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MaryCandice

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  • #421
Aber ist ja wirklich so. Es sind da sooooo viele interessante Männer zwischen 30 und 40, etwas frauengeschädigt ja, aber nichts was mit einem normalen Zugang nicht geklärt werden könnte. Die sind kommunikationsfreudig, witzig, haben Kanten... und sind trotzdem hier erfolglos. Vielleicht treffen sich die richtigen nur nie?
Wer checkt schon mehrere tausend Vorschläge? Was, wenn sie nur drei Monate älter als in der Suchmaschine angegeben ist? Oder drei Zentimeter kleiner?
 
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Julianna

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  • #422
@Rapunzel78
Das mit den Kategorien erschließt sich mir nicht so ganz.

Der mit dem Rückenteppich. Da warst du dir nicht sicher, ob er A oder B ist. Erst nachdem du Öl benutzt, wird er zu Kategorie B?

Ich verstehe nicht so ganz, worin du diese Männer unterscheidest.
Warum gibts eigentlich nur zwei Kategorien? Greift das nicht zu kurz? Es gibt doch sehr viel Individualität. Auch wenn wir uns manchmal der ein oder anderen Schublade bedienen müssen, um zu sortieren.
 
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Rapunzel78

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  • #424
@Julianna: Natürlich gibt es mehr als zwei Kategorien Männer. Wenn man es überspitzt darstellt, liest es sich aber interessanter. Aber alle meine Männer-Kontakte inklusive der "Normalos" (die es natürlich auch gab) in epischer Breite vorzustellen, würde hier doch den Rahmen sprengen und wäre wahrscheinlich auch etwas langweilig...
Der arme Kerl mit der Rückenbehaarung konnte natürlich auch nichts dafür, dass ich die Massage völlig unerotisch fand - er war aber auch vor der Massage nicht so mein Typ. Hätte also bereits vorher auf meinen Bauch hören sollen, aber dem habe ich in der Jugend nicht so vertraut :)
 
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Julianna

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  • #426
Ja aber ich verstehe nicht, wie sich das gegenseitig gänzlich ausschließt?
Wieso kann ein sensibler Mann nicht genauso grinsen?
Kann ein konservativer Mann nicht gleichzeitig auch ein bodenständiger Holzfäller sein?

Ihr ist's zu anhänglich, wenn einer wirkliches Interesse zeigt?
Nur den, den sie nicht haben kann, der ist verwegen und mysteriös?

Da sollte man sich schon entscheiden, ob man ganz konservativ nach einer festen Bindung sucht, oder den freiheitsliebenden Peter Pan, um Abenteuer zu erleben.

Das Problem ist: Das Eckige passt nicht in das Runde.
https://lerngut.com/modules/shop/images/custom/item.2289.sortier-box.jpg
 
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Inge21

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  • #427
Also für mich war da eigentlich überhaupt nix vertraut und das war vielleicht auch der Reiz.
Ich weiß ja jetzt, worauf ich achten muß. Kommt sie zu "toll" daher (ihr Selbstempfinden), dann einfach Finger weg. :rolleyes:
fafner kennt sich mit dem Thema aus.
Ich mich mittlerweile auch. Die können sich mächtig ins Zeug legen, wenn sie was von Dir wollen. Ich dachte ich hätte den Mann gefunden, mit dem ich alt werden würde und er hat immer um mich gekämpft. Bis ich nicht mehr bereit war seine materiellen Wünsche zu erfüllen und er finanziell wieder auf den Beinen war.
Aber das ist Vergangenheit. Bim nochmal mit einem blauen Auge aus der Sache gekommen.
 
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Rapunzel78

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  • #429
@MaryCandice: Bayern ist mir im Moment noch zu weit. Überlege gerade, ob ich meine Suche auf Rheinland Pfalz ausweite. Wenn du aber per Zufall auf eine grinsenden NRWler triffst, sag Bescheid. Er findet mich dann über die Profilberatung. Lg
 

199MKt8gf

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  • #432
Für eine besondere Frau begibt sich ein Sindbad der Seefahrer schon mal auf die Reise.
 
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Mestalla

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  • #438
Ich und die Männer (ist ein bisschen länger geraten – Sorry)

Also erstmal vorne weg: Ich glaube, ich habe als Kind definitiv zu viele Disney-Filme gesehen. Das hatte zur Folge, dass ich jetzt irgendwie auf den Männer-Typ „Verwegener Abenteurer mit fettem Grinsen im Gesicht“ stehe. Fatal. Tarzan, Sinbad, John Smith, Flynn Rider und Captain Future sind im wirklichen Leben echt schwer zu finden ;)

Außerdem scheint es so zu sein, dass genau dieser Männer-Typ (nennen wir ihn in Zukunft Kategorie A) leider überhaupt nicht auf mich steht. Absolut fatal.

Männer-Kontakte waren für mich schon immer irgendwie schwierig: Bin zwar viel unterwegs, habe einen großen Freundeskreis und weder auf den Kopf noch den Mund gefallen, wirke aber scheinbar nur auf etwas konservativere Typen, die ich weniger attraktiv finde oder solche, die etwas unmännlich, sensibel und anhänglich sind (nennen wir diese in Zukunft Kategorie B).

Soweit zur Vorgeschichte. Los geht’s!

Ich 15 Jahre: Erstes Mal verknallt in C. Er ist wie ich bei den Pfadfindern. Super Fahrradfahrer, blonde Haare, fettes Grinsen, steht auf Tracy Chapman und auf die Bösen Onkelz. Ich finde ihn super cool und sexy (Kategorie A). Er steht leider überhaupt nicht auf mich, sondern auf die blonde, hübsche A. Ich mag beide und kuppel so ein bisschen. Sie werden ein Paar. Dann erst mal jahrelang nichts. Schule, Freunde, Pfadfinder – niemand, der mich interessiert.

Ich etwa 23 Jahre: Nach einem etwas verunglückten Date liege ich völlig verkrampft im Bett bei T. In der Nacht ist nichts passiert, weil ich mir nicht sicher war, ob T. Kategorie A oder B ist. Er will mich massieren, aber ich kann mich nicht entspannen. Er bietet an, dass ich ihn massieren kann. Ok, noch nie gemacht, aber ich probiere es. Er hat den behaartesten Rücken, den ich je gesehen habe. Auf meine Frage, wie viel Massageöl man braucht, antwortet er: „Wie Sonnenmilch.“ Ich schwimme also in einem schleimigen Brei von Massageöl und Rückenbehaarung und bin mir sicher: Kategorie B. Dann wieder jahrelang nichts. Freundinnen im Studium kommen mit Kerlen zusammen. Ich bin irgendwie zu gehemmt, um interessante Typen auf mich aufmerksam zu machen.

Ich 28 Jahre: Im Pfadfinderlager begegne ich B. Super sympathisch, Skatspieler, blonde Locken, fettes Grinsen (100% Kategorie A). Zweites Mal in meinem Leben so richtig verknallt, bin aber viel zu schüchtern, um mit ihm zu flirten und es passiert nichts. Wochen später finde ich ihn im Studivz und schreibe ihn an. Er schreibt zurück. Kumpelhaft. Lustig. Ich bemühe mich auch um einen kumpelhaften, unkomplizierten Schreibstil. Aber ich leide innerlich. Würde ihn gerne wiedersehen. Nach einem halben Jahr traue ich mich endlich ihm zu sagen, dass ich ihn toll finde. Er wundert sich. Dachte, ich wollte nur einen freundschaftlichen Mailkontakt und dass ich eine Freund hätte, weil ich die ganze Zeit nichts gesagt hätte. Hätte sich mehr vorstellen können, aber nun hat er eine Freundin. Mailkontakt lief dann noch etwa drei Jahre und ist schließlich verebbt. Er ist inzwischen verheiratet und hat ein Kind.

Ich 32 Jahre: Auf einer Ferienfreizeit himmelt mich A. an. Er ist nett, aber optisch nicht ganz mein Typ, außerdem starker Raucher und irgendwie antriebslos (Kategorie B). Freundin redet auf mich ein. Ich wäre jetzt 32 Jahre, hätte noch nie einen Freund gehabt (und auch keinen Sex). Ich könne nicht ewig auf meinen Disney-Helden warten und solle einfach mal ins kalte Wasser springen. Was soll ich sagen: Ich bin logischen Argumenten gegenüber aufgeschlossen und sie hatte eindeutig recht. Habe dann mit A. was angefangen. Er war wirklich nett. Hatten dann eine Beziehung und sind zusammengezogen. Er war nicht mein Traumprinz, aber ein guter Partner. Die Beziehung ist leider an seinem Alkohol-Problem gescheitert (Thematik passt hier nicht hin).

Ich zwischen 34 und 37 Jahren: Wollte wieder eine Beziehung und fing mit dem Suchen an: Anmeldung bei Parship, Anmeldung bei neu.de, Teilnahme am Speeddating, Single-Partys, Single-Urlaubsreise. Nichts. Überall nur Männer Kategorie B. Beim Speeddating erzählte mir einer die ganze Zeit von seinem Pferd in der Eifel, ein anderer davon, wie viele Damen bei der Arbeit auf ihn stehen würden.

Über Parship und neu.de kam ich an diverse Dates mit militanten Veganern, Sternzeichen-Fanatikern, „meine-Exfreundin-ist-ja-so-toll“-Sagern. Ich saß mit einem Kerl im Restaurant, der das Handy auf den Tisch legte und die ganze Zeit draufstarrte, weil angeblich eine gute Freundin dringend seine Hilfe bräuchte. Ein anderer hatte in seinem Wohnzimmer kein Sofa, sondern zwei Schreibtische mit drei Monitoren, auf denen ständig Aktienkurse liefen. Wir verabredeten uns trotzdem 5-mal, von denen er 2-mal super schlecht gelaunt war und fast depressiv wirkte – seine Aktien waren gefallen. Nach unzähligen Verabredungen fragte ich in einem Kölner Café meinen Gegenüber, was er denn für eine Macke hätte. Er war (zurecht) entsetzt über meine Unterstellung, offenbarte mir dann aber 15 Minuten später, dass er eine Ausbildung zum Schamanen mache...o_O

Single-Urlaub war auch nicht erfolgreicher. Fast nur Frauen und Senioren auf der Tour. Einer der wenigen Single-Männer machte mit mir in Schweden einen See-Kajak-Ausflug. Ich fand es großartig: Der Wellengang, das Wasser im Gesicht, Adrenalin pur. Er sah es nicht so. Nach etwa 20 Minuten auf dem Meer schrie er mich an, wir müssten sofort umkehren. Er würde es nicht mehr aushalten und ich möge bitte nicht so weit vorfahren. Wo verstecken sich eigentlich die mutigen Männer?

Auf Single-Partys übrigens nicht. Da werde ich seit Jahren immer nur von völlig Betrunkenen lallend angesprochen. Ich bin bestimmt kein Victoria-Secret-Model, aber so völlig unterirdisch laufe ich dann doch nicht durch die Welt, dass man mich schön saufen müsste.

Ich 37 Jahre: Treffe J. auf einer Gartenparty. Groß, kräftig, verschmitztes Grinsen im Gesicht (Kategorie A). Bekomme von einer Bekannten seine Telefonnummer und rufe ihn am nächsten Tag an. Er freut sich, wir verabreden uns. Es funkt bei mir. Bei ihm eher nicht. Wir kommen trotzdem zusammen. Was soll ich sagen: Ich habe mich halt mächtig ins Zeug gelegt, damit so was wie bei B. nicht noch mal passiert. Hatten ein Jahr eine Fernbeziehung. Wir entscheiden, dass ich zu ihm ziehe. Ich kündige meine Wohnung, suche mir eine neue Stelle und als ich schon alles in Umzugskisten packe, verliebt er sich in eine andere. Was soll ich sagen? Pech für mich. Ich war für ihn wohl nur Kategorie B.

Also wieder zurück zu Parship…

Date inzwischen recht eifrig und meine jugendliche Schüchternheit hat sich auch gelegt. Das Alter bringt halt auch Vorteile Hatte inzwischen viele nette Kontakte, aber gefunkt hat es noch nicht. Irgendwie scheint es zwischen der Menge „Kategorie A (Kerle, auf die ich stehe)“ und der Menge „Kategorie B (Kerle, die auf mich stehen)“ keine Schnittmenge zu geben.
Aber wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt :)

Hallo Rapunzel!
Wir zwei kennen uns ja schon aus der Profilberatung und ebenso interessant wie Dein Profil finde ich das, was Du hier schreibst. Als Gedankenanstoß möchte ich dir kurz meine zwei besten Freunde vorstellen.
Da wäre zum einen Kalin, Bulgare, sechs Jahre jünger als ich, beim Studium kennengerlernt. Als ich ihn kennen lernte, war er gerade mal 20, der typische Aufreißer vom Balkan, eine Freundin nach der anderen, meistens liebe Blondchen, die ihn bewunderten. Als er gerade eine schwierige Lebensphase hatte, unternahmen wir zusammen eine Rucksacktour durch Ägypten und unter vielen Erlebnissen war die nächtliche Besteigung des Sinai das größte. Heute lebt Kalin in Oslo, liebt einsame Wandertouren durch Gletschergebiete und das Hochgebirge. Er hat eine Frau und zwei Kinder, ist äußerst erfolgreich im Beruf, liebt seine Familie und ist verantwortungsbewußt. Er ist aber weiterhin für jeden Spaß zu haben.
Der andere heißt Enno und auch ihn habe ich während des Studiums kennengelernt. Seine größte Leidenschaft war und ist das Wandern und er kennt den Kilimandscharo, die Anden, Kirgistan, Nepal und pennte auch schon mal alleine in 5000 m Höhe auf irgendeinem Felsvorsprung. Er spricht vier Sprachen fließend, hat mehrere Jahre im Ausland gearbeitet, ist seit 12 Jahren verheiratet mit einer supernetten Frau und hat drei Kinder.
Warum schreibe ich Dir sowas? Weil ich irgendwie an deinen Männerkategorien hängen geblieben bin und mich gefragt habe, in welche der beiden Kategorien wohl meine beiden besten Freunde passen würden.
Der zweite Grund ist, weil ich mich selber manchmal dabei erwische, dass ich in solchen Kategorien denke und mir deine Gedanken sehr vertraut sind. Manchmal begegne ich Frauen, die mich anziehen, zu denen mir aber mein Verstand sagt, dass ich die Finger davon lassen sollte. Und anders rum leider auch. Und dann denke ich, dass es sowieso keine Frau gibt, die zu mir passt.
In welche Kategorie würdest Du dich selbst einordnen?
Denkst Du nach deinen Dates, dass die Männer dich so wahrnehmen wie du tatsächlich bist?
Fragen über Fragen....
In diesem Sinne - ich wünsche Dir, dass Du nicht aufgibst und den Richtigen findest. Und dass Du dafür deinen Suchradius nicht immer mehr erweitern mußt.;)
 
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Rapunzel78

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  • #439
@Mestalla: Vielen Dank für deinen lieben Beitrag.
In welche Kategorie würdest Du dich selbst einordnen?
Ich finde mich im Großen und Ganzen ganz ok. Trotzdem bin ich nicht für alle Männer Kategorie A. Zum Beispiel finde ich, dass ich überhaupt nicht zum Golf spielenden, Anzug tragenden Immobilienhändler passen würde, der mit Aktien spekuliert und Urlaub in Dubai favorisiert. Für den wäre ich bestimmt Kategorie B, weil der ein blondes XXS-Luxusweibchen sucht, die viel Geld für Frisör, Schuhe und Handtaschen ausgibt.

Denkst Du nach deinen Dates, dass die Männer dich so wahrnehmen wie du tatsächlich bist?
Nach einem Date? Wohl eher kaum :) Ist für mich aber auch nicht Ziel eines Dates. Finde, man kann nach einem Treffen vom Bauch her sagen, ob die "Chemie" stimmt. Also, ob man sich mit demjenigen gut unterhalten kann (Thema, Sprachstil, Humor, ...), ob man ihn attraktiv findet (Körper, Stimme, Geruch, ...) und ob man ihn gerne wieder sehen möchte.

Ich suche irgendwie nach einem passenden Gegenstück, jemand, der die Welt so ähnlich interpretiert wie ich. Mestalla, lass uns weiter suchen. Wir schaffen das schon :)
 
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  • #441
Frau(en) mit Kind

Vermutlich wird mich ein Shitstorm ereilen, aber meine Erfahrungen beim Dating von Frau mit Kind waren eher bescheiden. Es war kurz vor Weihnachten und mich schrieb eine junge (aber durchaus meinem Alter entsprechende), wirklich äußerst attraktive Dame an. Status: Single, ohne Kinder. Ich antwortete ihr und direkt in der nächsten Mail schrieb sie, sie müsse mir reinen Wein einschenken, sie hätte ein Kind. Ich fragte direkt, warum sie denn in dieser Hinsicht gemogelt hätte. Begründung: Sie wolle das Kind schützen, dass nicht jeder gleich weiß, dass sie eines hat. Also nicht, dass ein Mann auf sie anspringt, der sich an dem Kind vergreifen will. Ok, sehr um die Ecke gedacht, aber durchaus im Rahmen. Da sie an sich einen wirklich netten Eindruck machte, wechselten wir schnell zum Telefon und auch ein Treffen wurde fix vereinbart.
Wir trafen uns in einem netten Cafe und unterhielten uns gut. Allerdings kam sie ständig auf ihren Sohn (Kindergartenalter) zu sprechen. Nun ist mir absolut klar, dass eine alleinerziehende Mutter eine Priorität im Leben hat: Das eigene Kind. Wäre mir das nicht klar gewesen, ich hätte mich gar nicht erst mit ihr verabredet. Sie war aber vom Schlage "Helikopter"-Mama und wusste alles und jedes über den Sprößling (und erzählte es mir in allen Details), es fehlte mir im Grunde nur noch die Info, welche Farbe und Konsistenz der Stuhlgang des kleinen Prinzen hatte. Apropos: Das Kind hatte natürlich einen absoluten Spezialnamen aus einer Science Fiction-Serie. Weil sie sich mit dem Kindsvater auf keinen "normalen" Namen einigen konnte. Aha.
Es waren schöne 2 Stunden, aber irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, sie hält mich auf Abstand. Immer, wenn man mal in die Tiefe hätte gehen können, fand sich ein Dreh, das Kind in den Vordergrund zu stellen. Auf der Rückfahrt im Auto war ich mir selbst sehr unsicher, wie das Date denn nun gelaufen war. Und ob das mit ihr in dieser Dreier-Konstellation denn zielführend sei. Zuhause hatte ich dann eine WA-Nachricht von ihr, dass es ihr sehr gefallen hätte und sie sich melden würde. Sie meldete sich dann tatsächlich auch am nächsten Tag, allerdings nur um mir mitzuteilen, dass bei ihr der Funke nicht übergesprungen sei. Ich sei total lieb und dass ich ihr in den Mantel geholfen habe, wäre sehr gut angekommen, aber "das gewisse Etwas" fehle halt. Schade drum, sie war wirklich angenehm im Umgang.
Die andere Dame mit Kind, die ich kennenlernte, hatte das Kind von jemandem aus nem anderen Kulturkreis. Nach kurzer Ehe hatte der Mann sie mit der damals 2-jährigen Tochter sitzen lassen. Jedenfalls war die Dame sehr nett und zugewandt, optisch mir eigentlich ein wenig "zuviel", nichtsdestotrotz trafen wir uns und es mündete dann auch zügig in eine Affäre/Beziehung. Also lernte ich die Tochter, die dann zur Grundschule ging, kennen. Prinzessin hoch 10. Null Respekt vor Erwachsenen im allgemeinen und vor mir schon gar nicht. "Du bist nicht mein Papa und ich werde auch nie Papa zu dir sagen!" Wow, nette Begrüßung... Beim gemeinsamen Spaziergang warf sie mit kleinen Steinen, die "komischerweise" immer scharf an meinem Gesicht vorbeiflogen. "Ich kann das nicht kontrollieren, ich bin ja erst 7", grinste mich der kleine Satansbraten an. Beim Buffet im Restaurant aß sie soviel Nachtisch, dass ich fürchtete, sie müsste sich über den Tisch erbrechen, aber das geschah dann zum Glück doch nicht, obwohl sie pumpte wie ein Maikäfer. Nach ein paar Treffen wurde es etwas besser, so dass sie sich beim Fernsehen z.B. an mich ankuschelte. Wenn die Mutter allerdings den Raum verließ, flüsterte sie mir immer ins Ohr, dass sie mich hassen würde, etc. Die Beziehung endete dann, irgendwie passte es einfach nicht.

Nachbetrachtung: Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass es sehr schwierig ist, als alleinerziehende Mutter zu Daten und einen neuen Partner zu finden. Es ist aber auch nicht in Ordnung, eine Beziehung unter der in Stein gemeißelten Prämisse anzufangen "erst das Kind, dann der Mann". Mal angenommen, in einer funktionierenden Partnerschaft würde die Frau sagen "Schatz, nach der Schwangerschaft spielst du nur noch die zweite Geige, bis das Kind aus dem Haus ist" - ich glaube nicht, dass da viele Männer Nachwuchs zeugen würden. Klar, eine Mutter ist dem eigenen Kind gegenüber verantwortlich, aber wenn das so ist, dann lasst doch bitte das Dating sein. Wer das Kind so übertrieben in den Mittelpunkt des Lebens stellt, der hat doch mit dem Kind genug zu tun. Wenn dann in 5 oder 10 Jahren wieder denkbar ist, eine normale Beziehung zu führen, dann bitte gerne. Ich weiß, das werden jetzt einige anders sehen, aber ich empfinde es als zutiefst unfair, dass man als Mann die Erziehung mit übernehmen soll (sowohl in sozialer als auch finanzieller Hinsicht), das Kind aber einen Status hat, den man selbst nie einnehmen wird.
 
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  • #442
Nimm es wie ein Mann. Der ersten Frau warst Du nicht ihr Typ und bei der zweiten mochte Dich ihr Kind nicht.
 

Mestalla

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  • #443
Frau(en) mit Kind

Vermutlich wird mich ein Shitstorm ereilen, aber meine Erfahrungen beim Dating von Frau mit Kind waren eher bescheiden. Es war kurz vor Weihnachten und mich schrieb eine junge (aber durchaus meinem Alter entsprechende), wirklich äußerst attraktive Dame an. Status: Single, ohne Kinder. Ich antwortete ihr und direkt in der nächsten Mail schrieb sie, sie müsse mir reinen Wein einschenken, sie hätte ein Kind. Ich fragte direkt, warum sie denn in dieser Hinsicht gemogelt hätte. Begründung: Sie wolle das Kind schützen, dass nicht jeder gleich weiß, dass sie eines hat. Also nicht, dass ein Mann auf sie anspringt, der sich an dem Kind vergreifen will. Ok, sehr um die Ecke gedacht, aber durchaus im Rahmen. Da sie an sich einen wirklich netten Eindruck machte, wechselten wir schnell zum Telefon und auch ein Treffen wurde fix vereinbart.
Wir trafen uns in einem netten Cafe und unterhielten uns gut. Allerdings kam sie ständig auf ihren Sohn (Kindergartenalter) zu sprechen. Nun ist mir absolut klar, dass eine alleinerziehende Mutter eine Priorität im Leben hat: Das eigene Kind. Wäre mir das nicht klar gewesen, ich hätte mich gar nicht erst mit ihr verabredet. Sie war aber vom Schlage "Helikopter"-Mama und wusste alles und jedes über den Sprößling (und erzählte es mir in allen Details), es fehlte mir im Grunde nur noch die Info, welche Farbe und Konsistenz der Stuhlgang des kleinen Prinzen hatte. Apropos: Das Kind hatte natürlich einen absoluten Spezialnamen aus einer Science Fiction-Serie. Weil sie sich mit dem Kindsvater auf keinen "normalen" Namen einigen konnte. Aha.
Es waren schöne 2 Stunden, aber irgendwie hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, sie hält mich auf Abstand. Immer, wenn man mal in die Tiefe hätte gehen können, fand sich ein Dreh, das Kind in den Vordergrund zu stellen. Auf der Rückfahrt im Auto war ich mir selbst sehr unsicher, wie das Date denn nun gelaufen war. Und ob das mit ihr in dieser Dreier-Konstellation denn zielführend sei. Zuhause hatte ich dann eine WA-Nachricht von ihr, dass es ihr sehr gefallen hätte und sie sich melden würde. Sie meldete sich dann tatsächlich auch am nächsten Tag, allerdings nur um mir mitzuteilen, dass bei ihr der Funke nicht übergesprungen sei. Ich sei total lieb und dass ich ihr in den Mantel geholfen habe, wäre sehr gut angekommen, aber "das gewisse Etwas" fehle halt. Schade drum, sie war wirklich angenehm im Umgang.
Die andere Dame mit Kind, die ich kennenlernte, hatte das Kind von jemandem aus nem anderen Kulturkreis. Nach kurzer Ehe hatte der Mann sie mit der damals 2-jährigen Tochter sitzen lassen. Jedenfalls war die Dame sehr nett und zugewandt, optisch mir eigentlich ein wenig "zuviel", nichtsdestotrotz trafen wir uns und es mündete dann auch zügig in eine Affäre/Beziehung. Also lernte ich die Tochter, die dann zur Grundschule ging, kennen. Prinzessin hoch 10. Null Respekt vor Erwachsenen im allgemeinen und vor mir schon gar nicht. "Du bist nicht mein Papa und ich werde auch nie Papa zu dir sagen!" Wow, nette Begrüßung... Beim gemeinsamen Spaziergang warf sie mit kleinen Steinen, die "komischerweise" immer scharf an meinem Gesicht vorbeiflogen. "Ich kann das nicht kontrollieren, ich bin ja erst 7", grinste mich der kleine Satansbraten an. Beim Buffet im Restaurant aß sie soviel Nachtisch, dass ich fürchtete, sie müsste sich über den Tisch erbrechen, aber das geschah dann zum Glück doch nicht, obwohl sie pumpte wie ein Maikäfer. Nach ein paar Treffen wurde es etwas besser, so dass sie sich beim Fernsehen z.B. an mich ankuschelte. Wenn die Mutter allerdings den Raum verließ, flüsterte sie mir immer ins Ohr, dass sie mich hassen würde, etc. Die Beziehung endete dann, irgendwie passte es einfach nicht.

Nachbetrachtung: Ich habe durchaus Verständnis dafür, dass es sehr schwierig ist, als alleinerziehende Mutter zu Daten und einen neuen Partner zu finden. Es ist aber auch nicht in Ordnung, eine Beziehung unter der in Stein gemeißelten Prämisse anzufangen "erst das Kind, dann der Mann". Mal angenommen, in einer funktionierenden Partnerschaft würde die Frau sagen "Schatz, nach der Schwangerschaft spielst du nur noch die zweite Geige, bis das Kind aus dem Haus ist" - ich glaube nicht, dass da viele Männer Nachwuchs zeugen würden. Klar, eine Mutter ist dem eigenen Kind gegenüber verantwortlich, aber wenn das so ist, dann lasst doch bitte das Dating sein. Wer das Kind so übertrieben in den Mittelpunkt des Lebens stellt, der hat doch mit dem Kind genug zu tun. Wenn dann in 5 oder 10 Jahren wieder denkbar ist, eine normale Beziehung zu führen, dann bitte gerne. Ich weiß, das werden jetzt einige anders sehen, aber ich empfinde es als zutiefst unfair, dass man als Mann die Erziehung mit übernehmen soll (sowohl in sozialer als auch finanzieller Hinsicht), das Kind aber einen Status hat, den man selbst nie einnehmen wird.

Meine Erfahrungen decken sich mit deinen, wobei ich fairerweise diese Frauen in zwei Kategorien einteilen würde.
1. Frau mit Kind(ern). Hass auf den Ex. "Mein Ex kommt morgen aus dem Knast. Er hat gedroht mich umzubringen" Kein Witz! Die Frau übrigens Akademikerin. Diese Frauen sind höflich ausgedrückt problematisch.
2. Frau mit Kind(ern). Gutes Verhältnis zum Ex und evtl. geteiltes Sorgerecht. Da habe ich mal eine sehr nette kennengelernt, nur war die Entfernung einfach zu groß.
 
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  • #444
Mich irritiert der Thread hier ein wenig. Hier meckern Menschen, die kein Gemecker wollen, darüber, dass hier Menschen schreiben, die nur meckern würden. Und wer sich nicht an die selbst aufgestellten Regeln hält, soll hier verschwinden. Wirkt auf mich weder pluralistisch, noch tolerant.

Wirkt ein bisschen wie in einer Sekte. Da darf man auch nicht infrage stellen / kritisieren / ...
 

Julianna

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  • #445
Dieses Denken in Kategorien.
Vielleicht sollte ich das auch mal versuchen und mir einen Schrank zimmern mit ganz vielen Schubladen drin o_O
 
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Git80

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  • #446
Meine Erfahrungen decken sich mit deinen, wobei ich fairerweise diese Frauen in zwei Kategorien einteilen würde.
1. Frau mit Kind(ern). Hass auf den Ex. "Mein Ex kommt morgen aus dem Knast. Er hat gedroht mich umzubringen" Kein Witz! Die Frau übrigens Akademikerin. Diese Frauen sind höflich ausgedrückt problematisch.
2. Frau mit Kind(ern). Gutes Verhältnis zum Ex und evtl. geteiltes Sorgerecht. Da habe ich mal eine sehr nette kennengelernt, nur war die Entfernung einfach zu groß.

Bei einer derartig geringen Stichprobe (no pun intended!), kann und will ich da auch nicht folgern, dass es keine Frauen mit Kindern gibt, mit denen es klappen könnte. Mir hat sich eben das Bild präsentiert, dass die Kinder eine absolut zentrale Rolle beim Dating eingenommen haben und dass es deshalb sehr schwierig war. Ich kenne im Bekanntenkreis ein Pärchen, da hat sie auch das Kind mit in die Partnerschaft gebracht und es passt alles super. Wobei die Dame da auch nach langer Partnerschaft noch von "meiner" Tochter und nicht "unserer" Tochter spricht, selbst wenn ihr Mann daneben sitzt. Das war schon auffällig, als wir uns kennenlernten.
 

Mestalla

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  • #447
Nun ja, und dann gibt es da noch diese (wenigen) Frauen, die bereits im Profil klare Ansagen machen.
"Mein Kind hat bereits einen tollen Papa und braucht keinen Ersatzvater"
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Frauen das nicht ohne Grund schreiben um eine gewisse Spezies von Mann fernzuhalten. Es kann aber auch die Männer abschrecken, die eher vorsichtig und zurückhaltend im Umgang mit den Kindern ihrer (potentiellen) neuen Partnerin sind.
 

Git80

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  • #449
Nun ja, und dann gibt es da noch diese (wenigen) Frauen, die bereits im Profil klare Ansagen machen.
"Mein Kind hat bereits einen tollen Papa und braucht keinen Ersatzvater"
Ich kann mir gut vorstellen, dass diese Frauen das nicht ohne Grund schreiben um eine gewisse Spezies von Mann fernzuhalten. Es kann aber auch die Männer abschrecken, die eher vorsichtig und zurückhaltend im Umgang mit den Kindern ihrer (potentiellen) neuen Partnerin sind.

Ja, ok. Aber was will mir diese Zeile denn sagen? Soll ich das Kind gar nicht erst kennenlernen? Ich darf es kennenlernen, aber es hat absolute Narrenfreiheit? Wenn man langfristig zusammensein will, dann übernimmt man als neuer Partner automatisch die Vaterfunktion mit, das geht doch gar nicht anders. Ich stelle mir das so vor:
Mann: "Du, Paul,hilf doch mal bitte beim Tischabräumen"
Paul: "Nö, du bist nicht mein Vater."
Mann: "Paula, sagst du Paul bitte, dass er beim Tischabräumen helfen soll."
Mutter: "Paul, hilfst du bitte beim Tischabräumen?"
Paul:" Ja klar, gerne Mama"
Sorry, das ist doch Slapstick pur. Sicherlich wird sich ein neuer Partner am Anfang an den Erziehungsstil der Mutter halten, aber langfristig wird sich das Verschieben. Ich wäre ja auch nicht auf die Idee gekommen, beim ersten Date die Erziehungsmethoden einer Frau infrage zu stellen. Aber diese Ansage bzgl. "kein Ersatzpapa nötig" verstehe ich nicht. Oder ist das einfach nur der Hinweis, dass der leibliche Vater im Leben noch eine Rolle spielt?
 

Julianna

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Mülleimer eignen sich dafür auch prima. Die sind günstig in der Anschaffung und beim schwedischen Innenausstatter gibt's sogar dekorative Kategorisierungseimer aus Metall.
Ahu ja diesen Ikea-Einheitsbrei - da steh ich auch total drauf. Meine Wohnung ist ein einziger Ikea-Katalog inklusive überdimensionalem Sortier-System. Schachteln, Kartons, Klappboxen, Körbe und Sortierelemente aller Art. Und vor meinem perfekt gestaltetem Ikea-Möbel-Zeugs drehe ich dann immer Beauty-Tips-Videos für meinen YouTube Channel. Um so ein Video Thema zu strukturieren helfen dann unzählige Kategorien Inkl. Einheitsbrei-Tips.

:) [/Ironie aus]
 
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