leider viel zu selten. Ich komme da gerade mal auf Eine - die immer alles übertroffen hat was ich so an Erwartungen hatte. Zwei waren noch halbwegs nah dran. Das sind einfach Ausnahmen. Ich habe eine Zeit bewusst nach so einem Match gesucht - aber mit der Zeit merkt man wie unrealistisch und aussichtslos das ist. Auf jeden Fall ist so eine Vorstellung eine gute Motivation um das 'Dating Chaos' zu überstehen.
 
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Lolarennt

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  • #19
AW: Die Suche nach dem/der EINEN

Ich gehe davon aus, dass die Töpfe den gelichen Durchmesser haben für den gleichen Deckel. Sonst passt der Deckel nicht auf mehrere Töpfe. Also auch hier gilt: Die Grundvoraussetzung muss stimmen.

Möchtest Du hier lieber lesen: "Frau sucht Lebensabschnittsgefährten"?

Ich halte Deine Sichtweise für sehr eingeschränkt. Wer den Einen sucht, wird sich Zeit nehmen den anderen kennen zu lernen und Sympathie wachsen lassen. Sogar mehr als jeder andere.

Meiner Ansicht nach, haben Menschen mit Deiner Einstellung nicht den Wunsch sich in einer Beziehung voll einzubringen und wirklich daran zu arbeiten, dass die Beziehung gelingt, denn erfahrungsgemäß ist es notwendig ständig gemeinsam am Gelingen einer guten Beziehung zu feilen.

Auch ich suche Einen für immer und ewig. Ich bin 48, also wird "ewig" nicht unendlich sein. ;-) Aber, Dein Kommentar zeigt mir, dass es gut ist, dass gelich zu benennen. Das erhöht meine Chance einen Mann zu finden der ähnlich denk.
 
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  • #20
Wen soll man suchen?

Hallo „Schreberin“

Wenn ich so zurückschaue auf Beziehungen und Begegnungen mit Menschen (in meinem Fall: Frauen), die welche hätten werden können, dann fällt mir eines auf: Gute Beziehungen sind bei mir meistens aus eigenartiges Zufällen entstanden, wo ich mit Menschen zusammengeraten bin, mit denen ich eigentlich nichts anfangen konnte und die mir teilweise nicht einmal optisch so wirklich gefallen haben. Diejenigen, wo eine gegenseitige Verliebtheit da war bla bla bla – oh nein, das ist meistens sehr gründlich und sehr schmerzhaft danebengegangen. Man macht sich natürlich Gedanken, und ich habe folgenden Schluss für dich, in der Hoffnung, dass es dir weiterhilft:

Geh mit denen, die dieselben Ziele haben im Leben wie du, und dieselben Grundwerte vertreten.

Bei mir „darf“ eine Frau zum Beispiel zu klein sein, ungebildet, sie „darf“ rauchen, Hobbies haben, die mich nicht interessieren, alles Mögliche, und obgleich es da natürlich Grenzen gibt (mit einem Jazz-Gitti -Typ (man google, wenn unbekannt) kann ich einfach nicht, und Eitelkeit drück ich auch nicht durch), so bin ich gern bereit, auszuloten, wie weit diese dehnbar sind. Sind einer hingegen Werte wie Redlichkeit und Aufrichtigkeit herzlich wurscht – nicht einmal anreden braucht sie mich.

Ich gehöre also zu denen, die eine Weggefährtin suchen. Das kann für einen Schritt, bis zur nächsten Weggabelung oder bis zum Ende des Weges sein, aber nein, keine One-Night-Stands, und Traumprinzen und -zessinnen GIBT'S NET. An Beziehungen muss man arbeiten. Mann muss aber auch dazu bereit sein.

Die Frage, die ich für mich noch nicht habe beantworten können: Wie finde – oder überhaupt: erkenne! – ich eine, die diese Einstellungen teilt? Aber ich weiß wenigstens, wonach ich suche ;-)