D

Deleted member 24688

  • #886
Da missachtest du leider dass diese Zahlen keine direkt bestimmte Sterblichkeiten mit bestimmter Ursache sind, sondern nur die Übersterblichkeit in den Wintermonaten (wieviele sterben mehr als in einem Vergleichszeitraum). Das sind völlig andere Zah als die, die hinsichtlich Corona bestimmt werden (wieviele, von den erkannten Infizierten, sterben). Diese Menschen können, müssen aber nicht an Influenza und / oder Lungenentzündung gestorben sein. Unter diesen Verstorbenen befinden sich sicherlich viele, bei denen o.g. nicht die Todesursache ist.
Diese Zahlen die ich angegeben habe, wurden entnommen aus der Sterblichkeit an Lungenentzündungen, ausgelöst durch Infektionserkrankungen. Die Lungenentzündung gehört immer noch mit zu den häufigsten Todesursachen. Das hat mit Corona nichts zu tun. Mein Kommentar diente lediglich dazu, der Dramaturgie von @Luzi99 zu zeigen, dass das Schicksal, zu ersticken/daran zu sterben, jährlich eben genannte Menschen betrifft.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
3.720
Likes
4.371
  • #888
:rolleyes:
Was du tun willst, ist eine Sterblichkeit von 20% der von 0,5-4% gegenüberstellen. Natürlich hat das was mit Corona zu tun.
Dabei missachtest du leider auch, dass es hinsichtlich der verschiedenen Infektionsgeschehen im Zusammenhang mit der Lungenentzündung eine "Herdenimmunität" gibt und somit die Bevölkerung (abgesehen von Kindern) den Infektionen gegenüber nicht naïv ist, wie es bei Corona der Fall ist, und somit bei Corona jeder Träger ein sehr viel potenteres Verteilzentrum ist, als bei den anderen Infektionsgeschehen.
Des weiteren missachtest du, dass auch breitflächige Infektionen, die nicht stationär behandelt werden müssen, schwer kompensierbar sein können.
Die Geschichte ist halt komplexer als ein schlichter Vergleich von "Sterblichkeiten".
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Like
Reactions: ICQ
Beiträge
12.222
Likes
6.202
  • #891
entweder du bis Bro
oder Corona

:rolleyes::oops:o_O
 
D

Deleted member 22756

  • #892
So eine Kontroverse hat auch ihren Grund in der Unsichtbarkeit der Einfluesse. In dieser Sache haben Klimawandel ("Klimaleugner" ist mE ungluecklich gewaehlt) und Corona etwas gemeinsam: CO2 (z. Bsp.) und "Corona Virus" sind unsichtbar. Unterschiede gibt es mE in der Korrelation.

Sind menschliches Ableben und "Corona Virus" Infektion korreliert? Ja, danach sieht es momentan aus.

Sind Klimawandel (bzw. Temperaturanstieg) und CO2 Ausstoss korreliert? Nein.
Hierzu gibt es wissenschaftliche Untersuchungen. Aber: Das andere wissenschaftliche Modell, welches so eine Korrelation beschreibt und nur scheinbar 98% aller Wissenschaftler unterstuetzt, laesst sich viel dramatischer aufbereiten und zu Geld machen, wogegen die fehlende Korrelation, wissenschaftlich belegt, als Ketzerei verdammt wird und diese skeptischen Buerger als "Arschlöcher" betitelt werden.

Ich finde so einen Umgang sehr bedauerlich.
Nein, Klimaleugner halte ich nur für doof. Besonders solche, die mit eigenem hochwissenschaftlichem Sachverstand den Fachleuten erklären wollen, dass sie falsch liegen. Noch dööfer finde ich die, die meinen, man könne eine Meinung zum Klimawandel haben, oder es wäre gar eine Glaubensfrage.
Arschlöcher sind die, die die ohnehin isolierten Alten und Kranken kasernieren wollen, damit sie keine persönlichen Einschränkungen hinnehmen müssen.
 
Beiträge
3.720
Likes
4.371
  • #893
Schwere Lungenentzündungen können Komplikationen von Infektionserkrankungen mehrerer Erreger sein, und jährlich sterben ca. 40.000 - 50.000 Menschen daran, in Deutschland. Die Letalität liegt da bei ca. 20%.
Übrigens beziehen sich deine 20% auf die Patienten mit Pneumokokken, die bereits stationär behandelt werden. Also eine bereits stark selektierte Stichprobe.
In der von dir dargestellten Allgemeinheit, scheinen deine Zahlen nicht haltbar.

"Pneumonien bei Patienten ohne Risikofaktoren können ambulant behandelt werden, sie haben eine günstige Prognose. Die Sterblichkeit (Mortalität) liegt hier bei unter 2%. Wenn eine stationäre Therapie notwendig wird, wird die Sterblichkeit mit 2 bis 10% angegeben. Dabei unterliegen die Angaben ziemlich großen Schwankungen, da Krankenhauseinweisungen oft auch mit schweren Vorerkrankungen oder fortgeschrittenem Alter verbunden sind, die an sich schon eine erhöhte Mortalität zur Folge haben. Interessant ist, dass die Sterblichkeit bei einer stationär behandelten Pneumokokken-Pneumonie besonders hoch ist und auch heute noch bei 20% liegt. Bei schweren Formen einer Lungenentzündung, die immer im Krankenhaus therapiert werden müssen, versterben etwa 20 bis 50% aller Patienten."

https://www.netdoktor.at/krankheit/blutvergiftung-durch-lungenentzuendung-6942324
 
Zuletzt bearbeitet:
Beiträge
11.441
Likes
9.663
  • #895
D

Deleted member 24688

  • #896
Übrigens beziehen sich deine 20% auf die Patienten mit Pneumokokken, die bereits stationär behandelt werden. Also eine bereits stark selektierte Stichprobe.
In der von dir dargestellten Allgemeinheit, scheinen deine Zahlen nicht haltbar.

"Pneumonien bei Patienten ohne Risikofaktoren können ambulant behandelt werden, sie haben eine günstige Prognose. Die Sterblichkeit (Mortalität) liegt hier bei unter 2%. Wenn eine stationäre Therapie notwendig wird, wird die Sterblichkeit mit 2 bis 10% angegeben. Dabei unterliegen die Angaben ziemlich großen Schwankungen, da Krankenhauseinweisungen oft auch mit schweren Vorerkrankungen oder fortgeschrittenem Alter verbunden sind, die an sich schon eine erhöhte Mortalität zur Folge haben. Interessant ist, dass die Sterblichkeit bei einer stationär behandelten Pneumokokken-Pneumonie besonders hoch ist und auch heute noch bei 20% liegt. Bei schweren Formen einer Lungenentzündung, die immer im Krankenhaus therapiert werden müssen, versterben etwa 20 bis 50% aller Patienten."

https://www.netdoktor.at/krankheit/blutvergiftung-durch-lungenentzuendung-6942324
Mach dich ruhig noch n bisschen weiter auf die Suche ... ich finde es amüsant, wenn du wissen willst, worauf ich mich beziehen will ... solch ein Austausch interessiert mich nicht.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Beiträge
3.720
Likes
4.371
  • #897
Mach dich ruhig noch n bisschen weiter auf die Suche ... ich finde es amüsant, wenn du wissen willst, worauf ich mich beziehen will ... gibt noch n bisschen mehr als Pneumokokken.
Wärest du so freundlich und würdest die Quelle(n) deiner Aussage (s.u.) nennen?
Schwere Lungenentzündungen können Komplikationen von Infektionserkrankungen mehrerer Erreger sein, und jährlich sterben ca. 40.000 - 50.000 Menschen daran, in Deutschland. Die Letalität liegt da bei ca. 20%.
 
Beiträge
12.222
Likes
6.202
  • #898
es wäre ja echt nett alle Infos mal zusammen zu legen und kritisch zu überprüfen
ohne dem "vor der Tür Gehabe"
 
Beiträge
628
Likes
617
  • #899
Ist doch häufig eine Charakterfrage, besser eine Frage der Charakterbildung. Lässt sich trefflich diskutieren in wessen Verantwortungsbereich das liegt. Ich neige dann schon zu einem Gutteil Eigenverantwortlichkeit.

Dann würde das nachlassen mit Schwarzweißbetrachtungen à la @fafner oder den superunnützen Animositäten, basierend auf der gegenseitigen Infragestellung sowieso fragwürdiger Kompetenzen, die niemandem helfen, schon gar nicht einem selbst, aber trotzdem mit unverständlicher Energie immer weiter befeuert werden.

Kann doch nicht so schwer sein zu realisieren Covid-19 nicht ausreichend beurteilen zu können und sich sinnvollerweise mit subjektiven Besserwissereien zurückzuhalten.

Neutrale Information, die nicht mehr will als den aktuellen Kenntnisstand aufzuzeigen, könnte helfen. Einfach mal nur stehenlassen, denn bei solchen schwierig zu beurteilenden Situationen wird es allenfalls hinterher ein Bild geben. Selbst das ist mit Vorsicht zu genießen.

Es könnten andere Dinge eine Rolle spielen. z.B. der Umgang mit der Angst der Menschen, mit der eigenen Angst. Da sind Menschen unterschiedlich. Sicher ist allerdings, die, die Angst haben, sind die ersten, die Solidarität aufkündigen. Kaufen im harmlosen Fall sinnlos Klopapier und so'n Zeuchs.

Und ja, es gibt sowieso jene, die Solidargemeinschaft eh nicht interessiert - obwohl sie der Ast ist auf dem sie selbst sitzen.
 
Beiträge
361
Likes
489
  • #900
Kann doch nicht so schwer sein zu realisieren Covid-19 nicht ausreichend beurteilen zu können und sich sinnvollerweise mit subjektiven Besserwissereien zurückzuhalten.
Zumal sich nicht mal die Experten einig sind und jeder was anderes erzählt.

Allgemein sieht man nun ganz schön in seinem Umfeld, wer egoistisch ist (die Hamsterer) und wer keine Solidarität zeigt (die, die noch in Gruppen nahe beieinander rumalbern etc.).