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JoeKnows

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  • #2.793
Und Leute, die bisschen durchschauen wundern sich seit dem kometengleichem Aufstieg des Herrn Benko, wie das auf Pump gelingt
Es waren die Gläubiger-Banken von Kaufhof, die den damaligen Eigentümer dazu gezwungen haben, die Kaufhäuser in die Verantwortung von Karstadt (also von Benko) zu geben - weil Karstadt bereits eine erfolgreiche Sanierung gezeigt hat, die Kaufhof noch vor sich hat.

Wenn sich nächstes Jahr der Corona-Dampf verzogen hat, wird das große Lamentieren über die Verödung der Innenstädte losgehen, weil man dann nämlich feststellen wird, dass ein Großteil der Warenhäuser und der Gastronomie einfach nicht mehr da ist.
 
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  • #2.794
Es waren die Gläubiger-Banken von Kaufhof, die den damaligen Eigentümer dazu gezwungen haben, die Kaufhäuser in die Verantwortung von Karstadt (also von Benko) zu geben - weil Karstadt bereits eine erfolgreiche Sanierung gezeigt hat, die Kaufhof noch vor sich hat.

Wenn sich nächstes Jahr der Corona-Dampf verzogen hat, wird das große Lamentieren über die Verödung der Innenstädte losgehen, weil man dann nämlich feststellen wird, dass ein Großteil der Warenhäuser und der Gastronomie einfach nicht mehr da ist.
Nach @fafner 's Logik passiert das, was ohnehin geschehen wäre, nun eben einfach früher ... ! :rolleyes:
 
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  • #2.795
Wenn sich nächstes Jahr der Corona-Dampf verzogen hat, wird das große Lamentieren über die Verödung der Innenstädte losgehen, weil man dann nämlich feststellen wird, dass ein Großteil der Warenhäuser und der Gastronomie einfach nicht mehr da ist.
Die Geschäfte verschwinden aus den Innenstädten so oder so, weil sich alles in den großen Zentren in der Peripherie sammelt.
Und bei den Lokalen bin ich sehr optimistisch, dass die sich schnell wieder erholen. Die schießen auch sonst wie die Schwammerl aus dem Boden.
Und um die alteingesessenen braucht man sich sowieso keine Sorgen machen.
Die haben ihre Mitarbeiter großteils gleich mal gekündigt und ihnen eine Wiedereinstellungsgarantie gegeben
 
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fafner

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  • #2.796
Und bei den Lokalen bin ich sehr optimistisch, dass die sich schnell wieder erholen. Die schießen auch sonst wie die Schwammerl aus dem Boden.
Und um die alteingesessenen braucht man sich sowieso keine Sorgen machen.
Die haben ihre Mitarbeiter großteils gleich mal gekündigt und ihnen eine Wiedereinstellungsgarantie gegeben
Ob die Leute wieder so hingehen wie vorher ist die große Frage. Manche haben ja wirklich Angst vor dem Virus. Daß ein funktionsfähiger Impfstoff kommt, daran glaub ich nicht so recht. Und ins Lokal mit diesen bescheuerten Masken und dann noch auf anderthalb oder zwei Meter Abstand, na ja... 🤪
 
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  • #2.797
Ob die Leute wieder so hingehen wie vorher ist die große Frage. Manche haben ja wirklich Angst vor dem Virus. Daß ein funktionsfähiger Impfstoff kommt, daran glaub ich nicht so recht. Und ins Lokal mit diesen bescheuerten Masken und dann noch auf anderthalb oder zwei Meter Abstand, na ja... 🤪

Bei uns im Kreis gibts insgesamt noch 120 Infizierte, in der Stadt 10.
Interessiert keinen wirklich. Wir stehen zwar brav wenn Striche da sind, aber ansonsten.... Rentners werden bald wieder beim Mittagstisch sitzen. Alles gut.
 
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  • #2.798
Ob die Leute wieder so hingehen wie vorher ist die große Frage. Manche haben ja wirklich Angst vor dem Virus. Daß ein funktionsfähiger Impfstoff kommt, daran glaub ich nicht so recht. Und ins Lokal mit diesen bescheuerten Masken und dann noch auf anderthalb oder zwei Meter Abstand, na ja... 🤪
Doch, glaube schon. 1-1,5m Abstand genügt - das kriegt man gut hin. Gastgarten ist natürlich zwecks Viruslast noch besser.
Und wir werden mit der Bedrohung leben lernen. Wird sicher Änderungen im Sozialverhalten geben, medizinische Versorgung wird Fortschritte machen (aber nicht so bald eine Impfung) und die Sensibilität für erste Anzeichen bleibt deutlich erhöht - damit gelingt es dann hoffentlich, große Ausbrüche hintanzuhalten und die kommenden Wellen möglichst flach zu halten.
 
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  • #2.801
Man muß nur akzeptieren, daß die recht hohe allgemeine Lebenserwartung ein wenig sinkt. Ist dann immer noch ganz ordentlich.
Wenn's Statistik ist, klingt's ja noch harmlos. Wenn man innerhalb von drei Tagen beide Großeltern mit 80 verliert, wie Bekannte von uns, fühlt sich das etwas anders an, 80 ist ja heutzutage kein soooo hohes Alter.
Alles halb so wild, wenn einen außer dem eigenen kleinen Schicksal keiner juckt.
 
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  • #2.802
Wenn man innerhalb von drei Tagen beide Großeltern mit 80 verliert, wie Bekannte von uns, fühlt sich das etwas anders an, 80 ist ja heutzutage kein soooo hohes Alter.
Alles halb so wild, wenn einen außer dem eigenen kleinen Schicksal keiner juckt.

Tragisch, ganz schlimm. Gestern habe ich mich mit zwei Krankenschwestern unterhalten, auch die konnten mir nicht sagen, wo die aten Menschen, die meisten mit Vorerkrankungen, die verstorben sind, sich angesteckt haben bzw. angesteckt haben können, wenn einfach Hygienemassnahmen und auf Abstand gehen, eine gute Vorsorge sind. Zudem wir zeitgleich auch noch in der üblichen Grippezeit waren, die jetzt wohl zu Ende sein soll.
 
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  • #2.804
Für die weitaus meisten sind Verhaltensänderungen überhaupt nicht nötig.
Da bin ich nicht so sicher. Wenn das Ziel ist, die Reproduktionsrate so zu senken, dass man die Infektionsketten wieder nachverfolgen kann, dann sollte doch besser jeder von der Annahme ausgehen, (bisher symptomlos) infiziert zu sein = aus reiner Höflichkeit etwas um Mund und Nase wickeln, wo er mit anderen zusammentrifft. Obwohl die Infektion objektiv sehr, sehr unwahrscheinlich ist.
Und was mir auch auffällt: Man scheint sich im Freien sicher zu fühlen. Wenn ich aber die tiefatmenden Jogging- und Bikefreaks so sehe, dann könnte ich mir vorstellen, dass der Sportleratem, wenn er denn die Seuche hat, die Viren auch deutlich weiter als zwei, drei oder fünf Meter verteilt.
 
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  • #2.806
Doch, glaube schon. 1-1,5m Abstand genügt - das kriegt man gut hin. Gastgarten ist natürlich zwecks Viruslast noch besser.
Und wir werden mit der Bedrohung leben lernen. Wird sicher Änderungen im Sozialverhalten geben, medizinische Versorgung wird Fortschritte machen (aber nicht so bald eine Impfung) und die Sensibilität für erste Anzeichen bleibt deutlich erhöht - damit gelingt es dann hoffentlich, große Ausbrüche hintanzuhalten und die kommenden Wellen möglichst flach zu halten.
Meinst du Biergärten ?
Wo bisch du nochmal zuhaus ?- auch felix austria ? Ch ?
 
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  • #2.807
Nein, der Unterschied besteht darin, daß @fafner das offenbar akzeptiert und daraus schließt, daß etwa für alte Menschen eine Behandlung „nicht mehr lohnt“.

Nicht mehr lohnt.... ist schon ein grasser Gedanke.

Wenn man aber die Berichte der Ärzte und Krankenschwester liest und hört, dann sind die späteren Sterberaten bzw. Spätfolgen nach so einer überstandenen Infektion für die (in dem Fall Männer) sehr hoch.

Schwieriges Thema....
 
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Pit Brett

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  • #2.808
Nein, der Unterschied besteht darin, daß @fafner das offenbar akzeptiert und daraus schließt, daß etwa für alte Menschen eine Behandlung „nicht mehr lohnt“.
@Traumichnich, komm aufn Teppich. @Fafnir akzeptiert, bzw würde akzeptieren. Da bin ich bei ihm, das mag durch meinen kulturellen Hintergrund begünstigt werden. Es trifft eben nicht bloß Alte & Kranke (die aber überproportional). Dass es sich nicht lohnt, sagt er nicht. Er sagt, wie ich, dass man da womöglich durch muss. Es gibt doch genug Simulationen, von Wissenschaftlern und für alle (denen ein bisschen Mittelstufenmathematik nicht mehr präsent ist) im Netz zum dran Rumspielen.
Die Realität erfassen heißt doch nicht gleich Menschenleben bewerten.
 
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  • #2.809
Da bin ich nicht so sicher. Wenn das Ziel ist, die Reproduktionsrate so zu senken, dass man die Infektionsketten wieder nachverfolgen kann, dann sollte doch besser jeder von der Annahme ausgehen, (bisher symptomlos) infiziert zu sein = aus reiner Höflichkeit etwas um Mund und Nase wickeln, wo er mit anderen zusammentrifft. Obwohl die Infektion objektiv sehr, sehr unwahrscheinlich ist.
Und was mir auch auffällt: Man scheint sich im Freien sicher zu fühlen. Wenn ich aber die tiefatmenden Jogging- und Bikefreaks so sehe, dann könnte ich mir vorstellen, dass der Sportleratem, wenn er denn die Seuche hat, die Viren auch deutlich weiter als zwei, drei oder fünf Meter verteilt.
Du hast recht mit dem Aussensport - ich huste immer beim Joggen im Frühling - falls ich mit Allergie überhaupt raus kann . Allerdings jogge ich generell nicht dicht an Menschen Hunden Radlern Familien vorbei
 
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  • #2.810
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  • #2.811
Gestern Abend in den ZDF-Nachrichten: "Es würde wohl Zeit, sich auch den anderen Patienten die krank sind, wieder zuzuwenden. Krankenhäuser brauchen Patienten, weil sie kein Geld verdienen. Die Betten sind leer, Operationen wurden abgesagt. Nun sind kranke Patienten zuhause, die dringend auf ihre OP warten. Man müsse diese Patienten nun wieder behandeln."
Das entbehrt nicht einer gewissen Komik.
 
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  • #2.812
Das hat nicht nur eine Komik ..das ist eine gefährliche Posse , dass Dutzende von Krebs!operationen und coronare Eingriffe verschoben worden sind in Deutschland. Auf unbestimmte Zeit
 
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  • #2.813
Das hat nicht nur eine Komik ..das ist eine gefährliche Posse , dass Dutzende von Krebs!operationen und coronare Eingriffe verschoben worden sind in Deutschland. Auf unbestimmte Zeit

Ein Bekannter ist Karfreitag mit dem Rad gestürzt ... Trümmerfraktur im Hüftgelenk. Das KKH hat ihn nicht (!!!) in die Spezialklinik überführt. Er lag 5 Tage in seinem Bett, natürlich ohne Besuch ... erst am 6. Tag wurde er überwiesen und die Ärzte dort, klar, die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Das hätte übel enden können, auch eine Fraktur kann innere Blutungen auslösen ... Eine Freundin mit MS muss vor der Hausarztpraxis auf der Straße stehen, obwohl sie nicht lange stehen kann, und warten mit anderen Patienten bevor sie rein darf, die Polizei war da, kontrolliert, ob das Wartezimmer leer ist ... und ob die Patienten in genügendem Abstand stehen ... und das sind keine Einzelfälle. Da finden sich keine Worte für solche Behandlungen von Menschen.
 
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  • #2.814
Ich bin auch sprachlos ..bei dem Unfall vor allem, denn die gehören quasi sofort operiert !!
Wenn sich da ( nach 1-2 Tagen) ein Bluterguss bildet, kannst du oft erstmal garnix mehr operieren . Grusel
 
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  • #2.815
Es wird immer solche Fälle geben, egal was eine Regierung beschliesst.
Der Gedanke ist doch nicht verkehrt, nicht wichtige OPs zu verschieben um Kapa zu haben oder Abstand zu halten. Die Umsetzung ist halt oft Murks.
Besetzen wir jetzt alle Betten, und in einer Woche kommen 1000 schwere Coronafälle, wärs auch nicht recht.
 
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  • #2.816
Ich bin auch sprachlos ..bei dem Unfall vor allem, denn die gehören quasi sofort operiert !!
Wenn sich da ( nach 1-2 Tagen) ein Bluterguss bildet, kannst du oft erstmal garnix mehr operieren . Grusel

Ich sitze da direkt an einer Quelle, und erlebe und höre viel, und mich beschäftigt diese Ethik in Bezug auf dieses Selektieren von Patienten und deren Behandlungen schon länger ... ich persönlich finde es bedrückend.
 
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bega

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  • #2.817
Ein Bekannter ist Karfreitag mit dem Rad gestürzt ... Trümmerfraktur im Hüftgelenk. Das KKH hat ihn nicht (!!!) in die Spezialklinik überführt. Er lag 5 Tage in seinem Bett, natürlich ohne Besuch ... erst am 6. Tag wurde er überwiesen und die Ärzte dort, klar, die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Das hätte übel enden können, auch eine Fraktur kann innere Blutungen auslösen ... Eine Freundin mit MS muss vor der Hausarztpraxis auf der Straße stehen, obwohl sie nicht lange stehen kann, und warten mit anderen Patienten bevor sie rein darf, die Polizei war da, kontrolliert, ob das Wartezimmer leer ist ... und ob die Patienten in genügendem Abstand stehen ... und das sind keine Einzelfälle. Da finden sich keine Worte für solche Behandlungen von Menschen.

Also bei meinem Hausarzt klappt das ganz prima. Telefonisch einen Termin vereinbaren und kurz schildern was einen plagt.
Je nach dem, was es ist bekommt man einen Eingang zugewiesen.
Keine Wartezeit und die Termine sind so gelegt, dass man auch keine anderen Patienten trifft.
Ist wirklich ein Notfall bekommt man zeitig vor dem Termin bescheid, dass man später kommen soll. Mit Uhrzeit etc.
 
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  • #2.818
Das hat nicht nur eine Komik ..das ist eine gefährliche Posse , dass Dutzende von Krebs!operationen und coronare Eingriffe verschoben worden sind in Deutschland. Auf unbestimmte Zeit
Dringende Fälle wurden und werden bei uns operiert.
Und bei den Unfallkrankenhäusern wird versucht sie als non covid Häuser zu führen - gelingt aber nur teilweise.
 
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  • #2.819
@Traumichnich, komm aufn Teppich. @Fafnir akzeptiert, bzw würde akzeptieren. Da bin ich bei ihm, das mag durch meinen kulturellen Hintergrund begünstigt werden. Es trifft eben nicht bloß Alte & Kranke (die aber überproportional). Dass es sich nicht lohnt, sagt er nicht. Er sagt, wie ich, dass man da womöglich durch muss. Es gibt doch genug Simulationen, von Wissenschaftlern und für alle (denen ein bisschen Mittelstufenmathematik nicht mehr präsent ist) im Netz zum dran Rumspielen.
Die Realität erfassen heißt doch nicht gleich Menschenleben bewerten.
Sorry, da kommen @fafner 's Äußerungen bei mir anders an.
 
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