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  • #2.326
Aufgrund der Ereignisse 1989 und 1990 hatte ich aber die Chance auf Abi und Studium. Das allein ist schon sehr positiv gewesen.
Was haste denn schlimmes antisozialistisches in der DDR angestellt?
Nach der Wiedervereinigung ging alles Geld nach Osten im Westen wurde gespart. Die Infrastruktur ging überall kaputt Noch heute sind viele Straßen marode. Es wurde bei Krankenhäusern und Polizei gespart. Man sieht es besonders im Ruhrgebiet. Da sieht es so aus wie in der alten DDR. Auch an Universitäten und Forschungseinrichtungen wurde im Westen gespart. Für mich hat das bedeutet, dass ich nach einem naturwissenschaftlichen Studium mit hohen BaFöG-Schulden als Krankenpfleger arbeiten müßte.
Ich bin 1992 drei Wochen mit dem Fahrrad durch Meck-Pomm geradelt umd noch etwas von der alten DDR zu zu erleben. Ich fand eine kaputte Architektur, Armut und unglaublich nette und offene Menschen, die mich begeisterten.
Inzwischen wählen fast 25% der Menschen im Osten rechtsextrem und antidemokratisch.
Nach anfänglicher Freude bin ich inzwischen über die Wiedervereinigung ziemlich desillusioniert:(
 
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  • #2.327
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  • #2.329
Ich frage mich wirklich, zu welchem Anteil das einfach ein Mangel an Bildung ist. Also es genügt doch nicht, Namen von Vernichtungslagern auswendig zu lernen. Man muß doch auch ein wenig die Strukturen verstehen.
 
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  • #2.330
Die Menschen, die rechts wählen, sind super frustriert....und denken, dass die Heilversprechen in Zukunft noch umgesetzt werden könnten.
 
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  • #2.331
Der Glaube an den neuen Menschen ist im Rahmen der bei vielen ungebrochen beliebten Links-Rechts-Skala eher links zu verorten.
Konservative wollen eher mit dem Menschen, wie er ist, rechnen. Linke wollen ihn eher ändern.
Das ist auch ein Grund, weswegen viele Neurechte die Nazis zu den Sozialisten zählen - und zwar unabhängig vom S im Namen.
Über so etwas informiert zu sein meinte ich übrigens mit Grundlagen.
 
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  • #2.332
meines Erachtens musst du dein eigenes Grundlagenwissen für deine Beurteilungen heranziehen, ist immer so bei Ideologien...ist ja auch nicht böse, fühl dich wohl :)
 
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  • #2.333
Ja, Menschen, die rechts wählen, sind in der Regel nicht weniger nett als die, die es nicht tun. Sie haben auch keine auffällig anders geformten Schädel.
Da muß ich dir widersprechen. Schon damals waren etwa 25% der ostdeutschen Schädel ein wenig quadratischer. Ich wußte es bloß noch nicht einzuordnen.:D
Wir beide sollten einmal mit unseren dunkelhäutigen Avataren durch eine dieser germanisierten Zonen gehen, dawerden wir schon sehen, wie nett die Rechtswähler zu uns sind:eek:
 
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  • #2.334
Wir beide sollten einmal mit unseren dunkelhäutigen Avataren durch eine dieser germanisierten Zonen gehen, dawerden wir schon sehen, wie nett die Rechtswähler zu uns sind:eek:
Eben, DIE Rechtswähler.
Es gibt unter "Rechtswählern" Rassisten. Und es gibt unter ihnen Leute, denen Rassismus so fern liegt wie (womöglich auch) dir. Und selbst die Rassisten sind in der Regel nett zu ihren Nachbarn. Nett zu den einen, wenig nett zu anderen. Wie du auch, halt mit anderer Zuordnung.
Aber diese Gleichung AfD-Wähler = Rassisten = Nazis = Abschaffer der Demokratie = böse Menschen mit fiesem Charakter = fressen kleine Kinder usw., wenn die nicht Zeichen von mangelnder Bildung ist, was dann? Fein pointierte Polemik?

Ergänzung: nicht wenige würden dir übrigens ob deiner Wahl des Avatars auch Rassismus bescheinigen. Wohingegen ich glaube, daß du die Debatte um cultural appropriation einfach nicht kennst. So etwas meine ich. Das finde ich wirklich bemerkenswert, wie man bei Themen, die einem doch offenbar so nahegehen, so gering informiert sein kann.
 
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  • #2.335
Ich kenne jemanden persönlich, dessen Stiefschwippschager in Meck-Pomm im Vorbeifahren auf einem Dorffest der AfD Kinder auf dem Grill gesehen hat.:(
 
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  • #2.336
Ich kenne jemanden persönlich, dessen Stiefschwippschager in Meck-Pomm im Vorbeifahren auf einem Dorffest der AfD Kinder auf dem Grill gesehen hat.:(
Ja, das ist eine nette witzige Entgegnung.
Aber ich meine das ernst: im Hinblick auf die Dinge, die dich doch offenbar irgendwie beschäftigen: weshalb versuchst du nicht, dich fortzubilden? Ist dir alles zu unübersichtlich geworden? Fehlen dir Kontakte, die dir da helfen könnten? Fürchtest du, irgendwas zu verlieren?
 
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  • #2.337
Ich habe bereits bei meinem Arbeitgeber eine zweitägige Fortbildung auf einem Rechts-Rock-Festival beantragt. Die Baseballschläger für den anschließenden freundlichen Besuch im Wohnheim für Asylsuchende werden gestellt.
 
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  • #2.338
Schade, daß du das Thema nicht ernst nehmen kannst. Denn es ist ernst.

Aber vielleicht ist deine Angst auch tatsächlich so groß, daß besseres Informiertsein, bessere politische Bildung in dir den Rechtsradikalen herauskehren würde.
Dann meine gute Nachricht: muß nicht!
 
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  • #2.339
cultural appropriation
das klingt mir eher nach einer besonders perfiden Form von "Rassentrennung" Wenn man als "Weißer" keine Rasta-Löckchen haben darf. Dann darf man erst recht keine Beziehung zu jemand mit einer anderen Hautfarbe eingehen. Darf ich als Deutscher noch eine Baskenmütze tragen? Ich sammle Makonde-Schnitzereien aus Tansania. Bin ist dadurch ein Rassist? Menschen, egal welcher Ethnie sollen sich näher kommen , sich verstehen. Dabei gehen Kulturen ineinander über. und hoffentlich auch die Gene.
 
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  • #2.340
Bitte informiere dich, sprich mit Leuten, die in der Debatte Anliegen haben.
Das gilt auch für die anderen Themen.