Bauhaus

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  • #31
Zitat von authentisch:
Für mich ist ein reicher Mann eher ein No-Go.
Weil ich mich in einem grossen Haus nicht wohl fühle, da fehlt mir die Gemütlichkeit.
Weil ich lieber ÖV mag als Auto fahren.
Weil ich nicht möchte, dass er für mich bezahlt, ich mir aber das Restaurant seiner Wahl nicht leisten könnte, und ausserdem ziemlich unsicher wäre, was da auf der Speisekarte steht und wie ich mich zu verhalten hätte.
Weil ich jedes Mal, wenn er viel Geld ausgeben würde an Menschen denken müsste, die nicht genug zu essen haben oder an solche, die einen Top-Job machen, der aber in unserer Gesellschaft keinen Wert hat.
Weil ich ständig mit ihm darüber streiten würde, dass es eine Frechheit ist, dass aus Geld noch mehr Geld gemacht werden kann.
Weil ich nicht über Häuserbau und -Unterhalt oder über Aktienkurse etc. sprechen möchte, das interessiert mich nicht die Bohne.
Weil ich keine Lust hätte, in einer Luxusvilla Hausfrau zu spielen, aber gleichzeitig nicht meine Emanzipation auf Kosten einer Migrantin leben möchte.
Weil ich nicht Angst vor Einbrechern haben möchte.
Weil ich nicht plötzlich "FreundInnen" haben möchte, die sich nur für mich interessieren, weil mein Partner reich ist.
Weil mir StrassenmusikantInnen besser gefallen als Opernhäuser.
Weil ich nicht möchte, dass mein Partner mich mit Dingen beschenken würde, die ich nicht brauche.
Weil ich in meinen Ferien nicht unbedingt um die Welt fliegen will, sondern es mir auch gefällt, einfach jeden Tag einen langen Spaziergang zu machen.
Weil ich möchte, dass mein Partner sich in meiner kleinen Wohnung wohl fühlt und sich nicht über die Qualität meines alten tragbaren CD-Players beklagt.
Aber vielleicht beruhen alle diese Vorbehalte ja auf Vorurteilen meinerseits.
wenn ich das lese, bekomme ich ein bild im kopf einer späten 68 er, die am liebsten im schneidersitz auf dem Boden sitzt, um ihr chakra besser zu spüren und sich selber als wahnsinnig tolerant empfindet:)
das sind doch alles vorurteile und auflistungen, die im kopf entstehen, wenn man zuviele kitschromane gelesen hat. es gibt jede menge wohlhabene menschen, die die bodenhaftung nicht verloren haben, zu fuss zur arbeit gehen, sich abends ein schwarzbrot schmieren und nicht den lebensstil der Geissens führen. ich glaube manchmal, es ist die angst vor allem fremden und die angst, unzulänglich zu sein, die zu solchen denkweisen führt.
 
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Mentalista

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  • #32
Zitat von Bauhaus:
wenn ich das lese, bekomme ich ein bild im kopf einer späten 68 er, die am liebsten im schneidersitz auf dem Boden sitzt, um ihr chakra besser zu spüren und sich selber als wahnsinnig tolerant empfindet:)
das sind doch alles vorurteile und auflistungen, die im kopf entstehen, wenn man zuviele kitschromane gelesen hat. es gibt jede menge wohlhabene menschen, die die bodenhaftung nicht verloren haben, zu fuss zur arbeit gehen, sich abends ein schwarzbrot schmieren und nicht den lebensstil der Geissens führen. ich glaube manchmal, es ist die angst vor allem fremden und die angst, unzulänglich zu sein, die zu solchen denkweisen führt.


Weisst du Bauhaus, du schreibst hier ständig von Pleiten, Pech und Pannen bei deinem Daten, wo ich mich schon frage, wo du deinen Verstand hast. Daher wundert es mich schon, wie du in Ansichten von anderen Menschen hier Angst, Unzulänglichkeit, also Abwertung reinschreibst.

Also erstmal bei sich selber anfangen, sein Denken zu ändern, bevor man sich großspurig über das Denken Anderer hier aufspielt ,-).
 

Howlith

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  • #33
Zitat von Mentalista:
Also erstmal bei sich selber anfangen, sein Denken zu ändern, bevor man sich großspurig über das Denken Anderer hier aufspielt ,-).

Ja, erst mal bei sich selber anfangen ... hier zB ...

Zitat von Mentalista:
Es gibt ausreichend Männer, die sich nur über ihr Geld definieren, (...) dicke Autos, laut aufgedreht, dicke Motorräder braussen laut daher. Nach dem Mott0, hört her, seht her, ich habs, ich kann, ich bin ein Man, bitte nehmt mich doch war. Für mich sind das innerlich arme Angeber und dazu peinlich.

... Mentalista, einfach mal einen Kerl mit "dickem Auto" kennen lernen ... und dann mit ihm reden. Und nicht nur über ihn.
 
G

Gast

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  • #34
Zitat von authentisch:
Ob das nun diskriminierend ist, wenn ich nicht will, dass jemand mein Partner ist?

Ja, da hast du recht. Diskriminierend ist nicht das richtige Wort.

Erheiternd fand ich deine Aufzählung von Klischees und dann das floskelhafte "Aber vielleicht beruhen alle diese Vorbehalte ja auf Vorurteilen meinerseits". Mit dieser Möglichkeit willst du dich ja ganz authentisch nicht auseinandersetzen.

Wenn ich mir jetzt ein fiktives Beispiel vorstelle: du hast die Wahl zwischen zwei Männern, zu denen du dich genau gleich hingezogen fühlst - der eine lebt am Existenzminimum und weiß nicht, wie er die Miete zahlen soll, der andere in einem schönen großen Haus und fährt auch ab und an in Urlaub - dann würdest du aus Prinzip den ersten nehmen?

"Geld verdirbt den Charakter" - oder welchen Glaubenssatz hast du da abgespeichert?



Zitat von Blanche:
Hm - also ich mag es nicht, wenn angegeben wird.
Ja, das käme bei mir auch nicht so gut an. Kommt ja drauf an, wie subtil Arthur das verpackt hat. Wenn es protzig drinsteht, wird es schon die passenden Kandidatinnen anziehen.

Ansonsten glaube ich, dass ein "gesicherter Hintergrund" bei Damen mit Familienplanungsabsichten (ist das nicht die altersmäßige Zielgruppe so um die 30?) als Pluspunkt zählt. Da ist der erste Idealismus der Zwanziger schon ein wenig dem Realitätssinn gewichen.

Das ist wahrscheinlich die Schwierigkeit in der Profilgestaltung, einerseits sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, andererseits nicht aufschneiderisch zu wirken. Mir kommt es so vor, als "empören" sich immer die, die etwas nicht haben, über die "Börsengesetzmäßigkeiten" (also korpulente Frauen darüber, dass schlanke mehr gefragt sind, nicht so begüterte, dass Wohlstand anziehend wirkt, kleine Männer, dass nur die Größe zählt, nicht so hübsche, dass nur Attraktive eine Chance haben usw.). Dann sind die jeweils anderen oberflächlich...
 
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sensibel

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  • #35
Hallo.
Ich finde es interessant, dass ihr darüber diskutiert, ob Menschen mit oder ohne Geld interessanter sind und, wer wen diskriminiert. Ihr geht sehr in die Tiefe.
Ich verstehe zwar auch nicht ganz, warum "Arthur" sein Profil so ausgefüllt hat, um andere auflaufen zu lassen. Andererseits würde ich es auch nicht als ein Zeichen von Toleranz bei den Frauen deuten, die ihn nun so plötzlich angeschrieben haben. Das wäre dann doch eine eher einseitige Toleranz oder nicht?
In "Der Besuch der alten Dame" wird sehr schön die Dynamik beschrieben, die entstehen kann, wenn plötzlich eine/r sehr vermögend ist. Auch wenn erstmal alle versichern, sie werden das Geld nicht annehmen, beginnen sie schon, es auszugeben. Da wird die Wirkung von Vermögen erst verharmlost und dann in aller Gefährlichkeit zum Ausdruck gebracht.
Und dann habe ich auch noch ein paar Fragen zur Diskussion ums Thema herum: Wenn es unwichtig ist, ob jemand Geld hat oder nicht, warum behält man dann nicht nur so viel wie man braucht und gibt den Rest wieder ab? Warum wird mehr "angescheffelt"? Ist dahinter nicht doch Egoismus versteckt? Eine verfehlte Wahrnehmung, immer noch mehr zu brauchen? Wenn es unbedeutend ist, warum gibt man nicht denen, die in Armut leben? Sind einem die anderen Menschen egal?
Würde mich brennend interessieren. Ich gehöre nämlich auch zu denen, denen Geld gar nicht wichtig ist und es ist mir neu, dass ich damit auch nur Voruteilen aufliegen könnte. Vielleicht lerne ich ja noch dazu ;-)
 

sensibel

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  • #36
Hi Tina, mir wirkt es ein bisschen so als würdest du dich über Dicke / Kleine / Arme lustig machen. Du unterstellst den Dicken / Armen / Kleinen, dass diese den Schlanken / Reichen / Großen Oberflächlichkeit unterstellen?
Bissl paradox.
 

lone rider

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  • #37
Ich empfinde den ÖV teilweise als Zumutung. Auch die Straßenmusik. Die Oper ist aber auch nicht mein Ding.
Tendenziell gebe ich aber authentisch recht, auch wenn es ein wenig dick aufgetragen war und irgendwie auch eine Form der Angeberei. Bei aller Sympathie muss auch diese leise Kritik möglich sein, authentisch. Ich hoffe, Du empfindest sie nicht als destruktiv und abwertend. Sie ist nicht so gemeint.
----------
Die Schwierigkeit der Profilgestaltung ist sehr einfach. Das schreiben, was man denkt und was man ist. Ehrlich und ohne Kalkül, wie es kommt. Sonst trifft man nur die, die nicht zu einem passen.
 
A

authentisch_gelöscht

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  • #38
Zitat von Bauhaus:
wenn ich das lese, bekomme ich ein bild im kopf einer späten 68 er, die am liebsten im schneidersitz auf dem Boden sitzt, um ihr chakra besser zu spüren und sich selber als wahnsinnig tolerant empfindet:)
das sind doch alles vorurteile und auflistungen, die im kopf entstehen, wenn man zuviele kitschromane gelesen hat. es gibt jede menge wohlhabene menschen, die die bodenhaftung nicht verloren haben, zu fuss zur arbeit gehen, sich abends ein schwarzbrot schmieren und nicht den lebensstil der Geissens führen. ich glaube manchmal, es ist die angst vor allem fremden und die angst, unzulänglich zu sein, die zu solchen denkweisen führt.

Ich bin ein paar Jahre nach 1968 geboren und lese eben gerade keine Kitschromane, weil mich solche Welten auch in Romanform nicht interessieren.
Und ich fühle mich von Euch ziemlich falsch verstanden. Ich habe nicht gesagt, dass reiche Menschen schlechter seien als arme. Ich habe bloss gesagt, dass ich die Vorstellung, mit einem reichen Partner zusammen zu sein, nicht attraktiv finde. Die Auflistung habe ich gemacht, um zu zeigen, dass es sich dabei für mich um eine gefühlte Inkompatibilität handelt und eben nicht um eine Abwertung eines reichen Menschen. Ich finde es interessant, dass Ihr das nun so missversteht. Weshalb denn? Fühlt Ihr Euch irgendwie angegriffen?

Dass es mit Angst zu tun hat und mit dem Gefühl in reicher Umgebung fremd zu sein, dass ich mir einen reichen Partner nicht vorstellen kann, streite ich überhaupt nicht ab. Ich hätte Angst, zuviel Energie auf Dinge zu verwenden, die ich nicht für wichtig halte, die mich nicht interessieren. Und ich würde mich einfach nicht wohlfühlen. Ist doch irgendwie egal, woran es liegt, es ist so. Ich hatte mal einen reichen Mann kennengelernt, und das Ganze hat mich ziemlich gestresst.
 

IMHO

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  • #39
Zitat von Blanche:
Die Onlinesuche vergleiche ich gerne mit einem Katalog.
Für alle Geschmäcker ist etwas dabei.
Trotzdem gibt es Profile, die viele ansprechen.
Und viele Profile, die wenige ansprechen.

Leider kann man sich den "ausgewählten" Menschen nicht

- in anderer Größe
- in anderer Farbe
- in mehreren Varianten zur Auswahl

bestellen.

Und auch nicht einmal "benutzen" und dann wieder zurücksenden.
 

Blackangel

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  • #40
Zitat von IMHO:
Leider kann man sich den "ausgewählten" Menschen nicht

- in anderer Größe
- in anderer Farbe
- in mehreren Varianten zur Auswahl

bestellen.

Und auch nicht einmal "benutzen" und dann wieder zurücksenden.

Aber man könnte sich mehrere Interessenten (verschiedene Größen, andere Haar- o. Augenfarbe) zum gleichen Termin und Ort bestellen.
Man könnte rein theoretisch auch testen ("benutzen") und wieder weg schicken.

Könnte!
 

Howlith

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  • #41

Heike

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  • #42
Zitat von authentisch:
Ich hatte mal einen reichen Mann kennengelernt, und das Ganze hat mich ziemlich gestresst.
Das versteh ich. Ich hab auch mal einen Schwarzhaarigen kennengelernt, und das Ganze hat mich ziemlich gestresst.

Ich habs schon so gelesen, daß du mehrheitlich deine persönlichen Präferenzen zum Ausdruck gebracht hast. Aber nicht nur. Und deine Frage mit den möglichen Vorurteilen: worauf würdest du die am ehesten beziehen? Also wobei hältst du es am ehesten möglich, Vorurteilen aufzusitzen bei deiner Aufzählung? Und gehts dabei um Vorurteile über deinen Geschmack oder um Vorurteile gegenüber "reichen" Menschen?
 

Blanche

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  • #44
Zitat von IMHO:
Leider kann man sich den "ausgewählten" Menschen nicht

- in anderer Größe
- in anderer Farbe
- in mehreren Varianten zur Auswahl

bestellen.

Und auch nicht einmal "benutzen" und dann wieder zurücksenden.

Nein kann man nicht...
Doch es geht bei der Onlinesuche nicht darum, "irgendeinen" Partner zu finden (jedenfalls für mich nicht) - sondern den passenden Partner zu finden.
Da ist es doch erlaubt, eigene Vorlieben zu haben.
Ich habe in den letzten Jahren Erfahrung sammeln können - und weiß nun besser, was zu mir passt... Und was nicht...
 
A

authentisch_gelöscht

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  • #45
Zitat von Heike:
Das versteh ich. Ich hab auch mal einen Schwarzhaarigen kennengelernt, und das Ganze hat mich ziemlich gestresst.

Du stellst dich dümmer als nötig. Sooo blöd bin auch ich nicht. (Das ist übrigens wieder mal ein Beispiel für deine Art, die Leute zuerst in den Ärger zu treiben und dann, wenn sie schon rot sehen, noch zu versuchen, ihnen etwas Bedenkenswertes mitzuteilen...)

Zitat von Heike:
Ich habs schon so gelesen, daß du mehrheitlich deine persönlichen Präferenzen zum Ausdruck gebracht hast. Aber nicht nur. Und deine Frage mit den möglichen Vorurteilen: worauf würdest du die am ehesten beziehen? Also wobei hältst du es am ehesten möglich, Vorurteilen aufzusitzen bei deiner Aufzählung? Und gehts dabei um Vorurteile über deinen Geschmack oder um Vorurteile gegenüber "reichen" Menschen?

Es geht am Ehesten um Vorurteile über den Geschmack von reichen Leuten, obwohl die Statistik da vermutlich meine Auflistung stützen würde. Es ist also so, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich mich mit einem reichen Mann wohl fühlen würde (und vor allem mit einem reichen Mann, dessen materieller Reichtum einem bereits aus dem Profil entgegenkommt), kleiner ist, als die Wahrscheinlichkeit, mich mit einem ansonsten ähnlich veranlagten nicht reichen Mann wohl zu fühlen.
 

LucyPelham

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  • #46
Ich denke mal, dass es nette Männer mit Geld und nette Männer ohne Geld gibt - genau so wie es nicht so nette mit oder ohne Geld gibt.....und es gibt oberflächliche oder geld-orientierte Frauen und solche, die es nicht sind gibt....

Diese Pauschalisierungen finde ich immer etwas gewagt....

Es ist nun einmal eine Tatsache, dass mit Geld vieles leichter geht und jemand mit einem finanziellen Polster oft mehr in sich ruht, als jemand, der heute nicht weiß, wovon er morgen seine Miete bezahlen soll...

Wenn jemand sein Profil aufmotzt und vorgibt Geld zu haben, wird das vermutlich ein paar Goldgräber anziehen, sicherlich aber auch welche, denen es egal ist - was aber bestimmt nicht gut ankommt ist, wenn der ganze Schwindel dann auffliegt....ich frage mich, wer dann am Ende der Verlierer ist....

Ich habe persönlich kein sehr erotisches Verhältnis zu Geld aber für dumm verkaufen möchte ich mich nicht lassen....
 

Heike

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  • #48
Zitat von authentisch:
Du stellst dich dümmer als nötig. Sooo blöd bin auch ich nicht. (Das ist übrigens wieder mal ein Beispiel für deine Art, die Leute zuerst in den Ärger zu treiben und dann, wenn sie schon rot sehen, noch zu versuchen, ihnen etwas Bedenkenswertes mitzuteilen...)
Ich sags mal im Forenjargon: .. dann ist er es eh nicht wert.
Ich bin halt weder Missionarin der Wellness noch Sozialpädagogin der Betulichkeit - auch wenn das hier offenbar gewünscht wird -, sondern Anwältin der Wirklichkeit. Das ist was anderes, und Leute, die das verwechseln, blaffen vermutlich auch den Bäcker an, weswegen er ihnen kein Schweinesteak oder Motorenöl über die Theke reicht.
Anders als Krankenschwester ist Beruf der Anwältin gesellschaftlich auch weniger geachtet, da versteh ich den Gegenwind.

Es geht am Ehesten um Vorurteile über den Geschmack von reichen Leuten, obwohl die Statistik da vermutlich meine Auflistung stützen würde.
Was sind das denn nun für Vorurteile oder mögliche Vorurteile?
 
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Mentalista

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  • #50
Zitat von Howlith:
Ja, erst mal bei sich selber anfangen ... hier zB ...

... Mentalista, einfach mal einen Kerl mit "dickem Auto" kennen lernen ... und dann mit ihm reden. Und nicht nur über ihn.

Warum sollte ich mit solchen Angebern reden, ich wüsste nicht, was wir miteinander bereden könnten. Über sein dickes Auto, oder Motorrad?
 

BellaDonna

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  • #52
Zitat von Arthur:
...ich habe nach einem Disput mit einem Freund, der mir partout nicht glauben will, dass Internetdating nach rein oberflächlichen Gesichtspunkten funktioniert, ein paar Änderungen an meinem Profil vorgenommen. Jetzt entsteht der Eindruck, dass ich ein vor Geld triefender Mensch bin - et voila, ich werde nach der Reihe angeschrieben und das Interesse an meinem Profil ist ins unermessliche gestiegen.

Ich bin zwar davon ausgegangen, dass das passieren wird, aber um Gottes Willen, muss Geld denn wirklich alles sein? Gerade bei den "Jungen" um die 30, die noch einen Funken Idealismus haben sollten? :(

Frau kann das Spiel auch machen.
Da muss dann nur etwas an der Optik geschraubt werden. Aus der normalen Figur wird sowas wie 90/60/90 und Job so etwas wie Stewardess(Inland)
Da springen auch mehr Männer drauf an als auf die etwas mollige studierte Informatikerin.

Ist halt so. Ich kann in den Regen gehen und meckern, dass ich nass werde. Kann ich machen....
 

Mentalista

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  • #53
Zitat von Laurel:

Meine Vorurteile ergeben sich nur aus praktischen Erfahrungen ,-). Im Gegensatz zu hier, wo viele Menschen ein Vorurteil gegen mich zu scheinen haben, obwohl sie mich persönlich gar nicht kennen.

Aber woher kommst du so plötzlich? Finde ich immer wieder spannend, relativ unbekannte Foristen, die dann aus dem Nirwana auftauchen, kurz was in den Raum werfen und dann wieder abtauchen.
 

vivi

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  • #54
Irgendwie und irgendwann müssen ja auch mal "relativ unbekannte Foristen" mal was in den Raum werfen dürfen. Ist n.m.K. der Sinn und Zweck eines Forums. Kann mitunter spannend sein, sowohl das Geschriebene als auch das gleich wieder Abtauchen,
aber daraus - also aus dieser "praktischen" Erfahrung ein Vorurteil zu machen....na ich weiß ja nicht.

Übrigens müssen Ergebnisse von Erfahrungen - egal ob praktisch oder theoretisch - (bitte nicht zu verwechseln mit persönlicher Meinung) nicht zwingend in Vorurteile abgleiten, manchmal können es auch konstruktive Anregungen sein....wenn man den soweit mit sich im Reinen und geklärt genug ist. ;-)

Auch wenn's vielleicht übergriffig scheint: Warum, Mentalista, beziehtst du so vieles was hier geschrieben wird (gleich) auf dich? Versuch es doch mal mit 'Wahrnehmen ohne zu Bewerten'...da lebt man mitunter ruhiger.

Zum Thema selbst: Ich habe es auch schon erlebt, dass Leute mit "Geld" garnicht wirklich bemerkt haben wie sie auf ihre Umwelt wirken, weil es für sie eben Normal war. Und die waren trotzdem nett und man konnte sich mit ihnen unterhalten.
 

equinox

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  • #55
Also in Sachen aufwändiger Technik liegt die Wertschätzung von Männern und Frauen ja doch häufiger recht weit auseinander, während für viele Männer Leistung da bereits ein Wert an sich ist, geht es Frauen oft mehr um Funktionalität. Und in Sachen Bekleidung sieht es dann ja öfter umgekehrt aus, da fokussieren viele Männer nur funktionale Aspekte ... Technikbegeisterte Frauen finden insofern auch leichter Resonanz wie umgekehrt modeinteressierte Männer, beides kommt aber eben nicht ganz so häufig vor.

Aber zurück zur Fragethematik: das ist ja keine Frage von "Idealismus", sondern individueller Wertvorstellungen und Lebensentwürfe. Es werden sich sowohl Menschen finden, für die eine ausgeprägte materielle Sicherheit eine zentrale und letztlich alles bestimmende Lebensorientierung darstellt, für andere ist das eher nachrangig. Und das ist sicher eine Ebene, wo sich finden sollte, was auch zueinander passt. Insofern sind doch gerade Erfahrungen, dass entsprechende Hinweise und Ansagen in einem Profil sehr wohl wahrgenommen werden und die Resonanz darauf beeinflussen, auch ganz wichtige Erfahrungen.

OT ad Heike: "Ich bin (...) Anwältin der Wirklichkeit." Ich zitiere es ja immer wieder gerne: Was darf die Satire? Alles.
 
A

authentisch_gelöscht

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  • #56
@Heike: Mein Satz stand nicht allein da, und "das Ganze" bezog sich auf das, was ich vorher geschrieben hatte, ganz im Gegensatz zu deinem Satz mit dem Schwarzhaarigen. Wenn du Aussagen einfach aus dem Zusammenhang reisst, dann ist es nur logisch, dass sie missverständlich werden.

Mögliche Vorurteile: dass reiche Männer in grossen Häusern wohnen, dass reiche Männer Opern lieben, dass sie gerne in teure Restaurants essen gehen, dass sie sich für Aktienkurse interessieren, dass sie teure Geschenke machen.
 

lone rider

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  • #57
Zitat von equinox:
Also in Sachen aufwändiger Technik liegt die Wertschätzung von Männern und Frauen ja doch häufiger recht weit auseinander, während für viele Männer Leistung da bereits ein Wert an sich ist, geht es Frauen oft mehr um Funktionalität.

Gute Röhrenverstärker haben eher wenig Leistung. Wichtiger sind der Wirkungsgrad der Lautsprecher und die Impedanzen.
 

lone rider

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  • #58
Mein Großpapa pflegte immer zu sagen: Das ist zu billig, das kann ich mir nicht leisten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:

Heike

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  • #59
Zitat von authentisch:
@Heike: Mein Satz stand nicht allein da, und "das Ganze" bezog sich auf das, was ich vorher geschrieben hatte, ganz im Gegensatz zu deinem Satz mit dem Schwarzhaarigen. Wenn du Aussagen einfach aus dem Zusammenhang reisst, dann ist es nur logisch, dass sie missverständlich werden.
Ich fand ihn nicht mißverständlich.

Mögliche Vorurteile: dass reiche Männer in grossen Häusern wohnen, dass reiche Männer Opern lieben, dass sie gerne in teure Restaurants essen gehen, dass sie sich für Aktienkurse interessieren, dass sie teure Geschenke machen.
Was für ein Zufall, das machen Schwarzhaarige auch. Kann es sein, daß das dieselbe Art Mensch ist?
Kann man ja ausprobieren, indem man ins Profil schreibt, arm oder reich egal, hauptsache, die Männer mögen es kuschelig, hassen die Oper hinreichend und lieben dafür Reinhard Mey, wissen nicht, wie man ein Fischmesser hält, gehen dafür gerne in die Nordsee, interessieren sich in der Zeitung mehr für den Sport- als den Finanzteil und sind geizig. Wenn du noch dazu schreibst, daß sie aber auf keinen Fall Humor haben dürfen, rennen sie dir vermutlich die Bude ein. Das ist aber verkehrt, weil du willst ja nicht hunderte, sondern den passenden.
 
A

authentisch_gelöscht

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  • #60
Meine Mutter schickte uns in die Käserei Milch holen, weil der Liter dort 5 Rappen weniger kostete als im Laden, wo wir die anderen Lebensmittel kauften. Wenn ich das hochrechne, haben wir so pro Jahr wohl etwa 10 Franken gespart.