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  • #211
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

@nuit
bye bye... schade
du bist für mich so warmsamtigblau (hab ich mir gestern abend noch bewusst gedacht)...hab dich immer gern gelesen.
laserblaustählern wird man, wenn man eine Mission über sich hinaus empfindet und das versteh ich.

aber gut...
ich denk mir auch immer öfter, der screen frisst einen schier auf.
 
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  • #212
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

hey, ich lebe ja noch!? danke faraway für deine netten zeilen.

nachdem mich die mods nicht aus dem konflikt meiner widerstreitenden prinzipien erlösen:

Zitat von Alice:
Quelle zu „Schlagzeilenintelligenz“ bei NPS: Kernberg, Otto F., Hartmann, Hans-Peter: Narzissmus. Grundlagen – Störungsbilder –Therapie. Schattauer, Stuttgart 2006. S. 234. Der Begriff geht lt. Kernberg zurück auf Olden, 1946.
kernberg fungiert als herausgeber. salman akhtar als autor des beitrags "deskriptive merkmale und differentialdiagnose der narzisstischen persönlichkeitsstörung" gibt unter "die frühe literatur" einen historischen (!) und phänomenologischen abriss der nps. dabei erwähnt er die "schlagzeilenintelligenz" nach olden in fünf zeilen. quelle: olden, c. (1946): headline intelligence. psychoanal study child 2: 263-9. zur veranschaulichung: der kernberg-band hat 766 seiten.
es ist also falsch von "laut kernberg" zu sprechen. von der unseriösen quellenangabe (stichwort: primär- und sekundärliteratur) mal abgesehen, die aber letztendlich zu diesem fehlschluss führt.

der unterschied zwischen phänomenologie eines störungsbilds und seinen operationalisierten diagnosekriterien besteht des weiteren nicht in einer schlichten "verkürzung". phänomene können von jedem beobachtet und beschrieben werden. erst eine übereinkunft unter einer vielzahl von experten, zum teil beruhend auf empirischen untersuchungen, machen aus phänomenen ("kann auftreten", "wurde von einzelnem beschrieben") diagnosekriterien ("muss auftreten"). (böse stimmen meinen, dass dabei auch die pharmaindustrie ihre kreativität einbringt).

Zitat von Alice:
welche hattest du denn gestellt?... ich hab hier bloß (falsche) antworten gelesen.

Zitat von Alice:
Ich geb mir allergrößte Mühe, gütige nuit.
(soll keine Diagnose sein, Güte steht ja nicht im ICD10)
aufgrund dieses, meines beitrages würd ich, was mich betrifft, eher unter f60.5 gucken. aber vorsicht, ich bin ein bunter hund. ;)

ps: sollte dein interesse am zusammenhang von denken und persönlichkeitsstörung über dieses forum hinausgehen: fonagy (2011): affektregulierung, mentalisierung und die entwicklung des selbst.
 
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  • #213
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von nuit:
i

ps: um spekulationen zu vermeiden. die löschung meines accounts hab ich nicht aus tiefster betrübtheit über die diskussion mit alice beantragt, sondern weil ich mir von der forumsaktivität zu viel zeit stehlen lass. so thx to all und speziell und persönlich an heike, winzling&equinox, es war mir ein besonderes vergnügen mit euch:). und die antwort auf alle fragen ist immer 42 :).
ich wünsch dir alles gute!

klasse film, 42 :))
 
W

winzling_geloescht

  • #214
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von nuit:
nachdem mich die mods nicht aus dem konflikt meiner widerstreitenden prinzipien erlösen: [...]
Ein großes Dankeschön an die Mods. Ihr seid die besten :-D

Zitat von nuit:
Mein witziges Hundemädchen vereint alle Hunderassen dieser Welt in sich, reagiert wunderbar auf Körpersprache und hat ganz große, warme Augen. Ich freu mich :eek:)
 
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  • #215
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von nuit:
aufgrund dieses, meines beitrages würd ich, was mich betrifft, eher unter f60.5 gucken. aber vorsicht, ich bin ein bunter hund. ;)
Solche Selbstdiagnosen haben sicherlich den Sinn, eine falsche Fährte zu legen, um vom wirklichen Brandherd abzulenken! :)
 
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  • #216
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Hallo Baier,
ich bin bzw. war auch im Schuldienst und dachte anfangs, hochdeutsch sei ein 'Muss' und habe
mich angepasst; man will ja als Anfänger nicht unnötig auffallen. Als ich dann entdeckte, dass
in verschiedenen Schulen auch Dialekt von Lehrern gesprochen wird, schaltete ich um auf
eine Mischung aus badisch und hochdeutsch. Ich finde nämlich, dass bei mir hochdeutsch so
'aufgesetzt', ja gestelzt klingt.
 
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  • #217
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

Zitat von kraichgaufee:
. Als ich dann entdeckte, dass
in verschiedenen Schulen auch Dialekt von Lehrern gesprochen wird, schaltete ich um auf
eine Mischung aus badisch und hochdeutsch. Ich finde nämlich, dass bei mir hochdeutsch so
'aufgesetzt', ja gestelzt klingt.
amtssprache in deutschland ist nunmal hochdeutsch. da man als lehrer eine vorbildsfunktion hat sollte man auch mit gutem beispiel vorangehen und seine eigenen befindlichkeiten hintenan stellen. es gibt viele berufe in denen dialekt nicht gut angesehen ist. ich stelle übrigens auch niemanden ein der nicht klares hochdeutsch spricht.
 
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  • #218
AW: Dialektsprecher und Lehrer - wer traut sich, sich zu "outen"?

was ist denn das für ein komischer Thread?

Ich meine all die Löschungen?