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  • #17
Was man in einer Diskussion über den Manierismus vertiefen könnte.
 
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  • #18
Daher trage ich auch ausschließlich schwarz, das ist nicht bürgerlich, sondern hat was Klerikales. Der Manierismus in Italien war eine bürgerliche Stilrichtung.
Pevsner hat ihn in "Europäische Architektur" recht gut beschrieben. Ein Standardwerk für kunstgeschichtlich Interessierte.
 
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  • #19
Wieso willst du Klerikales ausdrücken?
Der Manierismus als Literaturepoche im Spätbarock war übrigens grässlich...es ging hauptsächlich nur um die überbordende schwülstige Form...hoffe, du kleidest dich nicht entsprechend...;-))
 
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  • #20
Wenn ich mir alle Stile so vor Augen führe, bleibt als mein Favorit nur das Bauhaus übrig.
Das war gekonnt und ernsthaft, dabei aber auch oft spielerisch und poetisch; ein großes Wissen um Raum, Proportion etc.
 
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  • #21
Zitat von balle:
Wieso willst du Klerikales ausdrücken?
Der Manierismus als Literaturepoche im Spätbarock war übrigens grässlich...es ging hauptsächlich nur um die überbordende schwülstige Form...hoffe, du kleidest dich nicht entsprechend...;-))
Nein, ich kleide mich sehr schlicht. Der Manierismus, das habe ich doch erklärt, ist nicht meins.
 
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  • #22
Form ist auch immer Ausdruck einer Zeit, einer Epoche, mal unabhängig von dem Begriff Mode, der im allgemeinen Sprachgebrauch eher eine Saison visuell absteckt. So betrachtet, finde ich das Thema interessant - auch in Bezug auf diese Außen-Innen-Debatten. Form und Inhalt und all das. Etwas sei "nur" formal halte ich für unsinnig.
Jetzt habe ich eine Menge geschrieben. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich eine rege Diskussion ergeben könnte.
Danke für die bisherigen Beiträge. Allen ein schönes Wochenende.
 
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  • #23
Also ich lese gerade diesen Thread ganz entspannt auf meiner Couch im Spagettiträgerhemdchen ( blau mit roten Pünktchen) und blauen Stricksocken, abgeschminkt, eingecremt, Zähne geputzt, fertig für' Bettchen. Gilt das auch oder geht es ausschließlich um die Kleiderfrage tagsüber? ;-)
 
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  • #24
@Dreamerin,

ganz sicher ist das zum Feierabend-Relaxen freigegeben!
Solange man die Chipstüte beiseite lässt, kriegt man den einen Spitzenbody dann auch wieder in den anderen, damit zum Date das Drunter mit dem Drüber wieder in Einklang kommt. ;-)
 
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  • #25
Es gibt ja immer mal Diskussionen über Schuluniformen.... Wie wäre es mit Dating-Uniformen ? Alle sind ganz frei vom Kleidungsdruck, niemand kann was falsch machen... und wenn so ein Dating-Paar durch die Stadt bummelt, lächeln alle und sagen : du , schau mal da, die beiden...
Und im Cafe wird schnell ein Tisch freigemacht, damit auch alles fluppt..... ;-))))
 
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  • #26
Na ja, schwarz ist doch uniform. Die älteren unter uns haben es doch alle erlebt, dass Schwarz sich zum Mainstream entwickelt hat. Die üblichen, sehr wohl zutreffenden Assoziationen sind Schwermut, Depression und Tod, auch ein Flair von Geheimnis und Mystik. Es ist praktisch, entbindet es doch von der Kleiderfrage, man muss sich nicht zeigen.
Ich war mal mit einer hellaschblonden, sich schwarz kleidenden Frau zusammen. Insgesamt interessant, weil Schwarz typ- und einstellungsbedingt überhaupt nicht an mich geht. Es hatte meine Abneigung verstärkt. Das beschränkt sich auf die Farbe, nicht auf die Person. Die Begründungen sind interessant. Diese Uniformisierung gilt mit anderen Hintergründen entsprechend für die Neigung zu weiß.

Es gehört mehr Mut dazu zu seinem (Farb-)Typ zu stehen. Viele haben damit ein Problem, weil sie wohl noch ihren Typ im Stil finden, die ihnen zugehörigen Farben aber nicht.
Wer sich noch nicht damit beschäftigt hat, der kann sich mit einer Stil-/Farbberatung wirklich Gutes tun. Menschen, die Stil- und farbsicher sind, fallen auf.

Ob ich mich für ein Date kleide, hat gar keine Auswirkung. Es gibt für mich nur zwei Zustände, Business, d.h. klassisch elegant oder Alltag, sportlich leger. Mich kleidet ein Anzug genauso gut wie Jeans.
In meinem PS-Profil hatte ich mich mit "Straßenköterblond" beschrieben und wer sich mit Farbtypen auskennt, ich bin ein "Sommer", d.h. die "verwaschenen", kühlen Farben stehen mir gut. Schwarz ist für mich ein völliges Nogo, ich habe nicht mal schwarze Schuhe. Anthrazit, d.h. verwaschen Schwarz steht mir dagegen gut. So eine latente Anti-Mainstreamneigung habe ich immer noch, mir geht das aktuelle "Unbunt" (Schwarz, Weiß, Grau) ziemlich auf den Zeiger und suche mir lieber Farben.

Der Kleiderdruck beim Dating entsteht nur aus der eigenen Unsicherheit heraus, wenn man sicher ist, steht man einfach zu seinem Typ und schon ist der Spatz gefangen. Genauso ist es nicht notwendig als Paar uniform gehen zu wollen. Mir ist meine Frau genauso Individuum wie ich und dann spielt ihr Stil wohl noch eine Rolle, der Farbtyp nicht.
In einer Hinsicht sind unterschiedliche Farbtypen bei einem Paar problemträchtig, die Typfarben gelten auch für die Umgebung - und dann kann es schon schwer werden die zuhause zu kombinieren.
 
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  • #27
Zitat von IMHO:
Ach du Sch....., wieso gehe ich denn 3 Mal die Woche ins Studio und trinke jeden Tag Eiweiß-Shakes?

Um meine Brustmuskeln unter einem locker sitzenden Hemd zu verstecken?
Um meinen in harter Arbeit antrainierten Latissimus und Bizeps nicht ein enges T-Shirt spannen zu lassen?

;-))
Vielleicht bist du den Frauen zu hübsch und sie denken, warum so ein flotter Kerl noch Single ist, der hat bestimmt an jedem Finger zig Andere. Zu attraktiv sein, erst recht, wenn man über 50 ist, kann auch nach hinten los gehen. Manche sehen das als zu großen Egozentrismus, ich nicht.

Die Nierenwerte ab und zu mal überprüft?
 
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  • #28
Zitat von Unbewusst:
………...
Der Kleiderdruck beim Dating entsteht nur aus der eigenen Unsicherheit heraus, wenn man sicher ist, steht man einfach zu seinem Typ und schon ist der Spatz gefangen. Genauso ist es nicht notwendig als Paar uniform gehen zu wollen. Mir ist meine Frau genauso Individuum wie ich und dann spielt ihr Stil wohl noch eine Rolle, der Farbtyp nicht.
In einer Hinsicht sind unterschiedliche Farbtypen bei einem Paar problemträchtig, die Typfarben gelten auch für die Umgebung - und dann kann es schon schwer werden die zuhause zu kombinieren.
‘Uniform’ ist gut...
Achtet man einmal im Stadtbild darauf, wieviele Paare tatsächlich im Partnerlook daherkommen, stellt sich die Frage nach Individualismus noch einmal ganz anders...
Steppjacke, Fleece, Outdoorweste mit vielen, vielen Taschen, am liebsten in beige, 7/8 Hose und nicht zuletzt die Sandalen... ;-)

Aber – ein jeder so wie er es mag.

Schlicht, pur, edel, mit einem Akzent, so mag ich es.
 
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  • #29
Schlicht, pur, edel, mit einem Akzent, so mag ich es.
Und was heißt das? Ich biete:
-- lederne Flipflops («Vorschieben-Schuhe» in der Landessprache) aus Mandalay, Bj. 1995, handgemacht, vier Dollar.
-- Lunghi aus Ahmedabad, Baumwolle handbedruckt in Kachchh, 2004, 900 Rupien.
-- T-Shirt aus Hoi An, 2003, 22.000 Đồng.
Auf jeden Fall schlicht und pur ...
 
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