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Gast

  • #16
Die Gattin eines anderen Mannes ist die Gattin und die eigene Frau ist die Frau. Verstehe. Gut, dass ich in diesem Forum bin, es bietet hinsichtlich der Bildung einen Mehrwert.
 
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Gast

  • #17
Zitat von Pit Brett:
Dir dünkt falsch -- deshalb habe ich doch als erstes das Zitat (ja, copy&paste) hier hereingesetzt. 1580 ... etwas früher.
Und Gatte sagt man auch heute noch, aber gern falsch. Mein Gatte geht nicht, das ist mein Mann. Aber der Mann einer anderen ist ein Gatte.
Ja, bei "mein Gatte" muß unbedingt ein "Götter" eingeschoben werden.
Aber auch ohne ists schon genug ironisch, glaub ich.
Vielleicht ein bißchen wie "Sir Brett". Das ist ja auch falsch.
 
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  • #18
Zitat von chiller7:
Die Gattin eines anderen Mannes ist die Gattin und die eigene Frau ist die Frau.
Es ist alles noch viel schlimmer:
- üblicherweise ist zwar nur die (Ehe)Frau eines anderen Mannes die Gattin, im österreichischen Sprachgebrauch ist das aber nicht zwingend so.
- Juristen haben/hatten noch einen ganz anderen Zugang - vgl. 'Gattenrecht'.
- die nicht-anwesende (Ehe)Frau eines Gesprächspartners ist dagegen die Gemahlin und damit die, die gegrüßt oder irgendwelcher Empfehlungen teilhaftig werden soll.

... aber in Sachen bessere Hälften sei jedenfalls auf Alan Ayckbourn's 'How the Other Half Loves' verwiesen
 
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Gast

  • #19
Deswegen sagt König Lear zu Hamlets Ophelia ja auch, küss die Hand, gnädige Frau und nicht, küss die Hand, gnädige Gattin.
 
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  • #20
War König Lear Österreicher ..., die Donaumonarchie ist ja auch irgendwie recht unrühmlich ...? Aber vielleicht wäre "Ich küsse Ihre Hand, Madame" einfach galanter.
 
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Marlene

  • #21
Oh - der Handkuss. Da geht es um die hohe Kunst der Andeutung. Während der Schulterkuss unweigerlich einen Fächerschlag nach sich zieht.