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  • #31
Das wäre über die Beziehung entstehende Passung. Als Folge, nicht als Ursache.
👍👍👍
Die Bereitschaft, eine Passung entstehen und wachsen zu lassen anstatt von vorneherein zu erwarten oder vorauszusetzen, scheint mir eine seltene Eigenschaft zu geworden zu sein; insbesondere beim OD.
Ich denke, das ist ein gesellschaftliches Phänomen, das (u.a.) darauf zurückzuführen ist, dass es üblich geworden ist, sich Wünsche möglichst sofort zu erfüllen, z.B. mit einem Kredit. Das Hinsparen auf ein ersehntes Ziel, schein unmodern geworden zu sein. Wenn sich das dann auf die Partnersuche überträgt - Oje, oje!

add:
Auch wenn man selbst sofortige Passung nicht erwartet, muss man noch auf einen Partnersuchenden treffen, der das auch so macht.
zwei kleine Nadeln in einem großen Heuhaufen
 
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Frau M

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  • #32
@Vergnügt :
Liebe Vergnügt, ja gerne lese ich mehr von Dir als weitere Ausführung hier in diesem Faden. Ich bin schon gespannt darauf und lasse Dir gerne Zeit! Es ist nachvollziehbar, dass Du Dir etwas Zeit dafür nehmen möchtest!
 
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  • #33
Hatte schon ein paar mal eine Bekanntschaft wo es genau ab dem Zeitpunkt wo mir die Person sehr wichtig geworden ist / ich verliebt war, eher bergab als bergauf gegangen ist.
Das ist mir auch ein paar mal passiert.
Ich halte dieses Sich-Zurückziehen mittlerweile für eine (unbewusste?) Beziehungsvermeidungstrategie.
Aber wie kann man damit umgehen?
Sich rar machen? Ich denke nicht, dass das funktionieren kann, weil es auf Dauer zur Entfremdung führt.
Was bleibt?
Sein Interesse offen zeigen und vielleicht wieder auf die Nase fallen?
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. ;)
 
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Mentalista

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  • #34
Das ist mir auch ein paar mal passiert.
Ich halte dieses Sich-Zurückziehen mittlerweile für eine (unbewusste?) Beziehungsvermeidungstrategie.
Aber wie kann man damit umgehen?
Sich rar machen? Ich denke nicht, dass das funktionieren kann, weil es auf Dauer zur Entfremdung führt.
Was bleibt?
Sein Interesse offen zeigen und vielleicht wieder auf die Nase fallen?
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. ;)

Ich empfehle, den Anderen zu spiegeln. Das hat nix mit spielen zu tun, oder mit taktieren. Sein Interesse nicht zu sehr, zu offen zeigen, sondern sich in kleinen Schritten, wie beim Tanzen hin und her wiegen, bis man gemeinsam das richtige Tempo bzw. die richtige Schrifttfolge gefunden hat, oder halt auch nicht. Dann hat es eh nicht gepasst.
 
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  • #35
Lass einfach die falschen Männer weg.
 
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  • #36
Lass einfach Männer per se weg.
 
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  • #37
👍👍👍
Die Bereitschaft, eine Passung entstehen und wachsen zu lassen anstatt von vorneherein zu erwarten oder vorauszusetzen, scheint mir eine seltene Eigenschaft zu geworden zu sein; insbesondere beim OD.
Ich denke, das ist ein gesellschaftliches Phänomen, das (u.a.) darauf zurückzuführen ist, dass es üblich geworden ist, sich Wünsche möglichst sofort zu erfüllen, z.B. mit einem Kredit. Das Hinsparen auf ein ersehntes Ziel, schein unmodern geworden zu sein. Wenn sich das dann auf die Partnersuche überträgt - Oje, oje!

add:
Auch wenn man selbst sofortige Passung nicht erwartet, muss man noch auf einen Partnersuchenden treffen, der das auch so macht.
zwei kleine Nadeln in einem großen Heuhaufen
Was spricht dagegen, eine gewisse Passung für einen Beziehungsversuch voraussetzen? Tut man das nicht könnte man es mit jedem/jeder versuchen. Irgendetwas sollte schon zu spüren sein. Und da man selten sofort entflammt ist der Gedanke, ob es passen könnte oder nicht, eigentlich das einzige Entscheidungskrierium.

Nach welchen Gesichtspunkten entscheidest denn du, ob ein Beziehungsversuch in Frage kommt? Ich meine mich zu erinnern, daß du ziemlich eng gesteckt hast, was für dich in Frage kommt und was nicht. Da schaust doch auch indirekt nach Passung.
 
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  • #38
Was spricht dagegen, eine gewisse Passung für einen Beziehungsversuch voraussetzen? Tut man das nicht könnte man es mit jedem/jeder versuchen. Irgendetwas sollte schon zu spüren sein. Und da man selten sofort entflammt ist der Gedanke, ob es passen könnte oder nicht, eigentlich das einzige Entscheidungskrierium.

Nach welchen Gesichtspunkten entscheidest denn du, ob ein Beziehungsversuch in Frage kommt? Ich meine mich zu erinnern, daß du ziemlich eng gesteckt hast, was für dich in Frage kommt und was nicht. Da schaust doch auch indirekt nach Passung.
Beim normalen (offline) Kennenlernen entsteht zunächst Sympathie. Dann lernt man den anderen immer besser kennen, wobei implizit und unbewusst die Wesenspassung ausgelotet wird. In weiterer Folge beginnt sich die Brille rosarot zu färben und Verbundenheit entsteht. Ist diese etabliert, kann Passung hergestellt werden. (Das ist natürlich stark verkürzt und vereinfacht.)
Beim OD besteht die Gefahr von vornherein eine Passung in Lebensbereichen zu erwarten, die sich aber auch später entwickeln bzw. erarbeitet werden kann. Aufgrund dieser Erwartungshaltung werden potenzielle Partner vorschnell aussortiert und die Gelegenheit, herauszufinden, ob Passung entstehen kann, bleibt ungenutzt. Dies reduziert die Anzahl der (vielleicht gar nicht so seltenen) Nadeln im Heuhaufen erheblich; insbesondere, wenn dies beide tun.
Ich finde (nach 2 OD-Jahren), dass es zielführend für die Partnersuche ist, nicht allzu viel Passung zu erwarten, sondern nur tatsächliche No-Gos auszuschließen und auf die Sympathie (zunächst für das Profil). zu achten.
Meinen Beziehungsversuchen ging immer eine längere schriftliche Kennenlernphase voraus, während der schon Sympathie entstanden war, sodass man bei der ersten Begegnung schon mit einer sehr positiven Grundhaltung aufeinander zuging. Es ist halt nicht mehr daraus geworden, aber man hat die Chance genutzt, herauszufinden, ob es passt.
Ich würde das auch wieder so angehen, da eine sachliche Herangehensweise (frühzeitige Abklärung der Passung, noch bevor eine Verbindung aufgebaut worden war) noch weniger erfolgreich war.
 
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  • #40
Aber wie kann man damit umgehen?
Sich rar machen? Ich denke nicht, dass das funktionieren kann, weil es auf Dauer zur Entfremdung führt.
Was bleibt?
Sein Interesse offen zeigen und vielleicht wieder auf die Nase fallen?
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. ;)
Halte auch nichts davon sich absichtlich rar zu machen, aber vermutlich sollte man seine eigenen Interessen auf keinen Fall, wegen dem Gegenüber, zu sehr vernachlässigen

Das mit dem Spiegeln trifft es ja vielleicht sogar ganz gut.

Ja Interesse zeigen, ist ja nicht das Problem denke ich. Das macht man ja schon von Anfang an, außer man will eben nichts von der Person.
Das Problem kommt eher erst später, wenn man den anderen schon besser kennt und eine Verbindung zueinander hat etc.
Ich glaube ich werde dann immer sehr anhänglich oder keine Ahnung was ich genau falsch mache.
Also das es die ersten 1-3 Monate gut läuft und dann eben kippt. Zu dem Zeitpunkt müsste doch das generelle Interesse, Sympathie etc von beiden Seiten schon klar sein.
 

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  • #41
Vielleicht wäre das Denken an Hindernisse etwas, was du versuchen könntest zu lassen, um dich Gedanken zuzuwenden, was du brauchst damit es klappen kann. Verlieben kann man sich ja immer :)

Ich sehe die Lösung auch nicht im Weglassen.
Vor einigen Monaten ergab sich die Gelegenheit ein paar Schmetterlinge fliegen zu spüren.
Hohoo! Die sind sowas von startklar.
Es bräuchte eigentlich nur die richtige Frau.
 
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  • #45
Glück hatte ich schon oft, aber ich fürchte, dafür braucht es schon ein kleines Wunder. ;)
Manchmal auch nur Geistesgegenwart.

Vor mehr als einem Jahr wurde ich mal vor einer geschlossenen Waldgaststätte von einem Mann angesprochen.Wir redeten eine halbe Stunde darüber, wo man jetzt noch essen könnte.Ich war nicht auf Empfang geschaltet, überhaupt nicht.( zu kurz getrennt )
Der Mann entsprach auch nicht meinem Beuteschema, zu jung und zu klein.Aber irgendetwas war da in seinem Blick.
Was soll ich sagen, ich habe es vermasselt und gesagt, er müsse sich jetzt aber beeilen und los, wenn er noch irgendwo etwas essen wollte.:rolleyes:
Ich war auch nicht allein, die Freundin drängte zum Aufbruch.

Jedenfalls war ich am Wochenende wieder in dieser Waldgaststätte und ich musste an diese Begegnung denken.
 
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  • #47
Hm, tja. 🤔. Vielleicht muss man nur viele innere Vorbereitungen treffen?

Was schwebt dir vor? Worauf könnte man sich vorbereiten?
Ich bin, mit kurzzeitigen Ausnahmen, so lange allein zu Bett gegangen, bin nicht berührt worden, durfte nicht berühren, habe weder Nähe noch Intimität spüren dürfen.
Wie soll man sich innerlich darauf vorbereiten, in ein emotionales Paralleluniversum einzutauchen? 🤔
 
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  • #48
in ein emotionales Paralleluniversum einzutauchen? 🤔
Wie das klingt.Ein anderes Universum, allein zu leben.
Sind es denn fünf Jahre oder länger? Nein du brauchst darauf nicht zu antworten.Dann könnte es schwieriger werden, habe ich mir sagen lassen.
Darauf muss man sich nicht vorbereiten, das passiert oder nicht.
Und wenn es passiert, scheint/wird es das Normalste der Welt .
 
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  • #50
Hm, tja. 🤔. Vielleicht muss man nur viele innere Vorbereitungen treffen?
Ja denke auch, man muss sehr viel innere Vorbereitung treffen. Das Problem ist nur, was ist wenn man sich nicht motivieren kann diese Vorbereitung zu treffen. Wenn man in Muster verfällt bei denen man weiß das sie in die falsche Richtung führen. Das ist viel schwerer, zumindest für mich.
Vielleicht bin ich aber auch der einzige dem es so geht.
 

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  • #52
Was schwebt dir vor? Worauf könnte man sich vorbereiten?
Ich bin, mit kurzzeitigen Ausnahmen, so lange allein zu Bett gegangen, bin nicht berührt worden, durfte nicht berühren, habe weder Nähe noch Intimität spüren dürfen.
Wie soll man sich innerlich darauf vorbereiten, in ein emotionales Paralleluniversum einzutauchen? 🤔
Du denkst, das ist ein Problem?

Man brauchst Selbstreflexion.

Ich denke wenn man 100% mit sich im Einklang ist (Selbstliebe). Sich seiner Ziele und Vorstellungen bewusst ist und einer Leidenschaft nachgeht. Auf Leute zugeht und freundlich, gelassen und selbstsicher ist. Ausgeprägte soziale Kontakt hat, die in jeder Situation 100% zu einem stehen. Man auf seinen Körper und Geist achtet. Man sich im klaren darüber ist was man genau will und was man von einer Frau erwartet und ihr das auch zeigt.
Man das Leben insgesamt und seine Werte und die der anderen wertschätzt, und Fehler verzeihen kann und immer bereit ist aus diesen zu lernen.
Und eventuell noch einen Job hat der einen nicht arm dastehen lässt. Einfach ein sehr erfülltest Leben auch ohne Frau hat.

Dann wird das mit den Frauen, einer Beziehung und der Liebe klappen.
Dann wird es kein Problem sein, wenn du ewig lang nicht berührt worden bist oder nicht berührt hast. Die Frau wird es ok finden und man kann sich auch langsam daran gewöhnen.
Dann wird es auch kein Wunder brauchen diese Frau zu finden.
Das ist zumindest meine Meinung.

Wenn du alle diese oben genannten Dinge schon hast und du hast trotzdem keine Frau, dann hast du vermutlich zu hohe Anforderung an dein Gegenüber oder du willst einfach keine Frau an deiner Seite.

Das sind sicher nicht alle Dinge die optimal sind um sich auf die Liebe vorzubereiten, aber mal ein Ansatz.

Man kann sich also meiner Meinung nach schon innerlich, sowie auch äußerlich darauf vorbereiten.
 
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  • #53
Was ich mir auffällt, dass Männer oft von dem Mangel an körperlicher Nähe, an Sex, an Berührungen, an dem alleine im Bett nachts schlafen schreiben/erzählen, wenn sie Single sind. Auf mich wirkt das, als ob es da Einzige ist, was sie vermissen, wenn sie Single sind.

Ist dem wirklich so? Was meint ihr?
 

Maron

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  • #54
Nähe, Berührungen, Sinnlichkeit, Sexualität, Alltag, Rituale..,,sind alles menschliche Bedürfnisse
 
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  • #55
Nein.

Du liest, was du lesen willst (Aufmerksamkeitsdistorsion) und du merkst dir vorrangig das, was mit deinen Ansichten konform ist (Bestätigungsfehler). Beides bei dir anscheinend extrem stark ausgeprägt - wie sich auch an vielen verschiedenen anderen Beispielen im Forum zeigt.
 
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Maron

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  • #56
Nein.


Du liest, was du lesen willst (Aufmerksamkeitsdistorsion) und du merkst dir vorrangig das, was mit deinen Ansichten konform ist (Bestätigungsfehler). Beides bei dir anscheinend extrem stark ausgeprägt - wie sich auch an vielen verschiedenen anderen Beispielen im Forum zeigt.

wieso schreibst du nicht einfach ein Buch, wenn du soviel Lehre zu verbreiten hast?
 

Megara

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  • #59
Was ich mir auffällt, dass Männer oft von dem Mangel an körperlicher Nähe, an Sex, an Berührungen, an dem alleine im Bett nachts schlafen schreiben/erzählen, wenn sie Single sind. Auf mich wirkt das, als ob es da Einzige ist, was sie vermissen, wenn sie Single sind.

Ist dem wirklich so? Was meint ihr?


Nicht mehr oder weniger als Frauen auch.
Mit einem ausgefüllten Alltag , einem stabilen, ausreichend großen sozialen Netz, bleibt dieser Mangel wohl vorrangig spürbar.
Alles andere kann man sich ja auch organisieren bzw. in sein Leben "holen".
 
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