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  • #31
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Dear Dreamer,

if it was necessary, I could write a German translation of my Bavarian text. I would do it for you!

Have fun (typical Californian farewell)!

A Bavarian (I am writing a long time after my last English lesson in school. Excuse my mistakes, please, or correct me, dear English teachers!)
 
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  • #32
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Ok, ich bin raus.....dieser Punkt geht an dich, du Lehrermitdialektdu... ;)
 
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  • #33
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Baier:
Griaßts eich mitanand,

sauba, genau so hob i mia des voagsteit! Dankschee eich olln! Und anscheinend muaß i ned amoi mein Text übasetzn, obwoi des sicha aa ganz griabig gwesn waar.

An scheena Omd no!

A Baia
Na, da ist die Welt der dialektsprechenden Lehrer doch wieder in Ordnung.
 
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  • #34
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Als Replik auf die Replik im Thread "Enttäuschungen bei der Online-Partnersuche":

"Du meinst ja offensichtlich, dass die verschiedenen Eigenschaften von Menschen allgemein immer in ähnlicher Weise zusammenhängen. Z.B. gehst du ja anscheinend davon aus, dass jemand, der Bairisch spricht, häufiger bestimmte Musikrichtungen bevorzugen oder jemand, der sich für Kultur interessiert, häufiger einen bestimmten Beruf ergreifen würde. Wenn das so wäre, müsste man ja auch erwarten, dass Radiosender in Bayern andere Musik spielen würden als in anderen Teilen Deutschlands."

Ich persönlich habe keinerlei Meinung über die Geschmäcker von ausschließlich bayrisch sprechenden Personen - denn die, die ich bisher kennengelernt habe, sprachen alle selbstverständlich auch hochdeutsch - schon aufgrund der beruflichen Anforderungen und Erwartungen.


"Im Übrigen sprechen mindestens 2/3 der Menschen, die ich kenne, Bairisch, beruflich von der Ärztin mit 1,0-Abitur oder der promovierten Biochemikerin über fast alle Lehrerkollegen, die Künstler, Lebenskünstler und Studenten im 20. Semester ohne Abschluss, die Verwaltungbeamten, Handwerker, Arbeiter, Gärtner, Bauern, Verkäuferinnen und Putzfrauen, von den Interessen her die Fußballfans, die Computerfreaks, die Spitzensportler und Sesselfu..., die Fans von Heavy Metal oder Klassik, die Leser von BILD oder SZ, die Weitgereisten und die Balkonienfans - wo ich herkomme, reden einfach alle erwachsenen Einheimischen Bairisch ..."

DU (!) sagtest, dass du den den Eindruck hast, dass deine bewußte Dialektpflege auf Ablehnung stößt, wenn aber tatsächlich die Mehrheit in deiner Umgebung Dialekt spricht ... dann kann die fehlende Begeisterung für deine Person daran wohl nicht liegen ... ?!


"Unter den Frauen, die mir vorgeschlagen werden, befindet sich auch keine einzige, die geschrieben hat, dass sie die Biermösln gut findet und höchstens 2 oder 3, denen Gerhard Polt gefällt."

Tja, Matching Points - forget about it. Und außerdem, schreiben tut das hernach auch niemand, da musst schon danach fragen. Eine etwas systematischere Suche wäre jedenfalls bestimmt kein Fehler. Und die Anmerkung von Ingenieur scheint mir ja auch nicht ganz unzutreffend ... (nicht ohne Amüsement).
 
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  • #35
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von equinox:
Als Replik auf die Replik im Thread "Enttäuschungen bei der Online-Partnersuche":

Ich persönlich habe keinerlei Meinung über die Geschmäcker von ausschließlich bayrisch sprechenden Personen - denn die, die ich bisher kennengelernt habe, sprachen alle selbstverständlich auch hochdeutsch - schon aufgrund der beruflichen Anforderungen und Erwartungen.
Hallo equinox,

ich kenne auch keine ausschließlich Bairisch sprechenden Personen - sie können natürlich alle auch Hochdeutsch. Ich selbst war im Referendariat an einer Schule im Großraum München. Du wirst doch nicht ernsthaft glauben, dass ich dort im Unterricht Bairisch gesprochen habe? Das hätten viele Schüler nicht verstanden. Jetzt bin ich an einer Schule, an der alle Schüler Bairisch verstehen und mindestens 90% auch reden - ich spreche im Unterricht trotzdem eine sehr abgemilderte Variante, im Lehrerzimmer aber genau so, wie mir der Schnabel gewachsen ist, wie auch alle meine Kollegen.

Viele Grüße

Ein Baier
 
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  • #37
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

ich oute mich mal als eine mutwillige dialektsprecherin in meiner jugend (ich bin in hinterster provinz aufgewachsen): zusammen mit meiner sandkastenfreundin habe ich damals bayrisch-schweizerdeutsch-wienerisch-gemischt - bzw das, was wir damals dafür hielten - fleissig und zunehmend fliessend gesporchen… (leider?gottseidank?) inzwischen wieder verlernt…

:)))))))
 
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  • #38
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

ach, ich oute mich auch gerade noch als eine ehemals vorsätzlich & mutwillig berlinernde (ich stamme nicht aus berlin) als jugendliche… long time ago… but: wahr drodsdähm luschdik…
 
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  • #39
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

ach, noch was, da wir gerade beim outen sind: ich verdiene im rl meine kröten mit (m)einer poetikwerkstatt für junge erwachsene und andere obdachlose... (falls das irgendwem hier noch nicht ohnehin klar geworden sein sollte bzw falls es irgendwen überhaupt interessiert)
 
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  • #40
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Baier:
Also, liebe (sprachlichen und beruflichen) Kollegen: Traut euch, euch zu outen! Ich würde mich freuen! Und ich spreche natürlich auch alle an, die Plattdeutsch, Sächsisch, Schwäbisch oder sonst einen Dialekt sprechen!
Ist ja lustig... Schade, wir schreiben ja (nur), die meisten dabei hochdeutsch und ein paar falschdeutsch, hören können wir uns jedoch nicht!
Aber ich sehe absolut kein Problem - wir sind doch nicht uniformiert! Jeder Mensch hat seine Eigenheiten, und dazu gehört auch ein evtl. Dialekt, dazu kommt die persönliche Stimme/ Stimmlage, und wenn es heute ein Manko ist, Lehrer zu sein, einer der früher angesehensten Berufe, da muss doch was faul sein im deutschen Heimatland? Ich hätte eher Bedenken bei Bankern, Maklern und Leuten, die allzu glatt und gebügelt rüberkommen..
Ich selbst spreche ein eingefärbtes "Fast-Hochdeutsch", aber es hat noch nie jemand ein Problem damit gehabt.
 
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  • #41
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Novacita:
Ich hätte eher Bedenken bei Bankern, Maklern und Leuten, die allzu glatt und gebügelt rüberkommen...
Ja manche sind eben doch gleicher als die anderen was?

Als ich vor 20 Jahren meine Ausbildung bei der Sparkasse anfing, war das auch einer
der beliebtesten Ausbildungsberufe. Heute muss man mit diversen Vorurteilen leben, wie
Du ja eben bewiesen hast......
 
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  • #44
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Eisenmann:
Also dann doch wirklich lieber OF. :))))))))))))))))))))))))


Obwohl - es gab ja mal so T-Shirts mit dem Aufdruck "Mein Freund ist Offenbacher" (falls das noch jemand zuordnen kann...)
 
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  • #45
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Kreative:
An deren Bildung allerdings zahlreiche Deiner Branchen-Kollegen durchaus aktiv mitgewirkt haben...

Ahh zahlreiche...Wieviele kennst Du denn persönlich und was haben sie verbrochen?
Oder gehörst Du zu denen die Ihre Meinung nur auf Hörensagen gründen gewürzt mit gesundem Halbwissen?

So muss jetzt kurz Pause machen, meine Lehmann-Millionen ausgeben;-)