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  • #811
Viele ältere sind auch damit überfordert, Lebensmittel übers Internet zu bestellen
Selbst wenn sie es könnten, die Shops sind hoffnungslos überlastet. Hier kommst Du abends in die Warteschlange, so an Position 81. Wenn Du dann irgendwann mal dran bist, dann hast Du 10 Minuten für Deinen Einkauf, sonst fliegst Du wieder raus. Wie es mit der Lieferung aussieht, z.B. bei Frischware, weiß ich nicht. Da ist wohl viel Glück dabei, daß jemand was bekommt.
In der Krise ist sich jeder selbst am nächsten. Ansonsten bin solidarisch und empfinde gemeinschaftlich mit allen, die diese irrsinnigen Entscheidungen der Politik nicht länger ertragen wollen.
Und gehörst du nicht auch eigentlich zur "Risikogruppe" ?
Nein.
Ich hab auch keinerlei Angst vor diesem lachhaften Virus. Meine Sorge gilt einer zusammenbrechenden Volkswirtschaft und der Verarmung großer Teile der Bevölkerung. Verursacht durch falsche Entscheidungen.
 
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  • #812
Ich hab auch keinerlei Angst vor diesem lachhaften Virus. Meine Sorge gilt einer zusammenbrechenden Volkswirtschaft und der Verarmung großer Teile der Bevölkerung. Verursacht durch falsche Entscheidungen.
Das ist die Kehrseite der emotional intelligenten Gesellschaft. Sie ist hurenteuer, aber netto kriegst Du nichts dafür. So sind die Zeitläufte, da machst Du gar nix gegen. Kriegst so was von einem Shitstorm, wenn Du es nur versuchst. Hast Du Klopapier ???
 
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  • #813
I hab Klopapier. Auch für Schweizer...allerdings ca 603 km von euch :eek:;)
 
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  • #817
Wer sagt das? Wer behauptet das? Du? Oder wie kommst du darauf?
Na, fast alle Jünger des "Turbokapitalismus" haben die propagiert. Fernseher aus heimischer Produktion? Pah, gibt's doch billiger im Ausland. "Geiz ist geil" wurde zum Marketingspruch für Jahrzehnte. Offene Grenzen - freier Handel.

Wer outsourcen konnte, tat dies, wo es nur möglich war. Die Reifenproduktion in die Slowakei, die Hotline nach Rumänien und die Buchhaltung nach Indien. Die Jeans wird in Taiwan zusammengeschustert und die etwas aufwändigeren Arbeiten (Knöpfe und Reißverschlüsse) werden in der Türkei "montiert".

Wozu heimische Tomaten und Salatgurken, wenn es die viel günstiger in NL gibt? Erst in den letzten Jahren begann eine Rückbesinnung auf die heimische oder sogar lokale Landwirtschaft. Billiges Fleisch aus Asien ist nach diversen Skandalen nicht mehr so gut angesehen. Da vertraut man dem örtlichen Schlachter mehr - und gibt gerne auch den einen oder anderen Euro mehr aus.

Leider sind auch viele Nutztierhalter dazu übergangen, die Weideflächen durch Monokulturen (Raps+Soja, da gewinnträchtiger) zu ersetzen.
 
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  • #819
Leider sind auch viele Nutztierhalter dazu übergangen, die Weideflächen durch Monokulturen (Raps+Soja, da
Im Jahr 2016 werden rund 4,7 Millionen Hektar in Deutschland als Dauergrünland genutzt. Damit bleibt der Grünlandanteil an der landwirtschaftlich genutzten Fläche mit 28 % im Vergleich zum Vorjahr konstant.

:rolleyes:... nicht so ganz aktuell aber ich hab nicht mitbekommen dass es da sonderlich große Veränderungen gab.
 
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  • #820
die Finanzkrise 2008 hat auch schon gepeinigte Seelen hinterlassen
 
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  • #822
Noch hast du keine meiner Fragen beantwortet.
Soll ich sie noch mal wiederholen?
1. Woraus besteht Luft (Zusammensetzung)
2. Welches Gasgemisch wird bei Beatmungsgeräten verwendet?
3. Was sind die Symbole/Formelzeichen von Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoff und den Edelgasen
4. Welche Edelgase gibt es und in welcher Hauptgruppe stehen sie?
5. Warum werden "Edelgase" als "edel" bezeichnet? (Tipp: Nicht weil sie teuer oder besonders edel sind) ;)
Hm, so stell' ich mir den (hier: Chemie-)Unterricht für die daheim gebliebenen Schüler vor....., danke für das Beispiel. ;)
 
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  • #823
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  • #824
Lesenswert: „Ein Feuerwerk des Wahnsinns“

https://www.faz.net/aktuell/gesells...pidemie-und-krisenkommunikation-16683776.html

Bei einer Podiumsdiskussion sind sich drei Mediziner begegnet, die sich in einem einig sind: Nicht das Coronavirus wird Deutschland ins Ungleichgewicht bringen, sondern der Umgang damit. „Vor einigen Tagen hat die Politik die Regie übernommen, was in einer medizinischen Lage nicht das Beste ist, was man machen kann“ ...

... auf dem Podium sitzen drei gelassene Experten, die versuchen, der Panikmache mit Fakten entgegenzutreten – und dabei nicht einmal den vorgeschriebenen Mindestabstand zueinander halten. ...

Auch Klaus-Peter Hunfeld ist verwundert über die drastischen Maßnahmen der Politik. „Warum bei diesem Virus? Diese Frage kann mir keiner beantworten.“ Schließlich habe es ähnliche Lagen in der Vergangenheit durchaus schon gegeben, etwa beim Ausbruch der Schweinegrippe. Damals jedoch ohne vergleichbare Einschränkungen für das öffentliche Leben. Es sei der Bevölkerung gar nicht vorzuwerfen, dass sich ihre Unsicherheit in Aktionismus wie zum Beispiel Vorratskäufen äußere. Es handele sich dabei um eine „populationsgenetisch verankerte Angst“, meint Hunfeld. Genau deshalb gelte es den Menschen „Hilfestellungen zur Interpretation“ der Lage anzubieten. ...

Hunfeld nennt das, was gerade passiere, „ein Feuerwerk des Wahnsinns“. Wenn ein Land sich abschotte, Schulen schließe und das öffentliche Leben lahmlege, dann müsse es auch einen Plan geben, wann all diese Schritte wieder rückgängig gemacht werden. „Wir können das Land nicht 100 Jahre in einen Dornröschenschlaf schicken.“ Nicht für ein Virus, über das zumindest eines schon bekannt sei: Bis zu 90 Prozent der Infizierten entwickeln laut Hunfeld milde oder gar keine Symptome. Zehn bis 15 Prozent würden „klinisch spürbar krank“, etwa bei fünf Prozent sei eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich, die Sterblichkeitsrate liege derzeit zwischen 0,3 und einem Prozent. „Ist es verantwortlich, was wir hier machen“, fragt er deshalb.
 
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  • #825
Lesenswert: „Ein Feuerwerk des Wahnsinns“

https://www.faz.net/aktuell/gesells...pidemie-und-krisenkommunikation-16683776.html

Bei einer Podiumsdiskussion sind sich drei Mediziner begegnet, die sich in einem einig sind: Nicht das Coronavirus wird Deutschland ins Ungleichgewicht bringen, sondern der Umgang damit. „Vor einigen Tagen hat die Politik die Regie übernommen, was in einer medizinischen Lage nicht das Beste ist, was man machen kann“ ...

... auf dem Podium sitzen drei gelassene Experten, die versuchen, der Panikmache mit Fakten entgegenzutreten – und dabei nicht einmal den vorgeschriebenen Mindestabstand zueinander halten. ...

Auch Klaus-Peter Hunfeld ist verwundert über die drastischen Maßnahmen der Politik. „Warum bei diesem Virus? Diese Frage kann mir keiner beantworten.“ Schließlich habe es ähnliche Lagen in der Vergangenheit durchaus schon gegeben, etwa beim Ausbruch der Schweinegrippe. Damals jedoch ohne vergleichbare Einschränkungen für das öffentliche Leben. Es sei der Bevölkerung gar nicht vorzuwerfen, dass sich ihre Unsicherheit in Aktionismus wie zum Beispiel Vorratskäufen äußere. Es handele sich dabei um eine „populationsgenetisch verankerte Angst“, meint Hunfeld. Genau deshalb gelte es den Menschen „Hilfestellungen zur Interpretation“ der Lage anzubieten. ...

Hunfeld nennt das, was gerade passiere, „ein Feuerwerk des Wahnsinns“. Wenn ein Land sich abschotte, Schulen schließe und das öffentliche Leben lahmlege, dann müsse es auch einen Plan geben, wann all diese Schritte wieder rückgängig gemacht werden. „Wir können das Land nicht 100 Jahre in einen Dornröschenschlaf schicken.“ Nicht für ein Virus, über das zumindest eines schon bekannt sei: Bis zu 90 Prozent der Infizierten entwickeln laut Hunfeld milde oder gar keine Symptome. Zehn bis 15 Prozent würden „klinisch spürbar krank“, etwa bei fünf Prozent sei eine Behandlung auf der Intensivstation erforderlich, die Sterblichkeitsrate liege derzeit zwischen 0,3 und einem Prozent. „Ist es verantwortlich, was wir hier machen“, fragt er deshalb.
Wird Zeit, solche Meinungen mal zu lesen ... diese weltweiten Freiheitseinschränkungen gingen so ratzfatz, jeden Tag was Neues .... das ist gruselig ...