Git80

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  • #724
Für mich leitet sich folgender Schluss ab: Ein neugeborenes Kind darf ein Zusatz, aber kein Ersatz für die partnerschaftliche Beziehung sein. Gleiches gilt dann für einen neuen Partner, der zu jemand Alleinerziehendem stößt. Wäre das mehrheitsfähig?
Für mich war ein ganz prägender Moment, als ich mit einer guten Freundin telefonierte und sie fragte, wie es ihr geht. Sie redete dann 15 Minuten über das Kind. "Ich habe danach gefragt, wie es DIR geht, und nicht deinem Sohn." Hat sie nicht verstanden. Ich kann noch förmlich die Fragezeichen in ihren Augen sehen. Diese völlige Symbiose von Mutter und Kind halte ich für problematisch.
 
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IMHO

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  • #727
Welche Alternative hätte denn die Mutter? Sich vom Kind trennen und beim Mann bleiben?
Das wäre ja lediglich der Extremfall. Mir ging es darum, dass den Männern durchaus (und vor allem schmerzvoll) bewusst ist, dass sie nach der Geburt eines oder mehrerer Kinder nur noch "die zweite Geige spielen".
Es stellt sich die Frage: Wie soll/kann Mann damit umgehen, wenn das die "Perspektive" für die nächsten, na sagen wir mal 14 Jahre ist?
 

Git80

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  • #728
Das wäre ja lediglich der Extremfall. Mir ging es darum, dass den Männern durchaus (und vor allem schmerzvoll) bewusst ist, dass sie nach der Geburt eines oder mehrerer Kinder nur noch "die zweite Geige spielen".
Es stellt sich die Frage: Wie soll/kann Mann damit umgehen, wenn das die "Perspektive" für die nächsten, na sagen wir mal 14 Jahre ist?

Genau das meinte ich. Es gibt Frauen, die es durchaus schaffen, neben bzw. zusätzlich zum Kind eine Beziehung mit einem Mann zu leben und es gibt anscheinend auch Frauen, die das nicht können oder wollen. Und sich dann wundern, warum der Partner nach Jahren der Nichtbeachtung ne andere sucht...
 

199MKt8gf

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  • #729
@Git80
Für Dich scheint es negativ besetzt zu sein, dass sie Dir so ausführlich von ihrem Kind erzählte. Gleichwohl kann es aber vertrauensvoll und als Kompliment gemeint sein, dass sie Dich an etwas teilhaben lies, das ihr sehr viel bedeutet. Im ersten Fall empfindest Du es eventuell als Konkurrenzsituation, aber das muss es nicht sein. Und versetze Dich doch mal in die andere Position, würdest Du als Vater eine Frau nicht auch unter dem Gesichtspunkt wählen, dass Du nicht alleine bist?
 
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MaryCandice

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  • #730
Och... ich hab auch mal eine Frage, diesmal an die Herren:

Datinggeschichte unordentliches Auto

Ich machte kürzlich eine total nette Bekanntschaft. Haben uns auf der Straße getroffen. Sympathischer Mann, ruhiges Auftreten, sehr charmant, bestechend hübsch. Da es beim Einkaufen war, haben wir uns an seinem Auto verabschiedet. Und das war gelinde gesagt eine Müllhalde. Ich neige nun dazu, vom Zustand des Autos auf den Ordnungssinn eines Menschen zu schließen. Zulässiger Schluss oder gibt es Gegenbeispiele? Hab meine Bekanntschaften mal so überdacht. Die würden meinen Schluss bestätigen. Mit einer Ausnahme und die ist weiblich.

Jedenfalls würde ich zu einem Date nicht in dieses Auto steigen wollen. :eek:Telefonnummern haben wir getauscht, Treffen ist möglich.
 
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MaryCandice

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  • #731
Gleichwohl kann es aber vertrauensvoll und als Kompliment gemeint sein, dass sie Dich an etwas teilhaben lies, das ihr sehr viel bedeutet.
Männer, die ich mit einbeziehe und auch frage, wie sie das sehen, was sie davon halten, fühlen sich eher geehrt als überrannt. Und ja, jedem würde ich nicht von meinen Kindern erzählen oder vorschwärmen. Das ist ein Privileg.
 

199MKt8gf

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  • #732
Vermülltes Auto: Auschließen würde ich es nicht, aber ich hätte ähnliche Bedenken wie Du. Wobei es auch auf den Grad und die Art der Vermüllung ankäme.
 
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Tone

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  • #733
Ich neige nun dazu, vom Zustand des Autos auf den Ordnungssinn eines Menschen zu schließen. Zulässiger Schluss oder gibt es Gegenbeispiele?
Das kann man schon machen, unabhängig ob der Schluss mit der Wirklichkeit überein stimmt, es hilft beim Schubladisieren. Für manche ist ein Auto kein Statussymbol, sondern ein Fortbewegungsmittel und die Wohnung ein Ort zum Wohlfühlen, der nicht zugemüllt wird. Selbst schliesse ich auch auf das Wesen von Fremden ohne deren Charakter zu kennen, wenn ich höre wie sie über andere offen ablästern.
 
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199MKt8gf

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  • #734
Na ja. Rückschlüsse sind schon erlaubt. Wenn jemand herumläuft wie aus der Mülltonne gestiegen, kann es mit seinem Sinn für Ästhetik nicht weit her sein.
 
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Hafensänger

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  • #735
Ich neige nun dazu, vom Zustand des Autos auf den Ordnungssinn eines Menschen zu schließen. Zulässiger Schluss oder gibt es Gegenbeispiele?
Da ist schon was dran. Meiner passte. wie meine Wohnung, ordentlich mit Tendenz zu staubig. ^^ Umgekehrt lässt die "Ordnung" in manchem weiblich gelenkten Fahrzeug Rückschlüsse auf das "Schwarze Loch" zu, das Sie ihre Handtasche nennt. :p
 

Mentalista

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  • #736
Das wäre ja lediglich der Extremfall. Mir ging es darum, dass den Männern durchaus (und vor allem schmerzvoll) bewusst ist, dass sie nach der Geburt eines oder mehrerer Kinder nur noch "die zweite Geige spielen".
Es stellt sich die Frage: Wie soll/kann Mann damit umgehen, wenn das die "Perspektive" für die nächsten, na sagen wir mal 14 Jahre ist?

Genauso es aktzeptieren, wenn er Vater werden will, wie die Mutter, die mit der ersten Geburt auch nicht mehr die erste Geige ist.

Es soll auch mehr Männer geben, die total glücklich sind, die erste Geige sein wollen für ihre Kinder abgeben und dafür das Familienleben bekommen und der tolle und beste Papa der Welt werden.
 
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MaryCandice

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  • #737
... ordentlich mit Tendenz zu staubig. ^^ Umgekehrt lässt die "Ordnung" in manchem weiblich gelenkten Fahrzeug Rückschlüsse auf das "Schwarze Loch" zu, das Sie ihre Handtasche nennt. :p

Nun ja, der Zustand kommt des öfteren vor. Aber zwischen staubig und vermüllt ist ein Unterschied. Es gibt da viele Zustände dazwischen. Gerade Müll entsorgt und noch dreckig oder wenn der Müll schon Eigenleben entwickelt.

Der Mensch selber ist nicht sein Müll. Nur sein Ordnungs-, Reinlichkeitssinn. Keine Schublade, denke ich. Vielleicht finde ich es ja raus, da er handwerkliches Geschick und in seinem Haus viel gebastelt hat. Ich müsse mir das unbedingt mal ansehen. ;)

Hmmmm... ich habe keine Handtasche. Was schließt du daraus????
 
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Hafensänger

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  • #738
Vielleicht finde ich es ja raus, da er handwerkliches Geschick und in seinem Haus viel gebastelt hat. Ich müsse mir das unbedingt mal ansehen. ;)
Na ja, dann dient das KFZ auch als Transporter, als Nutzfahrzeug, das ist deutlich höheren Belastungen ausgesetzt. Trotzdem müssen sich darin dann nicht auf Basis von unter den Sitz geschobenen Pizzaresten Kleinbiotope entwickeln.

Hmmmm... ich habe keine Handtasche. Was schließt du daraus????
Ganz klar, du bist von einem anderen Stern. :)
 
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MaryCandice

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MaryCandice

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  • #744
Ich hab keinen Kram. Schlüssel hab ich keinen bei mir. Papiere auch nicht. Keine Taschentücher, die brauch ich wenn, dann nur im Winter und ich kann ja jemanden darum bitten. Bekam da mal von einem Herrn ein ganz süßes Papiertaschentuch mit 'Liebe ist...' drüber geschmunzelt... und schon waren wir was Trinken. ;)

Jutebeutel?!?!?

Kein Schminkzeugs, keine Hufeisen, keine Ziegelsteine. Kein Pfefferspray. :D
 
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Inge21

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Ich hab keinen Kram. Schlüssel hab ich keinen bei mir. Papiere auch nicht. Keine Taschentücher, die brauch ich wenn, dann nur im Winter und ich kann ja jemanden darum bitten. Bekam da mal von einem Herrn ein ganz süßes Papiertaschentuch mit 'Liebe ist...' drüber geschmunzelt... und schon waren wir was Trinken. ;)

Jutebeutel?!?!?

Kein Schminkzeugs, keine Hufeisen, keine Ziegelsteine. Kein Pfefferspray. :D
Kein Schlüssel? Ach ich vergaß, es gibt ja 4 Kinder die aufmachen. Und wenn die anderen auch keine Taschentücher dabei haben, wen dann bitten. Bist schon toll.
 
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Genauso es aktzeptieren, wenn er Vater werden will, wie die Mutter, die mit der ersten Geburt auch nicht mehr die erste Geige ist.

Es soll auch mehr Männer geben, die total glücklich sind, die erste Geige sein wollen für ihre Kinder abgeben und dafür das Familienleben bekommen und der tolle und beste Papa der Welt werden.
Die haben keine eigenen Kinder. Das sind die Männer, die von den Frauen "netter Kerl" oder "bester Freund" genannt werden, und denen man dann noch als "Zugabe" um die Ohren schlägt, sie "wären ein toller Vater geworden" ... !

Für die bleibt nur die Rolle der ewigen "grauen Eminenz", des lieben "Onkels" oder Freund der Familie", der auch schon mal als "gehört schon zum Inventar" vorgestellt wird, und mitunter fällt es schwer, darüber nicht zu verbittern, die eigenen Wünsche und Träume den Bach runter gehen zu sehen.
 
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