Luzi100

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  • #1

Die Frauen wählen

Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich hier noch einmal einen Thread erstelle.

Allerdings habe ich einen SZ-Magazin-Artikel gelesen: ein Interview mit einer Biologin(!), die eben recht glaubwürdig die These vertritt, dass es die Frauen sind, die die Partner wählen.
..und, dass dies eben leider oft die selben sind, die die unterschiedlichen Frauen wollen.
.. und, dass deshalb viele Männer einfach ganz schlechte Chancen haben.

Alles sehr biologistisch (...logisch, ist ja ne Biologin) und meiner Ansicht nach viel zu sehr feministisch, politisch, (eben biologistisch) interpretiert... insbesondere die Schlussfolgerungen daraus.

Aber der Grundgedanke schient mir nachvollziehbar, und eine Erklärung für den verständlichen Frust für die vielen Zurückweisungen hier auf Seiten der Männer.

Ich verlinke mal.. ist allerdings kostenpflichtig (1,99€.. sollte für Parship-Mitglieder verschmerzbar sein..):

 
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liegestuhl

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  • #2
Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich hier noch einmal einen Thread erstelle.

Allerdings habe ich einen SZ-Magazin-Artikel gelesen: ein Interview mit einer Biologin(!), die eben recht glaubwürdig die These vertritt, dass es die Frauen sind, die die Partner wählen.
..und, dass dies eben leider oft die selben sind, die die unterschiedlichen Frauen wollen.
.. und, dass deshalb viele Männer einfach ganz schlechte Chancen haben.

Alles sehr biologistisch (...logisch, ist ja ne Biologin) und meiner Ansicht nach viel zu sehr feministisch, politisch, (eben biologistisch) interpretiert... insbesondere die Schlussfolgerungen daraus.

Aber der Grundgedanke schient mir nachvollziehbar, und eine Erklärung für den verständlichen Frust für die vielen Zurückweisungen hier auf Seiten der Männer.

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Das Geld spare ich mir, werte @Luzi100! 😎
 
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JoeKnows

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  • #4
"Je freier Frauen bei der Partnerwahl werden, desto mehr Männer bleiben allein"

Wenn nur die Männer allein bleiben, bedeutet das also, dass sich mehrere Frauen einen Mann teilen? Die Rückkehr zu Polygamie und Harems? Weil sich nur so realisieren lässt, dass die 80 % Prozent der Frauen auch einen aus den 20 % der Männer abbekommen, auf die sie nun mal alle stehen?

Das sind ja echt mal ganz tolle feministische Ideen!

Die Evolutionspsychologie ist ja bekannt dafür, dass sie eher der Unterhaltungsbranche zuzurechnen ist (siehe die Pease-Bücher) und wissenschaftlich großen Schwachsinn produziert.
 
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Voldemort

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  • #5
Ich hätte ja nicht gedacht, dass ich hier noch einmal einen Thread erstelle.

Allerdings habe ich einen SZ-Magazin-Artikel gelesen: ein Interview mit einer Biologin(!), die eben recht glaubwürdig die These vertritt, dass es die Frauen sind, die die Partner wählen.
..und, dass dies eben leider oft die selben sind, die die unterschiedlichen Frauen wollen.
.. und, dass deshalb viele Männer einfach ganz schlechte Chancen haben.

Alles sehr biologistisch (...logisch, ist ja ne Biologin) und meiner Ansicht nach viel zu sehr feministisch, politisch, (eben biologistisch) interpretiert... insbesondere die Schlussfolgerungen daraus.

Aber der Grundgedanke schient mir nachvollziehbar, und eine Erklärung für den verständlichen Frust für die vielen Zurückweisungen hier auf Seiten der Männer.

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Es kommt, wie überall, darauf an. Es gibt Frauen, die wählen und es gibt Frauen, die müssen sich wählen lassen. Bzw werden sie gewählt wenn sie Glück haben. Und genauso ist das bei Männern. Die, die etwas haben, sei es Charme, Geld, Attraktivität wählen. Und die, die weniger Glück hatten, die können eben nicht wählen, egal welchem Geschlecht sie angehören. Ich finde es merkwürdig, so zu tun, als wären die Frauen im übertragenen Sinne am Elend der frustrierten Männer schuld.
 
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  • #6
Naja, das kann man so oder so sehen, da mir hier ehrlicherweise ca. 80% Prozent der Damen nach Fotofreigabe ( als Bilder damals noch verschwommen war ), absolut nicht zusagten, würde es mir auch nichts nützen, wenn diese mich " auserwählen ". Und wenn es bei restlichen 20% hier oder da draußen nicht klappt, dann bleibe ich lieber Single, als Faule Kompromisse einzugehen. Auch das Single leben hat durchaus Vorteile zu bieten
 
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Hippo

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  • #7
Herr - bitte mache, dass ich nicht "der Auserwählte" bin.
 
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maxim

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  • #9
Allerdings habe ich einen SZ-Magazin-Artikel gelesen: ein Interview mit einer Biologin(!), die eben recht glaubwürdig die These vertritt, dass es die Frauen sind, die die Partner wählen.
Ja, das habe ich auch schon verschiedentlich gelesen. Ich halte es aber nicht für zutreffend. Es gab in meinem Leben mehrere Frauen, die mich nicht auswählen konnten, weil ich Nein gesagt habe. Wie verträgt sich das mit der These "Frauen wählen aus"?
 

Hoppel

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  • #10
Das ist schon komplex und nicht für dichotome Betrachtungen geeignet. Grundsätzlich wählen m/w/d! Womöglich ist der wichtigere Punkt, wer sich leichter wählen lässt bzw. schneller auf seine Wahl verzichtet.
 
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Megara

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  • #11
Ja, das habe ich auch schon verschiedentlich gelesen. Ich halte es aber nicht für zutreffend. Es gab in meinem Leben mehrere Frauen, die mich nicht auswählen konnten, weil ich Nein gesagt habe. Wie verträgt sich das mit der These "Frauen wählen aus"?
Viel interessanter fand ich die These, dass Frauen wenn sie mit der Pille verhüten, eher Fehlentscheidungen bei der Partnerwahl treffen,zumindest anders aussuchen.

Und zum Glück hast du diesen Sprachfehler nicht.Du kannst nein sagen. ;)
 
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maxim

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  • #12
Viel interessanter fand ich die These, dass Frauen wenn sie mit der Pille verhüten, eher Fehlentscheidungen bei der Partnerwahl treffen,zumindest anders aussuchen.
So etwas Ähnliches habe ich auch gelesen, allerdings in Bezug auf den Eisprung. Während des Eisprungs sollen Frauen vor allem auf den aggressiveren und durchsetzungsstarken Männertyp stehen. Ob und Inwieweit die Pille diese Präferenz beeinträchtigt, weiß ich allerdings nicht.
 
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LenaamSee

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  • #13
Viel interessanter fand ich die These, dass Frauen wenn sie mit der Pille verhüten, eher Fehlentscheidungen bei der Partnerwahl treffen,zumindest anders aussuchen.

Und zum Glück hast du diesen Sprachfehler nicht.Du kannst nein sagen. ;)
Dass Frauen unter Einnahme der Pille anders aussuchen, hab ich auch schon gelesen. Ich denke oft, das beste Gegenbeispiel ist die Tochter meiner Freundin, nimmt die Pille seit ihrem 16. Lebensjahr, jetzt 37 und seit 10 Jahren glücklich verheiratet und Mutter dreier Mädels. Übrigens hat sie ihren jetzigen Mann damals in der Disko einfach angesprochen.
 
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Luzi100

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  • #14
Es kommt, wie überall, darauf an. Es gibt Frauen, die wählen und es gibt Frauen, die müssen sich wählen lassen. Bzw werden sie gewählt wenn sie Glück haben. Und genauso ist das bei Männern. Die, die etwas haben, sei es Charme, Geld, Attraktivität wählen. Und die, die weniger Glück hatten, die können eben nicht wählen, egal welchem Geschlecht sie angehören. Ich finde es merkwürdig, so zu tun, als wären die Frauen im übertragenen Sinne am Elend der frustrierten Männer schuld.
Die Zahlen, auf die sich die Biologin da beruft zeigen aber wohl eine andere Realität. In wieweit das für den Menschen ebenso gilt, kann ich in dem Artikel nicht erkennen. Man müsste vielleicht das Buch lesen, das interessiert mich dann aber doch zu wenig..
Wenn nur die Männer allein bleiben, bedeutet das also, dass sich mehrere Frauen einen Mann teilen? Die Rückkehr zu Polygamie und Harems? Weil sich nur so realisieren lässt, dass die 80 % Prozent der Frauen auch einen aus den 20 % der Männer abbekommen, auf die sie nun mal alle stehen?
Nein, sondern die 20% der Männer "bekommen" die 80% der Frauen nacheinander ab.
Die begehrten Männer haben mehrere Beziehungen nacheinander, die weniger begehrten weniger bis gar keine. So die Theorie.
Ist natürlich extrem simpel und eben "biologistisch".
Ich finde das aber trotzdem interessant, weil es sich mit meiner Lebenserfahrung deckt; und eben auch mit den Erfahrungen, die Männer auf Dating-Plattformen vorwiegend machen. Hier wird von einer Antwortquote von 1:10 geschrieben.
Bei Frauen sieht das eben entsprechend anders aus... außer Ü50! Da gelten dann andere Regeln... oder anders gesagt: Männer Ü50 werden begehrenswerter und Frauen Ü50 halt weniger.
Für Ü50 Männer gilt dann immer noch "femail coice", allerdings bei den Frauen U50.
Die Ü50 Frauen wundern sich dann, weil sie sind das ja eher nicht gewohnt, abgelehnt zu werden.
 

Luzi100

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  • #15
Das ist schon komplex und nicht für dichotome Betrachtungen geeignet. Grundsätzlich wählen m/w/d! Womöglich ist der wichtigere Punkt, wer sich leichter wählen lässt bzw. schneller auf seine Wahl verzichtet.
"Dichotom" musste ich erst mal googeln :)

Ja, das habe ich auch schon verschiedentlich gelesen. Ich halte es aber nicht für zutreffend. Es gab in meinem Leben mehrere Frauen, die mich nicht auswählen konnten, weil ich Nein gesagt habe. Wie verträgt sich das mit der These "Frauen wählen aus"?
Dann gehörst du vielleicht zu den 20% Begehrten?
Wie @GroßnoArtig sicher auch. In dem SZ-Artikel wurden die begehrten Eigenschaften genauer beschrieben. Das wichtigste Kriterium war tatsächlich die Körpergröße.

Ich finde, das hier vielbeklagte: "Frauen lassen sich anschreiben und reagieren nicht" ist schon ein Hinweis darauf, dass da was dran ist.

Man sollte vielleicht versuchen, das nicht unter dem Aspekt der PC oder des Erwünschten zu betrachten, sondern sich einfach die Realität ansehen.
 
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Luzi100

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  • #17
Das ist eine harte Realität, der man sich stellen muss.
Hat man den ersten Schock mal verdaut, können Begegnungen durchaus spannend sein.....auch hier ist es eine Lernerfahrung: den Weg genießen.
Und vielleicht die Erwartungen niedrig halten und sich an interessanten Begegnungen freuen. Ich fand alle Kontakte spannend - halt nicht rein unter Partnersuche-Aspekten.
Und mein Geschenk der Götter hat auch Frauen getroffen, die älter waren als er.
Sind vielleicht deutlich weniger, als in jungen Jahren, aber es ist nicht unmöglich.
Und was ich an dem Artikel schon interessant fand: Das Ideal der lebenslangen monogamen Beziehung - oder überhaupt das Ideal, dass man möglichst sein leben lang romantische Beziehungen haben sollte (!) ist vielleicht wirklich eher ein Fluch.
Vielleicht sollte man Kindern und Jugendlichen wirklich beibringen, dass Beziehungen mit anderen Menschen (Freunden, Familie...) zwar essentiell sind, dass es aber nicht unbedingt immer die romantische Beziehung braucht für ein erfülltes Leben?
Das würde vielleicht etwas Druck rausnehmen..
 
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Saucebox

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  • #18
Bei Frauen sieht das eben entsprechend anders aus... außer Ü50! Da gelten dann andere Regeln... oder anders gesagt: Männer Ü50 werden begehrenswerter und Frauen Ü50 halt weniger.
Ich habe eher den Eindruck, dass nicht gerade wenige der Frauen, die mich angeschrieben hatten, im Verlauf der Chats in ihre "alten Muster" zurückgefallen sind. Und scheinbar nicht wenige sich gedacht haben müssen, ach, den schreib ich jetzt einfach mal an, egal wie er aussieht und was in seinem Profil steht - als würde man(n) ziel- und wahllos alles dankbar annehmen (müssen), was sich da gerade so anbietet.

Persönlich bin ich der Meinung, dass die biologische These durchaus ihre Berechtigung hat, wenn man sich in der "entwickelten" Welt ein wenig umsieht, mit entsprechenden Konsequenzen.

Dass sich das "Machtverhältnis" in der Altersgruppe 50+ umdreht, hat ja auch damit zu tun, dass die meisten in einen Lebensabschnitt eingetreten sind, in dem keine Kinder mehr abgesichert und aufgezogen werden müssen. Die Gewichtung der Themen verschiebt sich vollkommen, und nicht bewältigte Vergangenheitsprobleme belasten allzu viele Menschen sehr stark, Frauen wie Männer gleichermassen, nur eben unter verschiedenen Perspektiven.

Mir hatten ein paar dieser Frauen geschrieben, dass etliche Männer ihnen das Gefühl vermittelten, dass sie nicht wirklich an einer vollwertigen Beziehung Interesse hätten, sondern eine Teilzeit Unterhalterin, um profane körperliche Bedürfnisse zu befriedigen. Und einige dieser Frauen meinten halb drohend, dass sie sich wohl genau für diesen Zweck lieber einen jüngeren Mann angeln würden, es gäbe genug davon, und da wisse man, woran man sei, von Anfang an.

Dumm gelaufen, das mit der Dating Welt heutzutage.
 

LenaamSee

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  • #19
es aber nicht unbedingt immer die romantische Beziehung braucht für ein erfülltes Leben?
Das würde vielleicht etwas Druck rausnehmen..
Viele Frauen, egal welchen Alters, leben ein erfülltes Leben ohne Partner. Zumindest nach Aussen hin wirken sie lebensfroh mit einer tollen Ausstrahlung. Ich finde es schon gelungen, wenn man das beste aus seiner aktuellen Lebenssituation macht [nicht mehr die Trauer und Sehnsucht nach einem bestimmten Menschen umarmen, sondern nette Gespräche und Erlebnisse haben, mit den Menschen, die einem zu verstehen geben, dass sie einen schätzen] . Und ja, es gibt eine Vielfalt an Begegnungsmöglichkeiten, die bereichernd sein können.
 
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LenaamSee

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  • #20
@Saucebox "Teilzeitunterhalterin" oder [wertvolle] "Brieffreundin" mit einem älteren Herren, der nur Briefe schreiben will.... Ich hab es dankbar angenommen, es ist ein interessanter Austausch.
 

Luzi100

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  • #21
Darum dreht sich irgendwie alles.
Und ich denke, die Autorin hat da eben doch einen kritischen Punkt getroffen.
Es geht um Macht und das Gefühl der Machtlosigkeit - insbesondere bei den nicht oder selten erwählten Männern!
als würde man(n) ziel- und wahllos alles dankbar annehmen (müssen), was sich da gerade so anbietet.
Dumm gelaufen, das mit der Dating Welt heutzutage.
Und das liest sich dann halt doch irgendwie nach Retourkutsche?

Also dieses Missverhältnis erzeugt ein ganz.. aggressives.. gespaltenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern.
Irgendwie fühlen sich nach meinem Eindruck ab einem gewissen Alter (Männer früher, Frauen später) beide Seiten irgendwann und irgendwie abgewertet (abgesehen natürlich von den 20% der Männer, die alle wollen..:D)
Und OD verstärkt das ganze natürlich massiv!
 
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Megara

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  • #22
Ich habe eher den Eindruck, dass nicht gerade wenige der Frauen, die mich angeschrieben hatten, im Verlauf der Chats in ihre "alten Muster" zurückgefallen sind. Und scheinbar nicht wenige sich gedacht haben müssen, ach, den schreib ich jetzt einfach mal an, egal wie er aussieht und was in seinem Profil steht - als würde man(n) ziel- und wahllos alles dankbar annehmen (müssen), was sich da gerade so anbietet.

Persönlich bin ich der Meinung, dass die biologische These durchaus ihre Berechtigung hat, wenn man sich in der "entwickelten" Welt ein wenig umsieht, mit entsprechenden Konsequenzen.

Dass sich das "Machtverhältnis" in der Altersgruppe 50+ umdreht, hat ja auch damit zu tun, dass die meisten in einen Lebensabschnitt eingetreten sind, in dem keine Kinder mehr abgesichert und aufgezogen werden müssen. Die Gewichtung der Themen verschiebt sich vollkommen, und nicht bewältigte Vergangenheitsprobleme belasten allzu viele Menschen sehr stark, Frauen wie Männer gleichermassen, nur eben unter verschiedenen Perspektiven.

Mir hatten ein paar dieser Frauen geschrieben, dass etliche Männer ihnen das Gefühl vermittelten, dass sie nicht wirklich an einer vollwertigen Beziehung Interesse hätten, sondern eine Teilzeit Unterhalterin, um profane körperliche Bedürfnisse zu befriedigen. Und einige dieser Frauen meinten halb drohend, dass sie sich wohl genau für diesen Zweck lieber einen jüngeren Mann angeln würden, es gäbe genug davon, und da wisse man, woran man sei, von Anfang an.

Dumm gelaufen, das mit der Dating Welt heutzutage.
Ich kann das nicht bestätigen.Klar es gab diese eindeutigen Avancen von deutlich jüngeren Männern,wenn auch nicht bei PS.
Ich habe mich weder unbeachtet, noch irgendwie in meiner Auswahl eingeschränkt gefühlt. Im normalen Leben wäre mir auch ohne Corona, sicherlich sehr viel weniger Auswahl geblieben .
Vor mehr als zwei Jahren war das vielleicht noch anders.Ich war positiv überrascht von den Möglichkeiten. Das nicht alles Gold ist was glänzt, kriegt man schnell mit.
Millionärin bin ich nicht. :D
 
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Deleted member 26663

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  • #23
Was ich gut finde, das Thema weibliche Sexualität mal ganz anders zu betrachten. Vielleicht hole ich mir das Buch. Danke für den Hinweis.

Beim Interview vermisse ich aber, dass unsere Emotionen nicht angesprochen werden. Wir auch mit anderen verbunden sind, auch über längere Zeiträume und auch manchmal für immer. Es gibt auch Freundschaften, die ein Leben lang halten. Wo hat die Liebe da ihren Platz und Verbundenheit? Wir sind ja nicht nur biologische Wesen, die Triebe haben. Vielleicht steht darüber etwas in dem Buch.
 

chrissi22

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  • #24
Die Ü50 Frauen wundern sich dann, weil sie sind das ja eher nicht gewohnt, abgelehnt zu werden.
Ich bin zwar erst knapp 50, aber ich sammle jetzt weitaus mehr Komplimente ein als früher. Das liegt nur daran, dass ich anders in die Welt kucke und präsenter bin. Ablehnung habe ich in jungen Jahren sehr wohl erfahren, ich war nie eine von den umworbenen, weil ich es tw auch nicht mitgekriegt habe 🤭 Jüngere sprechen mich auch an, aber ich will gerne einen der meinen Horizont teilt. Wenn man in seiner Kragenweite bleibt, funktioniert das ganz gut. Dass trotzdem nur wenige passen, liegt daran, dass man einen Lebenspartner sucht und nicht nur einen Sexualpartner. Da kuckt man/ frau nochmal anders hin.
 
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Bellgadse

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  • #25
...oder anders gesagt: Männer Ü50 werden begehrenswerter und Frauen Ü50 halt weniger.
Für Ü50 Männer gilt dann immer noch "femail coice", allerdings bei den Frauen U50.
Ugh 😖 ... träum weiter... sorry, es ist ein Gerücht, aber es stimmt einfach nicht. Auch Männer werden mit dem Alter nicht attraktiver. Das hat man dir vielleicht zum Trost erzählt.

Optisch haben die Frauen ihren Peak in den 20ern und Männer in den 30ern. Danach geht es für alle bergab!!

Männer, die früher schon erfolgreich bei den Frauen waren, sind es natürlich noch immer - von den jüngeren interessiert sich aber nur noch ein bestimmter Typ für sie (d.h. die Auswahl schwindet...)

Bei den Erfolglosen sinkt der Testosteronspiegel irgendwann ab, die werden dann noch unmännlicher...

Und die Ü50-Frauen... na ja jene, die mit Wärme und Freundlichkeit punkten und sich ein gewisses Strahlen behalten konnten, haben auch in dem Alter wenige Probleme.
Und dem Rest geht es eben ähnlich wie den erfolglosen Männern...

Das Problem der "Resterampe" verstärkt sich mit den Jahren, weil die Erfolglosen sich gegenseitig partout nicht wollen.
 
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  • #26
Und das liest sich dann halt doch irgendwie nach Retourkutsche?
Das war nicht so gemeint - es ist ja letzten Endes für beide Geschlechter genauso schwierig, weil man sich irgendwie nicht mehr findet.

Da hatten meine Partnerin und ich irgendwie Glück, vielleicht lag es auch an der etwas anderen Kultur, aus der sie als Französin kommt. Die Kommunikation mit ihr verlief von Anfang an vollkommen anders, jugendlich-frech und frisch, komplett ohne den Ballast, der mit anderen ziemlich bald zur Sprache kam, weil er anscheinend irgendwie zu unserer Altersgruppe 50+ dazu zu gehören scheint.

Persönlich fände ich es toll, wenn im Online Dating etwas mehr Leichtigkeit an den Tag gelegt werden würde. Probleme haben wir wohl alle mehr als genug gewälzt.
 
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Luzi100

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  • #28
Ugh 😖 ... träum weiter... sorry, es ist ein Gerücht, aber es stimmt einfach nicht. Auch Männer werden mit dem Alter nicht attraktiver. Das hat man dir vielleicht zum Trost erzählt.
Also ich benötige jetzt keinen Trost.. weil ich bin weder ein Mann, noch auf der Suche.
Optisch haben die Frauen ihren Peak in den 20ern und Männer in den 30ern. Danach geht es für alle bergab!!
Objektiv vielleicht. Subjektiv sehe ich das anders.
Männer, die früher schon erfolgreich bei den Frauen waren, sind es natürlich noch immer - von den jüngeren interessiert sich aber nur noch ein bestimmter Typ für sie (d.h. die Auswahl schwindet...)
dem würde ich zustimmen.
Trotzdem bleiben sie erfolgreich (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen)
Und die Ü50-Frauen... na ja jene, die mit Wärme und Freundlichkeit punkten und sich ein gewisses Strahlen behalten konnten, haben auch in dem Alter wenige Probleme.
Und dem Rest geht es eben ähnlich wie den erfolglosen Männern...
Was man halt so erwartet in seinen 50ern..
Dich würde ich glaube ich eher lieber nicht daten wollen..
Das Problem der "Resterampe" verstärkt sich mit den Jahren, weil die Erfolglosen sich gegenseitig partout nicht wollen.
Ja, da ist sicher was dran.
Ich denke allerdings, dass man mit zunehmendem Alter auch die zunehmende Chance hat, sich oder seine Ziele zu verändern.
Oder halt schlicht: erwachsen zu werden, und dadurch neue / andere Partner kennen zu lernen.
 

Bellgadse

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  • #29
Was man halt so erwartet in seinen 50ern..
Dich würde ich glaube ich eher lieber nicht daten wollen..
😅 um es kurz zu machen: nein, das würd ich auch nicht wollen... - ich bin weder Mann noch 50+

und ansonsten... Mich interessieren eben keine Beziehungen mit deutlichem Gefälle, deshalb kommt ein so viel älterer Mann für mich auch nicht in Frage.
 
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  • #30
Man sollte vielleicht versuchen, das nicht unter dem Aspekt der PC oder des Erwünschten zu betrachten, sondern sich einfach die Realität ansehen.
Realität ist doch langweilig. Da können wir gleich wieder bei Sokrates und Aristoteles anfangen.
Lass die ExistenzialistInnen erstmal machen. Vielleicht wird ja was draus.
Sollten sie irgendwann doch auf dem harten Boden der Realität aufschlagen, hat diese sich möglicherweise sogar ein wenig zum Besseren gewandelt. Wer weiß, dann gibt´s vielleicht sogar feministische Taliban.