lone rider

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  • #93
Michael wer?
 

BellaDonna

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  • #94
Ja, er war nett.
Ich gehöre auch nicht der Fraktion an, dass der Mann bezahlen muss. Wenn er mich einlädt, freue ich mich und bedanke mich freundlich dafür.
Wenn nicht, ist es aber für mich ok und hält mich nicht von einem eventuellen 2. date ab.

Heute war es so, dass ich meine Grenzen erkannt habe. Ich verdiene gut, bin im mittleren Management eines mittelständigen Unternehmens tätig und weiss mich auch auf gesellschaftlichem Parkett zu bewegen.
Er war sehr interessant, nett und wir haben viel gelacht und konnten uns gut unterhalten.
Aber er lebt in einer Welt, in der man auch aufgewachsen sein sollte. Noble Eltern, Auslandsstudium etc.
Meine Vater war Handwerker (Bau), meine Mutter Sekretärin. Sie hat mir recht gute Manieren beigebracht, dafür bin ich ihr dankbar.
Aber der Mann heute war um Klassen "höher"
Ich glaube, ich würde mich eher unwohl fühlen, meine Autarkie bedroht sehen.....oder so.....
 

lone rider

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  • #95
Jetzt mal ernsthaft: Ich tendiere zu gleichrangig. Intellektuell, ästhetisch usw. In der Natur ist auch so, dass die Paare meist gleichrangig sind. Ein bewährtes Modell.
 

BellaDonna

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  • #96
Zitat von lone rider:
Jetzt mal ernsthaft: Ich tendiere zu gleichrangig. Intellektuell, ästhetisch usw. In der Natur ist auch so, dass die Paare meist gleichrangig sind. Ein bewährtes Modell.

Dann blieben aber eine menge Männer der obersten Klasse allein. Soviele super verdienende Frauen gibt es ja nicht
 

suzanne

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  • #98
@BellaDonna: Aber Du gibst ihm doch hoffentlich noch ein zweites Date, wenn er danach fragt, oder?
 

BellaDonna

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  • #99
Ich werde eine Nacht drüber schlafen.
Er hat schon gefragt.
 

Arthur

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  • #100
Das richtig mühsame an diesem Forum sind doch immer wieder die Spammereien, die sich über mehrere Seiten ziehen... Die Moderatoren sollten weniger Zeit ins freischalten von Beiträgen verschwenden und lieber mal solche Chatgeplänkel abwürgen. #rat

Als Berufsbezeichnung hatte ich übrigens "Privatier, Mäzen und Philantrop" stehen, da ich mir erst wieder die Finger an einer Dame verbrannt habe, war es für mich uninteressant von mir aus anzuschreiben und auf die Kontaktaufnahmen habe ich auch nicht reagiert - hätte ich auch gar nicht wollen, weil das teilweise wirklich billige Anbiederei war. Jetzt geht's wieder zurück zu meinen 2 Besucherinnen in 14 Tagen und der aktiven Suche.

Was es mich gelehrt hat? Anscheinend gibt es auch unter den Singles mit Niveau, solche die nur einen Versorger suchen und denen die Liebe nicht so wichtig ist (oder eben nur die Liebe zum Geld)...
 

Heike

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  • #101
Zitat von authentisch:

Ist doch gut.
Und sorry, wenn ich mal wieder zu konstruktiv gewesen sein sollte. Eine Architektur errichten ist schlimm, ja, das erinnert so an Paläste, und Frieden gibts ja nur in den Hütten. Dasselbe gilt für Denkräume: wenn die groß und weit zu werden drohen, kanns ungemütlich werden. Da freut sich, wer eine behagliche Höhle hat und alles seit jeher in Griffnähe und immer weiß, woran er ist.
Ich finds gut, wenn jemand sagt, wenn du sagst, er wolle keinen Reichtum. Ich fänds noch interessanter, wenn er das nicht nur auf Villen, goldene Käfige, Geldstatussymbole und derlei bezöge, sondern auch auf Denkräume. Da draußen weht halt auch zuweilen ein rauher Wind. Versteh ich, wenn dem die Bequemlichkeit der Denkwiege und die Behaglichkeit der Höhle vorzieht.
 

suzanne

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  • #102
@Arthur: Du postest hier ein provokatives Thema, lässt drei Tage nichts von Dir hören und beschwerst Dich nun, dass die Diskussion nicht in die von Dir gewünschte Richtung ging?
 
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authentisch_gelöscht

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  • #103
@Heike: Das hat eher das Gegenteil zu bedeuten. Dass es manchmal vielleicht nötig ist, wieder Boden unter den Füssen zu bekommen... Erst dann machen doch die Denkräume Sinn. Ausserdem gibt es Dinge, die sind zu komplex und zu persönlich, um sie dir hier zu entgegnen.
 

suzanne

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  • #105
Zitat von Heike:
Ist doch gut.
Und sorry, wenn ich mal wieder zu konstruktiv gewesen sein sollte. Eine Architektur errichten ist schlimm, ja, das erinnert so an Paläste, und Frieden gibts ja nur in den Hütten. Dasselbe gilt für Denkräume: wenn die groß und weit zu werden drohen, kanns ungemütlich werden. Da freut sich, wer eine behagliche Höhle hat und alles seit jeher in Griffnähe und immer weiß, woran er ist.
Ich finds gut, wenn jemand sagt, wenn du sagst, er wolle keinen Reichtum. Ich fänds noch interessanter, wenn er das nicht nur auf Villen, goldene Käfige, Geldstatussymbole und derlei bezöge, sondern auch auf Denkräume. Da draußen weht halt auch zuweilen ein rauher Wind. Versteh ich, wenn dem die Bequemlichkeit der Denkwiege und die Behaglichkeit der Höhle vorzieht.
Heike, du Glückskind, Dir geht es offenbar sehr gut. Das freut mich für Dich.
 
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authentisch_gelöscht

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  • #106
@Heike: Manchmal macht Denken keinen Sinn mehr. Wenn du dir das nicht vorstellen kannst, dann bist du tatsächlich in gewisser Hinsicht im Vergleich zu mir ein Glückskind. Da hat suzanne recht.
 

lone rider

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  • #107
Wer Gotik machen will muss Statik können.
 
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Arthur

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  • #108
Zitat von suzanne:
@Arthur: Du postest hier ein provokatives Thema, lässt drei Tage nichts von Dir hören und beschwerst Dich nun, dass die Diskussion nicht in die von Dir gewünschte Richtung ging?

Aber echt. Ich wusste leider bis dato nicht, dass das hier ein Chat ist und kein Forum. Jetzt weiß ich es.
 

Heike

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  • #110
Zitat von suzanne:
Heike, du Glückskind, Dir geht es offenbar sehr gut. Das freut mich für Dich.

Nein, genau darum geht es nicht.
In der Höhle ist es sicherlich meist bequemer als draußen.
Das scheint mir recht einleuchtend zu sein. Ich könnte es halt einfach ernster nehmen, wenn jemand nicht nur schriebe, er fühle sich in großen Villen unwohl, sondern auch, er fühle sich in großen Denkräumen unwohl. Aber das klingt offenbar nicht so gut.
Man kann sich für die Bequemlichkeit entscheiden. Das ist nicht verboten. Niemand, der es tut, sollte Druck empfinden, das zu leugnen.
 

Ninamaus

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  • #111
Können wir mal zusammen tragen, was „hat Geld“ und „hat wenig bis kein Geld“ im monetären Geltungsbereich ist? Also ab welchem Betrag auf der monatlichen Gehaltsabrechnung (netto) abzüglich der Fixkosten, abzüglich sonstiger Verbindlichkeiten, pluss Sparguthaben (Aktien- und andere Anlageformen, die zügig flüssig gemacht werden könnten) pluss „anfassbare“ Anlagegegenstände wie ein Haus, Auto, Boot, Goldbarren und ähnliches ihr einen Menschen als „hat Geld“ einstuft? Und das dann ins Verhältnis setzen zu einem monetären Vermögen, dass hierzu einigen Aussagen folgend eine Differenz zwischen A und B nicht übersteigen sollte, setzen? Die Definitionen einschlägiger Online-Suchmaschinen nebst Studien habe ich in Teilen gelesen, aber hier hat noch niemand mit Zahlen argumentiert. Ich selber bin nicht in der Lage, das an Geldbeträgen oder anfassbaren Anlagegegenständen entlang für mich zu definieren, deshalb interessiert mich die Rückmeldung der Forengemeinde.

Welches Dienstauto (heißt in den allermeisten Fällen: Arbeitgeber zahlt und Arbeitnehmer hat den geldwerten Vorteil zu versteuern) eine Person fährt (ohne Kenntnis der Dienstwagenrichtlinie des Unternehmens, in der die Person angestellt ist) oder ob ein Emblem an der Kleidung vorhanden ist oder nicht. Weist dies auf einen vorhandenen persönlichen Schuldenstand, der sich im Millionenbereich bewegen könnte, hin?

Privatier, Mäzen und Philantroph würden bei mir noch nicht die Assoziation eines entsprechenden verfügbaren monetären Vermögens auslösen. Ist eine solche Deutung möglich oder eher nicht: Privatier – Langzeitarbeitslos und daraus resultierend wenig verfügbarem monetären Vermögen. Mäzen – hat ein wie hoch auch immer anzusetzendes Vermögen nicht mehr zur Verfügung weil in eine Stiftung eingebracht / gibt Geld für Dinge aus, die zum (Über)Leben nicht benötigt werden und für benötigte Dinge fehlen. Philanthrop – hat in der Wortbedeutung (nicht in der Deutung!) wenig bis nichts mit Geld zu tun.


Viele Grüße
Nina
 

Blackangel

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  • #112
@ Ninamaus

danke für deine Ausführung zum Thema.
Ich konnte mich bislang auch nicht dazu äußern, weil "vermögend" tatsächlich ein weites Feld ist, wie du ja so schön erläutert hast.

Ich hatte auch schon ein "Date" mit einem sogenannten "Privatier", der übrigens mich angeschrieben hat, und durfte mit eigenen Augen erleben und sehen, was diese Berufsbezeichnung wert ist.
Als Mann fand ich ihn sehr interessant, doch leider ist er von seinem Leben (nicht viel tun zu müssen) so gelangweilt, dass er morgens schon mit Weinschorle anfängt. Wo das endet muss ich wohl nicht schreiben.

Wer wirklich wert auf o.g. Nebensächlichkeiten legt, ist in meinen Augen oberflächlich und verdient auch nur Oberflächlichkeit.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Howlith

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  • #113
Zitat von suzanne:
@Howlith: Wo (in etwa?) wohnst Du eigentlich? Vielleicht ziehe ich ja mal um...
So in etwa irgendwo zwischen Köln und Düsseldorf. Davor München ... wenn ich noch mal umziehe dann Stuttgart (Heimat) oder wieder München. (Für "die Richtige" gehe ich allerdings fast überall hin ;-))
 

Howlith

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  • #114
Zitat von BellaDonna:
Lederarmband.
Beim Auto bin ich mir nicht so sicher. Könnte sein.
Du hast eine Patek Philippe erkannt, aber nicht das Automodell ... ;-))

Zitat von BellaDonna:
Er war sehr interessant, nett und wir haben viel gelacht und konnten uns gut unterhalten.
... vergiss einfach mal für den Moment die Sache mit dem Geld. Deinen Job (autark sein) kann er Dir nicht weg nehmen ... also, 2. date ?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Howlith

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  • #115
Zitat von Arthur:
Als Berufsbezeichnung hatte ich übrigens "Privatier, Mäzen und Philantrop" stehen, (...) auf die Kontaktaufnahmen habe ich auch nicht reagiert (...) teilweise wirklich billige Anbiederei war (...)

Was es mich gelehrt hat? (...) die nur einen Versorger suchen und denen die Liebe nicht so wichtig ist (oder eben nur die Liebe zum Geld)...

Hmmm. Dein "Versuchsaufbau" bestand im Wesentlichen darin, dass Du Dich als "Versorger" präsentierst und als Antworten kamen "Versorger-suchende" Frauen. Welch eine Überraschung. Was lernen wir daraus? Es gibt offensichtlich Versuche, die das Ergebnis schon im Versuchsaufbau vorweg nehmen ...
 

lone rider

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  • #116
Kommt mit Dienstwagen und Nobeluhr und sportlichen Anzug (eigentlich ein Widerspruch) daher und zahlt nicht mal den Kaffee. Und diesen "sportlichen Anzug" - hatte er den im Büro auch an oder hat er sich vorher umgezogen? Warum dann aber der Dienstwagen? Um Eindruck zu schinden?

Vielleicht hat er in seinem Büro verschiedene Anzüge für jede Gelegenheit. Einen um Frauen zu treffen, einen für den Betriebsrat, einen für seinesgleichen, einen für das Langustenessen. Who knows.
 
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BellaDonna

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  • #117
Zitat von Howlith:
Du hast eine Patek Philippe erkannt, aber nicht das Automodell ... ;-))


... vergiss einfach mal für den Moment die Sache mit dem Geld. Deinen Job (autark sein) kann er Dir nicht weg nehmen ... also, 2. date ?

Frei nach dem Motto "Männer wollen gelobt werden" fand ich seine Ubr stilvoll (ich fand das wirklich, ohne große Kenntnisse zu haben) und er erzählte eine nette Anekdote darüber und sagte eben auch Philippe Patek. ;-)

Auto? E oder S.....war etwas weiter weg. Egal......
Ich kenne meine Grenzen inzwischen ziemlich gut. Und meine Autarkie aufgeben bedeutet für mich eben auch, dass ich mich z.B. nicht auf einen Luxusurlaub einladen lassen möchte, den ich mir selbst nicht leisten kann.
Natürlich kann man immer wieder Kompromisse finden.....man zahlt nur den Anteil, den man sich leisten und den Rest übernimmt der Zahlungskräftigere. Aber da fängt es bei mir an. Davon mal abgesehen, dass ich eine andere Art Urlaub mag, möchte ich mich nicht in die finanzielle Abhängigkeit geben, so gern der andere vielleicht auch geben möchte. Da fängt mein Unwohlsein an. Ich habe da einfach ein Störgefühl.

Und so werde ich lieber heute in ein Date gehen mit jemandem, der zwar auch sicher gut verdient, aber aus ähnlichen Verhältnissen kommt wie ich und der sich in seine Position durch große Zielstrebigkeit erarbeitet hat. Nebenberufliches Studium etc.
Ich bin gespannt.

@Lone Rider....neee...so einer war das bestimmt nicht.
 

lone rider

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  • #118
Lass Dich nicht blenden. Ich kenne ein paar Adelige in Frankreich. Sie tragen meistens Jeans und fahren ein klappriges Auto. Solche Attribute haben die nicht nötig. Auch erzählen sie keine Anekdoten über ihr Uhr.
 

BellaDonna

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  • #119
Und weil Deine Bekannten in frankreich das so machen ist mein gestriges Date also ein Blender.
Aha.
Du hast also am Nebenrisch gesessen und der Unterhaltung gelauscht.
Auch gut.
Und weißt nun, was am Besten für mich ist....das kann ich ja mal gar nicht leiden.
 
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lone rider

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  • #120
Die Oberschicht dort erkennt man daran, dass sie das alles nicht haben.
Und poste Du krude Emanzipations-Links.