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authentisch_gelöscht

  • #1

Das Schönste im Leben

Sich selbst zu erkennen, schrittchenweise die Angst in sich zu überwinden, sich selbst zu sein, auf seine Weise auf andere zuzugehen und einen Beitrag für die Beziehung zu ihnen und für die Gemeinschaft zu leisten und sich dabei zu akzeptieren und gern zu haben ist der schönste und befreiendste, wenn auch nicht der einfachste Weg im Leben.
 
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  • #2
AW: Das Schönste im Leben

Zitat von authentisch:
Sich selbst zu erkennen, schrittchenweise die Angst in sich zu überwinden, sich selbst zu sein, auf seine Weise auf andere zuzugehen und einen Beitrag für die Beziehung zu ihnen und für die Gemeinschaft zu leisten und sich dabei zu akzeptieren und gern zu haben ist der schönste und befreiendste, wenn auch nicht der einfachste Weg im Leben.
So ist es, doch das braucht auch Mut. Oft ist die Angst grösser als der Mut.
 
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  • #3
AW: Das Schönste im Leben

Eigentlich sollte es keinen Grund geben mehr Angst als Mut zu haben selbst zu sein.
Andernfalls kann es den Eindruck erwecken, dass man jemanden (ge-)braucht und/oder schätzt, als man sich selber, und das wäre keine gute Ausgangslage für eine Partnerschaft.
 
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  • #4
AW: Das Schönste im Leben

Zu viel Oshu (mut- lebe wild und gefährlich) gelesen? :)-
 
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  • #5
AW: Das Schönste im Leben

Jeder hat halt so sein Hobby.
Hurra!
http://www.youtube.com/watch?v=beqVc3jTBSM
 
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  • #7
AW: Das Schönste im Leben

Zitat von authentisch:
Sich selbst zu erkennen, schrittchenweise die Angst in sich zu überwinden, sich selbst zu sein, auf seine Weise auf andere zuzugehen und einen Beitrag für die Beziehung zu ihnen und für die Gemeinschaft zu leisten und sich dabei zu akzeptieren und gern zu haben ist der schönste und befreiendste, wenn auch nicht der einfachste Weg im Leben.
Liebe authentisch, so schön, mal wieder von Dir zu lesen!

Ich gebe zu, selbst auch ratlos zu sein, was Du mit Deinem Post sagen wolltest. Heike fällt dazu Roy Black ein (kann ich gut nachvollziehen) und ich dachte mir spontan:
«Das Paradies der Erde, liegt auf dem Rücken der Pferde».

Ich bin mir jedoch relativ sicher, dass Du eigentlich Ängste, Schwierigkeiten, Mut, Methoden etc. mit uns diskutieren möchtest. Oder aber, ich täusche mich. Vielleicht kannst Du das noch ausführen bzw. anders formulieren?

Wenn ich Dich (Deinen Ausgangspost) erneut lese, könnte ich Dich auch so interpretieren, dass es Dir eigentlich um Deine Beteiligung in diesem Forum geht. Und die Widrigkeiten thematisiert, denen man sich hier aussetzt?

Oder wie ist das zu verstehen? Ich fände es hilfreich, Du könntest Dein Anliegen/Deine Meinung/Dein Statement noch präzisieren.

Ansonsten kann man nichts konkretes dazu sagen. Wss auch ok wäre, aber dann eben schnell im Sande verläuft. Liebe Grüsse, S.
 
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  • #8
AW: Das Schönste im Leben

Also mein Link war durchaus ernst gemeint. Ich bin versucht, ihn auch inhaltlich für den treffenderen und überzeugenderen Beitrag zum Schönsten im Leben zu halten. Formal sowieso.
Mehr Welt Offenheit Herzensfreude, weniger Ich mich selber selbst.
 
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  • #9
AW: Das Schönste im Leben

Liebe Heike, da sind wir erfrischend nah beieinander.
 
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  • #10
AW: Das Schönste im Leben

Zitat von Heike:
Also mein Link war durchaus ernst gemeint. Ich bin versucht, ihn auch inhaltlich für den treffenderen und überzeugenderen Beitrag zum Schönsten im Leben zu halten. Formal sowieso.
Mehr Welt Offenheit Herzensfreude, weniger Ich mich selber selbst.
Was hast du genommen?? Ich habe irgendwo hinterlegt, das wenn ich so debil bin, das mir 'Bespassung' auf Niveau der 'ersten Reihe' (sind das nicht die billigen Plätze :)-) nichts ausmacht - man mich 'erlösen' möge.
 
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  • #11
AW: Das Schönste im Leben

Zitat von Marvin:
Was hast du genommen?? Ich habe irgendwo hinterlegt, das wenn ich so debil bin, das mir 'Bespassung' auf Niveau der 'ersten Reihe' (sind das nicht die billigen Plätze :)-) nichts ausmacht - man mich 'erlösen' möge.
Tja, das Problem ist, daß man es nicht mehr mitkriegt. Merkst du doch an dir. Oder vielmehr: merkst du eben nicht. :)
Und die Auftragsmörder können ihr Honorar auch verjuxen, ohne Hand angelegt haben zu müssen. Das find ich besser im Dienste der Lebensfreude. Denn schön ist es auf der Welt zu sein!
 
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  • #12
AW: Das Schönste im Leben

Zitat von Heike:
Tja, das Problem ist, daß man es nicht mehr mitkriegt. Merkst du doch an dir. Oder vielmehr: merkst du eben nicht. :)
Und die Auftragsmörder können ihr Honorar auch verjuxen, ohne Hand angelegt haben zu müssen. Das find ich besser im Dienste der Lebensfreude. Denn schön ist es auf der Welt zu sein!
Ich gehe besser nicht so direkt drauf ein - mit dem mitkriegen :)- Nur so viel - was macht dich denn so sicher, das nicht du es bist - die nichts mitkriegt? Aber hey - falsche Frage !! -Wenn es so wäre - würdest du es ja eben nicht mitbekommen.
 
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  • #13
AW: Das Schönste im Leben

Vielleicht geht es um Selbstentwicklung und je erfolgreicher, desto schöner das Leben.

Roy Black bedient da doch nur emotional. Da mag ich mich vertun, aber Frauen mögen/mochten ihn so sehr, dass er sich so lange verbogen hat bis es nicht mehr ging. Unpassendes Beispiel, sag ich mal.
 
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  • #14
AW: Das Schönste im Leben

Ja, wie in unzähligen Posts esoterischer oder auch selbsterfahrungsideologischer Herkunft deutlich wird, können viele Menschen nur noch sich selbst, und ihr jeder Individualität entleertes Idealbild von sich und den Weg dazu schön finden. Das ist sozusagen einfach der Narzißmus der gegenwärtigen Gesellschaft, der sich viel deutlicher in dieser ratgebershoppenden Seelenmasturbation zeigt als wenn die Girls bei H&M shoppen gehen und sich wenigstens mal im Spiegel angucken können.

Und gerade wenn man nichts schön finden kann an sich selbst, weil man ja gar nichts ist, muß man eben den Vorgang des Aufsichselbstguckens vergötzen, weil das ist ja das einzige, was einem bleibt. Und so führt die Weltflucht über die Individualitätsflucht direkt zum Festkleben an der Nabelschau, die sich selbst als Nabel inszeniert und dann wenigstens sicher sein kann, ein Objekt zu haben. Das freut sie so, daß sie seelig sagt: wie schön!

Hingegen singt der wunderbare Roy:
Schön ist es auf der Welt zu sein,
wenn die Sonne scheint für gross und klein.
Du kannst atmen,
du kannst gehen,
dich an allem freu'n und alles sehn.

Das ist mal ne Freiheit: alles zu sehen. Ihr gegenüber steht die Enge der Selbstfanatiker, die ja auch ständig betonen, man könne nichts sehen außer sich selbst.
Und weil das selbst, insbesondere bei ihnen, ein bißchen wenig ist, muß es zum Ausgleich so aufgeblasen werden.
 
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  • #15
AW: Das Schönste im Leben

Zitat von Heike:
Ja, wie in unzähligen Posts esoterischer oder auch selbsterfahrungsideologischer Herkunft deutlich wird, können viele Menschen nur noch sich selbst, und ihr jeder Individualität entleertes Idealbild von sich und den Weg dazu schön finden. Das ist sozusagen einfach der Narzißmus der gegenwärtigen Gesellschaft, der sich viel deutlicher in dieser ratgebershoppenden Seelenmasturbation zeigt als wenn die Girls bei H&M shoppen gehen und sich wenigstens mal im Spiegel angucken können.

Und gerade wenn man nichts schön finden kann an sich selbst, weil man ja gar nichts ist, muß man eben den Vorgang des Aufsichselbstguckens vergötzen, weil das ist ja das einzige, was einem bleibt. Und so führt die Weltflucht über die Individualitätsflucht direkt zum Festkleben an der Nabelschau, die sich selbst als Nabel inszeniert und dann wenigstens sicher sein kann, ein Objekt zu haben. Das freut sie so, daß sie seelig sagt: wie schön!
Das empfinde ich als rabenschwarze und nur auf einen vermutlich sehr kleinen Teil der Menschen zutreffende Sicht.
Manche mögen so sehr mit ihrem Image, ihrer Fassade beschäftigt sein, dass sie darüber das Dahinter aus den Augen verlieren und auch, dass es dort ein Selbst zu ent-wickeln gibt. Um diese Entwicklung ginge es mir - und ich vermute eben auch der TE - und das geht nicht ohne den Blick auf sich selbst.
Das kann im Idealfall ein Selbstläufer ohne narzisstische Züge werden und im Zuge eigener Entwicklung lassen sich die Früchte über die Interaktion mit der Umwelt ernten.
Es ist ein Unterschied ob jemandens Fassade mit der Umwelt agiert oder jemand selbst. Letzteres kann außerordentlich befriedigen, wird es ab einem bestimmten Punkt sogar immer tun.

Schön ist es auf der Welt zu sein,
wenn die Sonne scheint für gross und klein.
Du kannst atmen,
du kannst gehen,
dich an allem freu'n und alles sehn.
Ja, schöne Worte - und auch ein perfektes Beispiel für Fassade.

Und weil das selbst, insbesondere bei ihnen, ein bißchen wenig ist, muß es zum Ausgleich so aufgeblasen werden.
Na ja, es kann auch aufgrund einer Ungeübtheit mit einer gewissen Amplitude um einen der Entwicklung entsprechenden Wert schwingen. Sehe ich mal nicht so dramatisch.
Auch wenn du jetzt verbal wenig Raum lässt, Ent-wicklung ist nichts schlechtes.

Hm, oder du sprichst ausschließlich von völligen Hohlrollern ...
 
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