Tone

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  • #811
Und wenn ich es richtig verstanden habe, hast du mich darauf hingewiesen, dass meine "gesalbten" Zitate hier wohl jemandem ( wie auch immer) "ein Bein brechen". Richtig?

Nein überhaupt nicht, das ist eine Redewendung ohne jeglichen Bezug zu einer lebenden oder fiktiven Person hier.

Und damit kann ein Fauxpax ganz einfach erledigt sein. Für mich ist es das- ohne Groll.
Es ist nichts passiert und wir kennen uns nicht, deshalb bin ich einverstanden wenn wir nicht weiter davon sprechen.

Darfst du gar nichts mehr sagen, denn du kannst nicht wirklich in die Seele des Anderen blicken.

Meine Äusserung war auch leicht ironisierend gemeint. Ohne Mimik ist das eben immer eine Gratwanderung und mühsam.
 
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HrMahlzahn

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  • #812
Nein überhaupt nicht, das ist eine Redewendung ohne jeglichen Bezug zu einer lebenden oder fiktiven Person hier.



Meine Äusserung war auch leicht ironisierend gemeint. Ich lasse das in Zukunft, mir fällt auf wie missverständlich locker flapsige Bemerkungen aufgenommen werden können, ohne Mimik ist das eben immer eine Gratwanderung und mühsam.
Wenn du es läßt, wirds langweilig
 

HrMahlzahn

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  • #814
Anfangs heißt es Mausi oder Hasi und mit den Jahren werden die Tiere immer größer.
 

HrMahlzahn

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  • #818
Lieber Gott mach ihn krumm
dass ich aus dem Smart raus kumm.

ist @Ekirlu eigentlich die babylonische Schreibweise von Enkidu, dem haarigen Freund des Gilgamesch, der erst Feind, dann Freund erschlug und zuletzt gänzlich vereinsamt mit blutigem Schwert inmitten der abgeschlagenen Köpfe dastand. Nur der Wind allein sang leise das Lied von dem begnadeten Wesen das durch seine eigene Hybris ins Verderben stürzte.
 
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  • #819
Könnte ich mir gut als Motto einer Beziehung vorstellen (irgendwo gelesen) :

"When all is said and done, it comes down to just you and me."
 
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fafner

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  • #820
Irgendwann ist jetzt - @Inge21
 

Julianna

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  • #821
"Die große Frage, die ich trotz meines dreißigjährigen Studiums der weiblichen Seele nicht zu beantworten vermag: Was will eine Frau eigentlich?"
(Sigmund Freud)
 

HrMahlzahn

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  • #822
Denke nie gedacht zu haben, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken. Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur du denkst, aber denken tust du nicht.
 
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Flip- Flop

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  • #828
Wenn Dich jemand in seinen Augen ertrinken lässt, ohne Dir etwas zu geben, an dem Du Dich festhalten kannst, solltest Du schwimmen lernen, bevor Du sicher darin untergehen wirst!

Verfasser nicht bekannt
 
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Dr. Bean

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  • #829
Jetzt ist der Sommer schon ruiniert und nur am Regnen, da könnt es wenigstens Bier regnen !
~ Kralle, Punker aus Berlin
 
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Sandbank

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  • #830
Der Sommer fällt in diesem Jahr auf 'n Montag.
 
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  • #832

Volkskultur


Marterln sind Gedenksteine, Kreuze und ähnliches, die an Unglücksorten oder manchmal auch auf dem Kirchhof, vorwiegend im alpinen Raum, aufgestellt wurden. Die Texte wurden von einfachen Menschen mit einfacher Sprache geschrieben. Das sorgte zuweilen für unfreiwilligen Humor. Es gab auch Grabsprüche, die einen ähnlichen Humor aufwiesen. In Österreich gibt es einen ganzen Friedhof mit Nachildungen solcher Gräber. Die heutige Variante dieser Marterln, Wegekreuze oder Bildstöcke sind die Kreuze an Straßen wo jemand tödlich verunglückt ist.

Hier liegen meine Gebeine
ich wollt es wären deine.

Hier liegt der Oberförster Krug
der Kinder, Weib und Orgel schlug.

Christliches Andenken
an den Schuster Blasius Obermüller,
der am 30.Oktober 1861 schwer gesoffen
durch einen Sturz vom Fenster herunter fiel
und unbeschädigt blieb.

Heiligenkreuz bei Villach, Kärnten



Hier liegt mein Weib,
Gott sei's gedankt,
bis in das Grab hat sie gezankt
lauf, lieber Leser, schnell von hier,
sonst steht sie auf und rauft mit dir

Diese Inschrift ließ Peter Urban 1788 aufs Grab seiner Frau im Dorf Tirol bei Meran setzen.



Er hat hinab zur Weißbachschlucht
nach einem kurzen Weg gesucht.
Er kam hinunter, doch nicht heil.
Der Weg war kurz jedoch zu steil.



Hier ist am 10. März 1861
eine Lawine nieder gegangen
und hat derschlagen
5 Personen und 3 Böhm.

Steinach




Im Leben war er recht
er stand in Bachheim als Knecht
ist von hier oben abgesrürzt
und hat sein Leben sich verkürzt.
der Lorenz Venus von Unadigen
1907

fand ich als kleines Kreuz mit Gußeisenplatte
1991 an einem 90 Grad Hang in der Wutachschlucht




Dieses Kreuz ist aufgericht
zu Ehren des Herrn Jesus Christ
der für und gekreuzigt ist
Von den Bauern dieser Gemeind.

Mittendorf/ Obersteiermark



Bruckle gonga
Bruckle brocha,
obigfolla
und dersoffa.

Brücke bei Mötz




Aufi gstiegen,
Kerschen brockt
ubi gfallen
hin gwesen.

Amras am Tummelplatz




Hier liegt der Förster Rupert Huss
er starb an einem Büchsenschuss
der auf der Jagd von Ohngefähr
ihn hat getroffen folgenschwer
Zum Glück konnt man ihn noch versehn.
Gott laß ihn fröhlich auferstehn!
ich nannt` ihn oben Rupert Huss
um hinzuweisen auf den Schuß.
dich hieß er in der That FRANZ LEIM,
das aber passte nicht zum Reim.
Was hätt` ich mit dem LEIM gemacht?
Wie hätt` den Schuß ich angebracht?
An dem er doch verschieden ist,
als Jägersmann und guter Christ.

Oberalm bei Hallein
 
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  • #833
Die Texte wurden von einfachen Menschen mit einfacher Sprache geschrieben. Das sorgte zuweilen für unfreiwilligen Humor.
Da muss ich dir widersprechen, die Menschen mögen als einfach gelten - heute ungebildet - aber man darf nicht vergessen unter welchen sozialen Bedingungen sie leben mussten, zum Teil in Knechtschaft. So unfreiwillig ist der Humor nicht.

Deine Auswahl von Grabinschriften gefällt mir :)
 
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  • #834
Da muss ich dir widersprechen, die Menschen mögen als einfach gelten - heute ungebildet - aber man darf nicht vergessen unter welchen sozialen Bedingungen sie leben mussten, zum Teil in Knechtschaft. So unfreiwillig ist der Humor nicht.

Deine Auswahl von Grabinschriften gefällt mir :)
Widersprich mir gefälligst nicht du..... du.... du..o_Oo_O:(
Die sozialen Schichten waren völlig undurchlassig. Ein Genie konnte sich nicht entwickeln und endete oft als Knecht,
 

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  • #835
Die sozialen Schichten waren völlig undurchlassig.
Das waren sie, ausser beim Recht der ersten Nacht: Im Raum Zürich "amtete ein Meier, der sich nicht nur als Verwalter um die Verwaltung des Gutshofes kümmerte, sondern auch die niedere Gerichtsbarkeit ausübte. Die Offnung von 1543 verbürgte ihm schriftlich das Recht der ersten Nacht, gemäß dem er mit jeder Braut der Gemeinde die Hochzeitsnacht verbringen durfte." https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ius_primae_noctis
 

HrMahlzahn

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Dieses Recht (keine Pflicht!!!) gab es wohl in ganz Europa.
 
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Meine Stimmung entspricht dem Wetter : Bäääääh !!
 
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  • #838
Man darf die Wahrheit
nicht mit der Mehrheit verwechseln.
(Jean Cocteau)
 
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  • #839
Beim Streit um die Wahrheit bleibt der Streit die einzige Wahrheit.

Rabindranath Thakur
 
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  • #840
Mehr Marterln und Grabsprüche

Hier ruhet die ehr. und taugendsame Jungfrau
ROSINA BAU;GÄRTNER

Liebe Rosina!
Wie so manche Nacht
haben wir zusammen zugebracht,
Bis der liebe Heiland kam,
und dich wieder zu sich nahm.

Tulfes bei Rinn


Hier liegt unter Allerhand
auch PETER VOILAND
Er war im Leben welcher,
Im bürgerlichen Leben Selcher
Er lebte in Furcht und Zucht
und starb an der Wassersucht.

Sterzing



Ach, ach, ach,
hier liegt der Herr von Zach
Er war geboren am Bodensee,
und starb am Bauchweh.

Vamp