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  • #2.071
Tut mir nicht weh. Das würde ich noch lange aushalten. Ich habe nur echt Sorge, wie es gelingen soll, langsam wieder hochzufahren und trotzdem die Risikogruppen zu schützen. Und natürlich auch die, die mit den Risikogruppen arbeiten. Es gibt Bereiche, da bist du einfach ganz automatisch ständig nah dran am anderen. Da funktioniert social distancing nicht. Mach mal in der Behindertenarbeit oder der Arbeit mit Pflegebedürftigen 1m Abstand :D.
Ich bin auch gerne für mich, aber ich spüre gerade den Unterschied zwischen frei gewähltem Rückzug und erzwungenem sehr schmerzlich.
 
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  • #2.076
Prämien gibts doch schon in vielen Bereichen. Wär schon schön, wenns das auch soziale Bereiche geben würde.
Ich hätte nix dagegen wenn ichs grad hätte. Sollte es dann halt wissen, das ist das doofe.
Ja, in manchen Bereichen,das ist fein! Aber die Pflegekräfte sind nun täglich der Gefahr ausgesetzt sich anzustecken und im schlimmsten Fall daran zu sterben. Sie können nicht ins home office gehen , sind eh längst überlastet. Stattdessen immer diese "Alles wird gut predigen" der satt gefressenen Politiker.
 
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  • #2.077
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  • #2.078
Weiß nicht, wo die aufhört. Ist vermutlich wie alles bei allen unterschiedlich. Wobei ich nicht mal glaube, dass Nächstenliebe der Grund ist, in die Alten- oder Behindertenarbeit zu gehen.
Und ich glaube auch nicht, dass alles über Prämien zu regulieren ist.
Die Nächstenliebe war ironisch gemeint. In der Gesellschaft ist der Beruf ja nicht so angesehen und die Altenpflege schon gar nicht. Nur wenn der eigene Arsch brennt , kommen die Menschen ans denken wie wichtig der Beruf ist. Ich wäre auch eher für ein höheres Gehalt als ein Bonbon für zwischendurch.
 
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  • #2.079
Die Nächstenliebe war ironisch gemeint. In der Gesellschaft ist der Beruf ja nicht so angesehen und die Altenpflege schon gar nicht. Nur wenn der eigene Arsch brennt , kommen die Menschen ans denken wie wichtig der Beruf ist. Ich wäre auch eher für ein höheres Gehalt als ein Bonbon für zwischendurch.

Das Problem ist halt, dass die Kosten bei unserer überalterten Gesellschaft einfach zu hoch sind und immer weiter steigen. Das wird sich erstmal nicht ändern "nach der Krise"
Müssten es halt umgestalten, wie auch die Rente.
 
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  • #2.080
Finde diese massive Freiheitseinschränkung auch nicht toll. Mir gehts genauso, bin hin und wieder gerne alleine, aber dass da jetzt darüber verfügt wird, finde ich gruselig.
Die Verfügung als solche, finde ich schon richtig. Nichtsdestotrotz ist es ein Form der Deprivation, die mich grad belastet und die Annahme, das jeder Mensch, dem ich begegne, ein Risikofaktor für mich ist und ich für ihn, verstört mich grad. Allerdings verstört mich heute, glaub ich, irgendwie alles. Gibt so Tage. Welcome to the Jammertal! :rolleyes:
 
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  • #2.082
Das Problem ist halt, dass die Kosten bei unserer überalterten Gesellschaft einfach zu hoch sind und immer weiter steigen. Das wird sich erstmal nicht ändern "nach der Krise"
Müssten es halt umgestalten, wie auch die Rente.
Ja ,alles mit der Ruhe. Ist genug Zeit sich nochmal in Ruhe Gedanken zu machen,wenn es die Zeit und die Lust darauf zulässt natürlich. Vielleicht wird es bis dahin kein Nachwuchs in diesen Berufen mehr geben , sollen sich die alten, behinderten doch bis dahin erstmal selbst helfen:)
 
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  • #2.083
...Nichtsdestotrotz ist es ein Form der Deprivation, die mich grad belastet und die Annahme, das jeder Mensch, dem ich begegne, ein Risikofaktor für mich ist und ich für ihn, verstört mich grad. Allerdings verstört mich heute, glaub ich, irgendwie alles. Gibt so Tage. Welcome to the Jammertal! :rolleyes:

Also, dass ein Mensch für mich ein risikofaktor sein könnte, das war doch früher auch schon täglich aktuell. Für mich ist das nix neues, daher ist die ganze Situation für mich wenig beängstigend.

Ist die Verwendung der Begrifflichkeit Deprivation für dich wirklich so passend?:(
 
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  • #2.084
Das Problem ist halt, dass die Kosten bei unserer überalterten Gesellschaft einfach zu hoch sind und immer weiter steigen. Das wird sich erstmal nicht ändern "nach der Krise"
Müssten es halt umgestalten, wie auch die Rente.
Gesellschaft gibt für vieles
ganz selbstverständlich Geld aus. Sozialbereich zählt nicht dazu.
Freund arbeitet in der Pharmaindustrie - echt ekelhaft, was da an Gewinn gescheffelt wird, damit die Dividende steigt. Und das mit immer weniger Personal, Steuerleistung sinkt also immer weiter.
Solange ein Großteil der Steuerbelastung auf die menschliche Arbeitskraft entfällt haben es personalintensive Bereiche wie z.B Pflege (aber nicht nur die) schwer. Das ist Automatisierung und weitere Personalreduktion halt schwierig.
 
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Deleted member 25128

  • #2.086
Was solls, stellen wir uns heute Abend auf die Balkone oder ans Fenster und klatschen eine Runde für das fleißige Personal die sich um die kranken kümmern ! Bravo ,weiter so:)
 
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  • #2.087
Meinte ich jetzt im Sinne des erzwungenen Entzuges bzw. der erzwungenen Einschränkung normalen zwischenmenschlichen Kontaktes und des Reizentzuges.
Vielleicht ein bisschen übertrieben. :(

So isses doch gar nicht. Ich kann mich mit einer Freundin treffen und stundenlang mit Abstand mit ihr spazieren gehen. Ich gehe ins Büro und arbeite im Abstand von zig Metern mit einer Kollegin. Daten würde im Augenblick nicht gehen, ok, da ich ja nicht date, also kein Problem. Wetter ist draussen eh wieder schitt, hab drinnen genug zu tun.

Ich stehe nicht unter erzwungenem Entzug bzw. der Einschränkung von zwischenmenschlichen Kontakten. Ich fühle mich derzeit wenig eingeschränkt. Das einzige was anders ist, ich muss meine Telefonzeiten mit Menschen in meinem Umfeld absprechen, das ist nicht so einfach, aber gelingt inzwischen ganz gut.
 
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Deleted member 24688

  • #2.088
Die Verfügung als solche, finde ich schon richtig. Nichtsdestotrotz ist es ein Form der Deprivation, die mich grad belastet und die Annahme, das jeder Mensch, dem ich begegne, ein Risikofaktor für mich ist und ich für ihn, verstört mich grad. Allerdings verstört mich heute, glaub ich, irgendwie alles. Gibt so Tage. Welcome to the Jammertal! :rolleyes:

Sich Gedanken über die Freiheitsbeschränkungen zu machen, muss ja nicht den Grund dafür in Frage stellen. Wenn man das machen will, kanns schnell moralisch werden. Finde es geht darum, diese Einschränkungen zu erleben ... und da ich eher ein Freigeist bin, mach ich mir da schon Gedanken. Gefängnis in den eigenen 4 Wänden, Freilauf zum Einkaufen und Spazieren gehen* ... So empfinde ich das, und da kann mir mein Kopf noch so viel Entschädigung bieten ... ;)

Und Risikofaktor: das lebt ja grad jeder aus, war gestern beim Einkaufen, stand mit meinem Wagen in genügend Abstand zum Vordermann an der Kasse ... hat der was vergessen und scheucht mich mit seinen Händen zurück .... "Verschwinden Se mal ... " ... es wird einem vermittelt, man könnte ein Risiko sein. Interessantes soziales Verhalten ... bin mal gespannt, wie das weiter geht. :)

* arbeiten gehen, hab ich vergessen ... ;)
 
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  • #2.089
So isses doch gar nicht. Ich kann mich mit einer Freundin treffen und stundenlang mit Abstand mit ihr spazieren gehen. Ich gehe ins Büro und arbeite im Abstand von zig Metern mit einer Kollegin. Daten würde im Augenblick nicht gehen, ok, da ich ja nicht date, also kein Problem. Wetter ist draussen eh wieder schitt, hab drinnen genug zu tun.

Ich stehe nicht unter erzwungenem Entzug bzw. der Einschränkung von zwischenmenschlichen Kontakten. Ich fühle mich derzeit wenig eingeschränkt. Das einzige was anders ist, ich muss meine Telefonzeiten mit Menschen in meinem Umfeld absprechen, das ist nicht so einfach, aber gelingt inzwischen ganz gut.
Ist halt bei jedem unterschiedlich. Ich arbeite nur noch im Home Office, die letzten sieben Tage durchgehend am Stück. Und bei mir heißt Home Office, dass ich de facto auch die achteinhalb Stunden zu Hause sein muss. Mit den Kollegen telefoniere oder maile ich nur noch und wenn ich abends fertig bin, wird es bereits dunkel. Das ist schon sehr reduziert.
Naja, ich hab jetzt ein paar Tage frei, da wird die Stimmung schon wieder steigen, wenn ich mal wieder bei Tageslicht das Haus verlassen kann.
 
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  • #2.090
Ist halt bei jedem unterschiedlich. Ich arbeite nur noch im Home Office, die letzten sieben Tage durchgehend am Stück. Und bei mir heißt Home Office, dass ich de facto auch die achteinhalb Stunden zu Hause sein muss. Mit den Kollegen telefoniere oder maile ich nur noch und wenn ich abends fertig bin, wird es bereits dunkel. Das ist schon sehr reduziert.
Naja, ich hab jetzt ein paar Tage frei, da wird die Stimmung schon wieder steigen, wenn ich mal wieder bei Tageslicht das Haus verlassen kann.

Gut, bei HomeOffice kann man wahrscheinlich einen Koller bekommen. Aber du kannst doch zwischendurch auch rausgehen, oder nicht?

Den Weg zur Arbeit sparst du dir doch, oder nicht? Die Zeit kannst du doch nutzen, ist ja jetzt morgens hell genug, um ne Stunde draussen rum zu laufen. Geht das bei dir nicht?
 
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  • #2.092

Naja, wenn die Ausgaben besser überprüft werden würden, wenn mehr grosse Firmen in Deutschland Steuern zahlen müssten, wenn der Ehegatten-Splitting endlich abgeschafft werden würde, wenn die Reichen nicht immer reicher werden würden, wenn diese Reichen mehr Steuern zahlen müssten usw. hätten wir m.E. auch mehr Geld, um wichtige Berufe besser bezahlen zu können.
 
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  • #2.093
Gut, bei HomeOffice kann man wahrscheinlich einen Koller bekommen. Aber du kannst doch zwischendurch auch rausgehen, oder nicht?

Den Weg zur Arbeit sparst du dir doch, oder nicht? Die Zeit kannst du doch nutzen, ist ja jetzt morgens hell genug, um ne Stunde draussen rum zu laufen. Geht das bei dir nicht?
Theoretisch könnte ich zwischendurch meine halbe Stunde Mittagspause nehmen und ne Runde um den Block drehen. Ich bin halt Home Office-Anfänger und übe noch.
Die Erkenntnis, dass ich mich da irgendwie umorganisieren muss, hat mich inzwischen auch ereilt. Deine Idee, mit dem morgens rausgehen, ist gut. Ich hab mir eh schon überlegt, vor der Arbeit laufen zu gehen. Jetzt muss ich nur noch den Schweinehund niederknüppeln und dann wird das schon. *schokoladebeiseiteleg
 
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  • #2.094
Theoretisch könnte ich zwischendurch meine halbe Stunde Mittagspause nehmen und ne Runde um den Block drehen. Ich bin halt Home Office-Anfänger und übe noch.
Die Erkenntnis, dass ich mich da irgendwie umorganisieren muss, hat mich inzwischen auch ereilt. Deine Idee, mit dem morgens rausgehen, ist gut. Ich hab mir eh schon überlegt, vor der Arbeit laufen zu gehen. Jetzt muss ich nur noch den Schweinehund niederknüppeln und dann wird das schon. *schokoladebeiseiteleg

Hier ein Knüppel für den Schweinehund. Hab genug davon, kann einen Abgeben. Glaub mir, ist ein super Gefühl, wenn du den gehaun hast.

Mach dir doch eine To-Do-Liste, die du täglich abarbeitest. Mit genauer Uhrzeit, was du von wann bis wann machst und daran hälst du dich. Abends kannst du auf deiner Liste, bitte mit der Hand schreiben, die roten Häckchen sehen. Gibt ein gutes Gefühl, was oder sogar alles geschafft zu haben. Und man behält den Überblick.

Ich laufe morgen und übermorgen wieder ins Büro. Da fängt die Woche wieder gut an.
 
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  • #2.096
Naja, wenn die Ausgaben besser überprüft werden würden, wenn mehr grosse Firmen in Deutschland Steuern zahlen müssten, wenn der Ehegatten-Splitting endlich abgeschafft werden würde, wenn die Reichen nicht immer reicher werden würden, wenn diese Reichen mehr Steuern zahlen müssten usw. hätten wir m.E. auch mehr Geld, um wichtige Berufe besser bezahlen zu können.

Klar kann man immer mehr Geld von "den Reichen" einsammeln und umverteilen :)
Aber das würde das Problem ja nicht lösen. Hätten wir halt 80% Ausgaben für Soziales und Versorgung unsere Alten.
Siehst ja an diesem dabbischen Soli. Die "reichen" 10% zahlen mehr als 50% davon. Wenn alle mal Steuern zahlen würden, hätten wir kein Problem.
 
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Dieser RKI Typ ist auch etwas schräg :rolleyes:
Bleiben ja dennoch "erst" 500 Verstorbene, was vermutlich deutschlandweit nicht sooo ungewöhnlich ist bei 80mio in 1 Monat oder so.

"Mit Blick auf die vergleichsweise niedrige Sterberate in Deutschland warnte der Seuchenexperte vor Illusionen: Dies sei vor allem darauf zurückzuführen, dass in Deutschland viel getestet werde. Eine rasche Rückkehr zur Normalität hält Wieler für den falschen Weg. Die Menschen müssten die Pandemie weiterhin sehr ernst nehmen."
 
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Theoretisch könnte ich zwischendurch meine halbe Stunde Mittagspause nehmen und ne Runde um den Block drehen. Ich bin halt Home Office-Anfänger und übe noch.
Die Erkenntnis, dass ich mich da irgendwie umorganisieren muss, hat mich inzwischen auch ereilt. Deine Idee, mit dem morgens rausgehen, ist gut. Ich hab mir eh schon überlegt, vor der Arbeit laufen zu gehen. Jetzt muss ich nur noch den Schweinehund niederknüppeln und dann wird das schon. *schokoladebeiseiteleg

Du bist goldig. Du kannst auch Handy und sogar Laptop mit rausnehmen. Auch wenn du feste Arbeitszeiten hast, gibts da viele Möglichkeiten. Kein Mensch in Ho hockt von 8 bis 17h Uhr am Schreibtisch :)
 
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