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ratte

  • #661
saukalt isses....!
 
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  • #662
Hier scheint die Sonne, der Löwenzahn blüht, und die Berge sind schneebedeckt. Die Gämsen fangen an zu brüten und die Wolpertinger fressen sich nach dem Winterschlaf wieder Fett an.
 
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  • #663
"Das Gefühl von Abenteuer ist für unsere Lebenskontinuität ungeheuer wichtig, damit wir das Tragische, das Gefühl von etwas Tragischem und Verluste überwinden können, wenn wir unseren Weg gehen."


Anaïs Nin
 
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  • #664
.....und dahoam sterbe die Leit.


berühmter unbekannter Bajuware
 
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Philippa

  • #666
"Wollen wir eine Brücke schlagen von Mensch zu Mensch - und dies gilt auch von einer Brücke des Erkennens und Verstehens -, so müssen die Brückenköpfe eben nicht die Köpfe, sondern die Herzen sein."


Viktor Frankl
 
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ratte

  • #667
Zitat von Philippa:
"Wollen wir eine Brücke schlagen von Mensch zu Mensch - und dies gilt auch von einer Brücke des Erkennens und Verstehens -, so müssen die Brückenköpfe eben nicht die Köpfe, sondern die Herzen sein."

Viktor Frankl

Er war der einzige Mann, der mich je wirklich geliebt hat...mein Vater.. und er geht .. seine Zeit ist zuende,,
 
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Marlene

  • #669
Ich weiß, dass Du es gut meinst, Philippa, ich bekomme aber eine verkrampfte Reaktion, wenn jemand "Mut zur Trauer" wünscht. Kommt mir dann vor, wie wenn Dieser dem Anderen unterstellt, dass er Trauer verdrängen würde und sie nicht einfach so hat und sowieso "zulässt". Wie wenn dieser Wünschende sich ein wenig herabbeugt, weil er mehr weiß über Trauer und wie sie ablaufen wird und voraussetzt, dass man Mut dazu bräuchte. Dabei kann die Trauer doch einfach da sein.
 
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Philippa

  • #670
Zitat von Marlene:
Ich weiß, dass Du es gut meinst, Philippa, ich bekomme aber eine verkrampfte Reaktion, wenn jemand "Mut zur Trauer" wünscht. Kommt mir dann vor, wie wenn Dieser dem Anderen unterstellt, dass er Trauer verdrängen würde und sie nicht einfach so hat und sowieso "zulässt". Wie wenn dieser Wünschende sich ein wenig herabbeugt, weil er mehr weiß über Trauer und wie sie ablaufen wird und voraussetzt, dass man Mut dazu bräuchte. Dabei kann die Trauer doch einfach da sein.
Ich glaube schon, dass es heutzutage Mut braucht, zu seiner Trauer zu stehen. Damit man sie nicht einfach runterschluckt und versucht, normal weiterzufunktionieren. Früher gab es Rituale und Klageweiber. Heute organisiert man die Beerdigung und nachher geht man wieder arbeiten.


Ich kann zwar verstehen, was du meinst, wie mein Wunsch ankommen könnte, aber ich finde deine Reaktion trotzdem traurig. Ich habe immerhin versucht, etwas zu ratte zu sagen. Dass das sonst niemand wagt, ist doch irgendwie ein Beweis, dass Trauer Mut braucht.
 
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Philippa

  • #671
Liebe ratte


Konntest/kannst du dich noch von deinem Vater verabschieden? Ich hoffe, es war/ist kein schmerzvolles Sterben. Und ich hoffe, du hast Menschen um dich herum, fühlst dich in deiner Familie aufgehoben.
 
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  • #672
Marlene, denk dir einfach deinen Teil. Vermutlich meint sie es tatsächlich gut.
 
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Marlene

  • #673
Ja. Manchmal sollte man schweigen, ich konnte gestern abend nicht anders. Verzeih mir bitte, ratte.
 
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ratte

  • #674
Marlene, Phillipa, dankeschön.


Für manche Menschen ist "Heimat" ein Ort...für andere ist es ein Mensch. Du begibst dich irgendwann auf die Suche, deine ganz eigene Heimat zu finden und es klappt irgendwie nicht. Die Zeit ist eine andere, die Sichtweisen sind andere. Dann kommt die Zeit, in der du erkennst, dass deine alte Heimat einzigartig ist...ein Ort der Verlässlichkeit, den es nirgendwo mehr gibt, den du im Kopf mit dir herumträgst, auch wenn du räumlich weit entfernt bist. Ich hätte gern eine eigene, neue Heimat gefunden, wo ich geblieben wäre und die mir jetzt ein bisschen Hoffnung hätte geben können.


Die Welt ist jetzt ein bisschen schlechter geworden.
 
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Philippa

  • #675
Zitat von ratte:
Marlene, Phillipa, dankeschön.
Für manche Menschen ist "Heimat" ein Ort...für andere ist es ein Mensch. Du begibst dich irgendwann auf die Suche, deine ganz eigene Heimat zu finden und es klappt irgendwie nicht. Die Zeit ist eine andere, die Sichtweisen sind andere. Dann kommt die Zeit, in der du erkennst, dass deine alte Heimat einzigartig ist...ein Ort der Verlässlichkeit, den es nirgendwo mehr gibt, den du im Kopf mit dir herumträgst, auch wenn du räumlich weit entfernt bist. Ich hätte gern eine eigene, neue Heimat gefunden, wo ich geblieben wäre und die mir jetzt ein bisschen Hoffnung hätte geben können.


Die Welt ist jetzt ein bisschen schlechter geworden.
Ich glaube, dass du wieder eine neue Heimat finden kannst. Deine obigen Gedanken dazu sind doch schon eine gute Grundlage, um zu wissen wen oder wo du suchen könntest.


Liebe ratte, ich wünsche dir viel Kraft durch die schwierige Zeit hindurch, und dann viel Glück bei der Suche nach deiner neuen Heimat! Alles Gute!