Ines Waage

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  • #1

Dein "Marktwert" bestimmt das Verhalten dir gegenüber

Partnersuche ist ein Markt. Jeder, der daran teilnimmt, hat seinen "Marktwert", der von diversen Faktoren abhängt und nicht nur (!) geschlechtsspezifisch ist (abhängig von Angebot und Nachfrage, Männer mit kleinen Kindern haben z.B. einen niedrigen, ältere (auch autonome) Frauen wie ich auch, - jeweils aus ganz anderen Gründen). Das jeweilige, "vermeintlich passende" Gegenüber ist sich aber sehr rasch seines "Markt-werts" (der von Angebot und Nachfrage bestimmt wird) bewusst geworden - manche waren es vielleicht schon und suchten nur die Bestätigung.
Die "Gefragten" benehmen sich entsprechend herablassend : Menschen werden wie "minderwertige Waren" behandelt, Anfragen werden nicht beatwortet (nur aufgrund der Eckdaten, niemand schaut sich dein Profil an, auch nicht die Fotos). Darin liegt das eigentliche Problem -aus meiner Sicht - obwohl ich Psychologin und Psychotherapeu-tin bin und eher dazu neige, Dinge emotional anzugehen.Viele im Forum seht Dinge sehr eindimensional - nämlich nur emotional:
Manchmal ist es tatsächlich mehr als passend, es nüchtern (betriebswirtschaftlich, soziologisch, juristisch, etc.) anzugehen: Diese Sichtweisen prägen unser Leben, ob wir wollen oder nicht (natürlich gibt es immer Ausnahmen - der wie oft?). Es ist so.
Leider prägen sie auch unser Verhalten anderen Menschen gegenüber, auch was das zwischenmenschliche Verhalten anlangt, Menschen werden wie "minderwertige Ware" behandelt, die es auszusondern gilt, die keiner Antwort wert ist. Ich bin selbst (z.T. auch freudige) Teilhaberin des Konsums, aber wenn es sich auf den Umgang zwischen Menschen so ungefiltert so umschlägt, dann bekomme ich Probleme.
P.S.: Auch als "Täterin" bin ich ungeeignet, weil der Stress, jeder freundlichen Anfrage auf einem "non payment-Forum" (nur Fotos) zu antworten, mich binnen 14 Tagen total überfordert hat. Ich habe mich persönlich von manchen und insgesamt abgemeldet. Weil ich es zeitlich länger nicht schaffte, meinem Anspruch gerecht zu werden.
 
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fleurdelis*

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  • #2
Partnersuche ist ein Markt. Jeder, der daran teilnimmt, hat seinen "Marktwert"

Menschen werden wie "minderwertige Waren" behandelt.

Menschen werden wie "minderwertige Ware" behandelt, die es auszusondern gilt, die keiner Antwort wert ist.

Die "Gefragten" benehmen sich entsprechend herablassend

Darin liegt das eigentliche Problem -aus meiner Sicht - obwohl ich Psychologin und Psychotherapeu-tin bin und eher dazu neige, Dinge emotional anzugehen.

Eigentlich würde eine einzige Frage reichen: "Was? ...." ....:eek:

Auch als "Täterin" bin ich ungeeignet ..... Weil ich es zeitlich länger nicht schaffte, meinem Anspruch gerecht zu werden.

Aus welchen Studien, belegst du deine These hier, dass Menschen wie minderwertige "Ware" behandelt werden? Also wenn du dich hier als Psychologin offenbarst. Weil, wenn das weder auf eine Studie zurückzuführen ist, oder einer sonstigen belegbaren These .... sondern, deine eigene Bewertung ist, wieso schließt du dich dann als "Täterin" aus? ... Für mich passt deine Wortwahl nicht zu dem, was dein Ansinnen weit entfernt mit viel Phantasie vermuten lassen könnte ... o_O
 
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  • #3
gibt doch genügend Studien und Berichte:

Das Verhalten im OD ist anders als im RL. Gilt sicher nicht für alle, aber einen Trend scheint es ja zu geben...

Die Folge davon ist, dass es uns dazu verleitet, uns weniger schnell zu binden. Durch die grosse Auswahl werden wir wählerischer und vergeben weniger zweite Chancen. Ich würde Kandidat XY vielleicht nicht so schnell in die Wüste schicken, wenn ich nicht wüsste, dass da weiterhin zweihundert Single-Profile auf mich warten. Somit verzögert sich das Ende der Suche nach unserem Traumpartner weiterhin. Wir wollen uns nicht festlegen, weil wir die richtige und beste Wahl treffen möchten. Ständig haben wir Angst, dass noch Besseres kommen könnte.

https://www.uzh.ch/blog/psychologie...e-mit-online-dating-bleibt-man-langer-allein/
 
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luckilucki

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  • #4
Partnersuche ist ein Markt. Jeder, der daran teilnimmt, hat seinen "Marktwert", der von diversen Faktoren abhängt und nicht nur (!) geschlechtsspezifisch ist (abhängig von Angebot und Nachfrage, Männer mit kleinen Kindern haben z.B. einen niedrigen, ältere (auch autonome) Frauen wie ich auch, - jeweils aus ganz anderen Gründen). Das jeweilige, "vermeintlich passende" Gegenüber ist sich aber sehr rasch seines "Markt-werts" (der von Angebot und Nachfrage bestimmt wird) bewusst geworden - manche waren es vielleicht schon und suchten nur die Bestätigung.
Die "Gefragten" benehmen sich entsprechend herablassend : Menschen werden wie "minderwertige Waren" behandelt, Anfragen werden nicht beatwortet (nur aufgrund der Eckdaten, niemand schaut sich dein Profil an, auch nicht die Fotos). Darin liegt das eigentliche Problem -aus meiner Sicht - obwohl ich Psychologin und Psychotherapeu-tin bin und eher dazu neige, Dinge emotional anzugehen.Viele im Forum seht Dinge sehr eindimensional - nämlich nur emotional:
Manchmal ist es tatsächlich mehr als passend, es nüchtern (betriebswirtschaftlich, soziologisch, juristisch, etc.) anzugehen: Diese Sichtweisen prägen unser Leben, ob wir wollen oder nicht (natürlich gibt es immer Ausnahmen - der wie oft?). Es ist so.
Leider prägen sie auch unser Verhalten anderen Menschen gegenüber, auch was das zwischenmenschliche Verhalten anlangt, Menschen werden wie "minderwertige Ware" behandelt, die es auszusondern gilt, die keiner Antwort wert ist. Ich bin selbst (z.T. auch freudige) Teilhaberin des Konsums, aber wenn es sich auf den Umgang zwischen Menschen so ungefiltert so umschlägt, dann bekomme ich Probleme.
P.S.: Auch als "Täterin" bin ich ungeeignet, weil der Stress, jeder freundlichen Anfrage auf einem "non payment-Forum" (nur Fotos) zu antworten, mich binnen 14 Tagen total überfordert hat. Ich habe mich persönlich von manchen und insgesamt abgemeldet. Weil ich es zeitlich länger nicht schaffte, meinem Anspruch gerecht zu werden.

Aha. Was willst du sagen? Sollen wir jetzt was sagen?
 

Aladin

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  • #6
Ich würde Kandidat XY vielleicht nicht so schnell in die Wüste schicken, wenn ich nicht wüsste, dass da weiterhin zweihundert Single-Profile auf mich warten. Somit verzögert sich das Ende der Suche nach unserem Traumpartner weiterhin. Wir wollen uns nicht festlegen, weil wir die richtige und beste Wahl treffen möchten. Ständig haben wir Angst, dass noch Besseres kommen könnte.
Beim Einkaufen warten wir nicht, weil hinter der nächsten Ecke ein noch attraktiveres Schnäppchen lauern könnte: Wir schlagen kurzerhand zu. Auch bei der Partnerwahl. Wir messen unser Verhalten allerdings noch an einer nicht allzu fernen Vergangenheit, in der das Ideal herrschte, diese Entscheidung (oft die einzige im Leben) nur einmal zu treffen.
 
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Observer

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  • #7
Beim Einkaufen warten wir nicht, weil hinter der nächsten Ecke ein noch attraktiveres Schnäppchen lauern könnte: Wir schlagen kurzerhand zu. Auch bei der Partnerwahl. Wir messen unser Verhalten allerdings noch an einer nicht allzu fernen Vergangenheit, in der das Ideal herrschte, diese Entscheidung (oft die einzige im Leben) nur einmal zu treffen.
Wenn Du statt zwei auf einmal 20 Marmeladen zur Auswahl hast, dauert die Entscheidung länger. Und wenn hinter der nächsten Ecke ein besseres Schnäppchen ist, tauscht Du es eben aus.
 
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Aladin

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  • #8
Wenn Du statt zwei auf einmal 20 Marmeladen zur Auswahl hast, dauert die Entscheidung länger. Und wenn hinter der nächsten Ecke ein besseres Schnäppchen ist, tauscht Du es eben aus.
Verstehe ich nicht: Wenn Du dich zwischen zwei Marmeladen entscheiden kannst, die Du nicht probiert hast, Du aber bei der, für die Du dich entschieden hast, dein Leben lang bleiben musst, dann fällt dir die Entscheidung leichter, als wenn Du die Wahl zwischen 20 hast, die Du teilweise schon probiert hast und die Du leicht hinter der nächsten Ecke noch einmal kurz tauschen kannst?
 
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  • #10
Verstehe ich nicht: Wenn Du dich zwischen zwei Marmeladen entscheiden kannst, die Du nicht probiert hast, Du aber bei der, für die Du dich entschieden hast, dein Leben lang bleiben musst, dann fällt dir die Entscheidung leichter, als wenn Du die Wahl zwischen 20 hast, die Du teilweise schon probiert hast und die Du leicht hinter der nächsten Ecke noch einmal kurz tauschen kannst?
geht schnell:
3032918_FAIR-Fruchtaufstrich-Fairtrade_detail.jpg


dauert lange:
6167664.jpg


Das meint die Untersuchung. OD gaukelt uns eine Riesenauswahl vor und man braucht länger, um sich festzulegen, wird unschlüssiger oder es sind "halbe Entscheidungen"... Ich hab's mir ja nicht ausgedacht :oops:
 
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Friederike84

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  • #13
Ich habe mich persönlich von manchen und insgesamt abgemeldet
Macht dich das nicht genau so zu einem der angeprangerten (ein besseres Wort habe ich bei deiner Emotionalität nicht finden können) Täter? Völlig unabhängig ob 14 Tage oder Monate?
Du wurdest sehr viel angeschrieben und hast dich nicht mit jeder Persönlichkeit intensiv befasst, sondern sortiert und vielen nicht einmal eine Absage geschickt.
Wer solch ein Verhalten moralisch so verurteilt, von dem könnte man ein anderes Verhalten erwarten.

Ich sehe es ansonsten sehr viel elastischer: Wer mit dieser Art des Kennenlernens Probleme hat, kann nach Alternativen schauen anstatt wie einige hier - noch Jahre später - dem Geld hinterherzutrauern und der Wut und den Frustrationen Raum zu geben.
Halte ich für ungesund.

Allein bei deinem Titel muss ich schmunzeln: So ein Unfug :)
Und selbst wenn mich kaum ein Hanserl anschreibt, ist und bleibt es meine Entscheidung meinen ganz persönlichen Wert davon abhängig zu machen oder eben nicht.
Der so genannte Marktwert wird nicht ausschließlich durch OD definiert, da würde ich mir nochmal ein paar Gedanken zu machen. Ich hoffe dass du diese Haltung nicht ungefiltert weitergibst sondern dir Zeit zum Verarbeiten deiner leider sehr schlechten Erfahrungen nimmst um sie zu reflektieren. Dein Marktwert ist etwas völlig anderes als dir das deine Erfahrungen auf dem Sektor gerade vorgaukeln.

Insofern vielleicht geändert: "Deinen Marktwert bestimmt dein Verhalten dir gegenüber". Vielleicht.
 
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fleurdelis*

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  • #14
gibt doch genügend Studien und Berichte:

Das Verhalten im OD ist anders als im RL. Gilt sicher nicht für alle, aber einen Trend scheint es ja zu geben...

Schon, sie stellt in den Raum: "Dein Marktwert bestimmt das Verhalten dir gegenüber" ... und schreibt von "minderwertiger Ware" .... Das, kenne ich einmal aus keiner Studie über das Verhalten von Menschen, in dieser abwertenden Ausdrucksform .... und andererseits, wenn ich noch logisch denken kann, ist für sie "minderwertige Ware" reell, weil, wenn Menschen nicht geantwortet wird, diese also ja nach ihrem Marktwert entsprechend behandelt wurden....
 
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Ines Waage

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  • #15
Tut mir leid, dass ich mich nicht klar ausgedrückt habe, worum es mir ging: Wie immer um den Umgang mit anderen Menschen.
Ganz konkret: Ich finde es nicht nur völlig in Ordnung, mehrere Dates binnen 1 Woche zu haben (auch 2 am selben Tag) - davon gehe ich aus (hatte das auch schon), denn dazu sind solche Foren schließlich da. Es geht mir auch nicht darum, dass Menschen angesichts des Angebots länger brauchen, sich festzulegen (und manche das nie tun). Offenbar schaffen sie es ja trotzdem, mit mehreren Personen irgendwie lose, aber auf freundliche Art in Kontakt zu bleiben. Damit habe ich kein Problem: Habe auch so einen Kontakt, ich nehm's nicht persönlich und freue mich, ab und zu eine nette Nachricht zu bekommen. Wäre es anders, könnte ich es ja beenden - sprich: ich kann auch handeln (bin keine "Ware").
Worum es mir geht, beruht nicht auf Studien, sondern nur auf Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe, aber auch andere Forumsmitglieder (ich habe sehr viele Beiträge gelesen), die weniger gefragten Zielgruppen bzw. solchen angehören, wo auf der anderen Seite ein "Überschuss" herrscht. Der Einfach-heit halber beziehe ich mich jetzt nur auf meine eigenen Erfahrungen nach der "Anfangsphase" auf PS (die ersten 2, 3 Wochen waren anders, weil "Frischfleisch"):
Von 10 individuell und nett formulierten Schreiben meinerseits in Kombination mit einem Kompliment wurde im Schnitt nur 1 mit einer Nachricht beantwortet, 6-7x kam ein Lächeln zurück, 2-3x gar keine Reaktion. Auch von denen, die "zurück gelächelt" hatten, hatte sich die bei weitem überwiegende Mehrheit nicht einmal mein Profil angesehen (geschweige denn Fotos, die ich zuletzt vorweg - und nicht erst im 2. Schritt, wenn ich eine Antwort bekam- freigab, weil es mir zunehmend egal wurde). Die "Eckdaten" reichen offenbar!
Ich finde es nicht akzeptabel, nicht einmal 3 freundliche Zeilen als (ablehnen-de) Antwort zu verfassen ("danke für dein nettes Schreiben,... suche wen in meiner näheren Umgebung...").
Auf dem "non-Payment-Forum" (primär nur Fotos), auf dem ich mich nicht sehr lange bewegt habe, habe ich täglich zwischen 10 und 15 netter Anfragen freundlich beantwortet, bis es mir einfach zu viel wurde. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die von mir auf PS angeschriebenen Herren (nicht nur "Neuzugänge") ständig in solchen "Nöten" sind. Vielmehr glaube ich, dass es die "Konsumhaltung" ist, die sich hier niederschlägt.
Statt sich selbst zu fragen: "Was habe ich falsch gemacht, wie könnte ich es noch besser formulieren, was passt an meinem Profil noch immer nicht, die Fotos sind vermutlich noch immer nicht gut genug..."?, wäre oft ein nüchterner Blick recht hilfreich. All das spielt nämlich nicht so selten gar keine Rolle - die "Eckdaten" reichen! Nichts anderes wollte ich sagen.
 
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Ines Waage

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  • #16
P.S.: Niemand muss was sagen, niemand sich betroffen fühlen - freut mich, wenn's ganz vielen anderen ganz anders geht. Mir passt nur der Umgangsstil nicht - und ich habe es gewagt, über die Ursachen nachzudenken: Jenseits meines eigenen Verhaltens und meiner Person, weil ich da über Monate -abgesehen von typischen "Anfängerfehlern" (nicht abgeschickte Nachricht, z.B., alles in den ersten 2 Wochen)- nichts gefunden habe.
Ich wollte nur dazu ermuntern, die Dinge mal mit Abstand zu betrachten, statt ständig die Fehler bei sich selbst zu suchen. Es tut mir oft weh, Beiträge zu lesen ("Was habe ich falsch gemacht..., "hätte ich besser...", etc.). Natürlich machen wir alle auch mal Fehler, aber nicht alles, was falsch läuft, ist uns zuzuschreiben.
 
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  • #17
Hallo @Ines Waage
ich glaube, ich verstehe, worum es Dir geht. Du findest den Umgang im OD, insbesondere das Nichtbeantworten von Nachrichten nicht ok, auch bei Desinteresse wäre eine kurze Absage höflich. Sehe ich das richtig? Das wurde hier ja schon mehrmals heiss diskutiert. ;)

Warum antworten viele Leute nicht?
  • es gibt (wohl auf jeder SingleBörse) eine grosse Anzahl an Karteileichen, inaktive Profile usw. Von denen ist keine Antwort zu erwarten. Auch Basismitglieder hier können ja maximal einmal antworten, daher auch nicht sehr wahrscheinlich.
  • im Falle von Desinteresse eine Absage formulieren ist u.U. nicht einfach, vielen fällt dies schwer, sie wollen das Gegenüber nicht verletzen
  • manche würden sich in so einem Fall lieber keine Antwort als eine Absage wünschen (stell Dir vor Du hast 20 Männer angeschrieben. Was wäre Dir lieber: 20 mal "Hurra-Nachricht - ach nein -Absage" oder gar nichts mehr hören?). Dementsprechend handeln sie dann auch und reagieren nicht bei Desinteresse, weil sie es selber auch gerne so hätten im umgekehrten Fall.
  • einige haben sicher derzeit genügend Kontakte, wollen aber nicht direkt absagen, sondern abwarten bzw. "warmhalten"
  • sie haben zu viele Anfragen und es fehlt einfach die Zeit für eine persönliche Absage
  • gerade keine Zeit und dann wird die Anfrage vergessen
  • usw
Also alles keine bösartigen Motive - es liegt halt irgendwie an der Beschaffenheit des OD, der Menge an Profilen, der vielen potentiellen Kontakte (viel mehr als im RL), Angebot und Nachfrage, die Anonymität...im RL wird es wohl kaum/viel seltener vorkommen, dass man auf eine Anfrage hin ignoriert wird. Aber OD ist nicht RL.
Ist es unhöflich, auf eine Nachricht nicht zu antworten? Ich würde tendenziell sagen: Ja. Jedoch wie oben gesagt - auch nachvollziehbar.
Dass es im OD in vielen Fällen zu einem anderen Umgangsstil kommt als im RL, ist denke ich Fakt. Dass dieser Umgangsstil (Ignoranz, Ghosting etc) eher negativ behaftet ist sehe ich auch so.
 
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Ines Waage

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  • #18
Danke, lieber Observer, fühle mich verstanden. Ich glaube auch nicht an böse Absichten, die dahinterstecken. Mir persönlich sind klare, aber freundliche Worte immer lieber als keine Reaktion oder ein "müdes Lächeln".

Nun zu dir, liebe Friederike:
"Du wurdest sehr viel angeschrieben und hast dich nicht mit jeder Persönlichkeit intensiv befasst, sondern sortiert und vielen nicht einmal eine Absage geschickt.
Wer solch ein Verhalten moralisch so verurteilt, von dem könnte man ein anderes Verhalten erwarten."

"Der so genannte Marktwert wird nicht ausschließlich durch OD definiert, da würde ich mir nochmal ein paar Gedanken zu machen. Ich hoffe dass du diese Haltung nicht ungefiltert weitergibst sondern dir Zeit zum Verarbeiten deiner leider sehr schlechten Erfahrungen nimmst um sie zu reflektieren. Dein Marktwert ist etwas völlig anderes als dir das deine Erfahrungen auf dem Sektor gerade vorgaukeln.
Insofern vielleicht geändert: "Deinen Marktwert bestimmt dein Verhalten dir gegenüber". Vielleicht.

Dazu Folgendes:
Im Gegensatz zu deiner Unterstellung habe ich allen geantwortet, wie ich schrieb (genau das hat mich aber auf Dauer überfordert), und mich persönlich von allen verabschiedet, mit denen ich Kontakt hatte (samt Begründung). Intensiv befasst habe ich mich mit keiner Persönlichkeit; ich sehe das auch nicht als meine Aufgabe und erwarte mir das auch nicht von meinem Gegenüber.

Ich rede vom "Marktwert" auf einem OD-Payment-Markt, nicht vom Non-Payment-Sektor, nicht vom RL, und schon gar nicht von meinem Selbstwertgefühl. Ich spüre aber, dass diese Ignoranz, die ich auf Payment-Foren (und nur dort) erlebe, auf Dauer etwas mit mir macht und mir nicht guttut, obwohl ich in punkto RL und Selbstwertgefühl relativ gut ausgestattet bin und habe daraus die Konsequenzen gezogen. Ich will mir nicht schaden, das Geld ist mir völlig egal - war auch eine Erfahrung. Früher habe ich meine KlientInnen -selbst völlig unbedarft- dann und wann ermuntert, sich auf solchen Foren anzumelden; das würde ich nie mehr tun.
Ich fand es einfach hochinteressant, dass es derartige Unterschiede in Bezug auf die Resonanz beim OD gibt, je nachdem, ob Mitglieder bezahlen oder nicht (dort entspricht es eher den RL-Erfahrungen, freundliches, mehr oder weniger vorsichtiges Nachfragen, jedenfalls Interesse). Ich bin übrigens auch seit 30 Jahren Supervisorin - also gewohnt, mir solche Fragen zu stellen. Daher keine Sorge, ich könnte etwas "ungefiltert" weitergeben. Offenbar entspricht meine Art zu denken, so gar nicht der deinen.
Ich bin zum Schluss gekommen, dass bei Payment-Foren eben eher die Konsumhaltung als die Menschlichkeit abgerufen wird. Und das wird natürlich eher in jenen Segmenten sichtbar, wo es einen Überschuss in Bezug auf Angebot und Nachfrage gibt. Niemand ist daran schuld (auch die Betreiber nicht), es lässt sich auch nicht einfach "abstellen", aber vielleicht kann dafür mehr Bewusstsein geschaffen werden. Nichts anderes wollte ich.
P.S.: Ich bin weder "Opfer" noch "Täterin" - es gibt etwas dazwischen.
 
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  • #19
Verstehe ich nicht: Wenn Du dich zwischen zwei Marmeladen entscheiden kannst, die Du nicht probiert hast, Du aber bei der, für die Du dich entschieden hast, dein Leben lang bleiben musst, dann fällt dir die Entscheidung leichter, als wenn Du die Wahl zwischen 20 hast, die Du teilweise schon probiert hast und die Du leicht hinter der nächsten Ecke noch einmal kurz tauschen kannst?
ja, das ist doch das problem. du bist bei einer größeren auswahl nie zufrieden mit deiner jetzigen wahl, weil es ja noch soviele geben könnte, die besser sein könnten. hast du nur 2 zur auswahl, entscheidest dich für einen, dann bist du zufriedener, denn den nicht auserwählten hast du ganz bewusst aussortiert. toller artikel übrigens, observer
 
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  • #20
ja, das ist doch das problem. du bist bei einer größeren auswahl nie zufrieden mit deiner jetzigen wahl, weil es ja noch soviele geben könnte, die besser sein könnten. hast du nur 2 zur auswahl, entscheidest dich für einen, dann bist du zufriedener, denn den nicht auserwählten hast du ganz bewusst aussortiert. toller artikel übrigens, observer
Manche probieren dann halt sehr viele Marmeladen aus, um nichts zu verpassen. Am Ende wird ihnen dann schlecht ;)
 
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Friederike84

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  • #21
Im Gegensatz zu deiner Unterstellung habe ich allen geantwortet, wie ich schrieb
Ok, dann habe ich diesen Satz, insbesondere das Wort "manche" völlig missverstanden:
Ich habe mich persönlich von manchen und insgesamt abgemeldet.
Sorry, für mich klang das nach einer Einschränkung.
und habe daraus die Konsequenzen gezogen. Ich will mir nicht schaden, das Geld ist mir völlig egal
Das, finde ich, ist die richtige Konsequenz.
Ich bin zum Schluss gekommen, dass bei Payment-Foren eben eher die Konsumhaltung als die Menschlichkeit abgerufen wird.
Kann ich für mich nicht bestätigen. Weder auf der einen noch der anderen Seite. Ich habe mich auch bei schnellen Absagen bisher nicht wie ein Konsumgut gefühlt, bin auch selbst nicht der Haltung verfallen, ob es nicht noch etwas Besseres gibt. Für mich ist klar wenn es passt oder halt nicht. Unabhängig davon ob es das Bessere, "den Besseren" für mich überhaupt gibt. Wer weiß das schon?
Daher keine Sorge, ich könnte etwas "ungefiltert" weitergeben.
Das beruhigt mich tatsächlich.
Offenbar entspricht meine Art zu denken, so gar nicht der deinen.
Den Schluss würde ich so nicht ziehen. Ich habe einfach völlig andere Erfahrungen gemacht.
P.S.: Ich bin weder "Opfer" noch "Täterin" - es gibt etwas dazwischen.
Diese Einteilung kam ja im Initialpost von dir, ich habe das bloß übernommen:
 
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pointsman

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  • #22
@Ines Waage, was willst du denn mit dem Marktwert, wenn es dir um dich und deine Partnerschaft geht? Das ist eine theoretische Betrachtung, die den wichtigeren, eigenen Fall völlig außen vor lässt. Dann mag man die Partnersuche als allgemein leichter oder schwieriger einordnen, die Betrachtung des eigenen Falls ist wichtiger und hat weitere Facetten.
Nebenbei, wenn andere ihren Marktwert nutzen, halte ich das übrigens für normal und würde das nicht einmal zum Vorwurf machen. So ein Verhalten ist das absehbare Resultat dessen was in dieser/unserer Umgebung häufig als Standard wahrgenommen wird. Das ist schwierig zu trennen in dem Sinne, auf der einen Seite fröhlich zu konsumieren, dass aber in einer Partnerbörse als fragwürdig zu erkennen. Stringent ist einfacher und könnte dazu führen entweder den Konsum von Partnern zu akzeptieren oder Konsum allgemein zu hinterfragen. Letzteres ließe auf eine gewisse Resilienz gegenüber den normierenden Einflüssen der Umgebung schließen. Sich diesen zu entziehen und zu ergründen was für einen selbst besser ist, ist idR eine bewusste Entscheidung. Diese Resilienz war dann auch einer von zwei mir wichtigen Punkten bei meiner Suche. Das ist in der Summe schon die Auswahl deutlich einschränkend, ich hatte aber keine Lust mehr auf Kompromisse. Aus meiner Sicht war es dann schon so, lieber single glücklich als eine halbgare Beziehung. Und mein im Ergebnis erfolgloses OD bestätigte mich darin, eine Beziehung - wie ich sie mir wünschte - nicht mehr zu erwarten. Und dafür spielte mein damals theoretisch höherer Marktwert keine Rolle. Der eigene Fall, die eigenen Vorstellungen um so mehr. Ich hatte Sie dann auf einem Event mit beruflichem Hintergrund kennengelernt. Sie hatte übrigens zu der Zeit das Thema passende Partnerschaft nach einer vergeblich gefahrenen Runde OD ebenfalls als ausreichend unwahrscheinlich ruhiggestellt. Beruflich bedingt war ihr "Marktwert" unterdurchschnittlich. Das halte ich aber in der Praxis für wenig relevant.

Bei dir spielt ebenfalls eine Rolle, es gibt nur wenige, die sich einer Psychologin aussetzen wollen respektive können. Vielleicht zu recht und du kannst endlos beteuern, dass du an der Beziehung nicht als Psychologin teilnimmst, aber den entsprechenden Horizont hast du und den kannst du ja nicht mal eben so verhängen. ^^
Das könnte man als erschwerend, den Marktwert senkend werten. Dazu müsstest du jedoch die Männer, die sich davon erschrecken lassen, als potenzielle Partner in Erwägung ziehen. Vielleicht ist es dir aber auch ganz recht, wenn solche Männer sich selbst aussortieren, weil du lieber einen Partner mit soviel Selbstsicherheit hättest, dass er deine psychologischen Fähigkeiten entspannt akzeptieren kann.

Deine Betrachtungen zum Konsum in Payment-Foren fand ich interessant, spielt aber nur verallgemeinernd eine Rolle. Wichtiger scheint mir die Frage, wie man selbst das Medium nutzt und dann ist es egal wie andere das tun! Ich versuchte die Richtigen anzusprechen und wenn es passt, dann lassen sie sich auch darauf ein. Es war nicht so der Mangel an Gelegenheiten, es ergab sich einfach nichts. Ist natürlich schon deutlich länger her und kann heute anders sein, ich würde es aber weiterhin als Gelegenheit sehen andere Menschen kennenzulernen. Mehr nicht.

So weit meine lose Gedankensammlung ...
 
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Aladin

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  • #23
Manche probieren dann halt sehr viele Marmeladen aus, um nichts zu verpassen. Am Ende wird ihnen dann schlecht ;)
Partnerwahl war einmal eine einmalige Entscheidung, für die Frau standen oft ein guter Erzeuger und ein guter Ernährer zur Wahl. Mit den Folgen einer misslungenen Wahl musste man leben. Im Moment scheint es, als schlüge das Pendel ins entgegengesetzte Extrem aus: Wie beim übrigen Konsum geht es vor allem um eine quantitative Maximierung der (Kauf)Entscheidungen.
 
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  • #24
Partnerwahl war einmal eine einmalige Entscheidung, für die Frau standen oft ein guter Erzeuger und ein guter Ernährer zur Wahl. Mit den Folgen einer misslungenen Wahl musste man leben. Im Moment scheint es, als schlüge das Pendel ins entgegengesetzte Extrem aus: Wie beim übrigen Konsum geht es vor allem um eine quantitative Maximierung der (Kauf)Entscheidungen.
möglich, das Gute ist doch aber, dass man die Wahl hat, nicht alles mitzumachen. Man muss ja nicht vom einen ins andere Extreme (mit-)gehen. Und natürlich ein passendes Gegenüber finden.
 
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*Andrea*

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  • #25
Da man keinen Partner sucht, um ihn nachher wieder einzutauschen, halte ich die Marktwert-Hypothese (so wie sie postuliert wurde) für unzutreffend.

Ich würde eher behaupten, dass man sich als Partnersuchender abhängig davon verhält, wie gross das eigene Interesse dem anderen gegenüber ist.
Dieses Interesse hängt von verschiedenen Faktoren ab, z.B.:
  • von der wahrgenommenen Passung auf das, was man sich wünscht
  • von den vom anderen ausgelösten Gefühlen
  • davon, wieviel Chancen man sich selbst bei Dritten erhofft
Das Verhalten dir gegenüber hängt also, wenn schon der Marktwert eine Rolle spielen soll, dann eher vom Marktwert des anderen ab.
 
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equinox

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  • #26
@ Ines Waage
"Partnersuche ist ein Markt."

Ja, aber wie bei allen Märkten, gibt es auch hier Regeln. Z.B., dass es völlig unerheblich ist, ob irgendjemand einer Mehrheit der Partnersuchenden gefällt oder nicht. Entscheidend ist es, den (wenigen) Personen zu gefallen, die überhaupt für eine Partnerschaft in Frage kommen.

geht schnell:
3032918_FAIR-Fruchtaufstrich-Fairtrade_detail.jpg


dauert lange:
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Das meint die Untersuchung. OD gaukelt uns eine Riesenauswahl vor und man braucht länger, um sich festzulegen, wird unschlüssiger oder es sind "halbe Entscheidungen"... Ich hab's mir ja nicht ausgedacht :oops:

Tja, wenn ich weiß, dass ich nur Zitronen-Ingwer-Marmelade mag, sind die Qualen der Auswahl deutlich reduziert.
 
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Ines Waage

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  • #27
Ok, dann habe ich diesen Satz, insbesondere das Wort "manche" völlig missverstanden:

Sorry, für mich klang das nach einer Einschränkung.

Das, finde ich, ist die richtige Konsequenz.

Kann ich für mich nicht bestätigen. Weder auf der einen noch der anderen Seite. Ich habe mich auch bei schnellen Absagen bisher nicht wie ein Konsumgut gefühlt, bin auch selbst nicht der Haltung verfallen, ob es nicht noch etwas Besseres gibt. Für mich ist klar wenn es passt oder halt nicht. Unabhängig davon ob es das Bessere, "den Besseren" für mich überhaupt gibt. Wer weiß das schon?

Das beruhigt mich tatsächlich.

Den Schluss würde ich so nicht ziehen. Ich habe einfach völlig andere Erfahrungen gemacht.

Diese Einteilung kam ja im Initialpost von dir, ich habe das bloß übernommen:
 

Ines Waage

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  • #28
Liebe Forumsmitglieder,
mir ging es tatsächlich nur um diese eine Frage: Wie kommt es, dass auf Payment-Foren ganz im Gegensatz zu Non-Payment-Foren nette Anfragen meinerseits derart (!) selten beantwortet werden: Meistens wurde mein Profil gar nicht besucht. In den Eckdaten habe ich meinen Beruf übrigens etwas verschlüsselt angegeben (für Insider erkennbar), weil mir bewusst ist, dass er auf Viele ähnlich abschreckend wirkt wie das ehrbare Bestattergewerbe . Mein Alter (61 J.) ist natürlich ersichtlich - und ich glaube, dass das der entscheidende Punkt ist. Darüber wurde schon mehrfach diskutiert, und meine Hypothese dazu habe ich ja geäussert.
Ihr habt das Thema dann weitergesponnen (Marmelade, etc.) - und euch daher naturgemäß auch oft kontroversiell zu mir geäussert, obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre (ich stimme Vielen in Vielem zu).
Allerdings ist das nicht mehr mein Thema: Ich muss mich ja bei einem bereits lose bestehenden Kontakt nicht selbst zum "Marmeladeglas" machen und geduldig warten, ob ich vom Betreffenden irgendwann vielleicht doch noch aus dem Regal hervorgeholt werde: Wenn es mir zu blöd wird, kann ich ja handeln!
Mir ging s nur um den ignoranten Umgang mit freundlichen Erstanfragen, der mir im Laufe von vielen Monaten allmählich zuzusetzen begann. Und davor kann ich mich nur schützen, indem ich meine Mitgliedschaft zumindest pünktlich mit Vertragsablauf kündige. Die Alternative wäre, dabei zu bleiben und wie Dornröschen passiv zu warten, ob mich vielleicht irgendwann doch irgendwer anschreibt, was nur in den ersten 14 Tagen der Fall war (ein Überschussphänomen). Aus meiner Sicht macht das wenig Sinn.
Abschließend danke ich euch allen für eure Resonanz (es geht mir nicht um Zustimmung, sondern nur um irgendeine Reaktion), weil das genau das war, was ich vermisst habe, mit lieben Grüßen
Ines Waage
 

Xeshra

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  • #29
Auf PS kriege ich von 100 Anfragen (Erstnachrichten) vielleicht eine Antwort. Das verleitet mich sogar dazu bei Erstnachricht lediglich Pauschalnachricht zu geben weil um bei jedem Profil auf etwas einzugehen bei der mageren Ausbeute ist unheimlich zeitintensiv. Wenn du nicht sofort als Traummann oder Traumfrau einschlägst kannst du es fast schon vergessen, ist nunmal so. Wobei du als Frau über 60 einen sehr schlechten Spot hast, ähnlich wie Mann unter 40. Hat also wenig mit dir zu tun, das geht allen in dieser Situation in etwa ähnlich.

Hammerfoto hilft natürlich enorm weil ansonsten wird man meistens sofort ignoriert oder aussortiert, das sind nunmal die Spielregeln.

Gutheissen tue ich diese egoistische Mentalität nicht weil ein Mensch ist viel mehr als ein Abbild oder ein Glas mit festgelegter Marmelade drin, man sollte sich ausreichend damit befassen bevor Entscheide gefällt werden.
 
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Observer

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  • #30
Tja, wenn ich weiß, dass ich nur Zitronen-Ingwer-Marmelade mag, sind die Qualen der Auswahl deutlich reduziert.
weil Du (möglicherweise) bisher nur Zitronen-Ingwer-Marmelade und Rhabarber-Marmelade (bäh:eek:) zur Auswahl hattest.
Man trifft in seinem Umfeld ja auch bestimmte Leute - über Freunde, Hobbies, Beruf usw...
Im OD trifft man nun auf einmal auf Leute, die man so niemals kennenlernen würde (völlig andere Berufe, Hintergründe usw...). Jetzt hast Du plötzlich nicht mehr nur Zitronen-Ingwer-Marmelade und Rhabarber-Marmelade (bäh:eek:), sondern da ist noch die Erdbeermarmelade und die Brombeermarmelade usw...
das kann ein Vorteil sein, weil man etwas anderes kennenlernen kann, vielleicht war am Ende die bisher gewohnte Zitronen-Ingwer-Marmelade ja doch nicht das wirklich richtige...man kann sich aber eben auch verzetteln ob der grossen Auswahl...alle Marmeladen probieren...:eek:
 
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