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  • #31
Authentische Menschen sind nicht besonders häufig im Internet, aber ich finde es klasse, wenn du deinen Humor behalten kannst. Anders war es auch für mich nicht zu ertragen.
Wenn du damit die OD Profile meinst, dann ist das manchmal so ... aber eben deshalb weil man sich bei der Partnersuche von einer guten (der vermeintlich besten) Seite zeigen will, wer schreibt schon gerne "Schwächen" ins Profil.

*Hmm ... wobei die Reaktionen darauf sicher auch interessant wären ;) ...*

Wenn du mit authentisch das spätere Verhalten meinst, dann denke ich, dass dieses oft authentischer ist als einem lieb ist ... man kann es nur nicht immer nachvollziehen oder einordnen ...

Was man dann mEn nicht machen sollte, die Antwort/Erklärung für das Verhalten von anderen immer bei sich selbst zu suchen ... das verstehe ich in dem Zusammenhang unter "dickem Fell".

Und ja, ... Humor hilft beim OD ;).
 
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Trooper

  • #34
.... trotz 3x täglichen Coitus intermammarius, ...
Respekt! 3x täglich, und das 6 Jahre lang! Da hast Du wirklich einen sehr leistungsfähigen und -willigen Partner gefunden. Oder erbringen diese beachtliche Leistung mehrere Männer?
Weiters zeigt dein Beitrag, warum Brüste mit einer gewissen Mindestgröße erstrebenswert sind: andernfalls wäre Coitus intermammarius nicht praktikabel. :D
 
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Trooper

  • #36
Ein "dickes Fell haben" bedeutet: unhöfliche oder dumme Aktionen anderer Menschen beeinträchtigen nicht das eigene Wohlbefinden.
Ein dickes Fell verhindert aber keineswegs, selbst höflich und vernünftig, auch sensibel und empathisch zu agieren.
 
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  • #37
Höflichkeit schadet nie, aber schöne Brüste finde ich wichtiger.
Dieses Adjektiv wirkt für mich hinsichtlich Beziehungen irgendwie "befremdlich". Gegenseitige Rücksichtnahme und Verständnis wären eher Eigenschaften, die ich in einer Partnerschaft nicht missen möchte.

Höflichkeit ist nach meinem Verständnis eher im Umgang mit "Dritten", also mir nicht ganz so gut bekannten Menschen verortet.
 
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  • #38
Wenn du damit die OD Profile meinst, dann ist das manchmal so ... aber eben deshalb weil man sich bei der Partnersuche von einer guten (der vermeintlich besten) Seite zeigen will, wer schreibt schon gerne "Schwächen" ins Profil.

*Hmm ... wobei die Reaktionen darauf sicher auch interessant wären ;) ...*

Wenn du mit authentisch das spätere Verhalten meinst, dann denke ich, dass dieses oft authentischer ist als einem lieb ist ... man kann es nur nicht immer nachvollziehen oder einordnen ...

Was man dann mEn nicht machen sollte, die Antwort/Erklärung für das Verhalten von anderen immer bei sich selbst zu suchen ... das verstehe ich in dem Zusammenhang unter "dickem Fell".

Und ja, ... Humor hilft beim OD ;).
Hallo @Bee246
Authentisch - Duden: - echt- den Tatsachen entsprechend.

Mit allen Stärken und Schwächen. Wer nicht zu seinen "Fehlern" stehen kann, nimmt sich nicht im vollen Umfang selbst an. Das sind genau die Menschen mit den unaufbearbeiteten Dingen, bewusst oder unbewusst. Die sogenannten "Blinden Flecken" Was kein Markel sein muss, nur wenn der betreffende diese dazu macht. Somit seinen "Selbstwert" nicht zulassen oder vollkommen annehmen kann. Wie auch, wenn er/sie Teile des selbst ablehnt. Außenstehende deuten, wenn sie es bemerken dieses gerne mal als unehrliche Person, besonders wenn der / die betroffene dieses versucht zu verbergen und jemanden vorgibt zu sein, welcher er/sie nicht ist. Und ja, die Profile sind voll damit.
Sympathisch und authentisch ist jemand der bewusst zu seinen "Fehlern" steht. Wer sagt denn, dass das auch in den Augen eines anderen als Fehler gesehen wird? Vielleicht empfindet er es auch als Stärke, eben aus einer anderen Perspektive. Deswegen funktioniert Daten nur in der Realität.
Meine Sicht der Dinge.
Liebe Grüße
 
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  • #39
Hallo,

ich möchte im Folgenden nicht auf einen bestimmten hier zu lesenden Beitrag eingehen, sondern eher das mitteilen, was mir beim Lesen einiger Kommentare aus diesem Forumsbeitrag durch den Kopf ging.

Irgendwie scheint es hier die "Thesen" zu geben, dass manches Profil bei Parship nicht aussagekräftig genug ist, dass in bestimmten Fällen mehr versprochen als gehalten wird, und dass es Menschen gibt, die nicht zu ihren Schwächen stehen. So pauschal fasse ich das jetzt mal zusammen. Hierzu ein paar sehr persönliche Worte zu mir:

Ich bin seit mehreren Jahren (teils schwer) depressiv, d. h. ich bringe eine Fülle an Schwächen mit, zu denen ich im Übrigen auch stehe, so schmerzhaft das manchmal auch ist. Dass ich depressiv bin, habe ich gegenüber interessierten Frauen - grade in meiner Anfangszeit bei Parship - offen kommuniziert. Damit habe ich offen meine Schwächen eingestanden. Ich habe mich nie in ein Licht gerückt, dass etwas vorspiegeln könnte, das ich nicht bin, nicht geben kann, nicht leisten kann oder was auch immer. Das Ergebnis war in fast allen Fällen sofortige Zurückweisung. Wirkliches Interesse an mir, habe ich nach meinem "Outing" von keiner Frau hier erfahren. Was auf meinen Profil über mich zu lesen ist, egal wie gut oder schlecht man das findet, hat scheinbar nach diesem "Outing" meinerseits überhaupt keine Rolle mehr für mein Gegenüber gespielt. Über die tatsächliche "Qualität" meines Parship-Profils darf sich jeder gern ein eigenes Bild machen, insofern Interesse besteht.

Mittlerweile habe ich damit aufgehört, von Anfang an offen mitzuteilen, dass ich depressiv bin, weil ich gemerkt habe, dass Ehrlichkeit - so vehement sie auch eingefordert wird - manchmal auch Fehl am Platz ist. Das finde ich äußerst schade. Denn alle wollen wir Ehrlichkeit erfahren, aber wenn wir sie bekommen, dann geht offenbar bei nicht wenigen gleich die imaginäre Schublade auf. Bei mir führt das nicht selten zu der Empfindung, dass ich für eine Frau wegen meines "Makels" nicht gut genug bin, dass ich ihrer Liebe/Zuneigung nicht wert bin. Ich fühle oft mich wie ein kaputtes Spielzeug, dass man in die Ecke wirft und es keines Blickes mehr würdigt. Und dann ist hier die Rede von einem "dicken Fell". Ernsthaft? Das kann ja wohl eher nicht die Lösung sein.

Dass man mit Zurückweisungen leben muss, das ist etwas, was das Leben so mit sich bringt. Niemand kommt überall gut an. Aber damit zu argumentieren, dass man sich einfach ein "dickes Fell" zulegen und zu seinen Schwächen ebenso wie zu seinen Stärken stehen sollte, ist dann doch etwas dünn und zu einfach gedacht. Worum es meiner Meinung nach geht, ist, dass man seinem Gegenüber völlig wertfrei eine faire Chance gibt. Und das bedeutet für mich nicht ewiges Hin- und Herschreiben, sondern eine zeitnahes persönliches Treffen. Denn den persönlichen Kontakt kann nichts ersetzen. Es ist der authentischste Weg einen anderen Menschen kennezulernen und nur auf diesem Wege kann man ernsthaft herausfinden, wie ein Mann/eine Frau wirklich ist, was sie/ihn ausmacht, usw. Und dazu braucht es kein "dickes Fell", sondern lediglich Empathie und ein offenes Ohr.

Schöne Worte in aufwendig gestalteten Profilen sind unter dem Strich oberflächliche Dinge, nur Schall und Rauch. Des "Pudels Kern" des Gegenübers findet man nur im realen Leben, im persönlichen Kontakt und Dialog miteinander.

Wie gesagt, das hier ist eine sehr subjektive Betrachtung. Ich möchte hier niemanden auf "den Schlips treten". Und jede Reaktion, die ich evtl. hierauf bekommen werde, ist willkommen.
 
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  • #41
Mittlerweile habe ich damit aufgehört, von Anfang an offen mitzuteilen, dass ich depressiv bin, weil ich gemerkt habe, dass Ehrlichkeit - so vehement sie auch eingefordert wird - manchmal auch Fehl am Platz ist. Das finde ich äußerst schade.
Ich glaube nicht, daß Ehrlichkeit nicht geschätzt wird. Ich vermute eher, daß sich niemand eine erfüllende Beziehung mit jemand (teils schwer) Depressivem vorstellen kann.
Schöne Worte in aufwendig gestalteten Profilen sind unter dem Strich oberflächliche Dinge, nur Schall und Rauch.
Aus meiner Erfahrung möchte ich da widersprechen.
Des "Pudels Kern" des Gegenübers findet man nur im realen Leben, im persönlichen Kontakt und Dialog miteinander.
Und da kann ich uneingeschränkt zustimmen. Es wird sich nur vermutlich niemand auf die Suche nach dem Kern machen, wenn das Profil schon nicht große Teile von dem Gewünschten erwarten läßt. Das kann man bedauern; wer allerdings wäre denn von solchem Verhalten frei?
 
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  • #42
Hallo @fafner,

vielen Dank für die offene Antwort. Ich versuche mal darauf zu reagieren:

Ich glaube nicht, daß Ehrlichkeit nicht geschätzt wird. Ich vermute eher, daß sich niemand eine erfüllende Beziehung mit jemand (teils schwer) Depressivem vorstellen kann.
Also so pauschal sollte das mit der "Ehrlichkeit" nicht rüberkommen. Selbstverständlich glaube auch ich, dass Ehrlichkeit geschätzt wird von vielen.

Es fällt mir nicht so ganz leicht, die richtigen Worte zu finden, um zu beschreiben, was ich ausdrücken wollte. Es ist eine sehr subjektive Empfindung meinerseits, dass ich oft das Gefühl habe/hatte, dass man mich nur aufgrund meiner Krankheit ablehnt. Hinzu kam der Gedanke, dass das eventuell auf "unwahren" Vorurteilen beruht, wie sie ja massenhaft in der Gesellschaft unterwegs sind (Ich erlebe das sogar im Familienkreis). All das fühlt sich schon sehr "erniedrigend" an und das ist das perfekte Futter für die Krankheit selbst.

Dass es gewisse Herausforderungen mit sich bringt, einen depressiven Partner zu haben, das kann ich aus eigenem Erleben nur bestätigen (ich erlebe das ja an mir selbst und kenne das auch aus dem Freundeskreis) und ich habe wirklich großen Respekt für Menschen, die diese Herausforderung täglich bestehen müssen. Aber dennoch glaube ich, dass auch kranke Menschen ein "Recht" darauf haben, Liebe/Zuneigung zu erfahren. Und grade diese Erfahrung zu machen, kann durchaus heilsam sein, nicht im Sinne eines Allheilmittels (das ist Liebe nie!), sondern im Sinne einer Stabilisierung des Gesundheitszustandes im positiven Sinne. Man fühlt sich akzeptiert und auch nach der ersten Verliebtheit bleibt ein gutes Gefühl, das Gefühl, jemanden etwas zu bedeuten, eben nicht wertlos zu sein.

Ich kann hier nur für mich sprechen und ich empfinde es so, dass ich sehr gerne wieder eine Frau an meiner Seite hätte. Und ich bin der festen Überzeugung, dass ich durchaus beziehungsfähig bin und in der Lage, die "Bedürfnisse" einer Partnerin in jeder Hinsicht zu erfüllen. Dafür braucht es natürlich eine Frau, die sich auf mich einlassen möchte, ob der Krankheit.

Aus meiner Erfahrung möchte ich da widersprechen.
Auch ich stelle heute fest, dass ich da tatsächlich etwas übers Ziel hinausgeschossen bin. Selbstverständlich kann ein gut gemachtes Profil ein "Eyecatcher" sein und das ist ja auch der Sinn eines Profils. Von daher widerspreche ich mir jetzt mal selbst und relativiere meine Aussage von gestern. War da wohl etwas sehr emotional, als ich das schrieb.
 
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  • #44
Hallo,

ich möchte im Folgenden nicht auf einen bestimmten hier zu lesenden Beitrag eingehen, sondern eher das mitteilen, was mir beim Lesen einiger Kommentare aus diesem Forumsbeitrag durch den Kopf ging.

Irgendwie scheint es hier die "Thesen" zu geben, dass manches Profil bei Parship nicht aussagekräftig genug ist, dass in bestimmten Fällen mehr versprochen als gehalten wird, und dass es Menschen gibt, die nicht zu ihren Schwächen stehen. So pauschal fasse ich das jetzt mal zusammen. Hierzu ein paar sehr persönliche Worte zu mir:

Ich bin seit mehreren Jahren (teils schwer) depressiv, d. h. ich bringe eine Fülle an Schwächen mit, zu denen ich im Übrigen auch stehe, so schmerzhaft das manchmal auch ist. Dass ich depressiv bin, habe ich gegenüber interessierten Frauen - grade in meiner Anfangszeit bei Parship - offen kommuniziert. Damit habe ich offen meine Schwächen eingestanden. Ich habe mich nie in ein Licht gerückt, dass etwas vorspiegeln könnte, das ich nicht bin, nicht geben kann, nicht leisten kann oder was auch immer. Das Ergebnis war in fast allen Fällen sofortige Zurückweisung. Wirkliches Interesse an mir, habe ich nach meinem "Outing" von keiner Frau hier erfahren. Was auf meinen Profil über mich zu lesen ist, egal wie gut oder schlecht man das findet, hat scheinbar nach diesem "Outing" meinerseits überhaupt keine Rolle mehr für mein Gegenüber gespielt. Über die tatsächliche "Qualität" meines Parship-Profils darf sich jeder gern ein eigenes Bild machen, insofern Interesse besteht.

Mittlerweile habe ich damit aufgehört, von Anfang an offen mitzuteilen, dass ich depressiv bin, weil ich gemerkt habe, dass Ehrlichkeit - so vehement sie auch eingefordert wird - manchmal auch Fehl am Platz ist. Das finde ich äußerst schade. Denn alle wollen wir Ehrlichkeit erfahren, aber wenn wir sie bekommen, dann geht offenbar bei nicht wenigen gleich die imaginäre Schublade auf. Bei mir führt das nicht selten zu der Empfindung, dass ich für eine Frau wegen meines "Makels" nicht gut genug bin, dass ich ihrer Liebe/Zuneigung nicht wert bin. Ich fühle oft mich wie ein kaputtes Spielzeug, dass man in die Ecke wirft und es keines Blickes mehr würdigt. Und dann ist hier die Rede von einem "dicken Fell". Ernsthaft? Das kann ja wohl eher nicht die Lösung sein.

Dass man mit Zurückweisungen leben muss, das ist etwas, was das Leben so mit sich bringt. Niemand kommt überall gut an. Aber damit zu argumentieren, dass man sich einfach ein "dickes Fell" zulegen und zu seinen Schwächen ebenso wie zu seinen Stärken stehen sollte, ist dann doch etwas dünn und zu einfach gedacht. Worum es meiner Meinung nach geht, ist, dass man seinem Gegenüber völlig wertfrei eine faire Chance gibt. Und das bedeutet für mich nicht ewiges Hin- und Herschreiben, sondern eine zeitnahes persönliches Treffen. Denn den persönlichen Kontakt kann nichts ersetzen. Es ist der authentischste Weg einen anderen Menschen kennezulernen und nur auf diesem Wege kann man ernsthaft herausfinden, wie ein Mann/eine Frau wirklich ist, was sie/ihn ausmacht, usw. Und dazu braucht es kein "dickes Fell", sondern lediglich Empathie und ein offenes Ohr.

Schöne Worte in aufwendig gestalteten Profilen sind unter dem Strich oberflächliche Dinge, nur Schall und Rauch. Des "Pudels Kern" des Gegenübers findet man nur im realen Leben, im persönlichen Kontakt und Dialog miteinander.

Wie gesagt, das hier ist eine sehr subjektive Betrachtung. Ich möchte hier niemanden auf "den Schlips treten". Und jede Reaktion, die ich evtl. hierauf bekommen werde, ist willkommen.
Ich glaube, dass Du auf keinen Fall bei einem Date der Frau von Deinen Depressionen erzählen solltest. Sie kennt Dich nicht, warum sollte sie dieses Manko in Kauf nehmen. Du solltest Dich von Deiner besten Seite verkaufen, also Deine guten Seiten in den Vordergrund stellen. Wenn dann Deine Partnerin in spé Deine Guten Seiten kennt, vielleicht akzeptiert sie ja auch Deine Mankos. Frauen machen das manchmal ... Männer auch ...
 
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  • #45
Ich glaube, dass Du auf keinen Fall bei einem Date der Frau von Deinen Depressionen erzählen solltest. Sie kennt Dich nicht, warum sollte sie dieses Manko in Kauf nehmen. Du solltest Dich von Deiner besten Seite verkaufen, also Deine guten Seiten in den Vordergrund stellen. Wenn dann Deine Partnerin in spé Deine Guten Seiten kennt, vielleicht akzeptiert sie ja auch Deine Mankos. Frauen machen das manchmal ... Männer auch ...
Hallo @Magneto73,

danke für deine offene, ehrliche Antwort. Solch "klare Ansagen" sind für mich durchaus hilfreich. :)

Also das soll jetzt kein "tränenreicher Taschentuch-Moment" werden, aber ich muss zunächst mal eine Feststellung machen: Auch wenn ich in etwas weniger als einem Monat 36 werde, hatte ich bisher noch kein "klassisches" Date im engeren Sinne. Ich scheine für Frauen (bisher) kein Thema zu sein, offenbar wenig bis keine Anziehungskraft zu besitzen? Meine bisher einzige Beziehung kam "schriftlich" zustande und als wir uns dann nach ein paar Jahren trafen war das irgendwie in trockenen Tüchern. Eine aus heutiger Sicht seltsame Geschichte, die mir weder menschlich noch gesundheitlich gut getan hat.

Hier bei Parship bin ich auch eher erfolglos unterwegs. Woran das liegt, kann ich nicht klar sagen. Vielleicht liegt es am Profil, was ich über einen Beitrag unter "Profilberatung" gern erfahren möchte. Vielleicht liegt es aber auch an mir? (Bin z. B. sehr schüchtern) Denn meistens werde ich entweder sofort verabschiedet (nach Eisbrecher oder Lächeln), auf meine Nachrichten wird gar nicht reagiert oder ich werde sofort nach der ersten Nachricht in den Wind geschossen. Ich gebe übrigens bei der ersten Kontaktaufnahme bereits meine Fotos frei und versuche in meinen Nachrichten durchaus auf das Profil der Dame einzugehen ... Allerdings: Gestern hatte ich tatsächlich mal eine positive Antwort einer Dame. Es sei echt "süß" was ich geschrieben habe, sagte sie. Allerdings wurde mir das in Form einer Verabschiedung mitgeteilt, weil die Dame das Profil wieder löschen wolle, da Online-Dating nicht "ihr Ding" sei. Also blieb mir erneut nur der Blick in die berühmte Röhre.

Ich gehe, wie gesagt, mit meiner Erkrankung auch nicht hausieren, das kann ich nur immer wieder betonen. Aber ich habe wohl den "Fehler" gemacht, grade zu Anfang hier auf Parship, schon bei einer ersten Kontaktaufnahme meine Erkrankung zu thematisieren. Wollte sozusagen nichts verheimlichen. Für mich ist ganz klar das Problem, dass ich nichts "verheimlichen" möchte, schon gar nicht etwas so für eine Beziehung relevantes, andererseits möchte ich aber auch niemanden verschrecken. Meine Unsicherheit ist sicher nicht zu übersehen und ich habe bis heute offenbar nicht den optimalen Weg des Umgangs damit gefunden. Das muss ich mir wohl eingestehen. Für mich ist das in gewisser Weise eine Zwickmühle.
 
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