Git80

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  • #61
Zitat von Schreiberin:
Oh, das ist aber auch ein bisschen platt, extrovertiert mit grob und wenig tiefgründig gleichzusetzen.....

Ja, das sehe ich genauso. Ob jemand ein A-loch ist, zeigt sich doch nicht daran, wie oft und wie laut jemand etwas sagt, sondern WAS er sagt (und tut!).

Die ganze Debatte offenbart doch nur den Neid des TE. Da gibt es Menschen, die einen komplett anderen Lebensstil pflegen (den der TE grundsätzlich ablehnt und als minderwertig ansieht), und die haben (laut TE) Erfolg bei Frauen. Das eigene Verhalten zu hinterfragen oder (Gott bewahre!) gar zu ändern, kommt gar nicht infrage. In dem anderen Thread haben wirklich viele Schreiber positive Ansätze für loner geliefert. Aber dieses reine (!) Geweine ist einfach nur noch unsinnig. Alle anderen sind doof, wieso nur erkennt niemand, was für eine unfassbar tolle Partie ich bin... Ohne jeden Funken Selbstreflektion.
 
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Philippa

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  • #62
Zitat von Git80:
Alle anderen sind doof, wieso nur erkennt niemand, was für eine unfassbar tolle Partie ich bin... Ohne jeden Funken Selbstreflektion.

Du übertreibst. Ich habe - zumindest in diesem Thread - nirgends gelesen, dass sich Loner als tolle Partie sieht. Er wünscht sich einfach sehr stark eine Beziehung und leidet darunter, dass es nicht klappt. Wie viele andere auch. Dass er sich überhaupt nicht reflektiert, ist eine Behauptung. Vielleicht ist er einfach so stark introvertiert und hat dermassen schwierige Erfahrungen gemacht, dass es nicht leicht für ihn ist, selbstkritische Gedanken zu äussern. Ich kann das ein Stück weit nachvollziehen, auch wenn ich denke, dass Loner einige Arbeit an sich selbst bevorsteht.
 
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  • #63
Im Grunde ist alles sehr schlicht und man muss keine zwölf Semester Ontologie studiert haben, um die Mechanismen zu sehen.
 

Icebear

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  • #64
Zitat von Philippa:
[...]Dass er sich überhaupt nicht reflektiert, ist eine Behauptung. Vielleicht ist er einfach so stark introvertiert und hat dermassen schwierige Erfahrungen gemacht, dass es nicht leicht für ihn ist, selbstkritische Gedanken zu äussern. [...]
Auch das ist nicht mehr als eine Behauptung. Und so rein von meinem Erleben würde ich eher der Behauptung von Git80 zustimmen.
 
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Philippa

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  • #65
Zitat von Icebear:
Auch das ist nicht mehr als eine Behauptung. Und so rein von meinem Erleben würde ich eher der Behauptung von Git80 zustimmen.

Ich finde, euch mangelt es an Einfühlungsvermögen.

Stellt euch mal vor, ihr seid ein sehr sensibler und introvertierter Mensch und euer junges Leben lang gemobbt worden. Jedes Anzeichen von Schwäche wurde zu einem immer neuen Anlass, euch zu plagen und fertigzumachen. Das hat euer Weltbild negativ geprägt, ist ja logisch! Wenn ihr nun ein wenig Mut fasst, mit Fremden in Austausch zu kommen, auch wenn es nur im Internet ist, dann werdet ihr euch vermutlich ziemlich hüten, über eure Schwächen und die eigenen belastenden Gedanken, mit denen ihr euch auch selbst immer mal wieder fertig macht, wenn es euch schlecht geht, zu schreiben, umso mehr, als ihr auch hier schon angegriffen wurdet und euch jedenfalls nicht verstanden fühlt. Denn sich dermassen zu öffnen, braucht für euch in dieser Situation enormes Vertrauen.

Ich finde, es gibt durchaus starke Indizien für diese Sichtweise. Man muss nur ein wenig achtsam lesen und beobachten, wie sich das Verhalten von Loner ändert, je nachdem, ob man auch Mitgefühl und Verständnis für ihn zeigt, oder nicht.
 
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  • #66
Zitat von Philippa:
Stellt euch mal vor, ihr seid ein sehr sensibler und introvertierter Mensch und euer junges Leben lang gemobbt worden. Jedes Anzeichen von Schwäche wurde zu einem immer neuen Anlass, euch zu plagen und fertigzumachen. Das hat euer Weltbild negativ geprägt, ist ja logisch! Wenn ihr nun ein wenig Mut fasst, mit Fremden in Austausch zu kommen, auch wenn es nur im Internet ist, dann werdet ihr euch vermutlich ziemlich hüten, über eure Schwächen und die eigenen belastenden Gedanken, mit denen ihr euch auch selbst immer mal wieder fertig macht, wenn es euch schlecht geht, zu schreiben, umso mehr, als ihr auch hier schon angegriffen wurdet und euch jedenfalls nicht verstanden fühlt. Denn sich dermassen zu öffnen, braucht für euch in dieser Situation enormes Vertrauen.

Ich finde, es gibt durchaus starke Indizien für diese Sichtweise. Man muss nur ein wenig achtsam lesen und beobachten, wie sich das Verhalten von Loner ändert, je nachdem, ob man auch Mitgefühl und Verständnis für ihn zeigt, oder nicht.

Brauchts denn wirklich solche Stilisierungen? Weshalb muß jemand, den man verstehen möchte, gleich ein besonders reichhaltiges Innenleben haben (wie Billig schreibt), sehr sensibel sein (wie du schreibst) usw.? Und wo siehst du so etwas wie ein unterstelltes Defizit an Sich-Öffnen? Loner öffnet sich doch ziemlich. Man weiß doch da ziemlich viel. Er verbirgt uns auch nicht seine Schwächen.
Aber gerne, wenn du achtsam gelesen hast: wie ändert sich sein Verhalten denn, je nachdem ob man Mitgefühl und Verständnis zeigt oder nicht?
 
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Philippa

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  • #67
Zitat von Butte:
Aber gerne, wenn du achtsam gelesen hast: wie ändert sich sein Verhalten denn, je nachdem ob man Mitgefühl und Verständnis zeigt oder nicht?

Ich mute dir zu, das selbst zu sehen, weil ich jetzt keine Lust habe, weiterzuschreiben, sondern mich jetzt etwas anderem widmen möchte. Ich wünsche einen schönen Tag!
 
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Marlene

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  • #68
Ein Grundproblem ist auf jeden Fall, in meinen Augen, immer im Vergleich zu leben. Seinen Wert über andere zu definieren. Deren vermeintlichen Erfolg auf sich zu beziehen und den eigenen Mißerfolg in diesem Zusammenhang zu erklären. Anstatt sich seinen ureigenen Wert vor Augen zu führen.
 
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  • #69
Zitat von Philippa:
Ich mute dir zu, das selbst zu sehen, weil ich jetzt keine Lust habe, weiterzuschreiben, sondern mich jetzt etwas anderem widmen möchte. Ich wünsche einen schönen Tag!

Schade, denn das wäre doch genau der Punkt, wo es mal konkret werden könnte oder müßte.
DAs kann und will ich nicht für dich übernehmen.
 

Icebear

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  • #70
Zitat von Philippa:
Ich finde, euch mangelt es an Einfühlungsvermögen.

Stellt euch mal vor, ihr seid ein sehr sensibler und introvertierter Mensch und euer junges Leben lang gemobbt worden. Jedes Anzeichen von Schwäche wurde zu einem immer neuen Anlass, euch zu plagen und fertigzumachen. Das hat euer Weltbild negativ geprägt, ist ja logisch!
Muss ich mir nicht vorstellen. Habe ich selbst erlebt. Ist halt so, wenn man ein dicker Nerd ist. Bin auch immer noch eher introvertiert.

Zitat von Philippa:
Wenn ihr nun ein wenig Mut fasst, mit Fremden in Austausch zu kommen, auch wenn es nur im Internet ist, dann werdet ihr euch vermutlich ziemlich hüten, über eure Schwächen und die eigenen belastenden Gedanken, mit denen ihr euch auch selbst immer mal wieder fertig macht, wenn es euch schlecht geht, zu schreiben, umso mehr, als ihr auch hier schon angegriffen wurdet und euch jedenfalls nicht verstanden fühlt. Denn sich dermassen zu öffnen, braucht für euch in dieser Situation enormes Vertrauen.
Loner schreibt doch schon ziemlich viel von sich.

Zitat von Philippa:
Ich finde, es gibt durchaus starke Indizien für diese Sichtweise. Man muss nur ein wenig achtsam lesen und beobachten, wie sich das Verhalten von Loner ändert, je nachdem, ob man auch Mitgefühl und Verständnis für ihn zeigt, oder nicht.
Wenn jemand Sachen schreibt, wie Loner es getan hat, gibt es von mir kein "duziduzi ist ja alles ok. Alle Anderen sind nur böse zu dir" , sondern auch klare Ansagen.
 
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  • #71
In Nietzsches "Genealogie der Moral" ist von einer Sklaven- und Herrenmoral die Rede.
Es lohnt sich, es zu lesen.
 
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Marlene

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  • #72
Zitat von Butte:
Aber gerne, wenn du achtsam gelesen hast: wie ändert sich sein Verhalten denn, je nachdem ob man Mitgefühl und Verständnis zeigt oder nicht?
Ich darf darauf mal antworten: bei dem Thema Fotografieren und dem Feedback, dass da durchaus Potential vorhanden ist, gab es einen erhellenden Blick, etwas in dieser Richtung zu unternehmen. Also, eine gedankliche Veränderung nach vorne und keinen Stillstand.
Von einem meiner Kinder kenne ich das Thema "Mobbing" und das Thema "sich selbst nicht Mögen". In der Pubertät fing das an. Das macht hilflos, man kann so viel Positives sagen, wie man möchte, im Endeffekt hieß es immer nur, das sagst Du nur, weil Du mich liebst. Aber, die anderen......
Im Endeffekt hat ihm geholfen, dass er diesen Vergleich zu anderen abschwächte und wir geschaut haben, wo seine Stärken sind und die betont haben. Ich wußte immer von seinen Stärken, aber er wollte sie nicht. Dann merkte er, dass es gut ist, sie zu leben, sie ihm Halt und ein besseres Bewußtsein geben. Und dazu noch Freude machen. Und dass Fremde ihn nun auch für wichtig hielten, er Freunde gewann, die mit ihm zusammen sein wollten.
Ich würde Loner raten, das Thema "Fotografie" erstmal anzugehen. Ich glaube, dass man zuerst irgendwo anfangen muss und dann folgt das Andere Schritt für Schritt.
 
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  • #73
Zumal man beim Fotografieren seinen Blick schärft. Daher auch die Sucherkamera. Ich würde es an seiner Stelle erst mit Landschaften versuchen.
 
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Marlene

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  • #74
Zitat von chiller7:
Zumal man beim Fotografieren seinen Blick schärft. Daher auch die Sucherkamera. Ich würde es an seiner Stelle erst mit Landschaften versuchen.

Ja. Wenn man einen Fotoapparat um den Hals hängen hat, gibt das auch schon so einen Halt. Es gewichtet einen und man geht mit einem anderen Blick durch die Welt.
 
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Philippa

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  • #75
Zitat von Icebear:
Wenn jemand Sachen schreibt, wie Loner es getan hat, gibt es von mir kein "duziduzi ist ja alles ok. Alle Anderen sind nur böse zu dir" , sondern auch klare Ansagen.

Wie kommst du denn darauf? Wer hat zu Loner gesagt, seine krassen Aussagen (die ich im Übrigen nie gesehen habe, da sie offenbar gelöscht wurden) seien OK und es seien nur alle anderen böse zu ihm?

Ausserdem soll man jemandem, auch wenn er schlimme Dinge sagt, nicht anderes unterstellen, das er nicht getan hat. (Wo hat er z.B. geschrieben, er sei eine tolle Partie?)
 
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Git80

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  • #76
Zitat von Philippa:
Ausserdem soll man jemandem, auch wenn er schlimme Dinge sagt, nicht anderes unterstellen, das er nicht getan hat. (Wo hat er z.B. geschrieben, er sei eine tolle Partie?)

Das ergibt sich logisch aus dem Zusammenhang. Wenn alle Männer, auf die eines des folgenden zutrifft:
- Sport machen
- Alkohol trinken
- einen guten Job/Geld haben
- ein teures Auto fahren
- ein normales soziales Umfeld haben
- mit ihren Kumpels auch mal Quatsch machen
- nicht den ganzen auf der Couch verbringen
nach loners Wahrnehmung A-löcher sind, muss er zwangsläufig eine gute Partie sein (auf ihn trifft ja nichts davon zu).

Es geht doch gar nicht um den konkreten Begriff, es geht um die Opferrolle, in der er sich suhlt und einfach so gar nichts tut, um aus ihr herauszukommen. Loner hat in dem anderen Thread extrem viel Aufmerksamkeit bekommen, Tipps, seelische Streicheleinheiten. Aber dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem es Zeit wird, mit dem Meckern aufzuhören und die Ärmel hochzukrempeln. Dieser Neid auf alle, die anders sind, ist einfach nicht förderlich.
 
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Philippa

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  • #77
Zitat von Git80:
Das ergibt sich logisch aus dem Zusammenhang. Wenn alle Männer, auf die eines des folgenden zutrifft:
- Sport machen
- Alkohol trinken
- einen guten Job/Geld haben
- ein teures Auto fahren
- ein normales soziales Umfeld haben
- mit ihren Kumpels auch mal Quatsch machen
- nicht den ganzen auf der Couch verbringen
nach loners Wahrnehmung A-löcher sind, muss er zwangsläufig eine gute Partie sein (auf ihn trifft ja nichts davon zu).

Ich finde das nicht so zwangsläufig. Ich denke eher, dass der Versuch andere schlechter zu sehen, dazu dient, ein eigenes, geringes Selbstwertgefühl einigermassen erträglich zu machen.

Zitat von Git80:
Es geht doch gar nicht um den konkreten Begriff, es geht um die Opferrolle, in der er sich suhlt und einfach so gar nichts tut, um aus ihr herauszukommen. Loner hat in dem anderen Thread extrem viel Aufmerksamkeit bekommen, Tipps, seelische Streicheleinheiten. Aber dann kommt irgendwann der Zeitpunkt, an dem es Zeit wird, mit dem Meckern aufzuhören und die Ärmel hochzukrempeln. Dieser Neid auf alle, die anders sind, ist einfach nicht förderlich.

Ich habe Verständnis, dass es Zeit braucht, aus einem Loch herauszufinden. Ausserdem habe ich im Laufe meiner Zeit als Foristin - vermutlich ohne ebenso starken Leidensdruck - viel mehr Aufmerksamkeit erhalten, als sie Loner bisher zugefallen ist.

Wenn euch ein Thread nervt oder langweilt, dann müsst ihr ihn ja nicht lesen. Ich verstehe dieses Gemecker über die Threads anderer Leute irgendwie nicht. Dieser Neid auf andere, die gerade mehr Aufmerksamkeit erhalten, ist einfach nicht förderlich.
 
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  • #78
Zitat von Philippa:
Ich finde das nicht so zwangsläufig. Ich denke eher, dass der Versuch andere schlechter zu sehen, dazu dient, ein eigenes, geringes Selbstwertgefühl einigermassen erträglich zu machen.

Ich habe Verständnis, dass es Zeit braucht, aus einem Loch herauszufinden. Ausserdem habe ich im Laufe meiner Zeit als Foristin - vermutlich ohne ebenso starken Leidensdruck - viel mehr Aufmerksamkeit erhalten, als sie Loner bisher zugefallen ist.

Wenn euch ein Thread nervt oder langweilt, dann müsst ihr ihn ja nicht lesen. Ich verstehe dieses Gemecker über die Threads anderer Leute irgendwie nicht. Dieser Neid auf andere, die gerade mehr Aufmerksamkeit erhalten, ist einfach nicht förderlich.

Ok. Wie ist dein Loner-Rettungsplan?
Verfolgst du den schon oder bist du eher noch im Beurteilen des Vorgehens anderer?
Wäre es eigentlich möglich, daß dein Vorgehen es für Loner noch schwerer macht? Also hast du darüber nachgedacht? Oder sind solche Formulierungen wie "geringes Selbstwertgefühl" oder "man muß Verständnis haben" so dankbar allgemeinplatzig und unbestimmt, daß man glücklicherweise kaum was falsch machen kann?
Also sofern man, wenn es konkret würde, keine Lust mehr hat?
 
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Philippa

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  • #79
Zitat von Butte:

Den gebe ich doch nicht öffentlich bekannt. Schon gar nicht im Voraus! Vielleicht findest du ihn dann mal auf Wikileaks.

Zitat von Butte:
Wäre es eigentlich möglich, daß dein Vorgehen es für Loner noch schwerer macht?

Ich würde zumindest aufmerksam lesen, was du zu diesem Thema schreiben würdest.

Zitat von Butte:
Also sofern man, wenn es konkret würde, keine Lust mehr hat?

Hat dich wohl schwer getroffen...
 
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  • #80
Zitat von Philippa:
Den gebe ich doch nicht öffentlich bekannt. Schon gar nicht im Voraus! Vielleicht findest du ihn dann mal auf Wikileaks.



Ich würde zumindest aufmerksam lesen, was du zu diesem Thema schreiben würdest.



Hat dich wohl schwer getroffen...

Das wäre ja meine Frage: ob du schon zufrieden bist, wenn du in einem Post nur möglichst viele Ausdrücke aus dem von dir mit Bedeutsamkeit und Hilfe assoziierten Wortfeld wie “Selbstwertgefühl”, “sehr sensibel”, “Schwäche”, “angegriffen”, “verletzt”, “schwer getroffen”, “zumachen”, “sich öffnen” usw. untergebracht hast, weitgehend unabhängig vom Bezug zur Realität, oder ob es dir auch ein Anliegen ist, dass das, was du schreibst, mit dem zu tun hat, über den du schreibst.
Bei deinen Äußerungen zu Loner hat ja offensichtlich so manches gar nicht gepaßt und in deinen Äußerungen zu mir ist es auch immer wieder so. Was macht das mit dir, das so mitzukriegen? Oder einfach nicht mitkriegen?
 
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Philippa

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  • #81
Zitat von Butte:
Bei deinen Äußerungen zu Loner hat ja offensichtlich so manches gar nicht gepaßt und in deinen Äußerungen zu mir ist es auch immer wieder so. Was macht das mit dir, das so mitzukriegen? Oder einfach nicht mitkriegen?

Im Moment eher "nicht mitkriegen". Klär mich mal auf! Ich kann aber auch damit leben, solltest du keine Lust dazu haben.
 
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Philippa

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  • #85
Sorry, Loner, für die OT-Exkurse. Ich hoffe, das macht dir nichts aus.

Ich bin ganz zufrieden, habe einiges geschnallt heute.
 

Lucas76

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  • #86
Wie wäre es, wenn wir uns mal mit der ursprüngliche Frage von Loner beschäftigen? Sind die Ansprüche heute zu hoch? Falls ja: Wie machen die sich eigentlich bemerkbar? Nachdem ich mich längere Zeit mit der Partnersuche online beschäftigt habe, bin ich mittlerweile der Meinung, dass Männer bessere Chancen haben, wenn sie einen "guten Job" oder sogar einen "sehr guten Job" haben. Der Job scheint der wichtigste Punkt zu sein. Es kursiert ja im Internet eine Ranking-Liste mit den Berufen, mit denen Männer bei Frauen am besten ankommen. 1. Arzt, 2. Architekt, 3. Psychologe bzw. Therapeut, 4. Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 5. Polizist, 6. Lehrer, 7. Jurist, 8. Journalist, 9. Unternehmensberater, 10. Ingenieur. ( Mein Job taucht in der Liste nicht auf.) Ob der Beruf, den die Frau auf Partnersuche ausübt, wichtig ist, weiß ich nicht. Ich hab den Eindruck, der ist ziemlich unwichtig. Interessant ist übrigens, dass das Thema bisher im Forum nicht diskutiert worden ist. Es gibt nur einen alten Thread "Ist der Beruf der Frau uninteressant?" Natürlich gibt es auch Ausnahmen: Der Frau ist egal, was der zukünftige Mann arbeitet. Wetten, dass min. eine Ausnahme hier im Forum registriert ist? ;-)
 

nuit

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  • #87
Zitat von Butte:
Bei deinem Sprachgefühl und deiner Kenntnis des "sozialpädagogischen" Vokabulars fällt es mir schwer in dieser Wortwahl keine Heimtücke zu sehen. "Abholen" heißt übrigens meiner Kenntnis nach nunmehr "prozessorientiert" oder "anschlussfähig" oder "ich-stärkend zu intervenieren". Bei all meinem Respekt für deine Beiträge, die den Angesprochenen hinsichtlich seiner Erkenntnisfähigkeiten implizit würdigen - auch dies kann eine Fehleinschätzung der jeweiligen Möglichkeiten beinhalten. Meine Erfahrung sagt mir, dass jemand, der über erlebte Gehässigkeiten berichtet, mit sich und anderen gehässig umgeht, mehr Chancen hat, das Letzte weniger zu tun, wenn er einen liebevollen Umgang erfährt. Die scharfsinnigste Provokation und Deutung kann hingegen umgekehrt zur Fixierung beitragen. Aber diese Kontroverse wird auch anderswo sachorientierter zwischen "konfrontativ" und "stützend" ausgetragen. Mein Ansinnen ist hier aber: Es braucht sich keiner zum "Patienten" machen lassen, wenn er Stützung versucht.
 
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  • #88
Lucas76, es gibt so einen Thread, er heißt "Gleich und gleich gesellt sich gern".
 
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  • #89
Zitat von nuit:
Bei deinem Sprachgefühl und deiner Kenntnis des "sozialpädagogischen" Vokabulars fällt es mir schwer in dieser Wortwahl keine Heimtücke zu sehen. "Abholen" heißt übrigens meiner Kenntnis nach nunmehr "prozessorientiert" oder "anschlussfähig" oder "ich-stärkend zu intervenieren". Bei all meinem Respekt für deine Beiträge, die den Angesprochenen hinsichtlich seiner Erkenntnisfähigkeiten implizit würdigen - auch dies kann eine Fehleinschätzung der jeweiligen Möglichkeiten beinhalten. Meine Erfahrung sagt mir, dass jemand, der über erlebte Gehässigkeiten berichtet, mit sich und anderen gehässig umgeht, mehr Chancen hat, das Letzte weniger zu tun, wenn er einen liebevollen Umgang erfährt. Die scharfsinnigste Provokation und Deutung kann hingegen umgekehrt zur Fixierung beitragen. Aber diese Kontroverse wird auch anderswo sachorientierter zwischen "konfrontativ" und "stützend" ausgetragen. Mein Ansinnen ist hier aber: Es braucht sich keiner zum "Patienten" machen lassen, wenn er Stützung versucht.

Gehts eher um die Angesprochene Philippa oder den Angesprochenen Loner - also im Hinblick auf überschätzte Erkenntnisfähigkeiten?
"Macht mit dir" war gewissermaßen mit Ansage, und selbst jenseits dessen würde ich doch zwischen Ironie und Heimtücke unterscheiden.
Und daß Philippa sich nicht zum Patienten machen lassen sollte, da sind wir so einig, daß es fast Wasser auf die Mühlen ist. Ich bin ja nicht so freund mit der Inflationierung des Therapeutischen. Und wo kein Patient, da kein Therapeut.
Insofern geht es hintergründig vielleicht auch gar nicht so um konfrontativ versus stützend (oder umgekehrt) in einem quasi therapeutischen Rahmen, sondern wenn man es schon kämpferisch möchte, um anderes versus diesen Rahmen.
Denn auch für Loner gilt: es braucht sich keiner zum Patienten machen lassen, wenn er Kummer ausdrückt.
Aber die Versuchung ist groß.

Und weiterhin, vermutlich weniger großartig, darum, ein wenig Licht auch mal auf die Mittel und ihre Anwendung zu werfen. Selbst wenn das Therapeutische alles andere vertrieben hätte und innerhalb des Therapeutischen die Stützung alle Alternativen vertrieben hätte, wäre immer noch nicht der paradiesische Zustand erreicht, daß das Hinschreiben des im Kapitel "Stützung" aufgeführten Vokabulars notwendig eine adäquate Anwendung seiner wäre. Ich persönlich empfinde nicht nur als liebend, sondern auch als liebevoll, wenn ich mir einigermaßen gemeint vorkommen kann.
Aber durchaus, da mag jeder einen anderen Zaun ziehen.
 

Loner

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  • #90
Ich habe nachgedacht ich bin mir überhaupt nicht sicher ob Ich mit Menschen in meinem alter überhaupt klarkomme. Ich wäre den meisten wohl zu ruhig und Langweilig.