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Deleted member 21128

  • #1.373
Fürs Verständnis: wenn jemand konstatiert, dass er beobachtet, dass bestimmte Maßnahmen funktionieren, sich die Menschen an diese Maßnahmen halten und eine deutliche Veränderung innerhalb sehr kurzer Zeit feststellbar ist, heißt das noch lange nicht, dass derjenige diese auch für ausreichend erachtet.
Das ist mir schon klar.
Ich bin der Meinung, dass wir schon lange viel drastischere Maßnahmen brauchen als eine Ausgangssperre.
Was denkst du?
 
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  • #1.375
Das ist mir schon klar.
Ich bin der Meinung, dass wir schon lange viel drastischere Maßnahmen brauchen als eine Ausgangssperre.
Was denkst du?
Dafür, das dir das klar ist, kommst du zu erstaunlichen Schlußfolgerungen.
Ich denke, dass ich keinen Bock auf eine Unterhaltung mit jemandem habe, der mit Unterstellungen arbeitet und sich anmaßt, aufgrund von Posts, die Einzelaspekte konstatieren, auf eine Grundeinstellung zu schließen.
 
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Deleted member 21128

  • #1.378
Was gibst drastischerers als eine Ausgangssperre? Die wir noch nicht haben.
Du musst doch nur schauen, zu welchen Maßnahmen andere Länder jetzt in ihrer Verzweiflung greifen. Da gibt’s noch einiges.
Hier gibt es immer noch zu viele Gelegenheiten, wo größere Menschengruppen aufeinandertreffen. In Supermärkten zB. oder an Arbeitsplätzen.
Du kannst Menschen in Grossstädten nicht ewig einsperren.
Von "ewig" ist auch nicht die Rede. Auch glaube ich, dass es viel schneller vorbei wäre, wenn man früher mit den Maßnahmen begonnen hätte.
 
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  • #1.379
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Deleted member 25487

  • #1.379
Ich in meiner unendlichen Arroganz weiß aber nicht erst seit heute, dass wir in dem Sinne, dass wir alle angesteckt werden können und wir alle das Virus weiterverbreiten, EINE Gruppe sind. Natürlich begreifen das die Leute nicht bzw. viel zu spät. Ich hab ein Interview mit einem jungen Deutschen gesehen, der in Italien lebt und jetzt zurückgekehrt ist. Er hat erzählt, wie sie das am Anfang alle unterschätzt haben. Wie sie lustig weitergefeiert haben, trotz Ausgangssperre.
Jetzt sterben dort in größerem Ausmaß auch die jüngeren Menschen. Jetzt müssen sie Hunderte in den Krankenhäusern verrecken lassen, weil sie zu wenig Kapazitäten haben. Jetzt müssen die Leichen von Militär-Lkw abtransportiert werden wie im Krieg.
Wie kann man nur glauben, dass das bei uns so viel anders sein wird?
Ich verstehe deine Sorge und deinen Ärger. Gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit jungen Leuten (via Skype), die u.a. für die Sicherstellung aller angeordneten Maßnahmen verantwortlich sind (wofür sie auch ausreichend Kapazitäten benötigen, weil sie ansonsten zahnlose Tiger sind) und sie haben mir aus ihrem Bekannten- und Kollegenkreis erzählt. Es ging um die Sorgen, die sie sich um Angehörige machen und um die Sorge, die sie sich um ihre wirtschaftliche Lage machen. Es sind kluge, soziale Leute, mit denen gesprochen habe.
Es ist grundsätzlich schwer zu erkennen, welche Maßnahmen wirklich helfen, weil die Zeitspanne zwischen Maßnahmenbeginn und -auswirkung u.U. sehr lang ist.
Ziel ist es (und darin sind wir uns vermutlich einig) Zeit zu gewinnen und den sozialen Frieden zu wahren. Mehr wünsche ich mir auch nicht.
Ich kann nicht erkennen, welchen Vorteil eine Ausgangssperre gegenüber einer bewussten Kontaktvermeidung der Menschen bei der Verhinderung der Ausbreitung des Virus hat. Vielleicht fehlt mir da der Weitblick, mag sein.
Ich kann aber erkennen, welchen Unterschied es aus psychologischer Sicht macht.
Wir gestalten m.E. schon jetzt die Gesellschaft, die wir nach der Krise haben werden.
 
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Deleted member 21128

  • #1.380
Dafür, das dir das klar ist, kommst du zu erstaunlichen Schlußfolgerungen.
Ich denke, dass ich keinen Bock auf eine Unterhaltung mit jemandem habe, der mit Unterstellungen arbeitet und sich anmaßt, aufgrund von Posts, die Einzelaspekte konstatieren, auf eine Grundeinstellung zu schließen.
Jetzt komm mal wieder runter! Ich hab nicht auf eine Grundeinstellung von dir geschlossen. Weiß gar nicht, wie du darauf kommst.