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  • #1.157
und Pflanzen auch. Die können wir sogar ohne schlechtes Gewissen töten, weil sie uns nicht so ähnlich sehen.
Ihr Genom ist nicht weniger komplex, als das von Tieren.
Erklärt das mal einem Veganer.
Du kannst es gerne mir erklären.
Viele Menschen lassen Tiere töten, oder tun es eigenhändig, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.
Inwieweit man eine Pflanze mit einem Tier vergleichen kann, weiß ich leider nicht.
Doch erscheint es mir absurd.
Vielleicht weil wir bei Tieren ihr Schmerzempfinden,ihre Angst, ihre Fluchtversuche öfter wahrnehmen können, als bei Pflanzen?
Mir ist bewusst, dass beispielsweise Fische nicht schreien oder weinen.
Sie winden sich jedoch!
Pflanzen können nicht schreien, weinen, fliehen.

Ich weiß nicht, ob Pflanzen Schmerz und Leid empfinden, wenn man sie beschneidet, oder vertilgt.

Bei Tieren weiß ich dies aber!

Das ist für mich Anlass genug,
mein Verhalten so auszurichten, dass ich Tieren so wenig Schaden wie möglich zuführe.
 
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  • #1.161
Jo.
 
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  • #1.165
Ich halte die Aussage für irreführend, mehr Tiere würden Tiere töten, angesichts der Anzahl von ausgestorbenen Tierarten unter menschlichen Einflüssen.
Ist es eigentlich schlecht, wenn eine Tierart eine andere auslöscht?
An sich überhaupt nicht, aber für jene die auf Nahrungspyramide oben stehen, kann ein Kippen der Artenvielfalt fatal sein, weit verhängnisvoller als ein Klimawandel. Wir Menschen stehen ganz oben und formen unsere Umwelt nach unserer Vorstellung. Das hat es so noch nie gegeben.
 
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  • #1.166
Ich halte die Aussage für irreführend, mehr Tiere würden Tiere töten, angesichts der Anzahl von ausgestorbenen Tierarten unter menschlichen Einflüssen.
Irreführend bei welchem angenommenen/unterstellten Ziel?

An sich überhaupt nicht, aber für jene die auf Nahrungspyramide oben stehen, kann ein Kippen der Artenvielfalt fatal sein, weit verhängnisvoller als ein Klimawandel. Wir Menschen stehen ganz oben und formen unsere Umwelt nach unserer Vorstellung. Das hat es so noch nie gegeben.
Teils nach unseren Vorstellungen, teils auch so, ohne daß wir davon Vorstellungen hatten. Und wenn das in dem Ausmaß noch nie gegeben hat, dann scheints was Neues zu sein. Darauf kann man mit Bangemachen reagieren oder es als Herausforderung sehen.
 
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  • #1.167
Irreführend bei welchem angenommenen/unterstellten Ziel?
In der Wertung, nur in der Wertung.
Und wenn das in dem Ausmaß noch nie gegeben hat, dann scheints was Neues zu sein. Darauf kann man mit Bangemachen reagieren oder es als Herausforderung sehen.
Das kann ich nicht nachvollziehen, weil mir ein Kippen der Biodiversität über einen Punkt ohne Rückkehr als Herausforderung irrational und unvernünftig erscheint. Aber warte mal! Dummheit gehört ganz wesentlich zum Menschsein, also handeln wir vermutlich ganz nach unserer Bestimmung. Jetzt bin ich beruhigt und erfreue mich an den Elfenbeinschnitzereien meines neuen Haifischbeckens :)
 
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  • #1.168
Welche Wertung?
Und du sprachst von irreführend. Meine Äußerung sei irreführend. Wohin und auf welchem Weg?

Das kann ich nicht nachvollziehen, weil mir ein Kippen der Biodiversität über einen Punkt ohne Rückkehr als Herausforderung irrational und unvernünftig erscheint. Aber warte mal! Dummheit gehört ganz wesentlich zum Menschsein, also handeln wir vermutlich ganz nach unserer Bestimmung. Jetzt bin ich beruhigt und erfreue mich an den Elfenbeinschnitzereien meines neuen Haifischbeckens :)
Punkt ohne Rückkehr? Also wenn eine Art verschwindet, dann verschwindet sie. Rückgängig zu machen ist das praktisch nie. In solchen Systemen ist so ziemlich jeder Punkt ein Punkt ohne Rückkehr. Und Vielfalt ist eine Sache von Grad und Maß. Was meinst du da mit Kippen? Daß es einen Punkt gibt, ab dem alles ganz ganz schnell auf einen Nullpunkt zuläuft? Was hieße ganz ganz schnell? Wodurch bestimmt sich dieser Punkt?
Bislang fügt sich die Begrifflichkeit eher einem Mythos.