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Da es sich um eine komplett unlösbare Krisr ( Aufgabe) handelt, können da ruhig Männer ran, wie von dir vorgeschlagen ..
 
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Was steht denn da hinter der Bezahlschranke?
Kannst Du den Inhalt in wenigen Sätzen zusammenfassen?

Kopiere dir den Text:

Die Corona-Pandemie wird in die Geschichte eingehen. Aber nicht als die gefährlichste Seuche der Menschheit. Da gab es viel schlimmere – von der Pest bis zur Spanischen Grippe. Corona ist historisch so einmalig, weil wir die verheerendsten Folgen womöglich gar nicht dem Virus verdanken, sondern den politischen Antworten darauf.

Nie zuvor brach die Weltwirtschaft aufgrund des allerorten verhängten Shutdowns derart tief und – so ist zu fürchten – lang anhaltend ein wie jetzt. Die WTOrechnet bereits mit einem Welthandelsminus von rund einem Drittel! Allein in den USA haben in nur vier Wochen 22 Millionen Menschen ihren Job verloren. Nie zuvor wurden in der Folge derart gigantische Finanzhilfen beschlossen im Werte vieler Billionen von Dollar, Euro und Yen.
Das wiederum bedeutet Staatsschulden, die weit in die nächste Generation hinein beglichen werden müssen. Trotzdem wirft die deutsche Kanzlerin manchen besorgten Ministerpräsidenten, die endlich Lockerungen fordern, nun „Öffnungsdiskussions-Orgien“ vor. How dare you, Frau Merkel?

Weniger das Virus, sondern vor allem die Reaktionen darauf zerstören gerade Firmen, Jobs und Existenzen, also Leben. Corona hat es geschafft, dass der gesamten Weltwirtschaft der Stecker gezogen wurde angesichts einer Krankheit, die wir noch nicht mal verstanden haben: Wie wirkt Sars-CoV-2? Wie viele Infizierte gibt es wirklich? Wie hoch ist also die Sterberate überhaupt? Auf all diese wichtigen Fragen haben wir noch keine validen Antworten.
Trotzdem regiert vermeintlich „alternativloser“ Aktionismus, der nicht dadurch besser wird, dass die Virologen sich fortwährend gegenseitig widersprechen und Politiker in der Folge Panik und Hysterie schüren: Noch Ende März orakelte Gesundheitsminister Jens Spahn über eine „Ruhe vor dem Sturm“. Und Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts, sah „italienische Verhältnisse“ herannahen.
Nichts davon trat ein, was zwei Gründe haben kann: Die Drohungen zeigten Wirkung, unser verändertes Verhalten dämmte die Pandemie ein. Oder das Virus ist schlicht nicht so gefährlich, wie wir aufgrund des medialen Dauerfeuers und schnappatmender Politik mutmaßen.
Die Frage nach der Herdenimmunität
Wieler begründet den Shutdown gern damit, dass der Großteil der Bevölkerung längst noch nicht immun sei. Wie aber will er das erreichen, wenn er andererseits immer warnt, dass die Reproduktionsrate (R) des Virus nicht über eins liegen dürfe, dass also jeder Infizierte immer noch mehr als einen weiteren Menschen ansteckt?
Wollen wir nun die viel beschworene Herdenimmunität erreichen oder möglichst viele vom Virus fernhalten? Seit Ende vergangener Woche ist zwar klar, dass R bei 0,7 liegt, für Wieler ist aber selbst das kein Anlass, über Lockerungen des Stillstands nachzudenken, der die Wirtschaft zerstört und unsere Gesellschaft paralysiert.
Corona sei eine Grippe, mit der wir zu leben lernen müssten, werben Michael Schulte-Markwort und Klaus Püschel, Professoren am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf, für mehr Pragmatismus. Püschel hat als Rechtsmediziner etliche Corona-Todesopfer untersucht. Sein Fazit: Ausnahmslos alle litten an schweren Vorerkrankungen, denen sie – „auch wenn das hart klingt“ – im Laufe des Jahres eh zum Opfer gefallen wären. Die Zahlen würden die Angst vor Corona schlicht nicht rechtfertigen.
Apropos Fakten: 2017/18 starben in Deutschland über 25.000 Menschen an normaler Grippe, ohne dass die Republik sich damals Stillstand verordnet hätte. Covid-19 erlagen bislang hierzulande 4.600 Menschen, weltweit sind es 165.000 Tote. Das ist viel, sicher. Aber jedes Jahr kommen weltweit noch Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 1,3 Millionen starben allein 2016 an Tuberkulose. Leben ist lebensgefährlich.
86 Prozent der bisherigen Covid-Todesfälle in Deutschland waren über 70 Jahre alt. Nur drei Prozent der überhaupt nachweisbar Erkrankten waren Kinder und Jugendliche unter 15. Trotzdem reagieren viele Eltern mittlerweile selbst auf vorsichtige Schulöffnungs-Vorschläge, als wolle man ihre Kinder auf dem Scheiterhaufen des Großkapitals opfern.
Natürlich müssen Risikogruppen geschützt werden (sofern die das überhaupt wünschen; es gibt ja auch Senioren, die lieber eine Ansteckung riskieren, als nicht mehr bei ihren Familien sein zu dürfen). Es muss ein sorgfältig orchestriertes System der Intensivmedizin geben, viel mehr Schnelltests und eine flächendeckende Versorgung mit Schutzmasken.
Stattdessen regiert vielerorts Chaos und Kompetenz-Wirrwarr: In Bayern wird nun die Maskenpflicht eingeführt, Wirtschaftsminister Peter Altmaier will plötzlich Milliarden Masken ordern, die seine „Fachleute“ vor Kurzem noch für nutzlos hielten.

Was denn nun? Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts. Für Abrechnungen ist es noch zu früh. Doch die werden sehr schmerzhaft ausfallen. Und was tun wir, wenn in ein paar Jahren ein viel gefährlicheres Virus auftaucht? Hoffentlich sagen unsere Kinder dann nicht: „2020 war das Jahr, in dem unsere Eltern in einer selbst inszenierten Massenpanik unsere Zukunft zerstört haben.“
 
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Die Corona-Pandemie wird in die Geschichte eingehen. Aber nicht als die gefährlichste Seuche der Menschheit. Da gab es viel schlimmere – von der Pest bis zur Spanischen Grippe. Corona ist historisch so einmalig, weil wir die verheerendsten Folgen womöglich gar nicht dem Virus verdanken, sondern den politischen Antworten darauf.

Nie zuvor brach die Weltwirtschaft aufgrund des allerorten verhängten Shutdowns derart tief und – so ist zu fürchten – lang anhaltend ein wie jetzt. Die WTOrechnet bereits mit einem Welthandelsminus von rund einem Drittel! Allein in den USA haben in nur vier Wochen 22 Millionen Menschen ihren Job verloren. Nie zuvor wurden in der Folge derart gigantische Finanzhilfen beschlossen im Werte vieler Billionen von Dollar, Euro und Yen.
Das wiederum bedeutet Staatsschulden, die weit in die nächste Generation hinein beglichen werden müssen. Trotzdem wirft die deutsche Kanzlerin manchen besorgten Ministerpräsidenten, die endlich Lockerungen fordern, nun „Öffnungsdiskussions-Orgien“ vor. How dare you, Frau Merkel?

Weniger das Virus, sondern vor allem die Reaktionen darauf zerstören gerade Firmen, Jobs und Existenzen, also Leben. Corona hat es geschafft, dass der gesamten Weltwirtschaft der Stecker gezogen wurde angesichts einer Krankheit, die wir noch nicht mal verstanden haben: Wie wirkt Sars-CoV-2? Wie viele Infizierte gibt es wirklich? Wie hoch ist also die Sterberate überhaupt? Auf all diese wichtigen Fragen haben wir noch keine validen Antworten.
Trotzdem regiert vermeintlich „alternativloser“ Aktionismus, der nicht dadurch besser wird, dass die Virologen sich fortwährend gegenseitig widersprechen und Politiker in der Folge Panik und Hysterie schüren: Noch Ende März orakelte Gesundheitsminister Jens Spahn über eine „Ruhe vor dem Sturm“. Und Lothar Wieler, Chef des Robert Koch-Instituts, sah „italienische Verhältnisse“ herannahen.
Nichts davon trat ein, was zwei Gründe haben kann: Die Drohungen zeigten Wirkung, unser verändertes Verhalten dämmte die Pandemie ein. Oder das Virus ist schlicht nicht so gefährlich, wie wir aufgrund des medialen Dauerfeuers und schnappatmender Politik mutmaßen.
Die Frage nach der Herdenimmunität
Wieler begründet den Shutdown gern damit, dass der Großteil der Bevölkerung längst noch nicht immun sei. Wie aber will er das erreichen, wenn er andererseits immer warnt, dass die Reproduktionsrate (R) des Virus nicht über eins liegen dürfe, dass also jeder Infizierte immer noch mehr als einen weiteren Menschen ansteckt?
Wollen wir nun die viel beschworene Herdenimmunität erreichen oder möglichst viele vom Virus fernhalten? Seit Ende vergangener Woche ist zwar klar, dass R bei 0,7 liegt, für Wieler ist aber selbst das kein Anlass, über Lockerungen des Stillstands nachzudenken, der die Wirtschaft zerstört und unsere Gesellschaft paralysiert.
Corona sei eine Grippe, mit der wir zu leben lernen müssten, werben Michael Schulte-Markwort und Klaus Püschel, Professoren am Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf, für mehr Pragmatismus. Püschel hat als Rechtsmediziner etliche Corona-Todesopfer untersucht. Sein Fazit: Ausnahmslos alle litten an schweren Vorerkrankungen, denen sie – „auch wenn das hart klingt“ – im Laufe des Jahres eh zum Opfer gefallen wären. Die Zahlen würden die Angst vor Corona schlicht nicht rechtfertigen.
Apropos Fakten: 2017/18 starben in Deutschland über 25.000 Menschen an normaler Grippe, ohne dass die Republik sich damals Stillstand verordnet hätte. Covid-19 erlagen bislang hierzulande 4.600 Menschen, weltweit sind es 165.000 Tote. Das ist viel, sicher. Aber jedes Jahr kommen weltweit noch Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 1,3 Millionen starben allein 2016 an Tuberkulose. Leben ist lebensgefährlich.
86 Prozent der bisherigen Covid-Todesfälle in Deutschland waren über 70 Jahre alt. Nur drei Prozent der überhaupt nachweisbar Erkrankten waren Kinder und Jugendliche unter 15. Trotzdem reagieren viele Eltern mittlerweile selbst auf vorsichtige Schulöffnungs-Vorschläge, als wolle man ihre Kinder auf dem Scheiterhaufen des Großkapitals opfern.
Natürlich müssen Risikogruppen geschützt werden (sofern die das überhaupt wünschen; es gibt ja auch Senioren, die lieber eine Ansteckung riskieren, als nicht mehr bei ihren Familien sein zu dürfen). Es muss ein sorgfältig orchestriertes System der Intensivmedizin geben, viel mehr Schnelltests und eine flächendeckende Versorgung mit Schutzmasken.
Stattdessen regiert vielerorts Chaos und Kompetenz-Wirrwarr: In Bayern wird nun die Maskenpflicht eingeführt, Wirtschaftsminister Peter Altmaier will plötzlich Milliarden Masken ordern, die seine „Fachleute“ vor Kurzem noch für nutzlos hielten.

Was denn nun? Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft ist alles nichts. Für Abrechnungen ist es noch zu früh. Doch die werden sehr schmerzhaft ausfallen. Und was tun wir, wenn in ein paar Jahren ein viel gefährlicheres Virus auftaucht? Hoffentlich sagen unsere Kinder dann nicht: „2020 war das Jahr, in dem unsere Eltern in einer selbst inszenierten Massenpanik unsere Zukunft zerstört haben.“

Danke!
Ich lese Artikel aus dem Handelsblatt eigentlich gerne aber dieser Kommentar ist für meinen Geschmack dann doch etwas reißerisch und populistisch und das fängt bereits mit dem "Wir bekämpfen die Weltwirtschaft" an. Wer soll das sein, wir? Deutschland ist nicht die Welt und da gibt es Länder die rigoroser vorgehen, da gibt es solche - wie die USA - die teils rigoros, teils lax damit umgehen und zugleich schon vor Corona stark protektionistische Tendenzen haben. Die Maßnahmen in Osteuropa sind trotz weniger Fäller deutlich radikaler, Tschechien z.B. riegelt sich komplett ab. Vom Handelsblatt als Wirtschaftsmagazin kann man eigentlich bessere und vor allem differenziertere Kommentare erwarten.
 
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  • #2.886
Als die FridaysForFuture-Bewegung letztes Jahr deutliche Maßnahmen gegen den Klimawandel forderte, hat die ältere Generation der jungen Generation die Solidarität verweigert und darauf verwiesen, dass man keine Maßnahmen ergreifen dürfe, die die Wirtschaft gefährden.

Nun, in der Corona-Krise, wird der jüngeren Generation uneingeschränkte Solidarität mit der älteren Generation verordnet, und die Auswirkungen auf die Wirtschaft spielen bei den ergriffenen Maßnahmen gar keine Rolle mehr.
 
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  • #2.887
Als die FridaysForFuture-Bewegung letztes Jahr deutliche Maßnahmen gegen den Klimawandel forderte, hat die ältere Generation der jungen Generation die Solidarität verweigert und darauf verwiesen, dass man keine Maßnahmen ergreifen dürfe, die die Wirtschaft gefährden.

Nun, in der Corona-Krise, wird der jüngeren Generation uneingeschränkte Solidarität mit der älteren Generation verordnet, und die Auswirkungen auf die Wirtschaft spielen bei den ergriffenen Maßnahmen gar keine Rolle mehr.
Und ich sach noch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sich das Ganze zu einem Generationenkonflikt auswächst. Die jungen wollen sich nicht monate- oder gar jahrelang beschränken müssen, "nur, um einige wenige, ältere und vorerkrankte Menschen, die ohnehin bald sterben würden, zu schützen".

Und ja, es war klar, dass die Zahlen der Infizierten nach Einführung der Lockerungen wieder etwas steigen würden. Jedoch sollte man den Fokus darauf haben, ob bestimmte Steigerungen nicht als beherrschbar angesehen und akzeptiert werden können - und sollten.

Das Virus ist in der Welt - wir werden damit leben müssen. Ob mit oder ohne Impfstoff. Und nun gilt es, nach und nach einen angemessenen, sozial und wirtschaftlich verträglichen Umgang damit zu finden.

Dass dies aufgrund der immer noch unklaren und nicht sonderlich verlässlichen Daten- und Faktenlage auf ein "trial-and-error-Prozedere hinauslaufen würde, war klar.

Irgendwann zumindest stellt sich die ethische Frage, wie viele andere Menschen (sozial, gesundheitlich, wirschaftlich) leiden müssen, um nur ein einziges Menschenleben zu schützen.

Denn absehbar ist auch, dass ein Verlust des Arbeitsplatzes, eine gewisse Vereinsamung und/oder das Abrutschen auf der sozialen Leiter ebenfalls gravierende gesundheitliche Folgen haben wird. Diese sind nur derzeit nicht mess- und dementsprechend nicht aufzeig- und somit nicht bewertbar.
 
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  • #2.888
Danke!
Ich lese Artikel aus dem Handelsblatt eigentlich gerne aber dieser Kommentar ist für meinen Geschmack dann doch etwas reißerisch und populistisch und das fängt bereits mit dem "Wir bekämpfen die Weltwirtschaft" an.

Aus dem Inhalt habe ich etwas anderes gelesen, fand er hat das Thema Wirtschaft und das Thema Virus unter einen Hut gebracht ... aber es ist ja immer so, man liest gerne, was man lesen will. Ich wohl auch ... Nur, ich hab eigentlich keine Lust darauf, dieses Thema in Fronten aufzuteilen. Die Veränderungen aufgrund dieser Corona-Geschichte, haben eben nun mal Auswirkungen auf die Wirtschaft. Und das muss doch beachtet werden, man kann doch die Augen vor den Folgen nicht verschließen. Da wird zu oft mit dem Wort Polemik/Populismus hin und her geworfen .... wünsche mir jetzt mit nem Zauberstab nen runden Tisch ... ;)
 
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  • #2.889
Diese sind nur derzeit nicht mess- und dementsprechend nicht aufzeig- und somit nicht bewertbar.
Irgendwann wird man uns eine Statistik mit der sogenannten Übersterblichkeit, also der Abweichung vom langjährigen Durchschnitt der Todesfälle, präsentieren. Unklar bleibt dann nur, wieviele Menschen davon tatsächlich an Corona gestorben sind, und wieviele wegen Corona.
 
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  • #2.890
Irgendwann wird man uns eine Statistik mit der sogenannten Übersterblichkeit, also der Abweichung vom langjährigen Durchschnitt der Todesfälle, präsentieren. Unklar bleibt dann nur, wieviele Menschen davon tatsächlich an Corona gestorben sind, und wieviele wegen Corona.
Genau das ist und bleibt eine der eigentlich wichtigen, ungeklärten Fragen, über die man sich später trefflich streiten kann.

Mein Eindruck ist, dass auf der einen Seite gravierende, tiefgreifende und Mensch und Wirtschaft bis ins Mark treffende Entscheidungen getroffen werden müssen, die Basis dafür jedoch eine immer noch relativ unklare, nicht sonderlich zuverlässige und nicht prognostizierbare Datenlage bildet.
 
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  • #2.891
Aus dem Inhalt habe ich etwas anderes gelesen, fand er hat das Thema Wirtschaft und das Thema Virus unter einen Hut gebracht ... aber es ist ja immer so, man liest gerne, was man lesen will. Ich wohl auch ... Nur, ich hab eigentlich keine Lust darauf, dieses Thema in Fronten aufzuteilen. Die Veränderungen aufgrund dieser Corona-Geschichte, haben eben nun mal Auswirkungen auf die Wirtschaft. Und das muss doch beachtet werden, man kann doch die Augen vor den Folgen nicht verschließen. Da wird zu oft mit dem Wort Polemik/Populismus hin und her geworfen .... wünsche mir jetzt mit nem Zauberstab nen runden Tisch ... ;)
Ich bin kein Mediziner oder Virologe und maße mir auch nicht an jede einzelne Maßnahme zu bewerten ob sie richtig oder falsch ist. Daraus aber ein "Wir bekämpfen die Weltwirtschaft" zu konstruieren - "bekämpfen" ist etwas aktives - ist dann doch ziemlich weit hergeholt und ja, auch populistisch.
 
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  • #2.892
Ich bin kein Mediziner oder Virologe und maße mir auch nicht an jede einzelne Maßnahme zu bewerten ob sie richtig oder falsch ist. Daraus aber ein "Wir bekämpfen die Weltwirtschaft" zu konstruieren - "bekämpfen" ist etwas aktives - ist dann doch ziemlich weit hergeholt und ja, auch populistisch.

"Wirkungsvoller als das Coronavirus bekämpfen wir gerade die gesamte Weltwirtschaft" ... ein stilistischer Vergleich ist für dich populistisch. ... Ich werfe meinen Zauberstab mit dem Wunsch für nen runden Tisch weg ... das ist sinnlos.
 
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  • #2.893
"Wirkungsvoller als das Coronavirus bekämpfen wir gerade die gesamte Weltwirtschaft" ... ein stilistischer Vergleich ist für dich populistisch. ... Ich werfe meinen Zauberstab mit dem Wunsch für nen runden Tisch weg ... das ist sinnlos.
Wie ich bereits schrieb, ich bin kein Mediziner und kein Virologe und daher maße ich mir auch entsprechende Bewertungen nicht an. Als Volkswirt maße ich mir allerdings an, beurteilen zu können ob ein Artikel im Handelsblatt differenziert oder undifferenziert ist. Und an das Handelsblatt habe ich höhere Ansprüche als an die Bild-Zeitung :)
 
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  • #2.894
Genau das ist und bleibt eine der eigentlich wichtigen, ungeklärten Fragen, über die man sich später trefflich streiten kann.

Mein Eindruck ist, dass auf der einen Seite gravierende, tiefgreifende und Mensch und Wirtschaft bis ins Mark treffende Entscheidungen getroffen werden müssen, die Basis dafür jedoch eine immer noch relativ unklare, nicht sonderlich zuverlässige und nicht prognostizierbare Datenlage bildet.
Dein 1. Satz trift es auf den Punkt : Darüber kann man sich später trefflich streiten !

Fakt ist : Entscheidungen mußten und müssen jetzt getroffen werden. Und zwar von unseren gewählten (!) Vertretern.

Das haben sie getan - und es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob die getroffenen Entscheidungen richtig waren oder nicht. Das wird die Geschichte beurteilen.

Aber hinterher ist man immer schlauer - oder heißt Trump ... ! :rolleyes:

BTW : Die Verantwortung ist IMVHO heftig - mein Respekt ist allen "Entscheidern" sicher, so oder so.

Ich bin mir nicht sicher, ob all diejenigen, die jetzt den (kritischen) Mund so voll nehmen, bereit wären, diese Verantwortung in gleichem Maße zu übernehmen.

Merke : Meckern ist (immer) einfacher als (selber) machen ! :(
 
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  • #2.896
es ist müßig, darüber zu diskutieren, ob die getroffenen Entscheidungen richtig waren oder nicht.
Nein, das ist gerade nicht "müßig". Die Entscheidungen gehen weiter als alles zuvor und wurden dazu noch ohne den üblichen demokratischen Prozess getroffen. Da ist es umso wichtiger, dass jetzt auch ein öffentlicher Diskurs darüber stattfindet. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Leute versuchen, genau das zu verhindern - von Forumsteilnehmern bis zur Kanzelerin.
 
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  • #2.897
Nein, das ist gerade nicht "müßig". Die Entscheidungen gehen weiter als alles zuvor und wurden dazu noch ohne den üblichen demokratischen Prozess getroffen. Da ist es umso wichtiger, dass jetzt auch ein öffentlicher Diskurs darüber stattfindet. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Leute versuchen, genau das zu verhindern - von Forumsteilnehmern bis zur Kanzelerin.
Na na, also Pegida durfte doch gestern zu Adolfs Geburtstag marschieren, also ein Hoch auf unsere Demokratie.
 
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  • #2.898
Nein, das ist gerade nicht "müßig". Die Entscheidungen gehen weiter als alles zuvor und wurden dazu noch ohne den üblichen demokratischen Prozess getroffen. Da ist es umso wichtiger, dass jetzt auch ein öffentlicher Diskurs darüber stattfindet. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Leute versuchen, genau das zu verhindern - von Forumsteilnehmern bis zur Kanzelerin.
Müßig ist es IMVHO deshalb, weil letztlich unsere demokratisch gewählten Vertreter/innen eine Entscheidung treffen mußten und getroffen haben.

Davon unberührt bleibt natürlich, sich eine eigene - auch davon abweichende - Meinung zu bilden und diese sachlich (!) zu äußern.

Dessen ungeachtet sollten - gerade wegen der demokratischen Legitimation der Entscheider/innen ! - die getroffenen Beschlüsse ggf. trotz entgegenstehender Ansichten in der Praxis mitgetragen oder gerichtlich überprüft werden. Auch das steht - weiterhin - jederman frei !
 
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  • #2.899
Nein, das ist gerade nicht "müßig". Die Entscheidungen gehen weiter als alles zuvor und wurden dazu noch ohne den üblichen demokratischen Prozess getroffen. Da ist es umso wichtiger, dass jetzt auch ein öffentlicher Diskurs darüber stattfindet. Es ist erschreckend zu sehen, wie viele Leute versuchen, genau das zu verhindern - von Forumsteilnehmern bis zur Kanzelerin.
Tja, auf der einen Seite sind kurzfristige Entscheidungen zu treffen, die teilweise anhand von im Eilverfahren beschlossenen Änderungen von Gesetzen legitimiert werden - auf der anderen Seite sollen genau diese jedoch nicht kurzfristig in Frage gestellt bzw. zumindest diskutiert werden dürfen. Da solle man doch lieber "die Klappe halten" und schlicht "mitmachen".

Später darf man dann vielleicht mal anfangen zu hinterfragen, ob die getroffenen Anordnungen/Regelungen in diesem Ausmaß wirklich notwendig oder sinnvoll gewesen sind. Ich bin gespannt, wie groß der Anteil der braven, linientreuen Bürger in DE wohl ist - und wie schnell (und in welcher Stärke) sich diesbezüglich die Gegenfronten positionieren werden.

Je größer die Anzahl der Menschen wird, die unmittelbar von den negativen wirtschaftlichen Auswirkungen und Folgen betroffen ist, desto schneller wird die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung sinken. Ich befürchte diesbezüglich eine enorme Dynamik, vor allem, wenn der Staat feststellt, dass er die finanziellen Belastungen der teilweisen (und ohne Frage einmaligen bzw. befristeten) Abmilderung der negativen Konsequenzen seiner Entscheidungen für Unternehmen (oder einzelne Arbeitnehmer) nicht allzu lange tragen kann. Und sobald die monetären "Schmerzen" für den Einzelnen ansteigen, desto größer wird der Unmut werden.
 
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  • #2.900
Davon unberührt bleibt natürlich, sich eine eigene - auch davon abweichende - Meinung zu bilden und diese sachlich (!) zu äußern.
Vernehme ich da Kritik an Beiträgen? Dann bitte konkretisieren.
Dessen ungeachtet sollten - gerade wegen der demokratischen Legitimation der Entscheider/innen ! - die getroffenen Beschlüsse ggf. trotz entgegenstehender Ansichten in der Praxis mitgetragen oder gerichtlich überprüft werden. Auch das steht - weiterhin - jederman frei !
Kritisches Hinterfragen der Entscheidungen und sachliches Diskutieren über Für und Wider ist doch völlig unabhängig vom eigenen Umgang mit den Beschränkungen. Und nicht jeder, der die Regelungen für total überzogen hält, ist auch sofort ein "Maskenverweigerer" oder ignoriert die ausgesprochenen Verbote.
 
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  • #2.901
hatte folgendes versehentlich in einem anderen Bereich geschrieben, passt glaub hier dazu
Vielleicht sollte man mal die Oldies befragen, was sie wollen. Ich habe heute mehrer ältere Schweizer die im Altersheim wohnen gehört, da wollte keiner eingesperrt bleiben! Eine Frau hat es auf den Punkt gebracht, dass sie im Falle einer Infektion auch auf eine Beatmung verzichten würde, mehr noch, dass man ihr dann hilft schnell "gehen" zu können. Ältere Männer sprachen von Gefangenschaft. Einer wünscht sich nur, dass er seinen Urenkel, der in den letzten Tagen geboren wurde, sehen zu dürfen. Die Wohnheimbewohner sind eingesperrt. ALLEINE. Das beste Pflegepersonal kann Familie/Freunde nicht ersetzen. Die Alten würden in der Mehrzahl eine Ansteckung und evtl. daran sterben vor Einsamkeit bevorzugen. Wobei Einsamkeit das Immunsystem erst recht schwächt. Was denken die wie lange Menschen leben. Ich verstehe einige der Entscheidungen, aber die Alten derartig isolieren -ohne sie zu fragen- das nicht. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Mich hat der Beitrag der alten Menschen sehr erschüttert. Ihnen war bewusst, dass sie eh nicht mehr lange leben, aber sie vermissen ihre Angehörigen mehr, als dass sie Angst vor dem Sterben haben!!! Individuelle Lösungen müssen her!
 
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  • #2.902
Ja, hattest du gepostet..
 
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  • #2.903
@fraumoh ja, ich weiß, aber irgendjemand sagte, dass ich es hierher umziehen soll, deshalb habe ich es getan.
Bin manchmal echt noch überfordert mit den vielen Unterbereichen. Deine Art zu kommunizieren finde ich schön, hat immer was persönliches und wertschätzendes, ohne dass es aufgesetzt wirkt. Vielen Dank.
 
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  • #2.904
Aufgesetzt !! :DWäre auch wirklich das Gegenteil meiner personality, Erziehung und dessen, was ich an meine Nachkomnen weitergegeben habe...
 
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  • #2.906
Der innere Trump.


Ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, warum ich beim Lesen des Artikels spontan an dieses Forum denken musste.
 
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  • #2.907
Wir haben jetzt stabile Baustellenzäune um die Kinderspielplätze aufgestellt.
Sind ja wie Tauben diese kleinen Virenschleudern.
 
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  • #2.908
Also..na aberrr ..
Das ist die Zukunft @creolo..
Obwohl , die grässlichsten Erkältungen hab ich mir an NRWs Realschulen und 1ner VHS eingefangen...
 
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  • #2.909
Wie ich bereits schrieb, ich bin kein Mediziner und kein Virologe und daher maße ich mir auch entsprechende Bewertungen nicht an. Als Volkswirt maße ich mir allerdings an, beurteilen zu können ob ein Artikel im Handelsblatt differenziert oder undifferenziert ist. Und an das Handelsblatt habe ich höhere Ansprüche als an die Bild-Zeitung :)
Ein kleiner Schuss Skepsis ist bei der Betrachtung solcher Publikationen mE keine Anmassung, sondern eher willkommen. 👍

Die Ueberschrift im Handelsblatt Artikel polarisiert vielleicht etwas (sonst liest es ja auch niemand).
Sascha Lobo hat so ein Stilmittel aber auch benutzt. ;)
 
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  • #2.910
Die Wohnheimbewohner sind eingesperrt. ALLEINE. Das beste Pflegepersonal kann Familie/Freunde nicht ersetzen. Die Alten würden in der Mehrzahl eine Ansteckung und evtl. daran sterben vor Einsamkeit bevorzugen.
Das sind auch die Erfahrungen, die ich seitens meiner Mutter und deren Mitbewohnern mache. Dort wird das Thema ebenfalls diskutiert. Die Mehrheit ist für die Aufhebung der Einschränkungen. Die Bewohner würden liebend gerne wieder richtig raus können, in die Sonne, an die Luft, sich mit Freunden und Verwandten treffen, Besuch empfangen dürfen. Viele Menschen in Heimen darben ohnehin schon stark und gehen teilweise erheblich entspannter mit dem näher rückenden Tod um als andere sich das möglicherweise vorstellen können.
 
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