tina*

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  • #61
Was ich mir auffällt, dass Männer oft von dem Mangel an körperlicher Nähe, an Sex, an Berührungen, an dem alleine im Bett nachts schlafen schreiben/erzählen, wenn sie Single sind.
Wenn dem so ist, denke ich, dass Männer da "ehrlicher" oder geradliniger sind bzw. aufgrund Sozialisation sein "können". Frauen (verallgemeinert) reden da eher weniger darüber und können es sich auch leichter "abgewöhnen".

Das führt dann oft zu "unangefassten" Menschen, die vom Körper entfremdet nur noch im Kopf sind. Gibt ja nicht umsonst den Ausdruck cuv. Andererseits ist es für Frauen leichter, körperliche Nähe oder Sex zu "organisieren" als für Männer (wenn es rein um die Sache abgesehen von anderen Ansprüche geht). Und Frauen haben i.d.R. mehr körperlichen Kontakt untereinander als Männer.

Auf mich wirkt das, als ob es da Einzige ist, was sie vermissen, wenn sie Single sind.
Naja, sind ja auch die wesentlichen Faktoren, die eine Freundschaft von einer Liebesbeziehung/Partnerschaft unterscheiden. Und was heißt das Einzige - das ist doch eine Menge.

@Frau M
Damit es nicht ganz OT ist ;).
Das Kopf zerdenken weglassen, mehr im Körper sein, dich als sexuelles Wesen in Lebendigkeit fühlen wäre schon ein guter Anfang :).
 
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tina*

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  • #64
Chronisch untervögelt. Sorry 😇.
 
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Maron

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  • #67
und Männer sind überständig?
 

Mentalista

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  • #69
Und was heißt das Einzige - das ist doch eine Menge.

Eine Menge schon, aber nicht alles. Wenn Mann nur diesen einzigen Blickwinkel hat, dann erscheint das für mich wahllos, als ob jede Frau ihm seine Bedürfnisse erfüllen könnte, vielleicht auch kann, aber da geht es nicht noch um den Rest, was die Menge dann vollständig macht. Nämlich, dass er es nur mit der Frau will, die gut zu ihm passt, dessen Seele er, und sie seine berührt.
 
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  • #71
als ob jede Frau ihm seine Bedürfnisse erfüllen könnte, vielleicht auch kann
Ich finde dahinter steht mehr. Erst einmal mehr in dem Sinne, dass nicht einer dem anderen irgendwelche Bedürfnisse erfüllt, sondern beide einander (ihr entsprechend auch) und das geht bekanntlich auch nicht mit jedem/jeder.
Dazu braucht es sexuelle Passung. Da ist es schwierig eine klare Trennlinie zu ziehen, wann seelische Berührung beginnt und wo sie aufhört. Hängt schon arg miteinander zusammen, oder?
 
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Voldemort

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  • #80
Beim normalen (offline) Kennenlernen entsteht zunächst Sympathie. Dann lernt man den anderen immer besser kennen, wobei implizit und unbewusst die Wesenspassung ausgelotet wird. In weiterer Folge beginnt sich die Brille rosarot zu färben und Verbundenheit entsteht. Ist diese etabliert, kann Passung hergestellt werden. (Das ist natürlich stark verkürzt und vereinfacht.)
Beim OD besteht die Gefahr von vornherein eine Passung in Lebensbereichen zu erwarten, die sich aber auch später entwickeln bzw. erarbeitet werden kann. Aufgrund dieser Erwartungshaltung werden potenzielle Partner vorschnell aussortiert und die Gelegenheit, herauszufinden, ob Passung entstehen kann, bleibt ungenutzt. Dies reduziert die Anzahl der (vielleicht gar nicht so seltenen) Nadeln im Heuhaufen erheblich; insbesondere, wenn dies beide tun.
Ich finde (nach 2 OD-Jahren), dass es zielführend für die Partnersuche ist, nicht allzu viel Passung zu erwarten, sondern nur tatsächliche No-Gos auszuschließen und auf die Sympathie (zunächst für das Profil). zu achten.
Meinen Beziehungsversuchen ging immer eine längere schriftliche Kennenlernphase voraus, während der schon Sympathie entstanden war, sodass man bei der ersten Begegnung schon mit einer sehr positiven Grundhaltung aufeinander zuging. Es ist halt nicht mehr daraus geworden, aber man hat die Chance genutzt, herauszufinden, ob es passt.
Ich würde das auch wieder so angehen, da eine sachliche Herangehensweise (frühzeitige Abklärung der Passung, noch bevor eine Verbindung aufgebaut worden war) noch weniger erfolgreich war.
Sehe ich etwas anders, bzw denke ich, die Brille beginnt sich rosarot zu färben, wenn man (auch) gewisse Passung feststellt.

Nichtpassung nimmt man auch offline unbewusst schnell wahr, Stimme, Lachen, Persönlichkeit oder was auch immer, dann fängt man gar nicht erst an, sich intensiver zu beschäftigen. Das passiert mehrfach pro Tag, merkt man nicht mal. Es braucht schon etwas Besonderes, nicht nur Nähe durch Chats oder Telefonate, das sehe ich eher kritisch. Da baut sich etwas auf, das eigentlich völlig sinnlos ist, weil man erst, wenn man den Menschen trifft, sieht, ob es passen könnte (s.o.).

Die Passung, die man erarbeiten kann, die du meinst, sehe ich auch eher in Lebensbereichen, was aber komplett irrelevant ist, wenn der Mensch ansonsten nicht zu einem paßt. Und das merkt man doch recht schnell.
 
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  • #84
Was ich mir auffällt, dass Männer oft von dem Mangel an körperlicher Nähe, an Sex, an Berührungen, an dem alleine im Bett nachts schlafen schreiben/erzählen, wenn sie Single sind. Auf mich wirkt das, als ob es da Einzige ist, was sie vermissen, wenn sie Single sind.

Ist dem wirklich so? Was meint ihr?
Ja denke schon das es für Männer sehr belastend sein kann, wenn sie zu wenig oder gar keinen Körperkontakt haben.
Ist vermutlich schon einer der Hauptgründe warum man sich eine Frau im Leben wünscht.

Eine Menge schon, aber nicht alles. Wenn Mann nur diesen einzigen Blickwinkel hat, dann erscheint das für mich wahllos, als ob jede Frau ihm seine Bedürfnisse erfüllen könnte, vielleicht auch kann, aber da geht es nicht noch um den Rest, was die Menge dann vollständig macht. Nämlich, dass er es nur mit der Frau will, die gut zu ihm passt, dessen Seele er, und sie seine berührt.
Warum sollte das jede Frau erfüllen können oder wollen, es gibt doch auch Frauen die im Bett einfach total langweilig oder nicht wirklich offen sind.
Wenn sie zwar kann aber nicht will, dann ist es ja nicht wahllos, da man eben die finden müsste die will und kann.
Aber ja, es ist nicht so einfach. Wenn zb nur der Sex gut ist , sie aber sonst gar nicht dem entspricht was man sich vorstellt, bringt das alles nichts. Außerdem wie schon geschrieben, mag "Mann" sicher nicht mit jeder Frau Körperkontakt, die diesen anbietet. Wenn man sie optisch abstoßend findet kann sie noch so nett sein und alles sonst passen, aber sie wird deine Bedürfnisse trotzdem nicht erfüllen können.
 
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  • #85
Ja Interesse zeigen, ist ja nicht das Problem denke ich. Das macht man ja schon von Anfang an, außer man will eben nichts von der Person.
oder man spielt Spielchen.
oder hält sich zurück, aus Furcht, den anderen durch allzu deutlich gezeigtes Interesse zu verschrecken.
oder man glaubt, einer rollenerwartugn entsprechen zu müssen.
oder man traut sich nicht.
oder ...
 
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  • #88
Was schwebt dir vor? Worauf könnte man sich vorbereiten?
Ich bin, mit kurzzeitigen Ausnahmen, so lange allein zu Bett gegangen, bin nicht berührt worden, durfte nicht berühren, habe weder Nähe noch Intimität spüren dürfen.
Wie soll man sich innerlich darauf vorbereiten, in ein emotionales Paralleluniversum einzutauchen? 🤔
Offen sein für alles, was irgendein Universum dich finden lässt. ☺
Möglichst unverkrampft und bar vorgefasster Erwartungen und Vorstellungen.
 
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  • #89
Was ich mir auffällt, dass Männer oft von dem Mangel an körperlicher Nähe, an Sex, an Berührungen, an dem alleine im Bett nachts schlafen schreiben/erzählen, wenn sie Single sind. Auf mich wirkt das, als ob es da Einzige ist, was sie vermissen, wenn sie Single sind.

Ist dem wirklich so? Was meint ihr?
Ich denke, dass Nähe und Berührung (beides nicht nur aber auch körperlich) nicht das einzige, aber etwas wesentliches sind, was einem Single fehlen kann.
 
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  • #90
Ich denke, dass Nähe und Berührung (beides nicht nur aber auch körperlich) nicht das einzige, aber etwas wesentliches sind, was einem Single fehlen kann.

Ja, aber ich habe den Eindruck Männer zu viel Wert auf die körperliche Nähe, den Sex usw. legen, dass auch so im Profil und auch beim Kennenlernen kommunizieren und so den Eindruck bei Frau hinterlässt, dass es ihm nur um die körperliche Nähe gehen würde.