Heike

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  • #181
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von anka:
Das kommt auf den Fall an, oder? Wenn es um Fakten geht, hast du sicher recht (20 kompetente Mathematiker werden bei der Lösung dergleichen 10 Aufgaben hoffentlich zu größtenteils übereinstimmenden Ergebnissen kommen). Wenn es um Sichtweisen geht oder auch auch um Einschätzungen, die auf Wahrnehmungen beruhen, hast du wohl eher nicht recht.
Ich meine beispielsweise Fragen wie diese hier. Wenn du meinst, ich hätte da wohl eher nicht recht, dann siehst du das wohl eher als eine Faktenfrage, auch wenn das nichts mit Zählbarem zu tun hat. Denn wenn du es nicht als Faktenfrage sehen würdest, würdest du ja eben nicht sagen, ich hätte eher nicht recht, sondern würdest nur von unterschiedlichen Sichtweisen sprechen. :)

Da kann die gleiche Situation aus unterschiedlichen Perspektiven verschieden aussehen, ohne dass die eine Wahrnehmung zwingend richtiger sein muss als die andere.
Dann gibts ja auch keinen Streit. Und wo kein Streit ist, ist keine Versöhnung nötig.
 

faraway

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  • #183
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Ein Forum ist ein Forum ist ein Forum.
Ich verziehe mich knicksend in die Literatur.
 

nuit

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  • #184
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Alice:
@ nuit: Selbstverständlich sind Fern-Diagnosen mit oder ohne Kernberg absurd.
Meine Antwort an Baier war ein sarkastisches Spiegeln eben seiner Fern-Diagnose an Heike; sarkastisch insofern als er ja in Heikes Diskussionsstil narzisstische Merkmale herauslesen vermeinte und gerade der Denkstil bei Narzissmus ganz anders ist. Die ganze Diskussion ist aberwitzig.

wir sprengen hier ja oft den rahmen...und noch dazu hat sich der to aus dem staub gemacht.

alice, dein sarkasmus in allen ehren, aber der hat nichts damit zu tun, dass du auf der sachebene falsch liegst. du schriebst, narzissten können nicht stringent argumentieren, verfügen nur über eine 'schlagzeilenintelligenz' und nun nochmals der 'denkstil' (und ich nehme an, dass du dies in ähnlicher weise meinst) sei ein ganz anderer. das ist einfach nicht richtig, weil
1) persönlichkeitsstörung und intelligenzleistung - geschweige denn fachwissen - nichts miteinander zu tun haben. reflexions- und einfühlungsvermögen, das nachdenken über sich und andere sind eingeschränkt, nicht das (logische) denken an sich.
2) es durchaus kombinierte persönlichkeitsstörungen gibt. eine narzisstische und eine zwanghafte ps (oder züge) können zum beispiel kombiniert auftreten, was das beispiel der 'schlagzeilen'intelligenz bzw. dein ausschlusskriterium ad absurdum führt.
3) was du als kriterium bzw. als ausschlussgrund für nps siehst, ist schlichtweg kein diagnosekriterium nach kernberg. ich habe daher deinen austausch mit kreativer etwas seltsam gefunden. ich würde gerne wissen auf welchen quellentext du dich dabei bezogen hast. (der gute hat ja schließlich einige bücher und artikel verfasst.)

dass ich jetzt so ausführlich wurde, hat nicht nur mit deinem beitrag zu tun, sondern auch mit einem alten thread, der mir noch ob dem vielen schrott, der geschrieben wurde, in erinnerung ist:
https://www.parship.at/forum/beziehung/nps-706.html
ich möchte nicht, dass nun noch dazu beim geneigten leser hängen bleibt, menschen mit nps wären auch irgendwie 'dämlich'.


@ winzling: seh ich auch so.
 

anka

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  • #185
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Heike:
Ich meine beispielsweise Fragen wie diese hier. Wenn du meinst, ich hätte da wohl eher nicht recht, dann siehst du das wohl eher als eine Faktenfrage, auch wenn das nichts mit Zählbarem zu tun hat. Denn wenn du es nicht als Faktenfrage sehen würdest, würdest du ja eben nicht sagen, ich hätte eher nicht recht, sondern würdest nur von unterschiedlichen Sichtweisen sprechen. :)

So gesehen - ja.

Zitat von Heike:
Dann gibts ja auch keinen Streit. Und wo kein Streit ist, ist keine Versöhnung nötig.

Genau. Es sei denn, man verwechselt eine Wahrnehmungs- mit einer Faktenfrage :)
 
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  • #186
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Heike:
Ich find dich meist involviert. Und zwar insbesondere dann, wenn du schreibst, daß du nicht involviert bist. :)

Mit „nicht involviert“ meinte ich, dass ich nicht Teilnehmerin des Dialogs war. Falls du meinst „involviert als Lehrerin“ – nein, eher nicht. Aber wohl involviert im Sinne von „betroffen“, wenn es um das Thema „misslingende Kommunikation“ geht – da hast du sicher recht.

Als du hingegen offensichtlich, also für jeden sichtbar, involviert warst, indem du von ein paar Foristen Rückmeldung bekommen hast - was du ja in vielen Posts gewünscht oder zumindest zu wünschen vorgegeben hast - bist du hingegen von der Bildfläche verschwunden.

?????
In der Regel gehe ich hier immer auf Kritik an mir ein. Da kann ich jetzt nur deinen Spruch zitieren : Lies mal, steht hier irgendwo.
Ich nehme hier jede Kritik SEHR ernst – manchmal wohl eher zu ernst. Was sie bei mir an Denken auslöst, muss ich hier ja aber wohl nicht in jedem Detail ausbreiten, ich bin ja eh oft zu ausufernd.
Ein „ von der Bildfläche verschwinden“ als Flucht oder Abwehr zu deuten, erscheint mir da ein bisschen…… undifferenziert ? ….. :)
Dass ich weniger schreibe, liegt eher an den Themen, die mich selten interessieren, am Vermeidenwollen von Wiederholung und an meinem „echten“ Leben, das viel Zeit einnimmt.

Beides zusammengenommen vermittelt mir den Eindruck, als könntest du nur schreiben, wenn du dich und andere glauben machst, du wolltest ja gar nicht, was du tust. Und ich frage mich, weshalb du dann nichts beitragen kannst oder möchtest, wenn du dich für involviert hältst.
Für mich jedenfalls würde, auf deine Sichtweise der Situation einzugehen, bedeuten, mich auf diese Dopplung von Involviertsein und Glauben-nicht-involviert-zusein einlassen zu müssen, und das finde ich für die Klärung es hier Verhandelten, soweit eine überhaupt in irgendeinem Sinne nötig ist, nicht gewinnbringend.

Da kann ich jetzt so gar nichts mit anfangen, tut mir leid. Ich bin eher überrascht, dass DU so etwas schreibst. Vielleicht verstehe ich dich einfach nicht und mir fehlt dein Niveau – aber das klingt für mich sehr nach Ablenkung und hat überhaupt nichts mit dem zu tun, was ich inhaltlich geschrieben habe.

Ich frage mich immer wieder, was du eigentlich von dieser Art der Auseinandersetzung hast.
In den letzten Monaten hast du mindestens ein halbes Dutzend solcher Dialoge geführt – immer nach einem ähnlichen Schema und mit dem gleichen Ausgang. Faraway hast du geschrieben, eins deiner Anliegen wäre zu überzeugen. Ich habe nicht den Eindruck, dass du auch nur einen deiner Gesprächspartner in Ansätzen überzeugt hast.
Mich würde das extrem frustrieren, immer wieder in solchen kommunikativen Sackgassen zu landen. Anscheinend hast du da ganz andere Sichtweisen als ich und wohl ein extrem dickes Fell….
 
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Alice_geloescht

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  • #187
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von nuit:
1) persönlichkeitsstörung und intelligenzleistung - geschweige denn fachwissen - nichts miteinander zu tun haben. reflexions- und einfühlungsvermögen, das nachdenken über sich und andere sind eingeschränkt, nicht das (logische) denken an sich.

2) es durchaus kombinierte persönlichkeitsstörungen gibt. eine narzisstische und eine zwanghafte ps (oder züge) können zum beispiel kombiniert auftreten, was das beispiel der 'schlagzeilen'intelligenz bzw. dein ausschlusskriterium ad absurdum führt.

3) was du als kriterium bzw. als ausschlussgrund für nps siehst, ist schlichtweg kein diagnosekriterium nach kernberg. ich habe daher deinen austausch mit kreativer etwas seltsam gefunden. ich würde gerne wissen auf welchen quellentext du dich dabei bezogen hast.

Quelle zu „Schlagzeilenintelligenz“ bei NPS: Kernberg, Otto F., Hartmann, Hans-Peter: Narzissmus. Grundlagen – Störungsbilder –Therapie. Schattauer, Stuttgart 2006. S. 234. Der Begriff geht lt. Kernberg zurück auf Olden, 1946.

Quelle zum Denkstil der von Dir angesprochenen anankastischen Persönlichkeitsbilder: Schneider, Frank: Klinikmanual. Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie. Springer-Verlag, Heidelberg 2008. S. 347.

Quelle zum „Impressionistischen Denkstil“ der Histrionischen Persönlichkeitsstörung (häufigere Komorbidität zu NPS als die anankastische PS): Shapiro, David: Neurotic Styles. Basic Books, 2. Auflage 1973.

Quelle zum Vorhandensein neurotischer „Kognitiver Stile“ im Allgemeinen: Rapaport, David A.: Organization and pathology of thought. Columbia University Press, New York 1951.

Zitat von nuit:
ich möchte nicht, dass nun noch dazu beim geneigten leser hängen bleibt, menschen mit nps wären auch irgendwie 'dämlich'.

Das wiederum ist nicht mein Denkstil.
 
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Heike

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  • #188
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von anka:
So gesehen - ja.

Genau. Es sei denn, man verwechselt eine Wahrnehmungs- mit einer Faktenfrage :)

Eine Schwierigkeit ist ja, daß viele bei "Faktenfrage" immer an mathematische Rechenaufgaben die Anzahl der Häuser der Bahnhofsstraße oder derlei denken und daß dann reinen Ansichtsfragen im Sinne bloßen undiskutierbaren Geschmacks gegenübergestellt werden. Das ist halt eine enorme Verkürzung, in der etwa 90% der hier verhandelten Fragen ausgeschlossen werden. Eben die ganzen Fragen, wo offenbar nicht so leicht Einigung zu erreichen ist, aber trotzdem diskutiert wird, und der eine (wie beispielsweise du) der Auffassung ist, der andere habe nicht recht. :)
 

anka

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  • #189
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Heike:
Eine Schwierigkeit ist ja, daß viele bei "Faktenfrage" immer an mathematische Rechenaufgaben die Anzahl der Häuser der Bahnhofsstraße oder derlei denken und daß dann reinen Ansichtsfragen im Sinne bloßen undiskutierbaren Geschmacks gegenübergestellt werden. Das ist halt eine enorme Verkürzung, in der etwa 90% der hier verhandelten Fragen ausgeschlossen werden. Eben die ganzen Fragen, wo offenbar nicht so leicht Einigung zu erreichen ist, aber trotzdem diskutiert wird, und der eine (wie beispielsweise du) der Auffassung ist, der andere habe nicht recht. :)

Liebe Heike, manchmal ignorierst du schlichtweg die Fakten;-)
Und jetzt hör mal auf mit Kanonen auf Spatzen zu schießen!
 

nuit

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  • #190
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

fein, danke alice für die quellenangabe. allerdings hatte ich nur um eine ersucht. möchtest du nun mich mit der schwere der genannten kapazunder erschlag(zeil)en? ;)
ich finde es bemerkenswert, dass du auf meine punkte 1 bis 3 nicht eingehst. das erweckt bei mir den eindruck, dass du zwar über theoretisches wissen verfügst, da es sich aber in einer auflistung und name-dropping erschöpft, du es weder synthetisieren noch praxisrelevant und korrekt anwenden kannst. anwendung = (psychodynamische) differentialdiagnose erstellen. (du bist keine psychoanalytikerin, da bin ich mir sehr sicher.) und genau das hast du versucht, in dem du sowohl baier als auch kreativer (kreativer in sehr überheblicher art und weise "lies mal kernberg, bevor wir uns unterhalten") versucht hast zu erklären, jemand, der kausal argumentiere, könne keine nps haben. und das bleibt falsch. da kannst du mir auch noch fonagy um die ohren hauen :).
ich werde die stelle dennoch nachlesen. möglich, dass ich lust habe dir dann nochmals zu antworten. mittwoch abend würde sich dafür empfehlen :).

ps: wie wird denn deiner meinung nach eine persönlichkeitsstörung diagnostiziert?
 
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Heike

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  • #191
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Schreiberin:
In der Regel gehe ich hier immer auf Kritik an mir ein. Da kann ich jetzt nur deinen Spruch zitieren : Lies mal, steht hier irgendwo.
Ich nehme hier jede Kritik SEHR ernst – manchmal wohl eher zu ernst. Was sie bei mir an Denken auslöst, muss ich hier ja aber wohl nicht in jedem Detail ausbreiten, ich bin ja eh oft zu ausufernd.
Ein „ von der Bildfläche verschwinden“ als Flucht oder Abwehr zu deuten, erscheint mir da ein bisschen…… undifferenziert ? ….. :)
Dass ich weniger schreibe, liegt eher an den Themen, die mich selten interessieren, am Vermeidenwollen von Wiederholung und an meinem „echten“ Leben, das viel Zeit einnimmt.
Kann natürlich eine höchst zufällige Koinzidenz sein, daß du dann eine Auszeit genommen hast, als die kritischen Rückmeldungen kamen. Viele andere Themen wiederholen sich, ja. Auch die von dir angestoßenen und von dir wiederholte. Von einer Wiederholung gerade in dem Punkt der Rückmeldung an dich kann hingegen weniger die Rede sein. Ich glaub, das war was neues für dich hier im Forum, was du da erfahren hast.

Da kann ich jetzt so gar nichts mit anfangen, tut mir leid. Ich bin eher überrascht, dass DU so etwas schreibst. Vielleicht verstehe ich dich einfach nicht und mir fehlt dein Niveau – aber das klingt für mich sehr nach Ablenkung und hat überhaupt nichts mit dem zu tun, was ich inhaltlich geschrieben habe.
Wie gesagt, fand ich deinen Blick auf die Diskussion hier nicht hilfreich. Also mir bringt er nichts. Anderen vielleicht schon. Dir selbst vielleicht auch was. Aber mir nicht und deswegen habe ich gesagt, daß ich nicht auf ihn eingehe. Hast du vielleicht überlesen.

Ich frage mich immer wieder, was du eigentlich von dieser Art der Auseinandersetzung hast.
In den letzten Monaten hast du mindestens ein halbes Dutzend solcher Dialoge geführt – immer nach einem ähnlichen Schema und mit dem gleichen Ausgang.
Das ist wohl eine Frage der Differenziertheit des Blicks. Du drückst deinen aus. Und gemessen an deinen häufigen Behauptungen, du würdest dich so sehr für den Verlauf von solchen Kommunikationen interessieren, finde ich ihn erstaunlich undifferenziert. Aber wenns dir dwas bringt ...
Ich bemerke, daß du dich gerne fragst, was andere von ihrer Art des Forenverhaltens haben. Du hast einige Threads zu dieser und verwandten Fragen erstellt. Als es um dein Forenverhalten und Involviertsein ging, bist du, ich sags nochmal, von der Bildfläche verschwunden. - Ein Grund für mich, nicht zuversichtlich zu sein, daß eine entsprechende Diskussion mit dir fruchtbar (für mich) wäre. Da differenziere ich eben.
 

Heike

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  • #192
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von anka:
Liebe Heike, manchmal ignorierst du schlichtweg die Fakten;-)
Und jetzt hör mal auf mit Kanonen auf Spatzen zu schießen!

Welche?
Und ich empfinds ja umgekehrt. Die Vorliebe für den abstrakten Gleichstand ist ja nur verständlich aus einer Angst vor dem Konkreten. Was da alles mit der Kanone von "Es gibt keine Objektivität"-Philosophemen auf die Spatzen konkreter Inhalte geschossen wird, ist eben wirklich auffällig. Anstatt einfach zu diskutieren, kommt immer die Metaebene mit Überlegungen zu Wahrheit, Objektivität, Fakten usw.
 

anka

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  • #193
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Heike:

Beitrag 178.

Zitat von Heike:
Und ich empfinds ja umgekehrt. Die Vorliebe für den abstrakten Gleichstand ist ja nur verständlich aus einer Angst vor dem Konkreten.

Meinst du mich? Ich finde mich sehr konkret. Und klar in meiner Ausdrucksweise.

Zitat von Heike:
Was da alles mit der Kanone von "Es gibt keine Objektivität"-Philosophemen auf die Spatzen konkreter Inhalte geschossen wird, ist eben wirklich auffällig. Anstatt einfach zu diskutieren, kommt immer die Metaebene mit Überlegungen zu Wahrheit, Objektivität, Fakten usw.

Das kann eine Möglichkeit sein, sinnlose Diskussionen abzukürzen. Aber vielleicht empfinde ich sie auch lediglich als sinnlos, und du diskutierst gerne einfach um des Diskutierens willen. Dann wäre das wohl wieder ein Bsp. für verschiedene Wahrnehmungen;-)
 

Heike

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  • #194
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von anka:
Das kann eine Möglichkeit sein, sinnlose Diskussionen abzukürzen. Aber vielleicht empfinde ich sie auch lediglich als sinnlos, und du diskutierst gerne einfach um des Diskutierens willen. Dann wäre das wohl wieder ein Bsp. für verschiedene Wahrnehmungen;-)

Ich empfinde vor allem diese Fakten/Objektivität/AugedesBetrachter/JederseineMeinung-Diskussionen sinnlos. Aber vielleicht empfinde auch nur ich sie als sinnlos, und du und andere ihr bestätigt euch einfach gerne um des Selbstbestätigtwerdens willen. :)
 

anka

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  • #195
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Heike:
Ich empfinde vor allem diese Fakten/Objektivität/AugedesBetrachter/JederseineMeinung-Diskussionen sinnlos.

Das war meinerseits eine Feststellung und Differenzierung, keine Diskussion. Allerdings fällt mir auf, dass mit dir vieles schnell zur Diskussion wird. Vielleicht, weil du tatsächlich einfach gerne diskutierst? Und weil du so gerne diskutierst, macht es auch (zumindest mir) Spaß, mit dir zu diskutieren. Nur manchmal hat es den Nachteil, dass die Diskussionen kein Ende nehmen:)

Ich bin jetzt erstmal raus und nehme das schöne Wetter mit. Sollte noch Diskussionsbedarf bestehen, können wir aber gerne zu nem späteren Zeitpunkt weitermachen.

Bis dahin wünsch ich dir erstmal ein schönes, sonniges WE:)
 

Heike

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  • #196
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von anka:
Das war meinerseits eine Feststellung und Differenzierung, keine Diskussion. Allerdings fällt mir auf, dass mit dir vieles schnell zur Diskussion wird. Vielleicht, weil du tatsächlich einfach gerne diskutierst? Und weil du so gerne diskutierst, macht es auch (zumindest mir) Spaß, mit dir zu diskutieren. Nur manchmal hat es den Nachteil, dass die Diskussionen kein Ende nehmen:)

Ich bin jetzt erstmal raus und nehme das schöne Wetter mit. Sollte noch Diskussionsbedarf bestehen, können wir aber gerne zu nem späteren Zeitpunkt weitermachen.

Bis dahin wünsch ich dir erstmal ein schönes, sonniges WE:)

Ja, ich diskutier wohl gerne. Und wenn jemand eine Behauptung aufstellt in einem Foren, dann nehme ich die meist als Diskussionsvorschlag. Eine bloße "Feststellung" im Sinne einer nicht diskutierbaren Zementierung fänd ich etwas seltsam. Das stelle ich nur fest, kein Diskussionsbedarf! :)
Und ja, das Wetter ist traumhaft!
 
A

Alice_geloescht

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  • #197
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von nuit:
fein, danke alice für die quellenangabe. allerdings hatte ich nur um eine ersucht. möchtest du nun mich mit der schwere der genannten kapazunder erschlag(zeil)en (...) ich finde es bemerkenswert, dass du auf meine punkte 1 bis 3 nicht eingehst.

Neben der Bitte um die Quellenangabe für den Begriff der "Schlagzeilenintelligenz", hast Du in den Punkten 1 bis 3 in Frage gestellt, dass es überhaupt kognitive Denkstile in Zusammenhang mit Persönlichkeitsstörungen gibt - hierzu die drei anderen Quellen: Zwei, die sich fast ausschliesslich mit neurotischen Denkstilen befassen, eine zu der von Dir angesprochenen anankastischen Persönlichkeitsstörung, mit ebenfalls einem kurzen Bezug zum Denkstil.

Zitat von Alice:
Menschen mit NPS argumentieren nicht stringent und geben sich bei der Bildung von Kausalketten keine Mühe, sie verfügen lediglich über eine Schlagzeilenintelligenz, ähnlich dem impressionistischen Denkstil der HPS. Also ungefähr das Gegenteil von xyz.

Und das ist das Zitat von mir, auf das Du Dich beziehst, wenn Du mir unterstellst, ich wollte jemanden ferndiagnostizieren. Wie man sieht, spreche ich von NPS-Betroffenen im Allgemeinen hinsichtlich bestimmter typischer Merkmale (Merkmale ungleich Diagnosekriterien; ICD10 und DSMIV sind diagnostische Manuals, keine Gesamtabhandlung über ein Störungsbild und ihrem Auftrag entsprechend extrem verkürzt) und stelle diese negierend einer Person gegenüber, die dem Versuch einer Ferndiagnose unterworfen war.

Der Rückschluss „also ungefähr das Gegenteil von xyz“ sei eine ins Negative verkehrte Diagnose à la „xyz kann kein NPS haben, weil sie die genannten Merkmale nicht erfüllt“ steht da nirgends und geht auch nicht logisch daraus hervor. Ich hätte bei meinem obigen Zitat noch „i.d.R.“ einfügen sollen, aber das ist eigentlich ohnehin klar (Stichwort Falsifikationismus).

Zitat von nuit:
das erweckt bei mir den eindruck, dass du zwar über theoretisches wissen verfügst, da es sich aber in einer auflistung und name-dropping erschöpft, du es weder synthetisieren noch praxisrelevant und korrekt anwenden kannst.

Ja, so kennt man mich. :)

Zitat von nuit:
möglich, dass ich lust habe dir dann nochmals zu antworten.

Möglich. Für mich bin ich hier raus. Wie bereits gesagt, ging es mir darum, eine Person, die ich schätze, gegen die Etikettierung narzisstischer Merkmale in Schutz zu nehmen, dazu habe ich mich ironisch gegen den Absender gewendet. Ich hätte auch schreiben können: lol – ausgerechnet xyz. Da mehr von mir nicht intendiert war und sich der Anlass erledigt hat (und ich die Quelle genannt habe, um die ich gebeten wurde), wende ich mich lieber für mich gewinnbringenderen Dingen zu.
 
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nuit

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  • #198
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

liebe alice,
deine motivation heike (oder in anderen fällen eben andere) gegen ungerechtfertigte anwürfe zu verteidigen, stand hier nicht zur debatte. und damit sympathisiere ich auch.
du magst in deinem fachbereich (ich tippe auf universitären bereich, erziehungs-, bildungswissenschaften, philosophie, soziologie o.ä.) eine koryphäe sein. das bezweifle ich nicht. versucht du allerdings wie hier zu diagnostizieren, wird klar, dass du davon nichts verstehst a) weil dir bei deinen ausführungen ständig fehler unterlaufen: du vermengst deskriptive diagnostik nach icd10 und dsmIV mit struktureller diagnostik. manuale und deren leitlinien mit testinstrumenten und interviews. psychoanalytische fallbeschreibungen, theorien bzw. konstrukte mit diagnosekriterien... b) dass du etwas macht, nämlich diagnostizieren, wofür du mit sicherheit nicht ausgebildet wurdest. das alleine ist schon beleg genug für 'pfuscherei' und dafür dich in dieser (!) sache nicht ernst zu nehmen.

Zitat von Alice:
Menschen mit NPS argumentieren nicht stringent und geben sich bei der Bildung von Kausalketten keine Mühe, sie verfügen lediglich über eine Schlagzeilenintelligenz, ähnlich dem impressionistischen Denkstil der HPS. Also ungefähr das Gegenteil von Heike. Einfach mal nachlesen bei Otto F. Kernberg im Schattauer-Verlag. Wie war das mit der Kompetenz?

also tu dir bitte einen gefallen und beharre nicht darauf, dass du etwas kannst - nämlich diagnostizieren -, was du offensichtlich nicht kannst. das kommt einer öffentlichen selbstdemontage gleich.
 
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faraway

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  • #199
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Schönen guten Morgen!
ich stell jetzt keine Behauptung auf, just in case
ich schleudere nur schnell meinen Eindruck in den Samstag.
Gestern abend konnte ich zwischen konkret und abstrakt etc.gar nicht mehr unterscheiden, es war nur mehr ein mühsamer grauer Brei.Da musste ich dann schnell etwas anderes lesen, um wieder ein Gefühl für Alternanz zu bekommen, das Abstrakte im Konkreten, das Konkrete im Abstrakten zu sehen, das Wechselspiel zwischen Konkret und Abstrakt, Fakten und Wahrnehmungen sensoriell zu spüren.Wenn ich Worte nicht mehr sinnlich erfasse,wenn sie nicht mehr in mein (Herz)blut strömen kann mein Hirn sie wahrscheinlich nicht recht umsetzen. Da bleibt dann alles grau, so wie meine graue Masse da oben. Vielleicht ist das der Unterschied zwischen Theorie und Poesie.
 
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Alice_geloescht

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  • #200
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von nuit:
also tu dir bitte einen gefallen und beharre nicht darauf, dass du etwas kannst - nämlich diagnostizieren -, was du offensichtlich nicht kannst. das kommt einer öffentlichen selbstdemontage gleich.

Hm. Es wird langsam lustig. Das mit dem Beharren auf Diagnostizieren. Hatte ich nicht grade drei Mal erläutert, dass ich das nirgends tue und nirgends beabsichtige? Und hattest Du nicht grade noch beklagt, dass ich gar keine eigenen Ausführungen getroffen hätte, sondern nur Quellen-Dropping gemacht hätte? Naja. Ist wohl die Hitze. Ich hab in der Tat kaum was gesagt, was lässt sich nachlesen, die Quelle hab ich genannt - ansonsten: whatever.
 

nuit

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  • #201
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Alice:
Hm. Es wird langsam lustig. Das mit dem Beharren auf Diagnostizieren. Hatte ich nicht grade drei Mal erläutert, dass ich das nirgends tue und nirgends beabsichtige? Und hattest Du nicht grade noch beklagt, dass ich gar keine eigenen Ausführungen getroffen hätte, sondern nur Quellen-Dropping gemacht hätte? Naja. Ist wohl die Hitze. Ich hab in der Tat kaum was gesagt, was lässt sich nachlesen, die Quelle hab ich genannt - ansonsten: whatever.

nur weil du 3mal sagst, du hättest es nicht gemacht, heißt das ja nicht, dass du es nicht gemacht hast. wenn du die abc-diagnose für xyz ausschließt ("xyz ist das gegenteil davon"), noch dazu unter verweis auf ein nicht-abc-diagnose-kriterium, diagnostizierst du hiermit auch. nämlich das fehlen. man stelle sich vor, ein nicht-mediziner würde feststellen, xyz könne auf keinen fall eine koronare erkrankung haben, denn er habe ja bei fgh gelesen... usw.
halleluja! ja, es muss wohl wirklich die hitze sein.
 
W

winzling_geloescht

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  • #202
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Mon dieu, nuit, erwartest du hier echt Achsen und Cluster und all so'n Kram? O.O

Wenn ja, warum? Was soll das bringen?
 
A

Alice_geloescht

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  • #203
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von nuit:
würde feststellen, xyz könne auf keinen fall eine koronare erkrankung haben, denn er habe ja bei fgh gelesen... usw.

Was niemand derartig gesagt hat. Und täglich grüßt das Murmeltier. Willst Du die Quellenangabe?
 

nuit

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  • #204
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von winzling:
Mon dieu, nuit, erwartest du hier echt Achsen und Cluster und all so'n Kram? O.O
klar ;)
nö, es ging mir darum, dass hier alice hier falschinfo an andere weitergibt und versucht, ihrer meinung (gegenüber derer anderer laien) mehr gewicht zu verleihen und sich zu überheben, indem sie den eindruck vermittelt, sie sei expertin auf diesem gebiet, was sie offensichtlich nicht ist. kreativer die lektüre von kernberg zu 'empfehlen' und selbst deskriptive (icd, dsm) mit struktureller diagnostik (kernberg, opd) zu vermengen, ist dabei blamabel.
ich wünsch dir einen schönen sonntag, cluster- und achsenfrei :)!
 
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Alice_geloescht

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  • #205
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von nuit:
deskriptive (icd, dsm) mit struktureller diagnostik (kernberg, opd) zu vermengen, ist dabei blamabel

Ich habs nicht vermengt, sondern gegeneinander abgegrenzt,

Zitat von Alice:
Merkmale ungleich Diagnosekriterien; ICD10 und DSMIV sind diagnostische Manuals, keine Gesamtabhandlung über ein Störungsbild und ihrem Auftrag entsprechend extrem verkürzt

nachdem Du mir diagnostizieren unterstellt hast, wo ich nur Kernberg zitiert habe (= vermengen).

Das umzudrehen und zu meinen, es merkt keiner, finde ich blamabel.
 
W

winzling_geloescht

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  • #206
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

@nuit
Dein Grundanliegen hab ich schon verstanden, völlig okay, ich war mir nur nicht klar darüber, wo das enden soll. Dir auch nach einem fröhlichen Restsamstag einen ebensolchen Sonntag :eek:)
 

nuit

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  • #207
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Alice:
Ich habs nicht vermengt, sondern gegeneinander abgegrenzt
im icd10 wird die narzisstische ps erst mal gar nicht beschrieben, da stehen auch keine diagnosekriterien...abgesehen davon, dass kernberg und psychodynamische diagnostik mit icd und dsm ziemlich nix zu tun haben. was du abgegrenzt hast, waren ausführlich beschreibende störungsbilder (kernberg) von verkürzten diagnostischen leitlinien ala dsm/ icd. das eine sind äpfel, das andere birnenkompott. diagnostiziert man nach kernberg, sollte man opd kennen und anführen und nicht auf icd verweisen. das wiederum wüßte man, wenn man sich auskennen täte.

Zitat von Alice:
nachdem Du mir diagnostizieren unterstellt hast, wo ich nur Kernberg zitiert habe (= vermengen).
ja, "xyz ist so ungefähr das gegenteil von nps, aufgrund des denkstils der mit nps lt. kernberg einhergeht" ist eine diagnostische aussage. formallogisch vielleicht nicht exakt (aber du kannst mir gerne auf diesem - deinem? - gebiet experten(?)wissen zukommen lassen und die diskussion auf dieses terrain verlegen. da bin ich dir sicher unterlegen.), aber den diagnostischen experten-eindruck erwecken wollend.[/QUOTE]

Zitat von Alice:
Das umzudrehen und zu meinen, es merkt keiner, finde ich blamabel.
anstrengungsvermeidend eher. gegenüber experten leg ich mich mehr ins zeug. ;)

so, nun langt`s mir, genug schwadroniert. trotzdem schönes we, alice.

ps: um spekulationen zu vermeiden. die löschung meines accounts hab ich nicht aus tiefster betrübtheit über die diskussion mit alice beantragt, sondern weil ich mir von der forumsaktivität zu viel zeit stehlen lass. so thx to all und speziell und persönlich an heike, winzling&equinox, es war mir ein besonderes vergnügen mit euch:). und die antwort auf alle fragen ist immer 42 :).
 
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winzling_geloescht

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  • #209
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von nuit:
ps: um spekulationen zu vermeiden. die löschung meines accounts hab ich nicht aus tiefster betrübtheit über die diskussion mit alice beantragt, sondern weil ich mir von der froumsaktivität zu viel zeit stehlen lass. so thx to all. und die antwort auf alle fragen ist immer 42 :).

Hm. Schade, dass du keine anderen Lösung für deine Zeitproblematik gefunden hast und zu diesem drastischen Mittel greifst. Umstimmen geht nicht, oder? Sehr schade. Außerordentlich schade. Deine warmen Hände werden mir fehlen. Danke und viel Glück dann auf deinem (weiteren) Weg per Anhalter durch die Galaxis.
 

nuit

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  • #210
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

@ winzling, hat sich überschnitten :). danke! dir auch, ja! lesen werd ich dich ja ab und an...