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  • #94
Ja, und da bin ich auch jetzt rigoroser und schneller mit dem Verabschieden. Manchmal schreibe ich vor der Rauskick-Verabschiedung eine persönliche Nachricht, wenn ich 2 Tage nichts gehört habe. Da meldet sich bei mir die Erzieherseele:D

Die Nachricht kann in etwa so lauten:
"Hallo Irmtraud (Name frei erfunden),
Du hast Dich seit zwei Tagen nicht gemeldet. Nach Deinen ersten beiden engagierten Mails habe ich extra für Dich vertrauensvoll meine Fotos freigeschaltet. Danach hast Du mir weder geschrieben, noch Deine Fotos freigegeben. Meine Bilder und meine letzte Mail hast Du noch nicht einmal betrachtet. Ich habe aber genau beobachtet, dass Du sowohl am vorletzten als auch am letzten Abend online (!) warst. Wirkliches Interesse an einem Kennenlernen sowie eine zeitnahe und korrekte Kommunikation beim Online-Dating sehen besser aufgestellt aus!

Mit guten Wünschen werde ich Dich daher verabschieden!

LG Datinglusche"

Wie findet ihr den persönlichen Abschiedsbrief?
Die Frage, wie "wir" ihn finden stellt sich nicht. Sondern eher die Frage, was es dir bringt jemanden solch einen Brief zu schreiben und nie zu erfahren wie er aufgenommen wurde bzw. angekommen ist. Sprich: Was bringt es DIR? .... naja, außer das du mal was ganz dolles loswerden konntest.
 
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  • #95
"Ich habe aber genau beobachtet, dass Du sowohl am vorletzten als auch am letzten Abend online (!) warst."
Damit outest du dich als völlig verzweifelter Stalker.
 
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  • #101
Lusche kriegt doch immer wieder "Stoff" hier - und so ist die Komödie eine never ending Story :D:p
 
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  • #103
Es entspricht der Entwicklung unserer Gesellschaft, geehrter 'D.VE'.

Verplantes Zeitfenster, Ellenbogenmentalität, Individualität, die in die Egozentrik mündet, Hedonismus, Erlebnisgeschwindigkeit statt Erlebnistiefe, extreme Konsumorientierung, Wertelosigkeit, Schnellebigkeit, Erwartung, dass alles auf Knopfdruck sofort verfügbar sein muss, Erwartung, dass der Menschen wie eine App funktioniert ..., was zur Folge hat, dass man sich dem einzelnen Menschen kaum noch zuwendet.

Das gegenwärtige Online-Dating verstärkt o.g. gesellschaftliche Entwicklungen, aufgrund der technischen Funktionsweise. Profilzappen, statt intensives Einlassen auf Menschen, das scheinbar sichere Gefühl, dass sofort andere Menschen per Kopfdruck verfügbar sind, wenn auch nur die kleinste Kleinigkeit nicht passt.
Ich denke, dass das Datingverhalten während der ersten persönlichen Begegnung bei vielen Menschen sich so entwickeln wird, dass man während des Kaffeetrinkens nicht mehr den Datingpartner betrachtet, geschweige denn mit ihm kommuniziert, sondern schon parallel mit dem nächsten schreibt/WhatsApped... Ich denke, etliche werden das so schon praktiziereno_O

Im Grunde müsste das Online-Dating reformiert werden. Kein freies Suchen mehr, stattdessen alle 2 Monate nur 1 Partnervorschlag seitens des Betreibers, ausgewählt anhand eines differenzierterem Systems als mit den gegenwärtigen Matchingpunkten. Und dann Vorstellung per Video. Dann 2 Monate Kennenlernzeit.
Oh wei, das klingt jetzt aber schon ein bißchen wie bei den Zwangsverheiratungen in Indien: zwei Leute zusammengewürfelt, und jetzt macht mal das Beste draus. ;-)
Bitte nicht.
 
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  • #104
Ich würde dann Datinglusche zwei Monate lang mit Mentalista zwangsverpartnern.