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  • #61
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von equinox:
Aber einen Generalverdacht hinsichtlich geistiger Flexibilität, sozialer Einstellungen und insbesondere Humor gegenüber Pädagogen finde ich doch etwas sehr euphemistisch ... zumal angesichts der eigenen Zugehörigkeit zu dieser Berufsgruppe.
Wer, wenn nicht ein Berufskollege kann einen "Generalverdacht" äußern? Wer kennt schon so viele Lehrer wie wir?
Klar gibt es verschiedene Typen, es gibt den Besserwisser, es gibt den faulen Lehrer, es gibt den Verknöcherten. Aber das sind weitaus weniger Exemplare als die flotten, flexiblen Lehrer, die mit viel Engagement und Kreativität einen super Job machen.
Wenn ich aber manchmal in Foren lese, dann hat man das Gefühl, jeder kann sich ein Allgemeinurteil erlauben, dabei kennt er grad mal 4-5 Lehrer.
Wie oft wurde schon geschrieben, dass Lehrerinnen schlecht gekleidet wären - bei uns im Kollegium sind 80 % der Frauen super flott und modisch gekleidet. Und ich kenne eben mehr als nur 10 Lehrer, ich kenne ca. 100 oder mehr.
 
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  • #62
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von taube54:
Wer, wenn nicht ein Berufskollege kann einen "Generalverdacht" äußern? Wer kennt schon so viele Lehrer wie wir? .
... ich will doch mal hoffen, dass Lehrer auch noch Menschen kennen, die nicht ebenfalls Lehrer sind... ;-)

Je breit gefächerter der Einblick in die Lebenswelten unterschiedlichster Berufs- und Sozialgruppen ist, desto eher wird man einen halbwegs verlässlichen Eindruck über die Befindlichkeiten und Sozialcharaktere gewinnen können. Ich hatte zeitweise aus beruflichen Gründen recht viel mit Lehrern zu tun und dabei nicht den Eindruck überbordenden Humors gewonnen, eher eine gewisse Tendenz zur Klage. Und was Flexibilität betrifft: da muss ich leider wirklich widersprechen. Die Chancen, die der Lehrerberuf heute bietet (z.B. flexible Teildeputate) werden nur selten dafür genutzt, sich kreative Freiräume zu schaffen. Interessanterweise sind aber Lehrkräfte, die daneben oder haupsächlich als Künstler oder Musiker unterwegs sind, an Schulen recht beliebt. Warum wohl?
 
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  • #63
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von equinox:
... ich will doch mal hoffen, dass Lehrer auch noch Menschen kennen, die nicht ebenfalls Lehrer sind... ;-)

Je breit gefächerter der Einblick in die Lebenswelten unterschiedlichster Berufs- und Sozialgruppen ist, desto eher wird man einen halbwegs verlässlichen Eindruck über die Befindlichkeiten und Sozialcharaktere gewinnen können. Ich hatte zeitweise aus beruflichen Gründen recht viel mit Lehrern zu tun und dabei nicht den Eindruck überbordenden Humors gewonnen, eher eine gewisse Tendenz zur Klage. Und was Flexibilität betrifft: da muss ich leider wirklich widersprechen. Die Chancen, die der Lehrerberuf heute bietet (z.B. flexible Teildeputate) werden nur selten dafür genutzt, sich kreative Freiräume zu schaffen. Interessanterweise sind aber Lehrkräfte, die daneben oder haupsächlich als Künstler oder Musiker unterwegs sind, an Schulen recht beliebt. Warum wohl?
Hallo equinox,

jeder Mensch ist anders. Ich habe jetzt oft genug betont, dass es schlichtweg unmöglich ist, aus seinem Beruf auf den Charakter eines einzelnen Menschen zu schließen. Hast du schon mal meinen Vorschlag, im Geiste alle deine Mitabiturienten, deren dir bekannte Charaktereigenschaften und deren Studien- und Berufswahl durchzugehen, befolgt? Kannst du DA systematische Zusammenhänge erkennen? Und warum bist du dir eigentlich so sicher, dass du einen breiteren Einblick in die Gesellschaft hast als andere? Ein Lehrer hat beruflich mit Eltern zu tun. Wenn das mal keine breit gestreute Auswahl von Menschen der verschiedensten Schichten und Berufsgruppen ist!

Viele Kabarettisten waren zunächst mal Lehrer. Zeichnen sich Kabarettisten im allgemeinen durch einen Mangel an Humor aus?

Ach ja, an meiner Schule gab`s letztes Jahr eine Umfrage der Schülerzeitung unter den Schülern, wer die fünf beliebtesten Lehrer sind. Ich war mit meinem 3. Platz ziemlich zufrieden, v.a. auch deshalb, weil meine Fächer unter den 5 beliebtesten Fächern beide nicht vertreten waren. Das könnt ihr jetzt glauben oder nicht... vieles entspricht eben nicht den Erwartungen.
Und Vorurteile bleiben sowieso Vorurteile, wenn sie auch mit noch so klug und gebildet klingenden Worten geäußert werden.

Wem das jetzt zu lang war, der hat`s wohl nicht gelesen.

Schönen Abend noch!

Ein Baier

P.S.: Ich bin mir dessen bewusst, dass Argumente kaum jemals die Meinung eines Menschen (nachhaltig) beeinflussen können. Das geht meist nur über persönlich erlebte Emotionen oder zumindest eindringliche Bilder. (Bekannte Beispiel: Öffentliche Meinung zur Atomkraft, ein paar Bilder aus Japan haben mehr bewirkt als 1000 Argumente) Beides kann ich natürlich nicht liefern.
 
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  • #64
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Hallo Baier,
ähmm... mein (Selbstzitat) "... ich will doch mal hoffen, dass Lehrer auch noch Menschen kennen, die nicht ebenfalls Lehrer sind... ;-) " ... war humoristisch gemein. Deshalb auch der Smiley.

Zitat von Baier:
Ich habe jetzt oft genug betont, dass es schlichtweg unmöglich ist, aus seinem Beruf auf den Charakter eines einzelnen Menschen zu schließen.
Sagt dir der Begriff "déformation professionnelle" etwas ... auch das ist schließlich ironisch gemeint, aber Zusammenhänge zwischen Einstellungen, Verhaltensweisen, normativen Konzepten, politischen Positionen und Berufsgruppen sind schlichtweg nachweisbar.

Zitat von Baier:
Viele Kabarettisten waren zunächst mal Lehrer. Zeichnen sich Kabarettisten im allgemeinen durch einen Mangel an Humor aus?
WAREN - die Betonung liegt auf waren!! Übrigens auch einige Politiker. Mit erschreckenden Folgen, wie man jeden Tag wieder erfahren muss ...;-)
 
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  • #65
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von equinox:
WAREN - die Betonung liegt auf waren!! Übrigens auch einige Politiker. Mit erschreckenden Folgen, wie man jeden Tag wieder erfahren muss ...;-)
Die (Ex)JuristInnen oder (Ex)PhysikerInnen sind diesbezüglich auch nicht gerade ein Quell der Heiterkeit.

Mir ist der Baier (bzw. seine Performance hier drin) übrigens sympathisch und ich kann mir gut vorstellen, dass er ein 'guter' Lehrer ist. Viel Geduld scheint er jedenfalls zu haben.

Ich hatte schon Lehrer als Freunde und kann da auch keine grundsätzlichen Wesens-Unterschiede zu anderen Berufgruppen erkennen. Weder in Sachen Humor noch sonstwie.

@Baier
Was allerdings sein könnte (ganz vorsichtige Spekulation): vielleicht hat der Lehrerberuf, dadurch, dass er inzwischen zu großen Teilen zu einem FRAUENberuf geworden ist, an 'Status' verloren? Was ja bei der Partnerwahl, insbesondere unter Akademikerinnen, eine Rolle spielen könnte.
 
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  • #66
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von equinox:
Hallo Baier,
ähmm... mein (Selbstzitat) "... ich will doch mal hoffen, dass Lehrer auch noch Menschen kennen, die nicht ebenfalls Lehrer sind... ;-) " ... war humoristisch gemein. Deshalb auch der Smiley.
Darauf hat sich mein Beitrag doch gar nicht bezogen.

Zitat von equinox:
Sagt dir der Begriff "déformation professionnelle" etwas ... auch das ist schließlich ironisch gemeint, aber Zusammenhänge zwischen Einstellungen, Verhaltensweisen, normativen Konzepten, politischen Positionen und Berufsgruppen sind schlichtweg nachweisbar.
Das ist schon richtig, aber das sind immer nur Durchschnittswerte. Daraus kann man nach wie vor schlichtweg gar nichts über eine einzelne Person schließen. Schließlich wurde die Atomkraft auch von Physikern erfunden und besonders vehement beworben. Deshalb sind aber noch lange nicht alle Physiker, noch nicht mal alle Atomphysiker, für die Kernenergienutzung.

Zitat von equinox:
WAREN - die Betonung liegt auf waren!! Übrigens auch einige Politiker. Mit erschreckenden Folgen, wie man jeden Tag wieder erfahren muss ...;-)
Also, wenn ich als Profimusiker leben könnte, würde ich auch als Lehrer aufhören...
Die unter deutschen Politikern häufigste Berufsgruppe sind ja wohl Juristen, nicht Lehrer. Die Leitlinien der deutschen Politik, wie das so schön heißt, bestimmt eine Physikerin. Ich habe trotzdem weder etwas gegen Juristen noch gegen Physiker.
 
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  • #68
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Kreative:
Die (Ex)JuristInnen oder (Ex)PhysikerInnen sind diesbezüglich auch nicht gerade ein Quell der Heiterkeit.
... meine sorgsam gepflegten Vorurteile gegenüber diesen Berufsgruppen und den dahinter verborgenen Sozialcharakteren kann ich dazu gerne wiederholen, die prügelnden Aufschreie der sich getroffen und pauschal verunglimpft fühlenden Forumsteilnehmer habe ich ja schon erfolgreich hinter mir (dabei erteile ich in solchen Fällen Anwesenden immer Generalabsolution ...).
 
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  • #69
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Baier:
Also, wenn ich als Profimusiker leben könnte, würde ich auch als Lehrer aufhören...
Hatte ich nicht schon mal einen Verdacht in dieser Richtung geäußert ... ;-)) Mal ganz ernsthaft, was hindert dich daran, auf ein Teildeputat zu gehen und professioneller in die Musik einzusteigen? Ich kenne einige Leute (Musiker und bildende Künstler) die das so handlen. Du hast die Superchance, ein hohes Maß an Sicherheit mit kreativen Möglichkeiten zu verbinden.
 
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  • #70
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Ich habe schon negative Erfahrungen mit Vertretern der verschiedensten Berufsgruppen gemacht. Und Menschen aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen haben schon Dinge gemacht oder Ansichten geäußert, die mir nicht gefallen. Würde ich gegenüber Vertretern all dieser Berufsgruppen Vorurteile pflegen, dann hätte ich gegen fast jeden Vorurteile - nicht zuletzt gegen meine eigenen Kollegen, ich war ja auch mal Schüler und Referendar. :)
 
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  • #71
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von equinox:
Hatte ich nicht schon mal einen Verdacht in dieser Richtung geäußert ... ;-)) Mal ganz ernsthaft, was hindert dich daran, auf ein Teildeputat zu gehen und professioneller in die Musik einzusteigen? Ich kenne einige Leute (Musiker und bildende Künstler) die das so handlen. Du hast die Superchance, ein hohes Maß an Sicherheit mit kreativen Möglichkeiten zu verbinden.
Soo viel verdienen Lehrer jetzt auch nicht, das ich mir das finanziell so einfach erlauben könnte. Außerdem arbeite ich an einer kleinen Schule, da würde dann ein drittel Lehrer mit meiner Fachkombination fehlen...
 
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  • #72
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Kreative:
Das ist ja jetzt mal wieder total OT...
OK. Zum einen wurde ich nicht gut beraten und habe Fonds gekauft, die viel zu riskant für mich Sicherheits-Fuzzi sind. Und über solche Sachen wie Gebühren wurde z.B. bei sogenannten Garantiefonds auch kein Wort verloren.
Meine erste Vermögensberaterin war persönlich beleidigt, wenn ich weder Zeit noch Interesse hatte, mich von ihr beraten zu lassen. Einmal 'verlangte' sie quasi eine Rechtfertigung von mir, nachdem ich Geld zu einer anderen Bank transferiert hatte.
Als 2008 (?) der Crash kam, war es nicht möglich, zeitnah den Wert meiner Fonds zu erfragen. Und Warnungen oder vorausschauende Beratung (wie ich sie von meiner alten Hausbank (andere Stadt) bekommen habe), wurden auch nicht gegeben. Da 'hätte man ja viel zu tun...'
Es war kompliziert, die Höhe meines Dispokredit-Rahmens, der einfach erhöht worden war, wieder runterzusetzen.
Bei einem anderen Transfer von Geld zu einer anderen Bank wurde versucht, mir ein schlechtes Gewissen zu machen.
Die Bank - die als Sparkasse firmiert - sah sich vor einiger Zeit veranlasst, alle Kunden anzuschreiben, weil sie mehrfach negative Schlagzeilen gemacht hatte. Wenn die nächste Filiale nicht so praktisch an der nächsten Ecke wäre und ich kein Feind von Online-Banking, wär ich schon längst wieder bei einer richtigen Sparkasse.
In der Stadt, in der ich vorher gewohnt hab, haben sie mir auch einen sehr schlechten Fond aufgeschwätzt. Und ich schwöre: Ich bin nicht gierig und hab mich immer als risikoscheu beschrieben.
Hallo Kreative,

sorry, dass ich jetzt erst antworte, war gestern den ganzen Tag mit Flohmarkt beschäftigt.
Wenn ich Deinen Text so lese, stelle ich mir 2 Fragen:
Offensichtlich gibt es eine spezielle Dame mit der Du gar nicht zurechtkommst, offensichtlich
auch persönlich nicht. Und es ist immer die erste Aufgabe herauszufinden in welcher Bandbreite mein Kunde investieren möchte. Manche sagen -50 bis +200%, ich will voll investiert sein und anderen ist Kapitalerhalt das wichtigste Ziel.
Und Kosten verweigen und beleidigt sein,eine Dispoänderung kompliziertmachen klingt absolut unprofessionell. Da würde ich wenn nicht schon geschehen um einen Beraterwechsel bitten. Es ist leider sehr schwierig, selbst wenn man das als Berater
auch merkt das die Chemie nicht stimmt, dass von sich aus zu tun, weil wir sinnvollerweise
uns unsere Kunden nicht selber aussuchen können und sollen.

Und was die Finanzkrise anbelangt, da möchte ich einmal klar Stellung beziehen. Kein Angestellter einer Sparkasse oder Volksbank hat die verursacht oder voraussehen können.

Ob die Fonds nun gut oder schlecht waren kann ich von hier aus nicht berurteilen.
Aber leider kann man das nicht immer an der absoluten Entwicklung festmachen.
Als Beispiel sinkt der der Dax um 30% und der Daxbasierte Fond"nur" um 20%, haben die Manager einen ziemlich guten Job gemacht.
Und ein Garantiefonds der nach 2008 immer noch bei +/- null stand hat genau das erfüllt was
er sollte. Vor Verlusten schützen.
So bevor ich jetzt das dozieren anfange, schade finde ich eigentlich, das Du so
klingst als wären seit 2008 alle die in Banken und Sparkassen arbeiten schlechte Menschen.
Ich war mal bei einer Ärztin die hat 2 x die Diagnose "Sie haben nichts nur ne Prellung gestellt. Danach war ich 6 Monate krank geschrieben, es folgten 2 OPs mit nochmal 2 Monaten daheim.
Diese Ärztin kann ich auch nur als schlecht und inkompent bezeichnen. Aber ich würde
nie behaupten, das adrum alle Ärzte so wären.
In diesem Sinne wünsche ich Dir noch einen sonnigen Tag.

die Freundin
 
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  • #73
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Freundin:
schade finde ich eigentlich, das Du so
klingst als wären seit 2008 alle die in Banken und Sparkassen arbeiten schlechte Menschen
So hatte ich das nicht geschrieben. Und das spiegelt auch nicht meine Meinung wider. Schon gar nicht über die Menschen. Aber der Berufsstand ist ja nun auch nicht völlig grundlos in die Kritik geraten und hat sein ehemals gutes Image eingebüßt. Ich habe z.B. in den letzten Jahren immer wieder Berichte gesehen und gelesen, in denen Kunden von den BankberaterInnen (unter dem Druck, mit bankeigenen Produkten Umsatz zu erzielen) Produkte verkauft wurden, die für sie völlig ungeeignet waren (z.B. in Bezug auf Verfügbarkeit oder Fälligkeit); dass nicht über versteckte Kosten gesprochen wurde; und dergleichen mehr.

Und ich selbst habe eben diese Erfahrung einer schlechten Beratung auch schon gemacht.

Ganz sicher mache ich auch die normalen Bankangestellten nicht für die Finanzkrise verantwortlich. Geärgert hatte ich mich über den Umgang mit mir als Kundin im Angesicht dieser Finanzkrise. Ich hatte den Eindruck, dass sie sich nur für mich interessieren, wenn sie mir wieder Geld abknöpfen können (das war dann übrigens nicht mehr meine 'Lieblings'-Beraterin sondern die, in deren Besitz ich dann übergangen war; und vielleicht war die schlechte Behandlung auch ne Konsequenz davon, dass ich sehr deutlich formuliert hatte, dass ich keine weiteren Beratungen wünsche).
 
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  • #74
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von equinox:
... ich will doch mal hoffen, dass Lehrer auch noch Menschen kennen, die nicht ebenfalls Lehrer sind... ;-)
Siehst du, wieder mal Vorurteile.
Warum sollte ich keine anderen Menschen kennen? Ich kenne Eltern der verschiedensten sozialen Schichten, vom H4 über Arzt bis hin zum Landrat. Ich habe Freunde aus allen möglichen Berufszweigen, Nachbarn, Familie, usw. Alles, was du sicher auch in deinem Umfeld hast. Warum soll mein Umfeld anders sein.
Der Unterschied ist vielleicht, dass man als Lehrer wesentlich mehr mit Menschen in ihrem privaten Umfeld zu tun hat als so Mancher. Viele Menschen haben eben beruflich nur mit ein paar Kollegen Kontakt, gerade heute in Zeiten von Homeoffice.
Je breit gefächerter der Einblick in die Lebenswelten unterschiedlichster Berufs- und Sozialgruppen ist, desto eher wird man einen halbwegs verlässlichen Eindruck über die Befindlichkeiten und Sozialcharaktere gewinnen können.
genau, da schreibst du es ja, aber warum soll das auf einen Lehrer nicht zutreffen? Glaubst du wirklich, Lehrer haben es nur mit Kleinkindern zu tun?
Ich hatte zeitweise aus beruflichen Gründen recht viel mit Lehrern zu tun und dabei nicht den Eindruck überbordenden Humors gewonnen, eher eine gewisse Tendenz zur Klage. Und was Flexibilität betrifft: da muss ich leider wirklich widersprechen. Die Chancen, die der Lehrerberuf heute bietet (z.B. flexible Teildeputate) werden nur selten dafür genutzt, sich kreative Freiräume zu schaffen. Interessanterweise sind aber Lehrkräfte, die daneben oder haupsächlich als Künstler oder Musiker unterwegs sind, an Schulen recht beliebt. Warum wohl?
Flexibilität? Kommt halt an, was man darunter versteht. Es muss doch nicht unbedingt heißen, dass man seinen ganzen Job wechselt.
Ich musste schon von jetzt auf gleich Fächer und Klassen unterrichten, die ich noch nie hatte. Wer da nicht flexibel ist, hat schon verloren. Ich muss mich ständig auf neue Schüler einstellen, auf neue Charaktere, ich muss sofort reagieren, wenn es zu Problemen kommt, ich muss spontan Entscheidungen treffen, kann es nicht vorher mit Kollegen oder dem Chef besprechen, denn meine Reaktion auf Schülerprobleme muss unmittelbar erfolgen.
Flexibles Handeln ist also unabdingbar. Ich glaube, es gibt wenige Berufe, die das verlangen.

Wie "Baier" schon geschrieben hat, es gibt viele Kabaretisten unter den Lehrern (in Bayern z.B. Klaffl) und es gibt auch viele Künstler oder zumindes künstlerisch angehauchte Menschen. Wir haben eine Lehrerband, einen Lehrerchor - in welchen Berufssparten gibt es das?
 
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  • #75
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von taube54:
Siehst du, wieder mal Vorurteile. (..) Warum sollte ich keine anderen Menschen kennen? Ich kenne Eltern ....
... ich dachte Lehrer seien deinen Ausführungen zufolge besonders humorvoll, das war ja jetzt wohl eher der Gegenbeweis ... ;-)

Zitat von taube54:
Wir haben eine Lehrerband, einen Lehrerchor - in welchen Berufssparten gibt es das?
Solche Grausamkeiten findest du leider in sehr vielen Unternehmen ... ;-) - und das wird dort auch nachdrücklichst gefördert im Sinne einer corporate identity ...

Zitat von taube54:
Ich muss mich ständig auf neue Schüler einstellen, auf neue Charaktere, ich muss sofort reagieren, wenn es zu Problemen kommt, ich muss spontan Entscheidungen treffen, kann es nicht vorher mit Kollegen oder dem Chef besprechen, denn meine Reaktion auf Schülerprobleme muss unmittelbar erfolgen.
Ahem, einige Einblicke in die Realitäten außerhalb der Schule scheinen mir empfehlenswert. Das, was du beschreibst, ist für die meisten Menschen mit verantwortungsvollen Aufgaben schlicht Alltag ...
 
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  • #76
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Kreative:
Und ich selbst habe eben diese Erfahrung einer schlechten Beratung auch schon gemacht.

Ich auch, im Autohaus, bei der schon erwähnten Ärztin, hatte auch 2 ganz "miese" Lehrer,
im Elektronikfachgeschäft.....das könnte ich jetzt noch endlos weiter führen.

Geärgert hatte ich mich über den Umgang mit mir als Kundin im Angesicht dieser Finanzkrise. Ich hatte den Eindruck, dass sie sich nur für mich interessieren, wenn sie mir wieder Geld abknöpfen können (das war dann übrigens nicht mehr meine 'Lieblings'-Beraterin sondern die, in deren Besitz ich dann übergangen war; und vielleicht war die schlechte Behandlung auch ne Konsequenz davon, dass ich sehr deutlich formuliert hatte, dass ich keine weiteren Beratungen wünsche).
Mhmm wir hatten im Jahr 2008 ab Oktober Urlaubssperre, Überstunden ohne Ende.
Und ganz klar als Anweisung wir möchten das in dieser Situation jeder Kunde jederzeit
seinen Beratern erreichen kann.

Aber der Berufsstand ist ja nun auch nicht völlig grundlos in die Kritik geraten und hat sein ehemals gutes Image eingebüßt.

Doch der Berufsstand schon, das ist es ja was ein Vorurteil ausmacht, von wenigen auf alle schließen. Ich hab auch von ein paar Kunden schon krasse Dinge gehört, die Ihnen mal widerfahren sind, bevor Sie dann die Konsequenz gezogen haben und gewechselt sind.
Und das nur das negative in den Medien ist, ja das liegt wohl in der Natur der Sache.
Ich schau auch Fernsehen. Aber leider ist die Berichterstattung ja oft mehr eine Hetzkampagne, als das sie dem Verbraucher wirklich weiter helfen würde, was er denn außer
Geld unter das Kopfkissen legen denn tun soll, aber das ist noch ein ganz anderes Thema...

Ich hatte den Eindruck gewonnen, dass Du der Äußerung von Novacita, dass es arm um Deutschland bestellt ist, wenn man etwas gegen Lehrer hat, aber bei Berufsgruppen wie Bankern und Makler ist das völlig in Ordnung, zustimmst.
Sie äußert sich ja leider nicht;-)

Aber wenn Du eine Lieblingsberaterin hattest kann das ja so nicht sein.
Ist die denn noch da? Wenn unsere Kunden einen Wunsch nach einem bestimmten Berater
äußern, wird eigentlich versucht das zu erfüllen( wenn er nicht gerade gewechselt hat)

So und dann hoffe ich mal, das ich für die meisten meiner Kunden auch die Lieblingsberaterin
bin, sonst kämen sie wohl nicht mehr. Ich hab auch 2/3 meiner Kunden schon seit 10 Jahren
und einige sogar schon aus der Filiale mitgenommen.

Mein Kern ist hier der, das ich es nicht in Ordnung finde pauschale Urteil über ganze
Personengruppen zu fällen, auch wenn es gerade politisch korrekt ist( wie bei Bankern)man
entsetzt ist über die Taten einiger( wie bei den katholischen Priestern und dem Kindesmissbrauch)und vermeitlich lustig( wie bei den faulen und rechthaberischen Lehrer)

Bei uns sind zum Beispiel immer viele Trainer jeder Art unterwegs ( gute und echt schlechte)
Und eine beliebte Einleitung zur Einwandbehandlung ist immer folgende:
Stellen Sie sich vor Sie haben da einen schwierigen Kunden, sagen wir einen Lehrer..( an
der Stelle wird der vortragende meistens mit Lachen belohnt)
Weil ich in dem Ort wo ich arbeite nicht zur Schule ging, mein Kollege aber schon,
habe ich fast alle Lehrer "bekommen"
Und dann...Überraschung, ich habe offensichtlich ein Riesenglück, denn die sind alle
nicht "schwierig" oder rechhaberisch. Oder aber ein Vorurteil ist eben doch nur genau das....

die Freundin
 
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  • #77
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von taube54:
Der Unterschied ist vielleicht, dass man als Lehrer wesentlich mehr mit Menschen in ihrem privaten Umfeld zu tun hat als so Mancher.
Hm, ist das nicht ein bißchen arg Landpfarrersoapromantik? Oder bist du, wie unter Lehrer so üblich, die große Ausnahme unter den Lehrern? Oder zumindest an einer absoluten Ausnahmeschule? Wo man es nicht primär mit Schülern, sondern gleich mit ganzen Umfeldern zu tun hat, und jedem einzelnen Fall mit höchstem Arbeitseinsatz und ganz individuell nachgeht, anstatt sich mit zwei, drei Etiketten zur sozialen Situation zufriedenzugeben?

Vielleicht sollten wir besser zu Ärzten übergehen. Da dürfte der Unterschied zwischen Landarztsoap mit großem Herz für die persönlichen Lebensprobleme der Patienten und Alltagsmaschinerie in einer realen Uniklinik vielleicht noch bekannter sein.
 
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  • #79
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von equinox:
... ich dachte Lehrer seien deinen Ausführungen zufolge besonders humorvoll, das war ja jetzt wohl eher der Gegenbeweis ... ;-)
.
Na ja, wenn das dein ganzer Humor ist.....

Solche Grausamkeiten findest du leider in sehr vielen Unternehmen ... ;-) - und das wird dort auch nachdrücklichst gefördert im Sinne einer corporate identity ...
du drehst es auch so, wie du möchtest. Keine künstlerische Betätigung - dann fehlt etwas. Künstlerische Betätigung - dann ist es eine Grausamkeit. Was willst du eigentlich?
Ahem, einige Einblicke in die Realitäten außerhalb der Schule scheinen mir empfehlenswert. Das, was du beschreibst, ist für die meisten Menschen mit verantwortungsvollen Aufgaben schlicht Alltag ...
Halloo!!!?? Hast du eine Ahnung, was ich mache? Ganz sicher nicht. Schule muss nicht Grundschule sein. Meinen Einblick in die Realität (welche Realität eigentlich) außerhalb der Schule kannst DU ganz sicher nicht beurteilen. Aber welchen Einblick in die Realität des Schulalltags kannst DU denn nachweisen? Ich meine nun aktuell und aus eigener Sicht?
Glaub mir, ich habe 10 Jahre lang in der freien Wirtschaft gearbeitet, mein Exmann hatte eine sehr verantwortungsvollen Job. Ich hab da wirklich einen Einblick.
Aber bleib ruhig bei deinen Vorurteilen, dann bleibst du wenigstens Lehrerinnen erspart ;-)
 
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  • #80
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von taube54:
Hast du eine Ahnung, was ich mache? Ganz sicher nicht. Schule muss nicht Grundschule sein. Meinen Einblick in die Realität (welche Realität eigentlich) außerhalb der Schule kannst DU ganz sicher nicht beurteilen. Aber welchen Einblick in die Realität des Schulalltags kannst DU denn nachweisen? Ich meine nun aktuell und aus eigener Sicht?
Glaub mir, ich habe 10 Jahre lang in der freien Wirtschaft gearbeitet, mein Exmann hatte eine sehr verantwortungsvollen Job. Ich hab da wirklich einen Einblick.
Aber bleib ruhig bei deinen Vorurteilen, dann bleibst du wenigstens Lehrerinnen erspart ;-)
... mal wieder einer Lehrerin, die überzeugt ist, dass ihre Tätigkeit eine der härtesten und anspruchvollsten von allen ist, auf die Füsse getreten. Glaub mir, ich habe allen Respekt vor dem Lehrerberuf - und weiß z.B. sehr genau, was etwa an Berufsschulen abgeht. Aber wenn du mal den Aspekt Arbeitsplatzsicherheit in den Fokus rückst und mit der Situation in der freien Wirtschaft abgleichst, dann lebst du auf einer Insel der Seligen ...
 
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  • #81
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von equinox:
Aber wenn du mal den Aspekt Arbeitsplatzsicherheit in den Fokus rückst und mit der Situation in der freien Wirtschaft abgleichst, dann lebst du auf einer Insel der Seligen ...
Ja, das stimmt, und zwar in jeder Beziehung! Aber es bringt doch nichts, zu vergleichen und zu bewerten! Letztlich muss man heute doch einfach froh sein, wenn man einen Job hat! Und wenn der dann auch noch Spass macht, dann gehört man zu den Seligen!
Noch was zum Nachdenken: In der Schweiz herrscht akuter Lehrpersonenmangel! Und weshalb? Vielleicht, weil der Job wirklich sehr anspruchsvoll ist? Vielleicht, weil das Image der Lehrpersonen in der letzten Zeit abgegeben hat? Vielleicht, weil Lehrpersonen keine oder nur geringe Möglichkeiten haben, Karriere zu machen? Vielleicht, weil es immer schwieriger ist, den Ansprüchen von Kindern/Eltern/Gesellschaft gerecht zu werden? Vielleicht, weil die Ansprüche an die Lehrpersonen immer höher werden?
 
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  • #82
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Highlander:
Vielleicht, weil die Ansprüche an die Lehrpersonen immer höher werden?
Ja, denn müssen sie sogar schon auf einer Partnerbörse Vorbild sein, nicht als Mensch, sondern als Lehrer!
Zitat von Baier:
Es gibt aber eine Gruppe von Frauen, bei denen ich mich über das unhöfliche Ignorieren von mails dann doch nach wie vor ärgere. Das sind meine Lehrerkolleginnen. Immerhin haben sie einen Erziehungsauftrag ihren Schülern gegenüber und ein Teil davon ist es auch, die Schüler zu höflichem Verhalten anzuleiten. Erziehung beinhaltet immer auch, selbst ein gutes Vorbild zu sein. Wenn sich eine Lehrerin im Internet unhöflich verhält, stellt sich mir schon die Frage, ob sie überhaupt fähig ist, irgendeinen Beitrag zu diesem Teil ihres Berufs zu leisten.
Baier, ich hab das mal aus dem anderen Thread rüberkopiert.
Was ich da noch fragen wollte: Weshalb hast du so gravierende Vorurteile gegen Intellektuelle? Und stehst du damit deiner eigenen Definition gemäß nicht auf einer Stufe mit einem Rassisten? Oder gilt das nur, wenn man Vorurteile gegen Lehrer hat, während Vorurteile gegen Intellektuelle was ganz anderes sind. :)
 
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  • #83
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Highlander:
Noch was zum Nachdenken: In der Schweiz herrscht akuter Lehrpersonenmangel! Und weshalb? Vielleicht, weil der Job wirklich sehr anspruchsvoll ist? Vielleicht, weil das Image der Lehrpersonen in der letzten Zeit abgegeben hat? Vielleicht, weil Lehrpersonen keine oder nur geringe Möglichkeiten haben, Karriere zu machen? Vielleicht, weil es immer schwieriger ist, den Ansprüchen von Kindern/Eltern/Gesellschaft gerecht zu werden? Vielleicht, weil die Ansprüche an die Lehrpersonen immer höher werden?
Ganz genau so ist es. Ich bin keine Lehrerin, habe aber sehr regelmäßig mit Lehrern/ Lehrerinnen zu tun, die genau mit diesem Druck nicht zurechtkommen.
Was nicht zuletzt auch die Statistiken zu Burnout belegen; Lehrer gehören demnach zu den am stärksten betroffenen Berufsgruppen.

Insel der Seligen trifft es dann wohl doch eher nur bedingt.
 
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  • #84
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Heike:
Was ich da noch fragen wollte: Weshalb hast du so gravierende Vorurteile gegen Intellektuelle? Und stehst du damit deiner eigenen Definition gemäß nicht auf einer Stufe mit einem Rassisten? Oder gilt das nur, wenn man Vorurteile gegen Lehrer hat, während Vorurteile gegen Intellektuelle was ganz anderes sind. :)
Hallo Heike,

ich finde deinen Beitrag etwas sonderbar. Welche Vorurteile habe ich gegen Intellektuelle? Bist du dir außerdem sicher, dass sich Lehrer und Intellektuelle nicht auch überschneiden können?

Es stimmt schon, ich habe eine gewisse Abneigung gegen Menschen, die einen auf intellektuell machen, obwohl sie über keinerlei besonderes geistiges Potential verfügen oder eindeutigen Unsinn schreiben, auch wenn er vielleicht elegant formuliert ist. Das ist aber kein Vorurteil, da es sich ja um die individuelle Beurteilung einer bestimmten Person, nicht um die Typisierung einer Personengruppe handelt.

Genauso wenig ist es ein Vorurteil, wenn jemand sagt, der Lehrer xy, den er mal in der Schule gehabt hat, war ein furchtbares A...h. Ein Vorurteil wird es erst dann, wenn er sagt, dass deswegen auch die meisten anderen Lehrer A...her sind.

Was macht für dich eigentlich einen Menschen zum Intellektuellen? Erwartest du, dass ein Intellektueller auch eine deutlich überdurchschnittliche Intelligenz hat oder nicht? Ist ein Mensch automatisch ein Intellektueller, wenn er ein kreativer, sowohl praktisch als auch theoretisch bewanderter Musiker ist, der auch auftritt? Oder wird man automatisch dadurch zum Intellektuellen, dass man etwas geisteswissenschaftliches studiert hat und KEIN Lehrer ist? Kann auch ein Mensch, der Dialekt spricht, ein Intellektueller sein? Und kann man auch ein Intellektueller sein, ohne sich selbst dafür zu halten? Kannst du ausschließen, dass ich, wenn ich es wollte, mich auch selbst als Intellektuellen darstellen könnte und es den selbst definierten Intellektuellen unmöglich wäre, irgend ein geistiges oder sonstiges Defizit bei mir zu finden, anhand dessen sie beschließen könnten, dass ich kein Intellektueller wäre? Oder anders gefragt: Welche Eigenschaften von meinen Beiträgen im Forum sagen dir, dass ich nicht doch auch ein Intellektueller bin, der sich selbst nur nicht als solchen betrachtet?

Ich bin gespannt auf deine Antworten!

Viele Grüße

Ein Baier
 
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  • #85
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Baier:
Es stimmt schon, ich habe eine gewisse Abneigung gegen Menschen, die einen auf intellektuell machen, obwohl sie über keinerlei besonderes geistiges Potential verfügen oder eindeutigen Unsinn schreiben
Glaubs mir, diese Abneigung teilen wir. Ich hab ihr auch schon Ausdruck gegeben hier.

Das ist aber kein Vorurteil, da es sich ja um die individuelle Beurteilung einer bestimmten Person, nicht um die Typisierung einer Personengruppe handelt.
Na, dann machs halt konkret bezüglich einer konkreten Person. Hast du aber nicht.
Ich bezog mich, du wirst es gemerkt haben, auf dein Post, dessen Passage ich etwas befremdlich fand:

Zitat von Baier:
Lehrer bin ich und dazu stehe ich und wer Vorurteile gegen Lehrer hat, ist aus meiner Sicht (um es mal so hart auszudrücken) ungefähr auf der gleichen geistigen Stufe wie Menschen mit anderen dummen Vorurteilen, etwa Rassismus. (Im Übrigen kann ich sowohl aus naturwissenschaftlicher als auch geschichtlich-sprachwissenschaftlicher Sicht sachlich begründen, warum Rassismus dumm ist - falls großes Interesse daran besteht, kann ich das ja noch irgendwann mal schreiben. Wie man sehr einfach Vorurteile über gewisse Berufsgruppen angehen kann, habe ich schon im Thread über Soldaten geschrieben, das gilt für Lehrer genauso.)
Und dann ging es eben weiter mit:
Zitat von Baier:
Nun, und was die kulturbeflissenen Geisteswissenschaftlerinnen angeht - meiner Erfahrung nach weiß ich oft mehr über kulturelle und geisteswissenschaftliche Dinge als viele Geisteswissenschaftler außerhalb ihres eigenen eng umgrenzten Fachgebietes wissen. Ich halte halt wenig von Menschen, die einen auf intellektuell machen und z.B. ganz schlau über klassische Musik daherreden, aber beim "Happy Birthday"-Singen komplett falsch singen und es nicht mal merken ...
Oder lass es mich mal so sagen: Es gibt Menschen, die viel wissen, aber trotzdem kapiert haben, dass sie noch viel mehr auch nicht wissen. Und es gibt solche, die sicher auch nicht mehr wissen, aber glauben, sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen (wie man das in Bayern so sagt.) Für Menschen dieser "Glaubensrichtung" gab es mal so ein Buch, das behauptet hat, alles zu enthalten, was man wissen muss, um in Deutschland als gebildet zu gelten. Zu Naturwissenschaften enthielt es nur ein paar Sätze ("Was man nicht wissen muss"), da ist komplettes Nichtwissen in "intellektuellen" Kreisen offensichtlich nicht nur akzeptabel, sondern sogar gewünscht. (Ich habe das Buch natürlich nicht gekauft!) Manche beeindruckt so ein intellektuell-kulturbeflissen-geisteswissenschaftliches Selbstbild vielleicht, ich finde es (höflich ausgedrückt) albern und würde es nicht gerade als ein Zeichen hoher Intelligenz betrachten. Und ich habe eine ausgeprägte Vorliebe für (wirklich) intelligente Frauen.
Da geht es nicht um eine einzelne Person, sondern das versucht sich schon ein wenig an einem Rundumschlag gegen eine Gruppe. Klar, daß erste "intellektuell" ist noch in Anführungszeichen. Dann gehen die munter flöten. Und das überrascht auch nicht wirklich, wenn man sich den Kontext betrachtet. Da bekomme ich nicht den Eindruck, das sei viel differenzierter und verständiger in der Sicht als so manches, was du als Vorurteil gegen Lehrer beurteilst und damit die Betreffenden auf eine geistige Stufe mit Rassisten stellst.

Und hinsichtlich es Schwanitzbuchs (ich nehme an, du meinst dieses) ist dir womöglich einiges an Witz und Ironie entgangen. Aber das kann mal vorkommen. Das macht dich in meinen Augen nicht zu einem Rassisten.

Für meine Bemerkung ist es nicht notwendig und hier sicherlich auch nicht sonderlich fruchtbar, mich in zwei Sätzen an einer Definition des Intellektuellen zu versuchen. Und ob Lehrer Intellektuelle sein können, interessiert mich im Moment auch in etwa so viel wie die Frage, ob ein Fernsehkoch einen Tirolerhut tragen kann.
 
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  • #86
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von anka:
Was nicht zuletzt auch die Statistiken zu Burnout belegen; Lehrer gehören demnach zu den am stärksten betroffenen Berufsgruppen.
1. Lehrer sind oft unter massivem Druck.
2. der Anteil der Personen, die dem nicht gewachsen ist, ist relativ hoch.

... das ist zweifellos richtig, dahinter verbergen sich aber weitere Informationen:

3. viele Lehrer haben ihre Berufswahl leider vorrangig aus Gründen der hohen Sicherheit getroffen, ohne zu realisieren, welche Voraussetzungen die Tätigkeit tatsächlich erfordert,
4. Lehrer (im Beamtenstatus) haben die Möglichkeit zu reagieren (ohne ihren Arbeitsplatz zu gefährden).

Das schmälert die Belastung nicht, aber es relativiert die Feststellung einer besonders hohen Betroffenheit.
 
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AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Heike:
Glaubs mir, diese Abneigung teilen wir. Ich hab ihr auch schon Ausdruck gegeben hier.
Und genau darum geht es in meinem Text, dessen Passage du befremdlich gefunden hast!

Ich habe geschrieben "Oder lass es mich mal so sagen: Es gibt Menschen, die viel wissen, aber trotzdem kapiert haben, dass sie noch viel mehr auch nicht wissen. Und es gibt solche, die sicher auch nicht mehr wissen, aber glauben, sie hätten die Weisheit mit dem Löffel gefressen (wie man das in Bayern so sagt.)"

Intellektuelle (ohne Anführungszeichen) können selbstverständlich auch zur ersten Gruppe gehören. Die zweite Gruppe gibt es auch bei anderen Menschen als solchen, die sich selbst zu den "Intellektuellen" zählen. Aber wer zur zweiten Gruppe gehört und sich gleichzeitig ach so "intellektuell" fühlt, verdient ja wohl nicht übermäßige Hochachtung

Dann habe ich geschrieben: "Für Menschen dieser "Glaubensrichtung" gab es mal so ein Buch, das behauptet hat, alles zu enthalten, was man wissen muss, um in Deutschland als gebildet zu gelten. Zu Naturwissenschaften enthielt es nur ein paar Sätze ("Was man nicht wissen muss"), da ist komplettes Nichtwissen in "intellektuellen" Kreisen offensichtlich nicht nur akzeptabel, sondern sogar gewünscht. (Ich habe das Buch natürlich nicht gekauft!)"

Wer ernsthaft glaubt, eine von irgendjemand festgelegte Liste von Inhalten wäre wichtig, alles andere aber nicht, kann ja nicht wirklich behaupten, geistig flexibel und an einer Erweiterung seines Horizontes interessiert zu sein. Ist so ein im wahrsten Sinne des Wortes beschränkter (nämlich auf diese "Bildungsliste") Mensch etwa ein "Intellektueller" in deinen Augen?

Und der letzte von dir genannte Abschnitt: "Manche beeindruckt so ein intellektuell-kulturbeflissen-geisteswissenschaftliches Selbstbild vielleicht, ich finde es (höflich ausgedrückt) albern und würde es nicht gerade als ein Zeichen hoher Intelligenz betrachten."

Das bezieht sich doch wohl eindeutig auf die Menschen, die nur bestimmte, angeblich wichtige Dinge wissen, sich deshalb schon besonders schlau vorkommen und andere als weniger gebildet betrachten, obwohl sie selbst in Wahrheit ein sehr beschränktes Wissen haben. Ich schreibe von einem SELBSTbild und von Menschen, die sich dadurch täuschen lassen.
Und was den Ausdruck "intellektuell-kulturbeflissen-geisteswissenschaftlich" angeht: Mein Text war eine Antwort auf einen Beitrag von equinox, in dem er geschrieben hat, dass ich doch wohl keine Bereitschaft hätte, mich auf kulturbeflissene Geisteswissenschaftlerinnen einzulassen. Aus dieser Aussage schließe jetzt wiederum ich, dass er davon ausgeht, dass ich unfähig zu tieferem Verständnis von Kultur oder anderen nicht naturwissenschaftlichen Inhalten wäre (um auch mal konsequent zwischen den Zeilen zu lesen.)

Zitat von Heike:
Und hinsichtlich es Schwanitzbuchs (ich nehme an, du meinst dieses) ist dir womöglich einiges an Witz und Ironie entgangen.
Natürlich kann man es auch witzig finden, wenn jemand schreibt, dass es völlig unnötig wäre, etwas über Naturwissenschaften zu wissen. Man kann auch rassistische Aussagen witzig und ironisch erheiternd finden...

Zitat von Heike:
Für meine Bemerkung ist es nicht notwendig und hier sicherlich auch nicht sonderlich fruchtbar, mich in zwei Sätzen an einer Definition des Intellektuellen zu versuchen.
Doch, eigentlich ist es schon notwendig. Du kannst ja schlecht behaupten, ich hätte Vorurteile gegen eine bestimmte Gruppe von Menschen, wenn du selbst nicht einmal sagen willst, wer zu dieser Gruppe denn nun überhaupt gehört. Sonst bist du sehr schnell am Punkt, an dem du behauptest, ich hätte irgendwelche Vorurteile gegen irgendeine Gruppe von Menschen, ohne diese Gruppe überhaupt zu nennen. Außerdem ging es in meinem Post ja sowieso nur um Menschen, die sich für "intellektuell" und auch etwas besseres halten, ohne irgendwelchen gesteigerten Ansprüchen an Wissen und Intelligenz gerecht zu werden.

Gut, vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass meine viele Fragen zu deinem Bild von Intellektuellen einige (hinterhältige) Fallstricke enthalten, die ich natürlich in der Absicht eingebaut habe, dass du über einen davon stolpern würdest... ein Vorgehen, jemanden in irgendwelche oft schlichtweg unvermeidbaren Widersprüche zu verwickeln, um dann schlichtweg ALLES, was er behauptet, in Zweifel zu ziehen, erscheint manchen auch als ein Zeichen wahren "intellektuellen Diskurses". Und genau deshalb habe ich diese Vorgehensweise hier mal übernommen, du bist mir aber ausgewichen...

Viele Grüße

Ein Baier
 
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AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Baier:
Intellektuelle (ohne Anführungszeichen) können selbstverständlich auch zur ersten Gruppe gehören. Die zweite Gruppe gibt es auch bei anderen Menschen als solchen, die sich selbst zu den "Intellektuellen" zählen. Aber wer zur zweiten Gruppe gehört und sich gleichzeitig ach so "intellektuell" fühlt, verdient ja wohl nicht übermäßige Hochachtung.
Ich habs da nicht so mit diesen Gruppen. Du schon, das merk ich. Und ich merke einfach in Stil und Duktus wenig Unterschied in deinen Urteilen über Intellektuelle zu den Urteilen über Lehrer, die dich bei andere so aufregen. Ganz gleich, ob man jetzt Lehrer sein kann, ohne sich für einen Lehrer zu halten. Irgendwie scheinst du bei dem, was du "Intellektueller" nennst, eine besondere Gefährdung für Überheblichkeit festzustellen, und dafür, nicht zu wissen, was man weiß und was nicht.

Bei dem Schwanitzbuch entgeht dir, denke ich, tatsächlich der Witz der gesamten Anlage. Zieh das doch mal in Betracht. Und es ist nun wirklich schon beinahe komisch, daß du das in so enger Verbindung mit der INtellektuellenthematik siehst. Glaubst du, es sei eher für "Intellektuelle" oder eher für "Lehrer" geschrieben?
Ob du anderweitig zu einem "tieferen Verständnis von Kultur" fähig bist oder nicht, weiß ich nicht und ist doch hier auch nicht weiter wichtig. Ich würd ganz konkret gucken, ob du zu einem "tieferen" oder meinetwegen auch nicth so tiefen, aber dafür angemessenen Verständnis von dem, wovon du sprichst, in der Lage bist. Etwa diesem Schwanitzbuch.
Daß man über Bildung sicherlich gefahrloser Witze machen kann als über Rassismus, sollte jedem klar sien. Jede Art von Witz zu verdächtigen oder vielleicht auch einfach nicht einmal zu verstehen, nur weil Witze im Umkreis von Rassismus heikel sind, scheint mir nun auch kein Zeichen eines tieferen Verständnisses von Witz zu sein.

Doch, eigentlich ist es schon notwendig. Du kannst ja schlecht behaupten, ich hätte Vorurteile gegen eine bestimmte Gruppe von Menschen, wenn du selbst nicht einmal sagen willst, wer zu dieser Gruppe denn nun überhaupt gehört.
Das ist mal wieder ein Fehlschluß.

Gut, vielleicht ist dir auch aufgefallen, dass meine viele Fragen zu deinem Bild von Intellektuellen einige (hinterhältige) Fallstricke enthalten, die ich natürlich in der Absicht eingebaut habe, dass du über einen davon stolpern würdest... ein Vorgehen, jemanden in irgendwelche oft schlichtweg unvermeidbaren Widersprüche zu verwickeln, um dann schlichtweg ALLES, was er behauptet, in Zweifel zu ziehen, erscheint manchen auch als ein Zeichen wahren "intellektuellen Diskurses". Und genau deshalb habe ich diese Vorgehensweise hier mal übernommen, du bist mir aber ausgewichen...
Na, ich hoffe, du bist mir nicht böse, weil ich nicht über deine fiesen "Fallstricke" gefallen bin? Reizend. Also, ich glaube, man könnte zu jeder der Fragen was sagen, ohne sich in Widersprüche zu verwickeln. Sie sind nur einfach irrelevant für meinen Punkt. Und wenn du ein Intellektueller wärest, ohne dich für einen zu halten, gäbe das deinen Intellektuellenvorurteilen vielleicht eine psychische Finesse, aber daß du meinst, die Möglichkeit irgendwie als Widerlegung der Vorurteilsbehaftetheit anzuführen, zeigt eher, daß zur Tiefe des Verständnisses vielleicht noch ein paar Spatenbreiten fehlen. :)
Ahoi!
An welchen Leuten gewinnst du eigentlich diese Eindrücke von "intellektuellem Diskurs"? Das ist ne ernsthafte Frage. Aus dem Bekanntenkreis? Lehrerkollegium? Feuilleton? Fernsehen? Karrikaturen? Hollywoodfilm? - Dem nachzugehen ist für die Einschätzung auch der eigenen Vorurteile meist ganz gut. Im Falle von Lehrern, Bayern oder sonstigem interessiert dich das ja womöglich auch, woher die Leute da so auf ihre Vorurteile kommen.
 
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AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Also ehrlich.... das nimmt hier Formen an.... habt ihr nichts Besseres zu tun?
@Baier.... arbeitest du reduziert?? Ich hätte gar nicht die Zeit und Muße, hier solche Romane zu schreiben (bin voll angestellt an einer Ganztagesschule und habe ein Korrekturfach...z.Z. bedeutet das in NRW: Zentrale Prüfungen....)

Und noch etwas: Ein Mann, der im Forum einer Partnerschaftsbörse erwähnen muss, dass er an seiner Schule zu einem der beliebtesten Lehrer gehört, zu dem fällt mir (fast) nix mehr ein....nur soviel: Schülermeinungen sind seeeeeehr speziell ;-))

Freundliche Grüße nach Bayern aus NRW von einer in deinen Augen sicher nicht intelligenten und schon gar nicht intellektuellen Kollegin ;-)
 
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AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von Galadriel:
Also ehrlich.... das nimmt hier Formen an.... habt ihr nichts Besseres zu tun?
Doch... ich habe zwischendurch auch ein Arbeitsblatt erstellt, meine Sachen für morgen hergerichtet und einer Frau, die meine Kontaktanfrage bei Parship beantwortet hat (man glaubt es kaum, das kommt ja auch noch hin und wieder vor) geantwortet.

Zitat von Galadriel:
Und noch etwas: Ein Mann, der im Forum einer Partnerschaftsbörse erwähnen muss, dass er an seiner Schule zu einem der beliebtesten Lehrer gehört, zu dem fällt mir (fast) nix mehr ein....nur soviel: Schülermeinungen sind seeeeeehr speziell ;-))
Nun ja, ich wollte eigentlich nur die hier geäußerte Vorstellung, ich hätte ganz allgemein etwas "oberlehrerhaftes", mit Tatsachen untergraben. Glaubst du, dass ein "oberlehrerhafter" Lehrer bei Schülern gut ankommt? Außerdem, ich suche hier ja keine Frau...

Zitat von Galadriel:
Freundliche Grüße nach Bayern aus NRW von einer in deinen Augen sicher nicht intelligenten und schon gar nicht intellektuellen Kollegin ;-)
Woraus schließt du, dass ich dich nicht für intelligent halte? Und dass ich keinen Wert darauf lege, dass irgendjemand intellektuell ist, weißt du doch bereits. :)

Viele Grüße aus Bayern nach NRW

Ein Baier