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  • #91
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Sarah:
.....
Kein Schweigen, kein Stottern. Keine Körper, die erst noch zueinander finden müssen, keine Fremdheit, die erst Vertrautheit werden will? Kein leerer Raum. ........

Ich weiß, etwas zu entwickeln, ist anstrengend. Und die Leerstellen bedrohlich.
Aber die Liebe ist schön....
@Sarah, schön beschrieben, wirklich, bis auf eines: einen Sprung zu wagen, obwohl man sich sicher ist, dass da Lücken sind, gerade gegen diese Lücken gegenan sich zu entschliessen zu lieben, dieses bewusste Entscheiden für Liebe mit der Unsicherheit, das ist es für mich, was es ausmacht. Denn ich werde es nicht 'absolut' wissen. Es ist eine nicht triviale Entscheidung, die wie alle dadurch gekennzeichnet ist, dass man nicht alles weiss, nicht alles wissen kann, und um dieses Nicht-Wissen weiss. Ach das klingt so verkopft, was ich sagen will, ich glaube, dass man sich schon überwinden muss, sich trauen muss um in den Zustand zu kommen.
Und ja, bestimmt kennen sich Körper und Seelen noch nicht, das macht doch das Zaudern aus, was die Anfangsphase so aufregend macht, oder?
 
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  • #92
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von goldmarie:
...Dass ich meinen Gefühlen den Vorrang und freien Lauf lasse bedeutet nicht, dass ich irrational handle. Vielmehr sind Bauch und Kopf im Einklang miteinander.

Ich bin nicht verblendet und ich habe auch nicht die berühmten Schmetterlinge im Bauch. Eher eine warme, entspannte Vertrautheit „mit Nähe, Achtsamkeit und Bewußtsein“, wie Jorge es sehr treffend beschrieben hat. Und ich habe eine Ahnung davon, dass ich einen Mann gefunden habe, mit dem ein Beziehungsalltag auch auf Dauer gut funktionieren kann und ausbaufähig ist. Ohne all das hätte mein Bauch sich gar nicht erst zu Wort gemeldet.
Ach, mit dir würde ich gerne mal einen ganzen Abend schnaken und lernen, was man so in Schriftform schlecht packen kann. Darf es auch ein bisschen Wein sein, oder soll ich dir was kochen? Spass bei Seite, ich glaube, es wäre schon sehr spannend - vielleicht finden wir mal Gelegenheit. Mich wundert immer wieder, wie man auf unterschiedlichen Wegen zum ähnlichen Ziel, zur ähnlichen Ausrichtung kommen kann. Aber es begegnet mir immer wieder.
Bauch und Kopf und Herz in Einklang, das ist es doch was wir alle wollen, und wenn es dann eben nicht adrenalingesteuert, sondern sich warm und vernünftig anfühlt - Hauptsache ist doch, es tut gut. In diesem Sinne, liebe Goldmarie, lass es dir gut gehen und lass es dir gut tun.
 
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  • #93
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von No_Kitty:
@Sarah, schön beschrieben, wirklich, bis auf eines: einen Sprung zu wagen, obwohl man sich sicher ist, dass da Lücken sind, gerade gegen diese Lücken gegenan sich zu entschliessen zu lieben, dieses bewusste Entscheiden für Liebe mit der Unsicherheit, das ist es für mich, was es ausmacht. Denn ich werde es nicht 'absolut' wissen. Es ist eine nicht triviale Entscheidung, die wie alle dadurch gekennzeichnet ist, dass man nicht alles weiss, nicht alles wissen kann, und um dieses Nicht-Wissen weiss.......
Und ja, bestimmt kennen sich Körper und Seelen noch nicht, das macht doch das Zaudern aus, was die Anfangsphase so aufregend macht, oder?

Ja, liebe No_Kitty, ich kann Deine Gedanken nur untermalen.
Der “Sprung ins Ungewisse“ – das war es, was mir am 3-Punkte Plan Jorges einfach fehlte.
Aber eben - die Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen ist ja kein momentaner Zustand, sie ist ein ungewisser Prozess. Und ’ungewiss’ begreift die Irrungen und Wirrungen, die Macken und Unfähigkeiten der Liebenden ein.
Und wenn die dann auch getrost auf der Liste stehen dürfen und es bleibt beim JA, dann erst bin ich beruhigt, vertraut und geborgen… Alles hat und braucht so seine Zeit zu wachsen.

Und die Anfangsphase – mmmhh jah, ja ;-)
 
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Minze

  • #94
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von No_Kitty:
@Sarah, schön beschrieben, wirklich, bis auf eines: einen Sprung zu wagen, obwohl man sich sicher ist, dass da Lücken sind, gerade gegen diese Lücken gegenan sich zu entschliessen zu lieben, dieses bewusste Entscheiden für Liebe mit der Unsicherheit, das ist es für mich, was es ausmacht. Denn ich werde es nicht 'absolut' wissen. Es ist eine nicht triviale Entscheidung, die wie alle dadurch gekennzeichnet ist, dass man nicht alles weiss, nicht alles wissen kann, und um dieses Nicht-Wissen weiss. Ach das klingt so verkopft, was ich sagen will, ich glaube, dass man sich schon überwinden muss, sich trauen muss um in den Zustand zu kommen.
Und ja, bestimmt kennen sich Körper und Seelen noch nicht, das macht doch das Zaudern aus, was die Anfangsphase so aufregend macht, oder?

*grübel,grübel*... ich überlege gerade wie das bei mir so war und ist. Also ich hab mich noch nie zur Liebe entschlossen, sie kam eher so über mich, es musste sein, es wollte geschehen, es passierte...

... mit Schweigen, Stottern und Aufgeregtheiten. Seelen und Körper, die zueinander finden wollten, weil da Anziehung war, Fremdheit, die Vertrautheit werden wollte und wurde. Es entwickelte sich ganz natürlich... und hört irgendwie auch nicht auf ;-) :).
 
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  • #95
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Sarah:
Der “Sprung ins Ungewisse“ – das war es, was mir am 3-Punkte Plan Jorges einfach fehlte.
Aber eben - die Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen ist ja kein momentaner Zustand, sie ist ein ungewisser Prozess. Und ’ungewiss’ begreift die Irrungen und Wirrungen, die Macken und Unfähigkeiten der Liebenden ein.
Und wenn die dann auch getrost auf der Liste stehen dürfen und es bleibt beim JA, dann erst bin ich beruhigt, vertraut und geborgen… Alles hat und braucht so seine Zeit zu wachsen.
Und die Anfangsphase – mmmhh jah, ja ;-)

@ Sarah, offensichtlich hatte ich mich nicht verständlich genug ausgedrückt. Ich dachte ich hätte klar geschrieben, dass diese drei Punkte das sind, was ich rudimentär abkläre bevor ich springe. Und auch dass dieses JA dann ein eindeutiges Ja ist. Bei dem ich mir sehr bewußt bin der weissen Flecken, der Unwägbarkeiten und auch dass ich den Anderen nur als Paket "bekommen" kann mit dem zugehörigen Umfeld und auch allen "Lasten" und Früchten aus der Vergangenheit sowie Chancen und Risiken für die Zukunft.

LG Jorge
 
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Minze

  • #96
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Sarah:
die Liebesbeziehung zwischen zwei Menschen ist ja kein momentaner Zustand, sie ist ein ungewisser Prozess. Und ’ungewiss’ begreift die Irrungen und Wirrungen, die Macken und Unfähigkeiten der Liebenden ein.
Und wenn die dann auch getrost auf der Liste stehen dürfen und es bleibt beim JA, dann erst bin ich beruhigt, vertraut und geborgen… Alles hat und braucht so seine Zeit zu wachsen.

Eine Liebebeziehung ist ein lebendiger, ein dynamischer Prozess, ein interaktiver von zwei Persönlichkeiten gelebter. Das meinte ich auch mit "natürlich". Ein individueller Verlauf stellt m.M.n. eine natürliche, eine authentische Entwicklung dar. Dazu gehört was du hier angeführt, ja, sie ist so wertvoll, die Motivation, sich auch unvollkommen, unperfekt, so wesenseigen, so unsicher oder auch gefestigt (im Sinne von erfahren, gereift) wie man eben ist, sich seiner Stärken und Schwächen bewusst, mit- und aneinander weiterzuentwickeln.
 

Jan

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  • #97
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Jorge:
beantrage hiermit den Artikelbaum zu schließen. Ich hatte diesen Thread initiiert und bin der Überzeugung, dass alles zum Kernthema geschrieben gewurde. Die jetzige "Streitkultur" ist von mir nicht gewünscht.

Lieber Jorge,

ich war der Meinung, dass sich die Diskussion nach Ihrem o.g. Beitrag noch einmal erholt hat und wieder sehr interessant wurde – daher habe ich sie vorerst laufen lassen. Grundsätzlich würde ich das jetzt weiter so halten.

Wenn Sie damit gar nicht leben können, dann schreiben Sie gerne noch einmal.
(Wenn die Diskussion wieder zu sehr in Metaebenen abdriftet, schließen wir sie natürlich).

Viele Grüße und eine spannende Diskussion weiterhin!

Jan von PARSHIP-Forum.
 
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  • #98
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Jan:
Lieber Jorge,

ich war der Meinung, dass sich die Diskussion nach Ihrem o.g. Beitrag noch einmal erholt hat und wieder sehr interessant wurde – daher habe ich sie vorerst laufen lassen. Grundsätzlich würde ich das jetzt weiter so halten.

Wenn Sie damit gar nicht leben können, dann schreiben Sie gerne noch einmal.
(Wenn die Diskussion wieder zu sehr in Metaebenen abdriftet, schließen wir sie natürlich).

Viele Grüße und eine spannende Diskussion weiterhin!

Jan von PARSHIP-Forum.

Hallo Jan,

das schätze ich genauso ein wie Sie. Deshalb befürworte ich auch, den Thread weiterlaufen zu lassen. Und falls er dann wieder in die Metaebenen abdrifften, wie oben angekündigt einfach schließen.

LG Jorge
 
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  • #99
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von Jorge:
…ich kann mir gut vorstellen, dass Goldmaries und mein Vorgehen nicht wirklich so unterschiedlich ist…

Vielleicht einfach soviel dazu: meine "Prüfkriterienliste" besteht "exakt" aus drei Punkten. Frage1: ist eine gute verbale Kommunikation gewährleistet? Frage 2: Können wir guten Sex gemeinsam haben? und Frage 3: Können wir uns vorstellen, ein commitment zu leben? Ende der Liste.

...

Ich denke es geht wie immer darum im Leben, aus den gemachten Erfahrungen zu lernen und eine möglichst gute Vorgehensweise aus rationalen Überlegungen und intuitiven Handlungen zu realisieren. Es ist ein Weg zwischen reinem Bauchgefühl und ausschließlich rationalem Vorgehen.

Ja, das denke ich auch. Übereinstimmung in allen Punkten, auch den ausgelassenen.

Zitat von Jorge:
PS: kann ich meine drei Fragen für mich nach bestem Wissen und Gewissen mit ja beantworten, dann gebe ich ein klares JA - eineindeutig und verbindlich. Und diese Übereinstimmung zu erzielen, ist nach meiner Lebenserfahrung bereits so selten. Genau diese "Unwahrscheinlichkeit" ist vor einer Woche passiert. Deshalb war es mir wirklich völlig egal ob sie 20 Kilo oder weniger hat, welchen Beruf sie ausübt, wo sie in Deutschland wohnt oder ähnliche Kriterien, die andere Suchende hier als wichtig beschreiben. Naja ich "bekam" noch sehr nette Add-Ons und sie auch.

Das ist ein Punkt, der mir erst richtig bewusst wurde, als ich vor der Entscheidung stand, die eigentlich schon längst getroffen war. Mal unabhängig von der Stimmigkeit optischer „Parameter“ (die mir eh nie besonders am Herzen lagen) wollte ich in erster Linie niemals wieder eine Fernbeziehung. Amüsant, wie gleichgültig mir die nun zu überbrückende Entfernung plötzlich war (und ist), als mir die von Jorge beschriebene Unwahrscheinlichkeit passierte.

Ich bin heute übrigens aus unserem gemeinsamen Urlaub zurückgekehrt. Und obwohl dieser Urlaub alles andere als reibungslos verlaufen ist (und auch wenn es an Frage 1 aus Jorges Prüfkriterienliste hin und wieder kurzfristig scheitert) bleibe ich dabei, dass das frühe gegenseitige Bekenntnis zur Verbindlichkeit richtig war. Ich glaube sogar, dass es uns über Hürden hinweghilft, die weniger „waghalsige“ Gemüter vielleicht gar nicht erst genommen hätten.
 
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  • #100
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von goldmarie:
........
Ich bin heute übrigens aus unserem gemeinsamen Urlaub zurückgekehrt. Und obwohl dieser Urlaub alles andere als reibungslos verlaufen ist (und auch wenn es an Frage 1 aus Jorges Prüfkriterienliste hin und wieder kurzfristig scheitert) bleibe ich dabei, dass das frühe gegenseitige Bekenntnis zur Verbindlichkeit richtig war. Ich glaube sogar, dass es uns über Hürden hinweghilft, die weniger „waghalsige“ Gemüter vielleicht gar nicht erst genommen hätten.
Liebe Goldmarie,
schön, dass du wohlbehalten aus dem Urlaub gekommen bist, ich hatte schon angefangen, dich zu vermissen. Und ja. So was ist nicht immer einfach, nicht immer harmonisch. Muss es das denn immer sein? Mir sind die Lernprozesse, das Wachsen (und auch zusammen Wachsen ) wichtig. Ich vergleiche es gern mit den Schüben bei Kindern. Die machen dann ja auch nicht nur schöne Erfahrungen. Da geht einiges wegen ungelenk an Geschirr kaputt, manchmal schmerzen die Gelenke und der Habitus wird linkisch und unsicher.

Wir helfen uns gegenseitig auch, wie du sagst, über die Hürden hinweg, jede geschaffte Hürde lässt das Wir mehr empfinden.
Und ich finde auch, dass die Verbindlichkeit, die Klarheit der Zusage, das Annehmen erst die Möglichkeit gibt sich ganz zu öffnen (was dann wieder den Keim und den Zugang zur Verletzbarkeit in sich trägt).

Ja, lieber waghalsig sein, lieber riskieren, verletzt zu werden und damit umgehen, wie es getragen wird und eine tiefe Beziehung leben, anstatt nett zu sein, unverbindlich, an der Oberfläche noch nicht einmal kratzen, alles schön poliert halten und nur ja nicht die eigenen Rüstung aufmachen und aus der Deckung herauskommen, nur bei sich zu sein anstatt zusammen.
Ich bin bei mir, aber nicht nur bei mir, sondern auch bei ihm, mit ihm zusammen, sonst wäre es nicht gelebte Beziehung für mich.
 
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AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Zitat von No_Kitty:
Wir helfen uns gegenseitig auch, wie du sagst, über die Hürden hinweg, jede geschaffte Hürde lässt das Wir mehr empfinden. Und ich finde auch, dass die Verbindlichkeit, die Klarheit der Zusage, das Annehmen erst die Möglichkeit gibt sich ganz zu öffnen (was dann wieder den Keim und den Zugang zur Verletzbarkeit in sich trägt).

Ja, lieber waghalsig sein, lieber riskieren, verletzt zu werden und damit umgehen, wie es getragen wird und eine tiefe Beziehung leben, anstatt nett zu sein, unverbindlich, an der Oberfläche noch nicht einmal kratzen, alles schön poliert halten und nur ja nicht die eigenen Rüstung aufmachen und aus der Deckung herauskommen, nur bei sich zu sein anstatt zusammen.
Ich bin bei mir, aber nicht nur bei mir, sondern auch bei ihm, mit ihm zusammen, sonst wäre es nicht gelebte Beziehung für mich.

@ No_Kitty: werde mal Nachhilfe bei Dir nehmen; mit wenigen Sätzen auf den Punkt gebracht; ich hätte vermutlich deutlich mehr Worte gebraucht und ich kann Deine Sätze wirklich nur sowas von unterschreiben.

@ Goldmarie: es freut mich für Dich. Ich wünsche Dir und Deinem Partner alles Glück der Erde und des Himmels, viel Kraft und ein erfülltes Leben. Vielleicht schaffen wir ja mal irgendwann ein Date zu viert. Dich und Deinen Partner möchte ich gerne persönlich kennen lernen und ich bin mir sicher, meine Partnerin auch.

LG Jorge
 
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  • #105
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

WOW! Was für ein Thread, was für eine Dynamik. Das sind ja die drei TTT! Titel,Thesen,Temperamente :O)) mit einem schönen Ende. Hut ab an Euch alle, wie ihr Euch da "durchkommentiert" habt. Und toll, dass das Moderatorenteam sich zwar einschaltete, doch den Thread hat weiter laufen lassen. So etwas gibt es nicht oft. Für mich stellt das eine Qualität dar, auch wenn es einige Forumsteilnehmer wahrscheinlich "Nerven" gekostet hat. Und es unterscheidet Euch zu anderen Foren im positiven Sinne. Wollte ich nur mal so mitteilen.
 
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  • #106
AW: Das Ende des Hoffens, der Beginn des sich gemeinsamen Trauens

Sechs Wochen später,

ich weiss, nach Ansicht vieler beginnt Beziehung erst ab zwei Jahren und die ersten sechs Monate seien rosarot.

Die zentrale Erfahrung der letzten Wochen ist den Alltag gemeinsam leben. Mit zwei Wohnorten und ca. 600 km dazwischen werden wir vermutlich als klassische Fernbeziehung bezeichnet. Und dennoch haben wir es neben unser beider beruflichem und privaten Engagement geschafft, im August fast 50 Prozent der Tage und der Nächte zusammen zu sein.

Und da wir beide jetzt im September Urlaub haben wird die Quote diesen Monat bei über 75 % liegen und mal sehen, ob wir uns gegenseitig "auf den Keks gehen" wenn wir so lange und so eng zusammen sind. Jedenfalls haben wir uns gestern Nacht mal wieder auf einem Bahnhof getroffen - diesmal in Hannover - und sind zusammen zu ihr gefahren.

Ich jedenfalls freue mich über diesen Monat und natürlich über die anstehende Party in zwei Wochen mit den interessanten Gästen.

LG Jorge