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  • #1

Datingschlacke entsorgen. Zeitpunkt?

Einen wunderschönen guten
Abend!:D
Frei nach dem Motto "Eine gute Lusche ist selten schlecht!", bin ich wieder da und möchte Euch zu Gedanken zum Thema 'Datingschlacke' bewegen.

Ihr kennt das ja: Zu oft will es beim gegenseitigen Schreiben nicht so richtig funzen. Entweder erfolgen keine zeitnahen Antworten oder/und rekordverdächtige Mails in punkto Kürze und nichtssagender Phrasen und Plattitüden...
Naja, und dann die schwebende Situation nach dem 1. Date, wenn kein Schlusstrich gezogen wurde. Damen, die das dann in etwa so formulieren, "Ja, heh und eh, hebepbepp, könnte ja, könnte nicht..."

Ich empfinde o. g. Situationen schon sehr zeitnah als 'Datingschlacke' , die ich dann immer sofort entsorgen möchte, weil ich kein Feuer und Glühen verspüre. Mir geht es da ähnlich wie 'Beatrix von Storch', der in emotional aufgewühlten Momenten schnell die 'Maus ausrutscht'. Bei mir endet das immer in einem turboschnellen Wegkicken, um mich von der 'Datingschlacke' zu befreien.

Nun weiß ich nicht, ob ich da oft zu ungeduldig und voreilig bin. PS empfiehlt, mit dem Wegkicken nicht zu schnell zu sein...

Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr bestimmte Kriterien und Zeitfenster, ab wann Ihr das Weiterdaten nicht mehr als sinnvoll anseht und Euch nachhaltig verabschiedet?o_O
 
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Friederike84

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  • #2
Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr bestimmte Kriterien und Zeitfenster, ab wann Ihr das Weiterdaten nicht mehr als sinnvoll anseht und Euch nachhaltig verabschiedet?o_O

Nein, bestimmte Kriterien und auch Zeitfenster habe ich nicht. Glaube aber, dass ich eine Spur radikaler bin: Wenn ich ein schlechtes Gefühl habe, ich spüre, dass sich ein Treffen schwierig gestalten wird oder auch das Schreiben nicht läuft, sortiere ich zügig aus, meist endgültig.
 
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Pueppchen

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  • #3
Ich verabschiede so gut wie nie von mir aus. Warum auch? Irgendwann rutschen sie ja sowieso nach unten und aus dem Sinn...
 
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Teufeline

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  • #4
Oh... ich bin da auch eher wie Friederike84.
Und zack... und weg...
Vielleicht sollte ich das nochmal überdenken?
Ob das Gespräch interessanter wird, desto länger es schwebt?
 

Tine4711

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  • #5
Einen wunderschönen guten
Abend!:D
Frei nach dem Motto "Eine gute Lusche ist selten schlecht!", bin ich wieder da und möchte Euch zu Gedanken zum Thema 'Datingschlacke' bewegen.

Ihr kennt das ja: Zu oft will es beim gegenseitigen Schreiben nicht so richtig funzen. Entweder erfolgen keine zeitnahen Antworten oder/und rekordverdächtige Mails in punkto Kürze und nichtssagender Phrasen und Plattitüden...
Naja, und dann die schwebende Situation nach dem 1. Date, wenn kein Schlusstrich gezogen wurde. Damen, die das dann in etwa so formulieren, "Ja, heh und eh, hebepbepp, könnte ja, könnte nicht..."

Ich empfinde o. g. Situationen schon sehr zeitnah als 'Datingschlacke' , die ich dann immer sofort entsorgen möchte, weil ich kein Feuer und Glühen verspüre. Mir geht es da ähnlich wie 'Beatrix von Storch', der in emotional aufgewühlten Momenten schnell die 'Maus ausrutscht'. Bei mir endet das immer in einem turboschnellen Wegkicken, um mich von der 'Datingschlacke' zu befreien.

Nun weiß ich nicht, ob ich da oft zu ungeduldig und voreilig bin. PS empfiehlt, mit dem Wegkicken nicht zu schnell zu sein...

Wie sieht das bei Euch aus? Habt Ihr bestimmte Kriterien und Zeitfenster, ab wann Ihr das Weiterdaten nicht mehr als sinnvoll anseht und Euch nachhaltig verabschiedet?o_O
Das klingt für mich irgendwie nicht richtig: "Datingschlacke"
Ihr hattet doch beide Hoffnungen in das Date gesetzt. Bist du vielleicht noch enttäuscht wegen der anderen Dame?

Ich habe mich nach dem ersten Date verabschiedet, wenn ich nicht einmal einen Hauch von gegenseitiger Sympathie gespürt habe oder eben die Kommunikation danach sehr sehr zäh wurde. Ansonsten gab es durchaus weitere Versuche.
 
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  • #7
@Datinglusche Verfolgst du das Konzept, immer noch einen draufzusetzen, mal sehen, wie weit du gehen kannst? Wie gesagt, du provozierst und polarisierst hervorragend. Und machst dir vermutlich einen Heidenspaß daraus.
Zur Sache: Ich bin froh, dass sich dein Verhalten (erst mal) nur virtuell zeigt. Wenn man sich fragt, was das im RL bedeuten würde, diese "Entsorgung von menschlichem Müll"...
Aber als ich das letzte Mal deine menschenunfreundliche Ausdrucksweise mit einer von mir dahinter vermuteten Gesinnung in Verbindung brachte, sind mir ein paar Leutchen ganz schön über den Mund gefahren. Und du hast dich auch dagegen verwehrt. Daher nehme ich an, dass du - entgegen der Wirkung deiner Sprache - tiefen Respekt für die Damen empfindest, die du nicht daten willst und / oder die dich nicht daten wollen. Richtig?
 
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  • #8
@Datinglusche
Zur Sache: Ich bin froh, dass sich dein Verhalten (erst mal) nur virtuell zeigt. Wenn man sich fragt, was das im RL bedeuten würde, diese "Entsorgung von menschlichem Müll"...

Aber Nein ! Und niemals würde ich provozieren und polarisieren wollen!

Das hast Du in diesem Zusammenhang völlig missverstanden, geehrter "WolkeVier"!
'Datingschlacke' bezeichnet hier den unguten Gefühlszustand während des Datings und danach, wenn es sich abzeichnet, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit nichts werden wird. Das 'Entsorgen' bezeichnet die Methode, wie man sich von der 'Datingschlacke' löst. Eine effiziente Methode könnte z.B. das sogenannte 'Verabschieden' sein, wie Parship es "menschenfreundlich" nennt. Ich nenne es einfach 'Rauskicken', weil das 'Verabschieden' schnell und unvermittelt vonstatten geht und wie ein nachhaltiger 'Rauswurf' wirkt.
Darüber, ob die 'Verabschiedung'/'Rauskicken' etwas menschenunfreundliches hat, kann man auch trefflich streiten. Aber bei PS gibt es nun mal diese Funktion.

Oh... ich bin da auch eher wie Friederike84.
Und zack... und weg...

Ja, dazu neige ich jetzt auch immer mehr. Es ändert am Verlauf und Ergebnis nichts mehr, aber man setzt ein Signal, dass man sich nicht alles bieten lässt und leitet damit einen erzieherischen Prozess ein, der (hoffentlich) nachhaltig wirkt.

Beispiel: Nach ersten hoffnungsvollen Mails meldet sich die Dame ein paar Tage nicht, obwohl sie oft online war. Hat noch nicht einmal die Mail geöffnet...Mit dem 'Verabschieden/'Rauskicken' signalisiere ich ihr "Hey, ich bin nicht der treudoofe Volltrottel, der sich in eine Warteschlange einreiht und wartet bis Du die Gnade hast, meine Mail zu lesen und mir zu antworten. Als echter(!) Mann mit Standpunkt und Ehre verzichte ich lieber!" Und mir gehts danach besser!

Werde versuchen, da kompromissloser, radikaler und schneller mit dem 'Verabschieden' zu agieren:)
 
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Susi2612

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  • #9
Ich verabschiede eher selten, da gehört schon einiges dazu...
Meist ist es anders herum, so what...
"Man" hat sich auf Umwegen wieder gefunden.
Die Nicht-Verabschiedung wäre wesentlich einfacher gewesen :(
Da halte ich es wie Pueppchen... Sie rutschen nach unten.
 

D.VE

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  • #10
Ich finde die Entwicklung etwas traurig, dass man immer mehr dazu tendiert, sich garnicht mehr richtig auf die Leute einzulassen, sondern sich immer gleich den nächsten Kontakten zuwendet, wenn nicht alles auf Anhieb passt...
 
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Deleted member 22408

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  • #11
Ich finde die Entwicklung etwas traurig, dass man immer mehr dazu tendiert, sich garnicht mehr richtig auf die Leute einzulassen, sondern sich immer gleich den nächsten Kontakten zuwendet, wenn nicht alles auf Anhieb passt...

Es entspricht der Entwicklung unserer Gesellschaft, geehrter 'D.VE'.

Verplantes Zeitfenster, Ellenbogenmentalität, Individualität, die in die Egozentrik mündet, Hedonismus, Erlebnisgeschwindigkeit statt Erlebnistiefe, extreme Konsumorientierung, Wertelosigkeit, Schnellebigkeit, Erwartung, dass alles auf Knopfdruck sofort verfügbar sein muss, Erwartung, dass der Menschen wie eine App funktioniert ..., was zur Folge hat, dass man sich dem einzelnen Menschen kaum noch zuwendet.

Das gegenwärtige Online-Dating verstärkt o.g. gesellschaftliche Entwicklungen, aufgrund der technischen Funktionsweise. Profilzappen, statt intensives Einlassen auf Menschen, das scheinbar sichere Gefühl, dass sofort andere Menschen per Kopfdruck verfügbar sind, wenn auch nur die kleinste Kleinigkeit nicht passt.
Ich denke, dass das Datingverhalten während der ersten persönlichen Begegnung bei vielen Menschen sich so entwickeln wird, dass man während des Kaffeetrinkens nicht mehr den Datingpartner betrachtet, geschweige denn mit ihm kommuniziert, sondern schon parallel mit dem nächsten schreibt/WhatsApped... Ich denke, etliche werden das so schon praktiziereno_O

Im Grunde müsste das Online-Dating reformiert werden. Kein freies Suchen mehr, stattdessen alle 2 Monate nur 1 Partnervorschlag seitens des Betreibers, ausgewählt anhand eines differenzierterem Systems als mit den gegenwärtigen Matchingpunkten. Und dann Vorstellung per Video. Dann 2 Monate Kennenlernzeit.
 
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Friederike84

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  • #12
Es entspricht der Entwicklung unserer Gesellschaft

War das wirklich wenige Jahrzehnte vorher anders? Von der lange vorherrschenden arrangierten Ehe davor mal abgesehen - hat man sich vor 20/30 Jahren im Club (der Diskothek), bei diversen Kennenlernmöglichkeiten intensivst mit dem ersten gesichteten Hanserl befasst und ausgetauscht?
So viel hat sich bei Liebesbeziehungen in den Herzen der Menschen nicht verändert. Es wird nun bloß offensichtlicher und direkter über technische Möglichkeiten kundgetan - aber ghosten kann man seit jeher und wurde auch immer schon aktiv betrieben. Vielleicht ist die Feigheit größer geworden, aber selbst da habe ich so meine Zweifel.
Gesellschaftliche Zwänge hatten sicherlich auch mal Vorteile, das war möglicherweise einer davon. Wenn man sich dann sämtliche Nachteile vor Augen führt, mag kaum einer mehr tauschen.

Wenn ein Mensch, den man (online, im realen Leben, wo auch immer) interessant findet, das Interesse an einem verliert, tut das immer weh. Es ist nur die Masse an Parallelkontakten und weiteren Möglichkeiten, die das hier offensichtlicher macht und der Fakt, dass man sich technisch kennengelernt hat und ebenso auf dem selben Weg wieder verabschiedet werden kann. Die Kontrolle über soziale Kontakte hätte ein gesprochenes Nein erfordert und ein Aushalten der Reaktion. Das war immerhin höflicher.
Den tiefen emotionalen gesellschaftlichen Wandel sehe ich da (noch) nicht.
 
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Friederike84

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  • #13
...und wenn ich das richtig verfolgt habe, warst du @Datinglusche durchaus bekennender Parallelkontakter, oder? ;)
Also zumindest hier.
 

Dreamerin

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  • #14
Im Grunde müsste das Online-Dating reformiert werden. Kein freies Suchen mehr, stattdessen alle 2 Monate nur 1 Partnervorschlag seitens des Betreibers, ausgewählt anhand eines differenzierterem Systems.
Gibt's schon. So läuft das beim Anbieter Gleichklang. Da kannste nicht frei suchen, sondern musst warten, bis dir jemand vorgeschlagen wird. Da kommen so pro Woche zwei Vorschläge. Ich hatte mich da mal vor 1 1/2 Jahren angemeldet und hab dann vergessen zu kündigen. In dieser ganzen Zeit habe ich nicht einen einzigen Vorschlag aus meinen Bundesland bekommen.
 
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Deleted member 21128

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  • #16
Verplantes Zeitfenster, Ellenbogenmentalität, Individualität, die in die Egozentrik mündet, Hedonismus, Erlebnisgeschwindigkeit statt Erlebnistiefe, extreme Konsumorientierung, Wertelosigkeit, Schnellebigkeit, Erwartung, dass alles auf Knopfdruck sofort verfügbar sein muss, Erwartung, dass der Menschen wie eine App funktioniert ..., was zur Folge hat, dass man sich dem einzelnen Menschen kaum noch zuwendet.
Dein Beitrag oder dein anderes Geschreibe muss Satire sein, da du hier genau das beklagst, was du selbst tust. Oder dein blinder Fleck ist unglaublich riesig. Du rätst ja sogar anderen, "eine Frau wegzukicken".
wenn auch nur die kleinste Kleinigkeit nicht passt.
Ja, zum Beispiel wenn sie von dir in die falsche Schublade gesteckt wurde. :rolleyes:
 
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chava

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  • #17
Ich finde die Entwicklung etwas traurig, dass man immer mehr dazu tendiert, sich garnicht mehr richtig auf die Leute einzulassen, sondern sich immer gleich den nächsten Kontakten zuwendet, wenn nicht alles auf Anhieb passt...
Es entspricht der Entwicklung unserer Gesellschaft, geehrter 'D.VE'.
Sorry, ihr zwei, wenn ihr so denkt und das Dating so wahrnehmt.
Schon mal dran gedacht, dass es an euch und eurer
eigenen Einstellung zu den Frauen liegen könnte?

Ich hab weder die Erfahrungen gemacht,
noch denke ich so über " meine Männer ".

Ich war in 2 1/2 Jahren in 26 Börsen, hatte 2 Zeitungsanzeigen.
Claro gab es diverse Kontakte, wo es nach Fotofreischaltung,
nach ein paar Mails oder einem Telefonat nicht zu einem Date kam.
Claro krieg ich Komplexe, wenn ER mich nicht will.
Aber - ich habe im voraus aussortiert - meine Männer ebenfalls.
Das empfinde ich als NORMAL. Ihr 2 wohl nicht.
Und dann gab es ja bei mir insgesamt 40 Erst-Dates - mit beidseitigem Wunsch des Kennenlernens. ALLE dieser Männer haben sich auf mich konzentriert, wir haben gesabbelt, und uns ausgetauscht über die Themen, die sich ergaben. Gut, ein paar wollten gleich mit zu mir "auf einen Kaffee"; einer war bei seiner Ex rausgeflogen, hatte die Koffer im Auto und wollte gleich bei mir einziehen, weil er mich so toll fand ( " Liebe-auf-den-ersten-Blick" ). Aber es waren alles liebe, normale und intelligente Männer, die entweder jemanden fürs Bett oder die Frau zum Leben gesucht haben - ehrlich waren sie da schon alle.
Mal war ich nicht ihr Typ, mal sie nicht meiner.
Ergab sich auch bei denen mit mehreren Treffen oder kurzer
Beziehung, irgendwann merkten wir, es passte nun wirklich nicht.
Da kann ich mit leben, so läuft es nun mal.
Ich bin dann zwar down, enttäuscht - aber nicht verbittert.

Ich finde es richtig traurig, dass ihr die Schuld auf die anderen und die Entwicklung der Gesellschaft schiebt, nur weil ihr enttäuscht wurdet und keine Frau findet, die euch will - und das, obwohl ihr in einem Alter seid, in dem ein Frauenüberschuss herrscht! . . . :(:(:(

. . . aber . . . extrem unterhaltsam seid ihr zwei beiden schon . . . ;):rolleyes:
. . . und eine Bereicherung fürs Forum allemal
. . . nur NIE was für mich ( okeee - und das Alter logo )
oder liebe gute normale Frauen, die ähnlich ticken wie ich :
WIR suchen einen Mann mit positiver Lebenseinstellung ! ! ! ! !
 
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  • #18
War das wirklich wenige Jahrzehnte vorher anders?

Ja, zumindest graduell! Es herrschte mehr Verbindlichkeit auf jeder Ebene und in allen Richtungen.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich vor fast ca. 20 Jahren mit dem Online-Dating begonnen habe. Das war für uns damals Neuland und spannend...
Ich weiß nicht, ob es damals schon das kostenpflichtige Parship gab. Ich habe damals meine langjährige Freundin über Freenet kennengelernt, kostenlos. Es war damals unter den Mitgliedern üblich, dass man zeitnah geantwortet hat, ziemlich bald Dates hatte und sich insgesamt respektvoller und höflicher behandelt hat. Da gab es auch nur sehr selten Ausreden/Vorwände, um ein Date platzen zu lassen.
Man konnte sich damals halbwegs sicher sein, dass die Mitglieder auch wirklich eine Beziehung gesucht haben, wenn sie das im Profil so geschrieben haben.

Heute dagegen finde ich das Online-Dating dagegen zum Gruseln. Unehrlichkeit, Unverbindlichkeit hoch zehn, Worte in den Profilen und Mails als Schall und Rauch, das Nicht-Wissen,was man/frau eigentlich will, an der Tagesordnung. Die Erkenntnis, dass etliche in Wirklichkeit keine Beziehung wollen...Zur Frage, ob mann selbst von der Dame gewollt wird ("Du bist nett, aber nicht mein Typ..." kommt es erst gar nicht.-Ja, es hat sich vieles geändert.

Und dabei sind wir hier im PS in einem (kostenpflichtigen) privilegierten Raum, sozusagen innerhalb der Creme' de la Creme' der Online-Dater. Ich möchte nicht wissen, was dann z.B. im kostenlosen Finya etc. abgehto_O

...und wenn ich das richtig verfolgt habe, warst du @Datinglusche durchaus bekennender Parallelkontakter, oder? ;)
Also zumindest hier.

Jaja, aber das kannst Du jetzt nicht vergleichen:D:D:D
 
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Deleted member 22408

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  • #19
Aber - ich habe im voraus aussortiert - meine Männer ebenfalls

Ja, wenn es was auszusortieren gäbe! Etliche Profile ohne Bild, dann der größte Teil völlig inhaltsleer, wenn man mal ein brauchbares Profil liest, über 200 km entfernt.
D.h., Stochern im Nebel mit den dementsprechenden Rückschlägen.

Hat nichts mit Verbitterung zu tun. Wir nehmen nur die Realität wahr. Da gibt es nichts zu beschöningen und wertzuschätzeno_O
 
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D.VE

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  • #21
Es entspricht der Entwicklung unserer Gesellschaft, geehrter 'D.VE'.

Ja, total... Sollte auch kein Vorwurf sein. Nehme mich da selber nicht aus

War das wirklich wenige Jahrzehnte vorher anders?
Ja, auf jeden Fall... Da war halt das eine Mädel das man toll fand... Man hat sich kennenlernt, verliebt und geheiratet und garnicht groß darüber nachgedacht, ob es nicht viellecht nocht 30 andere gibt, bei denen es auch passen würde.

Heute ist es so, dass man ja - wie Datinglusche beschrieb - genau weiß, es gibt noch andere. Man findet die Person die einem beim Date im McDonalds (*scnr*) gegenübersitzt zwar eigentlich ganz nett ist, aber man weiß geanau, dass online die besagten 30 anderen auf einen warten... Zum näheren Kennenlernen, oder gar verlieben, kommt es dann garnicht erst.

Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass genau DAS der Grund ist, warum heute sooooo viele attraktive und sympathische Menschen noch Single sind, obwohl sie sich extrem nach einem Partner sehnen.

Die Online-Welt gaukelt einem vor, dass die Auswahl ja sooooo groß ist, und man jederzeit jemanden haben kann... könnte.
 
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  • #22
Ja, das tun wir alle, halt nur jeder durch seine Brille.
Etliche Profile ohne Bild, dann der größte Teil völlig inhaltsleer, wenn man mal ein brauchbares Profil liest, über 200 km entfernt.
Verdammt, ich dachte, dass das so gern gepriesene "Früher" doch schon länger her wäre! Also noch vor einem Jahr sah das ganz anders aus. Da gab es jede Menge toll ausgefüllte Profile mit schönen Bildern in nächster Nähe. Und ich wohne so was von auf dem Land.
Vielleicht solltest du mal deine Einstellung checken und danach deine Sucheinstellungen anpassen. Die Kombination aus intellektueller Spitze, hohem sozialen Engagement, einseitiger Öko-Moral, elitärem kulturellem Interesse und einer Vorliebe für engstirnige, weltverschlossene Dürftigkeitenprediger siebt vermutlich ziemlich aus... :D:D
 
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  • #23
ehrlich waren sie da schon alle.
Mal war ich nicht ihr Typ, mal sie nicht meiner.

Langsam... Ich sage ja auch nicht, dass jemand es nicht ehrlich meint...
Aber diese "Nicht-mein-Typ-Entscheidung" läuft heute einfach soooo schnell ab...
Mail => Telefonat => erstes Date => passt nicht => nächste(r)

Stell Dir selber die Frage: Bei wie vielen von den Erst-Dates gab es noch ein "Zweit-Date"... ich wette, nur ein Bruchteil... So geht es mir jedenfalls.

Ja so läuft das... Aber ich finde das irgendwie keine sehr schöne Entwicklung. ICH sehne mich danach anzukommen. Den Partner zu finden mit dem man sprichwörtlich altwerden kann. Eine Beziehung zu führen, bei der man nicht sofort sagt "passt halt nicht" wenn es mal nicht so gut läuft.
Und ich glaube, unsere Gesellschaft ist gerade dabei, das zu verlernen.
 
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  • #24
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Friederike84

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  • #25
garnicht groß darüber nachgedacht, ob es nicht viellecht nocht 30 andere gibt

Hmm, da hätte ich Probleme mit. Aus Mangel an Alternativen "genommen" zu werden, ist nicht gerade der Traum meiner schlaflosen Nächte.
Der andere Weg mag mühsamer sein, weil u.a. Konkurrenz im Spiel ist aber das heißt nicht zwingend, dass er schlechter ist.
Über die statistische Messung von Singles und den gar nicht so unterschiedlichen Zahlen (weil damals häufig nicht allein gewohnt und dadurch rechnerisch nicht erfasst) mag ich mich heute nicht weiter auslassen.

Wer chronisch unzufrieden ist und die Gründe dauerhaft im Außen sieht, übersieht vielleicht die einzige Bekannte in der Gleichung mit einigen Variablen: Das seid dann ihr...
 
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  • #27
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  • #29
Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass genau DAS der Grund ist, warum heute sooooo viele attraktive und sympathische Menschen noch Single sind, obwohl sie sich extrem nach einem Partner sehnen.

Nachdenkenswert fand ich die Bemerkung einer (vernünftigen und klarsehenden) Dating-Dame, "Weißt Du was, die meisten Menschen, die mann/frau im Online-Dating begegnet, können einfach keine Liebe geben!"

Ich lass das mal so stehen. Muss da selbst nochmal darüber nachdenken.

Mit der Dame wurde es leider nichts, weil ganz einfach trotzdem die Chemie beiderseitig nicht rüberkam. Es war aber ein wertvolles Gespräch, wenigstens das. Von wegen Frust der Verschmähten, wie der geehrte "WolkeVier" angemerkt hat.