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Deleted member 23363

  • #61
Die Au ist ein Ort, an dem jeder von seinen Sorgen und seinem Leid erzählen darf. Gern darf man hier auch zuhören, Trost spenden, Anteil nehmen und Zuspruch geben. Und natürlich darf hier auch über Positives berichtet werden. Aber hier sollen weder Personen kritisiert werden noch Texte zerpflückt werden.

Vor ein paar Wochen war ich mit meinem Leben ganz zufrieden. Die Partnerinsuche stand nicht (mehr) im Mittelpunkt meines Lebens. Ich ging am Wochenende wandern oder radfahren; oft mit Freunden, die ich auch oft besuchte. Ich übte (fast) täglich Yoga im Studio und tagsüber arbeitete ich mit meinen Klienten.
Jetzt ist alles anders; alles ist weg; kein Besuch von Freunden, kein Yoga-Studio, Arbeit nur via Internet, kein Wandern, kein Radfahren.
Ich sitze allein in meiner Wohnung und darf nur zum Einkaufen raus. Das einzige was bleibt, sind Telefonate mit Freunden und Bekannten (Danke ! :)) und meine Krähen, die sich Futter aus meiner Hand holen. Das verändert mich. Im Forum werde ich - wie andere auch - ungehalten und angriffslustig. Dafür bitte ich um Verzeihung. :oops:
Es ist eine schwere Zeit für mich, und ich fühle mich einsam in meinem von der Regierung verordneten Schneckenhaus. Ein bisschen beneide ich jene, die jetzt Zeit mit ihrer Familie verbringen. Aber ich weiß, dass sie es auch nicht leicht haben. Den ganzen Tag zusammen kaserniert zu sein verursacht Dichtestress, an dem manchen Beziehungen zerbrechen.
Warum ich das poste? Einfach damit ich es loswerde.
Ich will in die Welt hinausrufen: "Es gibt mich noch !"
 
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apfelstrudel

  • #62
Vor ein paar Wochen war ich mit meinem Leben ganz zufrieden. Die Partnerinsuche stand nicht (mehr) im Mittelpunkt meines Lebens. Ich ging am Wochenende wandern oder radfahren; oft mit Freunden, die ich auch oft besuchte. Ich übte (fast) täglich Yoga im Studio und tagsüber arbeitete ich mit meinen Klienten.
Jetzt ist alles anders; alles ist weg; kein Besuch von Freunden, kein Yoga-Studio, Arbeit nur via Internet, kein Wandern, kein Radfahren.
Ich sitze allein in meiner Wohnung und darf nur zum Einkaufen raus. Das einzige was bleibt, sind Telefonate mit Freunden und Bekannten (Danke ! :)) und meine Krähen, die sich Futter aus meiner Hand holen. Das verändert mich. Im Forum werde ich - wie andere auch - ungehalten und angriffslustig. Dafür bitte ich um Verzeihung. :oops:
Es ist eine schwere Zeit für mich, und ich fühle mich einsam in meinem von der Regierung verordneten Schneckenhaus. Ein bisschen beneide ich jene, die jetzt Zeit mit ihrer Familie verbringen. Aber ich weiß, dass sie es auch nicht leicht haben. Den ganzen Tag zusammen kaserniert zu sein verursacht Dichtestress, an dem manchen Beziehungen zerbrechen.
Warum ich das poste? Einfach damit ich es loswerde.
Ich will in die Welt hinausrufen: "Es gibt mich noch !"
:)
vü... vü.... schöner is des gfühl, wenn i a liad gspia in miiiiia....
Vü... vü.... wärmer ois die Sunn mit der ma kann, is ma dann.
 
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Deleted member 23363

  • #65

Weiß ich derzeit nicht.
Schlaf gut lieber @apfelstrudel und träume leicht!
Und gräm dich nicht, wenn man deine Kinder ins Forum zieht!
 
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  • #67
Dir auch eine gute Nacht, lieber @Baudolino .
Ich gräme mich nicht. Ich wundere mich...

wieso siehst du deine Kinder nicht, das Besuchsrecht ist gelockert, willst du nicht? Wenn es dir wirklich um deine Kinder geht, dann wende dich ans Familiengericht. Ich finde Besuche wichtig und das muss man selber organisieren, auch wenn es Hürden gibt. Damit zeigt man Kindern wie sehr man sich wirklich für sie einsetzen möchte. Zeig mal was du wirklich kannst.
 
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  • #68
@Baudolino , du musst dich nicht entschuldigen. -Man merkt an vielen Ecken, dass die (durch plötzliche Verordnungen) geschaffene Situation ALLe stresst.
Manche geben es zu ( du, ab zu ich auch, ich lebe derzeit 'in Wellen', die mir nicht guttun, esse latent zu viel, Grübeln hält sich gottseidank in Grenzen, unsere FB ist in der Qualität gesunken..); manche nicht , obwohl man gerade bei ihnen sieht/merkt, dass sie aus dem Lot geraten...

Dazu kommt, dass eure Ausgangssperren so rigide sind, wie man es hier nicht kennt. - ich musste mich in meinen Städte bisher weder in der Stadt, noch beim Radeln von A nach B irg wie rechtfertigen ...

Je schneller der Spuk vorbei ist, desto weniger soziale u psychische u finanzielle Verlierer werden wir haben...:oops:
 
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  • #71
Einen Versuch wert :);)
 
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  • #72
Eine kleine Geschichte :



Ich halte es so, wie der weise Alte :
Jeden Tag denke ich an alte schöne Erlebnisse.
Außerdem rufe ich mir in Erinnerung, was es Positives in meinem Leben gibt: eine gemütliche warme Wohnung, Vorräte für zwei Wochen gerade mit wenig menschlichem Kontakt und gutem Abstand zueinander eingekauft, die Ostsee vor der Tür, Telefonate mit meinen lieben Menschen, passable Gesundheit.
Klaro schaue ich Nachrichten.
Ich sehe alle Probleme, die meine Lieben und Fremde haben, auch für die nahe und ferne Zukunft. Das ist und wird für jeden schwierig. Aber ich lebe, lasse mich nicht unterkriegen, und wünsche auch euch, dass ihr genug Kraft und Energie für den ganzen Mist aufbringen könnt.
Und schenke, wer will, eine liebe Umarmung ... ❤️
 
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  • #73
Eine kleine Geschichte :



Ich halte es so, wie der weise Alte :
Jeden Tag denke ich an alte schöne Erlebnisse.
Außerdem rufe ich mir in Erinnerung, was es Positives in meinem Leben gibt: eine gemütliche warme Wohnung, Vorräte für zwei Wochen gerade mit wenig menschlichem Kontakt und gutem Abstand zueinander eingekauft, die Ostsee vor der Tür, Telefonate mit meinen lieben Menschen, passable Gesundheit.
Klaro schaue ich Nachrichten.
Ich sehe alle Probleme, die meine Lieben und Fremde haben, auch für die nahe und ferne Zukunft. Das ist und wird für jeden schwierig. Aber ich lebe, lasse mich nicht unterkriegen, und wünsche auch euch, dass ihr genug Kraft und Energie für den ganzen Mist aufbringen könnt.
Und schenke, wer will, eine liebe Umarmung ... ❤️

Ein schöner Beitrag.Ich empfinde ähnlich.
Die "Gnade der Erinnerung" trägt einen, gerade im fortgeschrittenen Alter, durch schwierige Zeiten.
Die Ostsee habe ich leider nicht vor der Tür. Aber Feld, Wald und sanfte Hügel.
Die Temperaturen steigen und ich werde mich ab morgen auf mein Rad schwingen und vielem davon fahren.
Heute gab es wieder Corona unabhängige, schlechte Nachrichten aus dem Freundeskreis.
Gesundheit ist das höchste Gut.
Auch wenn persönliche Kontakte virtuell gelebt werden können,bringt diese Zeit ihre eigenen Herausforderungen für Alleinlebende und Neu-Singles wie mich.

Freuen wir uns alle, auf das Ende dieser Ausnahmesituation.



O Leben Leben, wunderliche Zeit
von Widerspruch zu Widerspruch reichend
im Gange oft so schlecht so schwer so schleichend
und dann auf einmal, mit unsäglich weit
entspannten Flügeln, einem Engel gleichend:
O unerklärlichste, o Lebenszeit.

Rilke
 
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  • #74
Ein schöner Beitrag.Ich empfinde ähnlich.
Die "Gnade der Erinnerung" trägt einen, gerade im fortgeschrittenen Alter, durch schwierige Zeiten.
Die Ostsee habe ich leider nicht vor der Tür. Aber Feld, Wald und sanfte Hügel.
Die Temperaturen steigen und ich werde mich ab morgen auf mein Rad schwingen und vielem davon fahren.
Heute gab es wieder Corona unabhängige, schlechte Nachrichten aus dem Freundeskreis.
Gesundheit ist das höchste Gut.
Auch wenn persönliche Kontakte virtuell gelebt werden können,bringt diese Zeit ihre eigenen Herausforderungen für Alleinlebende und Neu-Singles wie mich.

Freuen wir uns alle, auf das Ende dieser Ausnahmesituation.



O Leben Leben, wunderliche Zeit
von Widerspruch zu Widerspruch reichend
im Gange oft so schlecht so schwer so schleichend
und dann auf einmal, mit unsäglich weit
entspannten Flügeln, einem Engel gleichend:
O unerklärlichste, o Lebenszeit.

Rilke
Wenn ich von meinen Spaziergängen zurückkomme (und Freunde/Familie) daram teilhaben lasse, sage ich immer "ich mache auf Frederic" und sammle Eindrücke. Viel mehr kann ich derzeit nicht machen, als Energie für später zu sammeln.
 
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  • #78
Und gestern ? ? ? Absolut langweilig ! ! !
Friede, Freude, Eierkuchen.
Alle lieb, nett, brav, friedlich, freundlich, höflich, süß.
Hab ich was überlesen?
..............
Aber echt, was Corona aus unserem wilden Forum macht!

Und? Ist es das, was du möchtest? Vielleicht sogar überall auf der Welt? Gehören Gegensätze, und, unter Umständen, auch streitendes Vertreten/Durchsetzen dieser, nicht zwingend zu unserem Leben und fördern diese nicht gar die Entwicklung?
 
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  • #80
Und? Ist es das, was du möchtest? Vielleicht sogar überall auf der Welt? Gehören Gegensätze, und, unter Umständen, auch streitendes Vertreten/Durchsetzen dieser, nicht zwingend zu unserem Leben und fördern diese nicht gar die Entwicklung?

förderlich für Entwicklung ist es nicht unbedingt, wenn das vorhandene Handwerkzeug dazu noch gar nicht vorhanden ist.....dann werden nur herkömmliche Lippenbekentnisse zur Entwicklung abgesetzt, das entwickelt die Möglichkeiten für Umwege .. aber nur im Sinne der Ortskenntnis
 
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  • #81

Während die anderen Mäuse im Sommer Vorräte anlegen (Körner, Nüsse , Beeren, Stroh und was Mäuse halt so brauchen), sitzt Frederick herum und sammelt Sonnenstrahlen, bunte Farben und schöne Worte. Als im Winter im Winter die Nahrungsvorräte zu Ende gehen, werden die Mäuse immer schweigsamer und erinnern sich an Fredericks Vorräte. Frederick verteilt die gesammelten Eindrücke vom Sommer. Er wärmt die Mäuse mit Sonnenstrahlen, malt bunte Farben und spricht schöne Worte über die Jahreszeiten.
"Als Frederick aufgehört hatte, klatschten alle und riefen: "Frederick, du bist ja ein Dichter!" - Frederick wurde rot, verbeugte sich und sagte bescheiden: "Ich weiß es - ihr lieben Mäusegesichter"!
 
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  • #82

"Als Frederick aufgehört hatte, klatschten alle und riefen: "Frederick, du bist ja ein Dichter!" - Frederick wurde rot, verbeugte sich und sagte bescheiden: "Ich weiß es - ihr lieben Mäusegesichter"!
Und dann gaben alle etwas von ihren Vorräten an Frederick, der ansonsten verhungert wäre - weil selbst eine Maus nicht nur von Farben und Wärme leben kann. ;)
 
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  • #84
 
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  • #85
Im Auwald gibt es auch viele Tiere, die einander lieb haben.
 
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  • #86
Für Löwen ist der Auwald leider viel zu feucht. Hier leben Wesen, die das Wasser mögen. Fischotter zum Beispiel:
 
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  • #87
Die Tiere wollen ihren Auenwald zurück...
 
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