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  • #32
Ich scheiss ja auch gerne klug, aber wie heißt's (in Anlehnung an den Volksmund) so treffend? Wenn man die Klappe nicht halten kann, einfach mal Ahnung haben. Und bevor du wieder nachfragst: Das Geschlecht wird bei der Befruchtung der Eizelle bestimmt.
Eigentlich schon vor der Befruchtung, denn entscheidend für das spätere Geschlecht ist, ob das männliche Spermium ein X- oder ein Y- Chromosom enthält. XX ergibt ein Mädchen, XY einen Jungen.
 
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  • #33
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  • #34
Und dann gibts noch die Fälle wo nur ein (funktionfähiges) X existiert...
 
A

*Andrea*

  • #37
Es wäre ja auch absurd, wenn die Geschlechterrollen nicht wandelbar wären. Warum denn sollte ausgerechnet das nicht wandelbar sein? Bei anderen Dingen stellt man sich diese Frage ja auch nicht, oder überlegt ihr euch, was eure Steinzeitgene dazu sagen, dass ihr euch vor einen Computer setzt oder ein Smartphone in die Hand nehmt und euch in einem Forum mit Menschen austauscht, die Hunderte von Kilometern weit weg sind?
 
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  • #38
Es wäre ja auch absurd, wenn die Geschlechterrollen nicht wandelbar wären. Warum denn sollte ausgerechnet das nicht wandelbar sein? Bei anderen Dingen stellt man sich diese Frage ja auch nicht, oder überlegt ihr euch, was eure Steinzeitgene dazu sagen, dass ihr euch vor einen Computer setzt oder ein Smartphone in die Hand nehmt und euch in einem Forum mit Menschen austauscht, die Hunderte von Kilometern weit weg sind?
Ambivalenz nenne ich das.
 
D

Dr. Bean

  • #39
Es wäre ja auch absurd, wenn die Geschlechterrollen nicht wandelbar wären. Warum denn sollte ausgerechnet das nicht wandelbar sein? Bei anderen Dingen stellt man sich diese Frage ja auch nicht, oder überlegt ihr euch, was eure Steinzeitgene dazu sagen, dass ihr euch vor einen Computer setzt oder ein Smartphone in die Hand nehmt und euch in einem Forum mit Menschen austauscht, die Hunderte von Kilometern weit weg sind?
Der Vergleich hinkt, Computer und Smartphones sind Technik und Technik ist die evolutionäre Perfektion eines Werkzeugs und für Werkzeugnutzung sind Primaten ausgelegt.

Die These musst du noch verfeinern :)
 
A

*Andrea*

  • #40
Der Vergleich hinkt, Computer und Smartphones sind Technik und Technik ist die evolutionäre Perfektion eines Werkzeugs und für Werkzeugnutzung sind Primaten ausgelegt.
Das finde ich jetzt ein an den Haaren herbeigezogenes Argument. Menschen sind doch offenbar auch Wesen, die Kultur schaffen, die gesellschaftliche Prinzipien entwickeln und ändern.
Menschen haben Fantasie, Vorstellungskraft, Empathie, Humor. Menschen setzen sich füreinander ein, wollen einander verstehen, Menschen sind neugierig, Menschen experimentieren, spielen Theater, tun allerhand, um sich zu vergnügen etc. Weshalb sollten all diese Fähigkeiten der Menschen nur für Werkzeuge dienen? Das tun sie doch offensichtlich nicht!
 
D

Dr. Bean

  • #41
Das finde ich jetzt ein an den Haaren herbeigezogenes Argument. Menschen sind doch offenbar auch Wesen, die Kultur schaffen, die gesellschaftliche Prinzipien entwickeln und ändern.
Menschen haben Fantasie, Vorstellungskraft, Empathie, Humor. Menschen setzen sich füreinander ein, wollen einander verstehen, Menschen sind neugierig, Menschen experimentieren, spielen Theater, tun allerhand, um sich zu vergnügen etc. Weshalb sollten all diese Fähigkeiten der Menschen nur für Werkzeuge dienen? Das tun sie doch offensichtlich nicht!
Darüber solltest du mit einem eingefleischten Albert Camus Fan nicht reden :)
 
D

Dr. Bean

  • #44
Der hatte doch auch Fantasie, oder irre ich da?
Camus begann sein Leben als Existentialist, der das Leben als absolut sinnlos ansah. Man misst hierbei nichts mehr Bedeutung zu, als es wirklich hat: Computer -> Werkzeug. Demokratie -> Spielregeln der Affenherde. Kultur -> Anti Langeweile Programm.
Jedoch merkte er so schnell, dass in einem solch sinnlosen Leben, eigentlich nur der Selbstmord noch Sinn macht und fing dann an das Absurde zu tun. Als Atheist gab er sich selbst eine Persönlichkeit, ein sinnstiftendes Ich, das geformt würde aus seinen Emotionen und Gedanken. Er machte sich zu seinem Sinn in einem sinnlosen Leben.
 
D

Dr. Bean

  • #45
Der Sinn dahinter ist, dass die eigene Bedeutung für die Welt eigentlich nur aus einem selbst rührt.

Sonst bringen die Menschen nicht viel, die machen den Planeten nur kaputt :)