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  • #1

dialekt

Hallo zusammen,

bin newbee, sowohl hier als auch bei PS und habe zur frage die mich beschäftigt nichts gefunden.
Bei PS sucht man im umkreis (also ich zumindest) - heißt im konkreten fall BaWü.

Ich stehe zwar zu meinem dialekt, finde ihn auch gut, da beruflich aber in ganz D tätig muss ich mich da meistens zurückhalten [sonsch verstandetse me net :)]

Wie seht ihr das ?
a) beim schriftlichen kontakt
b) am telefon (sollte es 'mal dazu kommen)
c) beim date

2 schwaben die sich hochdeutsch unterhalten ist doch affig - oder?
Oder ist dialekt (bauer, intellektuell nicht auf der höhe) wiedereinmal so ein NoGo
wie rauchen - was mich dann noch doppelt disqualifizieren würde und auch stimmt.

smuggler

p.s.: the smugglers war meine lieblingskneipe in schottland - daher der nick
 
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  • #2
AW: dialekt

Hallo Smuggler,

für mich kommt jemand für den ich wegen meines Dialektes ein NoGo wäre nicht in
Frage. Was soll ich mit jemand bei dem ich wegen meines Dialektes durch's Raster falle?
Menschen die glauben ich bin intellektuell nicht auf der Höhe weil ich schwäbisch spreche.....
da würde ich mich fragen was maßen sich diese Menschen an, wenn sich mich anhand meines Dialektes beurteilen?
Will ich dann gar nicht kennenlernen.
Letztendlich bin ich im Vorteil, denn ich kann beides ;-).
Auch ich als Schwäbin bekomme ein ziemlich akzentfreies Hochdeutsch hin. Denn natürlich ist mir klar, dass ich mich meinen Gesprächspartnern ein Stück weit anpassen sollte, schliesslich möchte ich trotz Dialekt verstanden werden ;-)
Ich würde mich am Telefon oder beim Date nicht verstellen. Klar wenn ich weiss, dass mein Gegenüber nicht hier aus der Gegend kommt und selbst eher nicht schwäbisch spricht, passe ich die Ausprägung an :). Aber ganz auf den Dialekt verzichten würde ich nicht.
Gehört ja ein Stück weit zu mir.
Kennsch Du den Film "Die Kirche bleibt im Dorf"? Dô isch mir der oine Satz hänga blieba:
We are Swabians and we are proud"
Ach ja, schriftlich unterhalte ich mich normalerweise hochdeutsch, obwohl i au schwäbisch schreiba kô.
 
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  • #3
AW: dialekt

Hallo Smuggler,

ich sehe das so, wie Sunflower. Für mich kommt auch niemand in Frage, der mich anhand meines Dialektes gleich ins Abseits schiesst. Ist mir bisher noch nicht passiert, meine Leute und neue Leute um mich rum mögen meinen Dialekt (komme ursprünglich auch aus BW). Natürlich behalte ich hier in NRW meinen Dialekt bei, ist ja ein Teil von einem, wenn die Menschen mich hier dann doch nicht verstehen, geht es eben auf Hochdeutsch weiter, grins.

Kareena
 
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  • #4
AW: dialekt

Das Rauchen kannst du dir ja noch abgewöhnen. Aber deinen Dialekt?
„Mir kennat älles. Außer Hochdeitsch.“ Rede, wie dir der Schnabel gewachsen ist. Und wenn du und sie es mögen, komplett im Dialekt zu schreiben, ist doch alles gut. Völlig normal ist auch die abgeschwächte Form von Hochdeutsch und heimattypischen Vokabeln. Mitunter erheiternd und lustig :)
Und wer meint, da wäre einer deppert, dann ist dem schlicht nicht zu helfen.

Viel Glück :)
 
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  • #5
AW: dialekt

Zitat von Sunflower:
Hallo Smuggler,


Kennsch Du den Film "Die Kirche bleibt im Dorf"? Dô isch mir der oine Satz hänga blieba:
We are Swabians and we are proud"
Ach ja, schriftlich unterhalte ich mich normalerweise hochdeutsch, obwohl i au schwäbisch schreiba kô.

Jo! und "dia verschtandet koi deitsch" - hi hi
Zum thema - sicher hast du recht, wem es nicht passt soll fortbleiben, aber was ich eigentlich neben dem thema verstanden zu werden meinte ist, dialekt ist für mich auch heimatverbundenheit. Sprich es wird als "spiessig" ausgelegt - und widerspricht z.B. einer aussage "weltoffen" im profil.
Wie auch immer - ein paar schwäbische brocken werde ich wohl auch im schriftlichen einfliessen lassen - zum testen ;-)

gruss
smuggs
 
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  • #6
AW: dialekt

Zitat von Sunflower:
Ach ja, schriftlich unterhalte ich mich normalerweise hochdeutsch, obwohl i au schwäbisch schreiba kô.

Ja, bitte hochdeutsch im schriftlichen Austausch!

Die Sache ist doch... wenn ich das Profil schon im Dialekt ausfülle und dann auch noch die Nachrichten im Dialekt verfasse, dann geht's ja nicht mehr nur darum, dass der Dialekt zu einem "dazu gehört", sondern dass er einen ziemlich hohen Stellenwert einnimmt. Und wenn ich andersrum als Empfänger zu dem Dialekt halt keine Beziehung habe, kann ich damit nix anfangen. Zumal man sich beim Erstkontakt vielleicht auch gar nicht erst die Mühe macht, schwer Verständliches zu entziffern. Wenn man also nicht nur solche Menschen sucht, die den gleichen Dialekt sprechen und lieben, ist es wohl besser, drauf zu verzichten.

Schriftlich wie gesagt. Am Telefon oder beim Treffen... da sehe ich das genauso wie du/ihr. Albern, wer deswegen jemanden rausfiltert. Wobei ich persönlich mir schon wünschen würde, frau würde sich zumindest so weit zügeln, dass ich nicht die meiste Energie darauf verwenden müsste, überhaupt zu verstehen, was sie sagt. ;-)
 
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  • #7
AW: dialekt

Stimme meinem Vorschreiber hundertprozentig zu. Wenn man jetzt zwei total andere Dialekte spricht, ist das sicher gewöhnungsbedürftig und manche werden es toll und andere "schwierig" finden. Aber Verstellen wäre Quatsch. Wenn ich raushöre, dass jemand aus meiner Heimatgegend kommt (Ruhrgebiet .... naja, Dialekt...) geht mir mit zunehmendem Alter auch immer heftiger das Herz auf...
 
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  • #8
AW: dialekt

Ich bin Bayer, jedoch mehrsprachig aufgewachsen und spreche akzentfreies hochdeutsch. Mittlerweile lebe ich im Land der Dialekte (wobei sich Bayern da auch nicht verstecken muss). Mein Dialekt wird hier gern gehört, jedoch nicht verstanden und darum belasse ich es bei hochdeutsch.
Es wird immer Dialekte geben, bei dem sich beim ein oder anderen die Zehennägel hochrollen, doch ausfiltern würde ich deshalb niemanden. Nunja, die Gegend um St. Gallen ist da so ein Fall. Ebenso Sächsisch oder Schwäbisch.
Ich habe aber vor einiger Zeit eine Sächsin kennengelernt und wäre nie auf die Idee gekommen, sie wegen ihres Akzents in den Wind zu schiessen, denn sie war sehr nett. Es wurde dann aus anderen Gründen nichts.
Hartnäckiges Schreiben in Dialektform halte ich für überaus albern und lehne es ab.
 
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  • #9
AW: dialekt

Zitat von smuggler:
a) beim schriftlichen kontakt b) am telefon (sollte es 'mal dazu kommen) c) beim date 2 schwaben die sich hochdeutsch unterhalten ist doch affig - oder?
Oder ist dialekt wiedereinmal so ein NoGo
wenn zwei Leute aus der gleichen Gegend kommen und einen ähnlichen Dialekt beherrschen/sprechen, wäre alles andere Quatsch.
Schriftlich würde ich mich deutsch ausdrücken, ich bin doch kein Mundartdichter.
Am Telefon und beim "Date" (sollte es dazu kommen ;-)) würde ich meine Sprache sprechen, sofern ich merke, daß sie der Partner versteht und spricht, daher eindeutig KEIN no go.
Ich bevorzuge mundartlich gefärbtes deutsch, weil ich das meistens verstehe. Dialekt häufig nicht - wie bei dem Schwaben der etwas von "bälder" erzählt hat, ich hab es nicht kapiert!
 
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  • #10
in Baden

kann man auch alles. Außer Schwäbisch:
. Ansonsten wie die andern: Nicht verstellen, aber schriftlich kein Mundartdichter sein wollen, und wenn sich jemandem die Zehennägel aufrollen, dann sollen sie halt.
 
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  • #11
AW: in Baden

ja, im Großherzogtum Baden! Als Badenerin mit leicht alemannischer Mundartfärbung tu ich mir schon schwer mit schwäbisch ;-)
 
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  • #12
AW: dialekt

Schreiben in Dialektform würde mich mit großer Wahrscheinlichkeit abschrecken. Da müsste der Inhalt schon sehr gewitzt/interessant/ansprechend daher kommen, damit ich drüber hinwegsehen könnte.

Ansonsten: Am Telefon und beim Date würde ich einen Dialekt auf jeden Fall "verkraften", obwohl es zugegebenermaßen best. Dialekte gibt, die ich per se nicht gerne höre. Kommt aber immer darauf an, aus wessen Munde;-)

Fazit also: Bei genereller Sympathie und Anziehung würde mich ein Dialekt (und dann ist es auch egal, welcher) nicht dazu bewegen, meine Meinung zu ändern.
 
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  • #13
AW: dialekt

danke leute für eure meinungen !
nôgangermersmôhlôh ... hihi - versteht keine sau - hat auch was !

nee, im ernst jetzt, hat schon geholfen - speziell die schwäbischen mädels :)

gruß
smuggs
 
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  • #14
AW: dialekt

heast i leb in an laund, da haum ma nur mundoart, oiso, mia detaten obkrotzn, waun da dialekt fia a gspusi ned a de liab entfochn kenat ...

;)
 
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  • #15
AW: dialekt

bei der taz-online gibt's unter dem Titel "Im Netz der Liebe" (einfach mal googeln, links sind ja hier verpönt) einen netten Erfahrungsbericht über die Online-Partnersuche. Die Autorin trifft sich mit einem Mann, mit dem sie so zuvor so nett gechattet hat. Als sie den aber dann "live" trifft, meint sie: "Außerdem schwäbelt er so gnadenlos, dass ich mich am liebsten mit ihm ins Internetcafé gesetzt hätte, dann hätten wir uns wenigstens verstehen können."
 
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  • #16
AW: dialekt

Interessant, in anderen Unterforen ist das Thema Dialekt in letzter Zeit auch aufgekommen, da allerdings bei Schweizern.

Als Baden-Württemberger zu seinem Dialekt zu stehen ist in diesem Teil Deutschlands, so wie ich das erlebe, eigentlich das Normalste auf der Welt, ganz unabhängig vom persönlichen Bildungsniveau. Wenn man dann noch - im Gegensatz zu dem nicht ganz ernstzunehmenden Slogan - auch bei Bedarf auf Hochdeutsch umschalten kann, sollte man aus sprachlichen Gründen eigentlich keine wesentlichen Einschränkungen bei der Partnerfindung befürchten müssen. Das kann man ja auch im Profil entsprechend deutlich machen. Für das Schriftliche würde ich allerdings bei Hochdeutsch bleiben, geschriebenen Dialekt beim Lesen zu verstehen sind die meisten von uns hier im süddeutschen Raum dann doch deutlich weniger gewöhnt als gesprochenen Dialekt beim Hören zu verstehen.

Wie man sich mündlich miteinander austauscht, das ergibt sich nach meiner Erfahrung im Austausch eigentlich meistens recht schnell. Und wenn nicht, dann kann man es ja aktiv ansprechen und hat beim ersten Date gleich ein Gesprächsthema. :)
 
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  • #17
AW: dialekt

Zitat von Kiss_slowly:
Es wird immer Dialekte geben, bei dem sich beim ein oder anderen die Zehennägel hochrollen, doch ausfiltern würde ich deshalb niemanden. Nunja, die Gegend um St. Gallen ist da so ein Fall. .

Bin i do grad fö min Dialekt niedergmacht worde, oder wa??? Däbi isch dä gar nöd so andersch, wie dä vo dene Bayernlümmel, haha
 
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  • #18
AW: dialekt

Zitat von Jonathan177:
(...) Als Baden-Württemberger zu seinem Dialekt zu stehen ist in diesem Teil Deutschlands, so wie ich das erlebe, eigentlich das Normalste auf der Welt, ganz unabhängig vom persönlichen Bildungsniveau.

Zunächst: in Baden-Württemberg (!) wird nicht nur EIN Dialekt gesprochen, sondern zumindest deren vier: Alemanisch, Schwäbisch, Südrheinfränkisch und Pfälzisch.

Die zitierte Aussage meint aber vermutlich die Teile (!!) der Baden-Württembergischen Provinz, in denen die Beherrschung des schwäbischen Idioms noch als unabdingbare Voraussetzung für soziale Akzeptanz gilt. Es sei dir aber versichert, auch dort dürfte das in dieser Rigidität im Aussterben begriffen sein. Immerhin vermitteln gelegentliche Aufenthalte in dortigen Landeshauptstadt eher den Eindruck, dass sich auch hier endlich eine gewisse Normalität in Sachen Hochdeutsch einstellt. Das gilt sogar für die Führungsetagen einschlägiger Unternehmen.

Die Beherrschung von Dialekt UND Hochdeutsch ist allerdings aus meiner Sicht immer ein Gewinn, beides parallel zu lernen, bedeutet, sich in zwei Sprachwelten mit teilweise unterschiedlichen Strukturen, verschiedenem Vokabular und anderen idiomatischen Formen zu bewegen. Allerdings, sich beim ersten Date dahingehend zu outen, dass man sich nur (!) in breitestem Schwäbisch oder Sächsisch (um mal die am meisten diskrimierten Dialekte zu benennen) entäußern kann, das ist schon ein echter Abturner ... (übrigens geht auch Hochdeutsch und Schwäbisch parallel - wie z.B. Harald Schmidt beweist).
 
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  • #19
AW: dialekt

Zitat von iceage:
heast i leb in an laund, da haum ma nur mundoart, oiso, mia detaten obkrotzn, waun da dialekt fia a gspusi ned a de liab entfochn kenat ...

;)

haha des hot jetzan kana vastondn ;-) mei wos darat i oane dialekt, dei gaunzn pointn garantn flötn, na des warat schier nix fier mi :)
 
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  • #20
AW: dialekt

Ich habe nix gegen Dialekte. Manche höre ich lieber als andere und manche verstehe ich nicht einmal dann, wenn sich der Sprecher Mühe gibt. Da gibt es so Gegenden im Odenwald oder bei Ulm. Da ist einfach keine Verständigung möglich... ;-)
 
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  • #21
AW: dialekt

Was sollen nur die armen Geschöpfe tun, die dialektfrei aufgewachsen sind?
Gegen den einen oder anderen Dialekt-Ausdruck hätte ich auch innerhalb des Schriftverkehrs nichts einzuwenden. Sonst empfiehlt sich das doch wohl nur, wenn beide diesen einigermaßen beherrschen, weil sonst die Gefahr von unnötigen Missverständnissen besteht. Und mir ist die Partnersuche auch so kompliziert genug.
 
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  • #22
AW: dialekt

Zitat von equinox:
Zunächst: in Baden-Württemberg (!) wird nicht nur EIN Dialekt gesprochen, sondern zumindest deren vier: Alemanisch, Schwäbisch, Südrheinfränkisch und Pfälzisch.

Ja, natürlich. Sorry, wenn das bei mir missverständlich formuliert war, besser wäre gewesen "...zu seinem *jeweiligen* Dialekt zu stehen." Und ja, ich komme selbst aus Baden-Württemberg und spreche Dialekt und Hochdeutsch je nach Gesprächssituation.

Zitat von equinox:
Die zitierte Aussage meint aber vermutlich die Teile (!!) der Baden-Württembergischen Provinz, in denen die Beherrschung des schwäbischen Idioms noch als unabdingbare Voraussetzung für soziale Akzeptanz gilt.

Eigentlich meinte ich nur, dass Baden-Württemberg zu den Teilen Deutschlands gehört, wo Dialektsprechen im Allgemeinen nicht als etwas gilt, wofür man sich schämen müsste. Dass man umgekehrt mit Hochdeutsch auf Ablehnung stößt, das wird es in der Tat höchstens noch in einigen wenigen ländlichen Regionen geben. Auch hier gilt natürlich bei der Partnersuche: wenn's ned bassd, dann bassd's hald ned.
 
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  • #25
AW: dialekt

Zitat von smuggler:
aber was ich eigentlich neben dem thema verstanden zu werden meinte ist, dialekt ist für mich auch heimatverbundenheit. Sprich es wird als "spiessig" ausgelegt - und widerspricht z.B. einer aussage "weltoffen" im profil.

gruss
smuggs

Hi Smuggs,
wenn mich jemand deswegen für spiessig hält ohne mich überhaupt kennengelernt zu haben...... ist mir das so was von egal.
Für mich ist Dialekt auch ein Stück Heimatverbundenheit. Generell würde ich es sehr schade finden wenn Dialekte irgendwann "aussterben" würden.
Grüßle
Sunflower
 
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  • #26
AW: dialekt

Zitat von Sunflower:
Hi Smuggs,
wenn mich jemand deswegen für spiessig hält ohne mich überhaupt kennengelernt zu haben...... ist mir das so was von egal.
Für mich ist Dialekt auch ein Stück Heimatverbundenheit. Generell würde ich es sehr schade finden wenn Dialekte irgendwann "aussterben" würden.
Grüßle
Sunflower

Hallo sunflower,
yep ! sehe ich auch so.
Wie wir das sehen ist aber nicht entscheidend, es entscheidet die masse.
Soll se halt ;-)
Nach nur wenigen tagen PS bin ich auch schon soweit, dass das was nicht passt (profil)
nicht "passend gemacht" (im oberstübchen hingebogen) sondern ausgefiltert wird.
Beängstigend ... oder au net.

Scheena daag no
smuggs
 
S

Sid_geloescht

  • #27
AW: dialekt

Ich kann mir Dialekt weder in schriftlicher noch in mündlicher Form bei einem Partner vorstellen. Warum das so ist, weiß ich eigentlich gar nicht. Vielleicht so ähnlich wie die Notwendigkeit zu großer Körpergröße. Irrational.
 
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  • #28
AW: dialekt

Zitat von Sid:
Ich kann mir Dialekt weder in schriftlicher noch in mündlicher Form bei einem Partner vorstellen. Warum das so ist, weiß ich eigentlich gar nicht. Vielleicht so ähnlich wie die Notwendigkeit zu großer Körpergröße. Irrational.

Und wie würdest du es mit einem fremdsprachlichen Hintergrund eines Partners halten?

Was macht für dich den Unterschied zwischen den beiden Situationen aus?

“A shprakh iz a dialekt mit an armey un flot.”
 
S

Sid_geloescht

  • #29
AW: dialekt

Zitat von Jonathan177:
Und wie würdest du es mit einem fremdsprachlichen Hintergrund eines Partners halten?

Was macht für dich den Unterschied zwischen den beiden Situationen aus?

“A shprakh iz a dialekt mit an armey un flot.”

Gute Frage. Fremdsprachlicher Akzent kann sehr charmant sein.Und den Unterschied kann ich tatsächlich nicht begründen. So a Gfui, wie der Bajuware wohl sagen würde.
Was bitte meint "mit an armey un flot"? Den ersten Teil hab ich verstanden.
 
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  • #30
AW: dialekt

Zitat von Sid:
Gute Frage. Fremdsprachlicher Akzent kann sehr charmant sein.Und den Unterschied kann ich tatsächlich nicht begründen. So a Gfui, wie der Bajuware wohl sagen würde.
Was bitte meint "mit an armey un flot"? Den ersten Teil hab ich verstanden.

Mit einer Armee und Flotte. Oder in der verbreiteten englischen Übersetzung: "A language is a dialect with an army and navy." (Das jiddische Zitat wird häufig Max Weinreich zugeschrieben, der eigentliche Urheber ist aber unbekannt.)

Das Bonmot weist darauf hin, dass die Einstufung eines Idioms als Dialekt oder als Sprache häufig Gründe hat, die nicht selbst sprachlicher Natur sind.