Hoppel

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  • #181
Ich selbst wurde schon als Jugendlicher immer misstrauisch, wenn mich jemand ausfragte, mit dem ich nicht nah verwandt war.

Nach der Wende stellte sich heraus, dass solche Leute ausnahmslos Stasi-IMs gewesen waren.
Muss ja nicht so sein. So eine Erfahrung blieb mir zum Glück erspart, bringt aber zu einem bisher nicht betrachteten Punkt. (?)

Die Fragen spielen eine Rolle, und die Intention dahinter. Da schwächelt's schon lange. Muss nicht haarklein sein, braucht man sich aber nicht zu wundern, dass es nicht läuft, wenn nicht mal grundsätzliches kommt.
 

fraumoh

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  • #182
das wären dann ev. Fragestellungen auf hohem Niveau, nicht als Hilfe für dich oder @acuteness ....sondern nur als Thema zur Selbsterkenntnis, indem ausgesprochen wird wie man denkt
bei @acuteness kann ich anhand ihrer Fragestellungen ableiten wie sie denkt, vielleicht nervt das einige sehr......weil man vorab über die Frage nachdenken muss um sie mit dem eigenen Denken in Verbindung setzen zu können, um damit entweder im Dialog zu bleiben oder der inneren Überprüfung, ob mittels " beantworteter Frage", die Verständigung zu einem befriedigenden oder zumindest erkenntnisreichen Ergebnis führte
Moin.
Wie kommst du auf die Idee, dass @acuteness eine Frau sei ? 🧐
Ich verorte ( ihn) & die dauernden, unproduktiven Fragen eher genau da, wo ein gewisser @wolkevier, übrigens auch meist total erfolglos , aufgehört hat. Ist net lang' her, das ...
 
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Erin

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  • #183
du warst im Irrtum bei @Megara
und hier haben sich eher diejenigen versammelt, die ohnehin Abwehr zum Thema hegen
Dann habe ich das nicht richtig mitverfolgt.

Die meisten schrecken wohl die vielen Fragen ab. Ich habe den Austausch versucht, aber von der Gegenseite kam nichts weiter als immer nur noch mehr Fragen. So stelle ich mir keinen Dialog vor.
Ich habe ja auch kein konkretes Thema (Problem) was ich hier besprochen haben möchte.
 
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fraumoh

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  • #184
Ebbe drum ...
 
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  • #186
🤦‍♀️
 
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  • #187
Muss ja nicht so sein. So eine Erfahrung blieb mir zum Glück erspart, bringt aber zu einem bisher nicht betrachteten Punkt. (?)

Die Fragen spielen eine Rolle, und die Intention dahinter. Da schwächelt's schon lange. Muss nicht haarklein sein, braucht man sich aber nicht zu wundern, dass es nicht läuft, wenn nicht mal grundsätzliches kommt.

Persönliche Fragen von Fremden, die ungewöhnlich tief gehen, wirken unabhängig von der Intention indiskret. Es ruft Unbehagen hervor.

Wer indiskrete Fragen stellt und darauf Antworten erwartet, gar einfordert, die normalerweise der Diskretion unterliegen, wird zwangsläufig enttäuscht werden.

Die häufigste Intention hinter Fragen ist das Erlangen von Wissen.
Wissen aber ist Macht.
Wer Fragen stellt, aber selbst keine beantwortet, baut somit eine Art Machtgefälle auf.

Macht gibt man vernünftigerweise nur jemandem der seine Vertrauenswürdigkeit unter Beweis gestellt hat.

Wir hatten in Männerwelten das Beispiel von Syni und Fleur, bei dem sich Fleur auf einen früheren (von Fleur so empfundenen) Wissensmissbrauch von Syni gegenüber Mentalista berufen hatte.

Es sind zwei sehr unterschiedliche Mentalitäten aufeinandergetroffen und bei beiden war keine Empathie für die jeweils andere erkennbar.

Daraus hat @acuteness die Fragestellung dieses Fadens abgeleitet.

Wenn ich die Frage nach der Gestaltung aller Beziehungen wie die Beziehung zum Lieblingsmenschen hinsichtlich Respekt, Wertschätzung und Empathie interpretiere, finde ich sie durchaus einer Überlegung wert.

Wie jemand aus der schützenden Anonymität des Netzes heraus mit anderen Menschen umgeht, sagt einiges über denjenigen aus.
Vermutlich lassen sich sogar gültige Rückschlüsse darüber ziehen, wie derjenige mit sich selbst umgeht und damit auch, wie er in gewissen Situationen (z.B. wenn der dünne Firnis der Zivilisation mal durchgeschliffen ist) mit Menschen umgeht, die ihm besonders nahestehen.

Diese Fragestellung für sich selbst zu durchdringen und zu beantworten könnte zu einem besseren Selbstbewusstsein führen.

Solches Wissen kann einem die Macht verleihen, sein eigenes Schicksal besser zu lenken.
 
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Megara

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  • #188
Moin.
Wie kommst du auf die Idee, dass @acuteness eine Frau sei ? 🧐
Ich verorte ( ihn) & die dauernden, unproduktiven Fragen eher genau da, wo ein gewisser @wolkevier, übrigens auch meist total erfolglos , aufgehört hat. Ist net lang' her, das ...
Diese Spekulationen führen ja meist zu Nichts.
In meiner Anfangszeit hier gab es ähnlich agierende User.
Irgendetwas mit @Syntax oder @syntagma oder ähnlich.
Kann aber sein, dass ich mich irre.
Zu einem Dialog führt dieser Stil selten.Manchmal allerdings durchaus dazu, dass einem selbst noch mal etwas bewusster wird.
Von daher habe ich damit kein Problem.
Man kann sich darauf einlassen oder nicht.
Wozu dies führt ( Wissen-Macht etc. ) wird man sehen.
Da gibt es hier schlimmere Auswüchse.
 

Maron

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  • #189
Moin.
Wie kommst du auf die Idee, dass @acuteness eine Frau sei ? 🧐
Ich verorte ( ihn) & die dauernden, unproduktiven Fragen eher genau da, wo ein gewisser @wolkevier, übrigens auch meist total erfolglos , aufgehört hat. Ist net lang' her, das ...

weil ich sie als @syntagma so kennengelernt hatte, oder zumindest an den Fragen das Motiv (sich auszudrücken, Begründungen, Problemidentifikation, ... ) erkenne und an ihren Antworten die dahinterstehende Werthaltung wahrnehme
eine stringente Persönlichkeit, die substantielle Inhalte zum Thema Konflikte zu bieten hätte und dies versucht und einer Schar Menschen gegenübersteht die nur "Konflikt" schreien können bzw. große Vorbehalte zeigen darüber mit ihr zu kommunizieren

ich bin manchmal anderer Meinung als sie mit ihren Fragen ausdrückt, aber im Austausch mit ihr ist das ok....und damit ist klar: es gibt unterschiedliche Aspekte, die sich ev. ergänzen und sie ist ebenfalls aufnahmefähig

..ich hab aber vorher @Erin schon ausführlich meine Sicht darüber beschrieben, wie man das Interview noch wahrnehmen könnte um es als "gut" oder "interessant" oder "weiterführend" zu beurteilen
 
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Maron

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  • #190
Dann habe ich das nicht richtig mitverfolgt.

Die meisten schrecken wohl die vielen Fragen ab. Ich habe den Austausch versucht, aber von der Gegenseite kam nichts weiter als immer nur noch mehr Fragen. So stelle ich mir keinen Dialog vor.
Ich habe ja auch kein konkretes Thema (Problem) was ich hier besprochen haben möchte.

naja, ihr seid in einen Widerstreit eingetreten.....Interview oder kein Interview

das war keine Unterhaltung möglich
 

fafner

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  • #192
Was Respekt angeht? Auch was Wertschätzung angeht?
Ja und ja.
Welche Gefahren bestehen dann für die Beziehung, für deinen Partner oder für dich?
Keine. Ich halte es nur für völlig normal, in der Bedeutung Unterschiede zu sehen.
Ich verorte ( ihn) & die dauernden, unproduktiven Fragen eher genau da, wo ein gewisser @wolkevier, übrigens auch meist total erfolglos , aufgehört hat. Ist net lang' her, das ...
Ich hab da wen anderen in Verdacht. Der @W4 hatte ja Erfahrung in Paarbeziehung(en). Bei @acuteness sehe ich da: genau gar nix. Hier gibt's 'n Haufen Blinde, die hoffen, über dieses Forum einen Eindruck gewinnen zu können, was Farbe bedeutet. Manche kommunizieren das offen, die sind wenigstens ehrlich zu sich selbst. Die andern... ja nu. 🤷‍♂️
 
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  • #194
ich habe bewusst ihr/sein Verhalten gespiegelt und einfach nur mit Gegenfragen geantwortet. Das daraus keine Unterhaltung wird, war mir klar.

ja, du musst ja nicht
niemand kann zu einem Interview oder ähnlichem gezwungen werden, vielleicht ergibt sich ein anderes mal eine Unterhaltung

aber es ist auch schwierig in die Unterhaltungen anderer hinein zu spiegeln
 

Megara

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  • #196
ich habe bewusst ihr/sein Verhalten gespiegelt und einfach nur mit Gegenfragen geantwortet. Das daraus keine Unterhaltung wird, war mir klar.
Ich habe mich darauf eingelassen und meine Wahrnehmungen, warum ich auf einen User pampig reagiere ( oder aggressiv ) bestätigt gesehen.
Klar war mir das zuvor auch schon.
Aber es wurde mir durch einige Fragen noch mal vor Augen gehalten.
Von daher ist für mich, schon eine sinnvolle Bestätigung entstanden.



@Traumichnich

ich möchte mich für meine Pampigkeit/ Aggression
entschuldigen.
Das war unnötig.
 
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Hoppel

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  • #197
Das ist nicht geeignet Widerspruch zu ernten ^^ , allenfalls Ergänzungen.
Persönliche Fragen von Fremden, die ungewöhnlich tief gehen, wirken unabhängig von der Intention indiskret. Es ruft Unbehagen hervor.

Wer indiskrete Fragen stellt und darauf Antworten erwartet, gar einfordert, die normalerweise der Diskretion unterliegen, wird zwangsläufig enttäuscht werden.

Die häufigste Intention hinter Fragen ist das Erlangen von Wissen.
Wissen aber ist Macht.
Wer Fragen stellt, aber selbst keine beantwortet, baut somit eine Art Machtgefälle auf.
Yepp.
Macht ist per se jedoch nicht negativ. Neben dem Missbrauch, kann man sie ruhen lassen oder auch zum Vorteil nutzen. Dreh- und Angelpunkt einer solchen Machtoption ist die Person, der sie zur Verfügung steht - und dann würde ich die Person in Gänze betrachten. Keine oder eine ausschließliche Äußerung zur Macht(anwendung) genügte mir meist nicht.

Macht gibt man vernünftigerweise nur jemandem der seine Vertrauenswürdigkeit unter Beweis gestellt hat.
:)

Wir hatten in Männerwelten das Beispiel von Syni und Fleur, bei dem sich Fleur auf einen früheren (von Fleur so empfundenen) Wissensmissbrauch von Syni gegenüber Mentalista berufen hatte.

Es sind zwei sehr unterschiedliche Mentalitäten aufeinandergetroffen und bei beiden war keine Empathie für die jeweils andere erkennbar.
Habe ich nicht mal mitbekommen, verfolge allgemein diese unsäglichen (Selbst-)Zerfleischungen nicht. Unter dem löblichen Deckmäntelchen der Transparenz reiten sich die Kombatanten immer weiter rein. Das Ergebnis ist bedauerlich, da ist etwas schief gelaufen, kann aber nicht verwundern. Einigermaßen sicher - haue ich jetzt mal so raus - ist hinterher die Verwunderung: Ups, das habe ich so nicht gewollt. Trotzdem war die Kommunikation, mit ständigen gegenseitigen Verletzungen, nicht aufzuhalten. Sollte man annehmen, dass das Verletzen, manchmal auch der eigene dabei empfundene Kick, in Zweifel gezogen und sein gelassen würde. Das ist mitnichten so.

Unterschiedliche Mentalitäten sind doch schön. Unterschiedliche Sichten, unterschiedliche Mittel, viel Potenzial auf Austausch und Ergänzung. Im Falle eines Streites verlangt das mehr von den Beteiligten als von zweien die ähnlich ticken.
Nimmt in letzter Zeit aber allgemein überhand, die Streiterei ... Man betrachte die aktiven Threads. Jede Menge in denen die aktiven User in ihrem anstrengenden Beziehungsgeflecht vor sich hinköcheln. Scheint Selbstzweck zu sein. @Voldemort s Beschreibung vom Forum als Unfall von dem man den Blick nicht lösen kann, brachte es gut auf den Punkt.

Daraus hat @acuteness die Fraggestellung dieses Fadens abgeleitet.
Ist mir dann natürlich auch nicht aufgefallen. Ich fand ihn trotzdem gut, obwohl mir schnell klar war von wem es kommt und was das soll. Ist dann aber auch nur ein persönliches und kein allgemeines Problem. So oder so interessant, eben auch im erweiterten Kontext

Wenn ich die Frage nach der Gestaltung aller Beziehungen wie die Beziehung zum Lieblingsmenschen hinsichtlich Respekt, Wertschätzung und Empathie interpretiere, finde ich sie durchaus einer Überlegung wert.
Unbedingt! Ich habe das schon lange durch. Auch hier beschrieben. Weil es so unglaubwürdig, so weit ab von manch subjektiver Wahrnehmung ist, ernte ich immer wieder massive Zweifel und es werden die Widersprüche in meinem Verhalten gesucht. Heiliger bin ich sicher nicht, kann aber aus langjähriger Praxis nur zuraten. Es ist ein unglaublicher Türöffner, hebt auch leichte Kontakte einfach auf eine andere Ebene. Das ist keinesfalls ein Verlust für die Partnerschaft, es ist kein Unterschied und man ist geübter. Ich mache seit dem Komplimente und denke überhaupt nicht darüber nach. Passieren einfach.
Man kann Respekt, Wertschätzung, Empathie sehe ich ein bisschen anders, um Liebe ergänzen. Die Kleingeister werden sofort innerlich aufschreien und "wissen", dass ihre Partnerschaft, gegeben oder kommend, doch ganz was besonderes ist!
Dabei ist es wirklich nicht schwer Liebe von Libido oder erotischer Anziehung zu unterscheiden. Das hat was mit allgemeiner Liebesfähigkeit zu tun, da gibt es keine Unterschiede oder Exklusivrechte für die Partnerschaft, Kinder, Eltern, Onkel, Tanten, Schwiegerneffen, ... Gebäudereiniger. Und wer in Partnerschaft kommen will, versucht sich vielleicht mal darin bei jedem Menschen. Es verändert einen nachhaltig. Allerdings steigen die Ansprüche an den Partner auch. Ich habe ebenso schon von der Menschlichkeit gefaselt, das ist alles eine Soße und funktioniert. Wenn es da Probleme gibt, dann sind das die eigenen Borniertheiten. Das Vertrauen in Misstrauen! Absurder geht es nicht!

Man lernt zu vertrauen, hat ja auch was mit sich öffnen zu tun, die Regularien gehen ja nicht verloren und man lernt wieviel Vertrauensmissbrauch man sich von anderen "leisten" kann. Übrigens mein Problem mit Heike. Das ist bis jetzt jedes Mal schiefgegangen. Wenn man sieht, was sie hier als @acuteness schreibt, wundert es mich. Man muss nicht den Ziegenbock mit Gewalt hinten herumheben, nicht Engelchen sein, aber schon so viel Abstand haben um zu sehen, ob eine Differenz nur mehr zum Gezackere wird und nichts mehr bewirkt. Sieht man hier ja überall. Ist ja auch nicht einfach zu lösen, da muss schon was von einem selbst kommen - nicht vom Anderen verlangen. Einseitig geht das nicht. Manche haben stillschweigend eine Übereinkunft und es funktioniert einfach.

Wie jemand aus der schützenden Anonymität des Netzes heraus mit anderen Menschen umgeht, sagt einiges über denjenigen aus.
Vermutlich lassen sich sogar gültige Rückschlüsse darüber ziehen, wie derjenige mit sich selbst umgeht und damit auch, wie er in gewissen Situationen (z.B. wenn der dünne Firnis der Zivilisation mal durchgeschliffen ist) mit Menschen umgeht, die ihm besonders nahestehen.
Geistesschulung. Man kanns Entwicklung nennen. Muss gar nicht so förmlich sein, das ist schön und befriedigend. Philosophie sollte Schulfach sein. Viele suchen die Antworten auf Fragen, die das Leben in einem fort stellt.Diese Fragen hatten sich schon vor >100 Generationen Menschen gestellt und sich erstaunlich erfolgreich damit auseinandergesetzt -> Philosophie. Inzwischen kann man davor eine allgemein erworbene Scheu attestieren. Unglücklich.

Diese Fragestellung für sich selbst zu durchdringen und zu beantworten könnte zu einem besseren Selbstbewusstsein führen.
Ja, könnte auch zu so viel Selbstsicherheit führen, dass man eigene Unsicherheiten zulassen könnte - weil man es sich leisten könnte.

Hängt alles zusammen und ist ab einem gewissen Punkt ein große Freude bereitender Selbstläufer. Nur, reden darüber kann ich nur mit meiner Frau. Sie kann ich mit sowas strapazieren, sie hat aber auch entsprechenden Hintergrund. Hier werde ich oft für unglaubwürdig gehalten. Egal.

Solches Wissen kann einem die Macht verleihen, sein eigenes Schicksal besser zu lenken.
Hm, man muss nicht mehr lenken, als dahin zu kommen Respekt und Wertschätzung für selbstverständlich zu halten und sich auf die Liebe als Prinzip einzulassen. Dann läuft das von alleine. Mit diesen Begrifflichkeiten, Respekt, Wertschätzung, tue ich mir schwer, jedes Individuum ist nicht in Frage zu stellen ..., immer noch unzureichend, es ist unantastbar. Das ist nicht davon abhängig wie bescheuert oder großartig sich jemand aufführt, macht aber den Unterschied im Leben und seinen Beziehungen - und schwupps, sind wir wieder im alltäglichen Forumsquark.
 
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Ich weiche jetzt mal aus, weil das mit der Verbreitung vom Misstrauen ein subjektiver Eindruck ist und meine angelegte Latte wohl höher liegt, ändert aber an meinem Eindruck zu Datingzeiten und auch hier nichts. Das ist eher ein allgemeines Armutszeugnis und man darf die Ausnahmen suchen.
Dieses Misstrauen ist ein Ausdruck von Vorsicht, d.h. mit der Absicht einem möglichen Schaden vorzubeugen. Ebenfalls ein Ausdruck von Misstrauen ist Eifersucht. Will ich nicht mehr haben, kann üble Formen annehmen. Ich bin überhaupt nicht eifersüchtig, ist für viele schwierig zu glauben. In Verbindung mit ihrer Eifersucht wird das ein Drama.
Meine ist auch nicht eifersüchtig, obwohl sie Grund dafür in Form entsprechender Erfahrungen hätte, überträgt es halt nicht auf mich. Finde ich eine bemerkenswertere Leistung als meine, der ich nie Fremdgehen erlebt habe. Eifersucht wird hier in Diskussionen in leichten Formen für notwendig, völlig normal erachtet, bis hin zu einem Ausdruck von Liebe gehalten. Keine Eifersucht, keine Liebe, wurde mir schon (hier) vorgeworfen. Wie auch immer, nicht eifersüchtig zu sein habe ich als ausgesprochen exotisch erfahren. Die Gründe für Eifersucht sind glasklar, kann man nicht schönreden. Siehst du da das resultierende Misstrauen, d.h. Eifersucht, auch für geringer verbreitet als es scheint?

Okay, ist auch ein subjektiver Eindruck. Müsste ich Studien suchen gehen. Ist mir den Aufwand nicht wert.
Ist aber auch nicht nötig! Man kann das Ganze von der anderen Seite betrachten und sich fragen: inwieweit kann ich vertrauen!
Da kann man recht genau erkennen wo das eigene Misstrauen losgeht. Und da geht es nicht um Familie, Freundeskreis.
Die klare Frage wäre: wer macht keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen dem Lebenspartner und scheinbar wildfremden Menschen?

Mehr als erotische Anziehung und die (geläufige ^^) Idealisierung des Partners muss man nicht ausklammern.
 
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  • #202
Siehst du da das resultierende Misstrauen, d.h. Eifersucht, auch für geringer verbreitet als es scheint
Ich war gedanklich in der Anbahnungs-/ Kennenlernphase, wo ich Eifersucht erstmal nicht auf dem Schirm hatte.
Eifersucht würde ich eher in Phasen nach der Anbahnung positionieren. Und darüber kann ich keine Aussagen treffen, weil ich zu wenige Beziehungsinterna kenne (sowohl eigene als auch die Anderer). Mein Bauchgefühl sagt mir, dass Eifersucht (und dessen Auswüchse) wohl oft eine große Rolle spielt.
 
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  • #203
Wie kommst du darauf, dass viele das für Normal halten?
Mein Eindruck ist das nicht.

Im Forum sieht man zwar oft ganz wunderbar sogar die Glorifizierung des Misstrauens, aber ich halte das für eine sehr selektive Stichprobe.
Man sieht nicht nur die Glorifizierung des Misstrauens - in gleichem Maße wird ein gewisser Vertrauensvorschuss abgewertet. Wer es schafft, neuen Menschen unvoreingenommen gegenüberzutreten, gilt schnell als naiv, unvorsichtig, bedürftig.

@Hoppel schreibt sogar von grundsätzlicher Wertschätzung allen Menschen gegenüber (Kurzfassung). Wow! Find ich Klasse, so eine Haltung.

Misstrauen, vorschnelle Urteile, überhöhte Selbstbilder, unkontrollierte Beißreflexe bei jedem Hauch von Nichtübereinstimmung - damit ist das Forum eben in Teilen auch ein Abbild von Teilen der OD-Welt. Zumindest von deren erfolglosen Teil.

Es sind halt dort wie hier die Lauten, Omnipräsenten, Unflätigen, Beleidigenden, die die Atmosphäre nachhaltig beeinflussen. Was letztlich eine Dynamik der Verdrängung in Gang setzt.
 
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acuteness

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  • #204
Das ist leider nicht möglich, da @acuteness nicht auf einen Austausch eingeht, sondern einfach immer weiter nur Fragen stellt und von sich überhaupt nichts schreibt.
Mit welchen Aktionen hast du zum Austausch eingeladen?
Kennst du noch andere Formen des Austauschs, außer dass man von sich schreibt?
Solange jemand bei einem Austausch im Forum seine Ansichten nicht Preis gibt
Welche Ansichten erkennst du in meinen Fragen?
Welche Ansichten interessieren dich darüber hinaus?
Die meisten schrecken wohl die vielen Fragen ab.
Und was ist mit dir?
Womit?
Ich habe ja auch kein konkretes Thema (Problem) was ich hier besprochen haben möchte.
Was motiviert dich dann, über meine Art zu sprechen?
 
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acuteness

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  • #207
@Hoppel
Wo siehst du die Abgrenzung von Misstrauen und Eifersucht?
Denkst du, dass beides untrennbar zusammengehört?
Was würde dich eifersüchtig machen, was misstrauisch?
Was beobachtest du diesbezüglich bei anderen Menschen?