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Dora

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  • #64
Das hatte ich nie und ich bin mir nicht sicher, ob ich darauf überhaupt geantwortet hätte.
Daran scheitern m.E. wirklich die meisten. Zum Beispiel alle, welche "Dalai Lama / ...fliegen" etc. als "völlig uninteressant" wegklicken, weil sie nämlich selbst nicht genug Kreativität besitzen, um dazu was schreiben zu können... :oops:
Das kann ich ganz und gar nicht bestätigen.
Im Prinzip klar, aber ich sehe auch nicht aus wie Adonis / Clooney / Jackman usw. Also die Bedeutung der Bilder ist nach meiner Erfahrung bei weitem nicht so groß.
wer kein super Profilbild hat, braucht auf jeden fall und unbedingt ein super tolles Profil.
Am erfolgreichsten ist sowohl als auch.
 
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  • #65
Na ja, aber dafür outet sie sich als promiskuitiv, was ja selbst Hallodris nicht unbedingt "für was Festes" wollen. Solange sie also eh nichts anderes sucht als Affairen, ONS, CS & Co., ist das sicher die richtige Strategie.

Wie kommst du darauf, dass sie sich damit als promiskuitiv usw. outet bzw. das überhaupt sei? Verstehe ich gerade nicht ganz.

Oder meinst du, weil sie ggf. mehrere Profile so "direkt" anschreiben könnte? Falls ja, erkläre mal, ob du dich ebenso bezeichnen würdest, nur, weil du mehrere Profile gleichzeitig anschreibst?
 
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  • #67
Tja, das habe ich auch gerade wieder in einem Roman ("Nullzeit") von Juli Zeh gelesen. "Der Mann muss davon ausgehen, dass die Frau keinen Sex will, während die Frau davon ausgehen kann, dass der Mann darauf aus ist". Und nein, das ist nicht meine Überzeugung.

Du meinst "Neuzeit"? Tja, das ist halt ein Roman und wenn der Protagonist dort meint, dass das so sei, hat er es einfach nicht verstanden bzw. bezieht das vermutlich eher auf seine dortige, ganz spezielle Erfahrung? Ich habe den Roman nicht gelesen.

Etwas anderes ist, wenn man in den Wissenschaften davon ausgeht, dass Männer eben primär ihren Wunsch nach Sex bei der ausgesuchten Partnerin zu erfüllen suchen. Wohingegen Frauen eben primär ihren Wunsch nach einer Beziehung (SIcherheit usw.) im Partner erfüllt sehen wollen. Oft natürlich als unbewusster Vorgang dahinter.
Das heißt aber weder, dass es einem Mann nur um Sex ginge, noch, dass Frauen nur nach einer Beziehung suchen würden.

Wenn eine Frau Sex allerdings (was ja leider häufiger vor kommt) nur als Tauschgeschäft anbietet, um an "ihre" Beziehung zu kommen, kann natür-lich leicht der Eindruck entstehen, dass sie Sex nicht wirklich will. Vermutlich fehlt es bei einem solchen Tauschgeschäft auch an echter An-ziehung/ Leidenschaft usw.

Aber selbst auf diversen Partnerbörsen wird werbemäßig ja wohl nicht umsonst mit "jungen, hübschen Frauen" und "gutverdienenden, gebildeten Männern" geworben, die man angeblich als Klientel haben möchte. "Beziehungswillige Männer" und "sexuell aktive Frauen" dürfte ja wohl die eindeutige Botschaft dahinter sein.
 
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  • #69
Du meinst "Neuzeit"? Tja, das ist halt ein Roman und wenn der Protagonist dort meint, dass das so sei, hat er es einfach nicht verstanden bzw. bezieht das vermutlich eher auf seine dortige, ganz spezielle Erfahrung?
Ja, ist ein in der Gegenwart spielender Roman. Es war eine Frau, die diese Aussage in dem Buch getätigt hatte.
Etwas anderes ist, wenn man in den Wissenschaften davon ausgeht, dass Männer eben primär ihren Wunsch nach Sex bei der ausgesuchten Partnerin zu erfüllen suchen. Wohingegen Frauen eben primär ihren Wunsch nach einer Beziehung (SIcherheit usw.) im Partner erfüllt sehen wollen. Oft natürlich als unbewusster Vorgang dahinter.
Das heißt aber weder, dass es einem Mann nur um Sex ginge, noch, dass Frauen nur nach einer Beziehung suchen würden.
Yep, deshalb auch noch mein Zusatz, dass ich nicht an dieses "Schwarz-weiß-Schema" glaube.
 
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  • #71
Wie kommst du darauf, dass sie sich damit als promiskuitiv usw. outet bzw. das überhaupt sei? Verstehe ich gerade nicht ganz.
Ausgangspunkt unseres Dialoges war ja Deine Empfehlung hier:
Als Mädel könnte der TE tatsächlich einfach "poppen?" an die Männer schreiben, wenn sie eh keine Lust auf groß Mühegeben hat, dabei aber trotzdem möglichst viel Erfolg haben möchte.
Ich bin ja zunächst immer bereit, die Leute auch ernstzunehmen. Wenn also jemand so was schreibt, gehe ich davon aus, daß dies an alle möglichen Kandidaten verschickt wird und der Anfrage bei Annahme auch entsprechende Taten folgen.

Da das meiner Auffassung von Beziehungsanbahnung und überhaupt meiner Lebenseinstellung diametral entgegenliegt, hätte ich auf so eine Anfrage eben gar nicht geantwortet.

Wenn sie es aber "nur mal so" verschickte (bzw. Kerle direkt so anspricht, wie es ja in Deiner Gegenwart vorgekommen ist), dann wäre ich davon ausgegangen, daß sie nicht alle Tassen im Schrank hätte und das hätte ich dann auch zu wenig attraktiv gefunden, um den Kontakt zu intensivieren. Aber, wie gesagt, ich war ja eh niemand von der Art begegnet und ich bin sicher, daß das auch aus gutem Grund so war.
 
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  • #72
Hallo @fafner,

....Ausgangspunkt unseres Dialoges war ja Deine Empfehlung hier:...

nach der "Empfehlung" an die TE, hatte ich begründet, weshalb Frau (allge-mein betrachtet) i.d.R. mit einem direkten oder versteckten "Sexangebot" (ob nun plump oder intelligent verpackt) mehr Chancen hätte.

Da ging es gar nicht mehr darum, welche Erfahrungen männliche Kumpels usw. von mir gemacht haben (und nein, auch hier irrst du dich bzw. unter-liegst wohl einem Schubaldendenken, wenn du dabei davon ausgehst, die-se Männer hätten dazu "einen Grund" geliefert) bzw. wie du darauf rea-gieren würdest.

Du hattest diesen Frauen (allgemein) unterstellt, promiskuitiv zu sein, wes-halb ich von dir gern gewusst hätte, wie du zu diesem Schluß bzw. Vorur-teil kommst?
Ferner, ob du dir das dann selbst so zuschreiben würdest, würdest du beim OD gleichzeitig mehrere Damen anschreiben, die du näher kennen lernen wollen würdest. Schließlich willst du mit jenen im Ergebnis auch mal irgendwann Sex haben und unterbreitest dieses "Angebot" nicht nur einer.;)

Ich sehe da zunächst keinen Unterschied (Ziel) drin. Wenn die Beispiel-Frau mehrere Männer anschreibt, die ihr vom Profil her gefallen usw. usf. und diesen zu erkennen gibt, dass sie deren primären Wunsch durchaus gern erfüllen würde, heißt das lange noch nicht, dass sie mit jedem der Angeschriebenen auch Sex haben will, sondern lediglich, dass sie es sich vorstellen könnte.

Nichts anderes tust du, wenn du mehrere Damen mit dem Ziel, sie "näher" kennen lernen und später mit diesen eben auch Sex haben zu wollen, gleichzeitig anschreibst.
Du stellst zwischen beiden nur ein "Vorurteil" dazwischen, indem du unter-stellst, dass eine Frau (die im Grunde nur direkter den primären Wunsch des Gegenübers anspricht) gleich eine "Schlampe" sein muss (um es mal konkreter zu benennen).

Ein Mann, der von solchen Vorurteilen (Sexismus, weil Frau gleich Schlampe sein muss, nur, weil sie mit ihrer Sexualität kein Problem hat) nicht verblendet ist bzw. bei diesem konkreten Thema selbst keine Probleme hat (asexuell, impotent usw.), würde es einfach nur als Kompliment auffassen, dass diese Kandidatin ihn zumindest schon mal sexuell als attraktiv empfindet und sie selbst wohl kein Problem mit ihrer eigenen Sexualität hat (was für seine primäre Wunscherfüllung also kaum von Nachteil sein kann).
Und weil er hier keine Vorurteile pflegt, würde er, wie jeder andere "su-chende Mann" erst mal den optischen Abgleich (mit eben seinen diesbe-züglichen Vorstellungen) machen und im Übrigen auch nicht anders ver-fahren, wie man das eben bei einem Kennenlernen tut.

Und nur, weil du gleichzeitig mehrere Frauen mit deinem "Beziehungs-wunsch" anschreibst, willst du damit sicher auch nicht aussagen, mit all jenen tatsächlich eine Beziehung eingehen zu wollen oder?

Ob so ein Anschreiben wie gesagt nun "plump" oder "intelligent verpackt" ist und auf ein entsprechendes Gegenüber trifft, können wir hier dahin gestellt lassen, weil selbst hier das entsprechende Niveau einfach nur unterschiedlich ausgeprägt sein wird, wie es bei sonstigen Anschreiben nicht anders ist.
Sprich, eine von dir angeschrieben Frau wird dein Anschreiben auch nur erwidern, wenn das halbwegs ihrem Niveau entspricht und sie daneben die Erfüllung ihrer primären Wünsche (Beziehung, Sicherheiten usw.) in Aussicht gestellt sieht.

Im Übrigen wird der von dir genannte "Hallodri" i.d.R. gerade für eine dauerhafte Beziehung sich eher ein Frau wünschen, die ein gesundes Verhältnis zu ihrer eigenen Sexualität hat und welche ihm gerade nicht mit dem weiter oben beschriebenen Tauschgeschäft bloß in eine Beziehung zu zwingen sucht.
 
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  • #74
Sprich, eine von dir angeschrieben Frau wird dein Anschreiben auch nur erwidern, wenn das halbwegs ihrem Niveau entspricht und sie daneben die Erfüllung ihrer primären Wünsche (Beziehung, Sicherheiten usw.) in Aussicht gestellt sieht.
Das wird wohl so gewesen sein.
Im übrigen theoretisierst Du ziemlich herum. Ich hab lediglich meine Erfahrungen dazu beigesteuert, eben daß mir nie so ein direktes / plumpes Angebot untergekommen war und ich auch nicht darauf reagiert hätte, weil es halt nicht meinen Vorstellungen entspricht. Bin damit ja gut gefahren, also kann ich zumindest niemandem empfehlen, es anders zu machen. :)
 
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  • #75
@Lilly22 Woran merkst du, dass ich eine Frau bin?
 
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  • #78
@creolo
Cooler Beitrag
Ein Armutszeugnis für Deutschland!
Leider gibt es solche Chef's schon seit je her.
Ich habe auch 2 Selbstständige Kumpels die wollten vor 10 Jahren schon keine Frau einstellen weil Sie ja Schwanger werden könnte.
Welche Jobs ihre Töchter wohl kriegen wenn alle Firmen Bosse so denken würden???
 
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  • #81
Das heißt, Du hast vor ein paar Wochen mit der Dame im Buch gleichgezogen?
Hast Du schon Heiratspläne? :eek::eek::eek::p:rolleyes:

Hat sie im Buch erfolgreich geheiratet und gemordet???
Nee, habe weder geheiratet, noch gemordet. Und nein, sie hat nicht erfolgreich gemordet. Derjenige, dem sie den versuchten Mord unterschieben wollte, hat denjenigen, der ermordet werden sollte, gerettet.

Im Übrigen ist dieses Buch von "Juli Zeh" geschrieben, die ich vor ca. einem Jahr als Autorin für mich entdeckt habe - und die wirklich sehr vielseitig schreibt (unterschiedlichste Themenbereiche), in einem für mich angenehm zu lesenden Stil.
Als Einstieg zu empfehlen ist z.B. "Unterleuten".
Gut auch:
"Corpus Delicti" und
"Leere Herzen"

Der Debutroman "Adler und Engel" hat mich allerdings nicht so überzeugt.
Demnächst werde ich "Spieltrieb" beginnen. Freue mich schon.
 
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  • #82
Oh, ein Bücherinhaltsaustauschthread :D
ich habe mir heute das Buch "Kulturkampf im Klassenzimmer" gekauft. Das ist sicher sehr spannend.

:):D:)
 
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  • #84
Das werde ich auf jeden Fall machen. :)
 
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  • #85
...Bin damit ja gut gefahren, also kann ich zumindest niemandem empfehlen, es anders zu machen. :)

Problem dabei: du bist eben keine Frau und sprichst eben tatsächlich nur aus deiner Sicht, wonach eine Frau, die ihre Sexualität selbstbestimmt lebt und deshalb kein Problem damit hat, das auch kommunizieren zu können, eben gleich promiskuitiv sein muss.
 
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  • #86

Weil weiter oben ältere Foristen meinten: "Mädels".

Als Mann käme es vermutlich nicht ganz so gut an, was ich thematisierte, da der primäre Wunsch einer Frau ja eine Beziehung ist. Wärst du also ein Mann, würde ich dir sicher nicht empfehlen, wahllos "Beziehungsbereitschaft" zu unterbreiten oder gar vorzugaukeln, sondern eher zu schauen, ob du beim individuellen Gegenüber, dass sich das wünscht, damit konform gehen könntest. Schließlich ist der Wunsch nach einer "Beziehung" schon mal viel komplizierter, weil "Erfolg" hier viel mehr Facetten bedeutet.

Sprich, als Mann müsstest du dir für den Erstkontakt deshalb tatsächlich "mehr" Mühe geben, willst du erfolgreich landen. Es sei denn, du triffst zufällig direkt auf die Nadel im Heuhaufen oder auf eine Frau, die selbst "wahllos" ist und der eine Beziehung (egal, mit wem) reicht.

Klar, "Sex" ansich ist auch "facettenreich", soll dieser für beide "zufriedenstellend" sein usw. Aber letztlich ist er eben "nur" ein Teilbereich eines Beziehungskonstruktes.

Soll hingegen eine Beziehung eben möglichst "erfolgreich" sein, gäbe es neben den jeweiligen Vorstellungen zum Sexleben, eben u.a. noch weitere Teilbereiche, wo die jeweiligen Vorstellungen zueinander passen sollten.

So u.a. :
- Art der Kommunikation miteinander / Streitkultur
- Familienplanung
- Persönlichkeitstypen
- Vorstellungen zum Nähe-Distanz- Verhältnis
- Wünsche bzgl. Teilhabe am Leben des anderen (u.a. Familie,
Freundeskreis usw.) bzw. dazu, den anderen hieran selbst teilhaben
lassen zu wollen
- Vorstellungen zu (langfristigen) Zielen

Also letztlich eine gesunde Wahl bzgl. der erwünschte Gemeinsamkeiten ohne Kompromissrahmen und jener erwünschte Gemeinsamkeiten mit Kompromissrahmen. Und alles, was beiden hier nicht als "wichtig" erscheint, ist demnach tatsächlich unwichtig.

Ich hatte damals, als ich auf einer anderen kostenpflichtigen DB geschnuppert habe, u.a. ständig "ausführliche" Bewerbungsschreiben von Männern erhalten, die mir quasi zunächst einmal ihren Status offenlegten.

Sprich: Familienstand, Haus/ Wohnungsgröße, Garten, Auto-Marke, Beruf/ Gehalt usw. Das waren tatsächlich quasi die "Standard-Erstanschreiben" unter jenen, die sich mehr Mühe geben wollten.

Andere, die sich mehr Mühe gemacht haben, haben mir u.a. aufgrund meines Profils konkret geschrieben, weshalb sie sich u.a. vorstellen könnten, dass wir menschlich zusammen passen könnten. Worin sie konkret ihre Stärken sehen, welchen Eindruck sie von mir haben usw. usf. Und besonders kreative darunter haben das alles gut verpackt vermittelt.
Da wusste ich als Frau einfach, dass diese Männer genau wissen, wonach sie suchen und nicht nur, was einer Frau ggf. "gefallen" könnte. Sie dabei auch in Kauf nehmen, dass das Gegenüber davon nicht beeindruckt ist usw. usf.

Bei einer anderen, nicht kostenpflichtigen PB, hatte ich verschwindend wenig solcher "Bewerbungsanschreiben" dabei , dafür aber direkt von Anfang an echt liebenswürdige Männer, die einfach offen und direkt die Kommunikation eröffnet bzw. erwidert haben. Auf dieser PB gab es gar nicht solche umfangreichen Profile usw. , sondern lediglich Randinfos: Geschlecht, Alter, Größe, Haar-/Augenfarbe, Beziehungsstatus, Wohnort, nebst Foto und ca. 2-3 Zeilen, wo man weitere Selbstauskünfte tätigen konnte. Eventuell kam man deshalb bei erstem Interesse auch lockerer miteinander ins Gespräch oder die Leute dort waren tatsächlich einfach offener usw. usf. Natürlich gab es auch dort Spinner drunter. Nach meinem Empfinden jedoch viel weniger.

Ich bin im rL seit eh und je viel unterwegs und dabei normaler Weise recht offenherzig, weshalb ich schon sehr viele Menschen (wirklich) kennen gelernt habe und daran auch ein echtes Interesse pflege/ habe. Von daher begrüße ich es natürlich, treffe ich auf Menschen, die hier tatsächlich ähnlich ticken und denen es dabei gar nicht darum geht, einem (z.B. eben mir) unbedingt imponieren zu wollen. Mit solchen Leuten könnte ich eher weniger anfangen, weil mich deren Fassade eben nicht interessiert, sondern der jeweilige Mensch dahinter, seine Lebensgeschichte usw. usf.

Wie ich andererorts bereits erklärte, war ich auf den oben besagten PB allerdings nur zum "Schnuppern" unterwegs, weil es mich einfach mal interessiert hat, wie sich ein Sich-Kennenlernen dort überhaupt gestalten kann usw. usf. Ist nicht wirklich meins, das musste ich für mich feststellen, da ich die Begegnungen im rL doch als die besseren empfinde und damit auch für mich selbst viel mehr anzufangen weiß.

Deshalb war mein persönliches Fazit unter dieser Erfahrung mit den PB: die letztere kam Begegnungen im rL viel näher und die Menschen dort waren weniger versteift bzw. selbstdarstellerisch. Kann reiner Zufall gewesen, keine Ahnung.

Wär ich hier bei PS jedoch auf "Männersuche" hätte nach all dem o.g. bei mir eher der Mann Erfolg, der zunächst einmal locker einen Gesprächseinstieg findet, ohne dabei an Selbstdarstellung zu strotzen und wo ich den Eindruck gewinne: "Hey, der ist authentisch und als Mensch interessant, weil eben so offenherzig usw. unterwegs".