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  • #1

Die Qualität der Begegnung

Wir schreiben das Jahr 2012, erleben einen Internet-Durchzug durch viele Themenlandschaften und Bereiche. Wir bestellen online, wir informieren uns online und wir flirten / diskutieren / lamentieren mit wildfremden Menschen online.

Da ist dieser Reiz des Neuen, dieses abenteuerliche Kribbeln, Neugier die sich breit macht. Vielleicht, ja vielleicht ist er sie / ja doch dabei? Gibt es sie doch noch? Die Traumerfüllung, die Erfüllung des Herzenswunsches? Die Anbieter nicht mehr zählbarer Plattformen suggerieren das jedenfalls höchst erfolgreich.

Die Buchstaben fliessen, der Phantasie ist oftmals kein Halt gesetzt und die imaginären Pferde galoppieren durch die Internet-Steppe. "Hey, wir kennen uns zwar nicht, aber unsere Zeilen verbinden uns nach wenigen E-Mails schon so stark, dass es gar wunderbar erscheint." Hand auf's Herz: Wer hat nicht so oder so ähnlich schon empfunden während eines Online-Kennenlernens? Ja, ja ... da waren zwei zu schnell; haben die Ratschläge nicht befolgt, sich von ihren Sehnsüchten leiten lassen und den Anderen, so denn überhaupt möglich, gar nicht wirklich wahrgenommen. Ist das wirklich so?

Woher kommt dieses so oft wohl schon erlebte Gefühl des Sich-Kennens, dieser Eindruck, man würde starke Nähe verspüren? Mit einem Lächeln darf ich dazu jetzt schon schreiben, dass das nie und nimmer etwas mit dem Bildungsgrad und der Herkunft eines Menschen zu tun haben kann. Selbst Zynikern, sehr verstandesbetonten und vernunftorientierten Menschen ist genau das auch schon passiert. Also, woran liegt's?

Ist es die Anonymität, die uns so viel so schnell von uns preisgeben lässt? Die uns so vielleicht ganz anders auftreten lässt, als wir dies im Sichtbaren tun?

Wenn wir beim Bäcker einen Menschen treffen der uns fasziniert oder interessiert, in jedem Fall aber neugierig macht, überschütten wir diesen dann auch in weltmeisterlichem Rekordthema mit unserer Lebensgeschichte?

Wie ging das gleich nochmal? Dieses vorsichtige, kribblige Kennenlernen step by step im sichtbaren Bereich? Ja, natürlich hat jedes Kennenlernen seine eigene Melodie, seine eigene Klangfolge. Ich frage mich, warum es offenbar so schwierig ist, der Internet-Methode ebenfalls eine gute eigene Melodie angedeihen zu lassen. Würden nicht so viele Versuche so gnadenlos scheitern, wären die Partnerbörsen doch leer, oder?

Die Qualität der Begegnung; gibt es sie denn überhaupt im Internet? Oder bleibt es am Ende doch einfach "nur" eine Internet-Begegnung?

Ich freue mich auf eine rege Diskussion und bin sehr gespannt auf Eure Meinungen und Gedanken hierzu.
 
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  • #2
AW: Die Qualität der Begegnung

Genossin im Geiste,
Du triffst zielgenau meine Meinung. Ich würde lieber jemanden beim Bäcker ansprechen (wenn die mich in meinem Kaff nicht schon alle kennen würden!).
Plattformen wie diese beflügeln unsere Phantasien und auch nur diese. In meinem Alter (gegen 50) siegt doch meistens die Realität. Da schreibt mir ein sog. "Geschäftsführer" vier Nachrichten. Ich antworte darauf, stelle aber fest, dass in diesen Nachrichten 12 massive Schreibfehler sind. Danach noch der Kommentar "ich bin heute mit Freunden unterwegs", zur gleichen Zeit ist der Typ aber online. Für wie dämlich hält mich da jemand?
Weil es mir aber offensichtlich sehr schwer fällt, beim Bäcker jemanden anzusprechen, nutze ich diese Plattform. Gebe mich auch allen Phantasien hin, gebe aber nicht meinen Sinn für Realität auf.
Vielleicht treffen wir uns ja mal beim Bäcker und trinken einen Kaffee!
Sabdana
 
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  • #3
AW: Die Qualität der Begegnung

Zitat von sabdana:
ein sog. "Geschäftsführer" ... massive Schreibfehler sind. Danach noch der Kommentar "ich bin heute mit Freunden unterwegs", zur gleichen Zeit ist der Typ aber online. Für wie dämlich hält mich da jemand?
'Geschäftsführer' bist Du innerhalb weniger Minuten, ohne die Kenntnis des Geschäftsgegenstandes sagt das nichts aus. Und online gehen Anwendungen, Apps, Smartphones, Server ständig, der Hinweis hat nichts zu bedeuten. Vielleicht lässt er einfach den PC durchlaufen.

Inhaltlich: ich sehe den Unterschied Onlinedating vs. Angesicht-zu-Angesicht ähnlich wie den Unterschied zwischen Buch und Film, das Buch spricht die Phantasie ganz andes an!
 
C

Cosima

  • #4
AW: Die Qualität der Begegnung

Zitat von Fackel:
'

Inhaltlich: ich sehe den Unterschied Onlinedating vs. Angesicht-zu-Angesicht ähnlich wie den Unterschied zwischen Buch und Film, das Buch spricht die Phantasie ganz andes an!
Dazu braucht es aber der Phantasie, damit Bilder entstehen aus dem geschriebenen Text.
Und...durch das eigene Kopfkino....entstehen auch Filme, die möglicherweise dem Buch nicht gleichwertig gesetzt werden können.
Was ist dienlicher?
Und was ist dir lieber?
 
B

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  • #5
AW: Die Qualität der Begegnung

Zitat von Würmtalerin:
Wenn wir beim Bäcker einen Menschen treffen der uns fasziniert oder interessiert, in jedem Fall aber neugierig macht, überschütten wir diesen dann auch in weltmeisterlichem Rekordthema mit unserer Lebensgeschichte?

Wie ging das gleich nochmal? Dieses vorsichtige, kribblige Kennenlernen step by step im sichtbaren Bereich? Ja, natürlich hat jedes Kennenlernen seine eigene Melodie, seine eigene Klangfolge. Ich frage mich, warum es offenbar so schwierig ist, der Internet-Methode ebenfalls eine gute eigene Melodie angedeihen zu lassen. Würden nicht so viele Versuche so gnadenlos scheitern, wären die Partnerbörsen doch leer, oder?

Die Qualität der Begegnung; gibt es sie denn überhaupt im Internet? Oder bleibt es am Ende doch einfach "nur" eine Internet-Begegnung?
Ein Teil des Kribbelns fällt schon durch die Grund-Situation weg: Durch die Mitgliedschaft in einer Partnerschaftsbörse und die Kontaktaufnahme geben sich beide als Partner suchend zu erkennen (das war allerdings beim analogen Vorgänger, der Kontaktanzeige, schon so). Bei Personen, die sich 'beim Bäcker' begegnen (dass das eher selten zu passieren scheint, ist ja eine der Ursachen für die Internet-Daterei - oder?) ist das nicht so klar definiert. Wobei wir aufgrund unserer eigenen und fremder Erfahrungen lernen, den Status des anderen als Partner suchend auch wieder zu hinterfragen. Allerdings ist das eine von vornherein eher negativ besetzte Spannung.

Die Anonymität von Internet-Begegnungen begünstigt die gegenseitige Preisgabe 'intimer' Lebensdetails und Wünsche. Viel davon ist Projektion und bei der analogen Begegnung finden wir oft unsere Erwartungen/Hoffnungen nicht erfüllt. Und auch die Vertrautheit ist nur virtuell und oberflächlich. Von dieser Oberflächlichkeit zu einer substanzielleren Beziehung zu gelangen, ist wohl die größte Herausforderung. In meinem Bekanntenkreis gibt es allerdings Menschen, denen der 'Transfer' gelungen ist.

Für mich war das ein Lernprozess. Ich bin anfangs mit der Anwendung meiner Kennenlern-Erfahrungen aus der analogen Vergangenheit aufs Online-Dating ziemlich auf die Nase gefallen. Inzwischen betrachte ich das eher als eine Art Spielwiese und virtuellen Zeitvertreib.
 
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  • #6
AW: Die Qualität der Begegnung

Zitat von Cosima:
Dazu braucht es aber der Phantasie, damit Bilder entstehen aus dem geschriebenen Text.
Und...durch das eigene Kopfkino....entstehen auch Filme, die möglicherweise dem Buch nicht gleichwertig gesetzt werden können.
Was ist dienlicher?
Und was ist dir lieber?
Nun, ich bin ein phantasievoller Mensch, und bei einem Buch ist es ja ohne Folgen, wenn ich meine eigene Interpretation hineinphantasiere. Da ich mir des Umstands aber bewußt bin, heißt das für mich beim Onlinedating, sehr behutsam mit dem geschriebenen Wort umzugehen und so bald wie möglich ein Treffen zu vereinbaren, auch und gerade weil ich nicht weiß, ob mein Gegenüber vielleicht zu überschwänglich reagiert.
 
C

Cosima

  • #7
AW: Die Qualität der Begegnung

Zitat von Fackel:
Nun, ich bin ein phantasievoller Mensch, und bei einem Buch ist es ja ohne Folgen, wenn ich meine eigene Interpretation hineinphantasiere. Da ich mir des Umstands aber bewußt bin, heißt das für mich beim Onlinedating, sehr behutsam mit dem geschriebenen Wort umzugehen und so bald wie möglich ein Treffen zu vereinbaren, auch und gerade weil ich nicht weiß, ob mein Gegenüber vielleicht zu überschwänglich reagiert.

Zu überschwänglich......
Meinst du damit die berühmten Funken, die da fliegen könnten?
Woran machst du das fest?
Das ist dich etwas Schönes wenn man merkt, Hey..der ist toll (alternativ natürlich sie).
 
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  • #8
AW: Die Qualität der Begegnung

Zitat von Cosima:
Zu überschwänglich......
Meinst du damit die berühmten Funken, die da fliegen könnten?
Woran machst du das fest?
Funken dürfen fliegen, und Humor darf sprühen, Witz aufblitzen, und Charme, Bildung, Tiefgang müssen natürlich als kleinster gemeinsamer Nenner ohnehin schon im Profil oder den ersten Nachrichten erkennbar sein. Aber das kann ich ja mit Menschen aus meinem Adressbuch tagtäglich haben. Davon darf man sich in Nachrichten nicht blenden lassen oder bereits daraus auf 'mehr' schließen, sondern nur, dass er/sie auf einer wichtigen Ebene gut passen könnte. Wenn aber in einer Nachricht plötzlich 'romantische Funken' auftauchen, stelle ich mir eben die Frage, ob das (und nun mich selbst vollständig zitierend) " *vielleicht* .... zu überschwänglich" ist. Ob es das ist, kann ich an nichts festmachen, ich weiß es eben nicht, aber ich weiß, dass ich es nicht wissen kann. Wenn der Eindruck also sehr Richtung Funken geht (bei mir selbst, oder ich den Eindruck habe, dass der Kontakt sie evtl. zu sehr bereits versprüht): umso mehr sollte doch der Wunsch bestehen, den anderen näher, und in diesem Kontext also: im Angesicht kennenzulernen.
 
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Cosima

  • #9
AW: Die Qualität der Begegnung

@Würmtalerin:
Da findet Hollywood im Kopfkino statt.
Wer kann dem noch stand halten? Und wer kann diese Erwartungen dann erfüllen?

Aber, ..wenn man zu abgeklärt in ein solches Date geht, dann ist es schwer, dass Funken fliegen. Und ich finde die doch schon ziemlich wichtig.

Es sollte nicht zuviel sein am Anfang. Aber mehr als Sympathie muss es sein. Sonst verliebe ich mich nicht.
Was dann daraus wird, wer weiß.

Wenn ich so an früher denke, dann war es so, dass ich z.B. in der Disco einen Mann ganz toll fand (also eigentlich schon "verliebt" oder was auch immer war) und dann versucht habe, ihn kennen zu lernen.
Was dann daraus wurde, ergab sich mit der Zeit.
 
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  • #10
AW: Die Qualität der Begegnung

Zitat von Würmtalerin:
.....
Woher kommt dieses so oft wohl schon erlebte Gefühl des Sich-Kennens, dieser Eindruck, man würde starke Nähe verspüren? Mit einem Lächeln darf ich dazu jetzt schon schreiben, dass das nie und nimmer etwas mit dem Bildungsgrad und der Herkunft eines Menschen zu tun haben kann. Selbst Zynikern, sehr verstandesbetonten und vernunftorientierten Menschen ist genau das auch schon passiert. Also, woran liegt's?

Ist es die Anonymität, die uns so viel so schnell von uns preisgeben lässt? Die uns so vielleicht ganz anders auftreten lässt, als wir dies im Sichtbaren tun?
...
Die Qualität der Begegnung; gibt es sie denn überhaupt im Internet? Oder bleibt es am Ende doch einfach "nur" eine Internet-Begegnung?
Woher kommt dieses Gefühl des Sich-Kennens - ich denke zum Teil daraus, dass hier ein Test ausgefüllt wird, die Ergebnisse mit einem anderen Menschen abgeglichen werden und so theoretisch Übereinstimmung gefunden wird. Wenn nicht reale Übereinstimmung, so doch eine Art Wiedererkennen der Antworten, die man auch selbst gegeben hat? Oder vielleicht auch eine große Überlappung in der Menge der Sehnsüchte? Und auch das Anmelden an sich ist ja schon das Eingestehen einer großen Sehnsucht.
Ja, die Anonymität verführt dazu, dass man von sich auf den anderen schliesst. Etwas, was wir Menschen sehr häufig tun. Die Projektion meiner Wünsche auf das Gegenüber ist an der Tagesordnung, denn anders können wir die übergroßen Lücken, die systemimmanent bedingt da sein müssen, nicht füllen. Es ist schon wirklich schwer, da distanziert zu bleiben.

Die Qualität der Begegnung hängt aus meiner Sicht davon ab, wie ehrlich die Menschen mit sich und dem Gegenüber umgehen, wie gut sie sich selbst kennen, und wie genau die eigene Zieldefinition ist.

Mir sind Menschen begegnet, die waren sehr einsam und wollten nur, dass dieser Zustand aufhört, wollten gerettet werden. Andere dachten, sie würden gern eine Beziehung haben, konnten sich aber nicht vorstellen, wie die in ihr aktuelles Leben hinein passen kann oder welche Änderungen sie selbst vornehmen müssen, dass es geht. Wieder andere suchen hier den Kick, sind auf der Suche nach der '10' (wenn einer noch den Film mit Bo Derek kennt).

Es ist eben anders als früher, wo mehr Gelegenheit da war, Menschen im Alltag kennen zu lernen, zu sehen, wie sie agieren, zu erleben, was Ihnen wichtig ist. Heute bin ich eingebunden, habe mein Leben und meine Anforderungen, wie eben auch ein potentieller Partner. Und wenn wir uns auf dieser Ebene begegnen, respektiere ich auch diese Schwierigkeiten, ebenso wie ich mich selbst ermutige, diesem Menschen mit Interesse und Wohlwollen zu begegnen, damit es zu einer echten Begegnung werden kann. Mich selbst nicht zu verstecken, und auch neugierig darauf zu sein, was diesen Menschen ausmacht.

Dann wird es mehr als eine virtuelle Erfahrung oder eine Spielwiese.
 
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  • #11
Was machen die Männer Ü45, die nicht über einen charmenten Schreibstil verfügen?

Was machen die Männer Ü45, die nicht über einen charmenten Schreibstil verfügen... sondern eher über die tugenhaften Dinge wie Ehrlichkeit, Bodenständigkeit, Anpackenkönnen, Zärtlichkeit, Humor ....
Wenn diese nicht im glanzglamourvollen Schreibstil hypedaten können, fallen die dann hier durch?
 
C

Cosima

  • #12
AW: Die Qualität der Begegnung

Nein, sicher nicht - nur die Zielgruppe ist etwas anders...vielleicht.
Nicht jeder steht auf humorige Mittelpunktänzer. ;-)
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Eigenschaften von vielen Frauen auch sehr geschätzt werden.
Und wenn man sie authentisch rüber bringen kann, dann finden sich auch die dazu passenden Partnerinnen.
 
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  • #13
AW: Die Qualität der Begegnung

Zitat von Würmtalerin:
Wie ging das gleich nochmal? Dieses vorsichtige, kribblige Kennenlernen step by step im sichtbaren Bereich? Ja, natürlich hat jedes Kennenlernen seine eigene Melodie, seine eigene Klangfolge. Ich frage mich, warum es offenbar so schwierig ist, der Internet-Methode ebenfalls eine gute eigene Melodie angedeihen zu lassen. Würden nicht so viele Versuche so gnadenlos scheitern, wären die Partnerbörsen doch leer, oder?

Die Qualität der Begegnung; gibt es sie denn überhaupt im Internet? Oder bleibt es am Ende doch einfach "nur" eine Internet-Begegnung?

Ich freue mich auf eine rege Diskussion und bin sehr gespannt auf Eure Meinungen und Gedanken hierzu.
Ich finde, dass es das "kribblige Kennenlernen" im Internet immer noch gibt. Zum einen dient das Internet zunächst nur der "Anbahnungsphase", die ja schnell vorbei sein und es dann klassisch in der Offline-Welt weitergehen sollte.
Somit ist der einzige Unterschied, den ich zu "früher" sehe, dass die Frauen, die ich anspreche bereits "vorgefiltert" (nicht abwertend gemeint!) sind (d.h. ich weiss, sie sind Singles auf der Suche ...). Das empfinde ich als einen großen Vorteil (auch für mein Gegenüber), aber ansonsten hat sich für mich nichts geändert.
 
W

Wasserfee

  • #14
AW: Die Qualität der Begegnung

Dieser Thread gefällt mir außerordentlich gut - vielen Dank für eure Beiträge, die alle irgendwie sehr "warm" geschrieben sind. Anders kann ich es gerade nicht ausdrücken ;-)

@ Würmtalerin: Ein gelungener, überlegter Auftakt ins Thema!

Ein Vorteil, das wurde hier ja schon geschrieben, ist sicherlich, dass Mann weiß, dass Frau single ist und umgekehrt. Das nimmt einem ein wenig die Befangenheit.

Allem anderen, was hier steht, kann ich ebenfalls zustimmen. Ich frage mich, ob auch so etwas wie Einsamkeit eine Rolle spielt - nicht im Sinne von Isoliertsein, sondern Einsamkeit, die sich aus einem tiefen Bedürfnis nach Verbindung mit einem (ganz bestimmten/ganz besonderen) Menschen ergibt. Wenn man glaubt, diese Verbindung in Ansätzen wahrzunehmen, bringt man sich in dem beschriebenen Maße ein. Was meint ihr?
 
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  • #15
AW: Die Qualität der Begegnung

Ich halte nichts davon, sich bereits nach dem zweiten, dritten Schriftwechsel treffen zu wollen. Wie es mir schon erwartet wurde.
Ich wünsche, mich über größere Distanzen hinweg, an jemanden heran zu schreiben. Erst wenn der Wunsch, den Gegenüber sehen zu wollen, so unerträglich geworden ist, dass man es fast nicht mehr aushält, möchte ich diesen nächsten Schritte angehen.