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  • #31
Gute Idee.;)

Mir scheint, der Begriff wird gerne als Gleichspüler aller Geschlechter verwendet.
Genau das ist es m.E. eben NICHT.

Stattdessen besagt Gender, dass jeder Mensch unabhängig von geschlechtsbezogenen (gesellschaftlich akzeptierten definierten) Eigenschaften seine Wünsche und Stärken leben darf.

Plakatives Beispiel (wer sich da jetzt dran aufhängt hat es nicht verstanden): Auch Mann darf rund, weich, schwach sein und Frau eckig, hart, stark. Und in der Genderwelt wären sie "trotzdem" ein Paar, ohne dass "die Gesellschaft" abwertend kommentiert. Und sie wären glücklich, weil jede/r selbstverständlich seine Stärken und seine Natur lebt. Natürlich auch mit entsprechenden Konsequenzen/Akzeptanzen im Berufsleben.

Jede/r darf sein wie er/sie/... von Natur aus ist und muss sich nicht rechtfertigen NICHT in althergebrachte Geschlechterrollenklischees zu passen.

Bevor jetzt jemand schreit "das gibt es doch alles schon" und wieder die (Nicht)-Transparent-schwarz-bestrumpften bemüht und den Untergang von "echter" Weib- und Männlichkeit beklagt: sooo einfach ist es eben nicht!
 
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*Andrea*

  • #32
Stattdessen besagt Gender, dass jeder Mensch unabhängig von geschlechtsbezogenen (gesellschaftlich akzeptierten definierten) Eigenschaften seine Wünsche und Stärken leben darf.
Du kannst doch Begriffe nicht einfach so verwenden, wie du willst!
Gender ist kein gesellschaftspolitisches Programm, sondern ein Fachbegriff für gesellschaftlich hergestellte und reproduzierte Geschlechterverhältnisse und -rollen.
 
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Multixx

  • #33
Gute Idee.;)

Mir scheint, der Begriff wird gerne als Gleichspüler aller Geschlechter verwendet.
Genau das ist es m.E. eben NICHT.

Stattdessen besagt Gender, dass jeder Mensch unabhängig von geschlechtsbezogenen (gesellschaftlich akzeptierten definierten) Eigenschaften seine Wünsche und Stärken leben darf.

Plakatives Beispiel (wer sich da jetzt dran aufhängt hat es nicht verstanden): Auch Mann darf rund, weich, schwach sein und Frau eckig, hart, stark. Und in der Genderwelt wären sie "trotzdem" ein Paar, ohne dass "die Gesellschaft" abwertend kommentiert. Und sie wären glücklich, weil jede/r selbstverständlich seine Stärken und seine Natur lebt. Natürlich auch mit entsprechenden Konsequenzen/Akzeptanzen im Berufsleben.

Jede/r darf sein wie er/sie/... von Natur aus ist und muss sich nicht rechtfertigen NICHT in althergebrachte Geschlechterrollenklischees zu passen.

Bevor jetzt jemand schreit "das gibt es doch alles schon" und wieder die (Nicht)-Transparent-schwarz-bestrumpften bemüht und den Untergang von "echter" Weib- und Männlichkeit beklagt: sooo einfach ist es eben nicht!
Man darf es. ok. Aber wie wird es gesellschaftlich angenommen?
Wenn eine Frau männliche Hobbies hat und sich männlich kleidet, keine Makeup verwendet, weil sie es will und auch darf, wird sie es in der Männersuche wohl schwerer haben. Und welche Frau will einen weichen Mann? Forget it!
Die alten Rollenbilder sind seit Jahrhunderten gelebt. Die kriegen wir nich in 50 Jahren wegdiskutiert.
Schön in der Theorie. In der Praxis?
 
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MaryCandice

  • #34
Stattdessen besagt Gender, dass jeder Mensch unabhängig von geschlechtsbezogenen (gesellschaftlich akzeptierten definierten) Eigenschaften seine Wünsche und Stärken leben darf.
Lol... ich dachte immer, GENDER heißt, dass immer alle Geschlechter, gibt derer glaub ich fünf, mit berücksichtigt werden müssen. :D
Darum auch "Heimat bist du großer Töchter Söhne"... wenn ich eine Änderung der Hymne brauche oder ein 'a' am Ende meines Titels, um mich als Frau (anerkannt) zu fühlen... dann ist es aber ganz schön traurig. :rolleyes:
 
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*Andrea*

  • #36
Man darf es. ok. Aber wie wird es gesellschaftlich angenommen?
Wenn eine Frau männliche Hobbies hat und sich männlich kleidet, keine Makeup verwendet, weil sie es will und auch darf, wird sie es in der Männersuche wohl schwerer haben. Und welche Frau will einen weichen Mann? Forget it!
Die alten Rollenbilder sind seit Jahrhunderten gelebt. Die kriegen wir nich in 50 Jahren wegdiskutiert.
Schön in der Theorie. In der Praxis?
Mann und Frau hatten doch vor über 50 Jahren noch gar keine Hobbies! Und der Kleidungsstil? Heute tragen doch die meisten Frauen Hosen. Und du behauptest, man kriege die alten Muster nicht weg?!

Ausserdem: Was schlägst du denn vor? Ständiges Theaterspielen?

Aber im Ernst: Die Gellschaft hat doch kein Problem mit Frauen, die Hosen tragen und sich nicht schminken, und - so glaub ich - auch die betreffenden Frauen selbst nicht. Die einzigen, die damit ein Problem zu haben glauben, sind doch diejenigen Männer, die sich das vermeintlich Alte zurückwünschen und deshalb keine Partnerin finden, oder diejenigen Frauen, welche das vermeintlich Alte leben, und auch ganz verzweifelt suchen. Die werfen dann den anderen vor, modern zu sein und damit das Weibliche oder das Männliche zu verraten. Nur: warum soll das diese kratzen?
 
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  • #37
Es soll auch Frauen geben, die Hosen tragen und sich schminken :D
Und vor 50 Jahren trugen Frauen oft solche komischen geblümten Kittelschürzen, oh wie erotisch, hauptsache keine Hose und geschminkt hat sich meine Oma auch nicht. :eek: Das wünschen sich Männer zurück????
Ich seh reihenweise toll aussehende Frauen
 
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*Andrea*

  • #38
@Datinglusche: Werden deine Beiträge neuerdings moderiert? Was hast du denn verbrochen?

PS: So schlimm ist aber @Frau M nicht!
 
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Multixx

  • #39
Mann und Frau hatten doch vor über 50 Jahren noch gar keine Hobbies! Und der Kleidungsstil? Heute tragen doch die meisten Frauen Hosen. Und du behauptest, man kriege die alten Muster nicht weg?!

Ausserdem: Was schlägst du denn vor? Ständiges Theaterspielen?

Aber im Ernst: Die Gellschaft hat doch kein Problem mit Frauen, die Hosen tragen und sich nicht schminken, und - so glaub ich - auch die betreffenden Frauen selbst nicht. Die einzigen, die damit ein Problem zu haben glauben, sind doch diejenigen Männer, die sich das vermeintlich Alte zurückwünschen und deshalb keine Partnerin finden, oder diejenigen Frauen, welche das vermeintlich Alte leben, und auch ganz verzweifelt suchen. Die werfen dann den anderen vor, modern zu sein und damit das Weibliche oder das Männliche zu verraten. Nur: warum soll das diese kratzen?
Ok. Ich muss es etwas übertreiben.
Eine Frau mit eng geschnittener Jeans und Top dezent Makeup und lange Haare vs Frau mit normal geschnittener Jeans, Tshirt und Kurzhaarschnitt. Klar wo die Männer hingucken.
Und ein weicher Mann fällt sowas von durch.
Gender wäre ja (auch) dass alle ähnlich viel Blicke/Interesse bekommen (mal von Attraktivität und pers Vorlieben abgesehen)?
 
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*Andrea*

  • #41
@Multixx: Bekommst du denn viel weibliches Interesse? Was denkst du so, verglichen mit dem Durchschnitt?

Und bei den Frauen: nennst du denn einfach das weiblich, was dich an Sex denken lässt?
Das wäre ja eine eher seltsame Art, weiblich zu definieren. Vielleicht könntest du mal ein bisschen differenzierter über dieses Thema nachdenken.
 
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*Andrea*

  • #44
Dass du das Wort "Gender" völlig falsch brauchst. Lies mal im Duden die Bedeutung, die es hat!
Eben nicht viel. Aber du hast behauptet:
Ok. Ich muss es etwas übertreiben.
Eine Frau mit eng geschnittener Jeans und Top dezent Makeup und lange Haare vs Frau mit normal geschnittener Jeans, Tshirt und Kurzhaarschnitt. Klar wo die Männer hingucken.
Und ein weicher Mann fällt sowas von durch.
Gender wäre ja (auch) dass alle ähnlich viel Blicke/Interesse bekommen (mal von Attraktivität und pers Vorlieben abgesehen)?
Dann müsstest du als (von dir behauptet) männlicher Mann ja ganz besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Ich verstehe nicht, wo dann dein Problem liegt.
 
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Multixx

  • #45
@Multixx: Bekommst du denn viel weibliches Interesse? Was denkst du so, verglichen mit dem Durchschnitt?

Und bei den Frauen: nennst du denn einfach das weiblich, was dich an Sex denken lässt?
Das wäre ja eine eher seltsame Art, weiblich zu definieren. Vielleicht könntest du mal ein bisschen differenzierter über dieses Thema nachdenken.
Fu bist unglaublich. Ich habe hier ein Beispiel genannt. Kleidung. Eins von vielen. Ok?
Es gäbe noch viele Bereiche wo es typisch "traditionell" weibliche oder männliche Eigenschaften gäbe.
Beruf
Hobbies
Dating
Wesenszüge (weiss nicht wie ich es nennen soll) - empathisch, fürsorglich, redebedürrftig, gefühlvoll, weich etc...
Nur mal so in den Raum geworfen.