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  • #155
Ich hab nicht mitbekommen, dass sie sich wochenlang nicht gemeldet hat. Ich habe halt die Beiträge anders gelesen als du. Ist ja auch ok.
Wie gesagt, ich habe gar nicht nur über diesen Fall gesprochen. Es gab ja jetzt ein paar, wo zur Diskussion stand, ob jemand sich rührt, noch mal schreibt oder gar nicht.

Ich weiß halt, dass ich mich über liebe Gedanken freue, wenn ich krank bin.
Ja, klar. Und der Gesunde freut sich vielleicht auch über ein paar Worte dessen, der aus dem Grunde einer nahenden Erklärung etwas abgesagt hat.

Ja, super authentisch, wie er mir seine Eifersucht und seinen Frust gezeigt hat.
Hat dich nicht mehr die unbegründete Eifersucht gestört als deren Äußerung? Wäre es dir so viel lieber gewesen, wenn er seine unbegründete Eifersucht in seinem Herzen genährt hätte und in einem Forum über dich hergezogen wäre?

Aus eigenem Kopfkino produzierten Frust an anderen zu entladen, mag evt. als authentisch angesehen werden, aber ich denke, dass man damit sich selbst ins eigene Fleisch schneidet, weil man das untergräbt, was man eigentlich aufbauen möchte.
Diesen produzieren Frust oder die unbegründete Eifersucht zu äußern könnte dem anderen zumindest die Chance geben, dazu Stellung zu nehmen. Auch wenn das in eurem Fall vielleicht nicht gut möglich war.
Aber beides stattdessen ins Herz einzuschließen gibt dem anderen überhaupt keine Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen oder es auszuräumen.
 
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  • #157
Diesen produzieren Frust oder die unbegründete Eifersucht zu äußern könnte dem anderen zumindest die Chance geben, dazu Stellung zu nehmen. Auch wenn das in eurem Fall vielleicht nicht gut möglich war.
Aber beides stattdessen ins Herz einzuschließen gibt dem anderen überhaupt keine Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen oder es auszuräumen.

ja, aber ab da wird's herausfordernd
 
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  • #161
Wie gesagt, ich habe gar nicht nur über diesen Fall gesprochen. Es gab ja jetzt ein paar, wo zur Diskussion stand, ob jemand sich rührt, noch mal schreibt oder gar nicht.

Aber das könnte man ja auch ganz ohne Spott oder Vorwurf machen.

Ja, klar. Und der Gesunde freut sich vielleicht auch über ein paar Worte dessen, der aus dem Grunde einer nahenden Erklärung etwas abgesagt hat.

Da könnte halt in diesem Beispiel auch tatsächlich einfach nur ein Missverständnis vorliegen. Sie soll sich melden, wenn sie wieder fit ist. Finde das nicht glücklich formuliert. Entweder ganz ehrlich: "Hey, ich hoffe, deine Erkältung ist kein vorgeschobener Grund, weil du das Date mit mir doch nicht möchtest."
Dann könnte sie dazu Stellung nehmen. Aber nur zu schreiben: meld dich, wenn du wieder fit bist. Das ist weder sehr ehrlich, noch sehr nett.
Und dann soll sie erraten, dass er ja eigentlich total empathisch und fürsorglich ist und sich um andere kümmert, wenn sie krank sind, aber das gerade nur deshalb nicht zeigt, weil er nicht weiß, ob sie wirklich krank ist oder ob sie ihn nur versetzen wollte und sie soll ihm nun diese Unsicherheit nehmen. Da werden halt hellseherische Fähigkeiten von ihr erwartet.
Seine Nachricht wirkt halt einfach wenig empathisch und dann kommt nach einer Woche: ich hoffe, du wurdest nicht operiert, höhöhö.
Das sorgt doch für noch mehr Missverständnis als für Verständnis. Ich finde, damit drückt er ja nicht ehrlich aus, was er denkt. Das ist eher passiv-aggressives drum herum geeiere.

Wenn man sich ausdrücken möchte, dann doch so, dass das Gegenüber auch eine Chance hat, den anderen zu verstehen.

Hat dich nicht mehr die unbegründete Eifersucht gestört als deren Äußerung? Wäre es dir so viel lieber gewesen, wenn er seine unbegründete Eifersucht in seinem Herzen genährt hätte und in einem Forum über dich hergezogen wäre?

Hat mich beides gestört. "Unbegründet" wars ja für ihn nicht. Er hat viele Gründe gefunden, um eifersüchtig zu sein und die Gründe hat er jedesmal bei mir verortet. Die Äußerung hat mich halt auch gestört, weil er in meinen Augen mich mit seiner Eifersucht emotional erpresst hat bzw. Druck ausgeübt hat und mich (manchmal mehr manchmal weniger erfolgreich) manipuliert hat. Wenn er einfach nur eifersüchtig wäre, aber darüber reflektieren würde, vielleicht mit anderen darüber reden und sich Rat einholen würde und andere würden ihm raten: geh einfach mal vom Guten aus und unterstelle ihr nix Böses. Und er hätte auf die Ratschläge gehört und anders mit mir dann kommuniziert, wäre es vielleicht tatsächlich etwas besser gewesen. Kann ich nicht beurteilen.
Oder er hätte es mir so gesagt, dass er sehr eifersüchtig und ihn das frustriert, nicht zu wissen, wo ich bin und, was ich mache. Dann hätte ich vielleicht Verständnis aufgebracht, aber auch gesagt, dass er einen Weg finden muss, damit umzugehen und vielleicht hätte ich ihn dabei unterstützen können. Ich hätte es auch schön gefunden, dass er sich mir so ehrlich anvertraut. Ich hätte mich von ihm nicht angegriffen und manipuliert gefühlt, weil er mich nicht verantwortlich für seine Eifersucht gemacht hätte. Es wäre einfach ein ehrliches Mitteilen seiner Gefühle, aber er hätte es nicht so übergriffig an mir ausgelassen. Mit blöden Sprüchen und Vorwürfen macht man meiner Meinung nach mehr kaputt als dass es dem besseren Verständnis dient.

Diesen produzieren Frust oder die unbegründete Eifersucht zu äußern könnte dem anderen zumindest die Chance geben, dazu Stellung zu nehmen. Auch wenn das in eurem Fall vielleicht nicht gut möglich war.
Aber beides stattdessen ins Herz einzuschließen gibt dem anderen überhaupt keine Möglichkeit, dazu Stellung zu nehmen oder es auszuräumen.

Es spielt schon eine Rolle WIE man das macht. Ob man erklärt, welche Gedanken einem gerade durch den Kopf gehen und man dann sagt, dass einen das verunsichert oder frustriert oder so. Dann kann man das Gegenüber vielleicht eher verstehen.
Wenn man den Frust am anderen durch Vorwürfe, Erpressungen, Spott etc. auslässt, ist die Wahrscheinlichkeit eher groß, dass der andere über kurz oder lang die Flucht ergreift.
Es ist schwierig, wenn man krank im Bett liegt und der andere gefrustet ist und erwartet, dass die kranke Person sich um den gefrusteten Gesunden kümmert, der ja nicht willig ist, sich um die kranke Person zu kümmern, denn sie könnte ja evt. nur simulieren.
 
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  • #162
Es spielt schon eine Rolle WIE man das macht.
Klar, aber das setzt voraus, DASS man es überhaupt äußert.

Ob man erklärt, welche Gedanken einem gerade durch den Kopf gehen und man dann sagt, dass einen das verunsichert oder frustriert oder so. Dann kann man das Gegenüber vielleicht eher verstehen.
Da gibts unterschiedliche Arten, ja. Was funktioniert, hängt von den beiden Beteiligten ab und ihrer Kombination. Das ist ja nicht für alle gleich. Es gibt Leute, die pflegen eher einen sozialpädagogischen Ton oder verwenden Vokabular aus dem Psychotherapiebereich. Andere machen mehr Theater und lassen es auch knallen.
Beides hat seine Vor- und Nachteile.
Es gibt da unterschiedliche Temperamente. Und muß halt miteinander passen.
 
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  • #163
Klar, aber das setzt voraus, DASS man es überhaupt äußert.

Stimmt.

Da gibts unterschiedliche Arten, ja. Was funktioniert, hängt von den beiden Beteiligten ab und ihrer Kombination. Das ist ja nicht für alle gleich. Es gibt Leute, die pflegen eher einen sozialpädagogischen Ton oder verwenden Vokabular aus dem Psychotherapiebereich. Andere machen mehr Theater und lassen es auch knallen.
Beides hat seine Vor- und Nachteile.
Es gibt da unterschiedliche Temperamente. Und muß halt miteinander passen.

Ja und wenn ein paar Frauen hier eine bestimmte Art der Kommunikation ablehnen, dann heißt das nicht unbedingt, dass sie Authentizität ablehnen, sondern dass diese Art der Kommunikation sie eher abschrecken würde, weil es zu ihnen nicht passen würde. Das ist ja keine Empfehlung zu unauthentischem Verhalten. Sondern eine ehrliche Auskunft darüber, wie sie darauf reagieren würden, weil es zu ihnen nicht passen würde.
Und wenn der TE bereit dazu ist, mit so einer Reaktion umzugehen, dann hält ihn ja nix davon ab, das zu tun, was halt manche Leute sehr stark ablehnen würden zu tun.
Oder hab ich da einen Denkfehler drin?
 
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Deleted member 21128

  • #164
Und er hätte auf die Ratschläge gehört und anders mit mir dann kommuniziert, wäre es vielleicht tatsächlich etwas besser gewesen.
Der grundsätzliche Fehler liegt meiner Ansicht nach darin, dass man immer dem Glauben verfällt, den anderen doch irgendwie ändern zu können. Dabei wäre - wenn man das wollte! - die Lösung doch eher, das ursächliche Problem beim anderen zu lassen und es zunächst einmal zu akzeptieren. Sich zugleich abzugrenzen, und sich dadurch nicht manipulieren zu lassen. Und dem anderen den Umgang damit zuzumuten.
Bei sehr großem Misstrauen und starker Eifersucht ist das allerdings bestimmt eine sehr große Herausforderung!
 
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  • #165
Der grundsätzliche Fehler liegt meiner Ansicht nach darin, dass man immer dem Glauben verfällt, den anderen doch irgendwie ändern zu können. Dabei wäre - wenn man das wollte! - die Lösung doch eher, das ursächliche Problem beim anderen zu lassen und es zunächst einmal zu akzeptieren. Sich zugleich abzugrenzen, und sich dadurch nicht manipulieren zu lassen. Und dem anderen den Umgang damit zuzumuten.
Bei sehr großem Misstrauen und starker Eifersucht ist das allerdings bestimmt eine sehr große Herausforderung!
Ja, das stimmt. Es gibt bestimmt Menschen, die das hinbekommen würden, meinen Ex so zu akzeptieren wie er ist. Deswegen finde ich es besser, wenn er sich auch so jemanden sucht. Weil ich kann und möchte das nicht mehr.
 
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Deleted member 21128

  • #166
Ja, das stimmt. Es gibt bestimmt Menschen, die das hinbekommen würden, meinen Ex so zu akzeptieren wie er ist. Deswegen finde ich es besser, wenn er sich auch so jemanden sucht. Weil ich kann und möchte das nicht mehr.
Die Frage ist ja, warum du (oder sonst jemand) das hinbekommen wollen sollte. Gibt es dafür gute Gründe?
Akzeptiert er eigentlich selbst, dass er so ist? Sieht er sein Problem?
 
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  • #167
Die Frage ist ja, warum du (oder sonst jemand) das hinbekommen wollen sollte. Gibt es dafür gute Gründe?
Akzeptiert er eigentlich selbst, dass er so ist? Sieht er sein Problem?
Also, ich kann ja nicht für andere sprechen, warum die das wollen sollten. Hat ja jeder Mensch ein anderes Wertesystem. Was ich negativ bewerte, bewerten andere vielleicht als positiv.

Du, weißt du, niemand ist frei von Problemen. Entweder man kann den anderen mit seinen Sorgen und Problemen annehmen oder man kann es nicht. Entweder man ist bereit an sich zu arbeiten oder man ist es nicht. Entweder man sieht einen Sinn, weiter daran festzuhalten oder man sieht es nicht.
 
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  • #168
ich hab es auch gelesen....es wird ev. eine ähnliche Herausforderung wieder auf dich zukommen, warum weiß man nicht genau.
 
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Deleted member 21128

  • #169
Entweder man kann den anderen mit seinen Sorgen und Problemen annehmen oder man kann es nicht. Entweder man ist bereit an sich zu arbeiten oder man ist es nicht.
Ich bin davon überzeugt, dass das ein Schlüssel für eine lange, glückliche Beziehung ist. Zugleich glaube ich auch, dass eine gute Passung sehr wichtig ist, damit einen das Akzeptieren nicht überfordert.
Du hast's probiert, hat eben nicht geklappt. Shit happen's. Beim nächsten Mal läuft's anders. Änder nicht gleich alles ... :)
 
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  • #174
Hm, klar kann er seine Enttäuschung, Frust und negative Emotionen der Frau senden. Ich würde davon dennoch abraten. Denn einerseits ist sie vielleicht wirklich einfach nur krank und bekommt dann noch von ihm eine drauf, weil er ihr nicht glaubt und sich abgelehnt fühlt, obwohl sie ihn gar nicht abgelehnt hat.
Andererseits wünscht sie sich vielleicht von ihm Mitgefühl, wenn es ihr gerade nicht gut geht und bekommt dann nur spöttische Bemerkungen zu hören. Dann hätte er es sich bei ihr komplett verschissen. Und damit schneidet er sich dann ja letztendlich ins eigene Fleisch.

Er zeigt halt damit auch, wie bedürftig er ist. Wenn sie erkältet ist, zeigt er nicht Empathie und Mitgefühl und fragt nach, wie es ihr geht und meldet sich von sich aus ein paar mal bei ihr. Sondern er fühlt sich abgewiesen, wird misstrauisch und möchte seiner Enttäuschung Luft machen.
Ist halt schade. Ich würde keinen Freund wollen, der enttäuscht und frustriert ist, wenn ich krank werde und anstatt Mitgefühl mir Vorwürfe, Unterstellungen und Spott sendet.

Ich hab vielleicht etwas nicht mitbekommen aber niemand hat ihm geraten sie zu verspotten oder kein Mitgefühl zu zeigen. Ihm zu raten, dass er Mitgefühl zeigen soll war obsolet denn das hat er ja ohnehin getan. Seine Frage war was er JETZT machen soll. Mitgefühl hat er gezeigt aber du erwartest dir offenbar dass er sie bedauert.
Mehrheitlich haben eig alle die jetzt für sie Partei ergreifen, gemeint dass das Verhalten nicht ok ist und sie wohl kaum groß Interesse hat. Kaum erkennt man aber dann eigene Verhaltensmuster, kommen hier viele offenbar in die Rechtfertigungs- und Verteidigungslinie.

Dieses spöttische und freundlich gemeinte Kommentar dass ich ihm geraten habe (und das man mit Humor und weniger Frust auch durchaus sehr witzig interpretieren könnte) wäre ja nur für den Fall gewesen dass sie insgesamt über eine Woche lang nichts mehr von einem Treffen sagt und immer nur abwehrend zurück schreibt. In dem Fall wäre die Erkältung schon vorüber und sie hätte dann die ganze Zeit über kein Interesse mehr gezeigt und DANN wäre so ein Sätzchen absolut legitim.
 
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  • #176
Ich hab nicht mitbekommen, dass sie sich wochenlang nicht gemeldet hat. Ich habe halt die Beiträge anders gelesen als du. Ist ja auch ok.

Ich weiß halt, dass ich mich über liebe Gedanken freue, wenn ich krank bin. Und ich weiß auch, dass es Situationen gab, wo es mich belastet hat, dass mein Ex mir immer was unterstellt hat. Wenn ich beim Friseur war, warf er mir vor, dass ich bestimmt mit dem Friseur geflirtet habe und wollte wissen, ob abends der Friseur bei mir war und wir ihn gerade betrügen würden.
Ja, super authentisch, wie er mir seine Eifersucht und seinen Frust gezeigt hat. Aber ich kann ja für sein Kopfkino nichts und hatte keine Lust, mich ständig zu rechtfertigen. Ich hab dann in der Situation geschrieben, dass ich ihn nicht betrüge und alleine zu Hause bin. Daraufhin wollte er, dass ich mit ihm ein Videotelefonat führe, um ihm zu zeigen, dass ich auch wirklich alleine bin. Ich war alleine, aber hab mich geweigert, mich vor ihm beweisen zu müssen und hab das abgelehnt. Dann schrieb er, dass das der Beweis sei, dass ich ihn betrügen würde, denn wenn ich nichts zu verbergen hätte, würde ich mit ihm ein Videotelefonat führen.
Wenn sich der andere ganz authentisch mit all seinem Frust an einem entlädt, ist das nicht schön. Soll man sich dann emotional erpressen lassen? Wenn du mich wirklich lieben würdest, dann würdest du mir jetzt zeigen, dass du wirklich alleine bist. Weil du nicht Video-telefonieren willst, betrügst du mich.

Ich mag mich nicht erpressen lassen und, wenn das authentisch ist, dann lehne ich das nicht etwa ab, weil es so authentisch ist, sondern weil es schlicht übergriffig ist.

Aus eigenem Kopfkino produzierten Frust an anderen zu entladen, mag evt. als authentisch angesehen werden, aber ich denke, dass man damit sich selbst ins eigene Fleisch schneidet, weil man das untergräbt, was man eigentlich aufbauen möchte.

Diese ständigen Ich-Botchschaften mit der Erzählung eigener Frustgeschichten, die absolut nichts mit dem Thema zu tun haben, erleichtern diese Diskussion nicht gerade. Jeder projeziert dann eigene Gefühle auf eine andere Situation und plötzlich diskutiert man was ganz anderes und der Threadersteller ist plötzlich der Böse weil sich alle so reinleveln.

Kann man nicht erfinden :D:D

Aber damit es dir besser geht und du die so dringend benötigte Bestätigung bekommst:

JA, wäre es so wie bei deinem Ex...dann wäre das krankhaft und zu viel des Guten !!

Nur war das hier nicht der Fall. Gehts jetzt wieder weiter oder war das alles was du loswerden wolltest?
 
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  • #177
Ich bin dafür, ein Pendant zur Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (CH: Arztzeugnis) zu schaffen: die Datingunfähigkeitsbescheinigung.
Die könnte sich jeder ehrlich Kranke von seinem Arzt ausstellen lassen und bei seinem Datingpartner einreichen.

Das würden viele vermutlich lieber machen und Bauchweh beim Arzt simulieren als jemandem zu sagen, dass sie keine Lust haben sich zu treffen :D:D
Dabei wäre das so einfach und der Threadersteller könnte sich wichtigeren Gedanken widmen.
 
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  • #178
Wäre es korrekter, direkt zu sagen, dass sie das Interesse verloren hat? Oder ist es genauso korrekt, einfach kein Interesse mehr zu zeigen? Oder ist es genauso korrekt, zu zeigen, dass man kein Interesse hat. Ganz sicher?

Satz 1: Ja, das wäre korrekter und reifer. Wozu treffen verschieben wenn man schon die Intention hat sie nicht ab zu halten.

Satz2: Es ist genauso korrekt kein Interesse zu zeigen. Sofern dieses kein Interesse mehr zeigen nicht darin besteht, nicht mehr zu antworten oder jemanden ewig zu vertrösten mit der Hoffnung, dass ers schon verstehen wird, nur weil man zu feig ist, es zu sagen. Denn es kann Wochen dauern bis der andere da draufkommt also wozu ihm die Zeit stehlen? Grade Menschen wie der Ersteller verlieren erst relativ spät die Hoffnung...das kann man demjenigen ersparen auch.

Satz3: wenn man es unmissverständlich macht, ja. Das wird nur oft nicht hinhauen und hat in dem Fall ja auch schon 9 Seiten Diskussion erzeugt - ist also nicht gelungen. Und was kann unmissverständlicher sein als es aus zu sprechen?

Ja, GANZ sicher.

By the way...man kann es eh auch so machen wie sie...ist ohnehin üblich in der heutigen Zeit. Aber man darf sich dann nicht wundern wenn der andere Groll hegt weil man ihn verarscht hat oder, was laut der User hier offenbar noch schlimmer ist: wenn der andere dann ein witziges Seitenhieb-Sätzchen dazu schreibt.
 
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  • #179
Aber das könnte man ja auch ganz ohne Spott oder Vorwurf machen.



Da könnte halt in diesem Beispiel auch tatsächlich einfach nur ein Missverständnis vorliegen. Sie soll sich melden, wenn sie wieder fit ist. Finde das nicht glücklich formuliert. Entweder ganz ehrlich: "Hey, ich hoffe, deine Erkältung ist kein vorgeschobener Grund, weil du das Date mit mir doch nicht möchtest."
Dann könnte sie dazu Stellung nehmen. Aber nur zu schreiben: meld dich, wenn du wieder fit bist. Das ist weder sehr ehrlich, noch sehr nett.
Und dann soll sie erraten, dass er ja eigentlich total empathisch und fürsorglich ist und sich um andere kümmert, wenn sie krank sind, aber das gerade nur deshalb nicht zeigt, weil er nicht weiß, ob sie wirklich krank ist oder ob sie ihn nur versetzen wollte und sie soll ihm nun diese Unsicherheit nehmen. Da werden halt hellseherische Fähigkeiten von ihr erwartet.
Seine Nachricht wirkt halt einfach wenig empathisch und dann kommt nach einer Woche: ich hoffe, du wurdest nicht operiert, höhöhö.
Das sorgt doch für noch mehr Missverständnis als für Verständnis. Ich finde, damit drückt er ja nicht ehrlich aus, was er denkt. Das ist eher passiv-aggressives drum herum geeiere.


Es wäre echt einiges einfacher wenn du sinnerfassend lesen könntest.
Wenig empathisch? Er hat baldige Besserung gewunschen und dass sie sich melden soll wenns ihr besser geht.

Ironischerweise wäre genau die Nachricht die du empfehlen würdest, tatsächlich nicht empathisch und er würde ihr unterstellen dass sie simuliert bzw skepsis äußern (DAS HAT ER NICHT GETAN! das hat er hier getan im Forum)....du hast allerdings wiedermal von dieser deiner Empfehlung weggedacht und nicht davon was er tatsächlich geschrieben hat.

Und die Nachricht mit der Operation wäre, dass wüsstest du, hättest du den Text gelesen, erst gekommen nachdem er immer wieder gefragt hätte wie es ihr geht, sich auch so gemeldet hätte und sich binnen einer Woche weder ein Gespräch ergibt, noch sie was von einem Treffen erwähnt hätte.
Und DANN geht die Nachricht klar.
 
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  • #180
Stimmt.



Ja und wenn ein paar Frauen hier eine bestimmte Art der Kommunikation ablehnen, dann heißt das nicht unbedingt, dass sie Authentizität ablehnen, sondern dass diese Art der Kommunikation sie eher abschrecken würde, weil es zu ihnen nicht passen würde. Das ist ja keine Empfehlung zu unauthentischem Verhalten. Sondern eine ehrliche Auskunft darüber, wie sie darauf reagieren würden, weil es zu ihnen nicht passen würde.
Und wenn der TE bereit dazu ist, mit so einer Reaktion umzugehen, dann hält ihn ja nix davon ab, das zu tun, was halt manche Leute sehr stark ablehnen würden zu tun.
Oder hab ich da einen Denkfehler drin?

Mehrere.