t.b.d.

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  • #91
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von Mohnblume:
Ich verstehe garnicht wie "Das Rad der Zeit" an mir vorbeigegangen ist. Werde bald für ein paar Wochen viel Zeit haben. Freu mich schon drauf. Da wäre jetzt tatsächlich ein eReader sinnvoll. Vielleicht sollte ich.............:)) Ich hab grad noch ein bischen Zeit........................ab in die Buchhandlung!
Ich wünsch dir einen schönen Tag.

Na dann viel Glück in der Buchhandlung! (Die ersten Bände sind 1993/94 erschienen)
Ansonsten online versuchen.
 

t.b.d.

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  • #92
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von lone rider:
t.b.d.,
schon, aber die besten Materialien sind die daedrischen. (In Morrowind, meinem RPG-Liebling.)
Ich spiele in RPGs immer eine Elfen-Magierin. Falls möglich, sonst Bogen. Weil: die sind hübsch und klug. Z.Z. Dragon Age, Inquisition. Bin daher etwas übernächtigt. Wer hätte das gedacht, dass so ein alter Knochen wie ich Videospiele mag.

RPG? Bloß gut, dass ich grad einen Azubi da hab, den ich fragen konnte. ;-)
Ich bin nie so richtig in Computerspiele eingestiegen. Ab und an mal NES als mein Bruder noch klein war und später Mario Kart auf N64 mit den Kindern meiner Ex.

Postscript:
In dem Editor habe ich etwa zwei Stunden lang an dem Aussehen der Figur gebastelt. Sie ist ein Traum geworden.
Mit geflochtenem Haar, heller Haut und einem Gang und einer Stimme, dass Dir der Atem stocken würde.

Immer schön zu sehen, wenn jemand mit seinem Werk zufrieden ist.
 

Heike

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  • #93
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

@t.b.d.: Aber haben denn die Bauten der Ogier irgendwas mit Lichtgotik zu tun, oder gar nicht?
(Das VErhältnis der Gotik zum sogenannten Organischen ist ja diffizil, aber das wäre ein anderes Thema.)
 

t.b.d.

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  • #94
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von Heike:
@t.b.d.: Aber haben denn die Bauten der Ogier irgendwas mit Lichtgotik zu tun, oder gar nicht?
(Das VErhältnis der Gotik zum sogenannten Organischen ist ja diffizil, aber das wäre ein anderes Thema.)

Der Platz, den Robert Jorden in seinen Büchern den Ogiern selbst und ihren Werken eingeräumt hat ist recht überschaubar.
Ihr am meisten beschriebenes Werk ist die Stadt Tar Valon und da vor allem die Weiße Burg. Die Beschreibungen sind recht skizzenhaft und lassen einigen Raum für Interpretationen. Der Autor selbst ist 2007 verstorben.

Ich würde sagen, dass die Bauwerke der Ogier, wenn überhaupt, nur vom Grundgedanken, Gebäuden eine elegante luftige lichte Leichtigkeit zu verleihen, her mit Gotik verwandt gewesen wären.

Es existieren zwar einige relativ einfache bildliche Interpretationen, diese weichen aber stark voneinander ab.
Ich wurde dieses hier für einigermaßen zutreffend halten, obwohl es praktisch gar keine Details zeigt.
http://www.dragonmount.com/forums/gallery/image/1549-tar-valon/

Im Grunde müsste man einen Architekten finden, der Fan der Serie ist und sich mal richtig Zeit nimmt und anschließend das Ergebnis beurteilen.
 

Heike

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  • #95
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Ich finde ja ganz interessant, was sich da ohne Textkenntnis und Abbildung für Bilder formen. Schwerfällige Shreck-Verwandte bauen luftig leicht lichte Architekturen. Aber offenbar ja gar nicht so sehr für sich, sondern für andere.
Und letzteres gibt dann wenigstens ein klein bißchen Berührung mit dem Threadthema. :)
 

t.b.d.

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  • #96
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Mei, wie Bauarbeiter halt zuweilen so aussehen...

Die bauen ja auch meist für andere.

Bei den Elben hat man den Eindruck, dass Schöpfer und Werk einander ähneln. Das wirkt stimmig. Aber irgendwie auch gekünstelt. Man hat einfach nicht den Eindruck, dass je ein Elb sich bei der Arbeit wirklich die Hände schmutzig gemacht hat. Sich mal nen Finger geklemmt oder auf den Daumen gehauen.
 
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Heike

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  • #97
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Ich weiß ja nicht, wie Elben ihre Häuser bauen, dafür reicht die Erinnerung nicht, wenn das überhaupt näher geklärt würde. Also ob da Telekinese oder derartiges möglich ist, oder sie niedere Kreaturen dafür hernehmen. Maschinen gibts in diesen Welten nicht so sehr, oder?
Generell würde ich aber schon zwischen Entwurf und Steineschleppen unterscheiden. Und somit auch zwischen Architekt und Bauarbeitern. Ist das bei den Ogiern alles eins?
 

t.b.d.

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  • #98
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von Heike:
Ich weiß ja nicht, wie Elben ihre Häuser bauen, dafür reicht die Erinnerung nicht, wenn das überhaupt näher geklärt würde. Also ob da Telekinese oder derartiges möglich ist, oder sie niedere Kreaturen dafür hernehmen. Maschinen gibts in diesen Welten nicht so sehr, oder?

So etwas wie Maschinen gibt es nur beim bösen Saruman. Da ist ein riesiges Loch in der Landschaft in das arme unschuldige Bäume verschleppt werden um dort schnöde verbrannt zu werden.
Es glüht und raucht und lärmt frühindustriell vor sich hin, das jeder Steampunker seine Freude daran hätte.
Tolkien stand bekanntlich der Anthroposophie nahe, die sich ausdrücklich gegen Mechanisierung und Verflachung des modernen Lebens richtet. Somit wird klar, warum Elben oder Hobbits in seiner Welt keine Maschinen verwenden.

Generell würde ich aber schon zwischen Entwurf und Steineschleppen unterscheiden. Und somit auch zwischen Architekt und Bauarbeitern. Ist das bei den Ogiern alles eins?

Ich denke schon. Die Ogiersteinmetze sind ja quasi auch idealisiert. Sie arbeiten nicht einfach nur für ihren Lebensunterhalt so vor sich hin, sondern gehen dabei auch einer Berufung nach.
Das gibt es unter Handwerkern auch. Ich kenne z.B. einen Zimmermann, der rechnet einen kompletten Dachstuhl inkl. Materialliste ohne Taschenrechner auf einem Blatt Papier aus.
Die Länge eines Dachbalkens sagt er direkt an, wenn man ihm die Höhe und den Neigungswinkel des Daches nennt.
Das schaffen die meisten Leute nicht einmal mit Hilfe eines Taschenrechners, weil sie sich kaum an den Satz des Pytagoras erinnern, geschweige denn an den Cosinussatz.

Vlt. muss man zeitlich etwas weiter ausholen. Zur Zeit der Gotik gehörten Baumeister mit zu den geistigen Eliten. Das waren aber keine Typen in feinem Zwirn, die einfach nur Anweisungen an Bauleiter verteilten. Das Freimaurertum entwickelte sich aus diesen Wurzeln.

Es gibt übrigens einen sehr empfehlenswerten Roman über einen der bedeutensten Meister dieser Zeit. "Der Ketzer von Naumburg" von Rosemarie Schuder. Dort zeigt sie anschaulich das Spannungsfeld von klerikaler Macht, menschlicher Niedertracht und freigeistiger Kreativität.

Die Steineschlepper, die du erwähntest, gibt es auch und gab es zu allen Zeiten. Verbrieft sind sie bereits beim Bau der Pyramiden. Im Grunde Leute, die nicht ihren Beruf ausüben, sondern einen Job erledigen.
 

lone rider

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  • #99
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Manche gehen so weit, zu behaupten, der Manierismus sei der Ursprung des modernen Menschen, gar der modernen Kunst. Was aber bei intensiverer Betrachtung nicht richtig ist.
Es ist schon so, dass auf einem gotischen Tisch eine Barock-Tasse steht und davor ein Renaissance-Stuhl auf dem man aus einer Bauhaus-Kanne Tee nachschenkt. Einfach zum Nachschenken sozusagen.

Und selbstverständlich greifen Elfen in die Natur ein, ohne sich die Finger schmutzig zu machen. Das ist ja die Kunst.
 
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Heike

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  • #100
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von t.b.d.:
Somit wird klar, warum Elben oder Hobbits in seiner Welt keine Maschinen verwenden.
Ok, keine Maschinen, da böse. Erfährt man was über die Zwerge? Also da könnt ich mir auch vorstellen, daß die irgendwelche Maschinen verwenden dürfen in ihren Bergwerken. Das ist ja nieder und dunkel genug.
Und die Elben: wie bauen die denn nu ihre Sachen, stellen sie da irgendwelche Lohnarbeiter an wie beim Pyramidenbau oder erledigen sie das mit geistiger Geste wie die Harry Potters?

Und die Architekten:
Zum Bauen für einen anderen gehört schon ein gewisses Hineinversetzenkönnen. Und das fällt ja in die Domäne des Geistes. Die Natur muß das nicht und kann es nicht. Sie lügt weder noch ist sie empathisch oder moralisch. In der Natur ist immer jeder, was er ist, und tut, was er tut. Keine guten Voraussetzungen, um ein Bauwerk auszudenken und zu errichten für jemanden, der ganz anders ist als man selbst.
 

Heike

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  • #101
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von lone rider:
Manche gehen so weit, zu behaupten, der Manierismus sei der Ursprung des modernen Menschen, gar der modernen Kunst. Was aber bei intensiverer Betrachtung nicht richtig ist.
Es ist schon so, dass auf einem gotischen Tisch eine Barock-Tasse steht und davor ein Renaissance-Stuhl auf dem man aus einer Bauhaus-Kanne Tee nachschenkt. Einfach zum Nachschenken sozusagen.

Herkunftsbezeichnung der Dinge und Haltung sind ja zweierlei.
Ein Renaissancestuhl vor einer Barocktasse ist eben nicht Renaissance vor Barock, ist weder Barock noch Renaissance, sondern Eklektizismus.
 

Heike

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  • #103
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von lone rider:
Weil Eklektizismus aus Barock und Renaissance nicht Barock und Renaissance macht, sondern Eklektizismus. Das ist im besseren Fall ein Verdauungsprozeß, aber geht auch ohne Magensäfte.
 

lone rider

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  • #104
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von Heike:
Weil Eklektizismus aus Barock und Renaissance nicht Barock und Renaissance macht, sondern Eklektizismus. Das ist im besseren Fall ein Verdauungsprozeß, aber geht auch ohne Magensäfte.

Oder Manierismus. Pevsner hat in "Europäische Architektur" den Manierismus aus kunsthistorischer Sicht, wie ich finde, sehr gut charakterisiert. Das war eigentlich mein zentraler Punkt.
Es wäre interessant, den Eklektizismus und den Manierismus miteinander zu vergleichen. Sie ähneln sich teilweise gedanklich.
Die Postmoderne ist sehr manieristisch (Memphis in Italien etc.).
 
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lone rider

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  • #105
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Der geneigte Leser mag sich vielleicht fragen, was das mit "Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens" zu tun hat.
Man selbst, das sind die Anderen und das Andere. Das Selbst ist deren und dessen Produkt.
Die "Freiheit" besteht nur in der Interpretation des Fragments, das über sich hinausweist.
Die antiken Griechen wussten das bereits und sahen sich in der Rolle. Also als jemand, der sich dem anderen gegenüber verhält. Letztlich aber nur - Achtung buddhistisch! - sich selbst gegenüber verhält.

Stark verkürzt, aber das soll auch kein Philosophie-Seminar sein. Just my two cents.
 

Heike

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  • #106
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Ne, die Buddhismusmode im Westen ist nicht derart alt. Die ist eher ein Kind des Telekommunikationszeitalters, zeitlich kurz vor Ikea und H&M gelegen.
Die Griechen, zumindest zu den Zeiten, da sie noch im Safte standen, wußten aber noch, was Öffentlichkeit ist und daß sich Echtheit und Rolle nicht ausschließen, ja.
 
D

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  • #107
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von t.b.d.:
Die Steineschlepper, die du erwähntest, gibt es auch und gab es zu allen Zeiten. Verbrieft sind sie bereits beim Bau der Pyramiden. Im Grunde Leute, die nicht ihren Beruf ausüben, sondern einen Job erledigen.

Nicht alle...............im Buch "Die Kathedrale des Meeres" von Idelfonso Falcones ( Basilika"Santa Maria del Mar" in Barcelona, übrigens eine lichtdurchflutete Kirche aus dem 14. Jahrhundert, ich habe sie mir angesehen) werden Lastenträger beschrieben, die Bastaixos, die stolz riesige Steine aus einem Steinbruch auf ihren Rücken nach Barcelona hineintrugen. Sie waren in einer Zunft organisiert und haben das "Steineschleppen" nicht als Job gesehen, sondern als Beruf.
 
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t.b.d.

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  • #108
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von Heike:
Ok, keine Maschinen, da böse. Erfährt man was über die Zwerge? Also da könnt ich mir auch vorstellen, daß die irgendwelche Maschinen verwenden dürfen in ihren Bergwerken. Das ist ja nieder und dunkel genug.

Über die Arbeitsweise der Zwerge schweigt Tolkien sich ziemlich aus. Sie werden als geschickte aber auch gierige Handwerker beschrieben. Sie beliefern wohl gern Elben. Das Mithril-Kettenhemd das Bilbo an Frodo vererbt war ursprünglich für einen Elbenprinzen gemacht.

Und die Elben: wie bauen die denn nu ihre Sachen, stellen sie da irgendwelche Lohnarbeiter an wie beim Pyramidenbau oder erledigen sie das mit geistiger Geste wie die Harry Potters?

Bei Tolkien und auch bei Christopher Paolini betätigen sich Elben gelegentlich als Waffenschmiede.
Bei Michael A. Stackpole und auch bei Paolini singen Elben gelegentlich etwas (z.B. Bögen oder Möbel) aus Bäumen heraus oder Räume in Bäume hinein.
Weitere Infos sind mir entweder entgangen, entfallen oder nicht vorhanden.
Ich tippe auf letzteres und erwäge, einen nachträglichen Preisnachlass einzufordern. ;-)

Und die Architekten:
Zum Bauen für einen anderen gehört schon ein gewisses Hineinversetzenkönnen. Und das fällt ja in die Domäne des Geistes. Die Natur muß das nicht und kann es nicht. Sie lügt weder noch ist sie empathisch oder moralisch. In der Natur ist immer jeder, was er ist, und tut, was er tut. Keine guten Voraussetzungen, um ein Bauwerk auszudenken und zu errichten für jemanden, der ganz anders ist als man selbst.

Natur ist von Natur aus amoralisch und unparteiisch. Sie ist einfach. Last but not least ist die Natur in der Summe immer noch mannigfaltiger, als unsere eigene Kreativität.
Man kann sich gelegentlich Teile der Natur zu Nutze machen oder als Vorbild für eigene Entwicklungen verwenden.
 

t.b.d.

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  • #109
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von Mohnblume:
Nicht alle...............im Buch "Die Kathedrale des Meeres" von Idelfonso Falcones ( Basilika"Santa Maria del Mar" in Barcelona, übrigens eine lichtdurchflutete Kirche aus dem 14. Jahrhundert, ich habe sie mir angesehen) werden Lastenträger beschrieben, die Bastaixos, die stolz riesige Steine aus einem Steinbruch auf ihren Rücken nach Barcelona hineintrugen. Sie waren in einer Zunft organisiert und haben das "Steineschleppen" nicht als Job gesehen, sondern als Beruf.

Interessant. Steineschleppen als Berufung?
 
D

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  • #110
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von t.b.d.:

Na ja, Berufung wahrscheinlich nicht. :) Eher ein geschätzter Beruf. Außerdem wurden die Männer bewundert für ihre Stärke und Leidensfähigkeit. Welchem Mann gefällt das nicht:) Und welcher Frau.......................................?
Stell dir mal vor: kräftige Männer mit nackten, verschwitzten, Oberkörpern...................die Muskeln zeichnen sich ab, die Adern treten hervor..............ach............oh...........
 

Dreamerin

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  • #111
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von Mohnblume:
Stell dir mal vor: kräftige Männer mit nackten, verschwitzten, Oberkörpern...................die Muskeln zeichnen sich ab, die Adern treten hervor..............ach............oh...........
.......leeeeecker........doch dann gleitet dein Blick weiter hinab...........nein, nicht DAhin........noch weiter hinab........und? Was siehst du? Füße, umhüllt von weißen Socken....in Sandalen!......... Eehne mehne muh......und raus.........? Oder nicht?
 
D

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  • #112
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von Dreamerin:
.......leeeeecker........doch dann gleitet dein Blick weiter hinab...........nein, nicht DAhin........noch weiter hinab........und? Was siehst du? Füße, umhüllt von weißen Socken....in Sandalen!......... Eehne mehne muh......und raus.........? Oder nicht?

..................:)))), ja, ich bin raus! Oder er !
 

Raphaela

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  • #113
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von t.b.d.:
Bei Michael A. Stackpole und auch bei Paolini singen Elben gelegentlich etwas (z.B. Bögen oder Möbel) aus Bäumen heraus oder Räume in Bäume hinein.

Hach, da haben wir es wieder: Klänge erschaffen Formen :)

Zitat von t.b.d.:
Last but not least ist die Natur in der Summe immer noch mannigfaltiger, als unsere eigene Kreativität.

Wie sollte sich der Mensch über die Natur erheben können? Selbst im denaturierten Zustand bleibt er Teil der Natur. Letztlich kann er zwar sich selbst auslöschen, aber nicht die Natur in ihrer Gesamtheit.

Zitat von t.b.d.:
Man kann sich gelegentlich Teile der Natur zu Nutze machen oder als Vorbild für eigene Entwicklungen verwenden.

Wieso "gelegentlich" ???
 
D

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  • #114
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Zitat von t.b.d.:
Man kann sich gelegentlich Teile der Natur zu Nutze machen oder als Vorbild für eigene Entwicklungen verwenden.

So wie Antoni Gaudi, einer meiner Lieblingsarchitekten. Womit wir wieder bei Barcelona wären. Gaudi hatte als Kind schon Rheuma. Seine Eltern kauften ihm einen Esel mit dem er sich in der Natur bewegen konnte. Hinzu kam, dass er ein sehr guter Beobachter war und daran interessiert war, wie die Natur "baut". Ich liebe den Großteil seiner Bauten.:)
Ein Baumeister, der lange Strecken seines Lebens mit sich und seinen Bauten glücklich war.
 
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lone rider

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  • #115
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Ich kenne nur Pasoloni.
Und dass die Natur ein Vorbild ist, bezweifele ich stark. Die Kunst ist ein Vorbild. Vor allem die Avantgarde.
 

lone rider

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  • #116
AW: Das Ideal des "sich-selbst-mit-sich-glücklich-machens"

Der Begriff Natur ist ohnehin obsolet. Was soll das sein, "die Natur". Da gibt es alles. Schwarze Löcher und dunkle Materie, Rosmarin und Maiglöckchen.
 

Heike

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  • #117
Zitat von t.b.d.:
Natur ist von Natur aus amoralisch und unparteiisch. Sie ist einfach. Last but not least ist die Natur in der Summe immer noch mannigfaltiger, als unsere eigene Kreativität.
Man kann sich gelegentlich Teile der Natur zu Nutze machen oder als Vorbild für eigene Entwicklungen verwenden.

Ja, wobei es für Kreativität ja nicht so sehr auf die Vielfalt der resultierenden Formen ankommt. Und BAuen ist nicht Wachsen.
Und weitenteils kommt es gerade auf Emanzipation gegenüber der Natur an. Mit all ihrem Heil und Unheil.
Momentan scheint "Natur" vor allem eine Sache von Produktmarketing zu sein. Und teilweise auch immer noch von Feierabendesoterik und Wochenendromantik, was natürlich Ausdruck unserer entfremdeten Natur ist. Kein Naturwesen würde vom Allesisteins oder so faseln. Das tut nur, wer eigentlich abgrundtief davon getrennt ist.

Zitat von t.b.d.:
Da gabs doch mal einen, der hieß so ähnlich wie die herzallerliebste Fitnessprinzessin bekannt geworden durch Romy.
 

lone rider

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  • #119
"Bauen ist nicht Wachsen" und auf die "Emanzipation gegenüber der Natur" kommt es an. Oder so.
Großartig.

"Das Rad der Geschichte" ist übrigens ein Bühnenstück des großen Bruscon in Thomas Bernhards Theatermacher.
 

Bridiga

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  • #120
Zitat von Mohnblume:
Nicht alle...............im Buch "Die Kathedrale des Meeres" von Idelfonso Falcones ( Basilika"Santa Maria del Mar" in Barcelona, übrigens eine lichtdurchflutete Kirche aus dem 14. Jahrhundert, ich habe sie mir angesehen) ...

Herzlichen Dank für den Buchtipp. Ich war auch schon dort. Wunderschön!