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  • #125
Na ja, das ist die Angst vor dem Fremden, dem Unbekannten (siehe auch Migranten/Flüchtlinge). Grippe kann jeder einordnen, die ist hinreichend erforscht, bekannt - und es gibt sogar eine Impfung dagegen. Jeder kennt jemanden, der schon mal so etwas gehabt hat - da ist man auch bezüglich des Krankheitsverlaufes halbwegs ruhig und macht sich keinen Kopf.

Und nun kommt etwas selbst den Fachleuten relativ Unbekanntes auf die Menschheit zu. Und diese bisher "unerforschte Krankheit" fordert sogar auch Todesopfer und scheint hochansteckend zu sein. Da bricht schon mal Panik aus.

Gerade die "hochaufgeklärten", peniblen und "sicherheitsbewussten Deutschen" sind da wohl besonders sensibel, wenn etwas vor sich geht, was sich nicht schnell und lückenlos aufklären und beheben lässt. Was bleibt sind Unsicherheiten, mit denen die Menschen hierzulande eher schlecht umgehen können.
 
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  • #126
o_O
Richtig.
Anführungszeichen!
Sehr wohl recht gut erforscht und charakterisiert.

mMn haben die Medien keinen unerheblichen Anteil. Was für ein Schwachsinn da berichtet wird. Oftmals frage ich mich, wer denen die Nachrichten vorkaut. So ein absurder Unfug z.B. jeden Infizierten schon fast persönlich vorzustellen. :rolleyes:


Sollte wirklich mal etwas vergleichbares, aber tatsächlich ernstzunehmendes (!!!!), vorkommen, sehe auf vielen Ebenen viel Missmanagement.
 
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  • #127
Gerade die "hochaufgeklärten", peniblen und "sicherheitsbewussten Deutschen" sind da wohl besonders sensibel, wenn etwas vor sich geht, was sich nicht schnell und lückenlos aufklären und beheben lässt.
Wo genau siehst du D da als besonders panisch? Ist nun mal ein ziemliches Problem in einem eng besiedelten Land mitten in ner Rezession.
 
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  • #128
Sollte wirklich mal etwas vergleichbares, aber tatsächlich ernstzunehmendes (!!!!), vorkommen, sehe auf vielen Ebenen viel Missmanagement.
Ich glaube, dass deshalb Politiker und sonstige Spezialisten jetzt mit Begeisterung Krisenmanagement betreiben, weil sie endlich ihre Pläne in der Realität erproben können - und danach dann ausgiebig analysieren, was beim nächsten mal anders gemacht werden soll.
 
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  • #129
mMn haben die Medien keinen unerheblichen Anteil. Was für ein Schwachsinn da berichtet wird. Oftmals frage ich mich, wer denen die Nachrichten vorkaut. So ein absurder Unfug z.B. jeden Infizierten schon fast persönlich vorzustellen. :rolleyes:
Na, ist doch bekannt, dass die sich sofort sensationslüstern auf derartige "Schreckensmeldungen" stürzen. Da wird halt jeden Tag "eine neue Sau durch's Dorf getrieben". In ein paar Monaten, wenn sich diese Krankheit "etabliert" hat, wird vermutlich gar nicht mehr berichtet.

Über die erschreckenden (wirtschaftlichen) Auswirkungen der zum Teil maßlos übertriebenen Reaktionen und die Stimmungsmache der Medien wird allerdings wohl noch viel länger berichtet (werden müssen). :(
 
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  • #130
Wo genau siehst du D da als besonders panisch? Ist nun mal ein ziemliches Problem in einem eng besiedelten Land mitten in ner Rezession.
Viele Deutsche haben generell ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis und sind im Durchschnitt nicht umsonst mit Abstand maßlos überversichert.

Wer viel hat (wem es also materiell sehr gut geht) hat generell mehr Angst vor dem Verlust als andere. Und es geht auch um Kontrolle. Viele Menschen hier können nicht so gut mit Unwägbarkeiten umgehen. Es fehlt an Flexibilität, Intuition, Improvisationstalent. "Der Deutsche" gilt doch als äußerst planvoll vorgehender Mensch. Wenn andere bereits anfangen zu bauen, sitzt man hier größtenteils noch über den "Risikoabwägungen". Es gibt womöglich noch Plan "B" und "C", um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Mir kommt es manchmal so vor, als ob bei vielen Deutschen schlicht das Vertrauen ins Leben fehlt (oder abhanden gekommen ist).
 
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  • #131
Viele Deutsche haben generell ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis und sind im Durchschnitt nicht umsonst mit Abstand maßlos überversichert.

Wer viel hat (wem es also materiell sehr gut geht) hat generell mehr Angst vor dem Verlust als andere. Und es geht auch um Kontrolle. Viele Menschen hier können nicht so gut mit Unwägbarkeiten umgehen. Es fehlt an Flexibilität, Intuition, Improvisationstalent. "Der Deutsche" gilt doch als äußerst planvoll vorgehender Mensch. Wenn andere bereits anfangen zu bauen, sitzt man hier größtenteils noch über den "Risikoabwägungen". Es gibt womöglich noch Plan "B" und "C", um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Mir kommt es manchmal so vor, als ob bei vielen Deutschen schlicht das Vertrauen ins Leben fehlt (oder abhanden gekommen ist).
ahh so... ja, weltweite Panik, ganze Länder schotten sich ab, aber den Deutschen fehlt das Vertrauen ins Leben.:rolleyes:
 
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  • #133
Es diente der Veranschaulichung des zum Teil übertriebenen Sicherheitsbedürfnisses vieler Menschen hier. Und der nicht gerade selten vorkommenden Angst, "zu kurz zu kommen".
Ahso... ja... kein anderes Land versucht die Ausbreitung zu verlangsamen und die Auswirkungen abzumilden.
Supi verdeutlich, so Leute wie du sind die ersten die dann jammern, warums soweit gekommen ist.
 
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  • #134